OC 6. Vermögensverwaltung GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvia Feldbacher seit 5.6.2023 | Prokura |
Tobias Fabian Dr. Ganster seit 5.6.2023 | Vorstandsmitglied |
Isabelle Banner seit 5.6.2023 | Prokura |
Thomas Hellweger seit 8.1.2019 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InterCard AGTaufkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2019 bis zum 31.10.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. November 2019 bis 31. Oktober 20201. Über InterCardInterCard ist ein reguliertes Zahlungsdienstleistungsunternehmen unter Aufsicht der BaFin und der Deutschen Bundesbank, betreibt als Zahlungsnetzbetreiber das Transaktionsgeschäft (Processing von Debit- und Kreditkarten) und bietet im ELV-Geschäft auch den damit verbundenen Rücklastschriftservice und Forderungsankauf an. Aufgrund der signifikanten Anzahl der pro Jahr für den deutschen Markt verarbeiteten Transaktionen ist InterCard eine sogenannte "kritische Infrastruktur" gemäß KritisVO. Als Tochterunternehmen der internationalen Verifone Group bietet InterCard im Wesentlichen die folgenden Produkte und Dienstleistungen an:
InterCard intensiviert kontinuierlich den Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit im Ausland. Zum einen um neue Kunden zu gewinnen und zum anderen um Bestandskunden die Möglichkeit bieten zu können, die Zahlungsabwicklung ihrer ausländischen Filialen zu übernehmen. Dieser Ausbau geschieht in enger Abstimmung mit den ausländischen Schwesterunternehmen innerhalb der Verifone Gruppe. Neben den klassischen Zahlarten am POS bietet InterCard auch alternative Zahlverfahren an, z.B. mobiles Bezahlen über Smartphone-Apps. Dabei können Konsumenten mit ihrem Smartphone bei zahlreichen Händlern in Deutschland zum Beispiel mit Payback Pay bezahlen. Für Händler mit chinesischen Kunden ermöglicht InterCard diesen u.a. die Einkäufe über die App von Alipay zu bezahlen. 2. Allgemeine Marktsituation1. Zur gesamtwirtschaftlichen EntwicklungDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gemäß der Pressemitteilung vom 14. Januar 2021 um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Die Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Besonders deutlich zeigte sich der konjunkturelle Einbruch in den Dienstleistungsbereichen, die zum Teil so starke Rückgänge wie noch nie verzeichneten. Exemplarisch hierfür steht der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, dessen Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 6,3 % niedriger war als 2019. Dabei gab es durchaus gegenläufige Entwicklungen: Der Onlinehandel nahm deutlich zu, während der stationäre Handel zum Teil tief im Minus war. Die starken Einschränkungen in der Beherbergung und Gastronomie führten zu einem historischen Rückgang im Gastgewerbe. Gemäß der zuvor veröffentlichten Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 5. Januar 2021 hat der Einzelhandel in Deutschland im Jahr 2020 nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes real (preisbereinigt) zwischen 3,9 % und 4,3 % sowie nominal (nicht preisbereinigt) zwischen 5,1 % und 5,5 % mehr umgesetzt als im Jahr 2019. 2. Zum POS-Markt:In der aktuellsten, im Juni 2020 veröffentlichten EHI-Jahreserhebung für das Jahr 2019 gewinnt mit 50,5 % des gesamten Einzelhandelsumsatzes die Kartenzahlung weiter Anteile gegenüber dem in Deutschland so beliebtem Bargeld. Der größte Teil der Zahlungen entfällt auf Debitkarten (im Wesentlichen ec-Karte/ girocard) und wuchs auf 41,4 % des erfassten Einzelhandelsumsatzes (Vorjahr 40,1 %). Der Kreditkartenanteil kletterte auf 7,6 % (Vj. 6,9 %). Der Bargeldanteil sank von 48,3 % im Vorjahr auf nun 46,5 %.
Abb. 1 Anteile der Zahlungsarten am Umsatz des Einzelhandels in Deutschland (EHI Erhebung für 2019) (ohne Kfz, Mineralöl, Apotheken, E-Commerce/Versandhandel; je Einzelposition gerundet) Das bankgarantierte electronic cash (ec-Karte mit PIN, "ec-cash" bzw "girocard") verzeichnete einen deutlichen Anstieg um 3,5 Prozentpunkte. Der Anteil des ec-Lastschriftverfahren (ec-Karte mit Unterschrift, ELV) fiel um 2,2 Prozentpunkte von 10,0 % auf 7,8 %.
Abb. 2 Anteile der Zahlungsarten am Umsatz des Einzelhandels (EHI Jahreserhebung für 2019) (ohne Kfz, Mineralöl, Apotheken, E-Commerce/Versandhandel; Einzelpositionen gerundet) Die Bedeutung des "ec-Mischverfahrens", bei dem der Händler das Lastschriftverfahren und electronic cash flexibel nutzen kann, liegt bei den Unternehmen des EHI-Panels bei 68,3 % (69,5% im Vorjahr). Die Prognose des EHI geht davon aus, dass der Anteil von ELV/Lastschrift nach SEPA-Regeln ("SEPA-LV") weiter leicht sinken und der Anteil von Kreditkarten sowie internationalen Debitkarten (Mastercard Debit, Maestro, Visa Debit, V PAY) verstärkt wachsen wird. Insgesamt haben aus Sicht des EHI die hohen Umsatzanteile "das Thema Karte zu einem strategischen Erfolgsfaktor im Einzelhandel gemacht". Als Trend sieht die jährliche Markterhebung des EHI über alle Branchen hinweg einen weiteren Anstieg des Kartenzahlungsanteils. Für die kommenden Jahre prognostiziert das EHI für Deutschland eine weiterhin konstante Fortführung der bisherigen Trends. Es wird erwartet, dass der Kartenanteil von 50,5 % in 2019 bis zum Jahr 2022 auf ca. 58,1 % steigt. Dabei ist ein moderater, nachhaltiger Effekt durch die Corona-Krise berücksichtigt. Das mobile Bezahlen stützt vor allem die weitere Entwicklung der Kreditkarten. 3. Corona und die Folgen - Perspektiven 2021 für das Payment im stationären Handel:In einer Sondererhebung hat das EHI Retail Institut im September/Oktober 2020 die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Zahlungsverhalten im Handel untersucht. Genutzt wurde hierfür ein Teilpanel des jährlichen Erhebungspanels "Zahlungssysteme", ergänzt um Angaben der Deutschen Kreditwirtschaft (DK), insbesondere Halbjahresdaten zur girocard-Nutzung 2020. Corona verursacht die mit Abstand größte Steigerung der Kartenzahlung seit Beginn der Aufzeichnungen durch das EHI im Jahr 1994. Insbesondere im LEH sind deutliche Rückgange des Bargeldvolumens zugunsten von Kartenzahlung erkennbar. Barzahlung verliert 5,0 Prozentpunkte (ca. 1 Mrd. Transaktionen) gegenüber dem Vorjahr an die verschiedenen Arten der Kartenzahlung, vor allem an girocard. 48 % der Händler haben seit Beginn der Corona-Pandemie einen Hinweis auf Kartenzahlung in ihren Geschäften installiert. Das ergab eine Umfrage unter 350 Händlern im Juli 2020 durch das Meinungsforschungsinstitut infas quo. Somit sorgen sie beim Bezahlvorgang für mehr Sicherheit für Kunden und Personal. Denn Kartenzahlung ist hygienisch: Insbesondere gilt das für das kontaktlose Bezahlen mit physischer Karte bzw. digitaler Karte im Smartphone. Seit Beginn der Corona-Krise in Deutschland hat der Anstieg an Kontaktlos-Zahlungen zusätzlich an Fahrt gewonnen. Er stieg innerhalb kürzester Zeit auf inzwischen konstante 50 % aller girocard-Bezahlvorgänge. 4. Zum E-Commerce-Markt:Gemäß der vom EHI Retail Institute veröffentlichten Studie "Online-Payment 2020" ist Kauf auf Rechnung auch im Umsatzjahr 2019 die beliebteste Zahlungsart der Deutschen. Es wurden 32,8 % (Vj. 31,3 %) des Deutschen E-Commerce-Umsatzes damit erwirtschaftet. PayPal wird immer beliebter beim Onlineshopping und erzielt Platz 2 mit einen Umsatzanteil von 20,2 % (Vj. 19,5 %). Das Lastschriftverfahren, bei Kunden auch als 'Bankeinzug' bekannt, belegt Platz 3 und macht einen Umsatzanteil von 18,3 % (Vj. 19,5 %) der umsatzstärksten Zahlungsarten im Gesamtmarkt aus. Schaut man sich allerdings den Markt ohne Amazon an (Anteil von 31,4 % am Gesamtmarkt), stellt man fest, dass sich der Umsatzanteil des Lastschriftverfahrens bei allen restlichen Onlineshops des EHI-Panels bei nur noch 3,5 % befindet. Die Kreditkarte erzielte im Umsatzjahr 2019 einen Umsatzanteil von 10,5 %, was eine Veränderung von plus 0,2 Prozentpunkten zum Vorjahr bedeutet. 5. Zur Stellung von InterCard im Markt:Wie in jedem Jahr wurden im zuvor genannten EHI-Panel die vom jeweiligen Händler genutzten Dienstleister abgefragt. InterCard ist in allen Sparten der girocard Netzbetreiber und SEPA-Lastschrift Dienstleister sowie als Kreditkarten-Acquirer für große Unternehmen unter den "Top 5" vertreten und wird als Kreditkarten-Acquirer für kleine Unternehmen auf Rang 6 gelistet.
Marktpositionen von InterCard
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| in Mrd.€ | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 |
| ec-Umsatz EHI | 149,6 | 155,8 | 163,4 | 172,4 | 184,2 |
| ec-Volumen InterCard | 17,5 | 18,8 | 19,8 | 20,9 | 21,9 |
| ec-Marktanteil InterCard | 11,7% | 12,1% | 12,1% | 12,1% | 11,9% |
Abb. 4 Der Marktanteil von InterCard nach den EHI-Zahlen
Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief für unser Haus trotz der Auswirkungen der Coronapandemie wie in den vergangenen Jahren positiv. Zum 30. Juni 2020 schied Herr Oliver Adolph aus dem Vorstand. Herr Stefan Paetsch wurde zum 1. Juli 2020 in den Vorstand berufen. Des Weiteren schied Herr Kai Adolph zum 30. Juni 2020 aus dem Aufsichtsrat aus. Herr Kai Schadbach hat zum 1. Juli 2020 den Vorsitz des Aufsichtsrates der InterCard übernommen. Zum 1. Oktober 2020 trat Herr George Trümper als Head of Legal EMEA in das Unternehmen ein.
Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.172,3 Mio. Transaktionen (Vj. 1.044,1 Mio.) mit einem Gegenwert von EUR 46,9 Mrd. (Vj. EUR 58,0 Mrd.) über InterCard abgewickelt.
Die Entwicklung der einzelnen Transaktionsarten ist in der folgenden Tabelle dargestellt.
| Transaktionsarten | 1.11.2019 - 31.10.2020 Mio. Stück | 1.11.2018 - 31.10.2019 Mio. Stück |
| Debitkarten | 533,6 | 494,5 |
| davon | ||
| ELV | 109,8 | 105,6 |
| ec cash | 398,4 | 341,1 |
| ec Autorisierungen | 25,4 | 47,8 |
| InterCard Acquiring | 50,0 | 28,4 |
| InterCard Clearing | 197,9 | 168,8 |
| Internethandel | 8,9 | 7,4 |
| Kreditkarten | 322,5 | 291,3 |
| Kassenschnitte etc. | 59,4 | 53,7 |
| Transaktionen Gesamt | 1.172,30 | 1.044,1 |
| Betragsvolumen Mrd. EUR | 46,9 | 58,0 |
Das Volumen des Forderungsankaufs von Rücklastschriften aus ec-Lastschriftzahlungen in kundenindividuell festgelegtem Umfang belief sich im Geschäftsjahr auf 347.740 Rücklastschriften (Vj. 408.785 Stück) mit einem Gegenwert von EUR 12,5 Mio. inkl. Gebühren (Vj. EUR 15,2 Mio.). Zum einen resultiert dieser Rückgang - wie auch schon im Vorjahr - aus dem Zahlungsverhalten der Kunden, die vermehrt die Near-Field-Communication Funktion ihrer Karten benutzen und somit per Chip bezahlen, besser bekannt unter kontaktloses Zahlen. Diese Zahlmethode führt zu einer PIN-unterstützen Zahlung (ec-cash), die damit den Forderungsankauf von Rücklastschriften ausschließt. Zum anderen hat die Coronapandemie dazu geführt, dass viele Konsumenten nicht mehr gewillt waren, den Stift in die Hand zu nehmen, um eine elektronische Unterschrift zu leisten. Dies führte zu dem Wunsch einiger Händler, auf ec-cash umzustellen. Damit wurden keine Lastschriften mehr generiert, was gleichfalls einen Rückgang beim Forderungsankauf von Rücklastschriften bewirkt hat.
