Westgrund VII. GmbHLiquidiert

10785 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 159587
Eingetragen
28.6.2014
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Immobilien sowie die Verwaltung sonstigen eigenen Vermögens.

Historie

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Management

NameRolle
Thierry Beaudemoulin
seit 28.10.2020
Geschäftsführer
Prokura
Andrea Wolf
seit 2.3.2018
Prokura
Florian Sitta
seit 2.3.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
22.475 €
89.90%
AMELICASTER ONE S.À R.L.
Luxembourg
2.525 €
10.10%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Westgrund VII. GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 70.523.736,00 72.046.901,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 4.714.062,82 4.277.858,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 536.915,14 448.737,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 73.162,29
3, Sonstige Vermögensgegenstände 328.394,36 586.356,78
865.309,50 1.108.756,41
III. Flüssige Mittel
Guthaben bei Kreditinstituten 526.776,43 671.099,53
6.106.148,75 6.057.714,63
76.629.884,75 78.104.615,63

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 421.897,34 -1.104.118,11
III. Jahresüberschuss 689.391,44 1.526.015,45
1.136.288,78 446.897,34
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 265.802,00 145.165,00
2. Sonstige Rückstellungen 98.417,66 255.830,09
364.219,66 400.995,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.188.366,93 49.966.272,08
2. Erhaltene Anzahlungen 4.593.415,39 4.380.209,67
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 307.701,33 203.582,65
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.645.831,10 22.204.218,13
5. Sonstige Verbindlichkeiten 208.512,65 204.637,95
74.43.827,40 76.958.920,48
D. Rechnungsabgrenzungsposten 185.548,91 297.802,72
76.629.884,75 78.104.615,63

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung 13.510.291,93 12.941.064,06
b) aus Verkauf von Grundstücken 24.500,00 0,00
13.534.791,93 12.941.064,06
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 436.204,13 132.735,69
3. Sonstige betriebliche Erträge 309.505,36 210.171,10
14.280.501,42 13.283.970,85
4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 9.491.565,32 7.710.054,37
b) Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 28.647,87 0,00
9.520.213,19 7.710.054,37
5. Abschreibungen 1.494.601,00 1.494.601,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 726.075,38 636.162,86
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 13.714,75
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.729.583,41 1.772.968,90
9. Ergebnis vor Steuern 810.028,44 1.683.898,47
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 120.637,00 157.883,02
11. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 689.391,44 1.526.015,45

Anhang der Westgrund VII. GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2019

A. Allgemeine Angaben

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in der Joachimsthaler Straße 34 in Berlin. Sie ist eingetragen beim Registergericht Berlin-Charlottenburg unter HRB-Nr. 159587.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag erstmals die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinn der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind zum 31. Dezember 2019 die Vorschriften des HGB und des GmbHG unter Berücksichtigung der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen angewandt worden.

Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Unter den unfertigen Leistungen werden die von der Gesellschaft geleisteten Betriebskostenvorauszahlungen erfasst. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Unter den erhaltenen Anzahlungen werden die von den Mietern geleisteten Betriebskostenvorauszahlungen erfasst.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für beauftragte Instandhaltungsmaßnahmen (TEUR 70).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit
davon
Insgesamt bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.188 1.816 46.372 0
(Vj.) (49.966) (1.778) (48.188) (0)
2. Erhaltene Anzahlungen 4.593 4.593 0 0
(Vj.) (4.380) (4.380) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 308 308 0 0
(Vj.) (204) (204) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.646 21.646 0 0
(Vj.) (22.204) (22.204) (0) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 209 209 0 0
(Vj.) (205) (205) (0) (0)
74.944 28.572 46.372 0
(Vj.) (76.959) (28.771) (48.188) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden besichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit EUR 21.445.417,88 (Vj. EUR 21.553.498,21) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 31.647,61 (Vj. EUR 93.736.73) enthalten. Darin enthalten sind Erträge in Höhe von EUR 21.629,65 (Vj. EUR 57.214,36) aus abgeschriebenen Forderungen. Auf die Auflösung von Rückstellungen entfallen EUR 9.558,37 (Vj. EUR 14.600,00).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 676.732,37 (Vj. EUR 683.451,86) verbundene Unternehmen.

D. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet zum Bilanzstichtag im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung gemeinsam mit weiteren Darlehensnehmern als Gesamtschuldner für sämtliche Verpflichtungen gegenüber der finanzierenden Bank aus der Gesamtfinanzierung für das Immobilienportfolio "Phönix" in einer Größenordnung von TEUR 199.302 (davon TEUR 151.113 fremde Verbindlichkeiten). Eine Inanspruchnahme aus der Haftung für fremde Verbindlichkeiten ist unwahrscheinlich.

Die Gesellschaft hat wie die übrigen Darlehensnehmer zur Besicherung des vorstehenden Gesamtdarlehens global ihre Forderungen sowie ihre Guthabensalden aus den immobilienbezogenen Bankkonten an die finanzierende Bank abgetreten.

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind bzw. waren:

Sven-Christian Frank, Vorstand ADLER Real Estate AG, Berlin

Maximilian Rienecker, Vorstand ADLER Real Estate AG, Berlin

Die Geschäftsführer erhielten von der Gesellschaft keine Vergütung.

3. Konzernabschluss, Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Westgrund VII. GmbH wird in den IFRS-Konzernabschluss der Westgrund AG, Berlin, (kleinster Kreis) einbezogen, der auf der Website der Westgrund AG (www.westgrund.de) abrufbar ist.

Die Westgrund AG und ihre Tochterunternehmen einschließlich der Westgrund VII. GmbH werden in den IFRS-Konzernabschluss der ADLER Real Estate AG, Berlin, (größter Kreis) einbezogen, der auf der Website der ADLER Real Estate AG (www.adler-ag.com) abrufbar ist und im Bundesanzeiger offengelegt wird.

4. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 689.391,44 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 421.897,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

E. Nachtragsbericht

Der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft ist zu einem wesentlichen Teil von der Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes abhängig, der wiederum von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst wird. Zwar sind die Auswirkungen des Coronavirus seit März 2020 auf die Gesamtwirtschaft in Deutschland zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses kaum absehbar und könnten durchaus beträchtlich sein. Unmittelbare und vor allem wesentliche Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt sind hieraus allerdings noch nicht zu erwarten. Als Hauptindikator für die Knappheit von Mietraum gilt der Preis, der für dessen zeitweise Überlassung gezahlt wird. Solange die Mieten steigen, wie es in Deutschland gegenwärtig zu beobachten ist, hält sich daher das Risiko, aufgrund einer Veränderung der allgemeinen Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt Mieter zu verlieren und dadurch einen höheren Leerstand in Kauf nehmen zu müssen, in Grenzen.

Die Immobilienbranche und Wohnimmobilien insbesondere können als sichere Anlageform gelten. Gleichwohl können die Einschränkungen im Alltagsleben zu deutlich verzögerten Prozessabläufen sowie eventuell auch Mietforderungsausfällen führen.

 

Berlin, den 10. Mai 2020

Westgrund VII. GmbH

Geschäftsführung,

Maximilian Rienecker,

Sven-Christian Frank

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 78.453.542,80 0,00 28.564,00 78.424.978,80
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 6.406.641,80 1.494.601,00 0,00 7.901.242,80
Buchwerte
31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 70.523.736,00 72.046.901,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen vermietet, verpachtet und betreut mit Stand 31. Dezember 2019 rd. 2.780 eigene Wohnungen mit einer Wohnfläche von rd. 163.700 m 2, an den Standorten Leipzig, Schwerin, Kyritz, Halle an der Saale und Erfurt sowie einige wenige Gewerbeeinheiten.

Der wesentliche Schwerpunkt der vermieteten Wohneinheiten liegt in Leipzig mit rd. 860 Wohneinheiten. Die Bevölkerungszahl in Leipzig nimmt in den letzten Jahren stetig zu, wobei insbesondere bedingt durch den Strukturwandel ein kontinuierliches Wachstum zu erwarten ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Schwerin mit rd. 790 Wohneinheiten.

Die aus Sicht der Geschäftsführung wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind Mieterlöse, Leerstand und Instandhaltungsaufwendungen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2019 ist die Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland nur geringfügig gewachsen. Das Statistische Bundesamt errechnete die saison- und kalenderbereinigte Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts mit 0,6 %, dem schwächsten Wert seit Jahren. Die Inflationsrate erreichte im Jahresdurchschnitt moderate 1,4 %, während die Zahl der Beschäftigten unter der schwachen Wirtschaftsentwicklung nicht gelitten hat und auf mehr als 45 Millionen gestiegen ist. Maßnahmen zur Anhebung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank sind auch nach dem Wechsel in der Präsidentschaft der Institution weiterhin nicht in Sicht. Im Gegenteil sind bedingt durch die Corona-Krise eher neuerliche Tendenzen zur Zinssenkung erkennbar.

