Eissmann Automotive Verwaltungs GmbH
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Eissmann Automotive Deutschland GmbHBad UrachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad UrachAllgemeine HinweiseDie Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Urach und ist im Handelsregister Stuttgart unter HRB 361263 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "Davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht. In Ergänzung zum gesetzlichen Gliederungsschema sind folgende Posten in gesonderter Position ausgewiesen:
Abgrenzung des KonsolidierungskreisesIn den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach, sowie vier inländische und elf ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Eine ausländische Gesellschaft wird wie in Vorjahren nach der At-Equity-Konsolidierungsmethode (§ 312 HGB) einbezogen. Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) wurde eine inländische Gesellschaft nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die übrigen wesentlichen Beteiligungen sind in der Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführt. Diese Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. KonsolidierungsgrundsätzeDem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018. Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Bei der Erstkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte der Obergesellschaften gegen die im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorhandenen Eigenkapitalwerte (gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Gewinn- bzw. Verlustvortrag) der Untergesellschaften aufgerechnet. Fünf Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 23.453 werden ausgehend von dem voraussichtlichen Lebenszyklus der Produkte und auch der damit im Zusammenhang stehenden Kundenbeziehungen über einen Zeitraum von zehn Jahren bzw. auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Unter den Gewinnrücklagen ist zudem ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 11.486 in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Ein assoziiertes Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei dem ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, wird gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB seit dem Geschäftsjahr 2014 mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Eine Anpassung an die konzerneinheitliche Bewertung wurde für das assoziierte Unternehmen nicht vorgenommen. Ebenso erfolgte aus Wesentlichkeitsgründen keine Zwischengewinneliminierung. Der Buchwert entspricht dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens. Ein Geschäfts- oder Firmenwert bzw. ein passiver Unterschiedsbetrag besteht zum Abschlussstichtag nicht. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. Aus Wesentlichkeitsgründen wird auf die Durchführung einer Drittschuldenkonsolidierung verzichtet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert. Im Anlagevermögen wurden Zwischenergebnisse aus einer konzerninternen Einbringung eliminiert. Im Umlaufvermögen wurden Zwischenergebnisse aus konzerninternen Verkäufen von Entwicklungsstunden eliminiert. Auf eine weitere Konsolidierung von Zwischenergebnissen im Anlage- bzw. Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Die Abgrenzung latenter Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie solche, die sich aus der Umrechnung des erwirtschafteten Ergebnisses ergeben, wurden grundsätzlich erfolgsneutral der Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurde beachtet. RechnungslegungsgrundsätzeGrundsätzlichesDie Einzelabschlüsse wurden grundsätzlich nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst. Anpassungen an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung werden grundsätzlich in Handelsbilanzen II vorgenommen. Grundlagen der WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Die Bilanzwerte der Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften wurden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet; die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapitalien und Beteiligungsbuchwerte der einbezogenen Unternehmen werden mit den historischen Kursen im Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. Die Umrechnung des während der Konzernzugehörigkeit erwirtschafteten Ergebnisses (Gewinnrücklagen und Gewinnvortrag) erfolgt mit historischen Kursen. Differenzen aus der Währungsumrechnung werden in die Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt bzw. verrechnet, soweit sie aus Konzernsicht nicht realisiert wurden. BilanzSelbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten abzüglich planmäßiger kumulierter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren vorgenommen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, Geschäfts- und Firmenwert und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet. Die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren. Grundlage für die angemessene Nutzungsdauer ist der voraussichtliche Lebenszyklus der Produkte und die damit im Zusammenhang stehenden Kundenbeziehungen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter wurden in den Vorjahren mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ab 1. Januar 2018 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Geleistete Anzahlungen, die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Interne Projektierungsstunden, bei denen die Eissmann Group Automotive als Tier-1-Zulieferer oder direkt vom OEM mandatierter Hersteller die Projektführerschaft inne hat, wurden als Sondereinzelkosten der Fertigung in den unfertigen