GKML GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Magdalena Meier seit 30.12.2025 | Prokura |
Sebastian Moder seit 4.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sebastian Moder GmbHBogenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Sebastian Moder GmbH wurde am 01.01.2007 gegründet und hat ihren Sitz in Bogen. Zum Abschlussstichtag des Jahres 2022 weist die Gesellschaft die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Geschäftstätigkeit der Sebastian Moder GmbH umfasst den Verkauf und Vertrieb aller für den täglichen Bedarf erforderlichen Warengüter, insbesondere Lebensmittel. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz Preissteigerungen für Lebensmittel und dem Entfall der Corona-Beschränkungen in der Gastronomie belief sich der Umsatz des Lebensmitteleinzelhandels im Jahr 2022 auf rund EUR 195 Mrd.. Dies entsprach einen Umsatzanstieg von rund 5,5 % zum Vorjahr (EUR 184,4 Mrd.). Davon erzielten die Discounter rund 45%, die Supermärkte rund 31,6 %, die großen Supermärkte rund 10,8 %, die SB-Warenhäuser 9,8 % und die übrigen Lebensmittelgeschäfte rund 2,4 %. Im Einzelnen betrachtet, bedeutet dies einen Umsatzanstieg der Discounter um 8,1 %, der Supermärkte um 4,8 %, der großen Supermärkte um 3,4 % und der SB-Warenhäuser um 3,2 % gegenüber dem Vorjahr.1 Im Gegensatz zum Umsatz verzeichnet die Anzahl der Verkaufsstellen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland einen Schwund von 38.866 im Jahr 2011 auf 36.900 im Jahr 2022, wobei die einzelnen Geschäftstypen davon unterschiedlich stark betroffen sind. Besonders betroffen sind davon die kleineren Geschäfte des traditionellen Lebensmitteleinzelhandels. Die Gesamtzahl dieses Geschäftstyps sank zum Jahreswechsel von 8.250 auf 8.050. Im Gegenzug konnten die Discounter im Jahre 2022 einen leichten Anstieg der Verkaufsstellen (rund 0,2 %) verzeichnen. Die Anzahl der Verkaufsstellen der Discounter lag hier bei 15.972.2 1) https://einzelhandel.de/images/attachments/article/11331/HDE_Zahlenspiegel_2023.pdf 2) GründerINFO - Der Volksbanken Raiffeisenbanken / Einzelhandel mit Lebensmitteln 10/2023 https://www.vrbank.de/firmenkunden/startups-und-gruender/plus-leistungen/branchenbriefe.html 2.2 Geschäftsverlauf Im Gegensatz zum Vorjahr, war das Geschäftsjahr 2022 nicht mehr von der Corona Pandemie geprägt. Dies spiegelt sich in den Umsatzerlösen unseres Kerngeschäftes wider. Enorme Umsatzzuwächse wie in den Vorjahren konnten nicht mehr verzeichnet werden. Durch den Entfall der Corona-Beschränkungen in der Gastronomie begeben sich die Kunden wieder vermehrt dort hin. Zudem ging auch das One-Stop-Shopping stark zurück. Die Anzahl der Beschäftigten beläuft sich wie im Vorjahr auf durchschnittlich 86 Mitarbeiter. Unser Schutz- und Hygiene-Konzept gegen eine Ansteckung mit dem Corona-Virus war wirksam. Im Geschäftsjahr 2022 waren verhältnismäßig wenige Mitarbeiter am Corona-Virus erkrankt. Ausfälle aufgrund von Quarantäne-Anordnungen für Kontaktpersonen waren mehrfach zu verzeichnen. 2.3 Lage 2.3.1 Vermögenslage Da das Geschäftsmodell als Lebensmitteleinzelhändler relativ transparent ist, gewährt die nach dem Gliederungsschema des HGB aufgestellte Handelsbilanz bereits einen guten Einblick in die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft. Die Vermögenslage ist geprägt durch Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten auf der Aktivseite und Verbindlichkeiten auf der Passivseite. Der Anteil des kurzfristigen Vermögens beträgt 18,57 % der Bilanzsumme. Am 31.12.2022 beträgt der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme 36,96 % (Vorjahr: 36,07 %). Die Verbindlichkeiten sind um TEUR -266 von TEUR 5.607 im Vorjahr auf TEUR 5.341 gesunken. Die Abnahme der Verbindlichkeiten ist im Großteil auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR -289 zurückzuführen. 2.3.2 Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 662 positiv. Geldmittelabflüsse resultieren im Berichtsjahr in Höhe von TEUR -19 aus der Investitionstätigkeit und mit TEUR -421 aus der Finanzierungstätigkeit. Somit ergibt sich eine Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 222, dieser findet zum Bilanzstichtag Ausdruck in der Erhöhung der flüssigen Mittel von TEUR 833 auf TEUR 1.055. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit konnten sämtliche Investitionen finanziert werden. Für die Rückzahlung von Darlehen wurden TEUR 289 verbraucht. Die liquiden Mittelbestände in Höhe von TEUR 1.055 sind um rund TEUR 222 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Unternehmen verfügt über ausreichend Mittel, um das Kerngeschäft aus eigener Kraft zu finanzieren. Jederzeitige Zahlungsbereitschaft ist gegeben. 