Competence Call Center Leipzig GmbH

Kohlgartenstraße 11, 04315 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 23130
Vorher
Lilie 25. V V GmbH
Eingetragen
11.4.2007
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
- Entgegennahme und Weiterleitung telefonischer Notrufe und Aufträge - Anfragen, Informationen und entsprechender Telefonservice für alle gesetzlich erlaubten Tätigkeiten - Lösungen für telefonische Kundenkommunikation - der Aufbau von Call Centern - Organisation und Durchführung von Seminaren und Veranstaltungen - Markt- und Meinungsforschung - Direktmarketing

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Corina Tiu
seit 3.4.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christoph Müller
seit 20.4.2023
Prokura
Tristan Albrecht
seit 22.9.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TELUS International Outsourcing Services LimitedIRL
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
CCC Erste Beteiligungs GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Competence Call Center Leipzig GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Grundlagen

Der Gegenstand der Competence Call Center Leipzig GmbH (später auch "CCC") ist die Erbringung folgender Leistungen:

Incoming (Inbound) Dienstleistungen (Beantwortung und Weiterleitung telefonischer und schriftlicher Anfragen, Aufträge, Informationen, Servicegespräche, Notrufe und telefonischer Kundenservice für alle gesetzlich erlaubten Tätigkeiten)

Outbound Dienstleistungen (Marketing-Kampagnen und Umfragen)

Support (Erbringung von Call Center-Dienstleistungen direkt beim Auftraggeber)

BPO (Business Process Outsourcing) Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Übernahme kompletter Geschäftsprozesse vom Auftraggeber

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit +0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu.

Die Investitionen gingen im Vorquartalsvergleich dagegen deutlich zurück: So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % sogar noch deutlicher zurück.

Im 4. Quartal 2023 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,6 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2023. Die Importe sanken mit -1,7 % noch etwas stärker. Eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise machten sich besonders im schwächeren Warenhandel bemerkbar (Quelle: Pressemitteilung Nr. 66 vom 23. Februar 2024 des Statistischen Bundesamtes).

Der Markt in der Dienstleistungsbranche ist weiter von Margen- und Kostendruck geprägt. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Konsolidierungswelle fortsetzen wird. Die Geschäftsführung hat beobachtet, dass die Aktivitäten von Finanzinvestoren gegenüber den vorangegangenen Jahren deutlich zugenommen haben.

Während reine Telefonie-Anbieter versuchen, diesen Kostendruck durch niedrige Preise und hohe Volumina zu kompensieren, haben andere Anbieter den Weg vom Call Center zum Contact Center eingeschlagen. Die Digitalisierung bietet hier neue Möglichkeiten, mit Kunden über Kanäle wie E-Mail, Chat oder Social-Media-Plattformen zu kommunizieren.

CCC hat diesen Trend, nicht zuletzt aufgrund der jahrelangen Zusammenarbeit vor allem mit Partnern im e-Commerce Bereich, früh identifiziert und umgesetzt. Die Positionierung als Qualitätsanbieter für unsere Kommunikationslösungen konnte auch dieses Jahr konsequent fortgeführt werden.

Die Auswirkungen der weltweiten COVID-Pandemie konnten durch schnelles Handeln und eine weitgehende Umstellung auf Home-Office durch CCC gut gemeistert werden. Eine unverändert hohe Nachfrage der Dienstleistungen auch während der Pandemie war hierbei eine Voraussetzung.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung wertet den Geschäftsverlauf insgesamt als negativ.

Der Umsatz von CCC im Jahr 2023 beträgt TEUR 17.951 und ist somit um 9,7 % höher als im Vorjahr und lag damit nicht im Bereich der Erwartung.

CCC weist eine solide Kundenstruktur auf. Der Call Center-Markt - insbesondere in Westeuropa - zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Call Center-Betreibern aus. Die Personalkostenintensität 1 für die operativen Gesellschaften ist weiterhin sehr hoch.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgrund der gestiegenen Geschäftstätigkeit negativ entwickelt.

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind zu nennen: die Umsatzerlöse, das adjustierte EBITDA 2 und die Gross Marge 3.

2.3.1 Ertragslage

Die Geschäftsführung wertet den Geschäftsverlauf insgesamt als negativ.

Der Umsatz von CCC im Jahr 2023 beträgt TEUR 17.951, und ist somit um 9,7 % höher als im Vorjahr.

