Speditionen
AAG Distribution GmbH
Mitscherlichstraße 6, 79108 Freiburg im Breisgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Faulenbach seit 28.10.2025 | Geschäftsführer |
Cornelis Nicolaas Maria Baltus seit 13.11.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Alliance Automotive Holding Limited | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Busch Handelsgesellschaft mbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Busch Handelsgesellschaft mbH wurde am 1. Januar 1995 als Nachfolgegesellschaft der am 1.1.1948 gegründeten Georg Busch, Vergaser- und Brennstoffgroßhandlung in Freiburg im Breisgau gegründet. Heute bietet die Busch Handelsgesellschaft mbH an 8 Standorten in Baden ein komplettes Sortiment für Autoteile, Industriebedarf, Werkstattausrüstung sowie auf die Kundengruppe Autowerkstätten zugeschnittene Marketing- und Finanzdienstleistungen. Als Teil der BUSCH Gruppe profitiert das Unternehmen von spezialisierten Leistungen und Synergieeffekten der Gruppe. Dazu zählen die Steuerung und Verwaltung durch die BUSCH AG sowie der bundesweite Einkauf durch die Großhandelskooperation Select AG. Der Kundenstamm der Busch Handelsgesellschaft mbH umfasst insgesamt circa 6.000 Industrie- und Gewerbebetriebe einschließlich Behörden. Der Vertrieb erfolgt über Außendienstmitarbeiter, mit telefonischer Auftragsannahme und einer hochfrequenten Lieferlogistik mit mehreren Belieferungen pro Tag. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb über ein breit aufgestelltes Ladengeschäft mit kompetentem Verkaufspersonal an jedem der bestehenden 8 Standorte. Vervollständigt wird die Vertriebsleistung durch ein leistungsfähiges Internetportal für Werkstattkunden welches komplett in die Ablauforganisation einer Werkstatt eingebunden ist. Die Kombination dieser Vertriebskanäle, verbunden mit dem dichten Netz von Standorten, ist in der Region ein wettbewerbsentscheidendes Alleinstellungsmerkmal der Busch Handelsgesellschaft mbH. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Forschung und Entwicklung ist eine innovative Sortimentsgestaltung sowie die Erweiterung und Steigerung unserer Dienstleistungsqualität. Dabei orientieren wir uns an den Bedürfnissen unserer Kunden. Prozesse und Abläufe werden systematisch untersucht um sie qualitativ zu verbessern. Alle relevanten Projekte sind in einer Roadmap enthalten und werden qualitätsgesichert ausgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Busch Handelsgesellschaft mbH bewegt sich mit ihren Kunden, Produkten und Dienstleistungen im deutschen Kfz-Markt. Dieser teilt sich in den Primärmarkt Autohandel und dem davon unabhängigen Sekundärmarkt für Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten. Dieser Sekundärmarkt ist nochmals unterteilt in den Markt der Automobilhersteller mit ihren vertraglichen gebundenen Autohäusern und dem freien Markt selbstständiger Großhändler dem auch die Busch Handelsgesellschaft mbH zuzuordnen ist. Circa 150 dieser freien Kfz-Teilegroßhändler mit über 1.000 Betriebsstätten sind im Gesamtverband Autoteile-Handel e. V. (GVA) organisiert. Diese mittelständisch strukturierten Firmen bilden etwa 80% des in Deutschland getätigten Umsatzes im sogenannten Aftermarkt ab. Fast alle dieser Unternehmen sind darüber hinaus in Kooperationen organisiert, die im Wesentlichen Bündelungsfunktionen in den Bereichen Einkauf, Logistik und Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Die Busch Handelsgesellschaft mbH ist langjähriges Mitglied des GVA. Bedeutendste Faktoren für die Marktentwicklung sind der Fahrzeugbestand, das Durchschnittsalter der Fahrzeuge und die jährliche Fahrleistung. Alle diese Faktoren haben sich in den vergangenen Jahren auf hohem Niveau stabilisiert. Es sind derzeit keine Fakten zu erkennen, die zu deutlichen Veränderungen führen könnten. Weiter ist davon auszugehen, dass diese wichtigen Rahmenbedingungen bestehen bleiben, es jedoch zusätzliche Faktoren gibt, welche die Marktentwicklung beeinflussen werden. Dazu zählen zum Beispiel rückläufige Wartungsintervalle, längere Haltbarkeit der Fahrzeugkomponenten, komplexere und aufwändigere Reparaturleistungen und weniger Möglichkeiten zur Eigenreparatur. Insgesamt werden die Rahmenbedingungen des Kfz Aftermarktet als positiv bewertet. 