Zur Steuerung der InterCard sind die beiden finanziellen Leistungsindikatoren Ergebnis vor Steuern und Provisionsergebnis maßgeblich. Dabei erwirtschaftete InterCard im vergangenen Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von 5.656 TEUR. Das Ergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 7.186) um 21,3%. Demnach konnte die Prognose aus dem vergangenen Geschäftsjahr, wonach der Vorstand von einem leicht geringeren Vorsteuerergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich ausging, nicht eingehalten werden. Dies lag im Wesentlichen am Rückgang des Provisionsüberschusses resultierend aus der vorübergehenden Schließung verschiedener Branchen im Frühjahr, die durch die Verbreitung des Coronavirus (COVID 19 -Coronavirus SARS-CoV-2) ausgelöst wurde. Wie auch schon im vergangenen Jahr wird die Zahlart ec cash als erstrangige Zahlungsmethode im bargeldlosen Bezahlen in Deutschland präferiert, was zu Lasten des Ankaufs von Rücklastschriftforderungen geht. Das bewirkt teilweise, dass der Rückgang des Provisionsergebnisses höher ausfällt, als prognostiziert wurde. Des Weiteren stiegen die Umsätze beim Kreditkartenacquiring, was aber gleichzeitig mit höheren Provisionsaufwendungen im Vergleich zu ec-cash Transaktionen verbunden war. Neben dem Rückgang des Provisionsergebnisses führt das verringerte sonstige betriebliche Ergebnis (siehe Abschnitt Sonstiges betriebliches Ergebnis) im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses. Dieser Rückgang konnte nur teilweise durch die gesunkenen Personalaufwendungen kompensiert werden.
| Ertragsentwicklung | Veränderung | |||
|
01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % | |
| Zinsüberschuss | -491 | -225 | -266 | 118,2 |
| Provisionsüberschuss | 27.010 | 28.971 | -1.961 | -6,8 |
| Personalaufwendungen | -9.895 | -13.228 | 3.333 | -25,2 |
| andere Verwaltungsaufwendungen | -8.586 | -8.896 | 310 | -3,5 |
| Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | -2.035 | -2.374 | 339 | -14,3 |
| sonstiges betriebliches Ergebnis | 985 | 4.973 | -3.988 | -80,2 |
| Bewertungsergebnis (Abschreibungen auf Ford. u. Wertber.) | -1.046 | -1.790 | 744 | -41,6 |
| operatives Ergebnis vor Steuern | 5.942 | 7.431 | -1.489 | -20,0 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Gewinnabhängige Steuern | -286 | -245 | -41 | 16,7 |
| Ergebnis nach Steuern und vor Gewinnabführung | 5.656 | 7.186 | -1.530 | -21,3 |
Das Zinsergebnis beträgt TEUR -491 (Vorjahr TEUR -225) und ist gegenüber dem Vorjahr um 118,2% gestiegen. Das Zinsergebnis setzt sich aus valutarischen Überziehungszinsen in Höhe von TEUR -170 (Vorjahr: TEUR -164), aus Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellung (TEUR -90, Vorjahr: TEUR -136), Zinsaufwendungen für Steuerrückstellung (TEUR -339, Vorjahr TEUR 0) sowie aus Zinserträgen (TEUR 107, Vorjahr: TEUR 75) aus Krediten an die Verifone Holding GmbH zusammen.
Das Provisionsergebnis beläuft sich auf TEUR 27.010 (Vorjahr TEUR 28.971) und setzt sich wie folgt zusammen:
| Provisionsergebnis | Veränderung | |||
| Geschäftsbereich |
01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % |
| Point of Sale | 14.300 | 13.994 | 306 | 2,2 |
| Rücklastschriftengeschäft | 7.217 | 8.704 | -1.487 | -17,1 |
| Acquiring | 2.443 | 2.153 | 290 | 13,5 |
| Paymorrow | 2.283 | 3.253 | -970 | -29,8 |
| sonstiges | 767 | 867 | -100 | -11,5 |
| Summe | 27.010 | 28.971 | -1.961 | -6,8 |
Der Rückgang des Provisionsergebnisses resultiert maßgeblich aus dem rückläufigen Geschäft beim Rücklastschriftenankauf. Dieser Rückgang konnte jedoch teilweise durch das gesteigerte Provisionsergebnis um TEUR 306 im Geschäftsbereich Point of Sale und um TEUR 290 im Geschäftsbereich Acquiring kompensiert werden. Der Anstieg des Provisionsergebnisses beim Point of Sale erschließt sich aus der erhöhten Transaktionsanzahl, die wiederum ein Ergebnis des vermehrten bargeldlosen Bezahlens mit der ec-Karte infolge der Coronapandemie ist. Der Anstieg des Provisionsergebnisses beim Acquiring ergibt sich aus der gewachsenen Beliebtheit, mit der Kreditkarte zu zahlen, so dass immer mehr Händler diese Zahlmethode anbieten. Ein weiterer Faktor, die das Acquiringprovisionsergebnis positiv beeinflussten, war die Expansion von InterCard-Kunden ins europäische Ausland, wo die Zahlung mit der Kreditkarte mehr praktiziert wird. Der Verlust eines Großkunden bei paymorrow führte zu einem um 29,8% verringerten Provisionsergebnis in diesem Geschäftsbereich.
Aufwendungen und Erträge fallen im Wesentlichen in Deutschland an. Mit europäischen Kunden werden Provisionserträge in Höhe von TEUR 5.619 (Vj. TEUR 3.355) erzielt.
Die Personalaufwendungen belaufen sich auf TEUR 9.895 nach TEUR 13.228 im Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Boni und Tantiemen sowie aus der gesunkenen Mitarbeiterzahl um 13 Mitarbeiter.
Die anderen Verwaltungsaufwendungen belaufen sich auf TEUR 8.586 (Vj. TEUR 8.896). Diese sind gegenüber dem Vorjahr um 3,5% gesunken. Der Rückgang resultiert aus gesunkenen Miet- und Raumkosten sowie niedrigeren Kosten für Rechts- und Steuerberatung. Der Rückgang wurde aber teilweise durch höhere Kosten, die im Zusammenhang mit der Wartung der vermieteten Terminals stehen, kompensiert.
Die Aufwendungen hierfür beliefen sich auf TEUR 2.035 (Vj. TEUR 2.374). Hierbei handelt es sich überwiegend um Abschreibungen auf Terminals, die an Kunden vermietet sind (TEUR 1.082, Vorjahr: TEUR 1.366) sowie aus planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte (TEUR 787, Vorjahr: TEUR 832).
Das sonstige betriebliche Ergebnis beträgt TEUR 985 (Vj. TEUR 4.973). Die wesentlichen Ertragspositionen sind die Mieteinnahmen für an Kunden vermietete Terminals sowie aus dem von den Kunden genutzten elektronischen Archiv. Die maßgeblichen sonstigen Aufwendungen ergeben sich aus der Reparatur der Terminals und der Zuführung zu den Rückstellungen. Der Rückgang um TEUR 3.988 gegenüber dem Vorjahr ergibt sich maßgeblich aus den gesunkenen Erträgen bei den Mieteinnahmen bzw. Verkauf von Terminals, da im Geschäftsjahr Terminals mit einem Wert bis zu 250 Euro sofort abgeschrieben wurden. Die geringen Erträge im Rahmen der Umsatzsteuerrückerstattung resultieren daraus, dass im Vorjahr ein einmalig hoher Ertrag erwirtschaftet werden konnte. Des Weiteren hat InterCard einen wesentlichen Betrag zur Steuerrückstellung im Geschäftsjahr zugeführt, die sich mindernd auf das sonstige betriebliche Ergebnis auswirkt. Das sonstige betriebliche Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
| sonstiges betriebliches Ergebnis | Veränderung | |||
|
01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % | |
| Terminalmiete und -verkauf | 1.218 | 2.729 | -1.511 | -55,4 |
| Umsatzsteuerrückforderung | 77 | 1.340 | -1.263 | -94,3 |
| e-Archiv | 412 | 362 | 50 | 13,8 |
| Terminalwartung und -reparatur | -146 | -63 | -83 | 131,7 |
| sonstiges | -576 | 605 | -1.181 | -195,2 |
| sonstiges betriebliches Ergebnis | 985 | 4.973 | -3.988 | -80,2 |
Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.046 (Vj. TEUR 1.790) resultieren im Wesentlichen aus den Abschreibungen, die unser Rücklastschriftgeschäft betreffen. Der Rückgang zum Vorjahreswert ergibt sich aus dem gesunkenen Ankaufsvolumen sowie einer gestiegenen Beitreibungsquote aus dem Rücklastschriftgeschäft im Vergleich zum Vorjahr.
Das Ergebnis vor Steuern aus dem operativen Geschäft beträgt TEUR 5.942 (Vj. TEUR 7.431). Somit verringerte sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 20,0%. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung des sonstigen betrieblichen Ergebnisses sowie des gesunkenen Provisionsergebnisses.
| Aktivseite |
31.10.2020
TEUR |
31.10.2019
TEUR |
| Forderungen an Kreditinstitute | 7.815 | 14.467 |
| Forderungen an Kunden | 19.699 | 17.841 |
| Anteile verbundene Unternehmen | 0 | 0 |
| Immaterielle Anlagewerte | 2.211 | 2.999 |
| Sachanlagen | 2.275 | 2.689 |
| sonstige Vermögensgegenstände | 1.475 | 2.554 |
| Rechnungsabgrenzung | 934 | 562 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 0 | 0 |
| Bilanzsumme | 34.409 | 41.112 |
Passivseite
|
31.10.2020
TEUR |
31.10.2019
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten Kunden | 1.315 | 5.972 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 15.007 | 17.836 |
| Rückstellungen | 6.171 | 5.388 |
| Eigene Mittel | 11.916 | 11.916 |
| Bilanzgewinn | 0 | 0 |
| Bilanzsumme | 34.409 | 41.112 |
Die Finanz- und Vermögenslage hat sich im Geschäftsjahr wie folgt verändert:
Die Forderungen an Kreditinstitute belaufen sich auf TEUR 7.815 (Vj. TEUR 14.467). Davon befinden sich TEUR 4.906 (Vj. TEUR 3.559) auf Treuhandkonten. Der Rückgang resultiert insbesondere aus dem gesunkenen Saldo auf einer der laufenden Konten, die InterCard bei der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen unterhält.
Die Forderungen an Kunden belaufen sich auf TEUR 19.699 (Vj. TEUR 17.841). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem erhöhten Kreditvolumen an Verifone auf TEUR 12.335 (Vj. TEUR 5.081), welcher durch den Rückgang aus den Forderungen, die im Geschäftsbereich paymorrow durch das Produkt Kauf auf Rechnung generiert werden, teilweise kompensiert wird.
Im Rahmen der Risikovorsorge sind die Kundenforderungen aus dem Ankauf von Forderungen unverändert vorsichtig durch die Bildung von pauschalierten Einzelwertberichtigungen bewertet. Das Adressenausfallrisiko aus dem Dienstleistungsgeschäft wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 68 (Vj. TEUR 62) berücksichtigt.
Die Immateriellen Anlagewerte betragen TEUR 2.211 (Vj. TEUR 2.999). Der Rückgang ergibt sich aus den planmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr.
Die Sachanlagen betragen zum Stichtag TEUR 2.275 (Vj. TEUR 2.689) und beinhalten im Wesentlichen an Kunden vermietete Terminals. Der Rückgang beruht überwiegend auf der planmäßigen Abschreibung der Mietterminals.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 1.475 (Vj. TEUR 2.554). Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
| sonstige Vermögensgegenstände | Veränderung | |||
|
01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % | |
| Handelsware | 1.397 | 376 | 1.021 | 271,5 |
| Geschäftsbereich paymorrow | 78 | 95 | -17 | -17,9 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 0 | 2.083 | -2.083 | -100,0 |
| Summe | 1.475 | 2.554 | -1.079 | -42,2 |
Bei den aufgeführten Terminals handelt es sich um Handelsware, die sich im Umlaufvermögen der InterCard befinden. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert überwiegend aus noch ausstehenden Zahlungsgutschriften der Kreditkartenbetreiber.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden liegen bei TEUR 1.315 (Vj. TEUR 5.972). Der Rückgang ist stichtagsbezogen und korrespondiert zu den Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von TEUR 1.279 sowie aus den Verbindlichkeiten aus Zahlungsdiensten an die Kunden von paymorrow über TEUR 36.
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 15.007 (Vj. TEUR 17.836). Der Rückgang ergibt sich maßgeblich aus den an die Verifone Holding GmbH abzuführenden Gewinn über TEUR 5.656 im laufenden Geschäftsjahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| sonstige Verbindlichkeiten | Veränderung | |||
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01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % | |
| Verbindlichkeit aus Gewinnabführung | 12.841 | 15.420 | -2.579 | -16,7 |
| Verbindlichkeit ggü. Verifone | 607 | 863 | -256 | -29,7 |
| Verbindlichkeit ggü. Finanzamt | 393 | 525 | -132 | -25,1 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.166 | 1.028 | 138 | 13,4 |
| Summe | 15.007 | 17.836 | -2.829 | -15,9 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Verifone resultieren aus Terminallieferungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt setzen sich aus Lohn- und Umsatzsteuer zusammen.
Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 6.171 (Vj. TEUR 5.387). Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
| Rückstellungen | Veränderung | |||
|
01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % | |
| Pensionen | 1.644 | 1.857 | -213 | -11,5 |
| Personal | 1.032 | 1.264 | -232 | -18,4 |
| Forderungsausfall | 286 | 744 | -458 | -61,6 |
| Steuern | 1.994 | 250 | 1.744 | 697,6 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.215 | 1.272 | -57 | -4,5 |
| Summe | 6.171 | 5.387 | 784 | 14,6 |
Der Rückgang der Pensionsverpflichtungen resultiert aus dem Rückgang der aktiven Anwärter. Die Rückstellung für Personalangelegenheiten ist aufgrund geringerer Zuführung zu Tantiemen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld um TEUR 232 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Anstieg der Steuerrückstellung um TEUR 1.744 resultiert aus der laufenden Betriebsprüfung. Die sonstigen Rückstellungen sind unwesentlich gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 1.000 und ist in 1 Mio. nennwertlose Stückstammaktien aufgeteilt. Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 11.916 (Vj. TEUR 11.916). Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum 31.10.2019 auf 34,6% (Vj. 29,0%). Der Anstieg der Eigenkapitalquote resultiert aus der gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr, wohingegen das Eigenkapital unverändert blieb.
Die Eigenmittel gemäß § 15 ZAG belaufen sich zum 31.10.2020 auf TEUR 8.928 (Vj. TEUR 8.086). Im Vergleich zum Vorjahr gab es keine Veränderung.
Während des gesamten Geschäftsjahres wurden die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen jederzeit eingehalten.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Liquidität stets gewährleistet. Die flüssigen Mittel (Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute) sind um TEUR 6.652 auf TEUR 7.815 gesunken. Davon befinden sich zum Stichtag TEUR 4.906 (Vj. TEUR 3.559) Kundengelder auf Treuhandkonten. Der Rückgang wird durch die Stichtagsbetrachtung begründet. Es bestehen Kreditlinien in Höhe von EUR 6 Mio. bei mehreren inländischen Kreditinstituten, die kurzfristig in Anspruch genommen werden können. Zum Ende des Geschäftsjahres waren die Kreditlinien nicht beansprucht.
Die Finanzlage ist durch eine Reduktion der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 4.656 gekennzeichnet. Der Rückgang resultiert aus der stichtagsbezogenen Betrachtung dieser Position. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht.
Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen lediglich Fremdwährungsforderungen in Höhe von TEUR 423. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet.
In der laufenden Verbandsarbeit war InterCard wie bisher im "Europäischen Verband der Zahlungsdienstleister für den Handel e.V. (EPSM)", im "Bundesverband der electronic cash-Netzbetreiber e.V. (BecN)", im "Verband der ZVT-Host-Schnittstellen-Anwender", im ELV-Forum, im "Bundesverband der Zahlungsinstitute e.V. (BVZI)", in der IG Kreditkarten und im EHI-Arbeitskreis "kartengestützte Zahlungssysteme" tätig.
Im Bereich des Datenschutzes wurden Dokumentationen, Informationen und Abläufe weiterhin auf die neuen Anforderungen der neuen EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) optimiert. Im Bereich Datenschutz arbeitet InterCard mit einem externen Datenschutzbeauftragten zusammen.
Die Risikosteuerung erfolgt auf der Grundlage der Geschäftsstrategie sowie eines Rahmenwerks von Risikogrundsätzen, Organisationsstrukturen sowie Prozessen zur Risikomessung und -überwachung, die systematisch auf die Geschäftsaktivitäten ausgerichtet sind.
Das Risikomanagement umfasst im Besonderen die Festlegung der Risikostrategie vom 30. Oktober 2020, die durch den Vorstand verabschiedet wurde. In Bezug auf das Eingehen von Risiken ist die InterCard grundsätzlich konservativ ausgerichtet. Es werden nur Geschäfte getätigt, in denen ausreichende Kenntnisse vorliegen, um die eingegangenen Risiken entsprechend beurteilen zu können.
Zur Gewährleistung der adäquaten Steuerung der Risiken besteht ein MaRisk-Ausschuss, in dem ausführlich alle risikorelevanten Fragestellungen, insbesondere die aktuelle Risikoposition sowie die Auswirkungen potenzieller Marktszenarien, vierzehntägig skizziert und intensiv erörtert werden. Eine zentrale Erfassung aller Risiken erfolgt in einer Risikoinventur, die vierteljährlich durch den MaRisk-Ausschuss überprüft und bei Bedarf angepasst wird.
Die interne Revision prüft als prozessunabhängige Instanz im Auftrag des Vorstandes bestehende Strukturen und Prozesse, insbesondere auch die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des Risikoüberwachungssystems.
Die Berechnung und Analyse der Risikotragfähigkeit ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Risikosteuerung, um sicherstellen zu können, dass alle Risiken, die innerhalb einer bestimmten Frist unter bestimmten Eintrittswahrscheinlichkeiten entstehen können, durch eigene Mittel aufgefangen werden können.
Es werden zwei unterschiedliche Risikobelastungsfälle, ein Normalbelastungsfall und ein Maximalbelastungsfall, betrachtet. Der Normalfall betrachtet die Situation eines negativen Normaljahres, in dem Risiken in einem Ausmaß auftreten, die über ein Normaljahr hinausgehen. Der Maximalbelastungsfall betrachtet hingegen eine Situation, in der extreme geschäftsgefährdende Risiken auftreten.
Die verfügbare Risikodeckungsmasse, die zur Deckung von potenziellen Verlusten verwendet werden kann, wird jährlich ermittelt und setzt sich zusammen aus dem erwarteten Jahresüberschuss vor Steuern und den freien Eigenmitteln, deren Verbrauch die Aufrechterhaltung der Mindestausstattung mit aufsichtsrechtlichen Eigenmitteln nicht gefährdet. Im Normalfall wird die geplante Dividendenausschüttung bei der Berechnung der Risikodeckungsmasse abgezogen, im Maximalbelastungsfall wird keine Dividendenausschüttung angesetzt.
Demgegenüber steht die Gesamtrisikoposition. Diese setzt sich zusammen aus den als relevant erachteten Adressenausfallrisiken aus dem Transaktionsgeschäft und Rücklastschriftengeschäft, den Liquiditätsrisiken und den operationellen Risiken.
Die Ermittlung des Risikopotenzials für Adressenausfallrisiken bei Forderungen gegenüber Kunden aus dem Transaktionsgeschäft erfolgt aufgrund historischer Ausfallquoten der letzten 5 Jahre für den Normalfall. Für den Maximalfall wird eine Verzehnfachung der Ausfallsumme angenommen.
Für Risiken aus dem Rücklastschriftgeschäft erfolgt die Ermittlung auf Schätzung der Ausfallwahrscheinlichkeit und dem sich daraus errechnenden Wertberichtigungsbedarf bei einer um 10% im Normalfall und um 15% im Maximalfall geringeren Beitreibungsquote auf den Forderungsbestand für die letzten beiden Monate des Berechnungszeitraums. Den Abschreibungen stehen Erträge in Form von Entgelten für den Rücklastschriftankauf gegenüber. Bei einem unerwartet hohen Anstieg der Rücklastschriften sind wir kurzfristig in der Lage durch unsere IT-gestützte Limitsteuerung die Anzahl möglicher Rücklastschriften zu reduzieren.
Liquiditätsrisiken bestehen ausschließlich darin, dass die benötigten Zahlungsmittel nur zu erhöhten Preisen am Markt beschafft werden können. Für die Ermittlung des Risikopotenzials wird eine Zinserhöhung des EONIAs um 100 Basispunkte für den Normalfall und um 300 Basispunkte für den Maximalfall unterstellt. Grundlage der Berechnung sind die vorhandenen Kreditlinien.
Für die Ermittlung des Risikopotenzials für die operationellen Risiken wird pauschal der Basisindikatoransatz gemäß Artikel 315 CRR in Anrechnung gebracht. Dieser beträgt 15 Prozent des Dreijahresdurchschnitts der nach Artikel 316 CRR vorgegebenen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung.
Das Risikopotenzial im Normalfall beträgt zum 31.10.2020 TEUR 5.240, dem steht eine Risikodeckungsmasse von TEUR 5.276 gegenüber. Im Maximalbelastungsfall beträgt das Risikopotenzial TEUR 5.628, dem steht eine Risikodeckungsmasse von TEUR 10.932 gegenüber.
Nach Risikoarten unterscheidet InterCard:
| ― |
Adressenausfallrisiken (wesentliches Risiko), |
| ― |
Liquiditätsrisiken, |
| ― |
Marktpreisrisiken sowie |
| ― |
Operationelle Risiken (wesentliches Risiko). |
Unter Adressenausfallrisiken versteht man die Gefahr der Wertminderung und des teilweisen oder vollständigen Verlustes einer Forderung aufgrund einer Bonitätsverschlechterung des Geschäftspartners.
Die InterCard betreibt kein Kreditgeschäft. Es bestehen jedoch zwei Darlehen, die der Muttergesellschaft gewährt wurden. Es bestehen Forderungen gegenüber Kunden (Rechnungsstellung im Rahmen unseres Dienstleistungsgeschäftes), Forderungen gegenüber Kreditinstituten (Guthabensalden auf unseren dort unterhaltenen Konten), Forderungen gegenüber Karteninhabern aufgrund von Rücklastschriften sowie Forderungen aus dem eCom-Geschäft und dem MobilePayment.
Die Risikobegrenzung bei Kunden und Kreditinstituten erfolgt durch Einräumung von internen Linien. Dabei werden Linien ab einer bestimmten Betragshöhe durch den Vorstand genehmigt. Das Risiko gegenüber Karteninhabern aus Rücklastschriften wird bereits beim Bezahlvorgang durch die InterCard eigene Online-Autorisierung, bei der ein IT-gesteuertes Limitsystem eingesetzt wird, begrenzt.
Kunden im Ausland wurden im Geschäftsjahr TEUR 2.045 für unsere Dienstleistungen berechnet. Die InterCard arbeitet mit Kunden in mehreren EU-Ländern zusammen. Länderrisiken sind daher nicht erkennbar.
Als Liquiditätsrisiko wird die Gefahr bezeichnet, dass gegenwärtige und zukünftige Zahlungsverpflichtungen nicht vollständig oder zeitgerecht erfüllt werden können (operatives Liquiditätsrisiko) bzw. bei Bedarf nicht ausreichend Liquidität zu den erwarteten Konditionen beschafft werden kann (strukturelles Liquiditätsrisiko).
Bedeutung hat nur das strukturelle Liquiditätsrisiko, in der Form, dass die vorhandenen Kreditlinien nicht mehr zur Verfügung stehen bzw. sich aufgrund von Marktveränderungen die Refinanzierungskosten extrem verteuern. Zur Sicherstellung der Liquidität für das operative Geschäft bestehen zugesagte Kreditlinien über insgesamt TEUR 6.000 bei zwei Kreditinstituten, die zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurden.
Die Liquiditätsrisiken werden durch eine tägliche Liquiditätsauswertung überwacht. Die ein- und ausgehenden Zahlungsströme werden durch effiziente Prozesse so gesteuert, dass jederzeit ausreichende Liquidität zur Verfügung steht. Im Falle eines unerwartet auftretenden Liquiditätsengpasses im Rahmen des operativen Tagesgeschäftes können jederzeit vorhandene Kreditlinien in Anspruch genommen werden.
Liquiditätsengpässe in Form von Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kunden können nicht entstehen, da den Zahlungsverpflichtungen aufgrund der zuvor erfolgten Lastschrifteinreichungen immer entsprechende Kontoguthaben auf Treuhandkonten gegenüberstehen.
Marktpreisrisiken entstehen, wenn die Wertentwicklung eines Geschäftes von der zukünftigen Entwicklung der Fremdwährungs- und Aktienkurse, Rohwarenpreise oder Zinssätze abhängt.
Die InterCard betreibt keine Handelsgeschäfte. Es sind daher keine Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften vorhanden.
Zinsänderungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang im Rahmen der vorhandenen Kreditlinien.
Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten. Dies schließt Rechtsrisiken mit ein.
Grundlage für die Überwachung und Steuerung von operationellen Risiken ist:
| ― |
die systematische Erfassung aller relevanten Prozesse und Arbeitsabläufe, |
| ― |
die Identifizierung von Fehlerquellen und Schwachstellen, |
| ― |
die sorgfältige Personalauswahl und Mitarbeiterweiterbildung, |
| ― |
eine zuverlässige IT-Infrastruktur sowie |
| ― |
ein gut funktionierendes Kontrollsystem. |
Das Management der operationellen Risiken liegt dezentral in den operativen Bereichen, wobei die bereichsübergreifende Koordinierung beim Vorstand angesiedelt ist.
Relevante Prozesse werden dokumentiert und laufend auf ihre Effizienz und Effektivität hin überprüft. Zudem unterliegen die Prozesse dem Vier-Augen-Prinzip. Bei der Besetzung offener Positionen erfolgt eine sorgfältige Auswahl der Mitarbeiter.
Die IT-Landschaft unseres Hauses ist hochverfügbar ausgelegt. Alle wesentlichen Computer- und Kommunikationskomponenten sind dupliziert, synchronisiert und in unterschiedlichen Lokationen untergebracht. Dadurch sind wir in der Lage selbst unter Annahme schwerwiegender Katastrophenszenarien das Geschäft in kontrollierter Art und Weise fortzuführen. Im IT-Bereich findet jährlich durch eine externe Prüfungsgesellschaft eine Prüfung nach dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS) statt.
Die Absicherung gegen rechtliche Risiken erfolgt vorrangig durch die Verwendung von standardisierten und rechtlich abgesicherten Verträgen und Formularen, die entsprechend der Rechtsprechung kontinuierlich aktualisiert werden.
Für InterCard ergeben sich gute Wachstumschancen insbesondere im Acquiring im europäischen Ausland in den nächsten Jahren. Dies resultiert aus der Zugehörigkeit der InterCard zum Verifone Konzern. Der Konzern ist auf den wichtigsten Märkten in Europa sehr gut und präsent vertreten. Die Marke Verifone ist daher sehr bekannt in Europa. Durch die bestehenden Schwestergesellschaften in den wichtigsten und größten Ländern Europas ist Verifone vertrieblich gut aufgestellt. Dieses Vertriebsnetz bietet InterCard die Möglichkeit, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, da die Schwestergesellschaften aktiv ihren Kunden die Acquiringdienstleistung der InterCard anbieten. Das bedeutet eine Steigerung der Transaktionszahlen und -volumens, was sich wiederum positiv auf das Provisionsergebnis auswirkt. Des Weiteren bietet es mögliche Kosteneinsparungen durch bessere Einkaufskonditionen bei den Kreditkartengesellschaften.
Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken aus den oben dargestellten Risikoarten waren und sind nicht erkennbar. Die InterCard hat für alle wesentlichen Risiken Maßnahmen zu deren Begrenzung bzw. Minimierung getroffen. Den Adressenausfallrisiken wurde im Rahmen der Risikovorsorge durch umsichtig gebildete Wertberichtigungen Rechnung getragen, für alle Risiken wird ausreichend Kapital vorgehalten. Aufgrund der vorübergehenden Schließung verschiedener Branchen im Frühjahr/Sommer sowie seit Dezember 2020, ausgelöst durch die Verbreitung des Coronavirus (COVID 19 -Coronavirus SARS-CoV-2), geht InterCard von einem höheren Adressenausfallrisiko für das Geschäftsjahr 2020/2021 aus. Dieses erhöhte Risiko führt jedoch zu keiner Bestandsgefährdung der Gesellschaft.
Chancen ergeben sich für die InterCard aus ihrem globalen Netzwerk, das aus der Zugehörigkeit zum Verifone Konzern resultiert. Aufgrund der weltweiten Ausrichtung von Verifone und mit Unterstützung ihrer Schwestergesellschaften im europäischen Ausland kann InterCard ihren Bekanntheitsgrad steigern. Darüber hinaus ermöglicht die Kooperation mit den europäischen Schwestergesellschaften die Gewinnung neuer Kunden und damit die Steigerung ihrer Transaktionszahlen und des -volumens.
Die Pandemie (COVID-19) und ihre Maßnahmen zur Bekämpfung haben zu deutlichen Veränderungen in dem Markt des bargeldlosen Bezahlens geführt. Einerseits wurden naturgemäß während der Lockdown-Phasen im März / April bzw. Dezember deutliche Umsatzrückgänge vom Lockdown betroffener Marktsektoren verzeichnet, andererseits wurden insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel und Baumarktbereich Umsatzzugewinne verzeichnet. Des Weiteren wurde durch vielfältige konsumentenbezogene Aufforderungen zum bargeldlosen Bezahlen eine Veränderung des Zahlungsverhaltens gefördert. Eine Sondererhebung des EHI Retail Institutes prognostizierte für den deutschen Einzelhandel bezogen auf den Kartenumsatz einen Anteilsgewinn der Kartenzahlungen von +5,4% gegenüber dem Vorjahr (EHI Retail Institute, "Corona und die Folgen - Perspektiven 2021 für das Payment im Handel"). Des Weiteren war in den Zeiten des Lockdowns eine Verlagerung vom Point-of-Sale Geschäft zum eCommerce Geschäft erkennbar. Ob diese Verlagerung dauerhaft sein wird oder mit Wiedereröffnung der Geschäfte und einer sinkenden Infektionsgefahr rückgängig sein wird, kann aus heutiger Sicht weder zuverlässig noch abschließend beantwortet werden.
Die EU-Kommission hat mit Festlegung der "Retail Payments Strategy" den Weg für eine weitere Vereinheitlichung bislang teilweise heterogener, lokal geprägter Zahlungssysteme aufgezeigt. Diese Strategie umfasst vier wesentliche Bestandteile und daraus abgeleitete Aktionsfelder: (1) Europaweite Digital- und Instant Payment Zahlungslösungen. (2) Förderung und Sicherung eines innovativen und wettbewerbsfähigen Zahlungsmarktes. (3) Effiziente und interoperable Zahlungssysteme. (4) Effiziente, internationale Zahlungslösungen. Die daraus resultierenden Maßnahmen werden mittelfristig bei Zahlungsdienstleistern Investitionen erfordern, langfristig aber zu Kosteneinsparungen und erhöhten Wettbewerb durch Vereinheitlichung führen. Hervorzuheben sind insbesondere die Entwicklung eines pan-europäischen Zahlverfahrens, die Förderung von eIDs ("elektronischer Identitäten") zur Unterstützung starker Kundenauthentifizierungsanforderungen gem. PSD2 (Payment Service Directive), aber auch mögliche Eingriffe der Legislative zur Erweiterung des bargeldlosen Akzeptanznetzes, sofern erforderlich.
Mit Übermittlung eines Entwurfs des ZAIT-Rundschreibens "Zahlungsdiensteaufsichtliche Anforderungen an die IT von Zahlungs- und E-Geld-Instituten" unterstreicht die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) die zentrale Bedeutung von IT-Services für die Finanzwirtschaft und gibt einen Rahmen für die technisch-organisatorische Ausstattung von Zahlungsinstituten - insbesondere für das Management der IT-Ressourcen und für das IT-Risikomanagement - vor. Wenngleich es sich um einen Entwurf handelt und auch unter Berücksichtigung des Proportionalitätsprinzips an die individuellen Risiken eines Zahlungsinstituts, wird eine Überprüfung bzw. Anpassung an die neu gesetzten Anforderungen Investitionen und organisatorische Veränderungen von Zahlungsinstituten erfordern.
Begünstigt durch eine konsequente Erweiterung des Netzwerkes für kontaktlose Bezahlvorgänge und durch verstärkte Werbemaßnahmen konnte auch ein Zuwachs der Nutzung mobiler Zahlverfahren verzeichnet werden. Dies sowohl hinsichtlich App-basierter Zahlungsverfahren, aber auch hinsichtlich originärer mobiler Zahlverfahren (exemplarisch Apple Pay, Google Pay).
Für die nächsten Jahre wird ein weiterhin sinkender Anteil von Bargeldzahlungen zu Gunsten eines steigenden Anteils von Kartenzahlungen (Debit- und Kreditkarten) erwartet.
Der Trend zu Omni-Channel Lösungen, d.h. das Angebot einer einheitlichen Bezahllösung über alle Verkaufspunkte, bleibt ein wesentliches Thema im Handel und wird als zusätzliche Einkommensquelle gesehen. Omni-Channel Lösungen werden auch und gerade durch die Pandemie-bedingten temporären Schließungen ganzer Marktsektoren verstärkt nachgefragt und insbesondere von größeren Händlern gefordert.
Der Trend zur Konsolidierung der Marktteilnehmer in der Zahlungsverkehrsbranche wird sich fortsetzen, um die sich bietenden Chancen im europäischen Gesamtmarkt nutzen zu können, aber auch um Effizienz und Innovationstaktung erhöhen und neue Geschäftsfelder erschließen zu können. Nicht nur auf europäischer Ebene, sondern auch auf nationaler Ebene sind weitere Aufkäufe von Zahlungsverkehrsdienstleistern, insb. Aufkäufe sog. kaufmännischer Netzbetreiber durch Netzbetreiber bzw. Acquirer zu erwarten.
InterCard konnte einerseits von dem geänderten Zahlungsverhalten in Deutschland profitieren (weg von Bargeld hin zu bargeldlosen Kartenzahlungen), hatte andererseits aber naturgemäß Rückgänge in den vom Lockdown betroffenen Marktsegmenten zu verzeichnen. Das zunehmende Auslandsgeschäft und der damit verbundene unterschiedliche Umgang mit temporären Schließungen des Handels innerhalb von Europa konnte dabei zu einer Milderung der monetären Auswirkungen beitragen (exemplarisch Österreich, Osteuropa und die nordischen Länder).
Kostensenkungen konnten durch eine konsequente Erweiterung der Automatisierung von Prozessen und damit einhergehend Personalreduzierungen erzielt werden. Die Zusammenarbeit mit Schwestergesellschaften innerhalb der Verifone Gruppe wurde mit dem Ziel einer Serviceerweiterung und Nutzung von Synergieeffekten intensiviert. Auch der entsprechende Bezug von Serviceleistungen innerhalb der Unternehmensgruppe führte zu Reduzierungen des eigenen Personals.
Die Aufnahme von Vertriebsaktivitäten gemeinsam mit europäischen Einheiten der Verifone Gruppe wurde erfolgreich weiter ausgebaut, und auch das Begleiten inländischer Kunden in das europäische Ausland kontinuierlich weitergeführt. Insgesamt konnte diese Ausrichtung des Unternehmens die Auswirkungen nationaler Pandemiebedingter Lockdowns reduzieren. Bedingt durch die verstärkte Internationalisierung der Geschäftstätigkeiten konnte ein deutlicher Umsatzzuwachs im Acquiring-Geschäft (Akzeptanzgeschäft für Karten internationaler Kartenorganisationen) verzeichnet werden, so dass InterCard einen Zuwachs von 13,5% beim Provisionsergebnis erzielen konnte. InterCard rechnet mit einer positiven Fortsetzung des Trends für das kommende Geschäftsjahr. Dies vor dem Hintergrund bislang verschobener Rollouts im europäischen Ausland, die durch die Lockdowns in verschiedenen europäischen Ländern verhindert wurden. Des Weiteren ist eine Expansion der Acquiring-Geschäftstätigkeit in den baltischen und weiteren osteuropäischen Ländern geplant.
Der positive Trend der Transaktionsanzahl (+ 12,3%) trotz Pandemiebedingter Lockdowns unterstreicht die positive Geschäftsentwicklung. Das Geschäftsfeld "Paymorrow" (eCommerce / mCommerce) entwickelte sich bereinigt um den Verlust eines Großkunden ebenfalls positiv und konnte auch die pandemiebedingten negativen Effekte reduzieren. Durch Erweiterung des Angebots um B2B sieht der Vorstand die positive Entwicklung unterstützt.
Das nationale Debitgeschäft girocard wird in 2021 um voraussichtlich 5% wachsen. Eine Verschiebung vom garantierten Lastschriftgeschäft zum ec-cash-Geschäft wird weiterhin erwartet, was einen negativen Einfluss auf das Provisionsergebnis beim Rücklastschriftengeschäft haben wird. Ein wesentlicher Grund für diese Verschiebung liegt in dem Erfordernis einer regelmäßigen Desinfektion des Stiftes zur Unterschrift auf dem Zahlungsbeleg, womit das Mandat zur SEPA Lastschrift erteilt wird.
Eine Auslagerung von bislang selbst erbrachten Leistungen an Unternehmen innerhalb der Verifone Gruppe steht im Geschäftsjahr 2021 auf IT Dienstleistungen und operative Dienstleistungen im Fokus.
Die Umstellung im Rahmen von PSD2 auf die erforderliche SCA (Strong Customer Authentification) ist zeitgerecht und reibungsfrei erfolgt, womit negative Effekte auf die Kundenbasis vermieden werden konnten. Parallel dazu erfolgte eine Ausweitung der Zahlverfahren für das Geschäftsfeld "Paymorrow". Bislang auf das elektronische Zahlverfahren und Kauf auf Rechnung in den Bereichen eCommerce und mCommerce fokussierend, erfolgte eine Erweiterung um Kreditkartenakzeptanz.
Die Unsicherheiten bezüglich weiterer Lockdowns und ihrer Dauer erschweren eine zuverlässige Prognose der weiteren Geschäftsentwicklung. Unter Berücksichtigung der entsprechenden Pandemiebedingten Effekte und Annahmen (inkl. erwarteter steigender Insolvenzen und Schließungen im Handel) geht der Vorstand von einer im unteren einstelligen Prozentbereich liegenden Reduktion von Transaktionsanzahl und entsprechender verarbeiteter Volumina im nationalen Debit- und im nationalen und internationalen Acquiring-Geschäft aus. Das geänderte Zahlverhalten, aber auch die steigende Akzeptanz bargeldlosen Bezahlens im Handel und das internationale Wachstum wird dabei einem deutlicheren negativen Ergebnis entgegenwirken.
