Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 578
Eingetragen
22.12.1981
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Eisen- und Haushaltswaren sowie einschlägigen Artikeln

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Füller
seit 21.10.2019
Prokura
Markus Maderer
seit 21.10.2019
Prokura
Geschäftsführer
Johann Tändler
seit 29.1.2004
Prokura
Ernst Guggenmos
seit 29.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Guggenmos Grundstücksverwaltungs GdbR
Germany
512.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ernst Markmiller GmbH

Deggendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BILANZ zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.181,81 5
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.745,37 587
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.355,02 0
634.100,39 (587)
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.600,00 15
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 50
65.600,00 (65)
708.882,20 (657)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.794.701,11 5.329
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 313.664,37 0
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 173.620,48 170
4. Übrige Vermögensgegenstände 2.052.961,87 2.570
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 13.004,00 (Vorjahr: T€ 71) 2.540.246,72 (2.740)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.003.863,45 683
9.338.811,28 (8.752)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.365,14 0
10.060.058,62 9.409

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512
II. Gewinnvortrag 3.284.670,50 1.657
III. Jahresüberschuss 1.874.915,90 1.627
5.671.586,40 (3.796)
B. Rückstellungen 2.185.417,11 2.292
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon 114.975,35 830
- mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: €55.873,24 (Vorjahr: T€ 126)
- mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
€ 59.102,11 (Vorjahr: T€ 704)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 377
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: T€ 377)
3. Übrige Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr: € 2.088.079,76 (Vorjahr: T€ 2.114) 2.088.079,76 2.114
2.203.055,11 (3.321)
10.060.058,62 9.409

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2022

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 11.869.234,56 11.046
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.374.459,07 -5.183
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.099.956,83 -1.048
-6.474.415,90 (-6.231)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -197.692,26 -272
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.741.252,20 -2.411
5. Erträge aus Beteiligungen 173.873,68 170
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.459,47 3
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -36.774,20 -57
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung: € 17.340,00 (Vorjahr: T€ 17)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -721.517,25 -621
9. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 1.874.915,90 1.627

HRB 578, Amtsgericht Deggendorf

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Ernst Markmiller GmbH, Deggendorf, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00, die nach dem 1. Januar 2018 angeschafft worden sind, werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 800,00 wird eine Abschreibung in Abhängigkeit von der gewöhnlichen Nutzungsdauer des Anlageguts gewählt.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Handelswaren werden entweder mit den durchschnittlichen Einstandspreisen oder dem niedrigeren letzten Einkaufspreis bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Der Referenzzeitraum für die Ermittlung des Diskontierungssatzes von Pensionsrückstellungen wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB auf 10 Jahre verlängert. Die Änderung erfolgte im Rahmen des Umsetzungsgesetzes zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Laufzeit von 10 Jahren von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) verwendet. Für den Bilanzansatz von Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Markzinssatzes von 10 Jahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 Jahren zu ermitteln. In Höhe des positiven Unterschiedsbetrags der Rückstellungen nach alter und neuer Berechnungsmethode besteht eine Ausschüttungssperre. Der Unterschiedsbetrag beträgt € 29.625,00. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 0 % und die Fluktuation mit einer Rate von 0 % berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände.

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre in Höhe von insgesamt € 6.200,00 (Vorjahr: T€ 365.952,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte von insgesamt T€ 10.163 an Grundstücken der Guggenmos Grundstücksverwaltung GbR gesichert. Des Weiteren bestehen Bürgschaften der Guggenmos Grundstücksverwaltung GbR zugunsten der Ernst Markmiller GmbH.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um ein Verrechnungskonto.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen längerfristige Mietverträge sowie Kfz-Leasingverträge. Im Berichtsjahr wurden rund T€ 516 (Vorjahr: T€ 535) für Miet- bzw. Leasingraten aufgewendet. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

T€
2023 490
2024 469
2025 442
2026 417
1.818

Weitere Haftungsverhältnisse und andere nennenswerte finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Außerbilanzielle Geschäfte