1 Personalaufwand/Umsatzerlöse
2 Bereinigt um Restrukturierungskosten
3 (Externe Umsatzerlöse - direkte Kosten)/Externe Umsatzerlöse (direkte Kosten = Kosten, welche in direktem Zusammenhang mit der Leistungserstellung stehen (im Wesentlichen Materialaufwendungen und die Aufwendungen für die Agents))

In den entgegen der Geschäftsausweitung gesunkenen Aufwendungen für bezogene Leistungen sind v.a. Kosten für Fremdpersonal enthalten.

Der Personalaufwand beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 12.262 und ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 9.687) im Vergleich zum Anstieg des Umsatzes überproportional gestiegen. Die Personalkostenintensität stieg von 59,2 % auf 68,3 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.589 enthalten im Wesentlichen Miet- und Betriebskosten, Restrukturierungskosten und Konzernverrechnungen.

Das adjustierte EBITDA beträgt TEUR -535 (Vorjahr TEUR 1.365) und liegt damit unter dem erwarteten Wert. Die Gross Marge beträgt 12,4 % (Vorjahr 24,2 %) und liegt somit unter dem geplanten Wert in Höhe von 27,3 %.

Die planmäßigen Abschreibungen betragen TEUR 81.

Es wurde ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR -887 erwirtschaftet, welches um TEUR 1.114 unter dem Vorjahresergebnis liegt. Dies ist auf die nur leicht gestiegenen Umsatzerlöse und gleichzeitig deutlich gestiegenen Aufwendungen zurückzuführen.

2.3.2 Finanz- und Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist um TEUR 82 (von TEUR 214) auf TEUR 132 gefallen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Stichtag um TEUR 5.444 (Vorjahr TEUR 5.330) auf TEUR 10.774 gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 6.736.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 6,7 % (Vorjahr 13,2 %). Ursächlich ist dies auf die um TEUR 5.362 gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen.

Die Rückstellungen sind um TEUR 12 (Vorjahr TEUR 383) auf TEUR 371 gefallen.

Die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sind von TEUR 4.431 auf TEUR 9.805 gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling um TEUR 2.160.

Das Liquiditätsmanagement wird gesellschaftsübergreifend durch die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, durchgeführt. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash-Pooling der CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, und seit Mai 2023 in das konzernweite Cashpooling der TELUS International Germany GmbH, Berlin, einbezogen. Die Gesellschaft war im Jahr 2023 jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Aufgrund einer harten Patronatserklärung sowie einer Rangrücktrittsvereinbarung mit bzw. durch die Gesellschafterin sowie die Einbindung ist das konzernweite Cash-Pooling ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft mittelfristig sichergestellt.

Durch die am 2. März 2022 abgegebene Patronatserklärung verpflichtet sich die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin (Gesellschafterin), die Gesellschaft bis zu einem Betrag von TEUR 1.000 finanziell stets so ausgestattet zu halten, dass sie alle gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann, sofern solche Verbindlichkeiten nicht aus den bestehenden Mitteln und dem laufenden Geschäftsbetrieb gedeckt werden können. Sie ist mit einer Frist von 15 Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres kündbar.

Neben der Patronatserklärung hat die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, gegenüber der Gesellschaft auch eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, mit sämtlichen Forderungen gegen die Gesellschaft nachrangig hinter alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller anderen Gläubiger zurücktreten. Diese Rangrücktrittserklärung ist unwiderruflich und unbefristet.

3. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken

3.1 Voraussichtliche Entwicklung

Der bestehende Kostendruck wird sich auch 2024 weiterhin fortsetzen. Dies wird auch im Jahr 2024 dazu führen, dass Unternehmen vermehrt ganzheitliche Lösungen fordern.

Erstens ist hier ein gesunder Mix aus On Shore (Servicierung im Heimatland) und Near Shore (Servicierung in Nachbarländern) gefragt. Die CCC-Gruppe ist hier durch ihr breites geographisches Profil bestens aufgestellt, wovon auch die Competence Call Center Leipzig GmbH profitiert.

Zweitens wird auch der Mix der Kommunikationskanäle und deren Digitalisierung bzw. Self- Service-Optionen eine immer größere Rolle spielen.

