BREMER Rhein-Ruhr GmbHLiquidiert

Suttner-Nobel-Allee 7, 44803 Bochum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 15918
Eingetragen
16.7.2015
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Planung, Herstellung und/oder Vertrieb schlüsselfertiger Bauten, das schlüsselfertige Herstellen gewerblicher und privater Bauten in Generalunternehmerschaft und die Projektentwicklung solcher Bauten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niels Hartbecke
seit 10.2.2025
Prokura
Torsten Schuff
seit 25.6.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BREMER SE
Germany
400.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BREMER Rhein-Ruhr GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die BREMER Rhein-Ruhr GmbH ist eine in Deutschland tätige Tochtergesellschaft der Bremer AG aus Paderborn. Die Gesellschaft erstellt als Generalunternehmer schlüsselfertige Systembauten in Stahlbetonfertigteilbauweise bis zu jeder gewünschten definierten Leistungsgrenze.

Die Leistungen der BREMER Rhein-Ruhr GmbH reichen von der Planung bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung des fertigen Bauvorhabens. Zu den Leistungen zählen sowohl die Ingenieurleistungen sowie die Konstruktion der Bauvorhaben, außerdem die Ausschreibung und Vergabe der Nachunternehmerleistungen und die Überwachung aller Abläufe während der Bauphase. Die Stahlbetonfertigteile werden von der BREMER Fertigteile Paderborn GmbH u. Co. KG in Paderborn bezogen. Alle anderen Leistungen zur Erstellung der schlüsselfertigen Bauvorhaben werden durch von BREMER Rhein-Ruhr GmbH beauftragte Nachunternehmer erbracht.

Die Rahmenbedingungen für das schlüsselfertige Bauen haben sich wegen ansteigenden Kosten durch den Ukraine-Krieg im Jahr 2022 gegenüber 2021 sichtlich verschlechtert.

Die Stärken der BREMER Rhein-Ruhr GmbH liegen insbesondere in der Qualität und Termintreue, mit der die Bauvorhaben abgewickelt werden. Hierdurch hat sich unsere Gesellschaft in der Branche einen guten Namen erarbeitet und besitzt in Teilbereichen der verschiedenen Leistungsphasen Alleinstellungsmerkmale.

Aus diesem Grunde hat die Gesellschaft Stammkunden und wird bei Projekten, die in unseren Tätigkeitsbereich fallen, regelmäßig angefragt.

Besonders im Bereich bei dem Bau von Büro- und Logistikgebäuden hat sich die BREMER Rhein-Ruhr GmbH in den vergangenen Jahren durch Abwicklung mehrerer Bauvorhaben besonderes Know-how erworben und wird hier deshalb von den Kunden besonders berücksichtigt.

Insgesamt rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2023 mit einem kostendeckenden Ergebnis und ab 2024 wieder mit einer positiven Entwicklung und Gewinnerwartung.

B. Gesamtwirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation

B.1 Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

Laut Jahresgutachten 2022/23 des Sachverständigenrates belasten Energiekrise und Inflation die deutsche Wirtschaft. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat im 3. Quartal 2022 knapp das Niveau aus dem 4. Quartal 2019 - vor der Corona-Krise - überschritten. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird durch die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine allerdings stark beeinträchtig.

Die massiv gestiegenen Energiepreise führen zu erheblichen Kaufkraftverlusten und dämpfen die privaten Konsumausgaben. Gleichzeitig belasten sie die Produktion insbesondere in den energieintensiven Industriezweigen. Hohe wirtschaftliche Unsicherheit und ein schwaches außenwirtschaftliches Umfeld lassen in der kurzen Frist von Investitionen und Exporten kaum Wachstumsimpulse erwarten. Demgegenüber ist davon auszugehen, dass die Lieferkettenstörungen sukzessive zurückgehen. Dadurch könnte der hohe Auftragsbestand in der Industrie abgearbeitet werden.

Das statistische Bundesamt hat für Deutschland ein BIP-Wachstum von 1,8 % im Jahr 2022 ermittelt. Laut Sachverständigenrat resultiert das Wachstum im Jahr 2022 aus dem statistischen Überhang aus dem vergangenen Jahr und dem noch aufwärtsgerichteten 1. Halbjahr 2022, während im zweiten Halbjahr von einer Stagnation auszugehen ist. Im Jahr 2023 dürften die Abwärtskräfte überwiegen und das BIP um 0,2 % zurückgehen.

