Kaiser GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Emir Kolak seit 18.3.2021 | Geschäftsführer |
Markus Kellermann seit 18.9.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Trust & Emotion Consulting AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A-Kaiser GmbHAicha vorm WaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2018 bis zum 31.03.2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die A-Kaiser GmbH, Aicha vorm Wald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der A-Kaiser GmbH, Aicha vorm Wald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A-Kaiser GmbH, Aicha vorm Wald, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis zum 31. März 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir machen auf die Ausführungen im Abschnitt "Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung" des Anhangs sowie im Abschnitt "Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage" im Lagebericht aufmerksam, in welchem die Auswirkungen einer Sale and Lease Back-Transaktion mit einem verbundenen Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beschrieben werden. Die Gesellschaft verweist hierbei auf die Abnahme des Anlagevermögens (€ 9,6 Mio.) sowie der Darlehensverbindlichkeiten mit dem verbundenen Unternehmen aufgrund der Aufrechnung des Kaufpreises mit bestehenden Darlehensansprüchen (€ 12,5 Mio.) sowie der Ergebnisauswirkung (€ 2,9 Mio.). Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 2. Juli 2019 HANSA PARTNER GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Ulmer) Wirtschaftsprüferin (Arp) Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2019AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2018 bis 31. März 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 1. April 2018 - 31. März 2019Allgemeine Angaben Die A-Kaiser GmbH mit Sitz in Aicha vorm Wald ist seit Oktober 2018 ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der G-Holding AK Share GmbH, München. Die Gesellschaft ist im Registergericht Passau unter der Nummer B 9715 eingetragen. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum 1. April 2018 bis 31. März 2019. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Vermerke sowie weitergehende Erläuterungen sind, soweit nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt, im Anhang enthalten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Im Vorjahr wurden Werkzeuge in den Maschinen mit 50 % der Anschaffungskosten bewertet. Ab diesem Geschäftsjahr werden diese Werkzeuge nach dem Abnutzungsgrad bewertet. Hieraus ergab sich ein positiver Ergebniseffekt von T€ 203. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Lizenzen Entgeltlich erworbene Lizenzen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung, bewertet. Als Nutzungsdauer werden 3 Jahre angesetzt. Sachanlagen Technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich eventuell erhaltener Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden die Material- und Fertigungskosten, soweit durch die Herstellung veranlasst, berücksichtigt. Außerdem wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung in die Herstellungskosten einbezogen. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände wurden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 250 EUR bis maximal 1.000 EUR werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Für Messmittel gelangen die Vorschriften für Festwerte gemäß § 240 Abs. 3 HGB zur Anwendung. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Geleistete Anzahlungen sind zum Nennbetrag aktiviert. Die Anlagen im Bau sind mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 1 und 2 HGB bewertet. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips im Rahmen einer Einzelbewertung zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Unfertige Erzeugnisse Unfertige Erzeugnisse werden ebenfalls zu Herstellkosten bis zum jeweiligen Fertigungsgrad angesetzt. Fertige Erzeugnisse Fertige Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens sowie Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Fertigteilbestände, die länger als 360 Tage nicht verändert wurden und von denen kein Umsatz mehr zu erwarten ist, wurden auf 0 EUR abgewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Kassen- und Bankbestände sind zum Nennbetrag angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Anwendung der Projected Unit Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) berechnet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Abzinsung der Jubiläumsrückstellungen wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzins von 2,68 % (Gehaltstrend: 2 %; Fluktuation: 2,8 %) zugrunde gelegt. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Eine Umrechnung zum Devisenmittelkurs gem. § 256a HGB war zum Bilanzstichtag nicht erforderlich, da keine Verbindlichkeiten in Fremdwährung vorhanden waren. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen der Berichtsperiode ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage 1, Blatt 11). Die Bewertung der Vorrichtungen erfolgte zu Herstellkosten. Für Messmittel gelangen die Vorschriften für Festwerte gemäß § 240 Abs. 3 HGB zur Anwendung. 2. Vorräte Neben den Beständen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertigen Erzeugnissen sowie fertigen Erzeugnissen werden hierunter auch Reparatur- und Instandhaltungsmaterialien sowie Verschleißwerkzeuge ausgewiesen. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ein ausgereichtes Darlehen an die Amtek Machining Systems Pte. Ltd. in Höhe von 540 TEUR sowie debitorische Kreditoren in Höhe von 266 TEUR. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der auf der Aktivseite ausgewiesene Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Zinsen aus Mietkaufverträgen. 5. Aktive latente Steuern Aus der unterschiedlichen Bewertung der Jubiläumsrückstellung ergeben sich aktive latente Steuern. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. 6. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 EUR und ist komplett eingezahlt. 7. Genussrechtskapital Im Eigenkapital ist ein eigenkapitalähnliches Genussrecht in Höhe von 6,4 Mio. EUR enthalten. Das Genussrecht muss zum 31. März 2022 zurückbezahlt werden. 8. sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
9. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Aufteilung der im Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach Regionen ist wie folgt:
2. Andere aktivierte Eigenleistungen Im Geschäftsjahr sind Eigenleistungen für selbst erstellte Anlagen und Eigenleistungen im Zusammenhang mit Investitionen in Höhe von insgesamt 921 TEUR aktiviert worden. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus Anlagenverkäufe an ein verbundenes Unternehmen i. H. v. 12,5 Mio. EUR saldiert mit Aufwendungen aus Anlagenabgängen in Höhe von 9,6 Mio. EUR. Die Aufwendungen aus Anlagenabgängen beinhalten im Wesentlichen den Verkauf des Anlagevermögens an ein verbundenes Unternehmen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Mieten in Höhe von 2,9 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR), Leasingaufwendungen in Höhe von 175 TEUR (Vorjahr 601 TEUR), Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von 4,0 Mio. EUR (Vorjahr 4,0 Mio. EUR), Kosten der Warenabgabe in Höhe von 461 TEUR (Vorjahr 560 TEUR), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 617 TEUR (Vorjahr 587 TEUR), Versicherungen in Höhe von 328 TEUR (Vorjahr 431 TEUR), Fremdarbeiten in Höhe von 620 TEUR (Vorjahr 902 TEUR) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft Zinsaufwendungen in Höhe von 3,2 Mio. EUR (Vorjahr 7,6 Mio. EUR). Darin enthalten sind Vergütungen für Genussrechtskapital in Höhe von 395 TEUR. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Miet- und Leasingverträge für Maschinen haben im Wesentlichen eine Restlaufzeit von unter fünf Jahren. Der Mietvertrag für die Betriebsgebäude und Grundstücke in Aicha vorm Wald und in Straßkirchen (Mio. EUR 12,6) hat eine Restlaufzeit von fünf Jahren. In den Mietverträgen für die ERP-Software ist kein Laufzeitende festgelegt. Soweit der Vertrag nicht gekündigt wird, fallen monatliche Kosten in Höhe von 2.500 EUR an. Für sonstige Software besteht ein Vertrag bis Juni 2020 mit monatlichen Kosten in Höhe von 11.000 EUR. 2. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar entfällt auf die folgenden Leistungen:
3. Beschäftigte (im Jahresdurchschnitt)
4. Geschäftsführung Herr Peter Stütz, Chief Executive Officer Herr Michael Glaser, Chief Financial Officer (bis 14. Januar 2019) Herr Kerim Chouaibi, Chief Financial Officer (ab 16. Mai 2019). Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB wurde von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn in Höhe von 1.411 TEUR auf das Folgejahr vorzutragen.
Aicha vorm Wald, am 1. Juli 2019 Peter
Stütz
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018/2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1. Überblick über die A-Kaiser GmbH Die A-Kaiser GmbH bearbeitet mit ihren ca. 400 Bearbeitungszentren und Messmaschinen mechanische Bauteile aus Stahl-, Eisen-, Aluminium- und Magnesiumguss in ihren Werken in Aicha vorm Wald und Straßkirchen, die entweder von Kunden beigestellt oder von Lieferanten gekauft werden. Am Standort in Aicha vorm Wald werden neben Kupplungs- und Getriebegehäusen im Wesentlichen die Produktgruppen Kurbelwellenlagerdeckel, Schalträder, Pleuel, Bremsscheiben und Achsschenkel bearbeitet, am Standort in Straßkirchen Kupplungs- und Getriebegehäuse aus Aluminium- und Magnesiumguss. Zusätzlich werden die Kunden mit einer Vielzahl von Ersatzteilen aus früherer Serienproduktion versorgt. Die Bauteile sind überwiegend für die PKW-Produktion bestimmt. Die Produktion läuft im Wesentlichen im Dreischichtbetrieb, für einzelne Produktgruppen auch im Vierschichtbetrieb. Bedeutende Kunden sind die VW-Gruppe, die Daimler-Benz AG und die Laukötter GmbH. Wesentliche Steuerungsparameter für die A-Kaiser GmbH sind die aktuellen Neuprojektplanungen ihrer Kunden, Auftragseingang und Auftragsbestand, Umsatz und EBITDA. Die A-Kaiser GmbH wurde Ende Oktober 2018 von der Gramax Invest AG Schweiz übernommen. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen WELTWIRTSCHAFT Die Weltwirtschaft wächst derzeit nur noch schwach. Für 2019 wird ein Wachstum von 2,7 % prognostiziert. Ursachen hierfür ist die abkühlende Konjunktur in China und nachlassende fiskalische Effekte in den USA. 1 Europa Der Aufschwung setzt sich mit verlangsamtem Tempo fort. Die Prognose für die Zunahme der Wirtschaftsleistung im Jahr 2019 beträgt 1,7 %. Die verringerten Zuwachsraten beruhen auf zunehmend ausgelasteten Produktionskapazitäten und schwächerer Nachfrage aus dem Ausland. Die Entwicklung in Frankreich und Italien war 2018 im ersten Halbjahr schwach, wohingegen sich das Wachstum in Deutschland und Spanien nur geringfügig verlangsamte. 2 Deutschland Das Wachstum der deutschen Wirtschaft verlangsamt sich. Der stark überdurchschnittliche Auslastungsgrad ging in den vergangenen Monaten wieder etwas zurück. Für das Jahr 2019 wird ein BIP Anstieg von 1,8 % prognostiziert. Dämpfend wirken vor allem die Folgen der Produktionsausfälle und schwächelnde Weltwirtschaft. Der Anstieg der Erwerbstätigen wird sich für 2019 abflachen, für 2020 wird eine Arbeitslosenquote von 4,6 % prognostiziert. 3 Branchenspezifische Rahmenbedingungen Im PKW-Weltmarkt ist der Handelskonflikt zwischen den USA und China spürbar und entspricht in etwa dem Vorjahresniveau. In den wichtigsten Weltmärkten China, USA und Europa wird im kommenden Jahr ein leichtes Wachstum erwartet. 4 Die Umstellung auf das WLTP-Prüfverfahren sorgte 2018 in Deutschland für einen leichten Rückgang der Neuzulassungen. Für 2019 ist wieder ein leichtes Plus zu erwarten. 5 1 vbw Kurzzusammenfassung des Frühjahrsgutachtens 2019 2 Jahresgutachten 2018/19 Sachverständigenrat, Seite 116 ff. 3 vbw Kurzzusammenfassung des Frühjahrsgutachtens 2019 4 https://www.automobilwoche.de/article/20181205/NACHRICHTEN/312059963/vda-jahresbilanz-deutsche-autoindustrie-hat-prall-gefuelltes-lastenheft 5 https://www.automobilwoche.de/article/20190111/BCONLINE/190119993/analyse---westeuropa---prognose---unter-vorjahr---und-es-wird-nicht-einfacher 3. Entwicklung der A-Kaiser Märkte Die A-Kaiser GmbH ist als Bearbeiter von Getriebe- und Motorenkomponenten für die Automobilindustrie und Automobilzulieferindustrie in unterschiedlichen Marktbereichen tätig. Dabei beliefert das Unternehmen überwiegend Kunden in Deutschland, Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik. Die Gesellschaft erhielt Volumenerhöhungen für bestehende Aufträge im Bereich der Kupplungs- und Getriebegehäuse und der Bremsscheiben. Dem Trend zur Elektromobilität folgt die Gesellschaft durch Zusammenarbeit mit VW, Daimler und BMW schon in der Entwicklungsphase relevanter Aufträge. Dies gilt für Komponenten reiner Elektroantriebe, Hybridanwendungen sowie dem Antriebsstrang des klassischen Verbrennungsmotors. VW hat Ende 2018 einen Auftrag zur Fertigung von Strukturbauteilen für Elektroautos erteilt. B. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage1. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage/Ergebnis vor Steuern/EBITDA Die Gesellschaft verzeichnete vom 1. April 2018 bis 31. März 2019 einen Umsatz in Höhe von 107,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe von 114,5 Mio. EUR. Der Planumsatz im Geschäftsjahr wurde um 1,5 Mio. EUR (1,4 %) unterschritten. Ursache hierfür war ein Rückgang der Abrufe unserer Kunden ab November 2018. Das Ergebnis vor Steuern liegt für diesen Zeitraum bei 1,9 Mio. EUR (Vorjahr -4,6 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anteil von 1,8 % vom Umsatz (Vorjahr -3,9 %). Zum Januar 2019 wurde nach Erstellung eines Wertgutachtens ein Großteil der technischen Anlagen und Maschinen per Asset Deal an ein verbundenes Unternehmen verkauft, daher verringerten sich ab diesem Zeitpunkt die Aufwendungen für Abschreibung. Dieser Verkaufserlös in Höhe von 12,5 Mio. EUR wurde mit Darlehensverbindlichkeiten verrechnet und diese dadurch drastisch reduziert. Zinsen und ähnliche Aufwendungen liegen bei 3,2 Mio. EUR (Vorjahr 7,6 Mio. EUR). Diese Verminderung wurde verursacht durch das Auslaufen des hoch verzinsten Darlehens im Juli 2018, die Zinszahlungspause bis zur Übernahme des Darlehens durch den neuen Gesellschafter und die danach deutlich niedrigeren Zinsen. Im Bereich der DQ500 Gehäuse wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die Automatisierung ausgeweitet. Ziel dieser Investitionen ist es, Personalkosten einzusparen und die Produktivität zu steigern. Die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren betreffen Mitarbeiter- und Umweltbelange sowie Forschung und Entwicklung. 2. Ertragslage Der Umsatz nach Produktgruppen stellt sich wie folgt dar:
84 % der Umsätze werden mit Kunden in Deutschland generiert. Die restlichen rund 16 % verteilen sich auf Polen, Ungarn und die Tschechische Republik. Der Rohertrag (Umsatzerlöse ./. Materialaufwendungen unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung im Materialbereich) beläuft sich auf 50,0 Mio. EUR, dies entspricht 46,5 % (Vorjahr 54,1 Mio. EUR, 48 %). Zu der Verringerung des Rohertrags führten die hohen Materialkosten im Bereich der Bremsscheiben, deren Umsatzanteil sich im Vergangenen Jahr gesteigert hatte. Die Bestandsveränderung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen beträgt im Geschäftsjahr 62 TEUR (Vorjahr 674 TEUR). Der Personalaufwand des Berichtszeitraumes belief sich insgesamt auf 21,9 Mio. EUR bzw. 20,2 % vom Umsatz (Vorjahr 20,9 Mio. EUR bzw. 18,2 %). Die gestiegenen Personalkosten sind durch die Übernahme von Leiharbeitern und die vereinbarten Lohn- und Gehaltssteigerung zu erklären. Umsatzschwankungen wurden durch Leiharbeiter bewältigt. Das Finanzergebnis lag in Summe bei -3,2 Mio. EUR (Vorjahr -6,2 Mio. EUR), was im Wesentlichen durch die gesunkenen Zinsaufwendungen im Rahmen der Umfinanzierung und der Darlehenstilgung durch den Verkauf der Assets verursacht wurde. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 1,9 Mio. EUR (Vorjahr -4,5 Mio. EUR). Dies entspricht 1,8 % vom Umsatz (Vorjahr -3,9 %). Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen) zeigt sich mit 6,9 Mio. EUR und damit 6,4 % vom Umsatz gegenüber dem Vorjahr (7,3 Mio. EUR; 6,4 %) bei geringerem Umsatz prozentual konstant. Der EBITDA-Effekt des Verkaufs der Assets an die Schwestergesellschaft ist nach Berücksichtigung der dafür fälligen Miete mit 2,2 Mio. EUR zu beziffern. Produktbereiche mit fehlender Vollkostendeckung wurden identifiziert und Maßnahmen zur Ertragssteigerung eingeleitet, die sich im aktuellen und im kommenden Geschäftsjahr positiv ausgewirkt haben beziehungsweise auswirken werden. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der A-Kaiser GmbH per 31. März 2019 beträgt 28,4 Mio. EUR (Vorjahr 38,4 Mio. EUR). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme beträgt 4,2 Mio. EUR oder 14,5 % (Vorjahr 12,8 Mio. EUR oder 33,2 %). Im Betrachtungszeitraum wurden in den Bereichen Schalträder, Gehäuse und Kurbelwellenlagerdeckel für 2,7 Mio. EUR (Vorjahr 2,5 Mio. EUR) Investitionen in Produktionsanlagen getätigt. Diese betrafen sowohl Investitionen in Maschinen als auch aktivierte Eigenleistungen in Form von selbst erstellter Automation wie Transportbänder und Messstationen. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 1,8 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR) gegenüber. Bestehendes Anlagevermögen wurde mit einem Restbuchwert in Höhe von insgesamt 9,6 Mio. EUR zum Zwecke der Darlehenstilgung an die Schwestergesellschaft G-AK Loan GmbH verkauft und wird nun gemietet. Die kurzfristigen Vermögenswerte (ohne RAP) betragen 24,2 Mio. EUR oder 85,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr 26,0 Mio. EUR oder 67,6 %). Dabei liegen die Vorräte mit 11,6 Mio. EUR 220 TEUR über denen des Vorjahres, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte verringerten sich um 1,2 Mio. EUR auf 10,3 Mio. EUR. Die liquiden Mittel bleiben konstant bei 1,7 Mio. EUR. Die sonstigen kurzfristigen Vermögensgegenstände reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 446 TEUR auf 0,7 Mio. EUR. Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR gesunken. Zu dieser Verringerung führte im Wesentlichen der Verbrauch der zurückgestellten Zinsaufwendungen, die zum Ende der Darlehenslaufzeit im Juli 2018 fällig wurden und dann durch die Umfinanzierung im Zuge des Gesellschafterwechsels abgelöst wurden. Die Steuerrückstellungen wurden um 529 TEUR erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sinken im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Mio. EUR auf 7,3 Mio. EUR. Zum 31. März 2019 bestehen mittelfristige Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 8,2 Mio. EUR. Diese verteilen sich auf 0,5 Mio. EUR Verbindlichkeiten für Mietkaufverträge, 2,9 Mio. EUR Verbindlichkeiten Darlehen, 2,5 Mio. EUR Verbindlichkeiten mit verbundenen Unternehmen und 2,3 Mio. EUR Darlehensverbindlichkeiten gegenüber RiverRock. Die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten betragen 1,3 Mio. EUR. 4. Finanzlage Durch das positive Jahresergebnis erhöht sich das Eigenkapital auf 6,5 Mio. EUR oder 22,7 % (Vorjahr 4,7 Mio. EUR, 12,1 %). Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten haben sich auf 8,2 Mio. EUR erhöht (Vorjahr 0 EUR). Die Ursache liegt darin, dass sich die Laufzeiten der Verbindlichkeiten durch die Umfinanzierung verlängert haben. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 11,3 Mio. EUR (Vorjahr 24,7 Mio. EUR) entsprechen 39,8 % der Bilanzsumme und beinhalten im Wesentlichen 7,3 Mio. EUR (Vorjahr 8,0 Mio. EUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vorjahr 5,2 Mio. EUR). Diese sind durch das Umlaufvermögen in Höhe von 24,2 Mio. EUR (Vorjahr 26,2 Mio. EUR) gedeckt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 3,9 Mio. EUR (Vorjahr 5,6 Mio. EUR). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit ist in Höhe von 2,8 Mio. EUR (Vorjahr -2,5 Mio. EUR) negativ, bedingt durch die unterjährig angeschafften Investitionsgüter und Anlagen in Bau. Der Verkauf der Assets hatte aufgrund der Verrechnung mit der Darlehensverbindlichkeit keinen Einfluss auf den Cash-Flow. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -1,1 Mio. EUR (Vorjahr -1,4 Mio. EUR) und beinhaltet im Wesentlichen die Zins- und Tilgungszahlungen für das Darlehen des Fremdkapitalgebers. Es wurden keine zu erfüllenden Finanzkennzahlen (Covenants) vereinbart. Im Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit gegeben. C. Mitarbeiter1. Entwicklung der Mitarbeiterzahl Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der A-Kaiser GmbH betrug im Geschäftsjahr 2018/19 durchschnittlich insgesamt 521 (ohne Leiharbeitnehmer; Vorjahr 510). Zum Stichtag 31. März 2019 waren 539 Personen bei der A-Kaiser GmbH beschäftigt (ohne Leiharbeiter; Vorjahr 524). 2. Mitarbeiterförderung Weiterbildung hat in der A-Kaiser GmbH einen hohen Stellenwert. Hohe Qualität und Effizienz in allen Arbeitsbereichen zeichnen die Gesellschaft aus und tragen wesentlich zum Unternehmenserfolg bei. Ziel ist es, durch Training und Weiterbildung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu stärken und langfristig an das Unternehmen zu binden. D. Forschung und EntwicklungDie Fertigung der Produktpalette der A-Kaiser GmbH erfolgt nach den jeweiligen technischen Vorgaben der OEM. Eine eigenständige Produktentwicklung ist aus diesem Grund nicht vorhanden. Jedoch werden die Fertigungslinien durch kontinuierliche Automation beständig weiterentwickelt. Sämtliche Prozesse wurden im Juli 2018 nach IATF 16949 zertifiziert. E. UmweltberichtDie A-Kaiser GmbH erkennt an, dass mit ihren betrieblichen Aktivitäten neben wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Belangen auch eine besondere Verantwortung für den Schutz der Umwelt verbunden ist. Weiterhin sieht es die Gesellschaft als ihre Aufgabe an, die Umweltleistungen kontinuierlich zu verbessern. Das Umweltmanagement bildet ein dynamisches System, welches konform zu den betrieblichen Möglichkeiten einerseits, zu den sich ändernden rechtlichen Vorgaben andererseits fortlaufend weiterentwickelt wird. Die Gesellschaft ist sich der Tatsache bewusst, als Industriebetrieb in den Gemeinden Aicha v. Wald und Straßkirchen hinsichtlich ihrer Umweltpolitik eine Vorbildfunktion auszuüben. Rohstoffe und Ressourcen werden möglichst effektiv eingesetzt, um die Kosten-, Ressourcen- und Umweltbelastung möglichst gering zu halten. Die Gesellschaft ist daher im besonderen Maße bemüht, Energie sparsam zu verbrauchen und Abfall zu vermeiden. Die A-Kaiser GmbH sieht eine verantwortungsbewusste Umweltpolitik als eine wichtige Voraussetzung zur Standort- und Zukunftssicherung. Das Umweltmanagementsystem des Unternehmens ist nach ISO 14001 zertifiziert. F. Chancen und Risiken1. Risikomanagement Ein professionelles und wirkungsvolles Risikomanagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensführung und -steuerung der A-Kaiser GmbH. Das Risikomanagementsystem dient der frühzeitigen und systematischen Identifikation von Risiken und eröffnet die Möglichkeit, Risiken im Vorfeld zu erkennen, soweit möglich zu vermeiden oder zeitnah Gegenmaßnahmen zum Ausgleich negativer Folgen einzuleiten. Nachfolgend werden Risiken beschrieben, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der A-Kaiser GmbH haben können. Risiken, die der Gesellschaft derzeit noch nicht bekannt sind oder Risiken, die derzeit als unwesentlich eingeschätzt werden, könnten die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens ebenfalls negativ beeinträchtigen. 