Der Kostendruck der Unternehmen ist für die Outsourcing-Branche ebenfalls eine Chance, da teurere Inhouse-Callcenter vermehrt aufgegeben werden.

Für das Jahr 2024 gehen wir von geringeren Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 14.244 aus. Zudem sind stärkere Einsparungen im Personalbereich und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen geplant. Dadurch soll eine Gross Marge in Höhe von 25,4 % und ein adjustiertes EBITDA von TEUR 1.693 realisiert werden.

3.2 Wesentliche Chancen

- Wettbewerbssituation

Durch die hohe Kundenzufriedenheit und die Tatsache, dass die meisten unserer Auftraggeber auf mehreren Märkten aktiv sind, besteht eine nicht unerhebliche Chance, Kunden, die an einem Standort bereits erfolgreich serviciert werden, auch an anderen Standorten als Partner zu gewinnen.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittel eingestuft. Bisher konnten die Kundenbeziehungen in der Regel ausgebaut werden.

3.3 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Ein gesamtwirtschaftliches Risiko stellen die Änderungen in Bezug auf das Konsumverhalten der Endkunden, wie auch auf die Stabilität von Auftraggebern, dar. Die wesentlichen betrieblichen Risiken für die Competence Call Center Leipzig GmbH sind in den folgenden Punkten zusammengefasst:

- Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Verspätete Zahlungen von Kunden werden mit einer niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit gewertet. Regelmäßige Cash Forecast und Forderungsüberprüfungen auf Ausfallrisiken minimieren das Risiko. Wir konnten bisher keine nennenswerten Forderungsausfälle verzeichnen.

Das Liquiditätsrisiko wird auf Konzernebene gesteuert (vergleiche Abschnitt 2.3.2), insofern besteht aufgrund der Finanzstärke der Unternehmensgruppe kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft.

- Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal

Ein qualifiziertes und motiviertes Personal ist die wichtigste Ressource in der Erbringung von Contact Center- und BPO-Dienstleistungen. Wir rechnen mit keiner negativen Auswirkung des Arbeitsmarkts auf das Recruiting. Das Schadenspotenzial, eine nicht ausreichende Anzahl bzw. nicht die gewünschte Qualität an Mitarbeitern zu rekrutieren und somit weniger Aufträge bearbeiten zu können, wird als mittel eingestuft.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig angesehen. In der Vergangenheit ist es dem Konzern gelungen, in sehr kurzer Zeit die benötigten Qualifikationen in entsprechender Anzahl zu finden. Durch unser Bestreben nach einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit können wir eine hohe Weiterempfehlungsquote der Bestandsmitarbeiter verzeichnen, welche erfolgreich zum Recruiting beigetragen hat. Wir werden daher auch weiterhin die Mitarbeiterzufriedenheit als eines der wichtigsten qualitativen Ziele beibehalten.

- Abhängigkeit von wenigen Kunden

Ein weiteres Risiko stellt die Abhängigkeit von wenigen Kunden dar, welches sich wie folgt untergliedern lässt:

Negative Entwicklung beim Auftraggeber, die sich in einer Reduktion der Dienstleistungen an den Endkunden oder einem gestiegenen Preisdruck widerspiegelt, was bei den Konzerngesellschaften zu einem Umsatzrückgang führen und Auswirkungen auf die EBITDA- Marge haben kann. Das Schadenspotenzial ist als mittel eingestuft.

Das Risiko eines Forderungsausfalles steigt mit der Konzentration auf einige wenige Kunden. Das Schadenspotenzial ist als hoch eingestuft.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig eingestuft. Die Competence Call Center Leipzig GmbH verfügt über eine solide Kundenstruktur. Weiterhin arbeitet die Gesellschaft mit namhaften Auftraggebern, welche als Branchenleader gelten. Auch eine hohe Kundenzufriedenheit begrenzt das Risiko eines Umsatzrückganges. Umfragen bei unseren Kunden zeigen, dass die Zufriedenheit unserer Auftraggeber mit den von uns erbrachten Services konstant auf hohem Niveau ist.

- Technische Ausfälle/Wettbewerbsfähige Technologie

Eine state-of-the-art-Technik ist eine wesentliche Voraussetzung für die Erbringung von qualitativ hochwertigen Contact Center- und BPO-Dienstleistungen. Die gestiegenen Anforderungen an die Datensicherheit, die Komplexitäten der Anbindung und die hohe Verfügbarkeit lassen das Schadenspotenzial als hoch bewerten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig eingestuft. Die laufenden technologischen Updates/Investitionen wie auch die externen Überprüfungen unserer Technik stellen dies sicher.