Im Oktober erreichte die Verbraucherpreisinflation in Deutschland mit einer Rate von 10,4 % im Vorjahresvergleich den höchsten Stand seit Anfang der 1950er-Jahre. Die Inflation ist von hohen Raten bei allen drei Hauptaggregaten, Energie, Nahrungsmitteln und Kerninflation, getrieben. Für das kommende Jahr ist davon auszugehen, dass die gestiegenen Großhandelspreise für Energie zunehmend auf die Verbraucherpreise für Energie und die inländischen Güter und Dienstleistungen überwälzt werden. Die Inflation dürfte daher weiterhin hoch bleiben. Zusammen mit den zu erwartenden Lohnsteigerungen und hohen Importpreisen für nichtenergetische Güter dürfte dies die Kerninflation weiter anheben.

Die Aufwärtsdynamik dürfte im Jahresverlauf allerdings etwas abnehmen. Für das Jahr 2022 hat das statistische Bundesamt in Deutschland eine Inflationsrate von 7,9 % ermittelt. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat für Deutschland eine Inflationsrate von 7,4 %.

Neben dem verknappten Energieangebot haben vor allem eine hohe globale Nachfrage sowie Angebotsstörungen die Inflation angetrieben. Die negativen angebotsseitigen Schocks belasten zudem die Realwirtschaft. Eine restriktive Geldpolitik zur Eindämmung der Inflation dämpft die Nachfrage und belastet die Realwirtschaft zusätzlich. Die Europäische Zentralbank (EZB) muss trotzdem weiter entschlossen handeln, um eine Entankerung der Inflationserwartungen zu verhindern und die Inflation mittelfristig auf den Zielwert von 2 % zurückzuführen. 1

B.2 Branchensituation

Laut deutscher Bauwirtschaft haben gestiegene Materialkosten die realen Branchenumsätze um 5 Prozent sinken lassen. Aufträge gaben um 10 Prozent nach.

Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe1 für den Monat Dezember 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen realen Umsatzrückgang von 9,8 Prozent. Für das Gesamtjahr 2022 ergibt sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,1 Prozent. Die nominalen Zuwächse wurden 2022 durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt. Für 2023 wird mit einem preisbereinigten Umsatzrückgang von 6 Prozent gerechnet.

Zwar beurteilen - dank des (noch) vorhandenen Auftragsbestandes - 40 Prozent der Bauunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, genauso viele rechnen aber auch mit einer Verschlechterung in den kommenden 12 Monaten laut DIHK-Umfrage Anfang 2023. Im Hochbau befürchten sogar 46 Prozent eine Verschlechterung.

Der Verband erwartet für 2023 im Wohnungsbau einen Umsatzeinbruch von real 9 Prozent, nach 4,5 Prozent in 2022. Im Öffentlichen Bau seien die Umsätze 2022 sogar um real 6,2 Prozent zurückgegangen, was der Entwicklung im Straßenbau geschuldet sei.

Entspannung sei auch im Wirtschaftsbau nicht zu erwarten. Jedes vierte Unternehmen in Deutschland plane laut DIHK für das laufende Jahr eine Reduzierung seiner Investitionen. Der Verband geht davon aus, dass der Umsatz 2023 um real 4 Prozent zurückgehen wird, nach 4,4 Prozent im vergangenen Jahr. 2

C. Geschäftsentwicklung 2022

Finanzielle Leistungsindikatoren

C.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung sank von T€ 29.454 im Jahr 2021 auf T€ 21.784 im Jahr 2022, was eine Minderung um T€ 7.670 oder ca. 26 % bedeutet.

Die Materialaufwendungen entwickelten sich entsprechend von T€ 24.575 auf T€ 13.692 und sind somit um ca. 44 % gesunken.

Der Rohertrag erhöhte sich von T€ 4.879 auf T€ 8.092.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen einschließlich des Aufwandes für Personal und Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr 2022 T€ 2.938, der Vorjahreswert betrug T€ 3.128.

Das Jahresergebnis der BREMER Rhein-Ruhr GmbH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Steuern T€ 3.481.

