BROCK Kehrtechnik GmbH
Arnoldschacht 14, 44894 Bochum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Qingkun Meng seit 3.11.2025 | Geschäftsführer |
Xiaoning Wang seit 9.10.2023 | Geschäftsführer |
Thorsten Laß seit 9.5.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Beiqi Foton Motor Co. Ltd. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BROCK Kehrtechnik GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Entwicklung und Herstellung von Kompaktkehrmaschinen und Großkehrmaschinen der Größenklasse 4 m3 - 16 m3 , die auf zugekauften LKW- Fahrgestellen aufgebaut werden. Zur Anwendung kommen diese Fahrzeuge sowohl im Kommunal-, Baustellen- und Industriebereich bei der Reinigung, Sanierung und dem Neubau von Straßen und Industrieböden als auch auf Flughäfen zur Reinigung von Startbahn und Flugvorfeld. 1.2. Forschung und Entwicklung Unser Fokus für das Jahr 2022 lag auf der weiteren Entwicklung der (2. Generation) 6 m3 kommunalen VS6e vollelektrischen Kehrmaschine, die auf dem vollelektrischen Fahrgestell von FOTON basiert. Gleichzeitig wurde der Funktionsumfang des neuen CAN-Bus-Steuerungssystems mit LCD-Bedienfeld erweitert, das in die Serienproduktion integriert wird. Im Geschäftsjahr 2022 fielen TEUR 519 für Forschung und Entwicklung an, davon wurden eigene Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 170 (Vorjahr: TEUR 206) und in Anspruch genommenen Leistungen von Dritten in Höhe von TEUR 269 (Vorjahr: TEUR 457) aktiviert. Zum Stichtag sind die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte nicht fertiggestellt und als geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau ausgewiesen. Wir arbeiten eng mit unserem Mutterunternehmen FOTON zusammen, um die Entwicklung weiterer vollelektrischer FOTON -Fahrgestelle zu beschleunigen. Diese Fahrgestelle werden zukünftig als Tragstruktur für die Karosserie der BROCK Kehrmaschinen auf den europäischen und nicht-europäischen Märkten eingesetzt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 wurde durch die Folgen des Ukraine-Konflikts beeinflusst, wie z.B. extreme Steigerungen der Energiepreise. Darüber hinaus verschärften sich Engpässe bei Materialien und Lieferungen, was zu erheblichen Preissteigerungen bei Rohstoffen führte, sowie einem Mangel an Facharbeitern und einer anhaltenden COVID-19- Pandemie, obwohl sich die Situation im Laufe des Jahres etwas entspannte. Gemäß Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der COVID-19-Pandemie, wuchs das BIP im Jahr 2022 um 0,7%.1
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html Das Wirtschaftswachstum in Deutschland schwächte sich zum Jahresende 2022 deutlich ab. Die anhaltend hohe Inflation und die fortgesetzte Energiekrise setzten die deutsche Wirtschaft zum Jahresende unter Druck, was sich insbesondere im privaten Konsum und den Investitionen in Sachkapital zeigte.2 Die hohen Energiepreise und die weiterhin begrenzte Verfügbarkeit von Vorprodukten haben auch das Wirtschaftswachstum im verarbeitenden Gewerbe verlangsamt, das im Vergleich zum Vorjahr kaum gestiegen ist (+0,2%). Wie bereits 2021 wurde die Produktion im verarbeitenden Gewerbe durch Unterbrechungen in den internationalen Lieferketten beeinträchtigt, insbesondere in der ersten Hälfte des Jahres 2022. Die Investitionen in Ausrüstungen - vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - stiegen 2022 dagegen preisbereinigt um 2,5 % im Vergleich zum Vorjahr.3 Auch die BROCK Kehrtechnik GmbH blieb von dieser makroökonomischen Situation nicht verschont. Das Geschäftsjahr 2022 war weiterhin von der COVID-19-Pandemie und dem Ukraine- Konflikt geprägt. Engpässe bei der Versorgung mit Halbleiterkomponenten für Motorsteuerungssysteme und anderen Fahrzeugkomponenten sowie Engpässe bei Kabelbäumen aus der Ukraine führten zu erheblichen Verzögerungen bei der Lieferung von