wahbio GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PHYWE Systeme GmbH & Co. KGGöttingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen. 1.1.1 Geschäftsmodell 1.1.2 Forschung und Entwicklung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage 2.2.1 Ertragslage 2.2.2 Finanzlage 2.2.2.1 Kapitalstruktur 2.2.2.2 Investitionen 2.2.2.3 Liquidität 2.2.3 Vermögenslage 2.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht 3.2 Chancen- und Risikobericht Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, Planung, Entwicklung sowie Herstellung und Vertrieb von technischen, medizinischen und naturwissenschaftlichen Lehr-, Mess-, Steuer- und Prüfgeräten für alle Anwendungsfälle sowie Mobiliar und Laboreinrichtungen für öffentliche Auftraggeber, wissenschaftliche Einrichtungen, Handel und Industrie; darüber hinaus die Planung, Errichtung und Ausstattung von Produktionsstätten zur Herstellung von naturwissenschaftlichen und technischen Erzeugnissen sowie speziellem Mobiliar und die sonstige wissenschaftliche Bearbeitung naturwissenschaftlicher und technischer Aufgaben aller Art auf dem Entwicklungs- und Forschungssektor. Die Gesellschaft ist in Zusammenarbeit mit ca. 100 Händlern weltweit tätig. Die Mitarbeiterzahl stellt sich nach internen Kennzahlen wie folgt dar:
Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern reduzierte sich im Geschäftsjahr um 2 Personen, wobei wir diese Entwicklung im Bereich der Angestellten verzeichneten. Ausbildungsverhältnisse sind hierbei berücksichtigt. Die PHYWE Systeme GmbH & Co. KG (im Folgenden: PHYWE) ist zum Bilanzstichtag 31.Dezember 2023 eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB. 1.2 Forschung und Entwicklung Unsere internen Ausgaben für die Weiterentwicklung und Pflege unseres Produktportfolios haben sich wie im Vorjahr erneut erhöht und befinden sich wieder auf dem absoluten Niveau der Vorjahre. Die Digitalisierung im Bildungsbereich hat im vergangenen Geschäftsjahr in Deutschland einen großen Schritt nach vorne gemacht. Grund dafür ist u.a. das Auslaufen des Digitalpakt Schule im Jahr 2024 und die noch offene Entscheidung einer Weiterführung. Die verbesserte Ausstattung von digitaler Infrastruktur (WLAN, Smartboards, mobile Endgeräte, etc.) an Schulen bietet eine perfekte Basis für den Einsatz unserer Lehr- und Lösungssysteme für den digitalen, naturwissenschaftlichen Unterricht. Folglich ist die diesbezügliche Weiterentwicklung unserer Produkte ein wesentlicher strategischer Schwerpunkt in der Ausrichtung unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Das seit Jahren wachsende Produktprogramm Cobra SMARTsense wurde weiter verbessert und ausgebaut. Zu nennen ist hier z.B. die Messwertaufnahme der Sensoren ohne mobiles Endgerät. Damit wird nicht nur der digitale Unterricht in Umwelt und Freiland gefördert, sondern die Sensoren auch deutlich flexibler für mögliche Anwendungen in der Industrie einsetzbar. Beispielhaft für die ständigen Funktionserweiterungen und Anwendungsvereinfachungen bei unseren Softwarelösungen sind die neuen Lernstatistiken in unserer Lernplattform curricuLAB zu nennen, welche eine transparentere und persistente Lernerfolgskontrolle ermöglichen. Einen Schwerpunkt unserer Entwicklungsarbeit im Digitalbereich bildete die Konzeption und Umsetzung der neuen Produktreihe SMARTfloor. Dabei handelt es sich um einen innovativen Sensorboden, der als universelles Eingabegerät fungiert und neben dem Einsatz in Schulen (Informatikunterricht) eine Vielzahl anderer Anwendungsmöglichkeiten (Fitness, Reha, Event) bietet. Teile der eingeflossenen Entwicklungen sind so innovativ, dass darauf Patentschutz beantragt wurden. Im Bereich der analogen Hardware wurde die Optimierung des Optikportfolio für den Hochschulbereich abgeschlossen. Unser Produktprogramm durch die Finalisierung des Sets "Das Auge" vervollständigt. Des Weiteren konnte der Bereich der Neurobiologie