Leasingverträge

Zweck: Anmietung von Fahrzeugen

Immobilienverträge

Zweck: Anmietung von Verkaufsgebäuden

5. Ergänzende Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (ohne Auszubildende) setzt sich wie folgt zusammen:

2022 2021
Vertrieb 95 103
Lager/Logistik 40 24
Verwaltung 14 14
149 141

Angaben zu Organen der Gesellschaft

Geschäftsführung

Ernst Guggenmos, Kaufmann, Deggendorf

Gertraud Guggenmos-Tändler, Deggendorf

Von der Möglichkeit zur Unterlassung von Angaben durch die Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 1.874.915,90 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Deggendorf, 10. Oktober 2023

gez. Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2022

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 258.106,04 20.393,50 0,00 278.499,54
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.366.174,08 213.467,29 -42.237,99 2.537.403,38
2. GWG 0,00 2.674,77 -2.674,77 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.355,02 0,00 15.355,02
2.366.174,08 231.497,08 -44.912,76 2.552.758,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.612,92 0,00 0,00 15.612,92
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
65.612,92 0,00 0,00 65.612,92
2.689.893,04 251.890,58 -44.912,76 2.896.870,86
kumulierte Abschreibungen
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 253.221,04 16.096,69 0,00 269.317,73
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.779.609,20 178.920,80 -39.871,99 1.918.658,01
2. GWG 0,00 2.674,77 -2.674,77 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.779.609,20 181.595,57 -42.546,76 1.918.658,01
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 12,92 0,00 0,00 12,92
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
12,92 0,00 0,00 12,92
2.032.843,16 197.692,26 -42.546,76 2.187.988,66
Restbuchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.181,81 4.885,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 618.745,37 586.864,88
2. GWG 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.355,02 0,00
634.100,39 586.864,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 15.600,00 15.600,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50.000,00 50.000,00
65.600,00 65.600,00
708.882,20 657.349,88

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 um ca. 1,9 % höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2022 von ca. 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Dies stellt eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,3 % dar, liegt aber damit immer noch leicht unter dem Vorkrisenniveau. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Baugewerbe gab es trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Beschäftigungszuwachs.

Quelle: Destatis, Statistisches Bundesamt

2. Geschäftsentwicklung 2022

Im Berichtsjahr wurde ein Rohergebnis von T€ 11.687 (Vorjahr: T€ 10.959) erreicht; das entspricht einer Steigerung von 6,6 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Jahresergebnis liegt mit T€ 1.875 über dem Vorjahresergebnis (T€ 1.627).

Aufgrund der Intensivierung von verkaufsfördernden Maßnahmen in den vergangenen Jahren und der anhaltend starken Bautätigkeit im Bauhauptgewerbe profitierten wir auch in 2022 weiterhin noch von einer verstärkten Nachfrage nach unseren Produkten. Coronabedingt verzichteten wir auch in 2022 auf die Durchführung von Kundenveranstaltungen und zusätzlichen Werbemaßnahmen, was zu kurzfristigen Kostenreduzierungen und weiteren positiven Ergebniseffekten geführt hat.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

In Kennzahlen stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wie folgt dar:

Vermögenslage

31.12.2022 31.12.2021 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Vermögen
Anlagevermögen 709 7,0 657 7,0 52 7,9
Langfristige Forderungen *) 13 0,1 71 0,8 -58 -81,7
722 7,2 728 7,7 -6 -0,8
Vorräte 5.794 57,6 5.329 56,6 465 8,7
Kurzfristige Forderungen 2.540 25,2 2.669 28,4 -129 -4,8
Flüssige Mittel 1.004 10,0 683 7,3 321 47,0
9.338 92,8 8.681 92,3 657 7,6
10.060 100,0 9.409 100,0 651 6,9
Kapital
Eigenkapital 5.672 56,4 3.797 40,4 1.875 49,4
Pensionen 847 8,4 881 9,4 -34 -3,9
Langfristige Verbindlichkeiten *) 59 0,6 1.071 11,4 -1.012 -94,5
Kurzfristige Verbindlichkeiten 3.482 34,6 3.660 38,9 -178 -4,9
10.060 100,0 9.409 100,0 651 6,9