2. Gesamtwirtschaftliche Risiken und spezifische Risiken und Chancen der A-Kaiser GmbH Ein Risiko für die weitere Entwicklung der A-Kaiser GmbH besteht in auftretenden, rezessiven Tendenzen der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Dem Risiko wirkt die A-Kaiser GmbH durch intensivere Vertriebsanstrengungen und Ausweitung in den Non-Automotive-Bereich entgegen. Eine erhebliche Beeinträchtigung der Aktivitäten könnte von erneut steigenden Energie- und Rohstoffpreisen ausgehen und der Gefahr der Insolvenz einzelner Automobilhersteller oder Automobilzulieferer. Diesem Risiko begegnen wir durch ein intensives Kostencontrolling und nachgelagerte Verhandlungen mit unseren Lieferanten. Auf der Absatzseite streben wir an, die Anzahl unserer Kunden kontinuierlich zu erhöhen. Der hohe Umsatz mit der VW-Gruppe stellt auf der Debitorenseite ein Volumenrisiko dar, jedoch sehen wir hier nicht das Risiko einer möglichen Insolvenz, da auch im laufenden Geschäftsjahr die VW-Gruppe weltweit von einer Erreichung der Umsatzziele berichtet. Dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel sowie dem Mangel an Anlernkräften in der Region und überregional und dem damit verbundenen Aufwand an Ausbildung und Qualifikation wird sich die A-Kaiser GmbH stellen müssen. Chancen sehen wir in der steigenden Nachfrage nach Bremsscheiben und Strukturbauteilen für die E-Mobilität. Außerdem sind wir bereits in Endverhandlungen für weitere E-Mobilitätsprojekte, die im 3. Quartal 2019 vergeben werden. Des Weiteren wurden Neukunden auch im Tier 1 Bereich akquiriert und Angebote im Non-Automotive-Bereich abgegeben. Systemleichtbau, wie der bereits beauftragte "Schweller" in Leichtbauweise, erweist sich auch für unsere Gesellschaft zu einer tragenden Technologiesäule im zunehmend immer schneller werdenden "Zeitalter" der Elektromobilität. Leichtbau bedeutet in der Aufholjagd im internationalen Vergleich mit USA und China gerade für uns deutsche Zulieferer eine immer stärker werdende Chance, da die Fertigungstiefe von der einfachen Bearbeitung hin zur Ausschöpfung von Funktions- und Bauteilintegration bei gleichzeitiger Ressourceneffizienz und Automatisierung der Fertigung erhöht wird. Die Technologieplanung, die Fertigung, der Werkstoffeinsatz von Multi-Material-Design Leichtbauteilen und die Herausforderungen von Recyclingware in der Fertigung werden hierbei von uns weit vor dem Serienstart berücksichtigt. Leichtbau- und Fertigungsentwicklung für "Schweller" oder artverwandte Bauteile für die Elektromobilität werden mit unserem Endkunden langfristig systemisch koordiniert. Dadurch entstehen neue Entwicklungspartnerschaften, die wiederum zu weiterer Berücksichtigung im Falle der Vergabe von Neuprojekten führt. Unsere bereits vorliegende Beauftragung für das Strukturbauteil der neuen Fahrzeugentwicklung für Elektrofahrzeuge, die vorliegende enge Zusammenarbeit mit dem Endkunden zur Produkt- und Prozessentwicklung unter Berücksichtigung geeigneter zukunftsfähiger Fertigungstechnologien mit nachhaltigen Effekten zeigen bedeutende Potentiale und Möglichkeiten für zukünftige Entwicklungen von Leichtbaustrukturbauteilen. Durch den Gesellschafterwechsel werden sich im Zusammenhang mit neuen Schwesterunternehmen Synergien ergeben, die sich positiv auf die A-Kaiser GmbH auswirken werden. 3. Beschaffungs-, Produktions- und Preisänderungsrisiken Bei der A-Kaiser GmbH bestehen Beschaffungs-, Produktions- sowie Mengen- und Auslastungsrisiken, die zu wirtschaftlichen Belastungen der Gesellschaft führen können. Bei der Fertigung ihrer Produkte bearbeitet die A-Kaiser GmbH Rohlinge anderer Hersteller. Diese Rohlinge werden teilweise vom OEM (Original Equipment Manufacturer) geliefert oder der Lieferant wird vom OEM vorgegeben, wodurch sich eine Alleinstellung ergibt. Deshalb kann unter Umständen eine qualitativ hochwertige oder ausreichende Produktions- bzw. Liefermenge nicht immer sichergestellt werden. So könnten Liefer- und Versorgungsengpässe auftreten, die die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. Auch die volatilen Rohstoff- und Energiepreise könnten die wirtschaftliche Lage der A-Kaiser GmbH beeinträchtigen. Ziel der Risikominimierung in diesem Spannungsfeld ist es deshalb, bei Vertragsverhandlungen adäquate Konditionen zu erreichen, die das Risiko auf uns und unsere Vertragspartner verteilen. Da in der Liefervorschau nach VDA 4905 für den Zulieferer als verbindliche Fertigungsfreigabe der Zeitraum von einem Monat vorgegeben ist, wird versucht, Stückzahlschwankungen der Abrufe durch angemessene Produktionsplanung und -steuerung über diesen Zeitraum abzufangen und bei plötzlichem, kurzfristigem Wegfall von Abrufen, die innerhalb der einmonatigen Fertigungsfreigabe liegen, die Produktionsmengen unter Verweis auf die Liefervorschau VDA 4905 dennoch abzusetzen. Engpässe auf der Beschaffungsseite werden durch konsequente Überwachung der Bestandsentwicklung der Rohteile in Abhängigkeit von den aktuellen Abrufen der Kunden vermieden. Hierbei spielt das Logistikcontrolling eine entscheidende Rolle. 