Insgesamt betrachtet geht InterCard von einem niedrigen zweistelligen prozentualen Rückgang beim Provisionsergebnis im Geschäftsjahr 2020/2021 aus.
Die verstärkte Integration der InterCard in den Verifone-Konzern wird zu einem erhöhten Angebot von Mehrwert-Services insbesondere alternative Zahlverfahren für Kunden in den nächsten zwei Jahren führen, aber auch einen positiven Ergebnisbeitrag begründet durch Nutzung von Synergieeffekten, erhöhte Innovationsgeschwindigkeit und durch Erweiterung der Wertschöpfungskette leisten. Die Marktstellung der InterCard wird weiter gefestigt werden.
Investitionen werden sich insbesondere auf den IT-Bereich fokussieren. Die Verlagerung eines Rechenzentrums in Verbindung mit einem skalierungsbedingten Ausbau bestehender Rechenzentren wird erst mittelfristig einen positiven Ergebnisbeitrag liefern und das Ergebnis zunächst belasten.
Unter Berücksichtigung aller Effekte inklusive der Auswirkungen der Coronapandemie geht der Vorstand von einem leicht geringeren Vorsteuerergebnis im mittleren einstelligen Millionenbereich für das Jahr Geschäftsjahr 2020/2021 im Vergleich zum Ergebnis des Vorjahres aus. Für die Folgejahre wird dann eine Steigerung des Vorsteuerergebnisses im oberen einstelligen Prozentbereich erwartet.
Der Vorstand spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dieser Stelle Dank und Anerkennung aus. Ihre Leistung und Einsatzbereitschaft haben auch in diesem Jahr das gute Geschäftsergebnis ermöglicht. In Bezug auf den Nachtragbericht wird an dieser Stelle auf den Anhang verwiesen.
Taufkirchen, den 31. März 2021
Der Vorstand
Thomas Hellweger
Stefan Paetsch
Aktivseite
| EUR | EUR | EUR |
Vorjahr
TEUR |
|
| 1. Barreserve | 219,06 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 219,06 | 0 | ||
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | 7.815.102,12 | 14.467 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 4.905.619,40 | 3.559 | ||
| davon auf Treuhandkonten | 4.905.619,40 | 3.559 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 2.909.482,72 | 10.908 | ||
| aa) täglich fällig | 2.909.482,72 | 10.908 | ||
| bb) andere Forderungen | 0,00 | 0 | ||
| 3. Forderungen an Kunden | 19.699.059,01 | 17.841 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 1.516.644,98 | 2.542 | ||
| davon: | ||||
| aa) aus Provisionen | 972.489,13 | 972 | ||
| bb) aus Krediten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 18.182.414,03 | 15.299 | ||
| 4. Forderungen an Zahlungsinstitute | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 0,00 | 0 | ||
| a) Geldmarktpapiere | 0,00 | 0 | ||
| aa) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| bb) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| b) Anleihen und Schuldverschreibungen | 0,00 | 0 | ||
| aa) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| bb) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 10,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 10,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| 7. Beteiligungen | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| darunter: | ||||
| aa) an Kreditinstituten | 0,00 | 0 | ||
| bb) an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| cc) an Zahlungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| darunter: | ||||
| aa) an Kreditinstituten | 0,00 | 0 | ||
| bb) an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| cc) an Zahlungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| 8. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| darunter: | ||||
| aa) an Kreditinstituten | 0,00 | 0 | ||
| bb) an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| cc) an Zahlungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| darunter: | ||||
| aa) an Kreditinstituten | 0,00 | 0 | ||
| bb) an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| cc) an Zahlungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| 9. Immaterielle Anlagewerte | 2.211.217,00 | 2.999 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 420.131,23 | 570 | ||
| aa) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0 | ||
| bb) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 420.131,23 | 0 | ||
| 570 | ||||
| cc) Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0 | ||
| dd) geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 1.791.085,77 | 2.429 | ||
| aa) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0 | ||
| bb) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.791.085,77 | 2.429 | ||
| cc) Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0 | ||
| dd) geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0 | ||
| 10. Sachanlagen | 2.275.324,00 | 2.689 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 432.311,56 | 511 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 1.843.012,44 | 2.178 | ||
| 11. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital | 0,00 | 0 | ||
| 12. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.474.449,57 | 2.554 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 280.145,42 | 485 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 1.194.304,15 | 2.069 | ||
| 13. Rechnungsabgrenzungsposten | 933.546,89 | 562 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 177.373,91 | 107 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 756.172,98 | 456 | ||
| 14. Aktive latente Steuern | 0,00 | 0 | ||
| 15. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 0,00 | 0 | ||
| 16. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 0,00 | 0 | ||
| 0 | ||||
| Summe der Aktiva | 34.408.927,65 | 41.112 | ||
|
Passivseite |
||||
| EUR | EUR | EUR |
Vorjahr
TEUR |
|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| aa) täglich fällig | 0,00 | 0 | ||
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| aa) täglich fällig | 0,00 | 0 | ||
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 0,00 | 0 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1.315.457,52 | 5.972 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 1.315.457,52 | 5.972 | ||
| aa) davon Verbindlichkeiten zur Ausführung von Zahlungsvorgängen | 1.315.457,52 | 5.972 | ||
| bb) davon auf Zahlungskonten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Zahlungsinstituten | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 15.006.464,99 | 17.836 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 2.851.228,35 | 3.389 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 12.155.236,64 | 14.447 | ||
| 5. Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| 6. Rückstellungen | 6.170.547,35 | 5.387 | ||
| a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1.644.416,64 | 1.857 | ||
| aa) aus Zahlungsdiensten | 312.439,16 | 353 | ||
| bb) aus sonstigen Tätigkeiten | 1.331.977,48 | 1.504 | ||
| b) Steuerrückstellungen ähnliche Verpflichtungen | 1.994.000,00 | 250 | ||
| aa) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| bb) aus sonstigen Tätigkeiten | 1.994.000,00 | 250 | ||
| c) andere Rückstellungen | 2.532.130,71 | 3.280 | ||
| aa) aus Zahlungsdiensten | 481.104,83 | 623 | ||
| bb) aus sonstigen Tätigkeiten | 2.051.025,88 | 2.657 | ||
| 7. Passive latente Steuern | 0,00 | 0 | ||
| 8. Nachrangige Verbindlichkeiten | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | ||
| 9. Genussrechtskapital | 0,00 | 0 | ||
| darunter: | ||||
| vor Ablauf von zwei Jahren fällig | 0,00 | 0 | ||
| 10. Fonds für allgemeine Bankrisiken | 0,00 | 0 | ||
| 11. Eigenkapital | 11.916.457,79 | 11.916 | ||
| a) Eingefordertes Kapital | 0 | |||
| gezeichnetes Kapital | 1.000.000,00 | 1.000 | ||
| abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen | 0,00 | 0 | ||
| 0 | ||||
| b) Kapitalrücklage | 0,00 | 0 | ||
| c) Gewinnrücklagen | 10.916.457,79 | 10.916 | ||
| aa) gesetzliche Rücklage | 100.000,00 | 100 | ||
| bb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen | 0,00 | 0 | ||
| cc) satzungsmäßige Rücklagen | 0,00 | 0 | ||
| dd) andere Gewinnrücklagen | 10.816.457,79 | 10.816 | ||
| d) Bilanzgewinn | 0,00 | 0 | ||
| Summe der Passiva | 34.408.927,65 | 41.112 | ||
| 1. Unwiderrufliche Kreditzusagen | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld | 0,00 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | |||
| 2. Eventualverbindlichkeiten | 0,00 | 0 | ||
| a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld | 0,00 | 0 | ||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 |
| EUR | EUR | EUR | EUR |
Vorjahr
TEUR |
|
| 1. Zinserträge | 106.823,11 | 76 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 46,22 | 0 | |||
| aa) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 46,22 | 0 | |||
| bb) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 106.776,89 | 76 | |||
| aa) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 106.776,89 | 76 | |||
| bb) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 0,00 | 0 | |||
| 2. Zinsaufwendungen | 598.495,29 | 301 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 113.714,11 | 57 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 484.781,18 | 244 | |||
| 3. Laufende Erträge aus | 14.603,63 | 5 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 14.603,63 | 5 | |||
| aa) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 14.603,63 | 5 | |||
| bb) Beteiligungen | 0,00 | 0 | |||
| cc) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| aa) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 0,00 | 0 | |||
| bb) Beteiligungen | 0,00 | 0 | |||
| cc) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0 | |||
| 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 5. Provisionserträge | 41.566.228,78 | 42.253 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 18.801.004,25 | 16.529 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 22.765.224,53 | 25.724 | |||
| 6. Provisionsaufwendungen | 14.555.843,96 | 13.282 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 9.344.021,06 | 7.718 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 5.211.822,90 | 5.564 | |||
| 7. Sonstige betriebliche Erträge | 5.493.655,33 | 6.570 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 1.043.794,51 | 1.248 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 4.449.860,82 | 5.322 | |||
| 8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | 18.481.230,29 | 22.124 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 3.511.433,76 | 4.204 | |||
| aa) Personaufwand | 1.880.133,07 | 2.513 | |||
| aaa) Löhne und Gehälter | 2.082.486,54 | 2.153 | |||
| bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 420.315,70 | 361 | |||
| darunter: | |||||
| für Altersversorgung EUR 31.223,32 (Vj. TEUR 95) | |||||
| bb) andere Verwaltungsaufwendungen | 1.631.300,69 | 1.690 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 14.969.796,53 | 17.920 | |||
| aa) Personaufwand | 8.015.304,14 | 10.714 | |||
| aaa) Löhne und Gehälter | 9.486.883,10 | 9.177 | |||
| bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.914.771,50 | 1.538 | |||
| darunter: | |||||
| für Altersversorgung EUR 142.239,56 (Vj. TEUR 405) | |||||
| bb) andere Verwaltungsaufwendungen | 6.954.492,39 | 7.206 | |||
| 9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | 2.034.845,25 | 2.374 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 386.620,60 | 451 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 1.648.224,65 | 1.923 | |||
| 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 4.523.550,35 | 1.603 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 859.474,57 | 305 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 3.664.075,78 | 1.298 | |||
| 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft | 1.045.722,33 | 1.790 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 75.769,41 | 21 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 969.952,92 | 1.769 | |||
| 12. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 15. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 16. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 5.941.623,38 | 7.430 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 5.553.811,49 | 5.023 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 387.811,89 | 2.407 | |||
| Übertrag | 5.941.623,38 | 7.430 | |||
| 17. Außerordentliche Erträge | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 18. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 19. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 20. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -286.091,00 | -245 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | -286.091,00 | 0 | |||
| 21. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 10 ausgewiesen | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 22. Erträge aus Verlustübernahme | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 23. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne | 5.655.532,38 | 7.186 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 5.553.811,49 | 5.023 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 673.902,89 | 2.652 | |||
| 24. Jahresüberschuss | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 25. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 0,00 | 0 | |||
| a) aus Zahlungsdiensten | 0,00 | 0 | |||
| b) aus sonstigen Tätigkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 26. Entnahmen aus der Kapitalrücklage | 0,00 | 0 | |||
| 27. Entnahmen aus Gewinnrücklagen | 0,00 | 0 | |||
| a) aus der gesetzlichen Rücklage | 0,00 | 0 | |||
| b) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen | 0,00 | 0 | |||
| c) aus satzungsmäßigen Rücklagen | 0,00 | 0 | |||
| d) aus anderen Gewinnrücklagen | 0,00 | 0 | |||
| 28. Entnahmen aus Genussrechtskapital | 0,00 | 0 | |||
| 29. Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,00 | 0 | |||
| a) in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0 | |||
| b) in die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen | 0,00 | 0 | |||
| c) in satzungsmäßige Rücklagen | 0,00 | 0 | |||
| d) in andere Gewinnrücklagen | 0,00 | 0 | |||
| 30. Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals | 0,00 | 0 | |||
| 31. Bilanzgewinn | 0,00 | 0 |
Mehlbeerenstraße 4
82024 Taufkirchen
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften des § 340a HGB i.V.m. §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB sowie der Sondervorschriften des AktG und der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) aufgestellt.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Barreserve ist mit dem Nennwert ausgewiesen.
Die Forderungen an Kreditinstitute sind mit den Nennwerten angesetzt.
Forderungen an Kunden sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Wertansatz der aufgrund eines Kaufvertrags an die Gesellschaft abgetretenen POS-Rücklastschriften wurde anhand durchschnittlicher prozentualer Beitreibungsquoten vorsichtig geschätzt.