LKW-Fahrgestellen und -karosserien. In einigen Fällen wurden die zugesagten Liefertermine für LKW-Hersteller um mehrere Monate verschoben und nur unverbindliche Lieferzusagen gemacht. Die Versorgungslage normalisierte sich erst im zweiten Quartal 2023. Im Januar 2022 mussten wir aufgrund der fehlenden LKW-Chassis Kurzarbeit für die Produktion anmelden und konnten im Oktober und November des Geschäftsjahres nur ca. 50% unseres Umsatzzieles mit unserem Kerngeschäft realisieren. Die daraus resultierenden Umsatzeinbußen haben wir jedoch mit Hilfe unseres Handelsgeschäfts mit elektrifizierten FOTON LKW’s überkompensieren können. BROCK hat im Geschäftsjahr 2022 damit begonnen, ein Händler- und Servicenetzwerk für elektrifizierte FOTON LKW’s aufzubauen und am Unternehmensstandort der Gesellschaft ein Service- und Schulungszentrum für E-Mobilität der Marke FOTON eingerichtet. Da die zukünftige strategische Ausrichtung des Unternehmens für die Gruppe von großer Bedeutung ist, hat die Gesellschafterin im Geschäftsjahr 2022 das gezeichnete Kapital der BROCK Kehrtechnik GmbH durch die Einzahlung auf TEUR 7.350 erhöht. Wir sehen uns in den Bereichen Entwicklung von Elektro-Kehrmaschinen, Ausweitung des internationalen Vertriebs und der Expansion des Handelsgeschäfts als breiter und zukunftsorientierter positioniert. Insgesamt war die Leistung im Geschäftsjahr 2022 besser als im Geschäftsjahr 2021 und führte zu einem Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 136.
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https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/05/03-energiekrise-ueberwunden.html 2.2. Geschäftsverlauf 2.2.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Jahr 2022 verzeichnete der Handel mit elektrischen Nutzfahrzeugen der Marke FOTON einen Zuwachs von TEUR 15.696, was zu Umsatzerlösen von TEUR 46.577 führte. Dies entspricht einem Anstieg um 67,1 % im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 27.875). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich signifikant gegenüber 2021 und erreichte TEUR 136. Die Auftragsvolumina im Kerngeschäft betrugen im Jahr 2022 insgesamt TEUR 30.881, was im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 27.875) einen Anstieg um 10,8 % bedeutet. Die Anzahl der Maschinen steigt dementsprechend um 8,3 %. Dabei zeigt sich eine deutliche Verschiebung zu größeren und komplexeren Maschinen, insbesondere solchen, die für den Straßenbau verwendet werden, während die Nachfrage nach „Standardmaschinen“ im Kommunalbereich folglich der zurückhaltenden Investitionsbereitschaft leicht abnimmt. Einerseits wird wegen der CO- VID-19-Pandemie gespart und andererseits erwartet der Kommunalbereich Subventionen von Bund und Land für die Investitionen in emissionsfreie Maschinen und Fahrzeuge. 2.2.2. Ertragslage Der Rohertrag stieg im Vergleich zum Vorjahr um 72,9 % auf TEUR 18.330 (Vorjahreszeitraum: TEUR 10.600). Der Hauptgrund für das signifikante Umsatzwachstum ist das gestiegene Handelsgeschäft, das zu einer deutlichen Verbesserung der Bruttomarge geführt hat. Die Personalkosten stiegen um TEUR 1.357 (18,8 %), hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens und der verbesserten betrieblichen Leistung, was zu einer Erhöhung der Boni führte. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.444, hauptsächlich aufgrund von Handelskommissionen in Höhe von TEUR 1.450, Abwertung von sonstigen Vermögensgegenständen und geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.425, einer Zunahme der Drohverlustrückstellungen um TEUR 494 und anderer Rückstellungen um TEUR 71, gestiegener Werbekosten um TEUR 137 und Fahrzeugkosten um TEUR 105 (im Vorjahr aufgrund von COVID-19 gesunken), erhöhte Gewährleistungskosten um TEUR 306 sowie einer Erhöhung der Rechts- und Beratungskosten aufgrund von Kapitalerhöhungen um TEUR 80. Die Kosten für Währungsumrechnungen sanken aufgrund der Aufwertung des Euro gegenüber dem chinesischen Yuan um TEUR 474, die Mietkosten um TEUR 198 und die Reparaturkosten um TEUR 101, was die oben genannten Kostensteigerungen in geringem Umfang ausglich. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem chinesischen Yuan führte zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 275. Im Vorjahr belastete eine Einkommensteuerrückstellung in Höhe von TEUR 308 das Jahresergebnis aufgrund einer Steuerprüfung. Der tatsächliche Umsatz für das Jahr 2022 entsprach mit TEUR 46.577 der Prognose, während das EBT mit TEUR 136 deutlich niedriger als prognostiziert (TEUR 2.697) ausfiel. Diese Differenz resultiert aus zusätzlichen Abschreibungen auf Lagerbestände und Vermögenswerten sowie aus einer Eventualverbindlichkeit in Bezug auf den Kaufpreis für Rohmaterialien. 2.2.3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 haben wir TEUR 936 an Investitionen getätigt (im Vorjahr waren es TEUR 763). Der Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit lag auf der Entwicklung von Steuersystemen sowie auf Investitionen im Bereich der Elektrofahrzeuge. 2.2.4. Finanzierungsmaßnahmen Von den in 2022 fälligen Darlehen in Höhe von TEUR 10.445 gegenüber der Muttergesellschaft BEIQI FOTON Motor Co. Ltd. wurden TRMB 15.600 (TEUR 2.161) zurückgezahlt, TRMB 52.100 (TEUR 7.050) durch weitere Darlehen von der Muttergesellschaft, TRMB 7.700 (TEUR 1.042) durch Darlehen vom verbundenen Unternehmen BEIQI FOTON (Hong Kong) Ltd. ersetzt. Zusätzlich gewährt BEIQI FOTON (Hong Kong) Ltd. TEUR 1.000 zur Finanzierung der Tilgung von TRMB 15.600 (TEUR 2.161). Alle Darlehen haben eine Laufzeit von 12 Monaten. Zudem wurde das für die operative Geschäftstätigkeit in Anspruch genommene KfW-Darlehen aus dem Corona Schutzpaket der Bundesregierung für weitere 4 Jahre verlängert, wobei die vollständige Rückzahlung des KfW-Darlehens durch vierteljährliche Tilgungen innerhalb dieses Zeitraums erfolgen soll. Zum Ende des Berichtszeitraums betrugen die Verbindlichkeiten für diese Darlehen noch TEUR 2.471. Aufgrund der zukünftigen strategischen Bedeutung der Gesellschaft zum Ausbau der europäischen Elektromobilität, hat die Gesellschafterin im Berichtszeitraum das gezeichnete Eigenkapital der Gesellschaft um TEUR 6.900 auf insgesamt TEUR 7.350 erhöht. Die Eigenkapitalerhöhung wurde am 13.12.2022 beschlossen und am 21.12.2022 im Handelsregister eingetragen. 2.2.5. Personalbereich Während des Geschäftsjahres 2022 betrug die Anzahl der Mitarbeiter 148 (Vorjahr: 144). Der geringe Personalaufbau erfolgte überwiegend im operativen Bereich, um dem Auftragsvolumen produktionsseitig und dem neuen Geschäftsbereich „Elektromobilität“ gerecht zu werden. Die Personalaufwandsquote lag am Ende des Berichtszeitraum bei 17,9 % (Vorjahr: 24,3 %). Die Reduzierung um 6,4 %-Punkte ist ursächlich auf die Umsatzsteigerung zurückzuführen. Die Möglichkeit zur Kurzarbeit wurde, aufgrund der nicht Verfügbarkeit der LKW-Chassis, im Januar genutzt. 2.2.6. Jahresergebnis Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug TEUR 136 und liegt über dem EBT des Vorjahres (Vorjahr: TEUR -2.644). Dies ist auf den Anstieg der Umsätze im Kerngeschäft und im Handel mit Elektronfahrgestellen zurückzuführen. Das Jahresergebnis belief sich auf TEUR 136 (Vorjahr: TEUR -2.951). 