*) größer ein Jahr

Finanzlage

2022 2021 Veränderung
T€ T€ T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.282 1.183 99
Finanzmittelbestand 1.004 683 321

Ertragslage

2022 2021 Ergebnisveränderung
T€ % T€ % T€ %
Rohergebnis 11.687 100,0 10.959 100,0 728 6,6
Übrige betriebliche Erträge 310 2,7 211 1,9 99 46,9
Betriebliche Aufwendungen -9.017 -77,2 -8.680 -79,2 -337 3,9
Betriebsergebnis 2.980 25,5 2.490 22,7 490 19,7
Finanzergebnis -33 -0,3 -53 -0,5 20 -37,7
Neutrales Ergebnis -350 -3,0 -189 -1,7 -161 85,2
Ertragsteuern -722 -6,2 -621 -5,7 -101 16,3
Jahresüberschuss 1.875 16,0 1.627 14,8 248 15,2

Der Anstieg des Rohergebnisses beruht im Wesentlichen auf Umsatzsteigerungen im Bereich Beschläge.

Die betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Umsatzwachstum insgesamt nur unterproportional angestiegen. Die darin enthaltenen Personalaufwendungen haben sich lediglich im Umfang der regelmäßigen Lohnerhöhungen erhöht.

Aufgrund des Jahresüberschusses steigt die Eigenkaptalrentabilität weiter stark an auf 33,1 % (Vorjahr 42,8 %). Sie ist jedoch weiterhin aufgrund der im Vorjahr vorgenommenen Abspaltung von Finanzanlagen nur eingeschränkt aussagefähig.

3. Geschäftsentwicklung für die Jahre 2023 und 2024 (Chancen/Risiko-Analyse)

Wir gehen bei unseren Erwartungen für die nächsten Jahre 2023/2024 von einer deutlich sinkenden Nachfrage aus, sodass in diesen Geschäftsjahren die Umsätze und Roherträge der beiden vergangenen sehr guten Jahre 2021/2022 nicht mehr erreicht werden können.

Die Auftragslage unserer am Bau beschäftigten Handwerkerkunden war bereits im Jahr 2022 rückläufig und wird sich in den Jahren 2023 und 2024 noch weiter deutlich abschwächen. Dieser Auftragsrückgang wirkt sich seit dem 2. Quartal 2023 auch sichtbar auf unsere Umsatzentwicklung aus und wird auch im Geschäftsjahr 2024 noch zu weiteren Rückgängen führen. Auch wenn im Jahr 2024 aufgrund des bestehenden Bedarfs wieder mit einem Zuwachs beim Baugewerbe zu rechnen ist, wird sich dieser Zuwachs ebenso wie der Rückgang erst mit zeitlicher Verzögerung auf unsere Umsatzentwicklung auswirken.

Die derzeitig anhaltenden Veränderungen im Automotive Bereich werden weiter Auswirkungen auf unsere Umsatzentwicklung bei diesen Produkten haben, daher werden wir durch entsprechende weitere Sortimentsoptimierungen darauf reagieren.

Durch die rückläufige Entwicklung bei der Auftragslage unserer Kunden erwarten wir Umsatzrückgänge in einigen Warenbereichen. Wir rechnen jedoch - begleitet durch ein verstärktes Kostenmanagement und der weiteren Intensivierung der Kundenpflege - für beide Geschäftsjahre mit positiven Unternehmensergebnissen. Ein signifikanter Aufwärtstrend ist erst wieder für das Geschäftsjahr 2025 zu erwarten.

Eine Analyse unseres unternehmensweiten Risikoprofils hat ergeben, dass derzeit keine aktuellen Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage während der nächsten zwei Jahre haben könnten. Aufgrund einer soliden Finanzierungsstruktur sind wir auf eine schwächere Marktsituation gut vorbereitet.

 

Deggendorf, 10. Oktober 2023

gez. Die Geschäftsführung

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ernst Markmiller GmbH, Deggendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ernst Markmiller GmbH, Deggendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ernst Markmiller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do- lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 10. Oktober 2023

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer

gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer"

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 30.10.2023 festgestellt.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Der Gewinnvortrag einschließlich dem Jahresüberschuss von zusammen € 5.159.586,40 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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