Buloh Capital GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tino Reichardt seit 14.11.2025 | Vorstandsmitglied |
Thomas Kretter seit 8.2.2023 | Vorstandsmitglied |
Jörg Kintzel seit 18.2.2015 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Valuniq AGHilpoltsteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Darstellung der Gesellschaft und des Geschäftsverlaufs 1. Darstellung der Gesellschaft Die Gesellschaft mit Sitz in Hilpoltstein wurde im Jahr 2005 gegründet. Als unabhängiger Finanzdienstleister im deutschen Markt bieten wir Finanzdienstleistungen aller Art für Privat- und Geschäftskunden und vermitteln Produkte aus allen Produktbereichen der Finanzdienstleistung. Mittels ausführlicher Datenaufnahme und nachfolgender Analyse der finanziellen und strukturellen Gegebenheiten finden wir für jeden Mandanten die individuell besten Lösungen. Damit wirtschaftlicher Aufschwung zu dauerhaftem Wohlstand wird, arbeiten wir nach einem fünfstufigen Beratungssystem. Unser Ansatz umfasst dabei ein breites Leistungsspektrum, mit dem wir die Finanzstrategie unserer Mandanten immer wieder an deren aktuelle Lebensumstände anpassen können. Um unseren Mandanten doppelte Betreuungsqualität zu garantieren, haben wir außerdem ein eigenes Assistenzsystem entwickelt: Im Rahmen dessen steht unseren Kunden neben dem eigentlichen Berater immer noch ein weiterer fester Ansprechpartner zur Verfügung. Dieser koordiniert sämtliche Vorgänge der Zusammenarbeit mit Valuniq und reagiert in kürzester Zeit auf Anfragen der Mandanten. 2. Darstellung der Rahmenbedingungen und des Geschäftsverlaufs a. Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland betrug im Jahr 2022 rund 3,867 Billionen Euro, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 1,9% bedeutet. Nach einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes im Vorjahr in Höhe von 2,7% wurden die Folgen des Ukrainekrieges auch auf das inländische Bruttoinlandsprodukt spürbar. Der Anteil der Finanzbranche an der deutschen Wertschöpfung lag im Jahr 2022 bei 3,6%, was einen Rückgang von 0,2% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. (Quelle: Statistisches Bundesamt). b. Geschäftsverlauf Die Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2022 waren durch den im Februar begonnenen Krieg in der Ukraine und dadurch mit steigender Unsicherheit in großen Teilen der Wirtschaft und Bevölkerung, verbunden. Aufgrund der stetigen Verbesserung der Beratungskompetenzen sowie der Fokussierung auf Unternehmermandate konnte das Geschäftsjahr jedoch mit einer Umsatzsteigerung von mehr als 100% abgeschlossen werden. II. Darstellung der Lage des Unternehmens a. Vermögenslage Die Bilanzposition Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ist um 72% auf TEUR 7.874 (Vj.: TEUR 4.565) gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Stornoreserveforderungen gegenüber den Produktpartnern. Der Bestand an Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens betrug insgesamt TEUR 3.045 (Vj.: TEUR 2.309) und somit 24% der Bilanzsumme. Die Gesellschaft konnte durch die abgeschwächten Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie dadurch erleichterter Rahmenbedingungen, das Geschäftsjahr mit einer positiven Entwicklung abschließen. b. Finanzlage Das Eigenkapital der Valuniq AG setzt sich neben dem gezeichneten Kapital und den gesetzlichen Rücklagen aus dem Bilanzgewinn zusammen. Das Eigenkapital hat sich um 63% auf TEUR 1.966 (Vj.: TEUR 1.209) erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt trotz einer gegenüber dem Vorjahr um 57% gestiegenen Bilanzsumme weiterhin 15%. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Geschäftsjahr 2022 in den Beteiligungen an der Value Business Academy GmbH sowie der Valuniq Spirit GmbH. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus Eigenmitteln. Die flüssigen Mittel, bestehend aus Kassen- und Bankguthaben sowie Wertpapieren des Umlaufvermögens betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 4.032 (Vj. TEUR 2.523), bzw. 31% der Bilanzsumme. c. Ertragslage Aufgrund der verbesserten Rahmenbedingungen konnten die Umsatzerlöse, welche zum größten Teil aus Vermittlungsleistungen resultieren, um 108% auf TEUR 25.555 (Vj. TEUR 12.282) gesteigert werden. Die Valuniq AG konnte das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEU 1.258 abschließen. III. Darstellung der Chancen und Risiken und Prognose Aufgrund der durch den anhaltenden Ukrainekrieg vorhandenen Konjunkturrisiken wird für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 weiterhin von einem verlangsamten Beitragswachstum der gesamten Versicherungsbranche ausgegangen. Die Gesellschaft richtet ihr Hauptaugenmerk auf die weiterhin fokussierte Spezialisierung, Professionalisierung