Leistungen aktiviert. Die Kosten werden nach erfolgreicher Bemusterung an den OEM abgerechnet bzw. über den Teilepreis amortisiert. Die Waren, die geleisteten sowie erhaltenen Anzahlungen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf unfertige Erzeugnisse werden offen von den Vorräten abgesetzt und sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die geleisteten Anzahlungen sind ebenfalls ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Gängigkeit und Wertminderungen der Bestände wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Die ermittelten Wertansätze werden retrograd für Zwecke der verlustfreien Bewertung überprüft. Bei Wegfall der Gründe für eine Wertminderung wird eine Wertaufholung nach § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. In der Regel wurden zusätzlich Pauschalwertberichtigungen für die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gebildet. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen. Die unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktivierten Disagien werden linear über die Laufzeit des Konsortialdarlehens aufgelöst. Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G -i. V. 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,5 % bei Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 3,21 % (i. V. 3,68 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2018 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 264 (Unterschiedsbetrag). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gegebenenfalls mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Aktive latente Steuern wurden mit passiven latenten Steuern verrechnet. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögenDie gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 4) ist integraler Bestandteil des Anhangs. Der Gesamtbetrag der im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallenen Forschungs- und Entwicklungskosten beträgt TEUR 10.286. Geschäfts- oder FirmenwertDer Geschäfts- oder Firmenwert hat sich wie folgt entwickelt:
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIn den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 35 (i. V. TEUR 35) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten, die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in Höhe von TEUR 93 (i. V. TEUR 21) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter im Vorjahr resultierten aus einem Darlehen. Flüssige MittelDer Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. RechnungsabgrenzungspostenHierin enthalten ist ein Disagio mit einem Gesamtwert von TEUR 0 (i. V. TEUR 5). EigenkapitalDas gezeichnete Kapital entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 11.486 (i. V. TEUR 11.486) ist unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.346 (i. V. TEUR 1.515) einer Ausschüttungssperre. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 264 (i. V. TEUR 258). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ebenfalls ausschüttungsgesperrt. Sonderposten für Investitionszuschüsse und InvestitionszulagenFür die Investitionszuschüsse wurde auf der Passivseite unter "B. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen" ein gesonderter Posten gebildet. Hierbei handelt es sich um Förderungen für Gebäude. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über 50 Jahre. PensionsrückstellungenAngaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Tantiemen sowie für Gewährleistungsverpflichtungen gebildet. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Beträge in TEUR) im Einzelnen dargestellt.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Latente SteuernLatente Steuern wurden auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei diversen Bilanzpositionen ermittelt. Auf steuerliche Verlustvorträge wurden keine latenten Steuern gebildet. Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr im jeweiligen Land des betroffenen Tochterunternehmens bzw. des Mutterunternehmens geltenden Steuersatz für Köperschafts- und Gewerbesteuer. Die aktiven und passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
Die latenten Steuersalden aus Handelsbilanz-II-Steuerbilanz Unterschieden entwickelten sich wie folgt:
Die latenten Steuersalden aus Konsolidierungsbuchungen entwickelten sich wie folgt:
Aus Differenzen zwischen Handelsbilanz II und Steuerbilanz ergibt sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 6.930, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurde. Darüber hinaus ergibt sich ein Überhang an passiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen (§ 306 HGB) von TEUR 62, der entsprechend passiviert wurde. Die Ermittlung der latenten Steuern aus Konsolidierungsbuchungen erfolgte mit individuellen Steuersätzen zwischen 18 % und 40 %. Außerbilanzielle GeschäfteZum Zweck der Finanzierung von Investitionsprojekten wurden Operate-Leasing-Verträge abgeschlossen. Vorteil ist neben der Risikominimierung und Freisetzung liquider Mittel im Beschaffungszeitpunkt auch die Verbesserung der Eigenkapitalquote. Aus den Operate-Leasing-Verträgen ergeben sich insgesamt Verpflichtungen in Höhe von TEUR 6.452. Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den aufgeführten Operate-Leasing-Verträgen bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Derivative FinanzinstrumenteDie zinsbezogenen Geschäfte betreffen Zinscaps und Zinsswaps mit Floor. Der Nominalwert des Zinscaps beläuft sich auf EUR 1,3 Mio. mit einem Marktwert von TEUR 0. Der Nominalwert der Zinsswaps mit Floor beläuft sich insgesamt auf EUR 50,0 Mio. Der Marktwert der Zinsswaps mit Floor zum 31. Dezember 2018 ist negativ und beträgt inkl. Stückzinsen TEUR -196. Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in den Währungen ungarischer Forint (HUF) und tschechische Krone (CZK). Der Nominalwert der Devisentermingeschäfte beträgt TEUR 15.300 zur Sicherung des HUF und TEUR 20.700 zur Sicherung der CZK. Die Verträge enden zwischen Januar 2019 und Dezember 2020. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte betragen für die Sicherung von HUF TEUR -82 und für die Sicherung von CZK TEUR -245. Die von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB. Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente erfolgte auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. BewertungseinheitenDie von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB. In Bewertungseinheit einbezogene Vermögensgegenstände und Schulden:
Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die Critical-Term-Match-Methode angewandt. Nach Berücksichtigung der Bewertungseinheit bestehen im Berichtsjahr keine darüber hinausgehenden Risiken. Die Eissmann Group Automotive verwendet Währungsderivate in erster Linie dazu, Wechselkursrisiken in den Standorten abzusichern. Das Volumen richtet sich nach dem durchschnittlichen Bedarf in Landeswährung. Der Zeitwert der Finanzinstrumente wurde auf Basis der folgenden Methoden und Annahmen ermittelt: Bei Devisentermingeschäften wurden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Die Zeitwerte der Zinssicherungskontrakte ergeben sich aus den erwarteten abgezinsten zukünftigen Zahlungsströmen, basierend auf aktuellen Marktparametern. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende geografische Absatzgebiete:
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt in Seriengeschäft, Werkzeugentwicklung und übrige:
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 8.994 (i. V. TEUR 7.615). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 541 (i. V. TEUR 3.546) und resultieren insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vorjahr betrafen die periodenfremden Erträge im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung von Finanzanlagen. PersonalaufwandDie Position "Löhne und Gehälter" im Personalaufwand enthält Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 9.423 (i. V. TEUR 9.099). Soziale Abgaben und Aufwendungen für AltersversorgungDie sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 585 (i. V. TEUR 292). Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 6.541 (i. V. TEUR 12.236). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 272 (i. V. TEUR 178). Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDavon gegenüber Gesellschaftern TEUR 14 (i. V. TEUR 24). Zinsen und ähnliche AufwendungenDas Finanzergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 95 (i. V. TEUR 103) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:
Steuern vom Einkommen und ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen (i. V. Erträge) aus der Bilanzierung latenter Steuern in Höhe von TEUR 56 (i.V. TEUR 24). Nicht beherrschende AnteileDie Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile setzen sich wie folgt zusammen:
Außergewöhnliche Erträge und AufwendungenIm Geschäftsjahr 2018 sind keine außergewöhnlichen Erträge oder Aufwendungen angefallen. Im Vorjahr sind außergewöhnliche Erträge aus der Veräußerung einer Beteiligung in Höhe von TEUR 2.850 angefallen, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen sind. Sonstige AngabenBeirat des MutterunternehmensClaudia Eißmann, Bad Urach - Vorsitzende - Silke Eißmann, Münsingen - Stellvertretende Vorsitzende - Jürgen Eißmann, Münsingen Peter Grunow, Leonberg Dr. Thomas Zipse, Lindau Gesamtbezüge des Beirats des MutterunternehmensDie Gesamtbezüge des Beirats betrugen im Geschäftsjahr 2018 TEUR 82. Geschäftsführung des MutterunternehmensDr. Wolfgang Braun, Waldbronn (ab 1. Januar 2019) - Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) - Dr. Klaus Elmer, Tübingen (bis 23. Juli 2018) - Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) - Norman Willich, Bad Urach - Kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) - Ingo Wirth, Hof (ab 1. Februar 2018) - Geschäftsführer Operations (COO) - Gesamtbezüge der Geschäftsführung des MutterunternehmensAuf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. KonzernabschlussprüferhonorarDas Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2018 beträgt für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses insgesamt TEUR 148. Das Honorar für andere Bestätigungsleistungen beträgt TEUR 5. MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
NachtragsberichtNach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2018 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Bad Urach, 13. März 2019 Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach Dr. Wolfgang Braun, Vorsitzender der Geschäftsführung Norman Willich, Kaufmännischer Geschäftsführer Ingo Wirth, Geschäftsführer Operations Angabe gemäß § 328 HGB:Der Konzernabschluss der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach, für das Geschäftsjahr 2018 ist durch Beschluss der Beiratssitzung vom 26. März 2019 gebilligt worden. Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach, im Geschäftsjahr 2018
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2018der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad UrachKonsolidierungskreis
1) Die mit N gekennzeichneten Gesellschaften
wurden wegen untergeordneter Bedeutung gemäß
§ 296 Abs. 2 HGB nicht in die Konsolidierung
einbezogen.