Trotz Wachstumsabschwächung erscheinen die branchenspezifischen Rahmenbedingungen für die Immobilienbranche daher weiterhin recht positiv. Denn für ein Unternehmen wie die Westgrund VII. GmbH ist vor allem die Entwicklung auf dem Mietwohnungsmarkt von Bedeutung. Der hat sich 2019 erneut als stabil erwiesen und ist weiterhin von Knappheit geprägt. Die Mieten lagen gemäß Ausweis im Index der Lebenshaltungskosten deutschlandweit im Dezember 2019 um 1,4 % höher als im Vorjahr. Damit nahmen sie etwas schwächer zu als die Lebenshaltungskosten insgesamt, die im Dezember 2019 um 1,5 % höher lagen als ein Jahr zuvor. 2018 hatten die Mieten noch um 1,6 % zugenommen. Es sieht also so aus, als würden sich die Mietsteigerungen in Deutschland ein wenig abflachen.

Die insgesamt aufwärts gerichtete konjunkturelle Entwicklung hat sich auch 2019 nicht voll in allen Orten niedergeschlagen, in denen Wohneinheiten vermietet werden.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Umsatz- und Vermietungsentwicklung

Die Mieterlöse aus der Bewirtschaftung eigener Immobilien konnten im vergangenen Jahr auf EUR 13,5 Mio. (Vj. EUR 12,9 Mio.) gesteigert werden, wobei der Anstieg auf höhere Nettokaltmieten und auf höhere Erlöse aus Nebenkostenabrechnungen zurückzuführen ist. Die Vermietungsquote der Wohnimmobilien verbesserte sich zum Stichtag auf 95,6 % (Vj. 92,5 %).

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2019 wurden keine neuen Objektkäufe getätigt. Die Westgrund VII. GmbH hat TEUR 2.535 (Vj. TEUR 1.948) in die laufende Instandhaltung und Renovierung von Wohnungen zur Wiedervermietung investiert.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2019 in Höhe von TEUR 76.630 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.475 verringert. Im Wesentlichen resultiert der Rückgang auf der Aktivseite aus der Verringerung des Sachanlagevermögens durch planmäßige Abschreibungen von TEUR 1.495 und einer Grundstücksveräußerung von TEUR 25.

Die flüssigen Mittel betrugen zum 31. Dezember 2019 TEUR 527.

Mit TEUR 70.524 sind 92,0 % des Gesamtvermögens im Immobilienbesitz gebunden.

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Bankdarlehen, die zum Stichtag mit TEUR 48.188 valutieren, und über Darlehen ihrer Muttergesellschaft (TEUR 21.445).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Jahr 2019 jederzeit gewährleistet.

Der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft werden aufgrund des bestehenden Immobilienportfolios, der Finanzierungsstruktur und der langfristig gesicherten Finanzierung als positiv eingeschätzt. Die Voraussetzungen für eine zukünftig stabile Entwicklung sind dadurch vorhanden.

Die im Vorjahr prognostizierte positive Umsatzentwicklung ist in Bezug auf die Erträge aus der Immobilienbewirtschaftung eingetreten. Allerdings sind die in diesem Zusammenhang stehenden Aufwendungen aus der Immobilienbewirtschaftung insbesondere durch Instandhaltungsaufwendungen vergleichsweise stark angestiegen. Dies führte zu einer Verringerung des Ergebnisses aus der Immobilienbewirtschaftung mit Berücksichtigung der gestiegenen Bestandsveränderungen um TEUR 913. Das Jahresergebnis lag dadurch um TEUR 837 niedriger als im Vorjahr, ergab aber wie prognostiziert ein positives Ergebnis von TEUR 689.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)

Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem ist auf die derzeit überschaubare Unternehmensgröße mit flachen Hierarchieebenen zugeschnitten. Die Geschäftsführung nimmt in dieser Organisationsstruktur die Risikofrüherkennungsfunktion selbst wahr.

Zentraler Bestandteil dieses Systems ist ein Reporting, das kontinuierlich überwacht und weiterentwickelt wird.

Das Reporting fokussiert besonders auf die Kennzahlen zur Entwicklung der Vermietungen und Verkäufe, auf den Cashflow und die Liquidität. Abweichende Entwicklungen oder entstehende Risiken, die potenziell bestandsgefährdend sein könnten, werden damit frühzeitig aufgedeckt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem der Muttergesellschaft, der ADLER Real Estate Aktiengesellschaft, eingebunden.

Wesentliche Risiken

Marktrisiken

Großen Einfluss auf das Geschäft der Westgrund VII. GmbH haben die Bewirtschaftung und die Pflege der Wohnimmobilien, die konjunkturelle Entwicklung, die Entwicklung der Beschäftigung sowie die Entwicklung der Zinsen und der Inflationsrate. Diese Faktoren haben Einfluss auf die Mieterlöse. Auch gesellschaftliche Entwicklungen in der Region können die Entwicklung von Angebot und Nachfrage bzw. so auch die Preis- und Mietentwicklung beeinflussen.