und Erweiterung des Produktportfolios sowie dem Ausbau der strukturellen, fachgebietsübergreifenden Beratung von Unternehmen. Dadurch sieht sich die Gesellschaft jedoch in Bezug auf die Herausforderungen der Zukunft in einem schwierigen Marktumfeld gut aufgestellt. Daher wird für die Finanz- und Ertragslage trotz des schwierigen Marktumfeldes von einer dauerhaft positiven Entwicklung ausgegangen. Der Vorstand erwartet für die folgenden Geschäftsjahre bis 2024 durch eine fokussierte Mandantenbetreuung, sowie die Einstellung zusätzlicher Vertriebsmitarbeiter eine jährliche Umsatzsteigerung in Höhe von 5-10% sowie konstante Ergebnisentwicklung. Diese Einschätzung beruht jedoch auf Prognosen und Planungen und können daher in einem schwierigen Marktumfeld nicht garantiert werden. Die strategische Ausrichtung des Jahres 2023 sowie der Folgejahre besteht weiterhin im weiteren Ausbau der Vertriebsstruktur, der ständigen Schulung und Weiterbildung der Vertriebspartner sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Implementierung von Qualitätsstandards zur Vermeidung von Risiken einer künftigen Stornierung von Provisionserträgen. Des Weiteren legt die Gesellschaft unverändert den Schwerpunkt auf die Ausweitung des bestehenden Produktportfolios, auch durch die Gründung/Übernahme weiterer Tochtergesellschaften, hin zu einer vollumfänglichen, lebensbegleitenden Beratung der Mandanten sowie der strukturellen, fachgebietsübergreifenden Beratung von Unternehmen. IV. Besondere Vorgänge nach dem Stichtag Besondere Umstände und Risiken, die den Fortbestand der Valuniq AG gefährden könnten, sind aus heutiger Sicht nicht bekannt. Zur Vermeidung von Risiken wird das Risikomanagement laufend verbessert und angepasst.
Hilpoltstein, den 21. März 2023 Andreas Holub, Vorstandsvorsitzender Jörg Kintzel, Vertriebsvorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Zugänge der geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden unter Inanspruchnahme der steuerlichen Erleichterungsmethode im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Sofern der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem nominalen Wert angesetzt. Aktive latente Steuern wurden im Geschäftsjahr aufgrund der handels- und steuerrechtlich unterschiedlichen Abzinsungssätze für Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit einem durchschnittlichen Steuersatz in Höhe von 28,42 v.H. gebildet. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit laufzeitindividuellen durchschnittlichen Marktzinssätzen abgezinst. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen aus Stornoreserveeinbehalten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 6.289 (Vorjahr: TEUR 3.453). Sonstige Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 58). Latente Steuern Der Bestand an aktiven latenten Steuern beträgt TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 249) und wurde aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt EUR 50.000,00 und umfasst 50.000 Stückaktien. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 193). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren betragen TEUR 7.207 (Vorjahr: TEUR 4.703). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Beratungsverträgen von insgesamt TEUR 444, davon fällig bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 341 und zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von TEUR 103. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse aus Vermittlungsgeschäften betrugen TEUR 25.368 (Vorjahr: TEUR 12.114). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 354 bestehen im Wesentlichen aus Gewinnen aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens (TEUR 27), Zuschüssen (TEUR 100) sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 97). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4 enthalten. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 21). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 18 Mitarbeiter beschäftigt, davon 7 Vollzeitkräfte, 10 Teilzeitkräfte sowie ein/e geringfügig Beschäftigte/r. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten folgende Personen dem Vorstand an: Andreas Holub selbständiger Finanzdienstleister Vorstandsvorsitzender Jörg Kintzel selbständiger Finanzdienstleister Vertriebsvorstand Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten folgende Personen dem Aufsichtsrat an: Stefan E. Förster Rechtsanwalt Vorsitzender Manuel Eberhardt Steuerberater stellvertretender Vorsitzender Stephan Bruckner Key Account Prisma Life Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Auf die Angabe der Vergütung der Vorstände wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31.12.2022 haben, gibt es nichts zu berichten.
Hilpoltstein, den 21. März 2023 Andreas Holub, Vorstandsvorsitzender Jörg Kintzel, Vertriebsvorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionäre, dem Aufsichtsrat der Firma Valuniq AG, bestehend aus Herrn RA Stefan Förster (Vorsitzender), Herrn StB Manuel Eberhardt (stellvertretende Vorsitzende), Herrn Stephan Bruckner liegt der vom Vorstand mit Unterstützung der IKAIRUS Steuerberatungsgesellschaft mbH, Lucas-Cranach-Straße 14, 96317 Kronach aufgestellte Jahresabschluss der Firma Valuniq AG zum 31.12.2022, sowie der Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns 2022 zur Prüfung vor. Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Entwicklung der Gesellschaft begleitet. Hierbei informierte der Vorstand stetig umfassend über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und insbesondere der Aufsichtsratsvorsitzende standen während des Geschäftsjahrs 2022 regelmäßig in Kontakt mit dem Vorstand und ließen sich in zahlreichen Einzelgesprächen laufend über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten und überwachten die Tätigkeit des Vorstands. Dem Aufsichtsrat war rechtzeitig der Jahresabschluss vorgelegt worden, wobei der Vorstand und der die Bilanz erstellende Steuerberater, auch in Abwesenheit des Vorstandes, für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung standen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss in der Aufsichtsratskonferenz vom 20.04.2023 intern ausführlich erörtert. Die Firmenentwicklung insgesamt gestaltete sich außerordentlich positiv. Gegenüber dem Vorjahr ist trotz des schwierigen Marktumfeldes im Lichte der Corona-Situation eine Steigerung der Umsatzerlöse um mehr als 100% zu verzeichnen, das Eigenkapital hat sich um 63% auf € 1.966.000,00 erhöht. Nach eigener Prüfung stellt der Aufsichtsrat fest, dass Einwände hiergegen nicht zu erheben sind. Demnach hat der Aufsichtsrat in der Bilanzkonferenz vom 20.04.2023 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns von € 1.911.423,40, wonach dieser in Höhe von € 1.000.000,00 an die Aktionäre auszuschütten ist, im Übrigen, also in Höhe von € 911.423,40 für Gewinnvortrag verwendet wird, schließt sich der Aufsichtsrat nach Abwägung der Interessen der Aktionäre an einer Ausschüttung und der Interessen der Gesellschaft an einem Gewinnvortrag an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der Valuniq AG für seinen hohen persönlichen Einsatz und seine außerordentliche Leistung im abgelaufenen erfolgreichen Geschäftsjahr der Gesellschaft.
Schwabach im April 2023 für den Aufsichtsrat Stefan Förster, Vorsitzender Einladung / TO HauptversammlungTop 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2022 Der Versammlungsleiter stellt den in der Einberufung bekannt gemachten Beschlussvorschlag der Verwaltung (vgl. Anlage A2) zur Abstimmung. Die Aktionäre beschließen sodann einstimmig ohne Stimmenthaltung: Der im Jahresabschluss ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von € 1.911.423,40 wird in Höhe von € 1.000.000,00 an die Aktionäre ausgeschüttet, im Übrigen, also in Höhe von € 911.423,40, für Gewinnvortrag verwendet. Der Versammlungsleiter verkündet das Ergebnis der Beschlussfassung zu Top 2 und stellt den Beschluss fest. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Valuniq AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Valuniq AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Valuniq AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20.04.2023 Auren KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dr. Robert Rek, Wirtschaftsprüfer Melanie Kobitzsch, Wirtschaftsprüferin |
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