4. Wettbewerbsrisiken Die A-Kaiser beliefert die VW-Gruppe, Daimler und BMW mit Motoren- und Getriebekomponenten, was Chancen und Risiken bietet. In einigen Produkten ist die Gesellschaft Hauptlieferant. Erklärtes Ziel ist es, sich zukünftig absatzseitig auf technisch und wirtschaftlich sinnvolle Weise breiter aufzustellen und die Anzahl der Kunden zu erhöhen. Die personelle Stärkung des Vertriebs zeigte im letzten Geschäftsjahr erste Erfolge in der Auslieferung diverser Prototypen. Ebenfalls ist es erklärtes Ziel, die Kunden durch qualitativ hochwertige und technisch anspruchsvolle Produkte zu binden. In einigen Produktbereichen ist der Wettbewerb sehr intensiv. Vor diesem Hintergrund kann ein verstärkter Preiswettbewerb mit der Folge sinkender Preise und erheblicher Ergebnisbelastungen für die A-Kaiser GmbH nicht ausgeschlossen werden. Dieser Situation begegnet die Gesellschaft durch detaillierte Kostenüberwachung auf Artikelebene, um stetig Effizienz- und Kostenverbesserungspotentiale zu ermitteln und über intensives Maßnahmenmanagement zu realisieren. Der eigene Werkzeugbau und die hausinterne Automationskompetenz ermöglichen es, kostengünstig und schnell Verkettungen und automatische Bestückungen ohne manuellen Eingriff zu implementieren. Die hierdurch erreichten Kostensenkungen führen zu Wettbewerbsvorteilen. 5. Ausfallrisiken Sollte die Geschäftsentwicklung eines oder mehrerer wichtiger Kunden negativ verlaufen, könnte dies, je nach Ausmaß der Geschäftsbeziehungen, zu erheblichen Belastungen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der A-Kaiser GmbH führen. Aus derzeitiger Sicht hat kein Kunde ein zukünftiges Ausfallrisiko. Im Geschäftsjahr 2018/19 sind keine Forderungsausfälle von Kunden eingetreten. Die Zahlungen unserer Kunden bewegen sich in der Regel im Rahmen der Fälligkeiten. 6. Liquiditätsrisiken Im Rahmen unseres Controllings erfolgt ein regelmäßiges Reporting an die Geschäftsführung und den Gesellschafter. Stetig wird die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft beobachtet. Es werden Abweichungsanalysen durchgeführt, um im Bedarfsfall zeitnah reagieren zu können. Wesentliches Überwachungsinstrument ist eine detaillierte Cash Planung. Die Finanzierung des im Jahr 2016 aufgenommenen Darlehens wurde im Zuge des Gesellschafterwechsels abgelöst. Die Höhe des Darlehens verminderte sich durch den im Januar 2019 vorgenommenen Asset Deal. Damit ist die Finanzierung der Gesellschaft gesichert. 7. Rechtsrisiken Die A-Kaiser GmbH ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder Verfahren ausgesetzt, beispielsweise in Bezug auf Lieferungen, Produkthaftung, Produktmängeln oder Qualitätsproblemen. Derzeit sind keine Verfahren anhängig, die nach Auffassung der Geschäftsleitung wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben werden. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass zukünftige Rechtsstreitigkeiten und Verfahren negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nehmen könnten. 8. Zinsrisiko Die Zinsen für sämtliche Darlehen der Gesellschaft basieren auf einem fixen Zinssatz. Ein zusätzliches Zinsrisiko über das vertraglich vereinbarte Zinsniveau hinaus kann daher nicht entstehen. 9. Gesamtaussage zur Risikosituation Das im Geschäftsjahr entstandene positive Jahresergebnis in Höhe von 1,4 Mio. EUR hat die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft positiv beeinflusst. Nach bisheriger Einschätzung und der erstellten Mittelfristplanung ist davon auszugehen, dass die Risiken für die Gesellschaft rechtzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Umsatzrückgänge aus der VW-Gruppe, bedingt durch den Abgasskandal, sind derzeit spürbar. Durch Restrukturierungsmaßnahmen mindert die A-Kaiser GmbH die Effekte auf das Ergebnis mit ersten sichtbaren Erfolgen im laufenden Geschäftsjahr. Die Geschäftsführung ist weiter der Meinung, dass sich die operativen Risiken durch die Reduktion des Fremdkapitals und die Veränderung in der Geschäftsführung deutlich reduziert haben, da nun eine viel schnellere Reaktion auf operative Veränderungen möglich ist. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften der Amtek-Gruppe müssen aufgrund einer vertraglichen Nachrangigkeitsregelung mit dem Fremdkapitalgeber derzeit nicht getilgt werden. 10. Chancen aus branchenspezifischen Trends Die großen Automobilhersteller lagern verstärkt in ihren Augen kleine bis mittlere Produktvolumina an Zulieferunternehmen aus. Diese sind deutlich flexibler beim Aufbau und der Anpassung von Produktionskapazitäten. Die Kosten pro Fertigungsstunde sind ebenfalls deutlich niedriger. Der Trend zur Elektromobilität wird zu einem Anstieg der Variantenvielfalt bei den OEMs im Antriebsstrang führen (Elektroantriebe, Hybridantriebe, klassische Antriebe). Da sich die A-Kaiser GmbH schon heute in enger Entwicklungszusammenarbeit mit den OEMs hierauf einstellt, werden die Chancen hieraus höher bewertet als die Risiken. 11. Chancen aus aktuellen Volumensteigerungen Im Bereich Bremsscheiben wird es zu einer weiteren Erhöhung der Stückzahlen gegenüber dem Vorjahr kommen. 12. Chancen durch eigenen Sondermaschinenbau und eigene Automatisationstechnik Durch den eigenen Werkzeug- und Vorrichtungsbau ist das Unternehmen in diesem Bereich von Zulieferern unabhängig, was Zeit- und Kostenvorteile mit sich bringt. Alte Maschinen werden durch selbst durchgeführte Grundreparaturen ertüchtigt und Instand gehalten. Die tiefen Kenntnisse der Mitarbeiter in der Automations- und Steuerungstechnik ermöglichen den eigenständigen Einbau von Robotern zur Automatisierung der Fertigungslinien, was zu Kostenreduktionen führt. G. Prognosebericht1. Konjunkturelle und branchenspezifische Rahmenbedingungen Wir gehen in unseren Planungen davon aus, dass die Weltwirtschaft in den Jahren 2019 und 2020 weiter wachsen wird. Erfahrungsgemäß werden sich die Automobilmärkte in den einzelnen Regionen unterschiedlich entwickeln. Auch in den darauffolgenden Jahren wird von einem Wachstum der Weltwirtschaft ausgegangen. Für Deutschland gehen wir davon aus, dass sich das Wachstum im Jahr 2019 verlangsamt. Eine analoge Entwicklung wird auch für die Automobilmärkte erwartet. Für Automobilzulieferer wird die Präsenz auf allen Weltmärkten zum Ausgleich regionaler Schwankungen an Bedeutung gewinnen. Zugleich wird Flexibilisierung der Produktionsprozesse zunehmend wichtiger, da dadurch schneller auf die Bewegung hin zu neuen Produkten reagiert werden kann. 2. Strategische Ziele und Schwerpunkte Die Geschäftsführung sieht für die A-Kaiser GmbH in den kommenden Jahren deutliche Wachstumspotenziale, da der Markt für hochwertig bearbeitete Komponenten der Elektro- und Hybridantriebe deutlich wachsen wird. Hier soll das Produktportfolio erweitert werden. Zusätzlich wird ein Wachstum im Bereich der Fahrwerksteile angestrebt. Die Veränderung im Sortimentsangebot führt nach einem Absinken der Umsätze im laufenden Geschäftsjahr zu einem langsamen Umsatzwachstum in den kommenden Jahren. Der Trend der OEMs zur Ausgliederung weiterer Fertigungsbereiche im klassischen Motor- und Getriebebereich an Zulieferer ist ungebrochen. In den nächsten Jahren sollen neben VW und Daimler weitere OEMs als Kunden gewonnen werden. Außerdem soll der Kundenstamm durch das Anbieten kundenbezogener Vorbearbeitung besonders im Schaltradbereich erweitert werden. Neben der Verstärkung der Automation in den Produktionsprozessen sollen durch Erhöhung der Qualitätsstandards die Kundenbindung gestärkt und die Marktposition weiter gefestigt werden. 3. Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung Die A-Kaiser GmbH ist als Automobilzulieferer stark von der Entwicklung der automobilen Absatzmärkte und Technologien abhängig. Die A-Kaiser GmbH wird ihren Kunden mit Lieferungen verstärkt in Absatzmärkte außerhalb Europas folgen. Die Umsätze des laufenden Geschäftsjahres liegen leicht über Plan. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft einen leicht unter dem Vorjahr liegenden Umsatz. Das Ergebnis wird aufgrund der sinkenden Zinsaufwendungen (durch die Refinanzierung im Rahmen des Verkaufs) leicht positiv sein. Im Bereich der Bremsscheiben ist es im laufenden Geschäftsjahr 2019/2020 schon zu einer Volumensteigerung gekommen. Die von uns erstellte Mittelfristplanung sieht für die kommenden Geschäftsjahre leicht steigende Umsatzerlöse und eine leicht steigende Entwicklung des EBIT vor. Das Ergebnis vor Steuern soll steigen, da von einer deutlichen Reduzierung des Zinsaufwands ausgegangen wird. Durch die weitere Automatisation einzelner Produktionslinien durch Roboter werden Kostensenkungen erreicht werden. In den Jahren 2019-2021 sind jährlich leicht steigende Investitionen geplant. Die notwendigen Zahlungsmittel planen wir durch Mietkauf zu finanzieren.
Aicha vorm Wald, 1. Juli 2019, die Geschäftsführung Peter
Stütz
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen