IKV GmbH
70mEinbau von Isolierungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Füller seit 21.10.2019 | Prokura |
Markus Maderer seit 21.10.2019 | Prokura |
Gertraud Guggenmos-Tändler seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Johann Tändler seit 29.1.2004 | Prokura |
Ernst Guggenmos seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Guggenmos Grundstücksverwaltungs GdbREigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ernst Markmiller GmbHDeggendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZ zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2022
HRB 578, Amtsgericht DeggendorfAnhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss der Ernst Markmiller GmbH, Deggendorf, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00, die nach dem 1. Januar 2018 angeschafft worden sind, werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 800,00 wird eine Abschreibung in Abhängigkeit von der gewöhnlichen Nutzungsdauer des Anlageguts gewählt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Handelswaren werden entweder mit den durchschnittlichen Einstandspreisen oder dem niedrigeren letzten Einkaufspreis bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Der Referenzzeitraum für die Ermittlung des Diskontierungssatzes von Pensionsrückstellungen wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB auf 10 Jahre verlängert. Die Änderung erfolgte im Rahmen des Umsetzungsgesetzes zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Laufzeit von 10 Jahren von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) verwendet. Für den Bilanzansatz von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Markzinssatzes von 10 Jahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 Jahren zu ermitteln. In Höhe des positiven Unterschiedsbetrags der Rückstellungen nach alter und neuer Berechnungsmethode besteht eine Ausschüttungssperre. Der Unterschiedsbetrag beträgt € 29.625,00. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 0 % und die Fluktuation mit einer Rate von 0 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände. Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre in Höhe von insgesamt € 6.200,00 (Vorjahr: T€ 365.952,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte von insgesamt T€ 10.163 an Grundstücken der Guggenmos Grundstücksverwaltung GbR gesichert. Des Weiteren bestehen Bürgschaften der Guggenmos Grundstücksverwaltung GbR zugunsten der Ernst Markmiller GmbH. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um ein Verrechnungskonto. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen längerfristige Mietverträge sowie Kfz-Leasingverträge. Im Berichtsjahr wurden rund T€ 516 (Vorjahr: T€ 535) für Miet- bzw. Leasingraten aufgewendet. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Weitere Haftungsverhältnisse und andere nennenswerte finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. Außerbilanzielle Geschäfte Leasingverträge Zweck: Anmietung von Fahrzeugen Immobilienverträge Zweck: Anmietung von Verkaufsgebäuden 5. Ergänzende Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (ohne Auszubildende) setzt sich wie folgt zusammen:
Angaben zu Organen der Gesellschaft Geschäftsführung
Von der Möglichkeit zur Unterlassung von Angaben durch die Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 1.874.915,90 auf neue Rechnung vorzutragen.
Deggendorf, 10. Oktober 2023 gez. Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2022(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 um ca. 1,9 % höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2022 von ca. 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies stellt eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,3 % dar, liegt aber damit immer noch leicht unter dem Vorkrisenniveau. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Baugewerbe gab es trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Beschäftigungszuwachs. Quelle: Destatis, Statistisches Bundesamt 2. Geschäftsentwicklung 2022 Im Berichtsjahr wurde ein Rohergebnis von T€ 11.687 (Vorjahr: T€ 10.959) erreicht; das entspricht einer Steigerung von 6,6 % gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis liegt mit T€ 1.875 über dem Vorjahresergebnis (T€ 1.627). Aufgrund der Intensivierung von verkaufsfördernden Maßnahmen in den vergangenen Jahren und der anhaltend starken Bautätigkeit im Bauhauptgewerbe profitierten wir auch in 2022 weiterhin noch von einer verstärkten Nachfrage nach unseren Produkten. Coronabedingt verzichteten wir auch in 2022 auf die Durchführung von Kundenveranstaltungen und zusätzlichen Werbemaßnahmen, was zu kurzfristigen Kostenreduzierungen und weiteren positiven Ergebniseffekten geführt hat. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage In Kennzahlen stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wie folgt dar: Vermögenslage
Finanzlage
Ertragslage
Der Anstieg des Rohergebnisses beruht im Wesentlichen auf Umsatzsteigerungen im Bereich Beschläge. Die betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Umsatzwachstum insgesamt nur unterproportional angestiegen. Die darin enthaltenen Personalaufwendungen haben sich lediglich im Umfang der regelmäßigen Lohnerhöhungen erhöht. Aufgrund des Jahresüberschusses steigt die Eigenkaptalrentabilität weiter stark an auf 33,1 % (Vorjahr 42,8 %). Sie ist jedoch weiterhin aufgrund der im Vorjahr vorgenommenen Abspaltung von Finanzanlagen nur eingeschränkt aussagefähig. 3. Geschäftsentwicklung für die Jahre 2023 und 2024 (Chancen/Risiko-Analyse) Wir gehen bei unseren Erwartungen für die nächsten Jahre 2023/2024 von einer deutlich sinkenden Nachfrage aus, sodass in diesen Geschäftsjahren die Umsätze und Roherträge der beiden vergangenen sehr guten Jahre 2021/2022 nicht mehr erreicht werden können. Die Auftragslage unserer am Bau beschäftigten Handwerkerkunden war bereits im Jahr 2022 rückläufig und wird sich in den Jahren 2023 und 2024 noch weiter deutlich abschwächen. Dieser Auftragsrückgang wirkt sich seit dem 2. Quartal 2023 auch sichtbar auf unsere Umsatzentwicklung aus und wird auch im Geschäftsjahr 2024 noch zu weiteren Rückgängen führen. Auch wenn im Jahr 2024 aufgrund des bestehenden Bedarfs wieder mit einem Zuwachs beim Baugewerbe zu rechnen ist, wird sich dieser Zuwachs ebenso wie der Rückgang erst mit zeitlicher Verzögerung auf unsere Umsatzentwicklung auswirken. Die derzeitig anhaltenden Veränderungen im Automotive Bereich werden weiter Auswirkungen auf unsere Umsatzentwicklung bei diesen Produkten haben, daher werden wir durch entsprechende weitere Sortimentsoptimierungen darauf reagieren. Durch die rückläufige Entwicklung bei der Auftragslage unserer Kunden erwarten wir Umsatzrückgänge in einigen Warenbereichen. Wir rechnen jedoch - begleitet durch ein verstärktes Kostenmanagement und der weiteren Intensivierung der Kundenpflege - für beide Geschäftsjahre mit positiven Unternehmensergebnissen. Ein signifikanter Aufwärtstrend ist erst wieder für das Geschäftsjahr 2025 zu erwarten. Eine Analyse unseres unternehmensweiten Risikoprofils hat ergeben, dass derzeit keine aktuellen Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage während der nächsten zwei Jahre haben könnten. Aufgrund einer soliden Finanzierungsstruktur sind wir auf eine schwächere Marktsituation gut vorbereitet.
Deggendorf, 10. Oktober 2023 gez. Die Geschäftsführung In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ernst Markmiller GmbH, Deggendorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ernst Markmiller GmbH, Deggendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ernst Markmiller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 10. Oktober 2023 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer" Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 30.10.2023 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Gewinnvortrag einschließlich dem Jahresüberschuss von zusammen € 5.159.586,40 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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