2. Geschäftsverlauf Mit Verschmelzung der Strohmeier Autoteile GmbH auf die Busch Handelsgesellschaft mbH zum 01.01.2014 wurde die Konsolidierung der operativen Geschäftseinheiten abgeschlossen. Durch die Übernahme von "Jürgen Witt KFZ-Teile-Großhandel" in Lauchringen zum 01.04.2014 konnte das bestehende Vertriebsgebiet arrondiert werden. Im Zuge einer Strategieentwicklung wurde eine Roadmap erstellt und die ersten Projekte umgesetzt. So wurden die Auslieferungstouren mit dem Ziel der Kundebindung und Flexibilität neu strukturiert und die Vertriebsprozesse unter Einbindung der Kundenberater im Außendienst neu gestaltet. Mit dem Projekt "Verfügbarkeit", welches im ersten Quartal 2015 seinen Abschluss fand und sich derzeit in Umsetzung befindet, wird eine optimale Warenversorgung der Kunden angestrebt. Als ein weiteres Ergebnis der Strategieentwicklung wurde aufbauend auf der bestehenden "BUSCH Charta" das "BUSCHWerk" verabschiedet. Es beinhaltet neben den Werten der Charta Leitsätze und Leitlinien die sich an Kundenbedürfnissen orientieren. Zum Jahresende wurde im Verkaufshaus in Weil am Rhein (ehemalige Strohmeier Autoteile GmbH) das Warenwirtschaftssystem auf Sangross umgestellt. Alle Verkaufshäuser arbeiten nun mit einem einheitlichen EDV System. 3. Lage Die Umsatzentwicklung liegt mit den drei Produktbereichen Autoteile, Maschinenteile und Werkstattbedarf bei knapp zwei Prozent im Plus. Der Produktbereich Autoteile trägt mit über 80% zur Umsatzerbringung bei und bildet damit die wesentliche Ergebnisquelle. Die Materialaufwandsquote im Bereich Autoteile konnte durch deutlich höhere nachträgliche Konditionen erneut gesenkt werden. Auch in den Bereichen Maschinenteile und Werkstattbedarf ist es im Berichtsjahr gelungen die Materialaufwandsquote zu senken. Die Steigerung der Personal- und Sonstigen Kosten resultiert aus der Verschmelzung mit der Strohmeier Autoteile GmbH, Weil am Rhein und den Folgekosten des Unternehmenskaufs der Firma Jürgen Witt KFZ-Teile-Großhandel. Die Finanzlage des Unternehmens ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten ausnahmslos im Rahmen der vereinbarten Zahlungsbedingungen unter Abzug von Skonto zu begleichen und die Außenstandsdauer der Forderungen permanent zu optimieren und Ausfälle zu vermeiden. Die Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote ist um gut sechs Prozentpunkte auf 45,5% gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 19,7% der Bilanzsumme aus. Zins und Tilgung laufender Kredite wurde fristgerecht beglichen. Die vorhandenen kurz- und langfristigen Kreditlinien sind ausreichend. Die Investitionen, insbesondere in den Fuhrpark und in Betriebsmittel wurden aus den liquiden Mitteln finanziert. Die Liquiditätslage hat sich im Laufe des Berichtsjahres positiv entwickelt. Über einen Rahmenkreditvertrag innerhalb der BUSCH Gruppe bestünde darüber hinaus die Möglichkeit kurzfristig zusätzliche Mittel zu erhalten. Die Vermögenslage ist als stabil zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung verwendet die Busch Handelsgesellschaft mbH im Wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, EBITDA) ableiten. Erläuterungen dazu sind im Rahmen der Lage dargestellt. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2014 eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. IV. Prognosebericht Die Aussichten für das kommende Geschäftsjahr sind grundsätzlich positiv. Der aktuelle Fahrzeugbestand in Deutschland von 43,4 Millionen Pkw wird nach derzeitigen Einschätzungen weiter wachsen. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Fahrzeuge älter werden und somit Wartung-, Reparatur sowie der Verschleiß zunehmen werden. Die Professionalisierung der freien Werkstätten, getrieben von den Marketingleistungen der Großhändler, wird weiterhin zur Erhöhung ihrer Marktanteile beigetragen und somit diesen Absatzkanal sichern. Die Busch Handelsgesellschaft mbH zielt mit ihren Projekten "Verfügbarkeit" und "Vertriebssteuerung" darauf ab, die zu erwartende Nachfragesteigerung mit einer positiven Umsatzentwicklung abzudecken. Da diese Projekte auch kostenoptimiert ausgeführt werden, ist für das folgende Geschäftsjahr mit einer guten und stabilen Finanz- und Vermögenslage zu rechnen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Entwicklung von Elektro betriebenen Fahrzeugen wird zu einem veränderten Verschleißteilesortiment führen. Es ist davon auszugehen, dass durch den Wegfall der Verbrennungsmotorenteile Umsätze verloren gehen. Die Relevanz dieser Entwicklung ist erst nach den Jahren 2025 zu erwarten. Parallel ist die Entwicklung und Verbreitung von Hybridfahrzeugen zu erwarten. Dies wird zunächst zu einem verbreiterten Sortiment führen, verbunden mit zusätzlichen Umsatzmöglichkeiten. Wie sich diese Antriebskombination auf die Umsätze des Unternehmens auswirken wird ist derzeit nicht abschätzbar. Sollte sich die Konjunktur in Deutschland abschwächen, bzw. sich die Schwäche anderer Euroländer nicht verbessern, könnte die daraus entstehende wirtschaftliche Situation die Nachfrage unserer Kunden auf unsere Produkte negativ beeinflussen. Daraus könnten nennenswerte Umsatz- und Ertragsrisiken entstehen. Ein weiterer Risikofaktor bilden die finanzstarken Marketingaktionen der Fahrzeughersteller die versuchen, den unabhängigen Ersatzteilhandel aus ihrem Servicenetz auszuschließen. Gemeinsam mit unserer Kooperation, der Select AG reagieren wir hierauf mit abgestimmten Erweiterungen unseres Marketingportfolios für unsere Werkstätten. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Die derzeitige allgemeine gute Konjunkturlage ist auch die Grundlage für eine positive Entwicklung unserer Kunden. Die zunehmende Nachfrage begünstigt nicht nur den Teileumsatz sondern auch die Investitionsbereitschaft der Werkstätten. Auch die sonstigen Rahmenbedingungen wie der wachsende Fahrzeugbestand und die Zunahme von Reparaturen und Wartungen sind als Chance zu begreifen. Unsere Aktivitäten hinsichtlich der Verfügbarkeit, der Erweiterung von Dienstleistungen im Bereich der Werkstatteinrichtung und der Kundenakquise sind darauf ausgerichtet, diese Chance für den wirtschaftlichen Erfolg zu nutzen. 3. Gesamtaussage Die Kombination aus starker Marktpräsenz in der Region Baden und wirtschaftlicher Stabilität, versetzt die Busch Handelsgesellschaft mbH in die Lage, mögliche Risiken zu bewältigen und die Chancen des Marktes zu nützen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung der Finanzinstrumente Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein stringentes Debitorenmanagement welche auf Optimierung der Außenstandsdauer und die Vermeidung von Ausfällen ausgerichtet ist. Es bestehen überwiegend langjährige Kundenbeziehungen. Durch den in den einzelnen Geschäftsbereichen homogenen Kundenstamm verteilt sich der Forderungsbestand auf eine Vielzahl von Kunden. Verbindlichkeiten werden im Rahmen der vereinbarten Zahlungsbedingungen mit Skonto beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko existiert eine Planung welche täglich aktualisiert wird und auch eine Vorschau über mögliche Liquiditätsengpässe bietet. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht betrieben. In diesem Bericht ist die Summe aller unselbständigen Verkaufshäuser erfasst.