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2018der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2018der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad UrachA. AusgangslageAls Entwicklungs- und Wertschöpfungspartner der Automobilindustrie ist die Eissmann Group Automotive ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Bedienmodule, Verkleidungskomponenten und kompletter Fahrzeuginnenräume. Die Eissmann Group Automotive hat vieles im Programm, was den Innenraum eines Automobils aufwertet. Das Portfolio reicht von kombinierten Bedienmodulen wie Schaltgriffen und Wählhebeln über Verkleidungskomponenten wie Mittelkonsolen, Instrumententafeln, Armauflagen und Türverkleidungen bis hin zu Verkleidungssystemen im Tier1-Geschäft. Die Innovationskraft sichert die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Aus einem kleinen schwäbischen Familienbetrieb ist in mehr als 50 Jahren ein weltweit tätiges Unternehmen mit moderner Managementstruktur auf drei Kontinenten gewachsen. Der Firmensitz in Bad Urach ist die Zentrale der Eissmann Group Automotive. Um den Kundenansprüchen gerecht zu werden, wird weltweit produziert. So ist Eissmann heute inkl. Leiharbeiter mit rund 5.200 Mitarbeitern an 14 verschiedenen Standorten präsent. Auf diese Weise werden durch Kundennähe kurze Wege und Reaktionszeiten, aber auch eine Optimierung des Lohniveaus geschaffen. Als kompetenter Entwicklungs- und Serienlieferant für Bedien- und Verkleidungsteile sowie Systemlieferant für Fahrzeuginnenräume im High-End-Segment arbeitet die Eissmann-Gruppe mit vielen namhaften Automobilherstellern zusammen. Dabei tritt die Eissmann-Gruppe als Tier 2 mit built-to-print bis zu Tier 1 mit umfassender Entwicklungsverantwortung auf. Die Entwicklung wird vorwiegend an den Standorten Bad Urach/Deutschland und Troy/USA durchgeführt. Zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen die Kundenzufriedenheit in der Zusammenarbeit am Produktentstehungsprozess, in der Serienproduktion sowie in der gemeinsamen Optimierung aller Abläufe und Methoden über den Produktlebenszyklus. "Der Automobilmarkt veränderte sich in den letzten 50 Jahren unablässig. Unser Anspruch aber bleibt konstant: Höchste Qualität und hundertprozentige Kundenzufriedenheit ist immer unser Maßstab", so Jürgen Eißmann, Firmengründer der Eissmann Group Automotive. "Basis des Erfolgs sind das Gespür für Innovationen und der Blick fürs Detail. Dazu kommt ein Standard für alle Standorte: Kompetenz, Kontinuität und Zuverlässigkeit." Die Eissmann Group Automotive ist weltweit nach den Managementstandards IATF 16949 für Qualität, der ISO 14001 für Umwelt (in Europa zusätzlich Energieaudits nach DIN EN 16247-1), der OHSAS 18001 für Arbeitssicherheit, der ISO 27001 für Informationssicherheit sowie dem VDA Prototypenschutz zertifiziert. Die Einhaltung der Kunden- und Normforderungen werden über ein weltweit gültiges Integriertes Managementsystem sichergestellt. Der schonende Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen ist selbstverständlicher Bestandteil des Handelns der Eissmann Group Automotive. Wir erfüllen die gesetzlichen Vorgaben und vermindern somit die Umweltbelastung kontinuierlich. Dazu setzen wir ein konsequentes Umweltmanagementsystem ein. Für die Schonung von Ressourcen achten wir auf kurze Wege und haben eigene umweltfreundliche, wieder verwendbare Verpackungen entwickelt. Für all diese Maßnahmen und das dahinterstehende ökologische Gesamtkonzept haben wir die Umweltzertifizierung nach DIN EN ISO 14001 erhalten. Die Eissmann Group Automotive beschäftigt sich bereits seit Jahren mit den Themen der Digitalisierung. Hierzu wurde eine eigene Abteilung "Digital Services" gegründet, die unter Beachtung der relevanten Datensicherheitsaspekten, den Fokus auf digitale Innovationen, Prozessoptimierungen und die daraus resultierenden Vernetzungen legt. Neben zahlreichen und zum Teil preisgekrönten Anwendungen im administrativen Bereich werden auch