2.3. Lage der Gesellschaft 2.3.1. Vermögenslage Zum Stichtag der Bilanz erhöhte sich die Bilanzsumme (ohne Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag und ohne offen abgesetzte erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen) um Mio. EUR 23,1 auf Mio. EUR 38,37 (Vorjahr: Mio. EUR 15,27). Dies ist einerseits auf einen Anstieg der Lagerbestände zurückzuführen, die zum Bilanzstichtag auf TEUR 8.945 angestiegen sind (Vorjahr: TEUR 7.895). Dieser Anstieg resultiert aus der bewussten Bildung von Lagerreserven, wobei sich die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um TEUR 171 erhöhten; die unfertigen Erzeugnisse um TEUR 300 zunahmen, bedingt durch die erhöhte Verarbeitung von Teilen während der Vormontage; und die fertigen Erzeugnisse und Waren um TEUR 530 zunahmen, die durch die Fertigstellung der Vormontage und den Kauf elektrischer Fahrgestelle entstanden sind. Andererseits stiegen die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte auf Mio. EUR 7,5 (Vorjahr: Mio. EUR 2,39). Im Vergleich dazu stieg der Forderungsbestand von Mio. EUR 1,81 im Dezember auf Mio. EUR 5,91. Zum Bilanzstichtag beliefen sich die Forderungen gegen die Gesellschafter auf TEUR 516 (Vorjahr: EUR 0). Die sonstigen Vermögenswerte stiegen von TEUR 585 auf TEUR 1.072, hauptsächlich aufgrund einer Zunahme der Umsatzsteuerforderungen um TEUR 498. Die Kassenbestände stiegen jedoch auf Mio. EUR 17,99 (Vorjahr: Mio. EUR 1,599), was sich signifikant auf die Bilanzsumme auswirkte, wobei Mio. EUR 6,9 aus Eigenkapitaleinlagen, Mio. EUR 7,88 aus Anzahlungen für erhaltene Bestellungen (Vorjahr: Mio. EUR 0,49) und positiven Jahresergebnissen resultierten. Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote des Unternehmens 10,6 %. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 12.150 aufgrund einer Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 6.900 und das Jahresergebnis verbesserte sich von TEUR -2.951 auf TEUR 136. Die Verpflichtungen aus Kaufverträgen betrugen TEUR 494 (Vorjahr: EUR 0) und die Garantieverpflichtungen beliefen sich auf TEUR 528. Daher stiegen die sonstigen Rückstellungen von TEUR 609 auf TEUR 1.302. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden Bankverbindlichkeiten um TEUR 548 zurückgezahlt. Durch Rückzahlungen verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von TEUR 10.591 auf TEUR 7.389. Zum Bilanzstichtag betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 9.944 (Vorjahr: EUR 0). Der Hauptgrund für diesen Anstieg war eine Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 7.873 (Vorjahr: EUR 0) sowie eine Zunahme der Darlehensverbindlichkeiten um TEUR 1.130 (Vorjahr: EUR 0). Aufgrund des gestiegenen Lagerbestands stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.373. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen von TEUR 493 auf TEUR 7.876 aufgrund von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Handelsgeschäften. Das Unternehmen verkaufte einen Kehrmaschinenwagen an eine Leasinggesellschaft und schloss dann ein Saleand-Leaseback-Geschäft ab. Dies führte zu sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 212 (Vorjahr: EUR 0). Im aktuellen Geschäftsjahr stiegen die sonstigen Steuerverbindlichkeiten um TEUR 143. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen von TEUR 154 auf TEUR 573 im aktuellen Geschäftsjahr. 2.3.2. Finanzlage Das Ziel des Finanzmanagements ist, ausreichend Liquidität sicherzustellen. Dafür wurden im Geschäftsjahr 2022 die durch die Gesellschafterin zur Verfügung gestellten Finanzmittel sowie das KfW Darlehen genutzt. Wir waren stets bemüht, unseren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen, konnten aber im 1. Halbjahr 2022 nicht immer alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fristgerecht erfüllen und haben mit einzelnen Lieferanten Zahlungs- und Lieferpläne abgestimmt und vereinbart. Mit der Realisierung von Umsätzen aus dem Handelsgeschäft ab dem 3. Quartal 2022 und der Kaptalerhöhung im 4. Quartal entspannte sich die Liquiditätslage deutlich. Die Gesellschaft kommt seitdem ihren Zahlungsverpflichtungen pünktlich nach. 2.3.3. Ertragslage Das zusätzliche Handelsgeschäft hat wesentlich zur positiven Umsatzentwicklung beigetragen, daher verlief das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 für unser Unternehmen