GBA PropCo Rüdersdorf GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Kurt Georg Kleinke seit 5.12.2022 | Geschäftsführer |
Kristoph Hermann Wißing seit 27.6.2022 | Prokura |
Torben Giese seit 8.7.2021 | Geschäftsführer |
Mark Piekereit seit 8.7.2021 | Geschäftsführer |
Ralf Murzen seit 8.7.2021 | Geschäftsführer |
Steffen Walter seit 2.7.2021 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GBA Holding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Konzerns I.1. Geschäftsmodell I.2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen II.2. Geschäftsverlauf II.3. Lage II.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Konzerns I.1. Geschäftsmodell Gegenstand des Konzerns (im Folgenden "GBA") ist der Betrieb von Dienstleistungslaboren in den Bereichen Lebensmittel-, Umwelt-, Pharma- und Bedarfsgegenstände-Analytik an insgesamt bundesweit vierundzwanzig Standorten, drei Standorten in Österreich, einem Standort in Belgien, neun Standorten in Polen, sieben Standorten in Finnland, drei Standorten in Schweden, zwei Standorten in Spanien und jeweils einem in Frankreich, Dänemark und USA. Die Beteiligung in Indien unterhält vier Standorte. Die Konzerngesellschaft GBA Gesellschaft für Bioanalytik GmbH unterhält Niederlassungen an den Standorten Hamburg, Pinneberg, Hildesheim, Gelsenkirchen, Herten, Scholven, Hameln, Berlin, Augsburg, Mönchengladbach und Freiberg. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Vorgänger-Konzern mit der GBA Investment GmbH als Konzernmutter stellte in 2016 erstmalig einen Konzernabschluss auf. Die sich ständig im Wachstum befindliche Konzernstruktur mit der GBA Gesellschaft für Bioanalytik GmbH im Mittelpunkt ist bereits seit 1989 operativ am Markt, hat aber in den letzten Jahren die internationale Expansion beschleunigt. Die GBA versteht sich als Dienstleister für die Nahrungsmittelindustrie, pharmazeutische Unternehmen und diverse andere Industrien, im kommunalen Bereich sowie in selektiven Bereichen auch direkt für Konsumenten. I.2. Forschung und Entwicklung Die GBA hat im Jahr 2023 keine signifikanten Forschungsaktivitäten generiert, entwickelt jedoch regelmäßig Verfahren für den Markt weiter. Regelmäßiger Fokus liegt auf der weiteren Verbesserung der internen Abläufe. Des Weiteren betreibt die GBA eine kontinuierliche Methodenentwicklung. Wir arbeiten kontinuierlich an der Digitalisierung der Abläufe und Informationsübermittlung an unsere Kunden. II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt sich das globale verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Stützungsmaßnahmen nach der Covid-Krise und der schwierigen finanziellen Bedingungen geschwächt. Darüber hinaus haben die Verlagerung der Nachfrage auf den Dienstleistungssektor nach der Pandemie und die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage zu einer Investitionszurückhaltung geführt. Das Wachstum schwächte sich in diesem Szenario in Europa von 3,3% in 2022 auf 0,7 % in 2023 ab, in Deutschland war die Tendenz noch schlechter. In unserer Volkswirtschaft war offiziell eine Rezession festgestellt, - 0,5% war das im Jahresverlauf nochmals revidierte negative Ergebnis. Gegen Ende des Jahres 2023 nahmen die inflationären Tendenzen langsam ab, trotzdem haben sich die Wachstumsaussichten nur geringfügig verbessert. Die wirtschaftlichen Leistungsdaten bleiben schwach und die Knappheit an Fachkräften zusammen mit dem Kaufkraftverlust vor allem in vielen Bereichen der Mittelschicht und unterer Einkommensgruppen führte zur Verunsicherung der Menschen. Angesichts der zuletzt weiter schwachen Frühindikatoren, anhaltender und neu hinzugekommener geopolitischer Krisen, die zu steigenden Transportkosten und Verzögerungen in Lieferketten führen können, sowie temporär administrativ erhöhter Verbraucherpreise zu Jahresbeginn ist auch für das erste Quartal 2024 noch nicht mit einer konjunkturellen Trendwende zu rechnen. Bei einem Rückgang der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. Die europäische Kommission erwartet für Deutschland in 2024 ein Wachstum von 0,3%. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2% voraus. Insgesamt ist gemäß den Prognosen internationaler Organisationen in 2024 nach Abschluss der Lagerkorrekturen und damit wieder steigendem Neugeschäft mit einer moderaten Erholung des Welthandelsvolumens zu rechnen (2023: 0,5 %, 2024: 3,1 %) - auch wenn das Welt-BIP weiterhin mit einer Zuwachsrate von rund 3 % nur unterdurchschnittlich expandieren dürfte. In den westlichen Volkswirtschaften dürfte sich das Wirtschaftswachstum im Zuge der Abkühlung in den USA und der Erholung in den EU-Ländern nach der starken Betroffenheit durch die Energiepreiskrise annähern. Dagegen ist in Asien eine Divergenz zwischen den sich abschwächenden Expansionsraten in China und Japan einerseits und den recht kräftig wachsenden übrigen asiatischen Ländern andererseits, allen voran Indien, zu erwarten. Die Inflation dürfte sich rascher abschwächen als im Herbst projiziert. In der EU insgesamt wird der harmonisierte Verbraucherpreisindex voraussichtlich von 6,3 % im Jahr 2023 auf 3,0 % im Jahr 2024 und 2,5 % im Jahr 2025 sinken. Im Euroraum dürfte er sich von 5,4 % im Jahr 2023 auf 2,7 % im Jahr 2024 und 2,2 % im Jahr 2025 abschwächen. Die Inflation in Deutschland sinkt im Jahr 2024 voraussichtlich auf 2,8 %, im Jahr 2025 auf 2,4%. 