Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Jerich Germany GmbH
Schleusenstraße 20, 46562 Voerde (Niederrhein), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Herbert Friedrich Jerich seit 14.8.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Jerich Logistik Terminal GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jerich Germany GmbHVoerdeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Jerich Germany GmbH, Voerde zur OffenlegungAktiva
Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG zur Offenlegung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Jerich Germany GmbH, Voerde
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Jerich Germany GmbH, Voerde, zur OffenlegungI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Jerich Germany GmbH mit Sitz in Voerde ist beim Handelsregister Duisburg in Abteilung B unter Nr. 10123 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Trotz gesunkener Umsätze sowie gestiegener Treibstoffkosten und weiterer Auswirkungen des Ukraine-Krieges ist es erneut gelungen, ein deutlich positives Ergebnis zu erwirtschaften. Der Grundsatz der Stetigkeit wurde bei Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beachtet. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung aller Vermögensgegenstände erfolgt linear. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden in vollem Umfang abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch individuelle Wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen in ausländischer Währung werden gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die unterjährige Zugangsbewertung erfolgte zum Briefkurs. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bewertet. Die Währungsguthaben werden ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Gesellschaft erhielt von diversen Förderungsgebern Finanzhilfen für getätigte Investitionen in Lagerhallen, Gleisanlagen, Stapler, Containerkrane, eine Sprinkleranlage sowie einige kleinere Vermögensgegenstände. Der Ausweis dieser Mittel erfolgt gemäß Stellungnahme 1/1984 i. d. F. von 1990 des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen. Er wird erfolgswirksam über die jeweilige Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegegenstände aufgelöst. Die Steuerrückstellungen entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die Sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die unterjährige Zugangsbewertung erfolgte zum Geldkurs. Die passiven latenten Steuern sind saldiert gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz 1. Allgemeines Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen € 450.193,65 (31.12.2022: € 523.628,06) auf Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen € 147.850,09 (31.12.2022: € 378.378,87) auf Lieferungen und Leistungen. 2. Anlagevermögen Eine Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt. 3. Weitere Aktivposten Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen € 52.769,66 (31.12.2022: € 0,00) auf Gesellschafter. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge in Höhe von € 138.269,89 (31.12.2022: € 19.391,94) enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen (Vorsteuer). Ein Festgeldkonto bei der Commerzbank AG in Höhe von € 6.468,00 wurde für einen Avalkredit verpfändet. 4. Eigenkapital Eine Umstellung des Gezeichneten Kapitals von DM auf Euro ist noch nicht erfolgt. Das Gezeichnete Kapital beläuft sich auf DM 50.000,00. 5. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen € 0,00 (31.12.2022: € 339.829,11) auf Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von insgesamt € 323.065,82 durch Grundschulden besichert. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
6. Latente Steuern, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es wurden passive latente Steuern in Höhe von € 27.509,00 (31.12.2022: € 24.577,00) angesetzt. Der Ausweis erfolgte saldiert gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB.
Gewährleistungen bestehen im branchenüblichen Umfang. Eine mögliche Rückzahlung von erhaltenen Zuschüssen kann sich dadurch ergeben, dass die Zweckbindungdauer der bezuschussten Gegenstände die jeweilige Nutzungsdauer übersteigt. Eine Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis droht nicht; das Risiko liegt bei € 0,00, da die Vermögensgegenstände zweckentsprechend eingesetzt werden. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing-, Erbbauzins- und Versicherungsverträgen sowie Bestellobligo betragen rund T€ 2.539. Davon sind:
Zur Finanzierung von Investitionen werden vielfach Leasingverträge zur Stärkung der Liquidität abgeschlossen; der daraus resultierende zukünftige finanzielle Aufwand ist in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. Zur weiteren Liquiditätsverbesserung wurden Factoringverträge abgeschlossen. Hierbei handelt es sich zum einen um sogenannte Supply Chain Finance. Zum anderen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Factoringunternehmen veräußert. Dabei werden bei Ankauf 90% und bei Zahlung durch den Kunden die restlichen 10% der veräußerten Forderungen finanziert. Zum Abschlussstichtag wurden Forderungen i.H.v. T€ 8.070 abgetreten. Außer dem hierbei entstehenden Liquiditätszufluss aus den Forderungen in Höhe von T€ 7.001 zum Stichtag führt dieses Verfahren zu einer Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und - bei Verwendung der zusätzlichen Liquidität zur Rückzahlung kurzfristiger Verbindlichkeiten - zu einer Bilanzverkürzung. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von € 166.621,50 (2022: € 175.230,50) ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Posten 1. "Rohergebnis" ausgewiesen. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegen den Gesellschafter in Höhe von € 3.947,94 (2022: € 35.051,93) enthalten. Im Jahresergebnis 2023 sind Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von € 13.376,62 (2022: € 181.602,56) enthalten. Davon entfallen auf die Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten gem. § 256a HGB Aufwendungen von € 7.540,65 (2022: € 129.610,87). Im Jahresergebnis 2023 sind Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von € 7.669,49 (2022: € 125.139,92) enthalten. Davon entfallen Erträge von € 2.437,38 (2022: € 32.786,32) auf die Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten gem. § 256a HGB. Im Geschäftsjahr 2022 sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 137 im Rohergebnis enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
2. Gesellschaftsorgane Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war
Zum 31. Dezember 2023 hat die Jerich Germany GmbH eine kurzfristige Kontokorrentforderung an den Geschäftsführer in Höhe von € 30.418,26 (31.12.2022: € 60.576,12), die mit 5 % p. a. verzinst wird. Im Geschäftsjahr 2023 wurden € 32.438,04 zurückgezahlt. Der Ausweis erfolgt unter Aktiva B.II.2. "Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände". 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 umfasst: Name und Sitz der Gesellschaft
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Jerich Austria GmbH, Gleisdorf/Österreich, einbezogen, der nach dem österreichischen UGB aufgestellt wird. Wesentliche Abweichungen vom deutschen Recht bestehen nicht bei den angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden. Der Konzernabschluss wird beim Bezirksgericht für Zivilrechtssachen in Graz / Österreich, Abteilung Firmenbuch eingereicht. Gemäß § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB ist das Unternehmen von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit.
Voerde, den 22. März 2024 Geschäftsführer Herbert Friedrich Jerich Lagebericht zum 31. Dezember 2023A Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gegenstand des Unternehmens Die Jerich Germany GmbH befindet sich zu 94% im Besitz der Jerich Austria GmbH, Gleisdorf und zu 6% im Besitz der Jerich Vermögensverwaltungs GmbH. Sie gehört somit dem Firmenverbund "Jerich International" an, dessen Kerngeschäft die ganzheitliche Abwicklung von Logistikprojekten, die sogenannte "holistic logistics", ist. Die Gesellschaft selbst betreibt in Voerde das Speditions- & Güterbeförderungsgewerbe und zählt darüber hinaus die Lagerung, den Umschlag und die Stauung von zu transportierenden Gütern zum Kernbereich ihrer Geschäftstätigkeit. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gemäß einer jüngst im April 2024 veröffentlichten Stellungnahme des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist "die Weltwirtschaft bemerkenswert widerstandsfähig, das Wachstum bleibt stabil und die Inflation kehrt zum Zielwert zurück". Die Wachstumsprognose wurde für 2024 von 3,1 Prozent auf nun 3,2 Prozent angehoben. Die Prognose für 2025 sieht ebenso einen Wachstumswert von 3,2 Prozent. Die weltweite Teuerung wird für 2024 bei 5,9 Prozent und für 2025 bei 4,5 Prozent erwartet. Angesichts der großen Herausforderungen der letzten Jahre, wie die Auswirkungen der Coronapandemie und damit verbundene Unterbrechungen der Lieferketten, die Energiekrise verursacht durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und damit einhergehend der starke Anstieg der Inflation und die daraus folgende Reaktion in Form