Aktien werden in der Bilanz unter dem Posten "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" ausgewiesen und sind dem Umlaufvermögen zugeordnet. Diese sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es wird die lineare Abschreibung pro rata temporis angewendet.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Für bewegliche Anlagegüter kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei geringwertigen Anlagegütern mit einem Wert von EUR 251 bis EUR 1.000 erfolgt eine Poolabschreibung über 4 Jahre für Terminals und 5 Jahre für alle andere Anlagegüter, technische Geräte der Büro- und Geschäftsausstattung werden über 3 Jahre abgeschrieben.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 Abs. 1 HGB gebildet.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs.1 Satz 2 HGB angesetzt.
Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Für die Bewertung wurden als Rechnungsgrundlage die biometrischen Grundwerte aus den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet.
Der Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde mit der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet. Als Rechnungszinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde ein Zinssatz von 2,38% berücksichtigt. Der Gehaltstrend floss mit 1,50% und der Rententrend mit 1,50% ein.
Für den Bilanzstichtag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB der Unterschiedsbetrag zu ermitteln, der sich bei einer Abzinsung der Pensionsrückstellungen zum einen mit einem Zehn- und zum anderen mit einem Siebenjahresdurchschnittszinssatz ergibt. Für die Vergleichsberechnung zur Ermittlung des Unterschiedsbetrags wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Abzinsungssatz auf Basis eines Sieben- bzw. Zehnjahresdurchschnitts mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Es ergibt sich demnach ein Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 402. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre.
Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen werden, da sie dem Zugriff sämtlicher Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung des jeweiligen Anspruchsberechtigten verrechnet. Der beizulegende Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen beträgt insgesamt TEUR 1.514, die Erfüllungsbeträge belaufen sich auf insgesamt TEUR 3.158.
Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern wesentlich, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden entsprechend der Gliederung für Zahlungsinstitute Positionen aus Zahlungsdiensten ausgewiesen. Sofern diese nicht eindeutig zuordenbar sind, handelt es sich bei den ausgewiesenen Beträgen aus Zahlungsdiensten um pauschale Annahmen zur Aufteilung. Zur Ermittlung wurde die gesamte Anzahl der über InterCard abgewickelten Transaktionen des Geschäftsjahres den Transaktionen aus den dem ZAG unterliegenden Geschäften gegenüber gestellt.
Die Forderungen an Kreditinstitute aus Zahlungsdiensten auf Treuhandkonten belaufen sich auf TEUR 4.906 (Vj. TEUR 3.559). Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten aus sonstigen Tätigkeiten belaufen sich zum Geschäftsjahresende auf TEUR 2.909 (Vj. TEUR 10.908). Auf Fremdwährung lautende Forderungen an Kreditinstitute bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 349 (Vj. TEUR 467).
Die Forderungen an Kunden belaufen sich auf TEUR 19.699 (Vj. TEUR 17.841), davon aus Zahlungsdiensten TEUR 1.517 (Vj. TEUR 2.542) und aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 18.182 (Vj. TEUR 15.299). Die Forderungen an Kunden gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
| TEUR |
(Vj.)
TEUR |
|
| bis drei Monate | 19.699 | 17.841 |
| mehr als drei Monate bis sechs Monate | 0 | 0 |
| mehr als sechs Monate bis zwölf Monate | 0 | 0 |
| mehr als zwölf Monate | 0 | 0 |
Forderungen an Kunden mit unbestimmter Laufzeit bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Auf Fremdwährung lautende Forderungen an Kunden bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 74 (Vj. TEUR 15).
Forderungen an Zahlungsinstitute bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0).
Forderungen an verbundene Unternehmen bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 12.335 (Vj. TEUR 5.081). Diese sind in den Forderungen an Kunden aus sonstigen Tätigkeiten enthalten.
Visa Inc., San Francisco, USA, hatte im November 2015 den beabsichtigten Erwerb der Visa Europe Limited, London, Großbritannien, vorbehaltlich regulatorischer Freigaben bekannt gegeben. Das Closing der Transaktion fand im Juni 2016 statt. Nach Vollzug der Transaktion stand InterCard als Mitglied der Visa Europe Limited ein Anspruch auf eine Gegenleistung zu. Die Gegenleistung besteht zum einen aus einer bei Vollzug zu leistenden Komponente aus Barzahlung und Vorzugsaktien der Serie C (nicht börsennotiert), die in class A common stock (börsennotiert) der Visa Inc. umgewandelt werden können, und zum anderen aus einer möglichen zusätzlichen nachträglichen Barzahlung, die im Juni 2019 an die InterCard erfolgte.
Die Aktien sind mit den Anschaffungskosten in Höhe von EUR 10 in der Bilanz ausgewiesen.
Die immateriellen Anlagewerte belaufen sich zum 31. Oktober 2020 auf TEUR 2.211 (Vj. TEUR 2.999). Der Rückgang um TEUR 788 resultiert aus den laufenden Abschreibungen im Geschäftsjahr.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit TEUR 1.474 (Vj. TEUR 2.554) ausgewiesen. Im Vorjahr bestanden zum Bilanzstichtag noch ausstehende Zahlungsgutschriften der Kreditkartenbetreiber, die zum 31.10.2020 nicht mehr existierten. Dies führt im Wesentlichen zum Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber zum Vorjahr. Bei der Aufteilung nach sonstigen Tätigkeiten TEUR 1.194 (Vj. TEUR 2.069) und aus Zahlungsdiensten TEUR 280 (Vj. TEUR 485) handelt es sich um eine rechnerische Aufteilung der in der Bilanz ausgewiesenen Gesamtsumme. Auf Fremdwährung lautende sonstige Vermögensgegenstände bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Zahlungsdiensten belaufen sich auf TEUR 1.315 (Vj. TEUR 5.972). Es handelt sich hierbei um Kundengelder auf Treuhandkonten, die am Folgetag im neuen Geschäftsjahr, ausbezahlt werden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus sonstigen Tätigkeiten belaufen sich auf TEUR 0 (Vj. TEUR 0).
Auf Fremdwährungsbeträge lautende Verbindlichkeiten gegenüber Kunden bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 26).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Zahlungsinstituten belaufen sich auf TEUR 0 (Vj. TEUR 0).
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 15.006 (Vj. TEUR 17.836), davon aus Zahlungsdiensten TEUR 2.851 (Vj. TEUR 3.389) und aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 12.155 (Vj. TEUR 14.447). Diese beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.325 (Vj. TEUR 1.565), Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 393 (Vj. TEUR 525) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 12.841 (abzuführendes Jahresergebnis) (Vj. TEUR 15.420). Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nicht.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Zahlungsdiensten bestehen keine. Aus sonstigen Tätigkeiten sind in den sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 607 (Vj. TEUR 863) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Dieser Saldo resultiert aus offenen Rechnungen für Terminals wie für Reparaturzahlungen.
Jegliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit weniger als ein Jahr.
Am 14. Oktober 2016 hat InterCard mit der Verifone Holding GmbH als herrschende Gesellschaft einen Gewinnabführungsvertrag sowie eine steuerliche Organschaft geschlossen. Dementsprechend erfolgen die Steuerzahlungen durch die Verifone Holding GmbH. Daher wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr per 31. Oktober 2020 keine Steuerrückstellung für Gewerbe- und Körperschaftsteuer gebildet. Für die laufende Betriebsprüfung wurde die bestehende Rückstellung auf TEUR 1.994 erhöht.
Die anderen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 2.532 (Vj. TEUR 3.280), davon aus Zahlungsdiensten TEUR 481 (Vj. TEUR 623) sowie aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 2.051 (Vj. TEUR 2.657).
Die anderen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten in Höhe von TEUR 1.032 (Vj. TEUR 1.264) sowie für Forderungsausfälle aus dem Geschäftsbereich paymorrow über TEUR 285 (Vj. TEUR 744) gebildet.
Das gezeichnete Kapital beträgt zum Geschäftsjahresende TEUR 1.000 (Vj. TEUR 1.000) und ist in 1 Mio. nennwertlose Stückstammaktien aufgeteilt. Die Aktien werden zu 100% von der Verifone Holding GmbH, Bad Hersfeld, gehalten. Die Gewinnrücklagen betragen TEUR 10.916 (Vj. TEUR 10.916).
Die Abführung des im Geschäftsjahr erzielten Ergebnisses aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Aktionärin hängt von den Vorgaben der Aufsichtsbehörden, die aus der anhaltenden Coronakrise eventuell resultieren, ab.
Es unterliegen aufgrund der bestehenden freien Rücklagen keine Beträge der Abführungssperre nach § 301 AktG.
| Miet- und Leasingverpflichtungen | TEUR |
| 2020/2021 | 1.406 |
| 2021/2022 | 1.016 |
| 2022/2023 | 856 |
| 2023/2024 | 698 |
| 2024/2025 | 306 |
| 4.282 |
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2020 und 2025.
Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen ggb. verbundenen oder assoziierten Unternehmen.
Im Berichtszeitraum wurden 247,9 Mio. Zahlungen (Vj. 197,2 Mio.) mit einem Volumen von EUR 10.182 Mio. (Vj. EUR 11.043 Mio.) ausgeführt.
Aufwendungen und Erträge fallen im Wesentlichen im Inland an. Mit ausländischen Kunden werden Provisionserträge in Höhe von TEUR 5.619 (Vj. TEUR 3.355) erzielt.
Die Provisionserträge belaufen sich auf TEUR 41.566 (Vj. TEUR 42.253). Davon aus Zahlungsdiensten TEUR 18.801 (Vj. TEUR 16.529) und aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 22.765 (Vj. TEUR 25.724). Die Provisionserträge teilen sich wie folgt auf:
| Provisionserträge | Veränderung | |||
| Geschäftsbereich |
01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % |
| Point of Sale | 17.291 | 17.325 | 34 | 0,2 |
| Rücklastschriftengeschäft | 9.615 | 11.501 | -1.886 | -19,6 |
| Acquiring | 10.770 | 8.019 | 2.751 | 25,5 |
| Paymorrow | 3.120 | 4.538 | -1.418 | -45,4 |
| sonstiges | 770 | 870 | -100 | -13,0 |
| Summe | 41.566 | 42.253 | -687 | -1,6 |
Die Provisionsaufwendungen belaufen sich auf TEUR 14.556 (Vj. TEUR 13.282). Davon aus Zahlungsdiensten TEUR 9.344 (Vj. TEUR 7.718) und aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 5.212 (Vj. TEUR 5.564). Die Provisionsaufwendungen teilen sich wie folgt auf:
| Provisionsaufwendungen | Veränderung | |||
| Geschäftsbereich |
01.11.2019 - 31.10.2020
TEUR |
01.11.2018 - 31.10.2019
TEUR |
TEUR | in % |
| Acquiring | 8.327 | 5.866 | -2.461 | -29,6 |
| Point of Sale | 2.991 | 3.331 | -340 | -11,4 |
| Rücklastschriftengeschäft | 2.398 | 2.797 | -399 | -16,6 |
| Paymorrow | 837 | 1.285 | -448 | -53,5 |
| sonstiges | 3 | 3 | 0 | 0,0 |
| Summe | 14.556 | 13.282 | 1.274 | 9,6 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 5.494 (Vj. TEUR 6.570) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Vermietung von Terminals in Höhe von TEUR 2.517 (Vj. TEUR 2.802) und aus dem Verkauf von Terminals sowie Zubehör in Höhe von TEUR 404 (Vj. TEUR 442). Aus Zahlungsdiensten errechnen sich TEUR 1.044 (Vj. TEUR 1.248), aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 4.450 (Vj. TEUR 5.322).
Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen belaufen sich auf TEUR 18.481 (Vj. TEUR 22.124), davon aus Zahlungsdiensten TEUR 3.511 (Vj. TEUR 4.204) und aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 14.970 (Vj. TEUR 17.920). Die Aufteilung der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen gliedern sich in Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 9.895 (Vj. TEUR 13.228) sowie in andere Verwaltungsaufwendungen von TEUR 8.586 (Vj. TEUR 8.896).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 4.524 (Vj. TEUR 1.603), davon aus sonstigen Tätigkeiten TEUR 3.664 (Vj. TEUR 1.298) und aus Zahlungsdiensten TEUR 860 (Vj. TEUR 305). Sie beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für den Erwerb von Terminals in Höhe von TEUR 1.679 (Vj. TEUR 324), Aufwendungen für Zubehör von Terminals in Höhe von TEUR 267 (Vj. TEUR 240) und für Reparatur und Wartung von Terminals in Höhe von TEUR 382 (Vj. TEUR 328). Des Weiteren sind Aufwendungen im Rahmen der laufenden Betriebsprüfung von TEUR 1.744 (Vj. TEUR 250) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungsverluste in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 3) enthalten.
Mit der Verifone Holding GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag und damit auch ein körperschaft- und gewerbesteuerliches Organschaftsverhältnis. Im Geschäftsjahr wurde eine Nachzahlung aus 2017 für paymorrow fällig. Diese belief sich dabei auf TEUR 278 für Gewerbesteuer und TEUR 8 für Körperschaftsteuer.
Kai Adolph, Global Product, Head of APAC & EMEA Region, Schäftlarn - Vorsitzender (bis zum 30. Juni 2020)
Kai Schadbach, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main - Vorsitzender (ab 1. Juli 2020)
Vikram Varma, General Council Verifone Inc., San Jose (USA)
James Harrison Bullard, Senior Vice President Services Product and Engineering, Tampa (USA) (ab 1. Juli 2020)
Thomas Hellweger, Bad Soden-Salmünster, Vorstand Bid Management & New Markets, Netzbetrieb & Acquiring Services, Legal & Compliance, Geschäftsbereich "Paymorrow", Marketing, Vertrieb "Large Accounts", Vertrieb "Partner Management & SME", Vertriebsinnendienst, Händler-Service & Geräteverwaltung, IT System Operating, Client System Administration, Personal, Internationale Projekte & Kundenbeziehungen, Vorsitzender
Utz-Oliver Adolph, Oberhaching, Vorstand Operations, Settlement & Rücklastschrift Services, Project Management, Geldwäsche, Datenschutz, IT Sicherheit, Softwareentwicklung, System Architektur, Risikomanagement, Compliance & Verbandsarbeit (bis 30. Juni 2020)
Stefan Paetsch, München, Vorstand ELV+ Services, Reporting & Controlling, Kundenverwaltung, Projekt Management, Geldwäsche, Datenschutz, Risiko-Management, Rechnungs- und Meldewesen, IT Security und Auslagerung, Zahlungsverkehr, Software Entwicklung, System Architektur, Allgemeine Verwaltung, Interne Revision (ab 1. Juli 2020)
Die Bezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr beliefen sich auf TEUR 43 (Vj. TEUR 30).
Die Bezüge des Vorstandes betrugen für das Geschäftsjahr TEUR 413 (Vj. TEUR 633).
Für drei ehemalige Vorstandsmitglieder existieren Versorgungszusagen. Die entsprechenden Rückstellungen (vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen) betragen am Bilanzstichtag TEUR 3.158 (Vj. TEUR 3.290).
Zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2020 bestanden keine Vorschüsse oder Darlehen an Vorstandsmitglieder oder Mitglieder des Aufsichtsrates. Haftungsverhältnisse zugunsten von Vorstandsmitgliedern bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter lag bei 136 (Vj. 149) davon:
| - Angestellte mit Personalverantwortung: | 15 | (Vj. 11) |
| - Sonstige Angestellte: | 121 | (Vj. 138) |
Für das von der Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar sind im Geschäftsjahr folgende Honorare (ohne Umsatzsteuer) als Aufwand erfasst:
| TEUR |
(Vj.)
TEUR |
|
| Abschlussprüfungsleistungen | 128 | 185 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 0 | 0 |
| Steuerberatungsleistungen | 0 | 0 |
| Sonstige Leistungen | 0 | 88 |
100% der Aktien werden von der Verifone Holding GmbH, Bad Hersfeld, gehalten. Das Mutterunternehmen ist nach § 292 Abs. I HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Die Offenlegung des befreienden Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger unter der Verifone Holding GmbH, Bad Hersfeld.
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Verifone Systems Inc., San Jose, California, USA. Der Bericht ist erhältlich unter:
Verifone Systems, Inc.
88 West Plumeria Drive
San Jose, CA 95134 USA
Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind nicht vorgenommen worden.
Durch den erneuten Lockdown beginnend im Dezember 2020 und gegenwärtig gültig bis Mitte Februar 2021 hat auch die InterCard aufgrund der Schließung verschiedener Branchen ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2020/2021 angepasst. Für die Monate Januar bis einschließlich April geht das Unternehmen daher von wesentlichen Umsatzeinbußen aus; das genaue Ausmaß kann aber zum gegebenen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Trotz des negativen Einflusses auf die Ertragslage der InterCard besteht keine zukünftige Bestandsgefährdung der Gesellschaft.
Weitere bedeutende Ereignisse nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.
Taufkirchen, den 31. März 2021
Der Vorstand
Thomas Hellweger
Stefan Paetsch
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|
Stand am 01/11/2019
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Stand am 31/10/2020
EUR |
|
| Aufwand für Ingangsetzung und Erweiterung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Immaterielle Wirtschaftsgüter | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen sowie Rechte an solchen Werten und Rechten | 9.428.199,40 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 9.428.199,40 |
| Summe immaterielle Wirtschaftsgüter | 9.428.199,40 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 9.428.199,40 |
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sowie Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Maschinen und maschinelle Anlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.579.157,79 | 835.098,25 | 2.334,45 | 0,00 | 11.414.256,04 |
| Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 10.579.157,79 | 835.098,25 | 2.334,45 | 0,00 | 11.414.256,04 |
| Finanzanlagen | |||||
| Anleihen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Wertpapiere | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| sonst. Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 20.007.357,19 | 835.098,25 | 2.334,45 | 0,00 | 20.842.455,44 |
| kumulierte Abschreibungen | |||||
|
Stand am 01/11/2019
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Stand am 31/10/2020
EUR |
|
| Aufwand für Ingangsetzung und Erweiterung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Immaterielle Wirtschaftsgüter | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen sowie Rechte an solchen Werten und Rechten | 6.429.574,40 | 787.408,00 | 0,00 | 0,00 | 7.216.982,40 |
| Summe immaterielle Wirtschaftsgüter | 6.429.574,40 | 787.408,00 | 0,00 | 0,00 | 7.216.982,40 |
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sowie Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Maschinen und maschinelle Anlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.890.621,79 | 1.247.437,25 | 1.461,45 | 0,00 | 9.136.597,59 |
| Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 7.890.621,79 | 1.247.437,25 | 1.461,45 | 0,00 | 9.136.597,59 |
| Finanzanlagen | |||||
| Anleihen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Wertpapiere | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| sonst. Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 14.320.196,19 | 2.034.845,25 | 1.461,45 | 0,00 | 16.353.579,99 |
| Buchwert | ||||||
|
Stand am 01/11/2019
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Abschreib. im lfd. Jahr
EUR |
Stand am 31/10/2020
EUR |
|
| Aufwand für Ingangsetzung und Erweiterung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Immaterielle Wirtschaftsgüter | ||||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen sowie Rechte an solchen Werten und Rechten | 2.998.625,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 787.408,00 | 2.211.217,00 |
| Summe immaterielle Wirtschaftsgüter | 2.998.625,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 787.408,00 | 2.211.217,00 |
| Sachanlagen | ||||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sowie Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Maschinen und maschinelle Anlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.688.536,00 | 835.098,25 | 873,00 | 0,00 | 1.247.437,25 | 2.275.324,00 |
| Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 2.688.536,00 | 835.098,25 | 873,00 | 0,00 | 1.247.437,25 | 2.275.324,00 |
| Finanzanlagen | ||||||
| Anleihen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Wertpapiere | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| sonst. Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 5.687.161,00 | 835.098,25 | 873,00 | 0,00 | 2.034.845,25 | 4.486.541,00 |
7.3.0 Inventarverzeichnis [Inventarverzeichnis_Quer.rtm] FV
SusanneF am 18.01.2021 um 13:30
| Inventar | Bezeichnung | Nutzbeginn | AfA-Art | Prozent | ND Dauer | MD |
| 1089600/00068 | 17 M400 LAN o. Sichtschutz a | 31.08.2020 | Linear | 6,24 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00069 | 114 Move3500 4G/WLAN a 292 | 31.08.2020 | Linear | 6,25 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00070 | 27 Move5000 4G/BT/WLAN a 3 | 31.08.2020 | Linear | 6,25 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00071 | 5 P400 LAN a 279 EUR | 31.08.2020 | Linear | 6,24 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00072 | 1 V400c LAN a 279 EUR | 31.08.2020 | Linear | 6,09 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00073 | 11 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 31.08.2020 | Linear | 6,25 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00074 | 6 Desk5000 WLAN/LAN/Moden | 15.10.2020 | Linear | 2,06 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00075 | 3 M400 LAN a 309 EUR | 15.10.2020 | Linear | 2,05 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00076 | 58 M400 LAN o. Sichtschutz a 2 | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00077 | 86 Move3500 4G/WLAN a254 | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00078 | 18 Move5000 4G/BT/WLAN a | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00079 | 76 P400 LAN a 279 EUR | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00080 | 8 P400 LAN o. Sichtschutz a 2 | 15.10.2020 | Linear | 2,11 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00081 | 8 V400c LAN a 279 EUR | 15.10.2020 | Linear | 2,11 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00082 | 4 V400c LAN o. Sichtschutz a | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00083 | 121 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00084 | 14 Desk5000 WLAN/LAN Mode | 15.10.2020 | Linear | 2,07 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00085 | 6 M400 LAN a 309 EUR | 15.10.2020 | Linear | 2,10 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00086 | 83 M400 LAN o. Sichtschutz a 3 | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00087 | 17 Move3500 4G/WLAN a 292 | 15,10.2020 | Linear | 2,07 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00088 | 12 Move5000 4G/BT/WLAN a 3 | 15.10.2020 | Linear | 2,09 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00089 | 25 V400m 4G/WLAN a 358 EUR | 15.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00090 | 2 CCV Vx680 GPRS a 399 EUR | 29,10.2020 | Linear | 2,13 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00091 | 4 Desk5000 WLAN/LAN/Moden | 29.10.2020 | Linear | 2,06 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00092 | 2 M400 LAN a 309 EUR | 29.10.2020 | Linear | 2,10 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00093 | 66 M400 LAN a 309 EUR | 29.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00094 | 1 M400 LAN o. Sichtschutz a 3 | 29.10.2020 | Linear | 1,94 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00095 | 22 Move3500 4G/WLAN a 254 | 29.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00096 | 8 Move5000 4G/BT/WLAN a 33 | 29.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00097 | 4 P400 LAN a 279 EUR | 29.10,2020 | Linear | 2,06 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00098 | 4 P400 LAN a 279 EUR | 29.10.2020 | Linear | 2,06 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00099 | 32 P400 LAN a 279 EUR | 29.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00100 | 71 P400 LAN o. Sichtschutz a | 29.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00101 | 55 P400 LAN o. Sichtschutz a | 29.10.2020 | Linear | 2,09 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00102 | 10 V400c LAN a 279 EUR | 29.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00103 | 14 V400c LAN o. SichtSchutz | 29.10.2020 | Linear | 2,07 % | 4 J | 00001 |
| 1089600/00104 | 35 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 29.10.2020 | Linear | 2,08 % | 4 J | 00001 |
| Summe | 1 abgeschriebene Inventare | |||||
| Gesamtsumme Inventarnummer | 1089600 | GWG Pool Terminals 151-1000EUR ab 2019 | ||||
| Endsumme | ||||||
| Inventar | Bezeichnung | Kostenstelle | Kostenträger | AHK | AfA | kum. AfA |