- Wettbewerbssituation

Während einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit ist mit einem konkreten Preisdruck zu rechnen, da Überkapazitäten am Markt existieren. Diese Überkapazitäten werden in der Regel von großen Unternehmen besser verarbeitet als von kleineren Unternehmenseinheiten.

Die Competence Call Center Leipzig GmbH rechnet daher bei Eintritt des Risikos mit einem Anstieg der Insolvenzen bei kleinen fremdkapitalfinanzierten Call Center-Dienstleistern.

Das Schadenspotenzial aufgrund von Überkapazitäten am Markt wird für die Gesellschaft als niedrig bewertet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit niedrig bewertet.

Die Competence Call Center Leipzig GmbH wird in weiterer Folge auch davon profitieren, Teil der weltweit agierenden TELUS International-Gruppe zu sein, weil dadurch größere Kooperationen möglich sein werden.

4. Forschung und Entwicklung

Im Zuge der fortlaufenden Digitalisierung hat die TELUS International Gruppe sich im Bereich Künstliche Intelligenz auf Kundenanliegen spezialisiert. Wir erforschten hierzu im abgelaufenen Geschäftsjahr neuronale Netze, die es uns ermöglichen, Kundenanliegen zu erkennen und zu kategorisieren. Wir nutzen die neuronalen Netze, um die Nutzung der "Self-Service"- Angebote auf Kunden Webseiten zu steigern. Dazu haben wir Kontaktformulare und FAQs unserer Kunden mit der von uns gehosteten Plattform verbunden und mithilfe des neuronalen Netzes, die Kunden auf die "Self-Service"-Angebote hingewiesen.

Die dafür genutzte Technik beherbergen wir innerhalb unserer Datacenter und ermöglichen unseren Kunden das Angebot ohne Drittparteien.

 

Leipzig, den 28. November 2024

Die Geschäftsführung

Amanda Jayne Mawson

David Lowther

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148,71 1
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.766,59 213
131.915,30 214
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.837.302,99 5.202
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.822.149,59 86
3. Sonstige Vermögensgegenstände 114.743,43 42
10.774.196,01 5.330
10.906.111,31 5.544
31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 165.000,00 165
II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 564.883,66 565
729.883,66 730
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 371.053,05 383
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 627,67 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 97.262,55 1
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 97.262,55 (Vorjahr: TEUR 1)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.121.421,55 3.964
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 9.121.421,55 (Vorjahr: TEUR 3.964)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 585.862,83 466
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 585.862,83 (Vorjahr: TEUR 467)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 9.017,72 (Vorjahr: TEUR 0)
9.805.174,60 4.431
10.906.111,31 5.544

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 17.951.360,43 16.365
2. sonstige betriebliche Erträge 70,00 46
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.789.119,95 5.023
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.193.589,88 7.977
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.068.439,32 1.710
davon für Altersversorgung: EUR 2.525,93 (Vorjahr: TEUR 3)
5. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 81.123,98 146
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.588.660,85 1.240
davon aus Währungsumrechnung: EUR -1.054,37 (Vorjahr: TEUR 0)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 254,91 4
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 254,91 (Vorjahr: TEUR 4)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 118.226,26 6
davon an verbundene Unternehmen: EUR 118.226,26 (Vorjahr: TEUR 6)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 86
10. Ergebnis nach Steuern -887.474,90 227
11. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn / Verlust 887.474,90 -227
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1. Allgemeine Angaben

Die Firma Competence Call Center Leipzig GmbH mit Sitz in Leipzig wird am Amtsgericht Leipzig unter HRB 23130 B geführt.

Der Jahresabschluss wurde von der Geschäftsführung der Gesellschaft nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Alleinige Gesellschafterin ist die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie nach der Generalnorm des § 264 Abs. 2 Satz 1 HGB, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin (Gesellschafterin), hat mit Datum vom 2. März 2022 eine harte Patronatserklärung abgegeben. Darin verpflichtet sich die Gesellschafterin, die Gesellschaft finanziell stets so ausgestattet zu halten, dass sie alle gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann, sofern solche Verbindlichkeiten nicht aus den bestehenden Mitteln und dem laufenden Geschäftsbetrieb gedeckt werden können. Die Erklärung ist mit einer Frist von 15 Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres kündbar; sie wurde auf den Betrag von TEUR 1.000 begrenzt.