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den wirtschaftlichen Erfolg ist kaum absehbar, könnte aber durchaus zu Risiken führen. Solange aber die Mieten steigen, wie es in Deutschland gegenwärtig zu beobachten ist, hält sich daher das Risiko, aufgrund einer Veränderung der allgemeinen Bedingungen auf dem Wohnungsmarkt Mieter zu verlieren und dadurch einen höheren Leerstand in Kauf nehmen zu müssen, in Grenzen.

Finanzielle Risiken

Die Finanzabteilung im Konzern identifiziert, bewertet und sichert finanzielle Risiken in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der Gesellschaft.

Zinsrisiko: Die Westgrund VII. GmbH ist langfristig über Darlehen zu festen Zinssätzen finanziert, sodass das Marktzinsrisiko die Gesellschaft nur indirekt trifft.

Liquiditätsrisiko: Liquiditätsrisiken bestehen in möglichen finanziellen Engpässen und dadurch verursachten erhöhten Refinanzierungskosten. Die Westgrund VII. GmbH schöpft ihre Liquiditätseingänge im Wesentlichen aus den Nettomieten der bewirtschafteten Immobilien und aus dem gelegentlichen Abverkauf der nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Grundstücke, so dass ein konstanter Liquiditätszufluss gewährleistet ist.

Risiken aus rechtlichen Rahmenbedingungen

Im Januar 2019 fand eine erste Verschärfung zum "Gesetz zur Begrenzung des Mietpreiswachstums" statt, wozu insbesondere die Auskunftspflicht des Vermieters u. a. zur Höhe der bislang gezahlten Miete sowie eine Erleichterung des Widerspruchs seitens des Mieters in Form einer einfachen Rüge zu zählen sind. Im Oktober 2019 wurden im Rahmen eines Gesetzentwurfs zusätzliche Erweiterungen vorgestellt, wie die Verlängerung der Mietpreisbremse bis zum Jahr 2025 (anstatt bislang 2020), eine rückwirkende Erstattung zu viel gezahlten Geldes (bislang erst ab dem Zeitpunkt der Rüge) sowie eine Ausdehnung des Berechnungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete von bislang vier auf sechs Jahre.

Eine gewisse Unsicherheit herrscht weiterhin in Bezug auf die Auswirkungen der Grundsteuer-Reform. Die Mitte Oktober 2019 vom Bundestag verabschiedete Neufassung der Grundsteuer sieht eine Orientierung am Wert der Immobilie vor, enthält aber auch eine Öffnungsklausel für Länder, die eine wertunabhängige Bemessungsgrundlage und damit ein "Flächenmodell" vorziehen.

Operative Risiken und Chancen

Die wirtschaftlich bedeutendsten Chancen ergeben sich aus gegenüber den Planungen höheren Mieterträgen bei gleichbleibend niedrigem Zinsniveau. Beides führt zu verbesserten Verkaufspreisen von Immobilien bzw. erhöht den Marktwert der Immobilie.

Insgesamt sind aus Sicht der Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.

Ausblick (Prognosebericht)

Für das Jahr 2020 gehen wir von einer Umsatzentwicklung aus, die der allgemein erwarteten Branchentendenz entspricht. Mögliche Auswirkungen aus der Corona-Krise auf das Jahresergebnis könnten insbesondere der Ausfall von Mietzahlungen oder deren Stundung sein.

In 2020 rechnen wir mit einer leichten Absenkung der Leerstandsquote.

Für 2020 rechnen wir mit einem positiven Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung, das voraussichtlich bedingt durch höhere Instandhaltungsaufwendungen unter dem Ergebnis des Jahres 2019 liegt. Geplant sind höhere Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen von voraussichtlich EUR 3,7 Mio. in unsere Wohnungen. Die konjunkturelle Entfaltung der Regionalmärkte Leipzig, Schwerin und Erfurt sprechen für eine positive Entwicklung.

Die aus den Vorjahren gesetzten Augenmerke, wie z.B. die Optimierung der zielgruppenorientierten Vermarktung, die Stabilisierung der Mieterklientel durch Steigerung der Mieterzufriedenheit, die Reduzierung der Kündigungsquote mit dem Hintergrund einer Langfristvermietung sowie die Optimierung des Immobilienportfolios, werden weiter konsequent verfolgt.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2020 nach Berücksichtigung der Zinsaufwendungen und Abschreibungen ein leicht negatives Jahresergebnis, das in seiner Höhe von den tatsächlich durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen beeinflusst werden wird.

 

Hamburg, 10. Mai 2020

Westgrund VII. GmbH

Geschäftsführung

Maximilian Rienecker

Sven-Christian Frank

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Westgrund VII. GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Westgrund VII. GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Westgrund VII. GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und deutschen Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"

unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 15. Mai 2020

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Thomas Götze, Wirtschaftsprüfer

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