Braun Connectivity Solutions Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gabriele Porsch seit 17.9.2025 | Prokura |
Peter van Loo seit 7.2.2025 | Geschäftsführer |
Dirk Reinhard Konrad seit 1.10.2024 | Geschäftsführer |
Liviu Nistor-Puiu seit 11.3.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Braun Group GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dieter Braun GmbHBayreuthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Dieter Braun GmbH mit Sitz in Bayreuth, Gottlieb-Keim-Straße 25, wird beim Amtsgericht Bayreuth unter dem Registerblatt HRB 2085 geführt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Bezüglich der wichtigsten Ereignisse und Gegebenheiten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Dieter Braun GmbH und ihrer Tochterunternehmen zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können sowie sich hierauf beziehende Maßnahmen und Pläne der gesetzlichen Vertreter zum Umgang mit diesen Ereignissen und Gegebenheiten verweisen wir auf unsere Darstellungen im Lagebericht in den Abschnitten "Darstellung der Lage" und "Prognose-, Chancen- und Risikobericht". Der Jahresabschluss der Dieter Braun GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Anlagengegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren wurden mit den Anschaffungskosten, bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Fertigerzeugnisse wurden retrograd mit dem Verkaufspreis abzüglich Gewinnaufschlag und abzüglich Vertriebs- und Verwaltungskosten bewertet. Auf das gesamte Vorratsvermögen mit Ausnahme der Anzahlungen wurden angemessene Abschläge entsprechend der Lagerdauer vorgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe des Skontierungswagnis nebst Zinsen und Gebühren auf die Netto Forderungen Rechnung getragen. Für zweifelhafte Forderungen werden ggf. Einzelwertberichtigungen in entsprechender Höhe gebildet. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbewertung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz für die deutsche Handelsbilanz nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB i.V.m. §§ 253 Abs. 1 Satz 2 vorgenommen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu ersehen. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage 4 beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 2.268.432,11 EUR (VJ: 1.226.774,16 EUR) 3. Rückstellungen Es wurde für den früheren Geschäftsführer, welcher mit Gesellschafterbeschluss vom 15.06.2009 aus der Gesellschaft ausgeschieden ist, eine Pensionsrückstellung i.H.v. 374.612,00 EUR (VJ: 386.715,00 EUR) nach der PUC-Methode gebildet. Zur Berechnung wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, ein Rechnungszinssatz i.H.v. 1,83 % sowie ein Rententrend i.H.v. 2,0 % zugrunde gelegt. Am 01.01.2011 wurde mit der vorzeitigen Auszahlung der Pension begonnen. Die Bezüge hieraus betrugen im Jahr 2023 insgesamt 22 TEUR. Im Wesentlichen sind für folgende Verpflichtungen und Risiken sonstige Rückstellungen gebildet worden:
4. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Besicherung der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten:
Die Sicherheiten dienen gleichzeitig der Besicherung von Darlehensverpflichtungen der Muttergesellschaft Braun Connectivity Solutions Group GmbH. Die entsprechenden Verbindlichkeiten valutieren mit 25.904.761,91 EUR. Eine Passivierung kommt nicht in Betracht, da aufgrund einer positiven Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Verbindlichkeiten ggü. verbundene Unternehmen: Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter i.H.v. 12.325.171,80 EUR (VJ: 17.867.010,09 EUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Tochterunternehmen i.H.v. 1.983.702,92 EUR (VJ: 1.107.986,05 EUR). Sonstige Verbindlichkeiten: Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. 98.246,50 EUR (VJ: 74.245,94 EUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i. H. v. 2.924,08 EUR (VJ: 3.682,80 EUR). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingvereinbarungen für Maschinen und Fahrzeuge beträgt 1.887 TEUR. Aus Erbbauzinsen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. jährlich 19 TEUR (Laufzeit bis 30.09.2094). Zum 31.12.2023 wurden Forderungen i.H.v. 2.036 TEUR an eine Factoringgesellschaft veräußert. Das Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Kapitalstruktur. Alle Forderungsausfallrisiken gehen auf die Factoringgesellschaft über. Wir behalten jedoch zwecks Kundenpflege das Debitorenmanagement inne. 6. Ergebnisverwendung Das Ergebnis wird entsprechend des Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft an diese abgeführt. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Nach geographisch bestimmten Märkten ergibt sich folgende Aufgliederung:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 107.140,39 EUR (VJ 299.407,81 EUR) enthalten. 3. Zuschreibung auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Die im Vorjahr ausgewiesenen Abschreibungen auf Forderungen gegen ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 531.626,52 EUR (VJ 0,00 EUR) wurden im Geschäftsjahr 2023 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wieder zugeschrieben, da die Forderungen vollständig verrechnet werden konnten. Es handelt sich dabei um Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung. 4. Abschreibung auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten Ausgewiesen sind Abschreibungen auf Forderungen gegen ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 1.070.000,00 EUR (VJ 0,00 EUR). Es handelt sich dabei um Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von 479.163,55 EUR (VJ 388.277,75 EUR). 6. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 1.330.721,20 EUR (VJ 1.145.647,74 EUR), betreffen verbundene Unternehmen. 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 59.074,80 EUR (VJ 23.605,91 EUR) gegen verbundene Unternehmen enthalten. 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen im Geschäftsjahr 2023 0,00 EUR (VJ 3.044.212,89 EUR) und haben im Vorjahr verbundene Unternehmen betroffen. Es handelte sich dabei um Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung. 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 499.438,41 EUR (VJ 513.355,87 EUR) enthalten, die verbundene Unternehmen betreffen. Bei dem verbundenen Unternehmen handelt es sich um die Gesellschafterin. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen i. H. v. 6.762,00 EUR (VJ: 8.684,00 EUR) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 10. Ergebnisabführung Die Aufwendungen aus Ergebnisabführung in Höhe von 1.773.342,70 EUR (VJ 3.056.932,70 EUR) betreffen verbundene Unternehmen und die Gesellschafterin. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von 3 TEUR, die ausschließlich auf dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren resultieren. 2. Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer gliedert sich wie folgt:
3. Angaben über die Mitglieder der Gesellschaftsorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgenden hauptberuflichen Geschäftsführer geführt:
Die Geschäftsführer waren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer (§ 285, Nr. 9 a HGB) wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Anteile an verbundenen Unternehmen Angaben zu Unternehmen mit Anteilsbesitz von mindestens 20 %
5. Übersicht über die nicht zu Zeitwerten und nicht in Bewertungseinheiten nach § 254 HGB einbezogene derivative Finanzinstrumente:
6. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen: Abschlussprüfung 50 TEUR (VJ: 32 TEUR) 7. Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Braun Connectivity Solutions Group GmbH, Bayreuth, einbezogen. Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH stellt zum 31.12.2023 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter der Nummer HRB 6516 eingetragen. Die Dieter Braun GmbH gehört zum Konzern der Braun Connectivity Solutions Group GmbH, Bayreuth, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Wir nehmen die Befreiung nach § 291 HGB in Anspruch. Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH stellt ihren Konzernabschluss nach den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches auf. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Die Geschäftssituation im Automobilsektor hat sich beginnend im Jahr 2023, und zunehmend im Jahr 2024 weiter eingetrübt. Für die BCS-Gruppe macht sich dies durch abnehmende bzw. weniger gut prognostizierbare Auftragseingänge bemerkbar. Trotz dieser unvorteilhaften Entwicklung war die Liquiditätssituation im betrachteten Zeitraum immer komfortabel, und sämtliche Verbindlichkeiten wurden im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Aufgrund der sich eintrübenden Marktlage hat die Geschäftsführung des BCS-Konzerns schon Ende 2023 eine Unternehmensberatung mit der Unterstützung bei der Erarbeitung von Gegenmaßnahmen und der Plausibilisierung der BCS-Mittelfristplanung beauftragt. Dies geschah auch zur Absicherung der anstehenden Prolongation des bestehenden Konsortialkreditvertrages per Ende Januar 2025. Mit den finanzierenden Banken haben wir so im November 2024 eine Verlängerung und Anpassung der bestehenden Kreditlinien in gleicher Höhe vereinbaren können, die die Durchfinanzierung des BCS-Konzerns bis Ende 2027 sicherstellt. Im Rahmen der Kreditverlängerung legt die Hauptgesellschafterin EUR 2,9 Mio. in die Kapitalrücklage ein und gibt ein zusätzliches Gesellschafterdarlehen von EUR 0,5 Mio. Teilweise nicht in Anspruch genommene bilaterale Kreditlinien wurden teilweise reduziert und dafür über einen längeren Zeitraum zugesagt.
Bayreuth, den 9. Dezember 2024 Dieter Braun GmbH Dr. Karsten Obenaus, Geschäftsführer Dirk Konrad, Geschäftsführer Angabe gemäß § 328 HGB: Der Jahresabschluss der Dieter Braun GmbH, Bayreuth, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 12. Dezember 2024 festgestellt worden. Entwicklung des Anlagevermögens der Dieter Braun GmbH, Bayreuth, im Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die Dieter Braun GmbH hat ihren zentralen Sitz in Bayreuth. Unternehmensgegenstand der Dieter Braun GmbH ist die Entwicklung, die Fertigung und der Handel mit elektronischen Bauteilen, insbesondere für die Automobilindustrie. An unserem Standort in Bayreuth wird die komplette Logistik abgewickelt sowie zentral der Einkauf und der Vertrieb. Die Produktion erfolgt über Tochtergesellschaften in der Tschechischen Republik sowie in der Ukraine. Zur Erschließung des USMCA-Marktes (NAFTA) haben wir des Weiteren eine Tochtergesellschaft in Mexiko sowie eine Tochtergesellschaft in China, die für die lokale Produktion für den chinesischen Markt verantwortlich ist. Die im Geschäftsjahr 2022 gegründete tunesische Tochtergesellschaft, die Dieter Braun Tunisia S.A.R.L.; Messadine/Tunesien, hat im 2. Quartal 2023 ihre Produktion aufgenommen, um die Kostenvorteile dieser Region nutzen zu können. 2. Forschung und Entwicklung Die Dieter Braun GmbH entwickelt gemeinsam mit Kunden und Lieferanten Lösungen bei der Entwicklung von Kabelbäumen sowie Gesamtlösungen in diesem Bereich. Hierbei können wir sowohl Partner bei der Entwicklung gemeinschaftlicher Lösungen sein, aber auch von der Entwicklung bis zur Fertigung entsprechende Lösungen anbieten. 3. Umwelt Die Konzern Umweltpolitik wird für alle Standorte gültig umgesetzt. In Unternehmensentscheidungen wird der ökologische Aspekt gleichberechtigt zu den anderen betriebswirtschaftlichen Kriterien behandelt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation Im Geschäftsjahr 2023 verstärkten viele Zentralbanken ihren kontraktiven geldpolitischen Kurs aufgrund der hohen Inflationsraten und erhöhten folgerichtig die Leitzinsen auf seit langer Zeit nicht mehr gesehene Niveaus. Erfolge dieser Strategie stellten sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 ein, wenn auch die Preissteigerungsraten nicht auf das gewünschte Niveau zurückkehrten. Durch die hohe Inflation und die hohen Zinsen wurden das wirtschaftliche Wachstum merklich gedämpft. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg demzufolge auch nur um 2,6 % im Gesamtjahr 2023. Der Zugang zu Energiequellen normalisierte sich zwar in Europa, aber die immer noch hohen Energiepreise verschlechterten die Wettbewerbsposition im internationalen Vergleich. Zusätzlich wurden Investoren und private Haushalte durch Herausforderungen wie der Wandel hin zu einer klimaschonenden Wirtschaft verunsichert. Insbesondere verlor Deutschland seine Rolle als wichtiger konjunktureller Treiber in Europa. Die US-Regierung unterstützte die Wirtschaft mit einem weitreichendem Ausgabenprogramm. Der amerikanische Arbeitsmarkt zeigt sich stabil, so dass der private Konsum und auch Investitionen begünstigt wurden. In China wurde der Umbau der Wirtschaft weg von einem mengen- hin zu einem technologiegetriebenen Wachstum forciert und mit Leitzinssenkungen unterstützt.
Quellen: Consensus Inc., Nationale Statistikämter Stand BIP-Wachstum 2023: Februar 2024 Stand BIP-Wachstum 2022: Wie im Vorjahr berichtet 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unser Unternehmen konzentriert sich auf die Kabelkonfektion für Automobil und Industriekunden, die Weiterverarbeitung von Kabelsätzen im Basis- und Komfortsegment sowie Applikationen mit Anteilen Spritzgusstechnik in der Verbindungstechnologie. In der Gesellschafterstruktur der Gesellschaft gab es gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen. Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr stand immer noch unter dem Einfluss der Corona- Pandemie. Die ersten beiden Quartale fielen im Geschäftsjahr 2023 stärker im EBIT und im Umsatz aus, verglichen mit dem zweiten Halbjahr 2022. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2022 fiel das erste und zweite Halbjahr 2023 im Umsatz etwas schwächer aus. Das EBIT war im 1. Halbjahr 2023 schwächer und im 2. Halbjahr stärker verglichen zu 2022. Insgesamt erzielte die Dieter Braun GmbH im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresumsatz von 65,4 Mio. EUR, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 mit 67,2 Mio. EUR und erreichte ein EBIT von 1,8 Mio. EUR (VJ: 6,1 Mio. EUR). Trotz des immer noch schwierigen Marktumfeldes konnte die Kostenseite, aufgrund der schnell eingeleiteten Krisenmaßnahmen teilweise angepasst und zusätzliche Aufwendungen nahezu vermieden werden. Darüber hinaus wurde die Anpassung und der Aufbau der unterschiedlichen Ressourcen - unter Berücksichtigung des daraus resultierenden Investitionsbedarfs - konsequent fortgesetzt, die im Wesentlichen in der Flexibilisierung des Humankapitals sowie der Optimierung der Abläufe bestehen. Das stellte einmal mehr hohe Anforderungen an die Mitarbeiter, da die Nachfrage qualitativ und quantitativ stieg. Diese Herausforderung konnten wir, bedingt durch unseren integrierten kontinuierlichen Verbesserungsprozess (CIP) in den Werken und im Kompetenzcenter Bayreuth, mit der notwendigen Stringenz begegnen. Durch intensive Preisoptimierungsgespräche mit unseren Lieferanten und Kunden, konnte die Materialaufwandsquote fast auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Dem gegenüber standen erneute Lohnpreissteigerungen an unseren Produktionsstandorten (vorrangig in Tschechien und Mexiko aber auch in Bayreuth). Die wirtschaftliche Entwicklung hat auch die Investitionstätigkeit beeinflusst. So wurden im Berichtsjahr nur gezielte Investitionsmaßnahmen umgesetzt. Insbesondere wurde in technische Neuerungen / Automatisierung investiert. Der Status der technischen Anlagen und Maschinen entspricht nach wie vor den aktuellen Produktionsanforderungen sowie den gesetzlichen und umweltrechtlichen Auflagen sowie auch den anstehenden technisch anspruchsvollen Neuanläufen. Neuinvestitionen werden teilweise über Leasingverträge vorgenommen, wobei 2023 in der Dieter Braun GmbH 1,7 Mio. EUR investiert wurden - davon 1,4 Mio. EUR über Leasing (Vorjahreswerte: 2,1 Mio. EUR davon 1,5 Mio. EUR Leasing). Es werden weiterhin Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Darüber hinaus führt die intensive Nutzung und Entwicklung der ERP-Software - verbunden mit weiteren in 2023 erfolgten Anpassungen - zur besseren Verknüpfung der europäischen Werke mit Bayreuth sowie zu einem verbesserten Aufbau von Kennzahlsystemen. Die Software ist so konzipiert, dass hiermit die Anforderungen der nächsten Jahre bewältigt werden könnten. Unser Unternehmen ist nach IATF 16949, ISO 9001, ISO 14001 und TISAX jeweils nach den neusten Versionen zertifiziert. Bedingt durch die verstärkte Kundennachfrage nach UL zertifizierten Produkten, liefern wir auch kundenbezogene Produkte mit UL-Zertifikat aus. Im Berichtsjahr haben wir unseren Mitarbeiterstamm etwas aufgestockt. Durch die Nachhaltigkeit der eingeführten kontinuierlichen Verbesserungsprozesse sowie Verlagerung von betriebswirtschaftlich Tätigkeiten in die Werke, die durch Anpassungen des ERP-Systems begleitet werden, konnten auch im Berichtsjahr betriebswirtschaftlich Rationalisierungsmöglichkeiten in nahezu allen Bereichen umgesetzt und Entlassungen vermieden werden. Wir bilden neun Auszubildende aus. Ein wichtiges Ziel unseres Personalmanagements ist die Mitarbeiterzufriedenheit und die langfristige Bindung von Arbeitnehmern. Die Fluktuationsrate in unserem Unternehmen ist insgesamt sehr gering. Um den steigenden Herausforderungen jederzeit gewachsen zu sein, werden unsere Mitarbeiter regelmäßig fortgebildet. 3. Unternehmenssteuerung und finanzielle Kennzahlen Die Unternehmenssteuerung erfolgt durch eine rollierende Ertrags- und Finanzplanung. Dabei dienen der Auftragsbestand, der Umsatz, die Wareneinsatzquote und das operative Ergebnis (EBIT) als wesentliche Kennzahlen für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs und die Lage der Gesellschaft. 4. Darstellung der Lage 4.1 Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich die Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) im Berichtsjahr 2023 um 2,6 % auf 65,5 Mio. EUR (VJ: 67,3 Mio. EUR). Damit lag die Gesamtleistung unter dem budgetierten Wert. Im Berichtszeitraum erhöhten sich die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 3,7% auf 53,5 Mio. EUR. (2022: 51,6 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) liegt über Vorjahr mit 81,7% (VJ: 76,6%). Aufgrund steigender Lohnkosten liegt die Personalaufwandsquote (in Relation zur Gesamtleistung) bei 7,9 % (VJ: 6,9 %). Die im Vorjahr intensivierten Maßnahmen, und hier insbesondere qualitative Anpassungen im Personal- und Kostenbereich, wurden im Berichtsjahr weiterhin stringent umgesetzt. Hierdurch konnten u. a. die Durchlaufzeiten verbessert und die Maschinenbedienung und Belegung optimiert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr von 4.953 TEUR auf 4.888 TEUR. Ursächlich für die Verminderung waren in erster Linie geringere Verwaltungsaufwendungen. Die Abschreibungsquoten sind aufgrund von an Tochterunternehmen ausgelegte Darlehen und dem verminderten Umsatzvolumen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr 2023 1.758 TEUR (VJ 6.089 TEUR). Unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses von 1.331 TEUR (VJ 1.146 TEUR) ergibt sich ein operatives Ergebnis in Höhe von 3.089 TEUR (VJ 7.235 TEUR). Die Vorjahreserwartungen konnten erfüllt werden. Angesichts der ständig neuen Herausforderungen (Ukraine Kriegshandlungen, Lieferkettenunterbrechungen, steigende Kosten etc.) ist die Entwicklung der Dieter Braun GmbH im Berichtsjahr 2023 insgesamt positiv verlaufen. Isoliert betrachtet ist unsere wirtschaftliche Lage ist als gut zu bezeichnen. Angesichts des mit der Braun Connectivity Solutions Group GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages, wurde der gesamte Gewinn des Berichtsjahres in Höhe von 1.773 TEUR vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. 4.2 Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 von 30,0 Mio. EUR auf 28,5 Mio. EUR verkürzt. Auf der Aktivseite verminderten sich die Vorräte leicht von 13,5 Mio. EUR im Vorjahr auf nun 11,9 Mio. EUR. Die Kassen- und Bankbestände verminderten sich von 3,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,8 Mio. EUR und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 4,5 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR. Die Forderungen gegenüber Tochter-gesellschaften erhöhten sich von 1,2 Mio. EUR auf 3,1 Mio. EUR im Berichtsjahr. Auf der Passivseite verringerte sich vorrangig das langfristige Fremdkapital gemäß den vereinbarten Regeltilgungen. Die Eigenkapitalguote erhöhte sich leicht von 16,4 % zum 31. Dezember 2022 auf 17,3 % zum 31. Dezember 2023. Unter Einbezug des langfristigen Teils des Gesellschafterdarlehens beträgt die Quote 44,7 % (VJ 40,9 %). Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich zum 31. Dezember 2023 auf 5.576 TEUR (VJ: 5.954 TEUR). Der Rückgang ist hauptsächlich auf den Rückgang des Sachanlagevermögens zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte (ohne liquide Mittel) liegen zum 31. Dezember 2023 mit 21,1 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (VJ 20,3 Mio. EUR). Der Anteil an der Bilanzsumme ist demnach auf 74,0 % gestiegen (VJ: 67,6 %). Das lang- und mittelfristige Fremdkapital (inclusive Pensionsrückstellung) stieg zum 31. Dezember 2023 auf 8,9 Mio. EUR (VJ: 8,6 Mio. EUR) leicht an. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten basieren alle auf, zum Teil variablen, marktüblichen Zinssätzen. Im Zuge der anhaltenden weltwirtschaftlichen Herausforderungen (Materialverknappung in Verbindung mit stark steigenden Rohstoffpreisen sowie verlängerten Wiederbeschaffungszeiten), wurde das Working Capital im Berichtsjahr 2023 stark beansprucht. Eine Finanzkennzahl konnte zum 31. Dezember 2023 nicht eingehalten werden. Mit den finanzierenden Banken haben wir im November 2024 neben einer Waiver-Vereinbarung eine Verlängerung und Anpassung der bestehenden Kreditlinien in gleicher Höhe vereinbaren können, die die Durchfinanzierung des BCS-Konzerns bis Ende 2027 sicherstellt. Im Rahmen der Kreditverlängerung legt die Hauptgesellschafterin EUR 2,9 Mio. in die Kapitalrücklage ein und gibt ein zusätzliches Gesellschafterdarlehen von EUR 0,5 Mio. Teilweise nicht in Anspruch genommene bilaterale Kreditlinien wurden teilweise reduziert und dafür über einen längeren Zeitraum zugesagt. Das kurzfristige Fremdkapital zum 31. Dezember 2023 verringerte sich um 1,9 Mio. EUR auf 14,6 Mio. EUR, was unter anderem auf die vereinbarten Regeltilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen ist 4.3 Finanzlage Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsäquivalenten belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.817 TEUR (VJ: 3.748 TEUR). Grundsätzlich verfolgen wir ein konservatives Finanzmanagement. Als außerbilanzielles Finanzierungsinstrument nutzen wir das Factoring unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf Basis unserer derzeitigen Finanz- und Liquiditätsplanung, welche durch Maßnahmen unserer finanzierenden Hausbanken flankiert wird, werden wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Dieter Braun GmbH verfügt über ein mehrstufiges Risikomanagementsystem sowie über weitere unterstützende Kontrollsysteme. In dieses konzernweite System sind die Geschäftsführung sowie die Führungskräfte aus allen relevanten Unternehmensteilen eingebunden. Die zentrale Überwachung und Koordinierung des Risikomanagements-Prozesses erfolgt unmittelbar durch die Geschäftsführung und den Prokuristen der kaufmännischen Abteilung. Das Risikomanagement ist in die bestehenden Planung-, Controlling- und Informationssysteme integriert und umfasst alle Gesellschaften der Braun-Gruppe. Neben dem Risikomanagement im engeren Sinn verfügt das Unternehmen damit über ein darüberhinausgehendes Überwachungssystem für Chancen und Risiken, das wesentliche Informationen aus sämtlichen Managementsystemen zu Chancen und Risiken auswertet und transparent macht. Der 2009 begonnene kontinuierliche Verbesserungsprozess (CIP) wurde auch 2023 konsequent fortgesetzt. Die hierzu stringent vorgenommenen Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen zeigen weiterhin positive Ergebnisse und Potentiale auf, wodurch sich die Ergebnissituation nachhaltig verbessert hat. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen nebst teilweisem Factoring derselben, Verbindlichkeiten (Skontierung), Leasing und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Dieter Braun GmbH ist in allen Bereichen gut aufgestellt und wir verfügen über eine Transparenz sowohl in den Arbeitsabläufen wie auch in betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die es uns ermöglicht, jede unbefriedigende Veränderung sofort zu erkennen und sofort mit geeigneten Gegenmaßnahmen zu reagieren. Unser Team ist ebenso motiviert wie engagiert und jeder Mitarbeiter identifiziert sich in hohem Maße mit seinem Arbeitsplatz und mit dem Unternehmen. Der Beginn des Ukraine Krieges im Februar 2022 trug wesentlich dazu bei, dass die europäische Energiepreise extrem angestiegen sind und die Inflationsraten zudem auch nachhaltig auf extrem hohem Niveau verharren. Beide verminderten sich zwar im Jahr 2023, sind jedoch höher als vor der Krise. Die weltweite politische Verunsicherung nahm weiterhin zu. Die Lieferkettenenproblematiken, die während der Pandemie entstanden, waren auch im Jahr 2023 noch nicht vollständig gelöst. Auch die Dieter Braun GmbH ist von diesen Auswirkungen deutlich betroffen. Konnten im Geschäftsjahr 2022 wesentliche Risiken durch ein proaktives Krisenmanagement weitestgehend neutralisiert werden, so galt es für 2023 auch weiterhin potentielle negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens eng zu verfolgen bzw. zeitgerecht entgegenzusteuern. Risiken für die Dieter Braun GmbH können hierbei die Absatzentwicklung, die Beeinträchtigungen der Produktion, die Personalverfügbarkeit, der Beschaffungsmarkt für Rohstoffe sowie insbesondere auch die Zulieferketten, Währungsverluste und erhöhte Energie- und Transportkosten betreffen. Wie stark die Dieter Braun GmbH weiterhin von den politischen, zum Teil sich ständig ändernden Reglementierungen, dem Verlauf des Ukraine Kriegs und der Krise im Gaza Streifen zu erwartenden Beeinträchtigung der Weltkonjunktur und damit des globalen Wirtschaftswachstums betroffen sein wird, ist nicht vorhersehbar. Letzte Erkenntnisse zeigen, dass der Krieg in der Ukraine mindestens bis in das Jahr 2024 maßgeblichen globalen Einfluss nehmen wird, wobei die genaue zeitliche und wirtschaftliche Dimension weiterhin unklar bleibt. Dementsprechend ist die Dieter Braun GmbH gefordert, stetig adäquate Maßnahmen und Gegenmaßnahmen zu treffen. Die Automobilbranche ist aktuell insbesondere durch den Transformationsprozess hin zur Elektromobilität, der Konnektivität sowie dem autonomen Fahren geprägt. Auch nimmt der Konkurrenzdruck aus China im Bereich Elektromobilität zumindest auf den asiatischen Märkten fortlaufend zu. Dieser Prozess in Verbindung, mit der in 2022 immer noch bestandenen Ukraine Krise verursacht in den Lieferketten und damit in der Planungssicherheit entsprechende Unstetigkeit, welche das notwendige Wachstum erheblich dämpfen bzw. beeinflussen können. Unsicherheiten können hier zu verzögerten Markt- und Produkteinführungen mit Auswirkung auf die Produkte der Dieter Braun GmbH führen. Im Berichtszeitraum hat sich die Markteinschätzung deutlich verschlechtert und auch für 2024 wird nur ein eingeschränkter Aufholprozess erwartet (siehe Wirtschaftsbericht). Darüber hinaus unterliegt die Automobilbranche fortlaufend konjunkturellen Risiken. Konjunkturelle Risiken sehen wir in den schon benannten Entwicklungen im Ukraine-Krieg und in den noch ungelösten Konflikten im Nahen Osten und in Asien. Erhebliche Unsicherheiten für die konjunkturelle Entwicklung sehen wir ebenfalls in den weltweit protektionistischen Tendenzen, vor allem in Russland, China und USA. Durch höhere Zölle können insbesondere unsere Umsätze negativ beeinflusst werden. Inwieweit der NAFTA-Wirtschaftsraum von diesen Tendenzen und damit auch unser Werk in Mexiko betroffen sein werden, bleibt abzuwarten. Neben diesen generellen und geopolitischen Risiken besteht das wesentliche Risiko in der Beschaffung der für die Produktion notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Grundsätzlich besteht das Risiko der Beeinträchtigung der Produktionsabläufe, wenn die Lieferanten ihren Lieferverpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig nachkommen oder die Dieter Braun GmbH die benötigten Rohstoffe nicht im benötigten Umfang oder zum benötigten Zeitpunkt und nur zu erhöhten Kosten am Markt beschaffen kann, die sie nicht an ihre Kunden weitergeben kann. Die Beeinträchtigungen im Produktionsablauf können dazu führen, dass die Dieter Braun GmbH wiederum ihren eigenen Lieferverpflichtungen nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachkommen kann. Dies kann die bestehenden Kundenbeziehungen gefährden und zu Regressansprüchen führen, welche wiederum einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Dieter Braun GmbH haben können. Die insgesamt sehr hohe Nachfrage bestimmter Materialien hat zu längeren Lieferzeiten sowie zu einem massiven Anstieg der Beschaffungspreise geführt. Die Dieter Braun GmbH versucht das Risiko der Lieferantenabhängigkeit durch eine langfristige Produktionsplanung sowie den Rückgriff auf eine möglichst breite Anzahl an Lieferanten zu verringern. Gänzlich ausschließen kann man diese Risiken jedoch nicht. Materialpreiserhöhungen wurden größtenteils an unsere Kunden weitergegeben. Wesentliche Risiken können des Weiteren aus der Belieferung von Großkunden entstehen. Schwierigkeiten oder der Verlust eines solchen Kunden könnten zu einem Ausfall von Kundenforderungen sowie dem Verlust zukünftiger Umsätze und Deckungsbeiträge führen. Wir arbeiten jedoch ständig an der Verbreiterung der Kundenbasis, um diesen Risiken zu begegnen. Zudem haben wir im Jahr 2011 eine Warenkreditversicherung abgeschlossen, um für die Dieter Braun GmbH eine entsprechende Absicherung zu schaffen. Im Bereich der Kunden besteht ferner derzeit die Forderung nach einer Modifizierung der Zahlungsmodalitäten. Dieses beeinflusst dementsprechend unsere eigene Geschäftssituation. Ein besonderes Personalrisiko wird am Standort Tschechien kurz- und mittelfristig gesehen. Die sehr niedrige Arbeitslosenquote in Tschechien, die zunehmende Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitsstätte und Wohnort sowie insbesondere der Arbeitsmarktwettbewerb mit den grenznahen Unternehmen in Deutschland sind bereits eine besondere Herausforderung. Unserer Einschätzung nach, wird sich diese Situation in absehbarer Zeit nicht ändern. Darüber hinaus steigt in Tschechien das Lohnniveau durch die sehr gute Arbeitsauslastung markant an. Um den steigenden Lohnkosten entgegenzusteuern haben wir im Jahr 2022 eine Produktionsgesellschaft in Tunesien gegründet, die im zweiten Quartal 2023 die Produktion aufnahm. Letztendlich wird der tschechische Arbeitsmarkt weiterhin intensiv beobachtet, um unter Umständen weiter reagieren zu können. Wir beobachten jedoch auch einen Anstieg der Lohnkosten in Mexiko. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal am dortigen Standort ist seit der verstärkten Nachfrage lokaler und USamerikanischer Unternehmen nach mehr "local content" sehr gestiegen, was auch eine jährlich staatlich veranlasste Erhöhung der lokalen Mindestlöhne nach sich zieht. Das Währungsrisiko der Dieter Braun GmbH ist im Wesentlichen durch operative Kosten der Fertigungen in Tschechien (Lohn- und Gemeinkostenanteil) begründet. Die Berechnung der Lohnleistungen erfolgt ausschließlich an die Dieter Braun GmbH und seit 1. Quartal 2017 in Tschechischen Kronen (CZK). Damit liegt das CZK-Währungsrisiko allein bei der Dieter Braun GmbH. Dieses Risiko hatten wir mit einer CZK-Kurssicherung für ca. 6 Jahre (Mai 2017 - September 2023) stark minimiert. Der Mexikanische Peso ist im langjährigen Vergleich in 2023 gegenüber dem USD und dem EUR stark angestiegen. Da die Umsätze unserer mexikanischen Tochtergesellschaft in USD fakturiert werden, erhöht das zusätzlich zu den stetig steigenden Lohnkosten den Kostendruck. Im Rahmen des Konsortialkredites der Braun Connectivity Solutions Group GmbH (vormals: Braun Group GmbH), der Holding der Dieter Braun GmbH, befindet sich die Dieter Braun GmbH in einem Haftungsverbund. Neben den bestehenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen, denen jederzeit pünktlich und in voller Höhe nachgekommen wurde, ist der Kreditvertrag auch an die Einhaltung bestimmter Kennzahlgrößen geknüpft. Eine Finanzkennzahl konnten zum 