| 1089600/00068 | 17 M400 LAN o. Sichtschutz a | 05120 | 0 | 5.253,00 | 328,00 | 328,00 |
| 1089600/00069 | 114 Move3500 4G/WLAN a 292 | 05120 | 0 | 33.288,00 | 2.081,00 | 2.081,00 |
| 1089600/00070 | 27 Move5000 4G/BT/WLAN a 3 | 05110 | 0 | 9.099,00 | 569,00 | 569,00 |
| 1089600/00071 | 5 P400 LAN a 279 EUR | 05120 | 0 | 1.395,00 | 87,00 | 87,00 |
| 1089600/00072 | 1 V400c LAN a 279 EUR | 05110 | 0 | 279,00 | 17,00 | 17,00 |
| 1089600/00073 | 11 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 05110 | 0 | 2.959,00 | 185,00 | 185,00 |
| 1089600/00074 | 6 Desk5000 WLAN/LAN/Moden | 05110 | 0 | 2.034,00 | 42,00 | 42,00 |
| 1089600/00075 | 3 M400 LAN a 309 EUR | 05110 | 0 | 927,00 | 19,00 | 19,00 |
| 1089600/00076 | 58 M400 LAN o. Sichtschutz a 2 | 05120 | 0 | 17.922,00 | 373,00 | 373,00 |
| 1089600/00077 | 86 Move3500 4G/WLAN a254 | 05110 | 0 | 21.844,00 | 455,00 | 455,00 |
| 1089600/00078 | 18 Move5000 4G/BT/WLAN a | 05110 | 0 | 6.066,00 | 126,00 | 126,00 |
| 1089600/00079 | 76 P400 LAN a 279 EUR | 05120 | 0 | 21.204,00 | 442,00 | 442,00 |
| 1089600/00080 | 8 P400 LAN o. Sichtschutz a 2 | 05120 | 0 | 2.232,00 | 47,00 | 47,00 |
| 1089600/00081 | 8 V400c LAN a 279 EUR | 05110 | 0 | 2.232,00 | 47,00 | 47,00 |
| 1089600/00082 | 4 V400c LAN o. Sichtschutz a | 05120 | 0 | 1.156,00 | 24,00 | 24,00 |
| 1089600/00083 | 121 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 05120 | 0 | 32.549,00 | 678,00 | 678,00 |
| 1089600/00084 | 14 Desk5000 WLAN/LAN Mode | 05110 | 0 | 4.102,00 | 85,00 | 85,00 |
| 1089600/00085 | 6 M400 LAN a 309 EUR | 05120 | 0 | 1.854,00 | 39,00 | 39,00 |
| 1089600/00086 | 83 M400 LAN o. Sichtschutz a 3 | 05120 | 0 | 23.157,00 | 482,00 | 482,00 |
| 1089600/00087 | 17 Move3500 4G/WLAN a 292 | 05110 | 0 | 4.964,00 | 103,00 | 103,00 |
| 1089600/00088 | 12 Move5000 4G/BT/WLAN a 3 | 05110 | 0 | 4.788,00 | 100,00 | 100,00 |
| 1089600/00089 | 25 V400m 4G/WLAN a 358 EUR | 05110 | 0 | 8.950,00 | 186,00 | 186,00 |
| 1089600/00090 | 2 CCV Vx680 GPRS a 399 EUR | 05110 | 0 | 798,00 | 17,00 | 17,00 |
| 1089600/00091 | 4 Desk5000 WLAN/LAN/Moden | 05110 | 0 | 1.356,00 | 28,00 | 28,00 |
| 1089600/00092 | 2 M400 LAN a 309 EUR | 05120 | 0 | 618,00 | 13,00 | 13,00 |
| 1089600/00093 | 66 M400 LAN a 309 EUR | 05120 | 0 | 20.394,00 | 425,00 | 425,00 |
| 1089600/00094 | 1 M400 LAN o. Sichtschutz a 3 | 05120 | 0 | 309,00 | 6,00 | 6,00 |
| 1089600/00095 | 22 Move3500 4G/WLAN a 254 | 05110 | 0 | 5.588,00 | 116,00 | 116,00 |
| 1089600/00096 | 8 Move5000 4G/BT/WLAN a 33 | 05110 | 0 | 2.696,00 | 56,00 | 56,00 |
| 1089600/00097 | 4 P400 LAN a 279 EUR | 05120 | 0 | 1.116,00 | 23,00 | 23,00 |
| 1089600/00098 | 4 P400 LAN a 279 EUR | 05120 | 0 | 1.116,00 | 23,00 | 23,00 |
| 1089600/00099 | 32 P400 LAN a 279 EUR | 05120 | 0 | 8.928,00 | 186,00 | 186,00 |
| 1089600/00100 | 71 P400 LAN o. Sichtschutz a | 05120 | 0 | 19.809,00 | 413,00 | 413,00 |
| 1089600/00101 | 55 P400 LAN o. Sichtschutz a | 05120 | 0 | 15.345,00 | 320,00 | 320,00 |
| 1089600/00102 | 10 V400c LAN a 279 EUR | 05110 | 0 | 2.790,00 | 58,00 | 58,00 |
| 1089600/00103 | 14 V400c LAN o. SichtSchutz | 05110 | 0 | 3.906,00 | 81,00 | 81,00 |
| 1089600/00104 | 35 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 05110 | 0 | 9.415,00 | 196,00 | 196,00 |
| Summe | 1 abgeschriebene Inventare | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| Gesamtsumme Inventarnummer | GWG Pool Terminals 151-1000EUR ab 2019 | 712.530,05 | 60.925,05 | 60.926,05 | ||
| Endsumme | 20.840.120,99 | 2.025.605.25 | 16.344.339,99 | |||
| Inventar | Bezeichnung | Restbuchwert |
| 1089600/00068 | 17 M400 LAN o. Sichtschutz a | 4.925,00 |
| 1089600/00069 | 114 Move3500 4G/WLAN a 292 | 31.207,00 |
| 1089600/00070 | 27 Move5000 4G/BT/WLAN a 3 | 8.530,00 |
| 1089600/00071 | 5 P400 LAN a 279 EUR | 1.308,00 |
| 1089600/00072 | 1 V400c LAN a 279 EUR | 262,00 |
| 1089600/00073 | 11 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 2.774,00 |
| 1089600/00074 | 6 Desk5000 WLAN/LAN/Moden | 1.992,00 |
| 1089600/00075 | 3 M400 LAN a 309 EUR | 908,00 |
| 1089600/00076 | 58 M400 LAN o. Sichtschutz a 2 | 17.549,00 |
| 1089600/00077 | 86 Move3500 4G/WLAN a254 | 21.389,00 |
| 1089600/00078 | 18 Move5000 4G/BT/WLAN a | 5.940,00 |
| 1089600/00079 | 76 P400 LAN a 279 EUR | 20.762,00 |
| 1089600/00080 | 8 P400 LAN o. Sichtschutz a 2 | 2.185,00 |
| 1089600/00081 | 8 V400c LAN a 279 EUR | 2.185,00 |
| 1089600/00082 | 4 V400c LAN o. Sichtschutz a | 1.132,00 |
| 1089600/00083 | 121 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 31.871,00 |
| 1089600/00084 | 14 Desk5000 WLAN/LAN Mode | 4.017,00 |
| 1089600/00085 | 6 M400 LAN a 309 EUR | 1.815,00 |
| 1089600/00086 | 83 M400 LAN o. Sichtschutz a 3 | 22.675,00 |
| 1089600/00087 | 17 Move3500 4G/WLAN a 292 | 4861,00 |
| 1089600/00088 | 12 Move5000 4G/BT/WLAN a 3 | 4.688,00 |
| 1089600/00089 | 25 V400m 4G/WLAN a 358 EUR | 8.764,00 |
| 1089600/00090 | 2 CCV Vx680 GPRS a 399 EUR | 781,00 |
| 1089600/00091 | 4 Desk5000 WLAN/LAN/Moden | 1,328,00 |
| 1089600/00092 | 2 M400 LAN a 309 EUR | 605,00 |
| 1089600/00093 | 66 M400 LAN a 309 EUR | 19.969,00 |
| 1089600/00094 | 1 M400 LAN o. Sichtschutz a 3 | 303,00 |
| 1089600/00095 | 22 Move3500 4G/WLAN a 254 | 5472,00 |
| 1089600/00096 | 8 Move5000 4G/BT/WLAN a 33 | 2.640,00 |
| 1089600/00097 | 4 P400 LAN a 279 EUR | 1.093,00 |
| 1089600/00098 | 4 P400 LAN a 279 EUR | 1.093,00 |
| 1089600/00099 | 32 P400 LAN a 279 EUR | 8.742,00 |
| 1089600/00100 | 71 P400 LAN o. Sichtschutz a | 19.396,00 |
| 1089600/00101 | 55 P400 LAN o. Sichtschutz a | 15.025,00 |
| 1089600/00102 | 10 V400c LAN a 279 EUR | 2.732,00 |
| 1089600/00103 | 14 V400c LAN o. SichtSchutz | 3.825,00 |
| 1089600/00104 | 35 V400m 4G/WLAN a 269 EUR | 9.219,00 |
| Summe | 0,00 | |
| Gesamtsumme Inventarnummer | 661.655,00 | |
| Endsumme | 4.495.781,00 | |
An die InterCard AG, Taufkirchen
Wir haben den Jahresabschluss der InterCard Aktiengesellschaft, Taufkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2019 bis zum 31. Oktober 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der InterCard Aktiengesellschaft, Taufkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2019 bis zum 31. Oktober 2020 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2019 bis zum 31. Oktober 2020 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Taufkirchen, den 31. März 2021
Warth
& Klein Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Stephan Mauermeier, Wirtschaftsprüfer
Andreas Schuster, Wirtschaftsprüfer
Allgemeine Aktivitäten im Geschäftsjahr 1. November 2019 bis zum 31. Oktober 2020 Im Geschäftsjahr vom 1. November 2019 bis zum 31. Oktober 2020 ("Geschäftsjahr") hat sich der Aufsichtsrat der InterCard (auch als "Unternehmen" bezeichnet) dank regelmäßiger mündlicher und schriftlicher Berichte des Vorstands bezüglich der aktuellen Aktivitäten und Pläne des Unternehmens auf dem neuesten Stand gehalten.
Der Aufsichtsrat konnte Fragen an den Vorstand stellen. Dies betraf unter anderem wichtige Geschäftsvorfälle, die der Vorstand dem Aufsichtsrat zur Kontrolle und Genehmigung vorgelegt hatte. Der Aufsichtsrat beriet den Vorstand zu diesen Angelegenheiten und überwachte die Beschlüsse des Vorstands in allgemeiner Hinsicht innerhalb des rechtlichen Rahmens und der Satzung des Unternehmens.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig über wichtige geschäftliche Aktivitäten, andere berichtspflichtige Ereignisse und Risikomanagementmaßnahmen, sowie sonstige wesentliche Geschäftsrisiken, von denen der Vorstand Kenntnis erlangt hatte. Der Aufsichtsrat diskutierte alle Abweichungen zwischen aktuellen und geplanten Aktivitäten des Unternehmens und deren Ursachen detailliert mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat kontrollierte wichtige Leistungskennzahlen des Geschäftsbetriebs des Unternehmens laufend und war deshalb in der Lage, die Angemessenheit wichtiger Finanzdaten zu beurteilen, wie etwa Umsatz und Rentabilität.
Darüber hinaus informierte sich der Aufsichtsrat über sonstige Themen, die nicht zum gewöhnlichen Geschäftsbetrieb des Unternehmens.
Außerdem sah der Aufsichtsrat keine Notwendigkeit zur gezielten Überprüfung bestimmter Vorkommnisse oder Transaktionen, die wesentliche Risiken zur Folge hätten haben können und deshalb sorgfältige Prüfungen des Aufsichtsrats gerechtfertigt hätten und an dieser Stelle hätten aufgeführt werden müssen.
Die im Rahmen der jährlichen Aktionärsversammlung gewählten und vom Aufsichtsrat ernannten Wirtschaftsprüfer, d.h. die Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus München, haben die Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr nach Maßgabe der Richtlinien des deutschen Handelsgesetzbuches zusammen mit dem Finanzbericht des Vorstands für das aktuelle Geschäftsjahr geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Aufsichtsrat hat die Jahresabschlüsse des Unternehmens und den Finanzbericht des Vorstands für das aktuelle Geschäftsjahr überprüft und ist zu der Auffassung gelangt, dass die Jahresabschlüsse und der Finanzbericht korrekt erstellt wurden, die Lage des Unternehmens am Bilanzstichtag angemessen wiedergegeben und insgesamt mit den dem Aufsichtsrat zu Kontrollzwecken zur Verfügung gestellten Informationen übereinstimmen. Die Bewertungsmethoden werden vom Aufsichtsrat als angemessen und die im Bedarfsfall erstellten bilanziellen Schätzungen als realistisch angesehen.
Der Abschlussprüfer Andreas Schuster, Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, nahm an der Aufsichtsratssitzung vom 27. April 2021 teil, reichten einen vollständigen Bericht über die Prüfungsergebnisse ein und beantworteten die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Die Abschlussprüfer hatten zuvor ihren Prüfungsbericht am Abend des 23. April 2021 zusammen mit dem Jahresabschluss zu Händen des Aufsichtsrates eingereicht. Der Aufsichtsrat diskutierte die Unterlagen und die Gutachten der Abschlussprüfer mit dem anwesenden Wirtschaftsprüfer von Grant Thornton und dem Vorstand und genehmigte die Unterlagen. Der Aufsichtsrat erklärt hiermit, nach Abschluss der Prüfung keinerlei Einwände bezüglich der oben genannten Unterlagen zu haben. Außerdem sieht der Aufsichtsrat keinen Anlass, den Prüfungsbericht der Wirtschaftsprüfer infrage zu stellen.
Der Aufsichtsrat gelangt zu dem abschließenden Urteil, dass bezüglich der Jahresabschlüsse keinerlei Einwände bestehen. Der Aufsichtsrat genehmigt hiermit die geprüften Jahresabschlüsse des Vorstands. Der Jahresabschluss mit Stand zum 31. Oktober 2020 gilt hiermit gemäß § 171 Abs. 2 AktG als genehmigt. Der Jahresabschluss wird damit gemäß § 172 AktG angenommen.
Der Jahresabschluss für das aktuelle Geschäftsjahr, und dabei insbesondere die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz, der Anhang und der Lagebericht werden gebilligt und gilt damit als genehmigt.
Im Rahmen der Sitzung vom 27. April 2021 fragten die Aufsichtsratsmitglieder außerdem nach dem Umfang und den Kosten der Wirtschaftsprüfung und brachten keine Einwände hervor. Darüber hinaus fragten sie nach prüfungsfremden Arbeiten die Grant Thornton zu Gunsten des Unternehmens erledigt hat, und kam zu der Auffassung, dass diese Arbeiten mit Blick auf den Umfang und die erhobenen Gebühren der Unabhängigkeit von Grant Thornton als Abschlussprüfer keinen Abbruch tun.
Als Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit während des Geschäftsjahres möchte der Aufsichtsrat allen Mitarbeitern der InterCard AG und dem Vorstand seinen herzlichen Dank aussprechen.
Frankfurt a.M., den 27. April 2021
für den Aufsichtsrat
Kai Schadbach, Aufsichtsratsvorsitzender
Die InterCard AG, Taufkirchen, gibt hiermit bekannt, dass der Jahresabschluss per 31. Oktober 2020 durch den Aufsichtsrat am 27. April 2021 gebilligt wurde und die Hauptversammlung den Jahresabschluss am 27. April 2021 festgestellt hat.
Taufkirchen, den 27. April 2021
InterCard AG
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