Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 31971
Eingetragen
12.1.2016
Branche
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit neuen und gebrauchten Automobilen, Zweirädern (Motorrollern und Motorrädern), deren Reparatur, Wartung und Vermietung, die Erbringung aller insoweit branchenüblicher Dienstleistungen und Servicearbeiten, der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Oskar Lösch
seit 3.2.2026
Geschäftsführer
Udo Gundacker
seit 12.1.2016
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

26.00% identifiziert74.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Daniel Georg RittersbacherAutohandelsgesellschaft mbH Georg Rittersbacher
26.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

VHG Rittersbacher GmbH

Kaiserslautern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die VHG Rittersbacher GmbH betreibt an den Standorten Kaiserslautern, Grünstadt, Germersheim und Herxheim Kraftfahrzeughandel mit angeschlossenem Werkstattbetrieb. Die Gesellschaft ist Vertragshändler der VW AG und am Standort Grünstadt zusätzlich Vertragspartner der Audi AG.

Neben dem Verkauf von Neufahrzeugen der Marke VW, Audi und dem Handel mit Gebrauchtfahrzeugen bieten wir alle Dienstleistungen rund ums Auto an. Insbesondere Kfz-Reparaturen, der Handel mit Ersatzteilen sowie die Vermittlung von Fahrzeugfinanzierungen und -versicherungen gehören zu unserem Kerngeschäft.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland wuchs im Geschäftsjahr 2016 um +1,9 % (im Vorjahr +1,5 %). Wichtigster Wachstumsfaktor waren die privaten und die staatlichen Konsumausgaben. Im Jahr 2016 wurden laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) 3,4 Millionen Neuwagenzulassungen registriert. Zu 2015 bedeutet dies ein Plus von 4,5 % und wurde zu 65% durch das gewerbliche Geschäft geprägt. Im Gebrauchtwagengeschäft ist die Zahl der Besitzumschreibungen ebenfalls gegenüber 2015 um 1,1 % auf insgesamt 7,40 Millionen gestiegen.

Mit weltweit über 6 Mio. ausgelieferten Fahrzeugen der Marke VW in 2016 wurde der Wert des Vorjahres um 2,7 % übertroffen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die VHG Rittersbacher GmbH nahm den Geschäftsbetrieb zum 30.06.2016 auf. Die Gesellschaft übernimmt zum Halbjahr das operative Geschäft der bis zu diesem Zeitpunkt eigenständigen Standortgesellschaften:

Autohandel Rittersbacher GmbH, Grünstadt,

Autohandel Rittersbacher GmbH, Germersheim,

Autohaus Kissel, Inhaber Daniel Rittersbacher, Herxheim Autohandelsgesellschaft mbH Georg Rittersbacher, Kaiserslautern.

Einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorjahr lässt sich nicht darstellen. Alle aufgeführten Standortgesellschaften sind auch nach dem 30.06.2016 existent.

a) Ertragslage

Die Gesellschaft hat das Jahr mit einem Verlust in Höhe von 2.066 T€ abgeschlossen. Die Gesamtleistung beläuft sich auf 37.912 T€. Der Materialeinsatz entspricht 84,7 % der Gesamtleistung. Die Personalkostenquote liegt, bezogen auf die Gesamtleistung bei 12,3 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen 2.682 T€. Bezogen auf die Gesamtleistung bedeutet dies eine Quote von 7,1 %.

Die Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Gebrauchtfahrzeugen belasten das Ergebnis mit insgesamt 1.131 T€. Es wurden während des Betrachtungszeitraums 33 T€ Zinsen erwirtschaftet und es sind Zinsen in Höhe von 218 T€ angefallen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Bei der Betrachtung der Finanzlage der VHG Rittersbacher GmbH ist zu beachten, dass es durch die Überführung der operativen Geschäfte der ehemaligen Standortgesellschaften zu weiteren, erheblichen Belastungen gekommen ist. Entsprechend positive Effekte bilden sich bei den Altgesellschaften ab. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Dies war im betrachteten Zeitraum jederzeit möglich.

Zum Bilanzstichtag wurden Rückstellungen in Höhe von 545 T€ gebildet. Davon entfallen auf die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 385 T€ und auf sonstige Rückstellungen 160 T€.