2023 lag sie bei 6,0 %. II.2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 begann zunächst leicht über den Erwartungen im Nachgang zum schwachen Verlauf des letzten Quartals 2022. Seit Juli 2022 hatte die EZB die Jahre der Null- und Negativzinsen beendet, um die zeitweise auf Rekordhöhe gekletterte Inflation in den Griff zu bekommen. Zehnmal in Folge schraubte die Notenbank die Zinsen nach oben, was die Nachfrage bremste und das Wachstum abschwächte. Die teureren Finanzierungen sind eine Last für Unternehmen und beeinträchtigen Investitionen, z.B. im Bausektor. Im Laufe des Jahres kam es in Folge der Verlangsamung des wirtschaftlichen Klimas und in Folge der weltweiten Zinserhöhungen zu negativen Folgen für unser Geschäft, u.a. wurde durch das höhere Zinsniveau die Lust von Risikoinvestoren gebremst, was im Bereich Pharma die Finanzierung von Projekten reduzierte. Insgesamt kam es wieder zu einem starken Umsatzanstieg verglichen mit dem Vorjahr. Auf vergleichbarer Basis betrug das Wachstum 17%, davon 11% durch Akquisitionen und 6% aus organischem Wachstum (bereinigt um die Effekte aus Covid, der Schließung von zwei Standorten und Integration eines Geschäftes (NutiQ)). Alle Bereiche trugen zum organischen Wachstum bei, am stärksten war der Effekt im Bereich Umwelt. Die GBA-Gruppe hat damit ein weiteres sehr erfolgreiches Geschäftsjahr mit Wachstum deutlich über den der anderen Marktteilnehmer erzielen können. Das EBITDA ohne Sonder- und Einmaleffekte beträgt TEUR 46.054. Die Rohertragsmarge lag bei 81,9% (Vorjahr: 81,3%). Das Konzernergebnis ist durch nicht liquiditätswirksame Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Kundenstämme in Höhe von TEUR 61.657 geprägt, die sich maßgeblich aus den Akquisitionen des aktuellen Geschäftsjahres sowie der Vorjahre zusammensetzen. Das operative Jahresergebnis ist wesentlich beeinflusst durch wieder zunehmende Volumina, Preiserhöhungen und Produktivitätssteigerungen in den operativen Bereichen und die Konsolidierung akquirierter Gesellschaften. Negativ wirkte sich der hohe Kostendruck im Bereich der Entlohnung, steigende Material- und Energiekosten sowie, besonders im vierten Quartal, ein extrem hoher Krankenstand durch Covid- und Grippewellen aus. Die Schließung von zwei Standorten und Integration des NutiQ Geschäftes in den Bereich Food trägt ebenfalls zur bereinigten operativen Margenverbesserung bei. Der Materialaufwand inkl. der Fremdleistung lag im Berichtsjahr bei TEUR 38.556 (Vorjahr: 35.224), was einer Materialaufwands-/Fremdleistungsquote in Höhe von 18,1% (Vorjahr: 18,6%) entspricht. II.3. Lage II.3.1 Ertragslage Die operative Ertragskraft und damit die Lage des Konzerns ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Der Umsatz im Jahr 2023 lag bei TEUR 212.744 (Vorjahr: 189.882). Die Verteilung des Umsatzes auf die Bereiche Lebensmittel-, Umweltanalytik und Pharma liegt etwa gleich, wobei derzeit eine leichte Übergewichtung bei den Umsätzen im Umweltbereich vorherrscht. Die Unternehmenszukäufe lagen schwerpunktmäßig im Bereich Pharma. Hohe Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und die in 2021 erfolgte Refinanzierung mit entsprechend hohem Kapitaldienst führen dazu, dass der Konzern für 2023 einen Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 88.651 (Vorjahr: 67.589) ausweist, welcher aber die operative Ertragskraft des Unternehmens nicht widerspiegelt. Nach Bereinigung um die Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte und Kundenstämme (TEUR 61.547; Vorjahr: 55.915) sowie um die Zinsaufwendungen auf Gesellschafterdarlehen (TEUR 15.043; Vorjahr: 14.512) liegt der bereinigte Konzernjahresfehlbetrag bei TEUR 12.061 (Vorjahr: +2.105). Die Personalaufwendungen lagen bei 47,4% (Vorjahr: 45,8%) vom Umsatz. Die GBA beschäftigt weit überwiegend gut qualifiziertes, engagiertes und sehr gut ausgebildetes Fachpersonal. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 2.228 Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtsjahr bei TEUR 45.617 (Vorjahr: 43.506) und damit bei ca. 21,4% (Vorjahr: 22,9%) vom Umsatz. II.3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme der GBA lag zum 31. Dezember 2023 bei TEUR 727.443 (Vorjahr: 647.982). Das Anlagevermögen hat mit 78,8 % (Vorjahr: 88,4%) und einem Wert von TEUR 573.554 (Vorjahr: 573.106) den größten Anteil an der Aktivseite der Bilanz. Enthalten sind hier der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 351.169 (Vorjahr: 347.865). Die technische Ausstattung der GBA sowie die vorhandenen Arbeitsmittel befinden sich auf dem neuesten Stand. Die Investitionen in das immaterielle und Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr rd. TEUR 10.426 (Vorjahr: 16.893), welche