c-m-p gmbhLiquidiert
52525 Heinsberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Petrus Jozef Johannes - genannt Patrick - Meuwissen seit 28.2.2022 | Prokura |
Ivan Meersman seit 27.3.2020 | Geschäftsführer |
Susumu Sasaki seit 27.3.2020 | Geschäftsführer |
Karl Josef Höhne seit 1.4.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
c-m-p gmbhHeinsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021Bilanz zum 31. März 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021
Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. März 2021Allgemeine Angaben Die Gesellschaft mit Sitz in Heinsberg ist beim Amtsgericht in Aachen unter der Nummer HRB 16503 im Handelsregister eingetragen. Sie hat aufgrund einer Eingliederung in einen Konzern ihr Geschäftsjahr auf den Zeitraum 01.04. - 31.03. geändert. Daher war das vorangegangene Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2020 bis 31.03.2020. Das laufende Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.04.2020 bis 31.03.2021. Aufgrund des vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahres sind die Angaben zum Vorjahr (01.01.2020 - 31.03.2020) nur eingeschränkt vergleichbar. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr wurden die einschlägigen Vorschriften des HGB in der aktuellen Fassung angewendet. Soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt, sind im Jahresabschluss sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Beachtung der Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen erfolgte dies unter Beachtung folgender Grundsätze und Methoden: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wurde wie in den Vorjahren bei den Rechten gemäß BImSchG 8 Jahre unterstellt. Die EDV-Software wird innerhalb von 5 Jahren abgeschrieben. Die Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten werden angesichts einer zeitlichen Befristung innerhalb von 3 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vorgenommen und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Bei der Bewertung des Sachanlagevermögens wurden Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung sofort und in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Sie wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Angaben zu Restlaufzeiten wurden anstatt in der Bilanz im Anhang gemacht. Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalbetrag angesetzt. Auszahlungen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken - sofern objektive Hinweise darauf schließen lassen - berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Angaben zu Restlaufzeiten wurden anstatt in der Bilanz im Anhang erläutert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) entnommen werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 2.366.032,07 haben ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (Rumpfgeschäftsjahr 01.01. - 31.03.2020: TEUR 2.119). Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in voller Höhe um solche aus Lieferungen und Leistungen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 23.607,01 enthalten im Wesentlichen Abgrenzungen aus betrieblichen Versicherungen (TEUR 10) sowie Abgrenzungen von Wartungsverträgen und Beiträgen (TEUR 11). Passive latente Steuern werden in Höhe von EUR 80.775,36 (Rumpfgeschäftsjahr 01.01.-31.03.2020: TEUR 85) in der Bilanz ausgewiesen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 35,6 % zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus Abweichungen im Wert des Anlagevermögens zwischen Steuer- und Handelsbilanz. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 31.000,00 und ist voll eingezahlt. Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 560.629,40. Die Restlaufzeiten sämtlicher ausgewiesener Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
*) Die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und
Sicherungsübereignungen gesichert. Darüber hinaus
wurde mit der kreditgebenden Bank ein Financial Covenant
vereinbart.
Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus Leasingverträgen für Kfz und Büroeinrichtung in Höhe von insgesamt EUR 90.964,30 mit bis zu maximal 69 Monaten Restlaufzeit. 2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen wie folgt:
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 44.593,91 handelt es sich im Wesentlichen um die Verrechnung von sonstigen Sachbezügen (TEUR 42). Zudem bestehen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3. Aufgrund von Kurzarbeitergeld in Höhe von EUR 252.249,48 sind im Berichtszeitraum entsprechend Auszahlungen als Aufwand verbucht worden, Erstattungen der Bundesanstalt für Arbeit stehen dem in gleicher Höhe gegenüber, so dass es zu einer erfolgsneutralen Betrachtungsweise innerhalb des Personalaufwand kommt. Kurzarbeit wurde als Folge der "Corona-Pandemie" in den Monaten April 2020 bis März 2021 bewilligt. Insoweit ist der Personalaufwand nicht mit dem Vorjahreswert bzw. einem 12-Monats-Zeitraum vergleichbar. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 1.626.154,46 handelt es sich im Wesentlichen um Beratungsleistungen (TEUR 465), Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen (TEUR 167), Aufwendungen für Raumkosten - insbesondere Energiekosten - (TEUR 164), Aufwendungen für Versicherungen und Beiträge (TEUR 101) sowie Aufwand für Verpackung und Versand (TEUR 265). Ebenfalls sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 25,66 unter diesem Posten ausgewiesen. 3. Sonstige Pflichtangaben Im Durchschnitt des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft 34 Vollzeit- und 3 Teilzeitkräfte, hiervon insgesamt 16 Angestellte (inkl. 3 Teilzeitkräfte) und 18 gewerbliche Mitarbeiter (Geschäftsjahr 01.01.-31.03.2020: 35 Vollzeit- und 2 Teilzeitkräfte). Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 285 Nr. 9a HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da im abgelaufenen Geschäftsjahr nur zwei Geschäftsführern Bezüge von der Gesellschaft für ihre Tätigkeit gewährt wurden. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen EUR 38.213,00. 4. Konzernabschluss Die Gesellschaft c-m-p gmbh, Heinsberg, wird in den Konzernabschluss der Mitsubishi Chemical Corporation mit Sitz in Tokio (Japan), welche einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, und in den Konzernabschluss der Mitsubishi Chemical Holdings Corporation mit Sitz in Tokio (Japan), welche einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Mitsubishi Chemical Holdings Corporation ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und ist im Internet unter der Homepage der Mitsubishi Chemical Holdings Corporation / Investor Relations, veröffentlicht.