Das Vorratsvermögen beläuft sich auf 10.789 T€ und entspricht 48,7 % der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 2.507 T€. Dies entspricht einer Quote von 11,3 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Stichtag auf 8.603 T€, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden in Höhe von 3.668 T€ ausgewiesen.

Den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.579 T€ stehen auf der Passivseite der Bilanz Verbindlichkeiten in Höhe von 7.345 T€ gegenüber. Weiterhin existieren zum Bilanzstichtag sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2.950 T€ und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.761 T€.

Demgegenüber stehen im Vorratsvermögen Werte in Höhe von 10.789 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 38,8 % der Bilanzsumme aus. Diese Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquiditätslage im Geschäftsjahr 2016 war insgesamt stabil. Der Cash Flow beläuft sich auf -1.085 T€.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Kennzahlen heran, deren Entwicklung regelmäßig durch Gegenüberstellung mit den Planzahlen und den Vorjahreszahlen analysiert wird.

Neben der Umsatz-, Kosten- und Ergebnisentwicklung und den üblichen Kennzahlen zur Kapitalstruktur, Liquidität und Finanzkraft sowie zur Erfolgsstruktur und Rentabilität werden branchentypische Kennzahlen, wie z. B. die Standtagestatistik bei Gebrauchtfahrzeugen oder Kennzahlen zur Werkstattauslastung für die Steuerung des Unternehmens verwendet.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 haben sich diese Leistungsindikatoren durchweg schwächer als unsere Erwartungen entwickelt. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt noch als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Marktpotential steht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Der Hersteller unterstützt den Handel mit neuen Fahrzeugmodellen und intelligenten Fahrzeug- und Ausstattungsangeboten, verbunden mit Servicepaketen sowie preisgünstigen Finanzierungs- und Leasingangeboten.

Durch gezielte Weiterbildung und Schulung von Mitarbeitern wird die Qualität in allen Geschäftsbereichen fortlaufend verbessert. Durch diese Maßnahmen haben sich die Bewertungen unserer Kunden in den Kundenzufriedenheitsanalysen positiv entwickelt.

Unsere Geschäftspolitik ist darauf ausgerichtet, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und bessere Margen im Gebrauchtwagen, Service und Teilebereich zu erwirtschaften. Wesentliche Änderungen in unserer Geschäftspolitik sind nicht vorgesehen.

Die Folgen und Auswirkungen der Diesel- und CO 2-Thematik auf unseren Geschäftsverlauf 2017 sind zum heutigen Tag nicht umfänglich zu bewerten. Wir gehen davon aus, dass dieser Themenbereich unsere Geschäftstätigkeit nachhaltig belasten wird.

Im Rahmen unserer vorsichtigen Planung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 Umsätze in Höhe von 80.000 T€ und ein im Wesentlichen durch Gegensteuerungsmaßnahmen im Kostenbereich verbessertes Ergebnis von rund 320 T€.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Gesamtwirtschaftliche Risiken

Eine konjunkturelle Abkühlung der Wirtschaft, z. B. durch die Zinspolitik der EZB, könnte die wirtschaftliche Situation unserer Kunden beeinträchtigen und sich damit negativ auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken.

b) Branchenspezifische Risiken

An vorderster Stelle steht hier die Diesel- und CO 2-Thematik, die grundsätzlich dazu führt, dass Volkwagen-Modelle vorübergehend auf ein zurückhaltendes Nachfrageinteresse der Kunden treffen. Vor allem der Gebrauchtfahrzeugbereich mit älteren Dieselmodellen ist davon betroffen.

Der Wettbewerbsdruck auf den Automobilmärkten hält unverändert an. Die Kunden haben sich zwischenzeitlich an ein bestimmtes Niveau von absatzunterstützenden Maßnahmen gewöhnt.

Sollte sich dieser Wettbewerbsdruck weiter erhöhen, gegebenenfalls auch ausgelöst durch eine zusätzliche Eintrübung der konjunkturellen Entwicklung, könnte dies dazu führen, dass absatzfördernde Finanzierungsangebote und Kaufanreize verstärkt eingesetzt werden. Dies würde nicht nur die Erträge des Neufahrzeuggeschäfts belasten, sondern auch zu einem niedrigeren Preisniveau auf den Gebrauchtwagenmärkten und damit zu abnehmenden Fahrzeugrestwerten führen.