Malterdingen, im Mai 2015 Michael Busch, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2014A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Busch Handelsgesellschaft mbH wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Sofern Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2, 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes entspricht der geschätzten Nutzungsdauer. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer sowohl linear als auch degressiv vorgenommen. Die lineare Abschreibung oder der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt dann, wenn diese zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Zugänge im aktuellen Berichtszeitraum wurden ausschließlich linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände bis zu einem Wert von Euro 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird im Zugangsjahr unterstellt. Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Wertabschlägen für Anschaffungspreisminderungen bewertet. Soweit erforderlich werden Abschläge für Risiken vorgenommen, die sich aus eingeschränkter Verwertbarkeit oder prognostizierten Lagerdauern ergeben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Unverzinsliche Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Barwert angesetzt. Passivposten Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Teilwertverfahrens errechnet. Als Finanzierungsbeginnalter wird das versicherungsmathematische Alter der Versorgungsberechtigten zu Beginn des Wirtschaftsjahres des Unternehmenseintritts angesetzt. Die Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen zu Grunde gelegt. Gehalts- und Rententrends wurden mit 2% p.a. berücksichtigt. Die Rückstellung wurde nach § 253 (2) S. 2 HGB bewertet. Dabei wurde im Berichtsjahr ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 4,53% zugrunde gelegt, der dem bei der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungszinssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungsansprüche gedeckt, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienen. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche wurden im Geschäftsjahr gemäß § 246 (2) S. 2 HGB mit den entsprechenden Verpflichtungen verrechnet.
Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Die aus dem Deckungsvermögen resultierenden Erträge sowie die Verrechnung mit den Zinsaufwendungen der korrespondierenden Erfüllungsbeträge der Pensionsverpflichtungen sind nachfolgend abgebildet:
Im Übrigen sind Rückstellungen für noch nicht veranlagte Steuern und für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Der Bilanzansatz des Postens Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhaltet einen Betrag in Höhe von Euro 59.744,91 (Vorjahr Euro 98.594,19), bei dem es sich zugleich um übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände handelt. Bei dem Bilanzansatz des Postens Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich in vollem Umfang zugleich um übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Bei dem Bilanzansatz des Postens Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich in vollem Umfang zugleich um übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Bei dem Bilanzansatz des Postens Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in voller Höhe zugleich um übrige Verbindlichkeiten. Bei dem Bilanzansatz des Postens Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich bei einem Betrag in Höhe von Euro 150.283,64 (Vorjahr Euro 0,00) zugleich um übrige Verbindlichkeiten. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von Euro 937.455,21 (Vorjahr: 761.678,67). Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
*) Bei den Angaben in Klammern handelt es sich um Vorjahresbeträge. **) Sicherung durch Globalzession, Sicherungsübereignungen von Warenlager, Maschinen und Einrichtungen ***) Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind ggf. durch vertragsbedingte Eigentumsvorbehalte gesichert. D. Sonstige Angaben Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
*) soweit Laufzeiten vereinbart wurden Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Michael Busch, Kaufmann, bestellt. Herr Busch ist hauptamtlich als Geschäftsführer der Gesellschaft tätig.
Malterdingen, den 28. Mai 2015 gezeichnet: Michael Busch Anlagespiegel
Die Zugangsspalte zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten enthält einen Betrag in Höhe von 77.927,00 Euro, der aus der Verschmelzung der Strohmeier Autoteile GmbH resultiert. Die Übernahme erfolgte zu Buchwerten. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2015 festgestellt. Ergebnisverwendung lt. Beschluss der Gesellschafterversammlung: Der Bilanzgewinn in Höhe von 1.264.333,17 Euro wird laut Gesellschafterbeschluss vom 12.06.2015 auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Busch Handelsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Freiburg, den 28. Mai 2015 MORISON
Riedlinger AG
Kischel-Leibrecht, Wirtschaftsprüfer |
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