teilweise durch Finance Leasing finanziert wurden. Investitionsschwerpunkte waren u.a. die Ausweitungen der Analysekapazitäten. Darüber hinaus wurden diverse Kleingeräte zur Ausweitung des Portfolios und im Rahmen der Ersatzbeschaffung gekauft. Außerdem wurde das anorganische Wachstum weiter stark voran getrieben durch die Neuakquisition folgender Gesellschaften: ICCR-Roßdorf GmbH (Roßdorf, Deutschland), Tampere asbesti-ja kuitulaboratorioOykuitulaboratorio Oy (Tampere, Finnland), GBA Sverige AB (Stockholm, Schweden) und die Tochtergesellschaften Symbioteq AB (Stockholm, Schweden), Key2Compliance AB (Stockholm, Schweden) Zu dem), K2C Education AB (Stockholm, Schweden), SBQ Healthcare AB (Stockholm, Schweden), Key2compliance Aps (Kopenhagen, Dänemark). Zudem wurde die Gesellschaft GBA Pharma US Inc. (Westborough, USA) sowie deren Tochtergesellschaften GBA Clinical Supply LLC (Westborough, USA) und GBA Central Lab Services LLC (Westborough, USA) gegründet. Des Weiteren wurde eine 40%-% Beteiligung an der Eureka Analytical Services Pvt Ltd (Bangalore, Indien) erworben. Die GBA Nordics OY hat im Geschäftsjahr weitere 8% der Anteile an der Labroc OY erworben. Ein großer Teil der Investitionen kann als außerordentlich im Zuge des Aufbaus der Gruppe bezeichnet werden. Das Umlaufvermögen betrug TEUR 60.853, was einem Anteil in Höhe von 8,4% entspricht. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug TEUR 15.023. Einzelheiten hierzu ergeben sich aus den Ausführungen zur Finanzlage. Das Vorratsvermögen hatte mit TEUR 11.656 einen Anteil in Höhe von 1,6% an der Bilanzsumme. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen TEUR 6.814. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag TEUR 26.170. Einzelheiten hierzu ergeben sich aus den Ausführungen zur Finanzlage und aus der Kapitalflussrechnung. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe von TEUR 10.458 (Vorjahr: 14.776) ausgewiesen. Die Kapitalstruktur ist dabei als stabil zu bezeichnen. Zwar beträgt das Eigenkapital -82.567 (Vorjahr: -9.039), aufgrund der nicht operativen Firmenwertabschreibung hat dies allerdings keine Aussagekraft. Inklusive eigenkapitalähnlicher Positionen (Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) beträgt das Eigenkapital 200.190 (Vorjahr: 228.979). Eigenkapitalbelastend wirken sich vor allem die hohen Abschreibungen der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckten Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Kundenstämme des Konzerns aus, was eine Verbesserung der Konzern-Eigenkapitalquote durch die operative Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr verhinderte. Da dies keine Liquiditätswirkung hat, misst sich die GBA vornehmlich an der operativen Performance sowie an der Kapitalflussrechnung. Aus Sicht des Konzerns hat das Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 282.757 (Vorjahr: 238.018) einen Eigenkapitalähnlichen Charakter, da es mit einem Rangrücktritt bezüglich der Fremdfinanzierung versehen ist. Dieses berücksichtigt, dass die vereinnahmten Beträge nicht zurückzuzahlen und daher als Eigenkapitalähnlich zu betrachten sind. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 727.443 (Vorjahr: 647.982) beträgt die so ermittelte Eigenkapitalähnliche Quote demnach 27,5 % (Vorjahr 35,3%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 47,1 % (Vorjahr: 48,0%) der Bilanzsumme betreffen im Wesentlichen eine Unitranche-Finanzierung. Zum 31 Dezember 2023 bestehen weitere Kontokorrent- und Akquisitionskreditlinien, die zum 31. Dezember 2023 nur teilweise in Anspruch genommen wurden, so dass ein etwaiger kurzfristiger Liquiditätsengpass durch Aufnahme von Fremdkapital überbrückt werden könnte. Alle Kapitaldienste werden immer und ausnahmslos gezahlt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 1,8% (Vorjahr: 1,9%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen. II.3.3 Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 31.691 (Vorjahr: 31.455). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -64.140 (Vorjahr: -129.410) beinhaltet im Wesentlichen Auszahlungen für Kaufpreise im Zusammenhang mit Akquisitionen (TEUR 54.257) sowie Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (TEUR 871) und das Sachanlagevermögen (TEUR 10.426). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 32.543 (Vorjahr 88.881) wurde maßgeblich durch Einzahlungen aus zusätzlichen Kreditlinien (TEUR 55.902) sowie Auszahlungen für Zinsen (TEUR 33.794) beeinflusst. II.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtsteuerung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen auf Basis von monatlichen Auswertungen auf Standort- und Konzernebene, sowie ergänzend auf Ebene einzelner Geschäftseinheiten innerhalb von Standorten. Weitere Auswertungen je Analysegruppe und Kostenart werden individualisiert von den Fachbereichen angefordert. Weiterhin erfolgen kostenstellenbezogene Wirtschaftlichkeits- und Abweichungsanalysen im laufenden Controlling. Hier haben sich für die bedeutsamsten Kennzahlen folgende Werte ergeben. Der Umsatz im Jahr 2023 lag bei TEUR 212.744, die Rohertragsmarge bei 81,9% des Umsatzes. Die Personalaufwendungen betrugen 47,4% des Umsatzes. Das EBITDA ohne Sonder- und Einmaleffekte lag bei den operativ tätigen Gesellschaften bei knapp 20,1% des Umsatzes. Das im Vorjahr prognostizierte organisch Wachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich hat sich für Umsätze und EBITDA auf Gruppenebene bestätigt. Die EBITDA Marge lag mit 16,6% unter dem prognostizierten Wert von knapp 18%. Dies ist u.a. auf Effekte mit Einmalcharakter zurückzuführen, so dass das normalisierte EBITDA mit 20,3% darüber lag. Die Personalaufwendungen sind durch FY-Effekten durch bereits abgeschlossene Investitionen in das Personal im Jahr 2022 sowie (inflationsbedingten) Gehaltsanpassungen wie erwartet angestiegen (von 45,8% im Vorjahr auf 47,4% in 2023). Ergänzend hat das Unternehmen damit begonnen, standortübergreifend vertiefende Analysen und Key Performance Indikatoren zu entwickeln und so die Produktivität der einzelnen Segmente und Standorte gegenüberzustellen. Wichtigster nichtfinanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft ist die Qualitätssicherung. Durch die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005, eine Vielzahl von Zulassungen, die Teilnahme an Facharbeitskreisen und die Mitwirkung in Normenausschüssen wird eine durchgängig hohe Analysequalität und die Qualifizierung der Mitarbeiter gewährleistet. Belegt wird dies durch die diversen Akkreditierungen der einzelnen Standorte sowie der Teilnahme an unterschiedlichen Ringversuchen. Ziel ist es, immer mehr der Standorte zu akkreditieren. III. Prognosebericht Im Fokus der Wachstumsanstrengungen stehen weiterhin ein überdurchschnittlich starkes organisches Wachstum durch gezielte Marketingaktivitäten und die Nutzung von Wettbewerbsvorteilen der einzelnen Standorte sowie weitere Akquisitionsaktivitäten mit den Zielen Ausbau der regionalen und internationalen Präsenz und Stärkung aller Geschäftsbereiche, ebenso wollen wir unser Produktportfolio ständig erweitern. Die Entwicklung der IT wird weiter in Richtung Digitalisierung intensiv vorangetrieben, um auch hier entsprechende Synergien zu generieren und die Betriebssicherheit und Verfügbarkeit zu optimieren. Auf der Kostenseite gilt es, im Zuge der Transparenzerhöhung und durch Lean-Aktivitäten gezielt Kostensenkungspotential zu identifizieren und umzusetzen. Der immer noch anhaltende Mangel an Fachkräften bedeutet für unser personalintensives Geschäft die Notwendigkeit, Maßnahmen für eine effiziente Ressourcennutzung zu entwickeln. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einer verbesserten Dynamik von Umsatz und EBITDA vor allem im Bereich Umwelt und Lebensmittel gerechnet, während in einzelnen Bereichen des Bereiches Pharma die Nachfrage erst im Laufe des Jahres steigen dürfte. Es wird eine Steigerung der Umsatzerlöse auf TEUR 255.388 erwartet. Die Rohertragsmarge wird auf vergleichbarer Basis der einzelnen Geschäftseinheiten als stabil angenommen, es ergeben sich allerdings Mix-Effekte, die zu einem leichten Rückgang führen. Wir streben weitere Akquisitionen an. Der Konzern geht davon aus, in allen Bereichen organisch im oberen einstelligen bis knapp zweistelligen Prozentbereich zu wachsen, wobei das organische Wachstum unterstützt wird durch Preisanpassungen. Die Geschäftsführung geht auch für 2024 von einem EBITDA von etwa 20% des Umsatzes aus Der Personalaufwand wird im Jahr 2024 unterproportional zum Umsatz ansteigen, dies liegt u.a. an effizienzsteigernden Maßnahmen und Preiserhöhungen und steigenden Volumina, Neueinstellungen werden unterproportional zum Wachstum ausfallen. IV. Chancen- und Risikobericht Die permanente Weiterentwicklung deutscher und europäischer Gesetzgebungen für alle unsere Geschäftsbereiche wirken sich positiv auf das Auftragsvolumen aus. Für Projekte im Bereiche Pharma und Life Science sind dies zunehmend auch Themen, die regional weitergehen. Der starke Fokus auf staatliche Infrastrukturprojekte im direkten und indirekten Zusammenhang mit ökologischen und geopolitischen Krisen bietet weitere Chancen für die Gruppe. Der Kundenkreis der GBA ist an solchen Investitionen als Auftragnehmer beteiligt und wir haben in diesem Zusammenhang eine tragende Rolle als Dienstleister. Eine spezielle Abhängigkeit aufgrund einer Kundenkonzentration besteht weder auf Kundennoch auf Industrieebene. Im Rahmen unserer Tätigkeit unterliegen wir Marktrisiken, die insbesondere in Form von Preisrisiken auftreten. Auf der Absatzseite zeigen sich diese vereinzelt auch durch Preisdruck im Wettbewerb. Auf der Beschaffungsseite äußern sich die Preisrisiken in den steigenden Einkaufspreisen für Verbrauchsmaterialien, die nur bedingt und mit zeitlicher Verzögerung an die Auftraggeber weitergegeben werden können. Diese Risiken können sich ggf. negativ auf die budgetierten Umsatz- und Rohertragsziele auswirken. Durch eine Zentralisierung des Einkaufs für strategische Einkaufsgüter wirken wir dem entgegen und sehen durch weiteres Wachstum und Bündelung der Nachfrage bei den Lieferanten hier auch Chancen. Neben den finanzwirtschaftlichen Risiken können organisatorisch-technische Risiken auftreten. Auf Grund der nicht unwesentlichen Bedeutung der IT für unser Geschäftsmodell legen wir großes Augenmerk auf die Überwachung der Risiken im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit der IT. Den bestehenden Risiken begegnen wir durch Verbesserung der IT Sicherheit sowohl durch permanente Verbesserungen der Infrastruktur und intensive Schulung unserer Mitarbeiter, ebenso führen wir permanent organisatorische Verbesserungen durch. Diesem Umstand wurde unter anderem auch durch weitere personelle Verstärkung und umfangreiche Investitionen im IT-Bereich Rechnung getragen. Der Versicherungsschutz wurde ebenfalls verlängert. Auftragsrisiken, die in Gerichts- bzw. Vergleichsverfahren münden, sind ebenfalls dem Geschäft immanent, bei der GBA-Gruppe sind derzeit aber keine konkreten Risiken zu beobachten Seit mehr als zwei Jahren überschattet der russische Angriffskrieg in der Ukraine viele anderen Themen. Die beschlossenen Sanktionen treffen vor allem die russische Wirtschaft, aber auch deutsche Unternehmen sind betroffen, wenn bestehende Handelspartner wegbrechen oder Lieferketten reißen. Die Kosten der Energie sind deutlich gestiegen, was die GBA-Gruppe beeinflusst, aber auch gesamtwirtschaftlich gravierende Folgen hat. Es entstanden weiterer Inflationsdruck, der die Zinswende weiter beschleunigte und das wirtschaftliche Klima eintrübte. Für 2024 wird eine zurückgehende Inflation erwartet. Die derzeit laufenden Verhandlungen für diverse Branchen werden potentiell die Lohn-Preisspirale weitertreiben, so dass die Inflation länger als geplant anhalten könnte und auch dies zu weiteren Zinserhöhungen mit den oben beschriebenen negativen Auswirkungen auf Konjunktur und wirtschaftliches Umfeld führen könnte. Höherer Konsum - auch staatlich bzw. durch Infrastrukturmaßnahmen getrieben - könnte z.B. das Baugewerbe beleben und die steigende Nachfrage nach Dienstleistungen kann auch Chancen für die GBA-Gruppe eröffnen. Die zunehmende Internationalisierung und das immer weiterwachsende Produktportfolio der GBA-Gruppe bietet heute schon große Chancen, weitere Kundensegmente zu erschließen und durch einen gemeinsamen Auftritt das Wachstum zu beschleunigen. Entsprechende Strukturen wurden bereits in 2022 geschaffen. Die GBA-Gruppe beschäftigt sich außerdem mit Lean Management und der Ausweitung der Automatisierung und Digitalisierung zur Steigerung der Effizienz, der besseren Vernetzung mit den Kunden und der Verkürzung der Durchlaufzeiten. Diese Berichtszeitraums zur Profitabilitätssteigerung beigetragen und sind strategisch relevant, um die Märkte auch weiterhin qualitativ hochwertig zu bedienen und dem zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften entgegenzuwirken. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Neben diesen Marktrisiken unterliegen wir finanzwirtschaftlichen Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung von Finanzinstrumenten. Zu den in unserem Konzern genutzten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zur Begrenzung des Zinsrisikos wurde ein Zinssicherungsgeschäft via Einmalzahlung abgeschlossen, was eine Mehrzinsübernahme durch den Emittenten bei Überschreiten eines festgelegten EURIBOR-Satzes garantiert. Ein negativer Marktwert des Zinssicherungsgeschäfts ist ausgeschlossen. In 2022 wurden diese Instrumente der Geschäftsentwicklung angepasst, so dass für über 80% des Fremdkapitals langfristig das Zinsänderungsrisiko auf niedrigem Niveau begrenzt wurde. Die Gesellschaft verfügt über einen äußerst solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein angemessenes Debitorenmanagement, gegebenenfalls vorhandene Ausfall- und Bonitätsrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Währungsrisiken existieren nicht, weil fast ausschließlich in Euro fakturiert wird. In kleinem Ausmaß ist durch die Akquisition in Polen ein Translationsrisiko zu vermerken. Die Liquiditätsversorgung unserer Gesellschaft ist durch die vorgehaltenen flüssigen Mittel ausreichend sichergestellt. Darüber hinaus wird die jederzeitige Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität der Gesellschaft durch eine Reserve in Form von Kreditlinien gewährleistet; diese wurden aufgrund der steigenden Konzerngröße im Jahr 2023 weiter optimiert. Zum 31. Dezember 2023 stehen uns noch ungenutzte Kreditlinien in Höhe von TEUR 94.860 aus der Acquisition Facility und TEUR 16.408 aus der Revolving Credit Facility zur Verfügung. Insgesamt ist es das Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns, die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Risiken aus diesem Bereich, die einen wesentlichen negativen Einfluss haben können und nicht durch adäquate Maßnahmen abgesichert werden, sind nicht bekannt. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der Zahlungsfristen und, falls vereinbart, unter Nutzung von Skonti ausgeglichen.