In Deutschland ist weiterhin eine Tendenz im Nachfrageverhalten hin zu kleineren, verbrauchsgünstigeren Fahrzeugen zu verzeichnen; dies ist die Folge einer stark gestiegenen Sensibilität der Kunden hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge und der Kraftstoffpreisentwicklung.

Um die Attraktivität von weniger verbrauchsgünstigen Fahrzeugen zu steigern, könnten ebenfalls zusätzliche ergebnisbelastende Maßnahmen notwendig werden. Eine Verschiebung im Modell-Mix zu kleineren, renditeschwächeren Fahrzeugen würde die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage belasten.

Die Produktqualität hat einen wesentlichen Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Kunden.

Gleichzeitig nimmt die technische Komplexität infolge zusätzlicher Merkmale, unter anderem auch für die Erfüllung der vielfältigen Emissions-, Verbrauchs- und Sicherheitsvorschriften weiter zu und erhöht die Gefahr der Fehleranfälligkeit der Fahrzeuge. Technische Probleme könnten zu Rückrufaktionen und Reparaturmaßnahmen führen oder sogar Neuentwicklungen notwendig machen. Darüber hinaus kann eine sich verschlechternde Produktqualität zu vermehrten Garantieund Kulanzansprüchen führen.

c) Sonstige Risiken

Geschäftsprozesse können aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, wie z.B. Naturkatastrophen, gestört werden. Unterbrechungen im Rechenzentrum könnten die betrieblichen Abläufe stark beeinträchtigen oder sogar zum Erliegen bringen. Aufgrund zahlreicher diesbezüglicher Sicherheitsvorkehrungen haben IT-Risiken allerdings eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit.

Besondere Ausfallrisiken (Insolvenzen) sind aufgrund einer breiten Kundenstruktur nicht zu erkennen. Eine Umsatzkonzentration auf wenige Kunden liegt nicht vor.

Der Erfolg des Unternehmens ist ganz wesentlich vom Know-how und der Einsatzbereitschaft seiner Mitarbeiter abhängig. Der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte nimmt in der Region und in der Branche stetig zu. Zukünftig hängt der Erfolg auch davon ab, in welchem Maße es gelingt, Fachpersonal einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden.

Wir berücksichtigen diese bestehenden Personalrisiken und fördern durch interne und externe Schulungsmaßnahmen gezielt die stetige Weiterentwicklung der Mitarbeiter und Auszubildenden.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Besondere finanzwirtschaftliche Risiken können sich dagegen grundsätzlich aus der gesamtschuldnerischen Haftung unserer Gesellschaft für die Bankverbindlichkeiten der Rittersbacher-Unternehmensgruppe ergeben.

2. Chancenbericht

Chancen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich aus der engen Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG. Die Volkswagen AG verschafft unserem Unternehmen mit einem attraktiven Produkt- und Leistungsportfolio Wettbewerbsvorteile.

Daneben haben wir uns durch eine erfolgreiche Marktbearbeitung, die hohe Marktpräsenz, die besondere Kundenzufriedenheit und die anerkannte Servicequalität eine starke Marktposition in der Region Kaiserslautern geschaffen, die eine solide Grundlage für die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft darstellt.

Die Bedeutung des Internets für den Fahrzeugabsatz wird weiter steigen. Diesem Trend haben wir uns mit dem Aufbau des IT-Marketings gestellt, welches uns die Chance eröffnet, über das Internet zusätzliche Verkäufe durch eine aktive Ansprache unserer Kunden zu generieren und neue Kunden zu gewinnen.

3. Gesamtaussage

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich in Anbetracht der in allen Medien präsenten Diesel- und CO 2-Thematik eine Verschärfung in der Risikosituation unserer Gesellschaft. Von den beschriebenen Risiken kann potenziell eine Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage ausgehen. Eine Bestandsgefährdung könnte eintreten, sollten die Kapitalgeber den derzeit der Gesellschaft und der Rittersbacher-Unternehmensgruppe zur Verfügung gestellten Kreditrahmen ganz oder teilweise kündigen. Jedoch sind unter Berücksichtigung sämtlicher derzeit bekannter Tatsachen und Umstände keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens oder dessen Entwicklung gefährden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil unserer Kunden. Forderungsausfälle sind daher die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Finanzinstitute.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldeingänge und Geldausgänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Forderungsmanagement. Darüber hinaus werden vor Eingehung einer neuen Geschäftsverbindung Informationen über die Bonität der Kunden eingeholt oder Leistungen nur gegen angemessene Kundenanzahlungen erbracht.