Die Leistungsrentabilität (JÜ vor Steuern/Gesamtleistung) stieg von 6 % auf 23 %.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) stieg von T€ 1.772 um T€ 3.405 auf T€ 5.177.

C.2 Finanzlage

Zum Stichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel einschließlich kurzfristiger Geldanlagen in Höhe von T€ 2.928 Bankverbindlichkeiten bestanden nicht.

Die Unternehmensleitung verfolgte wie in den Vorjahren das Ziel, die Gesellschaft aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Der langfristige Finanzbedarf soll ausschließlich durch Eigenmittel abgedeckt werden.

Die Liquidität 1. Grades (Flüssige Mittel/kurzfristige Verbindlichkeiten) sank von 157 % auf 64 %. Die Liquidität 3. Grades (Flüssige Mittel + Kurzfristige Forderungen + Vorräte / kurzfristige Verbindlichkeiten) stieg von 213 % auf 215 %.

Das Unternehmen war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Für die Zukunft sind keine Liquiditätsengpässe abzusehen.

Linien für die Vergabe von Aval-Bürgschaften standen in ausreichender Höhe bei den Hausbanken sowie verschiedenen Kreditversicherern im Rahmen des Gesamtunternehmens zur Verfügung.

Der Cash-Flow sank von T€ 7 auf T€ - 11.

C.3 Vermögenslage

Im Jahr 2022 erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von 2.000 T€. Somit erhöhte sich das Eigenkapital einschließlich Rücklagen und Bilanzgewinn um T€ 1.481 auf T€ 4.941.

Die Eigenkapitalquote stieg von 18 % auf 50 %. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/Eigenkapital) stieg von 49 % auf 103 %.

Die Gesamtkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/Gesamtkapital) stieg von 6 % auf 35 %.

Das Umlaufvermögen wird in Höhe von T€ 9.798 bzw. 99 % der Bilanzsumme ausgewiesen. Innerhalb des Umlaufvermögens machen die Vorräte 6 %, die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und sonstigen Wertpapiere 64 %, die liquiden Mittel 30 % aus.

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft betragen T€ 570 bzw. 6 % der Bilanzsumme und sind somit von T€ 8.395 um 7.825 T€ gesunken.

Die Rückstellungsquote (Rückstellungen/Gesamtkapital) stieg 36 % auf 44 %.

Insgesamt kann die Lage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr als äußerst stabil bezeichnet werden.

Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ist der seit Jahresbeginn 2023 rasante Zinsanstieg durch die Europäische Zentralbank zu benennen.

Es ist davon auszugehen, dass dies negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf sowie auf der Nachfrage- als auch auf der Kostenseite haben wird.

Wie hoch diese Auswirkungen sein werden, ist derzeit noch nicht absehbar und wird abhängig sein von der Dauer des Krieges und der Sanktionsmaßnahmen gegenüber Russland.

Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die finanziellen Leistungsindikatoren verbessern werden.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Auf die Darstellung der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren nach §§289b+c HGB wird verzichtet, da diese nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden. siehe Deutscher Rechnungslegungsstandard DRS 20.106.

D. Risiko- und Chancenbericht

Es bestehen grundsätzlich folgende speziellen Risiken für die BREMER Rhein-Ruhr GmbH:

- Regressrisiko aus Qualitätsmängel oder Terminuntreue

- Ausfallrisiko aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

- Margenrisiko durch Kostensteigerungen und Fehlkalkulationen

Eine betragsmäßige Quantifizierung dieser Risiken ist aufgrund der Projekttätigkeit der Gesellschaft nicht möglich.

D.1 Regressrisiko

Dem Regressrisiko entgegnen wir durch ein strenges Qualitätsmanagement. Im Bereich Schlüsselfertigbau werden die Bauleistungen durch Subunternehmer erbracht. Diese werden sorgfältig ausgewählt und arbeiten in vielen Fällen schon seit vielen Jahren mit der BREMER Rhein-Ruhr GmbH zusammen. Sofern in diesem Bereich Mängel geltend gemacht werden, können diese in der Regel an den Subunternehmer weitergereicht werden. Das Regressrisiko ist als gering einzustufen.

Unterstützt wird unser Qualitätsmanagement durch das BREMER Handbuch und die BREMER Werksnorm, die die Standardisierung unserer Produkte erhöhen und damit Fehler vermeiden helfen.