besser als geplant. Die gesamte Leistung stieg gegenüber dem Vorjahr um 61,6 % auf TEUR 47.997. Die Betriebskosten stiegen von TEUR 32.039 auf TEUR 47.396 (47,9 %), was auf gestiegene Materialkosten für den Einkauf von Handelswaren zurückzuführen ist. Die Materialaufwandsquote von 61,8 % hat sich aufgrund der besseren Marge des Handelsgeschäfts im Vergleich zum Vorjahr (64,3%) verbessert. Durch Boni und die leichte Zunahme der Mitarbeiterzahl ist der Personalaufwand auf TEUR 8.576 (Vorjahr: TEUR 7.219) angestiegen. Aufgrund des deutlichen Umsatzanstiegs sank die Personalaufwandsquote in diesem Geschäftsjahr (17,9 %) jedoch erheblich im Vergleich zum Vorjahr (24,3 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.444 an, hauptsächlich aufgrund von Handelskommissionen in Höhe von TEUR 1.450, Abwertung anderer nicht werthaltiger Vermögenswerte und geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.466 sowie der Bildung von Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 494 und sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 275. Die Werbekosten erhöhten sich um TEUR 137 und die Fahrzeugkosten um TEUR 105. Diese Kosten wurden durch geringere Aufwendungen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie und durch zusätzliche Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 80, aufgrund der Aufwertung des Euro gegenüber dem chinesischen Yuan um TEUR 474, der Senkung der Mietkosten um TEUR 196 und der Senkung der Wartungskosten um TEUR 101 ausgeglichen. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem chinesischen Yuan führte zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 275. Aufgrund Prolongations- und Vertragsverlängerungen unserer bestehenden Darlehen stiegen die Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Kreditinstituten um rund TEUR 150 gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt TEUR 464. Für das Geschäftsjahr 2022 betrug unser EBT TEUR 136 (Vorjahr: TEUR -2.644). 3. Chancen- und Risikobericht Für die BROCK Kehrtechnik GmbH bieten sich zahlreiche wirtschaftliche Chancen aber auch Risiken. Daher ist es für die Gesellschaft von besonderer Wichtigkeit, Chancen - aber auch potenzielle Risiken - rechtzeitig zu erkennen, um umgehend und angemessen darauf reagieren zu können. Die Geschäftsführung verschafft sich regelmäßig einen Überblick über die Risikosituation. Durch den systematischen Umgang mit Risiken soll es ermöglicht werden, insbesondere potenzielle, den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Ereignisse aufgrund interner oder externer Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten, um dann entsprechende Maßnahmen zur Risikohandhabung auswählen und umsetzen zu können. Das Hauptrisiko liegt im Liquiditätsrisiko. Die gesamte Finanzierung der BROCK Kehrtechnik GmbH erfolgt im Wesentlichen durch die Gesellschafterin und konzerninternen Unternehmen. Das in 2022 fällige Gesellschafterdarlehen in Höhe von TRMB 15.600 (TEUR 2.161) wurde zurückgezahlt. Weitere fällige Gesellschafterdarlehen in Höhe TRMB 59.800 (TEUR 8.284) wurden durch konzerninterne Darlehen mit einer Frist von 12 Monaten ersetzt. Darüber hinaus wurde ein Darlehen (TEUR 1.000) mit einer Frist von 12 Monaten durch ein verbundenes Unternehmen gewährt. Für das KFW-Bankdarlehen gegenüber der Commerzbank, das zum 30. Juni 2022 fällig war, wurde am 30. Juni 2022 eine Rückzahlungsvereinbarung geschlossen, die eine quartalsweise Rückführung des Darlehens innerhalb von 48 Monaten vorsieht. Die Gesellschafterin hat am 13. Dezember 2022 das Eigenkapital der BROCK Kehrtechnik GmbH durch Einzahlung von TEUR 6.900 auf nunmehr TEUR 7.350 erhöht. Ebenfalls zur Optimierung der Liquiditätssituation überträgt die BROCK Kehrtechnik GmbH im Rahmen des Factorings einen Teil ihrer Kundenforderungen an ein Factoring-Unternehmen. Die mittelfristige Entwicklung