 

Kaiserslautern, den 28. September 2017

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 4.122.750,68 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.495,55 0,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 45.495,55 0,00
II. Sachanlagen 4.077.255,13 0,00
1. technische Anlagen und Maschinen 482.563,43 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.504.845,18 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.846,52 0,00
B. Umlaufvermögen 18.032.176,32 125.334,98
I. Vorräte 10.788.682,37 0,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 59.032,76 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.036.397,30 334,98
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.579.365,05 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.457.032,25 334,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 207.096,65 125.000,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.791,61 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 22.164.718,61 125.334,98

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 121.570,32 121.570,32
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
1. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -125.000,00 -125.000,00
2. eingefordertes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Verlustvortrag 3.429,68 0,00
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 -3.429,68
B. Rückstellungen 544.581,81 1.400,00
C. Verbindlichkeiten 21.498.453,98 2.364,66
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.603.102,24 16,63
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.345.033,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.550.318,74 2.348,03
D. Rechnungsabgrenzungsposten 112,50 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 22.164.718,61 125.334,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
16.12.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 5.903.036,85 0,00
2. Personalaufwand 4.644.696,76 0,00
a) Löhne und Gehälter 3.577.824,02 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.066.872,74 0,00
davon für Altersversorgung 377.342,00 0,00
3. Abschreibungen 437.914,73 0,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 437.914,73 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.681.985,27 3.429,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.214,41 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 32.680,38 0,00
davon aus Abzinsung 128,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 217.956,46 0,00
davon an verbundene Unternehmen 34.543,16 0,00
7. Ergebnis nach Steuern -2.046.301,96 -3.429,68
8. sonstige Steuern 20.122,40 0,00
9. Erträge aus Verlustübernahme 2.066.424,36 0,00
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 -3.429,68

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die VHG Rittersbacher GmbH hat ihren Sitz in Kaiserslautern. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRB 31971 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 II HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde erstmals unter der Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die Vergleichbarkeit der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Vorjahreszahlen ist durch die erstmalige Anwendung der Vorschriften des BilRUG nicht eingeschränkt.

Die vorliegende Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gegenüber der Gliederung gem. § 275 II HGB um den Posten "Erträge aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages" gem. § 277 III HGB ergänzt.

Der Geschäftsbetrieb wurde zum 01.07.2016 aufgenommen. Die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind daher nicht mit den Vorjahresbeträgen vergleichbar.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 I 2 HGB).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die abnutzbaren Anlagengegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Die verbleibenden Anzahlungen wurden auf der Passivseite mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,75 % auf die Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen aus Garantieleistungen werden pauschal mit 5 % wertberichtigt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) gebildet. Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeit erdient worden ist.

Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

- pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

- durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 4,01 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 3,24 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

- Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

- Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 65. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Im Übrigen sind die sonstigen Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2016 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von € 244.093,75 (im Folgejahr abziehbare Vorsteuer) enthalten.

3. Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB.

4. Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Restlaufzeit
Stand 31.12.2016
bis 1 Jahr
zwischen 1 u. 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.603.102,24 8.603.102,24 0,00 0,00
(im Vorjahr:) (16,63) (16,63) (0,00) (0,00)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 121.143,24 121.143,24 0,00 0,00
(im Vorjahr:) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.668.197,43 3.668.197,43 0,00 0,00
(im Vorjahr:) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.345.033,00 7.345.033,00 0,00 0,00
(im Vorjahr:) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.760.978,07 1.760.978,07 0,00 0,00
(im Vorjahr:) (2.348,03) (2.348,03) (0,00) (0,00)
  21.498.453,98 21.498.453,98 0,00 0,00

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind

- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 12.995,46 (Vorjahr: € 0,00)

- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 5.874.666,55 (Vorjahr: € 0,00)

enthalten.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2016 bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 330 T€ jährlich, davon gegenüber verbundenen Unternehmen 254 T€.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Durch die Übernahme der Geschäftsbetriebe und der Übernahme der Mitarbeiter waren im Geschäftsjahr einmalige Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen und Wertberichtigungen für das Vorratsvermögen durchzuführen. Das Ergebnis wurde hierdurch um 1.520 T€ belastet.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Im Jahresdurchschnitt 2016 wurden 81 Mitarbeiter gemäß der Ermittlungsmethode des § 267 V HGB beschäftigt, davon 46 gewerbliche Arbeitnehmer und 35 Angestellte.

Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Geschäftsführung durch:

Herr Diplom-Kaufmann Daniel Rittersbacher, Geschäftsführer der Rittersbacher-Gruppe.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft ist am 24. Februar 2017 dem Bankenpoolvertrag beigetreten. In diesem Vertrag hat die Gesellschaft die gesamtschuldnerische Haftung für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bis zu einer Höhe von T€ 15.292 (Stand zum 31.12.2016) übernommen. Dieses Haftungsverhältnis besteht auch im Zusammenhang mit verbundenen Unternehmen und in Höhe von T€ 1.015 zugunsten des Geschäftsführers.

Zur Besicherung der Ansprüche der Kreditinstitute aus diesem Bankenpoolvertrag wurden folgende Sicherheiten eingeräumt:

- Globalzession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen

- Sicherungsübereignung des Warenlagers mit wechselndem Bestand

- Sicherungsübereignung des Anlagevermögens

- Sicherungsübereignung der Kraftfahrzeuge mit wechselndem Bestand

- Sicherungsabtretung der Ansprüche und Gutschriften auf Forderungen, die durch die Globalzession abgetreten sind

- Abtretung der Rückübertragungsansprüche aus den zu Gunsten eines Kreditinstituts zur Besicherung der Rahmenlinie über T€ 17.500 derzeit und künftig dienenden Sicherheiten einschließlich der Abtretung der Ansprüche auf Auszahlung eines Mehrerlöses im Falle einer Sicherheitenverwertung.

Für die Rittersbacher-Gruppe wurde ein Businessplan für die Jahre 2016 bis 2020 erstellt. In diesem Businessplan wurde der Rittersbacher-Gruppe, unter den darin zugrunde liegenden Prämissen, eine positive Fortführungsprognose bescheinigt.

Die Autohandelsgesellschaft mbH Georg Rittersbacher in Kaiserslautern, ist Mutterunternehmen der VHG Rittersbacher GmbH. Das Mutterunternehmen stellt zum 31. Dezember 2016 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

 

Kaiserslautern, den 30. März 2017

endgültige Fassung vom 26. September 2017

Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2016
Zugang
Umbuchung Zuschreibung
Abgang
Stand 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 62.163,83 0,00 0,00 62.163,83
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 526.152,88 0,00 3.600,00 522.552,88
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.994.757,20 0,00 2.195.241,81 3.799.515,39
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 89.846,52 0,00 0,00 89.846,52
  0,00 6.610.756,60 0,00 2.198.841,81 4.411.914,79
Anlagevermögen insgesamt 0,00 6.672.920,43 0,00 2.198.841,81 4.474.078,62
Entwicklung der Abschreibungen
kumuliert 01.01.2016
Zugang
Zugang kumuliert
Abgang
Abgang kumuliert
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 16.668,28 16.668,28 0,00 0,00
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 39.989,45 39.989,45 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 381.257,00 381.257,00 86.586,79 86.586,79
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 421.246,45 421.246,45 86.586,79 86.586,79
Anlagevermögen insgesamt 0,00 437.914,73 437.914,73 86.586,79 86.586,79
Entwicklung der Abschreibungen
kumuliert 31.12.2016
Buchwert 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.668,28 45.495,55
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 39.989,45 482.563,43
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.670,21 3.504.845,18
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 89.846,52
  334.659,66 4.077.255,13
Anlagevermögen insgesamt 351.327,94 4.122.750,68

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Dipl.-Kfm. Daniel Rittersbacher

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VHG Rittersbacher GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bad Dürkheim, den 02. Oktober 2017

Sebastian Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Sebastian, Wirtschaftsprüfer

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