Digitalisierungsinitiativen in der Produktion aktiv vorangetrieben und genutzt. Die intelligente Analyse und Nutzung der erfassten Massendaten stellt dabei eine wesentliche Basis der Digitalisierungsvorhaben der Eissmann Group Automotive dar und beeinflusst unternehmerische Entscheidungen. Die Eissmann Automotive Deutschland GmbH als Konzernmuttergesellschaft der Eissmann Group Automotive umfasst einen Produktions- sowie den Zentralbereich. Der Produktionsbereich konzentriert sich am Standort Münsingen auf das Muster- und Seriengeschäft. Der Zentralbereich in Bad Urach umfasst neben der Konzerngeschäftsführung auch die zentralen Funktionen (Konzernverwaltung und Shared Services), das Entwicklungs- und Projektgeschäft sowie den Anlagenbau. 2. Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im GeschäftsjahrVeränderungen in der GeschäftsführungIm Zuge der nachhaltigen Ausdehnung der Geschäftstätigkeit hat die Eissmann Group Automotive mit Wirkung zum 1. Februar 2018 die Geschäftsführung erweitert und Herrn Ingo Wirth als Chief Operating Officer (COO) berufen. Herr Dr. Klaus Elmer schied zum 23. Juli 2018 aus der Geschäftsführung der Eissmann Automotive Deutschland GmbH aus. Herr Dr. Klaus Elmer begleitete die Eissmann Group Automotive als Vorsitzender der Geschäftsführung mehr als zehn Jahre. Herr Dr. Wolfgang Braun wird mit Wirkung zum 1. Januar 2019 in die Geschäftsführung der Eissmann Automotive Deutschland GmbH berufen und übernimmt dort die Funktion des Vorsitzenden der Geschäftsführung und damit die Verantwortung für die Eissmann Group Automotive weltweit. 3. Allgemeine wirtschaftliche EntwicklungDas Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich von 2,2 % im Vorjahr auf 1,5 % im Jahr 2018 abgeschwächt. Die Pkw-Märkte haben sich im Jahr 2018 weltweit unterschiedlich entwickelt. Während der europäische Pkw-Markt insbesondere auch in Deutschland sein Vorjahresniveau halten konnte, wuchsen die Pkw-Märkte in den USA, Brasilien, Indien und Russland. Für China sank hingegen das Absatzvolumen im Pkw-Markt erstmals nach Jahrzehnten um rd. 4 %. Insbesondere im zweiten Halbjahr 2018 litt die deutsche Automobilbranche unter erheblichen Produktionsausfällen, was insbesondere durch die neuen Abgasmessverfahren WLTP und damit zusammenhängenden nur zeitverzögerten Zertifizierungen verursacht sein dürfte. Die Pkw-Nachfrage erholte sich jedoch zum Jahresende 2018 wieder weitgehend. Der Anteil der heimischen Konzernmarken an den inländischen Zulassungen ging zwar während der Sommermonate stark zurück, übertraf jedoch zum Jahresende sogar den Wert vom Frühjahr. B. Lage des Konzerns1. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der Eissmann Group Automotive hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 24,5 Mio. auf EUR 274,4 Mio. erhöht. Die Zunahme im Anlagevermögen beträgt EUR 5,1 Mio. und resultiert hauptsächlich aus der At-equity-Bilanzierung des chinesischen Joint Ventures. Aufgrund von Schlussabrechnungen von Projekten haben sich die unter den Vorräten offen aktivisch abgesetzten, erhaltene Anzahlungen um rd. EUR 12,1 Mio. reduziert, wodurch sich im Wesentlichen die Erhöhung der Vorräte ergibt. Ferner sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rund EUR 5,7 Mio. gestiegen, wohingegen sonstigen Vermögengegenstände um EUR 4,5 Mio. gegenüber Vorjahr gesunken sind, da zum 31. Dezember 2017 noch eine Forderung unter den sonstigen Vermögengegenständen in Höhe von EUR 6,9 Mio. aus dem Verkauf der Anteile an der Eissmann Cotesa GmbH, Mittweida, bilanziert war. Zudem sind die liquiden Mittel um EUR 6,3 Mio. höher als im Vorjahr. Auf der Passivseite haben sich neben dem Eigenkapital hauptsächlich die Verbindlichkeiten erhöht. Während die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um EUR 9,4 Mio. gesenkt werden konnten, stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 19,4 Mio. an. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf ein im Berichtsjahr abgeschlossenes Nachrangdarlehen in Höhe von EUR 10 Mio. sowie auf gestiegene Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen um EUR 6,5 Mio. zurückzuführen. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses erhöhte sich die Eigenkapital-Quote auf 31,1 % (i. V. 29,3 %). Als wesentliche Säule der Finanzierung dient der Eissmann Gruppe ein in 2015 abgeschlossener Konsortialkredit über ursprünglich insgesamt EUR 120 Mio. mit einer Laufzeit bis 28. August 2020. Daneben existieren bilaterale Finanzierungsverträge einiger Konzernunternehmen sowie Leasing-Finanzierungen. Durch den Abschluss eines wesentlichen Sale-and-Lease-Back-Vertrags konnten in 2018 Liquiditätszuflüsse in Höhe von EUR 9,0 Mio. verzeichnet werden. Die im Geschäftsjahr 2018 getätigten Investitionen in Höhe von EUR 13,7 Mio. (i. V. EUR 23,1 Mio.) betreffen im Wesentlichen Sachanlagevermögen. Dem stehen Abschreibungen auf Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 13,6 Mio. (i. V. EUR 12,9 Mio.) gegenüber. Rund 4,1 % (= EUR 0,6 Mio.) der Investitionen entfallen auf immaterielle Vermögensgegenstände bei Abschreibungen in Höhe von EUR 3,3 Mio. Davon betreffen Abschreibungen in Höhe von EUR 2,4 Mio. den Geschäfts- oder Firmenwert. 2. ErtragslageDie Gesamtleistung der Eissmann Group Automotive betrug im Geschäftsjahr 2018 EUR 453,7 Mio. (i. V. EUR 470,7 Mio.) und lag damit EUR 17,0 Mio. oder 3,6 % unter dem Niveau des Vorjahrs.
Der Umsatz ist von EUR 464,1 auf EUR 453,6 Mio. gesunken. Dabei war der Serienumsatz mit EUR 415,4 Mio. um 1,0 % niedriger als im Vorjahr. Die Serienmaterialquote lag hingegen mit 51,4 % deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (54,0 %). Der Umsatz aus Werkzeugen lag bei EUR 37,9 Mio. gegenüber EUR 44,1 Mio. im Vorjahr. Aufgrund von handelsrechtlichen Vorschriften, die eine Umsatzrealisierung nach international anerkannten Grundsätzen zur Teilgewinnrealisierung verhindern und die Completed-Contract-Methode vorschreiben, ist die Umsatzrealisierung im Entwicklungsgeschäft aber sehr zyklisch. Der Personalaufwand stieg um rund 3,2% auf EUR 145,3 Mio. an. Im Laufe des Geschäftsjahres 2018 waren bei der Eissmann Group Automotive inkl. Leiharbeiter und Auszubildende durchschnittlich 5.171 (i. V. 5.180) Mitarbeiter beschäftigt. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Währungskursgewinne betrugen im Geschäftsjahr EUR 9,0 Mio. (i. V. EUR 7,6 Mio.). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste in Höhe von EUR 6,5 Mio. (i. V. EUR 12,2 Mio.) enthalten. Der Währungskursgewinn resultiert im Wesentlichen aus einem gegenüber dem USD schwächeren EUR. Die geringeren Währungskursverluste begründen im Wesentlichen den absoluten Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Im Berichtsjahr konnten damit zwar die im Vorjahr erwarteten leicht steigenden Umsatzerlöse nicht erreicht werden, das im Vorjahr geplante deutlich steigende positive Konzernergebnis konnte jedoch realisiert und ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 17 Mio. erzielt werden. 3. RisikomanagementFür die Eissmann Group Automotive wird die Risikolage im Rahmen der jährlichen Budgetierung überprüft. Die Risikolage wird u. a. unter Berücksichtigung der bestehenden Versicherungen des Konzerns mit der Unternehmensplanung abgeglichen und daraus die Risikotragfähigkeit bewertet. Die Eissmann Group Automotive führt einen wöchentlichen Managementzyklus durch. In diesem Managementzyklus wird, basierend u.a. auf aktuellen Lieferabrufen der Kunden, der Unternehmens-Forecast mit den Schwerpunkten Umsatz, Ergebnis, Vorräte und Liquidität für das laufende Geschäftsjahr aktualisiert. Bei Veränderungen werden Maßnahmen definiert und konsequent mit Hilfe einer Systemunterstützung und Projektorganisation nachverfolgt. Markt- und Konjunkturentwicklungen werden diskutiert, gegebenenfalls durch Marktstudien und Einschätzungen des Vertriebs ergänzt und finden Eingang in die weitere Planung. Im Bereich der finanziellen Steuerung verfügt