der Wirtschaft als mittelbares Risko für unser Unternehmen besteht in einer Rezession. Die durch die Corona-Pandemie und Ukraine Krise begründeten rezessiven Auswirkungen auf unser Unternehmen waren trotz Risikomanagement in ihrer Dimension nicht vorherzusehen. Die Liefersituation bei Fahrgestellen, Aufbaumotoren und Elektrokomponenten führte zu Kurzarbeit im Januar und zu Produktions- und Umsatzverschiebungen in der ersten Jahreshälfte. Dieser Zustand entspannte sich erst gegen Ende des letzten Quartals 2022. Weitere Risiken resultieren aus den Sanktionen und Handelsbeschränkungen der Europäischen Union mit Russland. BROCK hatte zu Beginn des Geschäftsjahres mehrere strategische, langfristige und zukunftsorientierte Projekte in Russland initiiert. Exportverbote und Reisebeschränkungen haben diese Projekte und weitere Vertragsabschlüsse quasi zum Erliegen gebracht und Russland als Absatzmarkt für unsere Kernprodukte ausgeschlossen. Durch unsere breit angelegte, internationale Kundenstruktur sind wir nicht von einzelnen Märkten und Abnehmern abhängig, dennoch fällt durch die Handelsbeschränkungen mit Russland ein potenzieller Absatzmarkt auf unbestimmte Zeit weg. Als Umsatztreiber im Geschäftsjahr ist das erstmalige kerngeschäftsfremde Handelsgeschäft durch Kurzfristigkeit geprägt. Das Ausfallrisiko wird durch das Debitorenmanagement des Unternehmens gemindert. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch das von der Gesellschaft eingerichtete Debitorenmanagement entgegengewirkt. Chancen für weiteres - über die Branchenentwicklung hinausgehendes - Wachstum sehen wir in der Entwicklung elektrifizierter Kehrmaschinen aufgebaut auf elektrischen FOTON LKW Fahrgestellen, der Erweiterung unserer internationalen Absatzmärkte sowie dem Ausbau unseres Handelsgeschäfts im Bereich Elektromobilität in der DACH-Region. Wir sehen uns durch unsere Entwicklungsaktivitäten, Investitionen und strategische Ausrichtung gut aufgestellt. 4. Prognosebericht Im Managementbericht für das Jahr 2021 wurde die Umsatzprognose für das Jahr 2023 auf TEUR 79.000 und das EBT auf TEUR 5.100 festgelegt. Zum Zeitpunkt des Berichts wurde die Umsatzprognose für das Jahr 2023 auf TEUR 50.974 und das EBT auf TEUR 249 aktualisiert, damals hauptsächlich aufgrund optimistischer Erwartungen hinsichtlich des russischen Projektmarktes. Der europäische Sanktions- und Handelsbeschränkungsrahmen infolge des russisch-ukrainischen Krieges hat weiter wirtschaftliche Auswirkungen auf unsere Geschäftsergebnisse im Jahr 2023. Der russische Verkaufsmarkt für unsere Produkte wird weiterhin ausgeschlossen sein, was bereits in unserer Budgetplanung für das Jahr 2023 berücksichtigt wurde. Allerdings könnten bei einer weiteren Eskalation dieses Konflikts auch weltweit wirtschaftliche Folgen auftreten. Für BROCK könnte dies zu Abweichungen in den monatlichen Einnahmen und Liquiditätsplanungen führen. Derzeit sieht es so aus, als ob unser Auftragsbestand für das Jahr 2023 gut ist. Die anhaltenden Probleme in der Lieferkette für LKW-Chassis werden mittelfristig bestehen bleiben und weiterhin zu Verzögerungen und Neuplanungen führen. Wir müssen davon ausgehen, dass unsere monatlichen Produktions- und Verkaufsplanungen im nächsten Geschäftsjahr weiterhin signifikant davon betroffen sein werden. Für das Jahr 2023 erwarten wir (unter Berücksichtigung der oben genannten Effekte) einen Umsatz aus unserem Kerngeschäft von TEUR 35.000, was einer Steigerung von 13,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Darüber hinaus hat unser Handelsgeschäft mit FOTON Elektrofahrzeug-Chassis einen Umsatz von TEUR 13.500 erzielt. Das EBT hat sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 200 verbessert und damit unsere Budgetplanung erreicht. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von TEUR 40.000 und ein EBT von ca. TEUR 300.
Bochum, 25 April 2024 Manfred Lenhart, Geschäftsführer/CEO Thorsten Laß, Geschäftsführer Xiaoning Wang, Geschäftsführer Menglei Li, Geschäftsführer/CFO Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022scroll
Registergericht: Bochum Handelsregister-Nummer: HRB 6254 Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma BROCK Kehrtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Gliederungsschema gemäß § 266 HGB i.V.m. § 42 GmbHG. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Zur verbesserten Darstellung wurden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen anders als im Vorjahr nicht offen von den Vorräten abgesetzt. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren linear abgeschrieben. In Geschäftsjahr fallen wie im Vorjahr keine Kosten für Forschung an. Die bei der Entwicklung anfallenden Stunden wurden mit dem Durchschnittsstundensatz der Konstruktion bewertet und gemeinsam mit fremdbezogenen Leistungen aktiviert. Die Entwicklungskosten im Geschäftsjahr beliefen sich auf TEUR 207 (Vorjahr: TEUR 206) und wurden gemeinsam mit fremdbezogenen Leistungen aktiviert. Zum Stichtag sind die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte nicht fertigerstellt und als Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wie folgt linear abgeschrieben: Technische Anlagen und Maschinen von 3 bis 16 Jahre Vorführ- und Mietmaschinen von 6 bis 9 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 5 Jahre andere Anlagen von 2 bis 13 Jahre Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertiges Anlagevermögen mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800 wurde im Jahr des Zugangs sofort als Abgang erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Anwendung der gleitenden Durchschnittskostenmethode bei Waren und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen bzw. zu Herstellungskosten bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material-, Fertigungseinzel- und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des fertigungsbedingten Werteverzehrs des Anlagevermögens. Zusätzlich werden für Alters-, Nutzungs-, Gängigkeits- und Reichweitenrisiken sowie andere wertmindernde Einflüsse entsprechende Wertabschläge vorgenommen. In den Herstellungskosten sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten. Im Geschäftsjahr wurde ein Festwert i.H.v. TEUR 203 für bestimmte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die von nachrangiger Bedeutung sind und regelmäßig ersetzt werden sowie geringen Veränderungen unterliegen, gebildet. Geleistete Anzahlungen wurden zum Nominalbetrag bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag und werden zum Nennwert angesetzt. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden entsprechend dem handelsrechtlichen Imparitäts- und Realisationsprinzip zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die der Währungsumrechnung zugrunde liegenden Wechselkurse wesentlicher Währungen außerhalb der Europäischen Währungsunion stellen sich wie folgt dar: scroll
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, die zum Nominalwert angesetzt sind, wurden im Geschäftsjahr nicht wie im Vorjahr offen vom Vorratsvermögen abgesetzt. Die Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagenvermögen Die Entwicklung der historischen Anschaffungskosten, der Abschreibungen und der Buchwerte im Geschäftsjahr für die einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel. Geringwertiges Anlagevermögen mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800 wird im Jahr des Zugangs sofort als Abgang erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen die Gesellschafterin betrifft mit TEUR 510 die Zahlung in das gezeichnete Kapital, das BROCK in 2022 für die Gesellschafterin eingezahlt und in Januar 2023 von der Gesellschafterin bekommen hat, und mit TEUR 5 Forderungen aus Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.072 (Vorjahr: TEUR 585) setzen sich im Wesentlichen aus Umsatzsteueransprüchen in Höhe von TEUR 820 (Vorjahr: TEUR 245) und Forderungen gegen eine Factoring-Gesellschaft in Höhe von TEUR 245 (Vorjahr: TEUR 154) zusammen. Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Latente Steuern Aktive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 0) ergaben sich aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen bei der Bildung der Drohverlustrückstellung. Passive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 407 (Vorjahr: TEUR 267) ergaben sich aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen bei aktivierten selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und der Fremdwährungsumrechnung der Verbindlichkeiten. Auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 4.820 (Vorjahr: TEUR 1.662) fallen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.533 (Vorjahr: TEUR 529) an. Wir gehen von der grundsätzlichen Werthaltigkeit der aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen aus. Latente Steuern wurden unverändert zum Vorjahr mit einem Steuersatz von 31,8 % (Körperschaftsteuer + Solidaritätszuschlag mit 15,83 % + Gewerbesteuer mit 15,93 %) angesetzt. Der sich insgesamt ergebende Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern i.H.v. TEUR 1.283 (Vorjahr: TEUR 1.395) wurde in Ausübung des Wahlrechts gem. § 