Heinsberg, 11. Juni 2021 gez. Karl Höhne, Geschäftsführer gez. Rolf Dothagen Geschäftsführer gez. Susumu Sasaki, Geschäftsführer gez. Ivan Meersman, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.04.2020 bis 31.03.2021Grundlagen des Unternehmens Die c-m-p gmbh hat sich auf das Beschichten, Imprägnieren, Kaschieren, Lackieren oder Tränken von Faserwerkstoffen (Glas-, Kohlenstoff- und Sonderfasern, z. B. Aramidfasern) mit Kunstharzen fokussiert. Wichtige Anwendungsgebiete für die Produkte der c-m-p gmbh sind die Luftfahrt- und die Automobilindustrie. Die c-m-p gmbh hat die klassische Struktur für ein mittelständiges Produktionsunternehmen mit den Hauptprozessen Einkauf, Vertrieb, Produktion und Qualitätssicherung. Es gibt keine Entwicklungsabteilung. Die c-m-p gmbh hat aufgrund ihrer Eingliederung in einen Konzern ihr Geschäftsjahr auf den Zeitraum 01.04. - 31.03. geändert. Daher war das vorangegangene Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2020 bis 31.03.2020. Das laufende Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.04.2020 bis 31.03.2021. Aufgrund des vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahres sind die Angaben zum Vorjahr (01.01.2020 - 31.03.2020) nur eingeschränkt vergleichbar. Wirtschaftsbericht a.) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der weltweite CFK-Gesamtumsatz belief sich in 2019 auf ca. 17,45 Mrd. US$ (+7,0 %). Für das Jahr 2020 wird aktuell ein globaler CFK-Gesamtumsatz von ca. 13,09 - 14,48 Mrd. US$ (ca. -25,0 % bis ca. -17,0 % gegenüber 2019) skizziert. Nachdem die globale CFK-Bedarfsmenge - vor allem aufgrund der Auswirkungen der "Corona-Pandemie" - im Jahr 2020 um ca. 13,8 % gesunken ist, werden für die Jahre 2021 bis 2023 wieder steigende CFK-Bedarfsmengen erwartet. Die Bedarfsmenge wird im Jahr 2022 ca. wieder das Niveau von 2019 erreichen. (Schätzungen Stand 12/2020) (Quelle: Carbon Composites e.V. Composites-Marktbericht 2020) Wurden stets der Automobilbereich und die Luftfahrt als die Anwendungsbereiche eingeschätzt, von denen maßgebliche Wachstumsimpulse erwartet werden, wurden im Jahr 2020 und weiter anhaltend beide Branchen, vor allem aber der Bereich Luftfahrt, sehr kritisch betrachtet aufgrund der angespannten Weltwirtschaftssituation infolge der "Corona-Pandemie". Beide Branchen erwarten erst ab Mitte des Jahres 2021 eine Verbesserung der Lage aber kurzfristig noch nicht das Erreichen des Vor-Pandemie-Niveaus. b.) Geschäftsverlauf Der weltweite Ausbruch der "Corona-Pandemie" zu Beginn des Jahres 2020 traf die deutsche Wirtschaft und die Weltwirtschaft mit voller Wucht. Hiervon war auch die Luftfahrtbranche betroffen, welche einen bedeutenden Absatzmarkt der c-m-p gmbh darstellt. Ein weiterer bedeutender Absatzmarkt ist der Automobilbereich. Beide Branchen mussten in Form von Produktionsunterbrechungen und Verminderungen der geplanten Produktionsmengen auf die Folgen der "Corona-Pandemie" reagieren. Die Auswirkungen der "Corona-Pandemie" auf die Nachfrage insbesondere aus diesen Branchen hat die Umsatzentwicklung bzw. Entwicklung der Finanzzahlen der c-m-p gmbh als Zulieferer erheblich beeinflusst. Kosteneinsparungen konnten die negativen Effekte teilweise kompensieren. Infolge der "Corona-Pandemie" sowie damit einhergehenden Umsatzrückgängen aus der Luftfahrtbranche musste die c-m-p gmbh für das gesamte Geschäftsjahr 2020/2021 sowohl für den Produktionsbereich