von starken Zinsanhebungen durch die Notenbanken, zeigte sich die Weltwirtschaft stabil und die befürchtete Rezession trat nicht ein. Der IWF warnt allerdings, dass eine zunehmende geopolitische Fragmentierung mit Blick auf Lieferketten sowohl ein geringeres Wachstum als auch eine höhere Inflation zur Folge haben könnte. Im Gegensatz dazu verschlechtern sich jedoch die Aussichten der deutschen Wirtschaft weiterhin. So wurde für das laufende Jahr vom IWF ein Wirtschaftswachstum von nur 0,2 Prozent in Aussicht gestellt. Dieser Wert wurde im Januar noch deutlich besser bei 0,5 Prozent gesehen. Dieser Wert ist somit der schwächste aller westlichen G7-Industriestaaten. Den Blick in die Zukunft gerichtet ist laut IWF jedoch im Jahr 2025 in Deutschland wieder von einem Wachstum von 1,3 Prozent die Rede. Als wachstumshemmend wirken gemäß den Ausführungen des IWF vor allem die strukturellen Probleme, wie der Rückgang der arbeitenden Bevölkerung sowie Hürden bei Investitionen. Aus deutscher Sicht sieht das ifo Institut das Wachstum für 2024 bei 0,2 Prozent und im Folgejahr bei 1,5 Prozent. Die Risiken für die Prognose sieht das ifo in der unsicheren Entwicklung der Energiepreise sowie in der deutschen Wirtschafts- und Finanzpolitik und den damit verbundenen Unsicherheiten im Zusammenhang mit den schwierigen Verhandlungen zum Bundeshaushalt für 2025. Gemäß Transportbarometer von Timocom zeigt der Branchenindex im Jahresrückblick für 2023 eine deutliche Reduktion im europäischen Frachtvolumen im Vergleich zum Vorjahr. Der Ausblick zeigt jedoch, dass das europäische Frachtvolumen im Jahr 2024 wieder deutlich ansteigt und sich dem Wert von 2022 annähert. Aus Sicht der Branche sind die größten Herausforderungen der Zukunft das Thema Nachhaltigkeit und das Thema Fachkräftemangel. 3. Umsatz und Geschäftsentwicklung Auch bei Jerich Germany GmbH zeigten sich die Auswirkungen der marktbedingt gesunkenen Logistiknachfrage, der Überkapazitäten am Markt und der damit verbundenen stark gesunkenen Frachtraten. So erzielte die Gesellschaft im Jahr 2023 einen Umsatz von T€ 58.376, der rund 21,1% hinter dem Wert des Vorjahres lag (T€ 74.004). Der Basisumsatz im Geschäftsjahr 2023 wurde wie auch in den vergangenen Jahren mit vier Großkunden aus der Papierindustrie erzielt, die jeweils Marktführer in ihrem Segment sind, sowie einer namhaften europaweit tätigen Supermarktkette. Die Säulen des Geschäftsmodells der Gesellschaft waren im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahren unverändert 4. Investitionen Investitionen wurden im Jahr 2023 lediglich im erforderlichen Ausmaß getätigt. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Höhe und Zusammensetzung des Vermögens stellt sich wie folgt dar:
Den bewusst gering gehaltenen Investitionen in das Anlagevermögen stand die verbuchte Abschreibung gegenüber, was zu einer Reduktion des bilanzierten Anlagevermögens im Ausmaß von T€ 204 führte. Die Reduktion des Umlaufvermögens im Berichtszeitraum gegenüber 2023 um insgesamt T€ 1.319 ist zum einen auf den Umsatzrückgang und zum anderen auf das Forderungsmanagement zurückzuführen. Ebenso sind die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 358 gesunken. Die sonstigen Forderungen stiegen um T€ 417 vor allem aufgrund der Erhöhung der Forderung gegenüber der Factoringbank. Die abzugrenzenden Leistungen reduzierten sich um T€ 47. Das Guthaben bei Kreditinstituten inklusive dem Kassenbestand reduzierte sich um T€ 369 und beträgt per 31.12.2023 T€ 1.204. 2. Finanzlage Die Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Das Eigenkapital hat sich im Berichtszeitraum aufgrund des guten Ergebnisses und der zurückhaltenden Ausschüttungspolitik deutlich um den Betrag von T€ 682 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt unter Berücksichtigung von 70 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse nunmehr 37,8%. Die Sonderposten für Investitionszuschüsse wurden planmäßig vermindert, die Rückstellungen reduzierten sich um T€ 32. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden um T€ 1.644 reduziert, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden um T€ 121 abgebaut und jene gegen- über verbundenen Unternehmen sind um T€ 230 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken um T€ 17. Die sonstigen Passivposten blieben nahezu unverändert (+T€ 3). 3. Ertragslage Die Ergebnisentwicklung und Ergebnisstruktur stellt sich wie folgt dar:
Im Jahr 2023 lag der Umsatz um T€ 15.628 unter dem Vergleichsjahr 2022. Den gesunkenen Verkaufspreisen für Transportleistungen standen im Gegenzug gesunkene Einkaufspreise für die zugekauften Transportleistungen gegenüber. So sanken die Aufwendungen für bezogene Leistungen von T€ 58.975 um 27,3% auf T€ 42.874. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 1.020 und betreffen vor allem die Erhöhung der Kosten für den Fuhrpark. Die Personalaufwendungen stiegen im Berichtsjahr moderat um T€ 54. Das Finanzergebnis sank aufgrund des inflationsbedingten Anstiegs des Zinsaufwands von T€ -300 im Jahr 2022 auf T€ -378 im Jahr 2023. C. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Um den schwankenden Treibstoffkosten, die ein wesentlicher Kostentreiber für das Transportgewerbe sind, gerecht zu werden, wurde mit unseren Großkunden eine Dieselvereinbarung getroffen, die es der Gesellschaft erlaubt, monatliche Anpassungen vorzunehmen. Damit ist sichergestellt, dass neben den jährlichen Verhandlungen betreffend die Basistransportleistungen auch unterjährige flexible Anpassungen vorgenommen werden können. Dasselbe gilt auch für Mautkosten. Die derzeitige Auftragslage wird zumindest kurz- bis mittelfristig im Wesentlichen durch Großkunden bestimmt. Eine Verbreiterung der Kundenstruktur wird auch im Hinblick auf aktuell vorhandene Bonitätsrisiken weiterhin angestrebt. Mittels des umfangreichen Pools an "Netzwerkcarriern" wird sichergestellt, dass Auftragsschwankungen und konjunkturell bedingte Umsatzrückgänge gut ausgeglichen werden können und keine Leerstandskosten entstehen. So konnte man auch im Jahr 2023 trotz einer schwierigen Marktlage hinsichtlich Überkapazitäten erkennen, dass die Zukaufskosten entsprechend der Umsatzrückgänge gesunken sind. Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung des Unternehmens sieht die Geschäftsführung den Umsatz und das Ergebnis vor Steuern.
D. Prognosebericht Das Budget für 2024 geht aufgrund der Stammgeschäfte für den Bereich "Disposition" trotz eines schwierigen Markumfeldes angesichts einer drohenden Rezession von einem Ergebnis von nur rund 4% unter dem Niveau des Vorjahres aus. Die ersten Monate bestätigen die Budgetierung und zeigen ein Ergebnis auf der prognostizierten Basis. Die schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland im Jahr 2024 spiegeln sich auch in einem Rückgang des Geschäftsvolumens in der Gesellschaft wider und es zeichnet sich eine Nachfrage ähnlich des Jahres 2023 ab. Insgesamt betrachtet wird das Jahr 2024 genauso herausfordernd wie die Vorjahre, in denen es dennoch gelungen ist eine gute Performance zu zeigen. Im Jahre 2024 ist wie im Vorjahr zu beobachten, dass die Kunden einen starken Preisdruck ausüben und zum Teil sinkende Preise von ihren Dienstleistern wie auch von Jerich erwarten. Diese Kundenpreisnachlässe wurden bzw. werden auch in Zukunft an unsere Lieferanten weitergegeben, weshalb wir mit keiner gravierenden Ergebnisveränderung rechnen. Wir gehen davon aus, das budgetierte Ergebnis von T€ 2.536 vor Steuern zu erreichen.
Voerde, den 22. Mai 2024 Herbert Friedrich Jerich, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers zu dem vollständigen Jahresabschluss und LageberichtBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um den verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang), in dem die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen wurden. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Jerich Germany GmbH, Voerde Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jerich Germany GmbH, Voerde - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jerich Germany GmbH, Voerde für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 10. Juni 2024 Dipl.-Kfm. Bernhard Westermann, Wirtschaftsprüfer ppa. Dipl.-Kfm. Heinrich Kessing, Wirtschaftsprüfer Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 22.07.2024 der Jerich Germany GmbH, Voerde Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht 2023 werden festgestellt. Ausgehend von einem Gewinnvortrag in Höhe von € 2.361.337,98 ergibt sich unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von € 1.746.189,66 ein Bilanzgewinn von € 4.107.527,64. Die Gesellschafterversammlung beschließt, aus diesem sich zum 31. Dezember 2023 ergebenden Bilanzgewinn am 26. Juli 2024 einen Betrag von € 1.595.745,00 an die Gesellschafter entsprechend ihrer Beteiligungsverhältnisse vom heutigen Tage auszuschütten. Der Restbetrag von € 2.511.782,64 sowie die Gewinnrücklage von € 28.156,00 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
(Jerich Austria GmbH) gez. Herbert Friedrich Jerich (Jerich Vermögensverwaltungs GmbH) gez. Herbert Friedrich Jerich |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen