Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 17591
Eingetragen
13.2.2001
Branche
Beseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der AbfallbewirtschaftungRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauSonstige spezielle Reinigung von Gebäuden und Maschinen
Gegenstand
Rohr-, Kanal- und Industriereinigung, Umweltsanierung, Entsorgung und Recycling von Abfallstoffen, Montage, Demontage und Abbrucharbeiten, Tank- und Behälterreinigung sowie artverwandte Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Berger
seit 14.10.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Kerstin Stork
seit 17.3.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wolmirstedt OT Glindenber
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stork Umwelt GmbH

Schkeuditz OT Radefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Stork Umwelt GmbH ist ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen mit einer breitgefächerten Dienstleistungspalette auf dem Entsorgungssektor. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Aufbereitung und Verarbeitung mineralischen Abfälle, darunter auch kontaminierte Böden und Bauschutt sowie Rost- und Kesselaschen aus Hausmüllverbrennungsanlagen, Vermarktung von Eisen- und Nichteisenmetallen, Verwertung und Entsorgung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle.

Das Unternehmen wurde 2000 von Kerstin und Bernhard Stork gegründet.

Seinen Firmensitz hat die Stork Umwelt GmbH in 04435 Schkeuditz OT Radefeld, Am Ostergarben 6.

Folgende Zertifikate wurden zum wiederholten Male erteilt:

- Entsorgungsfachbetrieb nach Entsorgungsfachbetriebeverordnung

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage:

Das Berichtsjahr war immer noch geprägt von den Folgen der Corona Pandemie, später dann von den Folgen des Ukrainekrieges und den damit verbundenen drastischen Energiepreiserhöhungen. Dennoch konnten die Umsatzerlöse für den Berichtszeitraum gesteigert werden (23,9 %). Das ist vor dem Hintergrund der schwierigen Begleitumstände bedeutsam.

Die Aufbereitung größerer und neuer Stoffströme hat in Kombination mit der Effizienzsteigerung neuer Maschinen und Anlagen wesentlich zum Betriebsergebnis beigetragen. Positiv wirkte sich auch die Entspannung und Wertsteigerung auf den Rohstoffmärkten für Metalle aus.

Nachteilig ist die Preisentwicklung insgesamt bei der Verbringung/Deponierung von mineralischen Abfällen. Hier konnte Stork durch mittelfristige Preisbindungen verschiedener Anlagenbetreiber Stabilität für das vorliegende und kommende Wirtschaftsjahr erzielen. Ein weiterer Faktor ist die Entwicklung der Energie- und Personalkosten. Wie sich in der nachfolgenden Darstellung zeigt, ist die Ertragslage gegenüber dem Vorjahr ziemlich konstant.

2022/2023 2021/2022 +/- Vorjahr
EUR EUR EUR
Rohertrag 6.769.000 6.830.000 -61.000
Finanzergebnis -90.000 -91.000 -1.000

Neueinstellungen waren und sind eine Maßnahme um sich der geänderten wirtschaftlichen Situation anzupassen und Weichen zu stellen. Aber auch um den gesetzlichen Anforderungen, bspw. im Bereich der Abfälle gerecht zu werden, mussten Arbeitsplätze generiert werden. Hierbei ist auffällig, dass die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern mit der entsprechenden Ausbildung ein immer größer werdendes Problem darstellt. Der Arbeitsmarkt kann inzwischen dauerhaft nicht mehr die Bedürfnisse der Wirtschaft befriedigen.

Die Gesellschaft beschäftigte 2022/2023 durchschnittlich 41 (Vorjahr 37) Mitarbeiter/innen. Das Stammpersonal unterliegt geringer Fluktuation. Wir sind stets bemüht, nachvollziehbare und nachhaltige Strukturen zu schaffen. Gremien und Beratungsrunden sind Basis für die nötigen Planungen, Schulungen, Qualität und den Erfolg. Die Gesamtheit an Struktur gewährt unseren Kunden Qualität und Sicherheit in einem Marktumfeld.

Finanzlage:

Die Finanzlage des Unternehmens ist sehr stabil. Variable Verbindlichkeiten konnten vorzeitig abgelöst werden. Das langfristig gebundene Vermögen ist in vollem Umfang durch langfristig verfügbares Kapital gedeckt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gewährleistet. Rechnungen wurden in Skontofrist bezahlt, Bankverbindlichkeiten konnten gemäß Plan reduziert werden.

Die Finanzierungsstrategie des Unternehmens ist geprägt durch den hohen Eigenkapitalanteil von 47,9 % (Vorjahr: 39,4 %). Von Finanzierungen mittels Factoring und Leasing sehen wir weiterhin ab. Das Rating der Banken und der Kreditversicherer ist ausgezeichnet. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen.