die Eissmann Group Automotive über Ertrags- und Bilanzplanungen auf Konzern- und Einzelgesellschaftsebene für einen Betrachtungshorizont von fünf Jahren, über monatliche Soll-Ist-Berichterstattungen einschließlich Abweichungsanalysen sowie über eine Finanz- und Liquiditätsplanung mit einem Zeithorizont von bis zu 24 Monaten. Um der wachsenden Bedeutung des Projektgeschäfts als 1st-Tier-Lieferant und dem damit verbundenen hohen Vorfinanzierungsbedarf während der Entwicklungsphase Rechnung zu tragen, verfügt die Eissmann Group Automotive über ein Cash-Komitee, das in monatlichem Zyklus die geplanten Zahlungsströme aller laufenden Projekte sowie des kurz- und mittelfristigen Target Business durchleuchtet. Ausstehende Forderungen werden wöchentlich überprüft. Es besteht eine gruppenweite Waren-Kreditversicherung für einen definierten Kundenkreis; ausgenommen sind aktuell noch die Joint Ventures der Gruppe sowie die Eissmann Automotive USA Trading LLC und die Eissmann Automotive Pell City LLC. Zur Abwälzung von Risiken ist die Gesellschaft gegen Betriebsunterbrechung, Kfz-Rückruf und Produkthaftung versichert. Zudem bestehen eine Transportversicherung sowie eine Sach- und Ertragsausfallversicherung. Weiter bestehen Cyber-, D&O-, Vertrauensschaden-, Gruppenunfall-, Straf- und Verkehrsrechtschutz-, Umweltschaden- und Umwelthaftpflichtversicherungen. Als international tätiger Automobilzulieferer ist die Eissmann Group Automotive von Währungs- und Zinsentwicklung sowie der weltweiten Entwicklung des Automobilmarktes abhängig. Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden Zins-Cap- und Zins-Swap-Geschäfte abgeschlossen. Währungsrisiken wird mit Devisentermingeschäften begegnet. C. Chancen und RisikenRisiken der künftigen Entwicklung bestehen im Wesentlichen in einer nicht plankonformen Entwicklung einzelner Standorte und in der Folge weiterhin erhöhten Ergebnis- und Liquiditätsbelastungen bis hin zu einer vollständigen Ausschöpfung der eingeräumten Kreditlinien. Darüber hinaus sind die weiteren Folgen der politischen Entwicklungen in Nordamerika sowie die sich daraus gegebenenfalls ergebenden Importzölle derzeit nicht abschätzbar. Ferner können sich Risiken aus einer Abschwächung der globalen Wirtschaft sowie aus einem ungeregeltem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ergeben. Ebenso birgt die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit den Emissionswerten weiterhin Risiken. Chancen ergeben sich dagegen insbesondere aus dem weiteren Gewinn von Aufträgen für globale Fahrzeug-Plattformen, einem generell hohen Auftragseingang sowie dem zunehmenden Bekanntheitsgrad der Eissmann Group Automotive. D. AusblickFür das Jahr 2019 wird von einem annähernd stabilen PKW-Weltmarkt in allen Regionen ausgegangen. Nach derzeitigen Prognosen wird von einem moderaten Wachstum von gut 1 % ausgegangen, welches insbesondere aus weiteren Zuwächsen in China resultiert. Für den amerikanischen Markt wird von einem leichten Rückgang ausgegangen. Der europäische Markt wird sein derzeitiges Niveau halten. Für 2019 erwarten wir bei stabiler konjunktureller Entwicklung für die Eissmann Group Automotive insbesondere aufgrund eines sich weiter normalisierenden Projektgeschäfts eine Gesamtleistung von rund EUR 455 Mio. bei einem Jahresergebnis von rund EUR 11 Mio.
Bad Urach, 13. März 2019 Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach Dr. Wolfgang Braun, Vorsitzender der Geschäftsführung Norman Willich, Kaufmännischer Geschäftsführer Ingo Wirth, Geschäftsführer Operations Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad UrachPrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) -bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Eissmann Automotive Deutschland GmbH, Bad Urach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, 14. März 2019 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer Stefan Trieflinger, Wirtschaftsprüfer |
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