D.2 Ausfallrisiko

Dem Ausfallrisiko begegnen wir mit der laufenden Anforderung von Abschlagszahlungen sowie einem konsequenten Forderungsmanagement. Dabei bekommt der § 650 f des BGB eine besondere Bedeutung. Bei Nichtherausgabe dieser Sicherheit wird das Recht der Kündigung, sowie die sofortige Einstellung der Arbeiten realisiert.

D.3 Margenrisiko

Dem Margenrisiko begegnen wir im Rahmen der Kalkulation der Bauvorhaben durch unser internes Kontrollsystem. Daneben versuchen wir die Preise von Rohstoffen, wie beispielsweise Stahl, abzusichern und rechtzeitig auf sich verändernde Marktsituationen durch entsprechende Bevorratung und längerfristige Lieferverträge zu reagieren.

Die Leistungen von Nachunternehmern können durch gute Vorplanung kurzfristig vergeben werden, so dass Preissteigerungen gegenüber den kalkulierten Werten kaum zum Tragen kommen. Weiterhin werden für maßgebliche Gewerke bereits in der Kalkulationsphase Angebote von Nachunternehmern eingeholt und technisch abgestimmt, um größtmögliche Kostensicherheit bei der Realisierung zu erhalten. Alle relevanten Prozesse zur Vermeidung von Risiken sind im BREMER Organisationshandbuch beschrieben und werden auch von den Mitarbeitern gelebt und eingehalten.

Neben den dargestellten Risiken bestehen keine weiteren speziellen Risiken für die BREMER Rhein-Ruhr GmbH, insbesondere keine, die bestandsgefährdend wären.

D.4 Personalchancen und - risiken

Auch unsere Entwicklung wird zunehmend von Personal- und Nachwuchsmangel beeinträchtigt. Diesem begegnen wir mit intensiven Bemühungen auf unterschiedlichen Gebieten.

Die im November 2016 gestartete BREMER Akademie prägt die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter mit Themen unserer Arbeitsgebiete.

Studienabgängern wird eine umfangreiche Einarbeitung geboten. Unentschlossenen bieten wir ein Trainee-Programm an.

Praktikumsplätze, die Begleitung von Bachelor und Masterarbeiten sowie das Angebot eines dualen Studiums gehören darüber hinaus zu unserem Ausbildungsprogramm.

D.5 Allgemeine konjunkturelle Risiken

Als allgemeines konjunkturelles Risiko sehen wir die Entwicklung des Marktes infolge des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der Inflations- und Zinsentwicklung in Europa. Der anhaltende Krieg hat zur Zurückhaltung bei verschiedenen Auftraggebern geführt und der Preisanstieg bei Rohstoffen trifft die Branche unvermittelt und länger anhaltend. Wie sich diese Krisen langfristig auf die Bauwirtschaft auswirken, lässt sich schwer abschätzen. Die steigende Inflation sowie der Zinsanstieg führen bei den Auftraggebern zu nachlassender Investitionstätigkeit, außerdem besteht die Gefahr einer Lohn-/Preisspirale. Deshalb sehen wir dem kommenden Geschäftsjahr 2023 mit den vorhandenen und erwarteten Auftragseingängen zurückhaltend entgegen. Wir rechnen auch mit einem stärkeren Wettbewerb.

D.6 Marktchancen

Als Chance sehen wir das erwartete weitere Wachstum der Logistikimmobilienbranche. Mit unserer in den letzten Jahren kontinuierlich fortgesetzten deutschlandweiten Expansion und Regionalisierung steigt die Wahrnehmung der Marktteilnehmer für BREMER. Unsere Erwartung ist, dass wir durch unsere Unternehmensausrichtung als ganzheitlicher Anbieter aller Phasen eines Immobilienzyklus und stetige Investition in Köpfe und der Weiterentwicklung unserer Produktions- und Bauprozesse langfristig partizipieren werden. Weitere Produkte, wie z. B. ein neues Bürosystem, sind marktreif entwickelt und wird mit ersten Projekten am Markt eingeführt.

E. Bericht über Forschung und Entwicklung

Die Produkte der BREMER Rhein-Ruhr GmbH werden mit der Muttergesellschaft, der Bremer AG, im branchenüblichen Umfang fortentwickelt.