Erklärtes Unternehmerziel ist die weitere Stärkung der Finanzkraft des Unternehmens, um künftigen Krisensituationen noch besser entgegenstehen zu können und Finanzreserven zu schaffen.

Vermögenslage:

Die Vermögenslage stellt sich unverändert solide dar. Das Stammkapital beträgt EUR 100.000.

Vor allem im Bereich des Anlagevermögens zeigt sich die Stärke der Unternehmung.

Im Berichtsjahr 2022/2023 erfolgten Neuinvestitionen in Höhe von EUR 513.079.

Die Eigenkapitalquote beträgt 47,9% (Vorjahr 39,4%), der Verschuldungsgrad liegt bei 108,8% (Vorjahr 122,1%). Beide Indikatoren zeigen, dass die Stork Umwelt GmbH eine gesunde Kapitalstruktur aufweisen kann.

Ausgehend von den vorgenannten Daten und Erläuterungen beurteilen wir die Lage der Gesellschaft als insgesamt positiv. Wir sind der Ansicht, dass das Unternehmen sich im Hinblick auf seine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen und in einem harten Branchenwettbewerb behaupten kann.

Chancen- und Risikobericht

Risiken, die entstehen könnten, ergeben sich aus der nationalen und internationalen Marktlage. Je nach Gradmesser der Rohstoffmärkte wird sich das auch auf die Substanz der Rohstoff generierenden Unternehmen aus. Finanzielle Risiken im Hause Stork werden durch ein internes Controlling lokalisiert und entsprechend den Vorgaben der Geschäftsleitung geführt. Hierbei wird Sorge dafür getragen, dass zeitnah zu globalen Entwicklungen, u.a. Preisanpassungen gegenüber Kunden vorgenommen werden müssen. 

Weiterhin als kritisch zu bewerten ist die Entwicklung von Energiebezugspreisen, Maut und gestiegene Personalkosten.

Die politische Entwicklung der Abfallwirtschaft, sowohl in Sachsen als auch im gesamten Bundesgebiet leidet immer noch an der nicht vorhandenen Akzeptanz als Rohstofflieferant. Das Bürokratieverhalten hat in einem Umfang zugenommen, der Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis mehr zueinanderstehen lässt.

Das Fehlen von Deponien in Sachsen, aber auch in ganz Deutschland in Kombination zur ablehnenden Haltung von Recyclingbaustoffen hat zu einer Preisspirale geführt, die fast alle Bereiche unseres Lebens beeinflusst. Hier sind steigende Preise in der Bauindustrie und die Erhöhung von Müllgebühren nur zwei Beispiele für die ökonomische Entwicklung.

Leider wird dieser Trend noch weiter Fahrt aufnehmen, da an den Ursachen nichts geändert wird.

Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2023/2024 ist immer noch durch stabile Umsatzerlöse geprägt, gleichzeitig ist ein nochmaliger erhöhter Aufwand an Deponie-, Transport-, Personal- und Energiekosten zu verzeichnen. Das Abfallaufkommen aus privaten und industriellen Bereichen ist rückläufig.

Auch international ist nach wie vor Bewegung im Markt. Die Rohstoffpreise unterliegen einer Stagnation auf einem noch hohen Niveau. Hier gilt es auf Änderungen zu reagieren und monatlich Vorsorge für Schwankungen am Markt vorzuhalten.

Es bleibt abzuwarten, wie und in welchem Ausmaß die Energiekrise die Weltrohstoffwirtschaft weiter beeinflussen wird und inwieweit politische Veränderungen Einfluss auf die Recyclingwirtschaft national und international nehmen werden.

Die Unternehmung Stork Umwelt GmbH wird auch in den kommenden Jahren auf Grund Ihrer breiten Ausrichtung, aber auch durch Innovation und einem steigenden Anteil an Forschungs- und Entwicklungsarbeit bestehen. Dieses hierfür benötigte Investitionsvolumen wird mittel- und langfristig gut angelegt sein, um dem Wettbewerb immer ein Stück voraus zu sein. Der Bau und Einsatz von eigenen Maschinen und Anlagen führt zu einer schnellen Amortisation der investierten Mittel.

Abschließend kann gesagt werden, dass auf Grund dieser und vieler weiterer Aspekte (z.B. mittel- bis langfristige Rahmenverträge mit bundesweit agierenden Unternehmen) das Unternehmen positiv voran blickt, jedoch vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Entwicklungen im Rohstoffmarkt und der steigenden Bürokratie äußerst kritisch in die Zukunft sieht.

Schkeuditz, im Januar 2024

Stork Umwelt GmbH

gez. Kerstin Stock

gez. Alexander Friedrich

gez. Florian Berger

BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023

STORK UMWELT GMBH, SCHKEUDITZ, OT RADEFELD

A K T I V A

30.9.2023 
EUR
30.9.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.221.192,25 7.811.783,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 86.692,00 143.879,00
II. Sachanlagen 7.134.500,25 7.667.904,25
B. UMLAUFVERMÖGEN 3.062.490,36 3.204.791,16
I. Vorräte 131.752,04 143.448,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.252.884,64 1.802.214,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 677.853,68 1.259.127,73
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.281,00 11.693,00
10.293.963,61 11.028.267,41

P A S S I V A

30.9.2023 
EUR
30.9.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.930.052,78 4.347.297,62
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 48.943,00 48.943,00
III. Bilanzgewinn 4.781.109,78 4.198.354,62
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE UND ZULAGEN 431.887,60 497.457,66
C. RÜCKSTELLUNGEN 480.535,00 817.077,00
D. VERBINDLICHKEITEN 4.412.228,23 5.307.095,13
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 39.260,00 59.340,00
10.293.963,61 11.028.267,41

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

2022/23 
EUR
2021/22 
EUR
1. Rohergebnis 6.933.457,42 6.996.073,72
2. Personalaufwand -2.503.270,55 -2.368.517,94
a) Löhne und Gehälter -2.144.220,18 -2.043.594,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -359.050,37 -324.923,79
- davon für Altersversorgung: EUR 2.865,00 (Vorjahr: EUR 3.140,00)
3. Abschreibungen -1.103.668,89 -1.026.634,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.103.668,89 -1.026.634,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.901.166,03 -1.755.685,29
5. Betriebsergebnis 1.425.351,95 1.845.235,93
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 216,56 82,64
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -89.829,59 -91.339,82
8. Finanzergebnis -89.613,03 -91.257,18
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -378.523,75 -534.755,42
- davon Aufwendungen aus der Zuführung latenter Steuern: EUR 20.080,00 (Vorjahr: EUR 59.340,00)
10. Ergebnis nach Steuern 957.215,17 1.219.223,33
11. sonstige Steuern -24.460,01 -24.416,37
12. Jahresüberschuss 932.755,16 1.194.806,96
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.198.354,62 3.203.547,66
14. Ergebnisverwendung -350.000,00 -200.000,00
15. Bilanzgewinn 4.781.109,78 4.198.354,62

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie nach ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB erstellt.

 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname:   Stork Umwelt GmbH

Firmensitz:   Schkeuditz OT Radefeld

Registergericht:  Leipzig

Registernummer:  B 17591

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen wurde beibehalten.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

 Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig  vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

 Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

 Anlagevermögen

 Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den  Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über       € 800,- bis maximal € 1.000,- wurden in einem bilanziellen Sammelposten aufgenommen. Dieser Sammelposten ist im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren jeweils in Höhe von 20% aufzulösen.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt, die nach der retrograden Methode ermittelt wurden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurden angesetzt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Allgemeines

Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich bei den folgenden Posten in der Bilanz die Mitzugehörigkeit zu einem anderen Posten:

b) sonstige Verbindlichkeiten

davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern € 3.641,39

i. V. € 3.611,88

2. Angaben über die Anschaffungs- und Herstellungskosten, Zu- und Abgänge und Abschreibungen zu den einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in der Anlage IIIa dargestellt.

3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

4. Die Gesellschaft hat Investitionszuschüsse von insgesamt € 1.060.300,24 erhalten. Die Gesellschaft hat grundsätzlich ein Wahlrecht, diese Zuschüsse als Erträge anzusetzen. Auf Grund der hierdurch eintretenden Verzerrung der Periodenergebnisse sowohl des Geschäftsjahres der Vereinnahmung der Zuschüsse als auch der Folgejahre wird die sofortige vollständige ertragswirksame Vereinnahmung jedoch nicht als sachgerecht angesehen (vgl. IdW HFA 1/1984). Die Zuschüsse wurden in den Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen eingestellt und parallel über die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter aufgelöst und als Ertrag ausgewiesen.

5. Andere Gewinnrücklagen

Die Position beinhaltet eine in Vorjahren gebildete Wertaufholung gem. Art. 67

EGHGB.

6. In den sonstigen Rückstellungen sind die nachfolgenden Verbindlichkeiten berücksichtigt:

Rückstellungen im Produktionsbereich in Höhe von T€ 41 betreffen nicht fertig gestellte Arbeiten im Entsorgungsbereich.

Rückstellungen im Personalbereich beinhalten Beträge für nicht genommene Urlaubstage und Überstunden (T€ 79), Prämien und Weihnachtsgeld (T€ 45) sowie Tantiemen (T€ 289).

Weitere Rückstellungen wurden im Bereich Finanz- und Rechnungswesen für Jahresabschlusskosten (T€ 22) und Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (T€ 4).

7. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:

Verbindlichkeitenzum 30.09.2023 Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
1. gegenüber Kreditinstituten 3.135.094,64 1.533.742,79 1.601.351,85 0,00 3.135.094,64
2. aus Lieferungen und Leistungen 1.058.723,60 1.058.723,64 0,00 0,00 1.058.723,60
4. Sonstige 218.409,99 218.409,99 0,00 0,00 0,00
Summe 4.412.228,23 2.810.876,38 1.601.351,85 0,00 4.193.818,24
Vorjahr 30.09.2022 5.307.095,13 3.164.808,98 2.011.613,15 130.673,00 4.827.961,41

*Art und Form der Sicherheit (Legende)

GPF = Hypothek / Grundschuld (Grundpfandrecht)

SPF = Sonstiges Pfandrecht

SÜ  = Sicherungsübereignung

SZ = Sicherungszession / Forderungsabtretung

EV = Eigentumsvorbehalt

8. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG sind Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gesondert auszuweisen. Das Ausweiswahlrecht wird im Anhang ausgeübt. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Beträge:

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern € 3.641,39

9.Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftung aus Gewährleistungsverträgen € 5.208.050,00

Eine Inanspruchnahme ist unwahrscheinlich, da in der Vergangenheit die zugrundeliegenden Kredite zu den Fälligkeitsterminen pünktlich bedient wurden und eigene Sicherheiten gestellt sind.

10. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden, betragen € 162.656,42 und ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum durchschnittlich folgende Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:

Arbeitnehmer Durchschnitt Vorjahr Veränderung
Angestellte 12 12 0
Arbeiter 26 23 +  3
Teilzeitbeschäftigte 5 3 +  2
Aushilfen 3 3 0
Auszubildende 1 1 0
Summe 1 47 42 +  5
Elternzeit 2 1 ./. 1
- Auszubildende 1 1 0
Summe 41 37 +  4

2. Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von Frau Kerstin Stork, Ing. für Wasserwirtschaft sowie den Herren Alexander Friedrich, Betriebswirt und Florian Berger, Wirtschaftsingenieur vertreten.

3. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird in Ausübung des Wahlrechts gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 4.781.109,78 (darin enthaltener Jahresüberschuss von € 932.755,16) auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

 Schkeuditz, 15. Januar 2024

gez. Kerstin Stork

gez. Alexander Friedrich

gez. Florian Berger

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.10.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 221.441,21 0,00 0,00 0,00 221.441,21
221.441,21 0,00 0,00 0,00 221.441,21
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.736.607,82 0,00 0,00 0,00 5.736.607,82
technische Anlagen und Maschinen 3.363.868,14 1.251,75 0,00 0,00 3.365.119,89
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.079.333,80 511.827,14 0,00 19.614,23 4.571.546,71
13.179.809,76 513.078,89 0,00 19.614,23 13.673.274,42
FINANZANLAGEN
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13.401.250,97 513.078,89 0,00 19.614,23 13.894.715,63
ABSCHREIBUNGEN
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.562,21 57.187,00 0,00 134.749,21
77.562,21 57.187,00 0,00 134.749,21
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.913.629,07 300.235,00 0,00 2.213.864,07
technische Anlagen und Maschinen 1.174.144,14 325.815,75 0,00 1.499.959,89
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.424.132,30 420.431,14 19.613,23 2.824.950,21
5.511.905,51 1.046.481,89 19.613,23 6.538.774,17
FINANZANLAGEN
0,00 0,00 0,00 0,00
5.589.467,72 1.103.668,89 19.613,23 6.673.523,38
NETTOBUCHWERTE
30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.692,00 143.879,00
86.692,00 143.879,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.522.743,75 3.822.978,75
technische Anlagen und Maschinen 1.865.160,00 2.189.724,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.746.596,50 1.655.201,50
7.134.500,25 7.667.904,25
FINANZANLAGEN
0,00 0,00
7.221.192,25 7.811.783,25

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stork Umwelt GmbH, Schkeuditz/ OT Radefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stork Umwelt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stork Umwelt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Magdeburg, den 26. Februar 2024

gez. Markus Willenborg, Wirtschaftsprüfer

ECOVIS WSLP GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 1. April 2024 festgestellt.

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