31. Dezember 2023 nicht eingehalten werden. Mit den finanzierenden Banken haben wir im November 2024 neben einer Waiver-Vereinbarung, eine Verlängerung und Anpassung der bestehenden Kreditlinien in gleicher Höhe vereinbaren können, die die Durchfinanzierung des BCS-Konzerns bis Ende 2027 sicherstellt. Im Rahmen der Kreditverlängerung legt die Hauptgesellschafterin EUR 2,9 Mio. in die Kapitalrücklage ein und gibt ein zusätzliches Gesellschafterdarlehen von EUR 0,5 Mio. Teilweise nicht in Anspruch genommene bilaterale Kreditlinien wurden teilweise reduziert und dafür über einen längeren Zeitraum zugesagt. Es besteht das Risiko, dass diese Kennzahlen bei einer anhaltenden wirtschaftlichen schwachen Entwicklung wieder nicht eingehalten werden können. Mit Ausnahme der immer noch schwer abschätzbaren Auswirkungen der Ukraine- Krise, anhaltenden Rohstoffpreiserhöhungen, Lohnkostensteigerungen, protektionistischen Zöllen und der daraus resultierenden makro- und mikroökonomischen Implikationen beurteilt die Geschäftsführung die Risiken insgesamt als begrenzt und kalkulierbar. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Einzelrisiken, die als existenziell einzustufen wären. Die Geschäftsführung stuft in der Gesamtsumme der einzelnen Risiken in Verbindung mit den getroffenen Gegenmaßnahmen die langfristige Entwicklung des Unternehmens als positiv ein. Ohne die besondere Situation der genannten Risikobereiche wäre die Geschäftsführung bei einer zusammenfassenden Betrachtung der Chancen und Risiken, die die Entwicklung der Dieter Braun GmbH beeinflussen könnten, zu einer uneingeschränkt positiven Einschätzung gekommen. Vorhandene und erkannte Risiken wären als beherrschbar eingestuft gewesen. Unter Berücksichtigung insbesondere der Ukraine Krise der sich daraus ergebenden besonderen Situation, sind jedoch auch im Geschäftsjahr 2024 weiterhin außerordentliche Risiken zu sehen. Die Ergebnisse der mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die Entwicklung der Dieter Braun GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Geschäftsberichts sind auch in Folge nicht abschätzbar. Die Geschäftsführung agiert insbesondere aufgrund der Ukraine Krise risikobewusst und hat durchgängig Maßnahmen zur Reduktion des Risikopotenzials ergriffen. Auf Basis der aktuellen Auftragslage besteht keine wesentliche Unsicherheit darüber, ob die Dieter Braun GmbH dazu in der Lage ist, ihre Unternehmenstätigkeit fortzuführen. Ein bestandsgefährdendes Risiko besteht insofern vom aktuellen Standpunkt nicht. Allerdings ist der mittel- bis langfristige Einfluss der Folgen der Vielzahl der Risiken auf die Geschäftsentwicklung aktuell nicht abschätzbar. Die Geschäftsführung geht aktuell von einer noch nicht absehbaren Beeinflussung der zukünftigen Ergebnisse aus. Verzögerungen bei Auftragsvergaben bzw. bereits beauftragter Projekte, Kostenerhöhungen, Engpässe in der Logistik oder beispielweise Probleme der Lieferketten können nicht ausgeschlossen werden. Sollten die negativen Absatzwirkungen aufgrund der genannten Risiken über einen längeren Zeitraum anhalten und damit eine Normalisierung der Absatzsituation in allen Märkten in den nächsten Wochen und Monaten ausbleiben, ist die oben genannte Risikoeinschätzung neu zu bewerten. Darüber hinaus sind zum aktuellen Zeitpunkt keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Dieter Braun GmbH gefährden könnten. Mit Ausnahme der Kriegshandlungen in der Ukraine sind bei der Berichterstattung die in Erwägung gezogenen Risiken aus geopolitischen Entwicklungen, Markt-, Kunden- und Lieferantenentwicklungen, welche das Geschäft der Dieter Braun GmbH negativ beeinträchtigen könnten, als abgrenzbar und beherrschbar einzustufen. Basierend auf der dargestellten Entwicklung ist das Jahr 2024 für die Dieter Braun GmbH bis zum September 2024 schwächer verlaufen. In den ersten 9 Monaten führte dies zu einer Verminderung der Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von EUR 55 Mio. und einem geringeren Ergebnis als im Geschäftsjahr 2023 aus.
Bayreuth, den 9. Dezember 2024 Dieter Braun GmbH Dr. Karsten Obenaus, Geschäftsführer Dirk Konrad, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dieter Braun GmbH, Bayreuth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dieter Braun GmbH, Bayreuth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dieter Braun GmbH, Bayreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, 10. Dezember 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Cornelius Pietrzik, Wirtschaftsprüfer Matthias Reiber, Wirtschaftsprüfer |
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