Neben der Patronatserklärung hat die CCC Erste Beteiligungs GmbH gegenüber der Gesellschaft auch eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, mit sämtlichen Forderungen gegen die Gesellschaft nachrangig hinter alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen im Rang aller anderen Gläubiger zurücktreten. Diese Rangrücktrittserklärung ist unwiderruflich und unbefristet und gilt grundsätzlich auch außerhalb eines Insolvenzverfahrens.

Vor dem Hintergrund der auch durch die oben dargestellten Maßnahmen gesicherten Liquidität besteht eine positive Fortbestehens- und Fortführungsprognose, sodass der vorliegende Jahresabschluss unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt wurde (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Bei den Vermögenswerten und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt.

Dem Vorsichtsgrundsatz wurde Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste, die im Geschäftsjahr 2023 oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurden berücksichtigt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 275 ff. HGB, es wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen.

1.2. Anlagevermögen

1.2.1. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Der Wertansatz von entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen.

Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert unter je EUR 1.000) werden sofort als Aufwand erfasst.

Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauer:

Jahre
Software 3
Sonstige 3-5

1.2.2. Sachanlagen

Der Wertansatz von Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben.

Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauern:

Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-8
Mietereinbauten 5-10

Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen auf einen zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.

1.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken wird der niedrigere beizulegende Wert ermittelt und angesetzt.

1.4. Flüssige Mittel

Kassenbestände und Bankguthaben werden zum Nennwert angesetzt.

1.5. Rückstellungen

In den Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe sowie dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Alle Rückstellungen sind kurzfristig und werden daher nicht abgezinst.

1.6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

1.7. Steuern und Steuerabgrenzungen

Die Gesellschaft ist kein eigenes Steuersubjekt aufgrund der Einbeziehung als Organgesellschaft in die steuerliche Organschaft der CCC Erste Beteiligungs GmbH als Organträgerin, so dass latente Steuern nach § 274 HGB bei der Organträgerin gebildet werden. Der Steuerumlagevertrag mit der Organträgerin wurde zum 31.12.2022 gekündigt.

1.8 Umsatzrealisierung

Eine Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich nach dem Zeitpunkt bzw. -raum der Leistungserbringung. In den Umsatzerlösen sind unter anderem auch Erlöse aus der Personalgestellung für Schwestergesellschaften enthalten.

2. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

2.1. Erläuterungen zur Bilanz

2.1.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2.1.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit Bilanzwert
< ein Jahr > ein Jahr
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.837.302,99 0,00 3.837.302,99
Vorjahr: 5.201.853,83 0,00 5.201.853,83
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.822.149,59 0,00 6.822.149,59
Vorjahr: 85.542,06 0,00 85.542,06
Sonstige Vermögensgegenstände 114.743,43 0,00 114.743,43
Vorjahr: 42.061,70 0,00 42.061,70
Gesamt 10.774.196,01 0,00 10.774.196,01
Vorjahr: 5.329.457,59 0,00 5.329.457,59

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen unverändert Forderungen aus sonstigen Leistungen in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr TEUR 86). Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen über TEUR 5.791 aus dem Cash Pooling (Vorjahr TEUR 0) und über TEUR 887 aus der Ergebnisabführung (Vorjahr TEUR 0).

2.1.3. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 165.000 und ist vollständig eingezahlt.

2.1.4. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen vor allem Personalrückstellungen. Im Wesentlichen für Urlaub in Höhe von TEUR 129 und für Boni in Höhe von TEUR 68.