durch Einbeziehung der Cobra SMARTsense Sensoren bedienerfreundlicher und für eine breitere Zielgruppe nutzbar gemacht werden. Die weltweit in dieser Breite und Tiefe nach unserer Auffassung herausragende Angebotspalette an analogen und digitalen Produkten, interaktiver Versuchsanleitungen, zahlreicher Dienstleistungen und dazu passender Softwarelösungen soll die Positionierung von PHYWE weiter als Premium-Anbieter für alle Lehrplanthemen der Physik, Biologie und Chemie festigen. PHYWE ist vor dem Hintergrund gegenwertiger und zukünftiger Abhängigkeiten und geopolitischer Herausforderungen grundsätzlich bestrebt, eigene Kompetenzen und Ressourcen wieder verstärkt auszubauen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In einem von Unsicherheiten geprägten globalen Umfeld stehen die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter dem Vorzeichen mehrerer Schocks für die Weltwirtschaft. (IWF-Jahresbericht 2023). Während die politischen Entscheidungsträger konzentriert daran arbeiten, die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Pandemie abzufedern, stehen zugleich - unter anderem infolge des Klimawandels und der digitalen Revolution - massive, längerfristige Veränderungen an. Damit nehmen die wirtschaftlichen Risiken stark zu (IWF-Jahresbericht 2022). Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat nachgelassen. In vielen Regionen der Welt belasteten hohe Inflationsraten den Konsum. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten (Sachverständigenrat, Jahresgutachten 2023/2024). Bildung beeinflusst die Entwicklungschancen und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Volkswirtschaften in einer globalisierten und wissensbasierten Weltwirtschaft. Für das Wachstum der Volkswirtschaften sind die Humanressourcen und die durch Forschung und Entwicklung gewonnenen Erkenntnisse zunehmend wichtiger als Sachressourcen (Statistisches Bundesamt, Bildungsfinanzbericht 2022). Das Ziel 4 der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung - Förderung inklusiver, gleichberechtigter und hochwertiger Bildung für alle - unterstreicht die Notwendigkeit der nachhaltigen Förderung und Weiterentwicklung von Bildung für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weltweit (OECD, Bildung auf einen Blick 2022). Aus Sicht der deutschen Wirtschaft kommt der Ausweitung der digitalen Infrastruktur und der Förderung der Bildung - insbesondere der MINT-Fächer- zur Bewältigung diverser disruptiver Entwicklungen höchste Bedeutung zu (INSM-Bildungsmonitor 2023, Institut der deutschen Wirtschaft). Die Pandemie hat gezeigt, wie wertvoll digitale Tools für Bildungseinrichtungen sind. Um im vollen Umfang von der Digitalisierung zu profitieren, muss die Innovationskultur im Bildungsbereich gestärkt werden. (OECD, Bildung auf einen Blick 2022). Die Digitalisierung im Bildungssystem kann dabei helfen, mehrere bildungspolitische Ziele zu adressieren. Qualitativ hochwertige Lernsoftware kann beispielsweise ergänzend eingesetzt Unterricht und Selbstlernzeiten effektiver machen, die Individualität des Lernens fördern und Kapazitäten der Lehrkräfte für intensivere Betreuung im Unterricht schaffen (Sachverständigenrat, Jahresgutachten 2021/2022). Entsprechend ist mittel- und langfristig ist weiterhin von einem weltweit stabilen Potential für das PHYWE-Kerngeschäft auszugehen, das auch in den kommenden Jahren Chancen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens darstellt. 2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis, das EBIT sowie der operative Mittelfluss (Net Cashflow). 2.2.1 Ertragslage Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 war weiterhin durch diverse globale Herausforderungen beeinträchtigt. Insgesamt konnten wir dennoch eine deutliche Steigerung des Geschäftsvolumens verzeichnen. Regional verlief diese Entwicklung aber sehr differenziert. Während wir das Geschäftsvolumen in Deutschland erneut signifikant ausweiten konnten, war es uns im Export nicht möglich, das niedrige Niveau des letzten Jahres zu verbessern. Im Gegensatz zum Vorjahr weisen wir Bestandssenkungen von T€ -241 aus (Vorjahr: T€ 318). Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben im Berichtszeitraum mit T€ 252 (Vorjahr: T€ 253) unverändert. Der Personalaufwand erhöhte sich insgesamt um T€ 486 bzw. 8% auf T€ 6.887 (Vorjahr: T€ 6.401). Der Anstieg resultiert insbesondere aus erhöhter variabler Vergütung aufgrund verbesserter Zielerreichung sowie aus periodenfremden Personalaufwand i.H.v. T€ 195. Die Abschreibungen reduzierten sich um -19% auf T€ 248 (Vorjahr: T€ 306). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichneten bei unterschiedlichen Entwicklungen vieler Positionen mit T€ 6.059 insgesamt einen leichten Anstieg um T€ 194 bzw. 3% zum Vorjahr (T€ 5.865). Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen i.H.v. T€ 250. Unseren Break-Even-Umsatz konnten wir auf dem guten Niveau der Vorjahre leicht verbessern. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte mit T€ 3.627 (Vorjahr: T€ 1.747) mehr als verdoppelt werden. Das Finanzergebnis beläuft sich auf T€ 25 (Vorjahr: T€ -2). Der Steueraufwand ist mit T€ 604 analog der Ergebnisentwicklung stark gegenüber dem Vorjahr (T€ 286) gestiegen. Der Jahresüberschuss erhöhte sich sehr deutlich auf T€ 3.049 (Vorjahr: T€ 1.459). Die Ergebniskennzahlen stellen sich in der Übersicht wie folgt dar:
Die Planung für 2023 ging bei dem Rohergebnis und dem EBIT von einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr aus. 2.2.2 Finanzlage 2.2.2.1 Kapitalstruktur Absolut erhöhte sich das Eigenkapital auf T€ 11.444 (Vorjahr: T€ 8.395). Die Eigenkapitalquote stieg deutlich von 60,4% im Vorjahr auf 70,9% zum Ende des Geschäftsjahrs 2023.
3 Eigenkapitalquote:
(Eigenkapital/Gesamtkapital)*100
Die PHYWE weist zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus.
4 Finanzaufwandquote:
Finanzergebnis/Netto-Finanzverbindlichkeiten (Durchschnitt
Stichtage)*100
5 Verschuldungsgrad:
Finanzverbindlichkeiten/Eigenkapital
6 Nettoverschuldung: Finanzverbindlichkeiten
abzgl. Kasse und Bankguthaben
Seit dem Geschäftsjahr 2015 weisen wir eine positive Nettoverschuldung (= Nettoliquidität) aus; diese entspricht nach Tilgung der letzten Finanzverbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2019 ausschließlich dem Kassenbestand bzw. dem Guthaben bei Kreditinstituten. Im Jahr 2023 beläuft sich dieser Wert auf T€ 6.076 (Vorjahr T€ 2.556). Weitere wesentliche neue finanzielle Verpflichtungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. 2.2.2.2 Investitionen
Im Jahr 2023 beliefen sich unsere Ausgaben für Investitionen auf insgesamt T€ 426 (Vorjahr T€ 120). Die Schwerpunkte dieser im Jahr 2023 deutlich ausgeweiteten Investitionstätigkeit bildeten erneut Maßnahmen zur weiteren Digitalisierung unserer Geschäftstätigkeit - sowohl zum Ausbau unseres Produktportfolios im Bereich des Digitalen Lernens als auch zur weiteren Verbesserung unserer internen Geschäftsprozesse. 2.2.2.3 Liquidität Der Cash Flow des Geschäftsjahres zeigt die nachfolgend aufgeführte Entwicklung:
Die Kapitalflussrechnung wurde in Anlehnung an die interne Steuerung erstellt. Der operative Mittelfluss (Net Cashflow) konnte durch die sehr gute Ergebnisentwicklung und konsequentes Working Capital Management mit T€ 3.520 signifikant zum Vorjahr (T€ -75) verbessert werden Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Ein Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit erfolgte im Geschäftsjahr 2023 nicht. 2.2.3 Vermögenslage Bilanzsumme
Die Bilanzsumme ist bei erhöhtem Geschäftsvolumen ebenfalls gestiegen. Die Anlagendeckung wurde trotz Ausweitung des Anlagevermögens erneut verbessert. Die wesentliche Erhöhung der Aktiva erfolgte bei den Bankguthaben. Die Passiva erhöhten sich im Wesentlichen durch einen Anstieg des Eigenkapitals.
7 Anlagendeckung I:
(Eigenkapital/Anlagevermögen) *100
Die Vorräte konnten wir trotz Ausweitung des Geschäftsvolumens auf T€ 5.996 (Vorjahr: T€ 6.612) reduzieren. Diese Entwicklung steht auch im Zusammenhang mit den im Vorjahr aufgetretenen Problemen in den internationalen Lieferketten. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sank auf T€ 3.069 (Vorjahr: T€ 3.836). Die Kennzahlen zur Steuerung des Umlaufvermögens zeigen unverändert zielgerechte, zufriedenstellende Werte. Der Finanzmittelbestand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 6.076 (Vorjahr: T€ 2.556). 2.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens PHYWE konnte seine Erwartungen zum Geschäftsverlauf 2023 in Bezug auf die Entwicklung der Leistungsindikatoren Rohergebnis und EBIT erfüllen. Die Zielgröße Net Cashflow entwickelte sich bedingt durch die sehr gute Ergebnissituation und einem deutlich positiven Mittelfluss aus dem Working Capital noch besser als erwartet. Insgesamt ist das Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der weiterhin zahlreich zu begegnenden, oben beschriebenen Sondereinflüsse als sehr zufriedenstellend zu beurteilen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 2.3 Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet PHYWE im Kontext der oben beschriebenen Unsicherheiten im weltwirtschaftlichen Umfeld ein Rohergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Wir sind allerdings zuversichtlich, dass der langfristige Trend zur Steigerung von Investitionen in Bildung weltweit -auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche- anhalten und unsere Geschäftsaussichten auch zukünftig weiter positiv beeinflussen wird. Aufgrund von geplanter Intensivierung von Maßnahmen zur Steigerung unserer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit in Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb erwarten wir 2024 beim EBIT einen Wert leicht unter dem Wert dieses Geschäftsjahres. Für den Net Cashflow erwarten wir im Jahr 2024 erneut einen hohen positiven Wert, allerdings deutlich unterhalb des Niveaus des aktuellen Geschäftsjahres. Hinsichtlich dieser zukunftsbezogenen Aussagen ist darauf hinzuweisen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den geschilderten Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen. Insbesondere sind mögliche Auswirkungen des aktuellen Krieges zwischen der Ukraine und Russland auf die globalen Wirtschaftsmärkte weiterhin nicht konkretisierbar. 2.4 Chancen- und Risikobericht Investitionen in neue Technologien und innovative Produkte zielen flankierend auf die Sicherung und den Ausbau eines nachhaltigen Wettbewerbsvorteiles und auf die Ausweitung der Absatzchancen. Die weltweit ständig zunehmende Digitalisierung aller Bereiche des Lebens -so auch in der Bildung- erfordert von uns ein daran ausgerichtetes Handeln. Neue Möglichkeiten zur Ausgestaltung unseres Produktportfolios von Hardware, Teachware, Software und Dienstleistungen, der Vertriebswege und Absatzkanäle sowie der Steuerung der internen Geschäftsprozesse bieten regelmäßig Chancen zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Insgesamt hilft uns ein ständiges aktives Management des Produktportfolios unsere Stellung im Markt zielgerecht zu beeinflussen. Die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft bietet uns kontinuierlich die Chance, unsere Geschäftsprozesse zu flexibilisieren und unsere Geschäftsentwicklung auf einem profitablen Wachstumspfad dauerhaft zu sichern bzw. auszubauen. Hierbei werden auch die Einbringung und das Angebot von Mehrwerten durch notwendige Dienst- und Beratungsleistungen weiter an Bedeutung gewinnen. Insbesondere durch die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit innerhalb aller Funktionsbereiche der Lucas-Nülle Unternehmensgruppe sehen wir große Chancen zur nachhaltigen Sicherung und dem weiteren Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten. Die Verbesserung unserer weltweiten Vertriebsstruktur ist ein ständiger Prozess im Rahmen der Steuerung unserer Absatzkanäle. Dies erfolgt durch Schulungen und intensivierte Projektarbeit bestehender wie auch durch Akquisition neuer Vertriebspartner. Darüber hinaus arbeitet PHYWE permanent an der Weiterentwicklung seiner weltweiten Kunden- und Kontaktdatenbank und baut seine direkten Beziehungen vor Ort zu Entscheidern und wichtigen Meinungsbildnern aus. Digitales Marketing und digitaler Vertrieb eröffnen ständig zunehmende Chancen zur Ausweitung des Geschäftsvolumens. Die Steigerung der Kompetenz der Mitarbeiter hat dauerhaft höchsten Stellenwert. Wie schon in den Vorjahren wird PHYWE in die eigene Aus- und Weiterbildung investieren, um sich dadurch Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Die PHYWE-Philosophie sowie die Leitfäden zur PHYWE-Kultur und Zusammenarbeit sind wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und der zukünftigen Ausrichtung. Die Weiterbildungsaktivitäten wurden seit mehreren Jahren unter Zuhilfenahme externer Beratung systematisch erweitert. Die Einarbeitungsprogramme für neue Mitarbeiter umfassen umfangreiche organisatorische, Compliance-bezogene, funktionale sowie insbesondere produkt- und marktspezifische Kenntnisse. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Unternehmensführung und in die Gestaltung der Geschäftsprozesse eingebunden. Die vorausschauende Risikopolitik hat das Ziel, Chancen und Risiken unseres unternehmerischen Handelns transparent und ausgewogenen in Einklang zu bringen. Durch umfangreiche zeitnahe Berichterstattung, monatliche Treffen des Management Teams sowie quartärliche Sitzungen des beratenden Beirats können mögliche Risiken zeitnah beurteilt und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen eingeleitet werden. Das Mehr-Augen-Prinzip dient bei PHYWE nicht nur der kontinuierlichen Effizienz- und Prozessverbesserung, sondern trägt auch wesentlich zum Vermeiden bzw. Steuern potenzieller Risiken bei. Die im regelmäßig zertifizierten QM-System festgeschriebenen Prozesse und Organisationsrichtlinien sowie eine interne Compliance Regelung ergänzen die Gesamtthematik des Risikomanagements. In der Abhängigkeit von gewissen Abnehmerländern kann aufgrund der hohen Umsatzanteile ein Risiko liegen. Den Chancen an den überdurchschnittlich steigenden Bildungsausgaben von Schwellenländern zu partizipieren, stehen grundsätzlich deren politische und wirtschaftliche Unsicherheiten gegenüber. Die risikominimale Abwicklung unserer Geschäfte ist hierbei für uns eine bestimmende Größe. Alle größeren Aufträge werden mit individuellen, risikobezogenen Zahlungsbedingungen abgewickelt. Ergänzend werden ausgewählte Händlerbeziehungen über Kreditlinien gesteuert. Unsere Auftragsstruktur ist hinsichtlich der Auftragsgröße sehr heterogen. Neben einem hohen Anteil an Aufträgen mit kleineren Rechnungsbeträgen bestimmen auch höhervolumige Aufträge unser Geschäft, die im Verhältnis zu unserer Unternehmensgröße zu höheren Volatilitäten der Jahresleistung im Zeitvergleich führen können. Wir sind bestrebt, unsere Kostenstruktur auf höchstmögliche Variabilität auszulegen. Die PHYWE ist ferner aufgrund ihrer Kundenstruktur mit einem großen Anteil an Abnehmern aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich (besonders in Deutschland) nicht in dem Maße von Zahlungsausfällen betroffen wie andere Unternehmen. Ferner verringert die breite Kundenbasis Abnehmerrisiken. Um Ausfälle in der Beschaffung bestmöglich auszuschließen, wird unser Produkt- sowie unser Lieferantenportfolio regelmäßig auf Vermeidung von Abhängigkeiten und Reduzierung von Prozesskomplexität überprüft und ausgerichtet und mit anderen Entscheidungskriterien abgewogen. Die Probleme in den weltweiten Lieferketten haben 2022 allerdings durch diverse Anlässe deutlich aufgezeigt, dass die Wirtschaft in einer weitestgehend globalisierten Welt nicht frei von Risiken sein kann. Unsere Welt ist schockanfälliger geworden (IWF-Jahresbericht 2022). Fokussierung auf Kernkompetenzen und Outsourcing von Aktivitäten beinhaltet auch das inhärente Risiko von Abhängigkeiten von den ausgewählten Partnern. Weitere Folgen auf Absatz und Lieferketten durch pandemische Effekte, von denen die Gesellschaft auch jenseits einer umsichtigen Planung erneut betroffen sein kann, sind auch im Geschäftsjahr nicht ausgeschlossen. Mögliche Auswirkungen des aktuellen Krieges zwischen der Ukraine und Russland auf die globalen Wirtschafts- und Finanzmärkte werden von uns laufend überwacht. Aktuell gibt es keine Erkenntnisse über konkretisierende Auswirkungen auf die Absatz- und Beschaffungsmärkte der Gesellschaft. Die Verstärkung der Inflationstendenzen durch diesen Konflikt haben Auswirkungen auf die Gesellschaft, denen auch zukünftig durch bestmöglich zu beeinflussende Maßnahmen zu entgegnen sein wird. Das generelle Chance- und Risikoumfeld des Unternehmens hat sich zum Vorjahr nicht verändert. Im Berichtszeitraum waren keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Göttingen, den 15. März 2024 PHYWE Systeme GmbH & Co. KG PHYWE Verwaltungs GmbH Dipl.-Wirt.-Ing. Jörg Siekmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiv a
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die PHYWE Systeme GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Göttingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Göttingen (HR A-Nr. 3798). Die PHYWE Systeme GmbH & Co. KG ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft entspricht in seiner Gliederung und Bewertung den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Die Vorschriften für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften werden angewandt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gliederung der Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.
Geringwertige Vermögensgegenstände (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800) werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellkosten unter EUR 250 liegen, werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie produktionsbezogene Abschreibungen einbezogen. Auf die Anschaffungskosten werden bei schwergängigen Vorräten gestaffelte Abschläge gebildet. Darüber hinaus werden überalterte und nicht mehr verwendbare Vorräte ggf. voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen, vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 626 wird das Wahlrecht des Art. 28 Abs. 1 Satz 1 EGHGB für sog. Altzusagen ausgeübt und entsprechend keine Rückstellung gebildet (sog. Fehlbetrag). Die Rückstellung für die nach Art. 28 Abs. 1 Satz 1 EGHGB nicht bilanzierten Pensionsverpflichtungen wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird nicht mehr der auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,76%) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher für 2023 1,83% beträgt. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt T€ 5. Bei der Ermittlung wurde ein Rententrend von jährlich 2,00% zugrunde gelegt. Ein Gehaltstrend und eine Fluktuationsquote werden nicht berücksichtigt. Die Rückstellung für Jubiläen wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellung wird pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,76%. Ein Fluktuationsabschlag wurde nicht berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden grundsätzlich mit dem historischen Wert zum Zeitpunkt der Transaktion erfasst. Die Bewertung von liquiden Mitteln, Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgt zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs nach Maßgabe des § 256a HGB. Latente Steuern werden für alle temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Bilanzwerten und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet. Die sich insgesamt ergebende aktive Steuerlatenz wird in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Erläuterungen zur Bilanz (1) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. (2) Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. (3) Die sonstigen Rückstellungen beinhalten als wesentliche Posten:
(4) Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis 1 Jahr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 96 enthalten. Dieser Betrag gliedert sich in T€ 73 aus der Auflösung von Rückstellungen sowie T€ 23 aus der Ausbuchung alter Kundenguthaben. (2) Im Personalaufwand (T€ 195) sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 250) sind periodenfremde Aufwendungen im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens enthalten. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, liegen nicht vor. Sonstige Angaben (1) Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 421 BGB für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verbindlichkeiten aus Leasing, Miet- und sonstigen Verträgen:
Hiervon entfallen T€ 7.255 auf verbundene Unternehmen. (3) Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
(4) Mitglieder der Organe (a) Beirat Herr Prof. Dr. Peter Dolff, Unternehmerberater, Düsseldorf (Vorsitzender), Frau Katja Lucas-Nülle, Heilpraktikerin für Psychotherapie / Systemischer Coach, Göttingen, Herr Jan Lucas-Nülle, Immobilienkaufmann, Köln, Herr Carsten Knoth, Vorstand der Köster Holding SE, Osnabrück Der Beirat hat ausschließlich beratende Funktionen. (b) Geschäftsführung und persönlich haftende Gesellschafterin Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt der PHYWE Verwaltungs GmbH, Göttingen, vertreten durch ihren Geschäftsführer: Herr Dipl.-Wirt.-Ing. Jörg Siekmann, Geschäftsführer, Gütersloh Die persönlich haftende Gesellschafterin ist die PHYWE Verwaltungs GmbH, Göttingen, mit einem Stammkapital von T€ 25 (HRB 3761 Amtsgericht Göttingen). Die Geschäftsführung nimmt für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung die Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.
Göttingen, den 15. März 2024 PHYWE Systeme GmbH & Co. KG PHYWE Verwaltungs GmbH Dipl.-Wirt.-Ing. Jörg Siekmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PHYWE Systeme GmbH & Co. KG, Göttingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PHYWE Systeme GmbH & Co. KG, Göttingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PHYWE Systeme GmbH & Co. KG, Göttingen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 15. März 2024 Auditrust
GmbH
Torsten Wortelmann, Wirtschaftsprüfer |
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