274 HGB nicht angesetzt. Erhöhung gezeichnetes Kapital Die Gesellschafterin hat mit Datum 13. Dezember 2022 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals um TEUR 6.900 auf insgesamt TEUR 7.350 beschlossen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 22. Dezember 2022. Kapitalrücklage BROCK Kehrtechnik GmbH hat das Wahlrecht in Anspruch genommen, für die übernommenen Vermögensgegenstände als Anschaffungskosten i.S.v. § 253 Abs. 1 HGB einheitlich die in der Schlussbilanz der FOTON Germany Construction Machines GmbH ausgewiesenen Buchwerte anzusetzen. Der durch die Verrechnung der angesetzten Werte des übergehenden Vermögens und der übergehenden Schulden mit dem Nominalbetrag der gewährten Anteile entstandene übersteigende Betrag i.H.v. TEUR 553 wurde in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 1 Nr. 4 HGB eingestellt. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 689 (Vorjahr: TEUR 573) nach § 268 Abs. 8 HGB, die sich aus der Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, die sich zum Stichtag noch im Bau befinden, ergibt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Verbindlichkeiten Von den Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.490 (Vorjahr: TEUR 3.038) sind TEUR 718 (Vorjahr: TEUR 522) innerhalb eines Jahres fällig. TEUR 1.772 (Vorjahr: TEUR 2.486) haben eine Restlaufzeit von größer als einem Jahr. Aufgrund der bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft im Vorjahr wurde seitens der Gesellschafterin, der BEIQI FOTON Motor Co. Ltd., Beijing/VR China, ein Rangrücktritt in Höhe von TEUR 2.500 gegenüber der Commerzbank AG ausgesprochen. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.739 (Vorjahr: TEUR 3.367) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 7.389 (Vorjahr: TEUR 10.591) betrafen ausschließlich Darlehensverbindlichkeiten inkl. Zinsen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen mit TEUR 7.872 (Vorjahr: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 2.071 (Vorjahr: TEUR 0) Darlehensverbindlichkeiten inkl. Zinsen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 573 (Vorjahr: TEUR 154) betrafen mit TEUR 212 (Vorjahr: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und mit TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 84) Verbindlichkeiten aus Steuern. Keine Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Unsere Gesellschaft hat eine Kehrmaschine an ein Leasingunternehmen verkauft und wieder angemietet. Dieses Sale-and-lease-back-Geschäft ist ein Finanzierungsleasing. Daraus ergaben sich Zinsaufwendungen von 11 TEUR und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 212. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum Bilanzstichtag hat die BROCK Kehrtechnik GmbH einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrags abgetreten. Es wurden insgesamt Forderungen in Höhe von TEUR 1.204 (Vorjahr: TEUR 768) verkauft. Davon wurden 20 % als Sicherheit einbehalten. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Liquidität und der Übertragung des Ausfallrisikos; die Finanzierungskosten stehen dem gegenüber. Vor dem Bilanzstichtag flossen der BROCK Kehrtechnik GmbH dadurch TEUR 960 (Vorjahr: TEUR 615) an Liquidität zu. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Ferner bestanden aus Miet- und Leasingverträgen für das kommende Geschäftsjahr 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.955 (Vorjahr: TEUR 2.177) und für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 1.880. Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
Geschäftsführung Manfred Lenhart: kaufmännischer und technischer Geschäftsführer Thorsten Laß: kaufmännischer Geschäftsführer für Vertrieb Xiaoning Wang: kaufmännischer Geschäftsführer für Strategie ab 10. Mai 2023 Menglei Li: kaufmännische Geschäftsführerin für Finanzen, ab 20. Juni 2023 Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die BROCK Kehrtechnik GmbH wird in den Konzernabschluss der BEIQI FOTON Motor Co. Ltd., Beijing/VR China, (Registernummer: 60016) einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird in Shanghai/VR China offengelegt. Nachtragsbericht Die Gesellschafterin hat mit Datum 10. Mai 2023 beschlossen, Herrn Xiaoning Wang zum Geschäftsführer zu bestellen. Die Eintragung ins Handelsregister ist seit dem 9. Oktober 2023 veröffentlicht. Die Gesellschafterin hat mit Datum 20. Juni 2023 beschlossen, Frau Menglei Li zur Geschäftsführerin zu bestellen. Die Eintragung ins Handelsregister ist seit dem 9. Oktober 2023 veröffentlicht. Unterschrift der Geschäftsführung
Bochum, 25. April 2024 Manfred Lenhart, Geschäftsführer/CEO Thorsten Laß, Geschäftsführer Xiaoning Wang, Geschäftsführer Menglei Li, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BROCK Kehrtechnik GmbH, Bochum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brock Kehrtechnik GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brock Kehrtechnik GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die in Abschnitt 1.2 des Lageberichts beschriebenen Projekte der Forschung und Entwicklung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 25. April 2024 Deloitte GmbH Prof. Dr. Holger Reichmann, Wirtschaftsprüfer Rong Wang, Wirtschaftsprüferin |
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