Alle Rückstellungen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

2.1.5. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
< ein Jahr > ein Jahr > fünf Jahre Bilanz-Wert
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr: 105,82 0,00 0,00 105,82
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 627,67 0,00 0,00 627,67
Vorjahr: 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 97.262,55 0,00 0,00 97.262,55
Vorjahr: 661,06 0,00 0,00 661,06
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.121.421,55 0,00 0,00 9.121.421,55
Vorjahr: 3.963.723,16 0,00 0,00 3.963.723,16
Sonstige Verbindlichkeiten 585.862,83 0,00 0,00 585.862,83
Vorjahr: 466.574,24 0,00 0,00 466.574,24
Gesamt 9.805.174,60 0,00 0,00 9.805.174,60
Vorjahr: 4.431.064,28 0,00 0,00 4.431.064,28

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen TEUR 4.703 (Vorjahr TEUR 2.543) aus Cash-Pooling gegenüber TELUS International Germany GmbH, TEUR 0 (Vorjahr TEUR 227) aus Gewinnabführung, TEUR 4.419 Verbindlichkeiten aus sonstigen Leistungen (Vorjahr TEUR 1.108) und TEUR 0 (Vorjahr TEUR 86) aus Steuerumlagen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen hiervon TEUR 86 (Vorjahr TEUR 2.861).

2.1.6. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat ein "Postponement and Subordination Undertaking" (Aufschub- und Unterordnungserklärung) zugunsten des besicherten Darlehensgebers der TELUS International (Cda) Inc. und TELUS International Holding (U.S.A.) Corp. bezüglich ihrer Forderungen gegen TELUS International sowie andere CCC Gruppen-Gesellschaften unterzeichnet.

Die Verpflichtungen aus dem "Postponement and Subordination Undertaking" beziehen sich auf die Kreditlinien der TELUS International (Cda) Inc. und der TELUS International Holding (U.S.A.) Corp. - aufgenommen bei der Bank of Nova Scotia - gemäß der dritten geänderten und angepassten Kreditvereinbarung vom 20. Dezember 2022 mit einem Höchstbetrag von USD 2.000.000.000.

Das Unternehmen hat sein gesamtes gegenwärtiges und nachträglich erworbenes Eigentum als Sicherheit im Zusammenhang mit seiner Eigenschaft als Garantiegeber verpfändet.

Diese Garantie ergibt sich aus der Vereinbarung, bezüglich der Verschuldung von TELUS International (Cda) Inc. ("TI Canada") und TELUS International Holding (U.S.A.) Corp. ("TI US") im Rahmen der dritten geänderten und angepassten Kreditvereinbarung vom 20. Dezember 2022 zwischen TI Canada/TI US und der Bank of Nova Scotia.

Die von der Gesellschaft gewährte Sicherheit wird durch einen Garantievertrag, einen Sicherungsvertrag für bewegliches Eigentum, einen Aktienpfandvertrag, einen Kontopfandvertrag und eine Aufschub- und Unterordnungserklärung vom 26. Mai 2020 in der jeweils gültigen Fassung geregelt.

Die Gesellschaft hat Zugang zu den Quartalsberichten der TELUS International Gruppe und verfolgt diese Ergebnisse regelmäßig. Zurzeit ist daher nicht mit einer Inanspruchnahme der Garantie zu rechnen.

Durch die am 2. März 2022 abgegebene Patronatserklärung verpflichtet sich die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin (Gesellschafterin), die Gesellschaft bis zu einem Betrag von TEUR 1.000 finanziell stets so ausgestattet zu halten, dass sie alle gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann, sofern solche Verbindlichkeiten nicht aus den bestehenden Mitteln und dem laufenden Geschäftsbetrieb gedeckt werden können. Sie ist mit einer Frist von 15 Monaten jeweils zum Ende des Geschäftsjahres kündbar.

Neben der Patronatserklärung hat die CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, der Gesellschaft auch eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, mit sämtlichen Forderungen gegen die Gesellschaft nachrangig hinter alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen aller anderen Gläubiger zurückzutreten. Diese Rangrücktrittserklärung ist unwiderruflich und unbefristet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angaben in EUR des folgenden Geschäftsjahres der folgenden 5 Geschäftsjahre
Verpflichtungen aus Mietverträgen 298.157,36 787.844,73

Es handelt sich hierbei um laufende Nutzungsentgelte für angemietete Räumlichkeiten.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen fanden im Geschäftsjahr nur zu fremdüblichen Konditionen statt.

Konzernumlagen wurden getätigt, um die Aufwendungen der TELUS International Germany GmbH, welche für die Leistungen der Einzelgesellschaften anfallen, auf den Verursacher umzulegen. Hierzu gehören u.a. die Umlage der Managementaufwendungen, die Kosten der IT, der Buchhaltung, Kosten der HR Abteilung, der Personalabrechnung und administrative Aufgaben im Zusammenhang mit der Rechnungslegung.