2.3.3 Ertragslage Der Rohertrag ist trotz Umsatzanstieg absolut von TEUR 3.935 auf TEUR 3.696 gesunken, was einer Abnahme um 6 % entspricht. Der Abstieg beruht auf dem starken Anstieg des Materialaufwands. Der Umsatzanstieg bzw. der Anstieg des betrieblichen Rohertrags wird durch die Erhöhung der Aufwendungen, insbesondere des Materialaufwands, der Personalkosten und Abschreibungen, kompensiert. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 556 auf TEUR 179 gesunken. Nach Berücksichtigung des Finanz- und Steuerergebnisses ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 342). 2.3.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen mit Hilfe der finanziellen Indikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis sowie Liquiditätsstand. Die Geschäftsleitung bedient sich dabei funktionierender interner Monatsauswertungen sowie der Analyse der Soll-Ist-Abweichungen. Als bedeutende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren lassen sich Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterzufriedenheit identifizieren. Die Geschäftsleitung analysiert in Bezug auf die Kundenbelange neben den detaillierten Umsatzentwicklungen auch die direkte Rückmeldung unserer Kunden. Für die Quantifizierung der Mitarbeiterzufriedenheit stehen Daten zur Mitarbeiterfluktuation und individuelle Mitarbeiterbefragungen zur Verfügung. Wesentlich für unsere Solidität und Zuverlässigkeit ist die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Wir ergänzen unsere Belegschaft gezielt und können seit Jahren auf unsere Stammbelegschaft vertrauen. Interne Fortbildungsmaßnahmen samt Ausbildungen fördern wir. Dauerbeziehungen bestehen mit Kunden und Lieferanten. Gegenseitiges Vertrauen, gemeinsame Qualitäts- und Umweltinteressen tragen die Geschäftspartnerschaften. 3. Prognose-, Risiko-, Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Das erwartete Umsatzwachstum für 2022 wurde weitestgehend erfüllt. Jedoch drückten die deutlichen Preiserhöhungen im Einkauf massiv auf den Rohertrag. Die Umsatzsteigerung in 2022 betrug 4% bei einem erhöhten Einkauf von 6 %. Auch das geänderte Kaufverhalten der Verbraucher durch die Inflation, gestiegene Energiepreise und dem Ukrainekrieg spielten hier eine negative Rolle. Aufgrund der Stabilisierung bzw. Abnahme der Einkaufpreise schätzen wir das Geschäftsjahr 2023 deutlich besser ein. Hier rechnen wir mit einem Umsatzanstieg auf rund EUR 13,7 Mio. Zudem rechnen wir mit einer EBT-Steigerung, das Ergebnis vor Steuern schätzen wir auf rund TEUR 423. 3.2 Risikobericht Die stetige Überwachung der geschäftlichen Rahmenbedingungen und das Management von Risiken gehören zu den essenziellen Aufgabenstellungen der Geschäftsführung. Hierzu sind abgestimmte Kontrollen und Maßnahmen eingerichtet, um die potenziellen Risiken kontinuierlich zu identifizieren und zu analysieren. Kontrollen und Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Betrieb wirkungsvoll und effizient abläuft. Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, die Fortführung des Unternehmens und den Unternehmenserfolg nachhaltig unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Das Risikomanagement der Gesellschaft bedient sich dafür geeigneter Methoden, womit sämtliche betriebliche und finanzielle Risiken auf ein für die Gesellschaft tragbares Maß reduziert werden. Unsere Mitarbeiter werden auf die Risiken systematisch sensibilisiert, die Einhaltung der eingeführten Maßnahmen wird überwacht. Unser Internes Kontrollsystem sowie das Risikoüberwachungssystem sind eingerichtet, werden laufend aktualisiert und sind wirksam. Die leistungswirtschaftlichen Risiken betreffen vorrangig die einwandfreie Bereitstellung unserer Waren. Qualitätsstandards mit Kontrollvorgaben legen wir für unsere Beschaffung fest und dokumentieren in unserem System die vereinbarten Standards der Erzeuger. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Erzeuger zurück, mit denen wir langfristige Liefervereinbarungen anstreben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ein Marktrisiko liegt darin, dass es aufgrund krisenhafter politischer oder ökonomischer Entwicklungen zu Nachfrageverwerfungen kommen kann. Dieses Risiko ist von uns nicht beeinflussbar. Die Geschäftsführung beobachtet die aktuelle Marktentwicklung in den für die Gesellschaft relevanten Beschaffungs- und Absatzmärkten kritisch. Momentan sind keine Risiken ersichtlich, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben oder die Stabilität der Gesellschaft gefährden könnten. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Sebastian Moder GmbH ist gut aufgestellt, um die Herausforderungen zu bewältigen. Spezielle Risiken für die künftige Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir derzeit nicht. Allgemeine Risiken können sich aus einer Verschlechterung der konjunkturellen Situation und einer damit verbundenen Reduzierung des privaten Verbrauchs ergeben. 3.3 Chancenbericht Unsere Chance sehen wir darin, uns von den üblichen EDEKA-Märkten abzuheben. Wir setzen bei unseren Produkten, neben den Waren, die wir von EDEKA direkt bekommen, stets auf Regionalität und Lokalität. Deshalb arbeiten wir eng mit den regionalen Lieferanten zusammen, um uns gegenseitig zu unterstützen. Dies bringt viele Vorteile. Lieferwege werden extrem kurz gehalten. Unsere selbst hergestellten Produkte kochen wir nach eigenen Rezepten, die sich teils schon seit Generationen bewährt haben. Durch das breite Sortiment haben wir eine herausragende Marktstellung. Die Kunden sind weiterhin qualitätsbewusst, was unserer Philosophie entgegenkommt.
Bogen, 5. Dezember 2023 gez. Sebastian Moder, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Sebastian Moder GmbH hat ihren Sitz in 94327 Bogen, Petersgewanne 1a. Sie ist beim Registergericht Straubing unter der Nummer HRB 11248 eingetragen (§ 264 Abs. 1a HGB). Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 netto, wurden im Jahr des Zugangs unter Anwendung der Bewertungsfreiheit des § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte sind grundsätzlich mit den handelsrechtlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. soweit erforderlich, mit dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Handelswaren erfolgte durch Einzelbewertung mit den jeweiligen Einstandspreisen. Es wurde ein Abschlag für Bonus, Rabatte, Skonti berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Posten der Rechnungsabgrenzung betreffen Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres, die bereits im Berichtsjahr bezahlt wurden. Die Abgrenzung erfolgte zum anteiligen Nennbetrag. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Soweit erforderlich erfolgt die Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Abzinsungen erfolgten nicht. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß den Anforderungen des § 284 Abs. 3 HGB sind dem Anlagenspiegel am Ende dieses Anhangs zu entnehmen. 3.2 Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 3.209.929 einbezogen. 3.3 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
3.4 Angabe zu den Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Buchgrundschuld Petersgewanne 94327 Bogen 2 = Sicherungsübereignung Kühltechnik-Anlage und Thekenanlage 3.5 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen folgende Pflichten:
3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 4.530.500,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen umfassen Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer jährlichen Verpflichtung von EUR 418.200,00. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Personalaufwendungen entfallen EUR 1.494,24 (Vj. EUR 3.236,64) auf Aufwendungen aus der betrieblichen Altersversorgung. Von den Zinsaufwendungen entfallen EUR 5.220,05 (Vj. EUR 5.220,05) auf Zinsen gegenüber Gesellschaftern. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 86 Mitarbeiter.
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Vergütung verweisen wir auf § 286 Abs. 4 HGB. 5.3 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
5.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung i. S. § 285 Nr. 33 HGB Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. 5.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Bogen, 5. Dezember 2023 gez. Sebastian Moder, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Sebastian Moder GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sebastian Moder GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sebastian Moder GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landshut, 15. Dezember 2023 Dr.
Küffner & Partner GmbH
gez. Prof. Dr. Thomas Küffner, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Peter Alavi Dehkordi, Wirtschaftsprüfer |
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