Hamburg, 25. April 2024 GBA Holding GmbH Die Geschäftsführer Alexander Kleinke Steffen Walter Mark Piekereit Ralf Murzen Torben Giese Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Vorbemerkungen Die GBA Holding GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 169762 geführt. Die Pflicht zur Aufstellung des Konzernabschlusses ergibt sich aus §§ 290 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 Nr. 1 HGB in Verbindung mit § 293 Abs. 1 HGB. Sie erfolgt nach den Vorschriften des HGB unter besonderer Berücksichtigung der Vorgaben der §§ 297 ff. HGB. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt nach Maßgabe der §§ 298 Abs. 1, 266 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß §§ 298 Abs. 1, 275 Abs. 2 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir in diesem Konzern-Anhang die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke gemacht. Der Konzernabschluss wird nach dem Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit unter der Annahme aufgestellt, dass der Konzern für die absehbare Zukunft seine Geschäftstätigkeit fortführt. II. Beteiligungen und Konsolidierungskreis 1. Verbundene Unternehmen Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 hielt die GBA Holding GmbH im nachgenannten Umfang folgende Beteiligungen, die in den Konzernabschluss einbezogen wurden:
Im Geschäftsjahr wurden durch die Labroc Oy 100% der Anteile an der Tampere asbesti-ja kuitulaboratorio Oy erworben. Die GBA Nordics Oy hat im Geschäftsjahr weitere 8% der Anteile an der Labroc Oy erworben. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr durch die GBA Lifesciences GmbH 100% der Anteile an der ICCR-Roßdorf GmbH sowie 95% der Anteile an der GBA Sverige AB (vormals: Goldcup 34211 AB) erworben. Diese wiederum hat im Geschäftsjahr 100% der Anteile an der Symbioteq AB sowie deren Tochtergesellschaften Key2Compliance AB, K2C Education AB, SBQ Healthcare AB sowie Key2Compliance APS erworben. Im Geschäftsjahr wurden des Weiteren die Gesellschaft GBA Pharma US Inc. sowie deren Tochtergesellschaften GBA Clinical Supply LLC und die GBA Central Lab Services LLC gegründet. 100%ige Gesellschafterin ist die GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH. Die Erstkonsolidierungszeitpunkte der Zukäufe von Tochtergesellschaften sind:
2. Verbundene Unternehmen - anteilsmäßige Konsolidierung Die GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH hat im Geschäftsjahr 40% der Anteile an der Eureka Analytical Services Pvt. Ltd. erworben. Der Abschluss der Eureka Analytical Services Pvt Ltd. wird entsprechend den Anteilen der GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH am Kapital der Eureka (40%) gemäß § 310 HGB anteilig in den Konzernabschluss einbezogen. 3. Unternehmen zur Veräußerung gehalten 100 % der Anteile an der stra lab Baustoff und Straßenprüfung GmbH, Rüdersdorf, sowie an der GBA PropCo Rüdersdorf GmbH, Hamburg, wurden im Rahmen der Akquisition der GLU Gesellschaft für Lebensmittel- und Umweltconsulting mbH, Hoppegarten, miterworben und sollen veräußert werden. Da die Gesellschaften seit Beginn der Beherrschung nicht dauerhaft gehalten werden sollen, erfolgt ein Ausweis zu fortgeführten Anschaffungskosten unter dem Posten Anteile an verbundenen Unternehmen. III. Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Die Tochtergesellschaften wurden gemäß §§ 300 bis 309 HGB im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss, § 301 Abs. 1 S. 2 HGB. Dabei werden die Wertansätze der Beteiligungen dem Zeitwert des anteiligen konsolidierungspflichtigen Eigenkapitals gegenübergestellt. Anteilsmäßig konsolidierte Unternehmen stehen unter gemeinsamer Führung mit anderen beteiligten Unternehmen. Das anteilsmäßig konsolidierte Unternehmen ist aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. Gemäß § 310 Abs. 1 HGB werden die Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten anteilsmäßig konsolidierter Unternehmen entsprechend den Anteilen am Kapital einbezogen, die dem Mutterunternehmen gehören. Die Bewertungsmethoden des anteilsmäßig konsolidierten Unternehmens werden an die konzerneinheitliche Bewertung angepasst. Ein aus der Kapitalkonsolidierung resultierender Unterschiedsbetrag der Aktivseite wird als Geschäfts- oder Firmenwert sowie auf der Passivseite als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Für die Abschreibung des hieraus resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerts wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Der passivische Unterschiedsbetrag wird über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben. Sämtliche Gesellschaften stellen ihren Jahresabschluss auf den 31. Dezember eines Geschäftsjahres auf. 2. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den im Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. 3. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden die Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen aus gegenseitigen Verrechnungen aufgerechnet (§ 305 Abs. 1 HGB). 4. Latente Steuern Latente Steuern wurden entsprechend § 306 HGB auf die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven und Lasten nach § 301 Satz 2 HGB angesetzt. Das Wahlrecht des unsaldierten Ausweises von aktiven und passiven latenten Steuern entsprechend § 306 Satz 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. Eine Saldierung von latenten Steuern aus den Einzelgesellschaften mit denen aus der Konsolidierung erfolgt nicht. 5. Anteile fremder Dritter Auf konzernfremde entfallende Anteile am Eigenkapital werden entsprechend § 307 HGB unter "Nicht beherrschende Anteile" im Eigenkapital ausgewiesen. 6. Fremdwährungen Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Konzerngewinnrücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. IV. Inanspruchnahme von Erleichterungen der Tochtergesellschaften gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH, die GBA Pharma GmbH, die Pharmacelsus GmbH, die LKF Laboratorium für Klinische Forschung GmbH, die Analytikum Umweltlabor GmbH, die nuTIQ GmbH, die IVARIO Dienstleistungen GmbH, die GBA Analytical Services GmbH, die Thüringer Umweltinstitut Henterich GmbH, die TeLA Technische Lebensmittel- und Umweltanalytik GmbH, die IFUA Umweltberatung und Gutachten GmbH, die Geotaix Umwelttechnologie GmbH, die GLU Gesellschaft für Lebensmittel- und Umweltconsulting mbH, die GUP Gesellschaft für Umwelt- und Probenahmetechnologie, die GBA Medical Device Services GmbH, die GBA PropCo Hoppegarten GmbH, die GBA PropCo Althüttendorf GmbH, die GUC Gesellschaft für Umweltconsulting mbH, die GBA Lifesciences GmbH sowie die ICCR-Roßdorf GmbH machen von der Befreiung zur Offenlegung Gebrauch. Von der Befreiung zur Anwendung der Vorschriften zur Aufstellung eines Jahresabschlusses machen diese Gesellschaften insoweit Gebrauch, als dass sie keinen Anhang und Lagebericht erstellen. V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des Handelsgesetzbuches (HGB). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen sowie gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode gleichmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Für die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts wurde entsprechend § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Für die Abschreibung des Kundenstamms aus Erstkonsolidierung wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 8 und 10 Jahren zugrunde gelegt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. niedrigeren beilzulegenden Werten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dabei wurden in die Herstellungskosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nennbetrag bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren, beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die vor dem Bilanzstichtag angefallen sind, deren Aufwendungen jedoch erst im Folgejahr eintreten. Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind länderrechtsspezifische Bewertungsangaben zu berücksichtigen, bei denen eine Vereinheitlichung der Bewertung nicht sachgerecht ist, da in den vorliegenden Fällen eine solche Verpflichtung nicht im deutschen Recht vorgesehen ist (Abfertigungsrückstellungen in Österreich). Für Abfertigungsrückstellungen in Österreich, die unter diesem Posten mit einem Buchwert von TEUR 418 ausgewiesen werden, sind folgende Bewertungsmethoden angewendet worden: Der Erfüllungsbetrag wurde gemäß gesetzlicher Vorgaben aus dem letzten Brutto-Grundgehalt zuzüglich der im Geschäftsjahr durchschnittlich gezahlten Sonderentgelte multipliziert und sodann mit einem Zinssatz von 1,74% (HUS GmbH) bzw. 1,43% (Hygienicum GmbH) über den Zeitraum bis zur wahrscheinlichen Inanspruchnahme abgezinst. Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmens-individuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Zudem werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts aus der Kapitalkonsolidierung. Soweit im Rahmen des Erwerbs von Tochterunternehmen steuerliche Verlustvorträge mit erworben werden, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, wird die Möglichkeit, hierfür im Zuge der Kaufpreisaufteilung bis zum Ablauf der Anpassungsperiode i. S. d. § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB aktive latente Steuern erfolgsneutral zu berücksichtigen, in Anspruch genommen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. VI. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist diesem Anhang beigefügt. Im Anlagenspiegel ist insgesamt ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 351.169 (Vj: TEUR 347.865 enthalten. Dieser resultiert zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 4.875 (Vj: TEUR 5.957) aus einem Geschäfts- oder Firmenwert aus einbezogenen Einzelgesellschaften. Sie wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 1.082 abgeschrieben. Zum Stichtag entfallen auf diesen Geschäfts- oder Firmenwert kumulierte Anschaffungskosten von TEUR 9.085 (Vj: TEUR 9.085). Im Anlagenspiegel ist des Weiteren ein Kundenstamm von TEUR 118.702 (Vj: TEUR 143.093) enthalten. Dieser wurde im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 16.648 (Vj: TEUR 17.647) abgeschrieben. Weiterhin ist im Anlagenspiegel ein Markenrecht von TEUR 24.091 (Vj: TEUR 26.044) enthalten, welches im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.953 (Vj: TEUR 1.953) abgeschrieben wurde. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr auf den Geschäfts- oder Firmenwert und weitere immaterielle Vermögensgegenstände Abschreibungen i. H. v. TEUR 66.387 (Vj: TEUR 60.399) vorgenommen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 446 (VJ: TEUR 537). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 1.189 (Vj: 1.103) resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Geschäftsjahr ein Disagio in Höhe von TEUR 4.374. 4. Eigenkapital Zur Entwicklung und Zusammensetzung des Eigenkapitals verweisen wir auf die beigefügte Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals. Aus Sicht des Konzerns hat das Gesellschafterdarlehen einen eigenkapitalähnlichen Charakter, da es mit einem Rangrücktritt bezüglich der Fremdfinanzierung versehen ist.