F. Prognosebericht

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der bis heute vorliegende Aufträge eine Betriebsleistung in Höhe von rund 14 Mio. €.

Der Auftragsbestand zum 31.05.2023 betrug 30 Mio. €.

Sofern die aktuelle Auftragslage realisiert wird, rechnen wir mit einem kostendeckenden Ergebnis für 2023, dessen Höhe aufgrund aktueller Kostenschwankungen nicht näher beziffert werden kann.

 

Bochum, den 14. August 2023

Torsten Schuff

Michael Heinrich

1 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202223/JG202223_Gesamtausgabe.pdf

2 https://www.bauindustrie.de/pm/bauindustrie-meldet-schwaches-baujahr-2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 71.590,90 52.343,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19,27 1.382,35
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19,27 1.382,35
II. Sachanlagen 68.371,63 47.760,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.689,69 21.132,01
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.681,94 26.628,89
III. Finanzanlagen 3.200,00 3.200,00
1. sonstige Finanzanlagen 3.200,00 3.200,00
B. Umlaufvermögen 9.797.735,36 18.493.088,00
I. Vorräte 590.674,86 1.563.763,00
1. unfertige Leistungen 183.580,86 14.615.277,00
2. geleistete Anzahlungen 407.094,00 543.464,00
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 0,00 13.594.978,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.278.994,47 3.285.376,09
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 533.293,99 40.259,42
2. sonstige Vermögensgegenstände 188.769,51 135.884,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.928.066,03 13.643.948,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.190,05 37.163,06
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.896.516,31 18.582.594,31

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.941.321,29 3.459.917,23
I. gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Bilanzgewinn 4.541.321,29 3.059.917,23
B. Rückstellungen 4.384.953,87 6.705.964,45
C. Verbindlichkeiten 570.241,15 8.395.712,63
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.175,00 1.336.201,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 24.584,24 32.143,58
davon aus Steuern 16.545,71 15.152,50
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 402,40 10.159,96
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 21.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.896.516,31 18.582.594,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 36.009.227,43 19.541.090,61
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -14.431.696,14 9.788.662,00
3. sonstige betriebliche Erträge 207.355,44 124.176,38
4. Materialaufwand 13.692.373,73 24.574.686,04
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.692.373,73 24.574.686,04
5. Personalaufwand 1.899.239,71 1.818.435,36
a) Löhne und Gehälter 1.690.786,24 1.618.695,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 208.453,47 199.740,28
6. Abschreibungen 23.340,82 20.765,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 23.340,82 20.765,90
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.015.753,70 1.288.799,04
8. Erträge aus Beteiligungen 96,00 3,73
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12,44 24,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55.315,46 45.885,29
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.614.725,05 527.193,78
12. sonstige Steuern 2.842,64 2.938,87
Jahresüberschuss 3.481.404,06 1.175.252,44

Ergebnisverwendung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Jahresüberschuss 3.481.404,06 1.175.252,44
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.059.917,23 2.384.664,79
3. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 2.000.000,00 500.000,00
4. Bilanzgewinn 4.541.321,29 3.059.917,23

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BREMER Rhein-Ruhr GmbH, Bochum (Amtsgericht Bochum, HRB 15918), für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmung für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m.§ 264 HGB.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bei der Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden grundsätzlich die amtlichen AfA-Tabellen zu Grunde gelegt.

Abnutzbare bewegliche geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Bauvorhaben erfolgte zu Herstellungskosten. Grundlage für die Bewertung sind die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Herstellkosten, die sich aus den Material- und Fertigungseinzelkosten, dem Bauvorhaben zurechenbaren Gemeinkosten und den Fremdleistungen ergeben. Allgemeine Verwaltungskosten wurden in angemessenem Umfang aktiviert.

Soweit sich aufgrund der fortgeschriebenen, zu Verkaufspreisen bewerteten Leistungsmeldungen ein niedrigerer Wert für die einzelnen Baustellen errechnete und bis zur Fertigstellung des Bauvorhabens Verluste erwartet werden, wurde unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung eine entsprechende Abwertung vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf teilfertige Bauvorhaben werden von den in Ausführung befindlichen Bauaufträgen offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). Es handelt sich hierbei um Abschlagszahlungen der Auftraggeber für (teil-) fertige Leistungen, die keine echten Vorauszahlungen darstellen und damit keinen Verbindlichkeitscharakter haben.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde mit dem Nominalwert zur periodengerechten Abgrenzung gebildet.

Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Währungsumrechnung für Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte zum Stichtagskurs. Wesentliche Effekte aus der Währungsumrechnung waren nicht zu verzeichnen.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Insgesamt bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 533 (davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 533). In den Forderungen sind Forderungen gegen die Mehrheits-Gesellschafterin in Höhe von TEUR 447 enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 395 (i. V. TEUR 237) ausgewiesen. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben, analog zum Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten werden die im Geschäftsverkehr üblichen Sicherheiten, wie z.B. Eigentumsvorbehalten, eingeräumt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 1.336).

Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 570 TEUR (davon aus Lieferungen und Leistungen 526 TEUR aus übrigen Verrechnungen 44 TEUR).

D. Sonstige Angabe

1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 125 (i. V. 138 TEUR). Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern. Weitere Vorteile bzw. Risiken liegen nicht vor.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB ergeben sich aus der Haftung für eine Avalkreditlinie in Höhe von TEUR 25.000, für welche die Gesellschaft zusammen mit den Firmen Bremer AG, BREMER Ingolstadt GmbH, BREMER Betonfertigteile GmbH, BREMER Stuttgart GmbH, BREMER Leipzig GmbH, BREMER Hamburg GmbH und Bremer Sp. z o.o. als Gesamtschuldner haftet und TEUR 70.000 für eine weitere gesamtschuldnerische Avalkreditlinie, für welche die Gesellschaft gemeinsam mit der Bremer AG, BREMER Stuttgart GmbH, BREMER Leipzig GmbH, BREMER Ingolstadt GmbH, BREMER Hamburg GmbH, BREMER Bremen GmbH und Bremer Sp. z o.o. haftet.

Weitere Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB ergeben sich aus vertraglichen Regelungen in Höhe von TEUR 3.

Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme aus der Verpflichtung lagen zum Abschluss-Stichtag nicht vor.

Aus Mietverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 99 (i. V. 151 TEUR).

3. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 16 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

4. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind bzw. waren:

Michael Heinrich, Waltrop, Dipl.-Bauingenieur (FH)

Torsten Schuff, Hameln, DipI.-Bauingenieur (TU)

Die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

5. Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss ihrer Muttergesellschaft, der Bremer AG, Paderborn, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Bundesanzeiger elektronisch bekannt gemacht.

6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2022 insgesamt TEUR 13 (davon TEUR 12 für die Abschlussprüfung). Für übrige Leistungen wurden TEUR 1 abgerechnet.

7. Nachtragsbericht

Auf die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine wird im Lagebericht eingegangen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.541.321,29 (Gewinnvortrag EUR 1.059.917,23) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bochum, 14. August 2023

BREMER Rhein-Ruhr GmbH

Geschäftsführung

Michael Heinrich

Torsten Schuff

Anlagespiegel

Anschaffungs- / Herstellkosten
01.01.2022 Zugang Abgang 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 7.635,50 0,00 0,00 7.635,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.123,26 0,00 0,00 26.123,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.106,83 42.588,47 0,00 147.695,30
131.230,09 42.588,47 0,00 173.818,56
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 3.200,00 0,00 0,00 3.200,00
142.065,59 42.588,47 0,00 184.654,06
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022 Zugang Abgang 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 6.253,15 1.363,08 0,00 7.616,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.991,25 3.442,32 0,00 8.433,57
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.477,94 18.535,42 0,00 97.013,36
83.469,19 21.977,74 0,00 105.446,93
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
89.722,34 23.340,82 0,00 113.063,16
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 19,27 1.382,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.689,69 21.132,01
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.681,94 26.628,89
68.371,63 47.760,90
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 3.200,00 3.200,00
71.590,90 52.343,25

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BREMER Rhein-Ruhr GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BREMER Rhein-Ruhr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BREMER Rhein-Ruhr GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für unsere Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerungen hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Paderborn, den 14. August 2023

Pader Treuhand- und Revisions- GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Paderborn

gez. Christian Wiebel, Wirtschaftsprüfer

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