2.2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2.2.1. Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse durch die Erbringung von Call Center- und BPO- Dienstleistungen. Die Umsätze beinhalten auch Training und Support, bei denen komplette Geschäftsprozesse des Kunden übernommen werden.

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend mit Auftraggebern im Inland erzielt.

2.2.2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 46) beinhalten überwiegend die Verrechnung sonstiger Sachbezüge.

2.2.3. Aufwendungen für bezogene Leistungen

Unter den bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 4.789 (Vorjahr TEUR 5.023) sind im Wesentlichen operative eingekaufte Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen sowie Kosten für Fremdpersonal enthalten.

2.2.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.589 (Vorjahr TEUR 1.240) sind insbesondere Konzernverrechnung, Miet- und Betriebskosten und Restrukturierungskosten enthalten. Es liegen keine periodenfremden Aufwendungen vor.

2.2.5. Zinserträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinserträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen bestehen aus Intercompany- Beziehungen.

2.2.6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Rahmen des bisherigen Steuerumlagevertrages zwischen der Gesellschaft und der Organträgerin CCC Erste Beteiligungs GmbH wurden im Berichtsjahr Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 86) verbucht.

3. Sonstige Angaben

3.1. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr waren folgende Geschäftsführer tätig:

Herr Jan Wolff, VP Operations Northern Europe (vom 15. November 2021 bis 18. September 2023)

Herr Gregor Willenberg, VP of IT (vom 15. Februar 2022 bis 31. März 2023)

Frau Amanda Jayne Mawson, VP Law & Governance, Operations (seit 15. Februar 2022)

Herr Thomas Anthony Barry, VP Regional CFO Europe (vom 15. Februar 2022 bis 31. März 2023)

Herr David Lowther, VP of Administration, Support and Operations for TINE (seit 31. März 2023)

Die Geschäftsführung wird nicht von der Gesellschaft vergütet.

3.2. Arbeitnehmer

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Geschäftsjahr Vorjahr
Gehaltsempfänger 49 55
Stundenlohnempfänger 377 331
Gesamt 426 386

3.3. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mit der CCC Erste Beteiligungs GmbH, Berlin, bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag sowie ein Beherrschungsvertrag. Der bisher bestehende Steuerumlagevertrag mit der CCC Erste Beteiligungs GmbH als Organträgerin wurde zum 31.12.2022 gekündigt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der TELUS Corporation, Kanada, als oberste Muttergesellschaft einbezogen, die zugleich den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis aufstellt. Der Konzernabschluss der TELUS Corporation wird in Sedar, Kanada, offengelegt und ist unter der Internetseite:

https://www.sedar.com/DisplayCompanyDocuments.do?lang=EN&issuerNo=00011998 abrufbar.

3.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Mit dem Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben sich die globalen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert. Wir erwarten negative Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf 2024 durch den Krieg in der Ukraine, u.a. durch gestiegene Energiekosten.

Daneben sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Leipzig, am 28. November 2024

Die Geschäftsführung

David Lowther

Amanda Jayne Mawson

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1. Jan.. 23 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dez.. 23
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 284.760,74 - - 27.411,58 312.172,32
284.760,74 - - 27.411,58 312.172,32
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.070.959,71 40.233,28 211.483,21 -27.411,58 2.872.298,20
3.070.959,71 40.233,28 211.483,21 -27.411,58 2.872.298,20
3.355.720,45 40.233,28 211.483,21 - 3.184.470,52
Abschreibungen
Stand 1. Jan.. 23 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dez.. 23
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 283.394,74 1.341,00 - 27.287,87 312.023,61
283.394,74 1.341,00 - 27.287,87 312.023,61
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.857.995,71 79.782,98 169.959,21 -27.287,87 2.740.531,61
2.857.995,71 79.782,98 169.959,21 -27.287,87 2.740.531,61
3.141.390,45 81.123,98 169.959,21 - 3.052.555,22
Restbuchwerte
Stand 31. Dez.. 23 Stand 31. Dez.. 22
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148,71 1.366,00
148,71 1.366,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.766,59 212.964,00
131.766,59 212.964,00
131.915,30 214.330,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Competence Call Center Leipzig GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Competence Call Center Leipzig GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Competence Call Center Leipzig GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 28. November 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer

Carsten Decker, Wirtschaftsprüfer

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