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Personalkosten wie Urlaubs- und Überstunden sowie für nicht erhaltene Eingangsrechnungen gebildet. 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Verpfändungserklärungen besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 282.757 (Vj: TEUR 238.018). 7. Latente Steuern Aufgrund temporärer zeitlicher Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen wurden unter Berücksichtigung eines Gesamtsteuersatzes von 31,925% (Deutschland), 20% (Finnland), 27,5% (Frankreich), 25% (Spanien) bzw. 20,6% (Schweden) passive latente Steuern gebildet. Diese betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 47.585 (Vj: TEUR 49.152). Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 5.208 (Vj: TEUR 5.956) an passiven latenten Steuern aufgelöst. Die Auflösung wurde als Ertrag in der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden des Weiteren TEUR 3.181 (Vj: TEUR 11.941) den passiven latenten Steuern zugeführt. Von den in der Bilanz ausgewiesenen passiven latenten Steuern sind TEUR 4.652 den nächsten 12 Monaten fällig. Aktive latente Steuern bestehen im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 10. VII. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Verteilung des Umsatzes auf die Bereiche Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände, Umweltanalytik und Pharmaanalytik lag jeweils bei annähernd einem Drittel mit einer derzeit leichten Übergewichtung im Umweltbereich. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Geschäftsjahr Erträge aus dem Abschluss eines Zinssicherungsgeschäftes in Höhe von TEUR 5.553 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind des Weiteren Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 49 enthalten. In dem Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 639 enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 37 enthalten. VIII. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Kreditlinie, Bankgarantien und Darlehen aus dem Kreditvertrag vom 12. April 2021 zwischen der GBA Holding GmbH als Kreditnehmer und einem Bankenkonsortium als Kreditgeber, sind durch Verpfändungen, Abtretungen und Garantien besichert. Die Kredite wurden mit der Auflage vergeben, bestimmte Covenants einzuhalten. Als Sicherheiten dienen hierbei: - die Anteile einiger Unternehmen im Konzernverbund (share-pledge), - Guthaben bei Kreditinstituten einiger Unternehmen im Konzernverbund (account-pledge), - die Vorräte einiger Unternehmen im Konzernverbund (inventory-pledge), - die Intercompany Forderungen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einiger Unternehmen im Konzernverbund (receivables-pledge) Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering einzuschätzen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB):
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Laufzeit zwischen einem und 13 Jahren. 3. Derivative Finanzinstrumente Zur Zinssicherung von Darlehen bestehen Zinscaps, jedoch ohne eine Bewertungseinheit darzustellen. Sie werden als schwebende Geschäfte nicht bilanziert. Die Angaben nach §314 Abs. 1 Nr. 11 HGB ergeben sich wie folgt:
4. Beschäftigte Personen Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeitenden von nach §310 HGB nur anteilsmäßig einbezogenen Unternehmen beträgt 321. 5. Geschäftsführer - Herr Steffen Walter, Kaufmann - Herr Torben Giese, Kaufmann - Herr Ralf Murzen, Kaufmann - Herr Mark Piekereit, Kaufmann - Herr Alexander Kurt Georg Kleinke, Kaufmann Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind einzelvertretungsberechtigt. Die im Geschäftsjahr 2023 gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen TEUR 1.879. 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben könnten, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. 7. Honorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich insgesamt für das Geschäftsjahr auf TEUR 134. 8. Sonstiges Die GBA Holding GmbH, Hamburg, stellt für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden, den Konzernabschluss auf. Zum Bilanzstichtag beträgt der Konzernjahresfehlbetrag der GBA Holding TEUR 88.652. Der Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen (§ 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB).
Hamburg, 25. April 2024 GBA Holding GmbH Die Geschäftsführer Alexander Kleinke Steffen Walter Mark Piekereit Ralf Murzen Torben Giese Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GBA Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der GBA Holding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern)-bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr und der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GBA Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; - holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Fröhlich, Wirtschaftsprüferin Haeger, Wirtschaftsprüferin BilligungDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. Dezember 2024 gebilligt. |
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