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Amtsgericht München HRB 202412
Vorher
nanoCrypt AG
Eingetragen
8.2.2005
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Entwicklung und Vermarktung von Anwendungen, Informationsvermittlung und Handel mit Rechten aus dem Nanotechnologiebereich und verwandte Geschäfte sowie Consulting (außer Rechtsund Steuerberatung); ferner alle Tätigkeiten eines Kommunikationsunternehmens, wie insbesondere Werbe-, Marketing-, Vermarktungs-, PR- und Managementaufgaben- dazu zählt insbesondere die Tätigkeit zur Erstellung von Inhalten für mediale Plattformen (z. B. TV, Internet, Mobil, Print, Audio), auch die Nutzung des Mediums Spiel als integrierte, multimediale Werbe- und Vertriebsform jeglicher Art; ferner Erbringung von mit dem Unternehmensgegenstand zusammenhängenden Agentur- und Beratungsdienstleistungen gegenüber Dritten, Entwicklung, Vermarktung, Lizenzierung, Vertrieb von Softwarelösungen und Vertrieb von medialen Plattformen im Bereich Sport, Film und Musik;

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

nanoCrypt AG

Lorch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 52.665,00 66.478,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.005,00 45.742,00
II. Sachanlagen 11.660,00 20.736,00
B. Umlaufvermögen 67.753,00 55.630,80
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 26.022,01 52.863,88
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 41.730,99 2.766,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.379,01 9.088,82
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 100.617,28 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 230.414,29 131.197,62

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 38.581,17
I. gezeichnetes Kapital 178.561,00 178.561,00
II. Kapitalrücklage 564.476,50 564.476,50
III. Verlustvortrag 704.456,33 448.073,64
IV. Jahresfehlbetrag 139.198,45 256.382,69
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 100.617,28 0,00
B. Rückstellungen 45.000,00 33.600,00
C. Verbindlichkeiten 185.414,29 59.016,45
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 185.414,29 59.016,45
Bilanzsumme, Summe Passiva 230.414,29 131.197,62

Anhang


1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der nanoCrypt AG ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes werden berücksichtigt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

  2. Form der Darstellung

Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften der §§ 266, 275 HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt in Kontenform gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB.
 
3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden änderten sich mit Ausnahme der geänderten Vorschriften aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes gegenüber dem Vorjahr nicht.

Die Posten der Bilanz sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Die Vorjahreszahlen wurden gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht an die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes angepasst.

4. Fremdwährung
 
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Da die auf fremde Währung lautenden Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr haben, erfolgt die Jahresabsschlusssichtagsbewertung unabhängig vom Imparitäts- und Realisationsprinzip (§ 256a HGB) zum Devisenkassamittelkurs.

5. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

5.1 Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen die EDV-Software sowie den Geschäfts- oder Firmenwert. Die Abschreibung der EDV-Software erfolgt auf 3 bis 4 Jahre linear pro rata temporis. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre linear pro rata temporis abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren unterstellt. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Abschreibung der Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt pro rata temporis.

Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Einzelanschaffungskosten Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 betragen, wurde bis 2009 ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben wird.

5.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Verrechnungskonten gegenüber den Vorständen in Höhe von Euro 13.706,73 und Steuererstattungsansprüche in Höhe von Euro 1.913,11 enthalten.

5.3 Eigenkapital

Das Eigenkapital weist folgende Zusammensetzung auf:

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2010 Euro 178.561,00.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 178.561 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von Euro 1,00.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. August 2009 zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals ermächtigt, das Grundkapital bis zum 28. August 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (einschließlich sogenannter gemischter Sacheinlagen) einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 89.280,00 zu erhöhen ( Genehmigtes Kapital 2009), und dabei einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen.

Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung der Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:
  

Zur Vermeidung von Spitzenbeträgen;

Bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet und die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen neuen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch zum Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Das Ermächtigungsvolumen verringert sich um den anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft, der auf Aktien entfällt oder auf den sich Wandlungs- und/oder Optionsrechte bzw. - pflichten aus Schuldverschreibungen beziehen, die seit Beschlussfassung über diese Ermächtigung aufgrund anderer Ermächtigungen in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Bezugsrechtsausschluss veräußert oder ausgegeben worden sind;

Bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen im Rahmen des Erwerbs eines Unternehmens, von Unternehmensteilen, einer Beteiligung an einem Unternehmen, von sonstigen wesentlichen Betriebsmitteln oder von Forderungen gegen die Gesellschaft.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung, insbesondere den Inhalt der Aktienrechte, die Bedingungen der Aktienausgabe einschließlich des Ausgabebetrags, festzulegen.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu Euro 89.280,00 durch Ausgabe von bis zu 89.280 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von Euro 1,00 je Aktie bedingt erhöht ( Bedingtes Kapital 2009). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 28. August 2009 unter Tagesordnungspunkt 7, Ziffer 1 beschlossenen Ermächtigung von der Gesellschaft begeben werden und ein Options- bzw. Wandlungsrecht auf neue auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft gewähren bzw. eine Wandlungspflicht bestimmen.

Der Ausgabebetrag für die neuen auf den Namen lautenden Stückaktien aus dem Bedingten Kapital 2009 muss mindestens 80 % des rechnerischen Durchschnitts der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse (Parkett) an den letzten 10 Börsenhandelstagen vor dem Tag der Beschlussfassung durch den Vorstand über die Ausgabe der Teilschuldverschreibungen betragen, in keinem Fall jedoch weniger als Euro 1,00 je Stückaktie. Für die Inhaber der Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen können übliche Verwässerungsbestimmungen vorgesehen werden.

Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie von Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch gemacht wird oder wie die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden oder durch die Gesellschaft ein Barausgleich erfolgt. Die neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien nehmen ab Beginn des Geschäftsjahres, in dem sie durch Ausübung von Options- oder Wandlungsrechten bzw. durch die Erfüllung von Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB ist durch die Ausgabe neuer Anteile über den Nennwert hinaus entstanden.

5.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sind berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf Euro 45.000,00 und betreffen im wesentlichen Personalkosten, Aufsichtsratsvergütungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

5.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeitenspiegel
  

 
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Euro
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Euro
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
0,00
0,00
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
92.729,90
0,00
- Sonstige Verbindlichkeiten
92.684,39
0,00
   - davon aus Steuern (Euro 480,72)
 
 
   - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (Euro 81,01)
 
 
 
185.414,29
0,00

 
6. Ergänzung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Jahresüberschuss/-fehlbetrag
      

 
  2010   Euro
  2009   Euro
Jahresfehlbetrag
-139.198,45
-256.382,69
Verlustvortrag aus dem Vorjahr
-704.456,33
-448.073,64
Bilanzverlust
-843.654,78
-704.456,33



Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust als Verlustvortrag auf neue Rechnung in das Jahr 2011 vorzutragen.

7 . Ergänzende Angaben

7.1 Angaben zu den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

  

Vorstand
Beruf
Herr Martin Pick, Lorch (Vorstandsvorsitzender)
Vorstand
Herr Andreas Fendl, Lorch
Vorstand
Herr Prof. Dr. Michael Stephan, Marburg
Universitätsprofessor


Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

  

Aufsichtsrat
Beruf
Herr Ulrich Engelhardt Vorsitzender
IT-Manager
Herr Jürgen Stumpfrock Stellvertretender Vorsitzender
Bankkaufmann
Herr Dr. Michael Dauner
Wissenschaftler


Die an Mitglieder des Vorstandes gewährten Vorschüsse und Kredite belaufen sich zum
31. Dezember 2010 auf Euro 13.706,73. Für die eingeräumten Verrechnungskonten wurde eine Verzinsung von 3 % vereinbart.

7.2 Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse im Sinne der §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Abs. 1 Nr. 3 HGB bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen.

 
Lorch, im November 2011

  

Marko Vogt
 
 
Vorstand
 
 

  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.11.2011 festgestellt.

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