als auch den Verwaltungsbereich des Unternehmens Kurzarbeit anmelden. Bereits im Jahr 2018 wurde eine neue Imprägnieranlage angeschafft, die ein erweitertes Produktportfolio ermöglicht und bereits erste Produkte hergestellt hat. 5S (eine systematische Methode zur Prozessoptimierung) wurde in 2019 eingeführt und durch Training der Mitarbeiter von diesen auch positiv angenommen. Generierte Prozessoptimierungen und Kostenreduzierungen, hauptsächlich im Bereich der Produktion, konnten im Geschäftsjahr 2020/2021 weiter fortgeführt werden. Aufgrund, insbesondere im ersten Quartal des Kalenderjahres 2021, stärker als geplant gestiegener Umsatzerlöse (12 % über Planwert) sowie aufgrund der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld und der Kostenreduzierung auf das betriebsnotwendige Minimum konnte im Geschäftsjahr ein deutlich höherer EBITDA, in Höhe von rd. 14 % vom Umsatz, als geplant (Planwert rd. 8 % vom Umsatz) erzielt werden. Dass sowohl der Umsatz als auch der EBITDA damit spürbar über den Planwerten auskommen, resultiert wie beschrieben daraus, dass die Maßnahmen der c-m-p gmbh im Vertriebsbereich als auch die Kostenreduzierungen als Reaktion auf die "Corona-Pandemie" funktionierten und damit die erwarteten negativen Auswirkungen der "Corona-Pandemie" abgemildert wurden. c.) Darstellung der Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) Die c-m-p gmbh wird primär mit den Leistungsindikatoren Bestandsveränderung für Rohmaterial, die Liefertreue der Debitoren und Kreditoren und dem EBITDA bezogen auf den Umsatz gesteuert. Die Bestandsveränderungen für Fertigware werden nicht zur Steuerung verwendet, da die Herstellung größtenteils kundenbedarfsbezogen erfolgt. Die Bestände an Rohmaterial sind im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt gesunken. Zum einen wird der Lagerbestand durch Optimierung der Bedarfsplanung auf den produktionsnotwendigen Bestand gesteuert, zum anderen führte hohe Nachfrage (siehe gestiegene Umsätze) im ersten Quartal 2021 zu einem höheren Rohmaterialverbrauch aufgrund gestiegener Produktionsmenge. Die Liefertreue für die Debitoren und diejenige der Kreditoren liegt im aktuellen Geschäftsjahr wie in den vorangegangenen Wirtschaftsjahren bei mehr als 97 %. Der von der c-m-p gmbh im Geschäftsjahr 2020/2021 erwirtschaftete Rohertrag liegt bei 5.091 T€, der EBITDA im Geschäftsjahr ist auf rd. 14 % vom Umsatz gestiegen. Dieser Wert liegt über den EBITDA vom Umsatz des Jahres 2019 bzw. des Rumpfgeschäftsjahres 01.01.2020 - 31.03.2020. Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus einer verbesserten Wareneinsatzquote sowie geringeren Personal- und allgemeinen Verwaltungskosten. Der Umsatz gab gemessen am Umsatz des Geschäftsjahres 2019 (12-Monats-Zeitraum) um 9 % nach. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen zurückzuführen auf den unter Punkt b) (Geschäftsverlauf) beschriebenen Auftragsrückgang aus den Branchen Luftfahrt- und Automobilindustrie. Das Working Capital als Differenz aus Umlaufvermögen (Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel) und kurzfristigen Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten a. L.u.L. und sonstige Verbindlichkeiten) erhöhte sich, ausgehend von 2.283 T€ zum Ende des Rumpfgeschäftsjahres 31.03.2020, auf 3.216 T€ zum Ende des Geschäftsjahres 31.03.2021. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die Eigenkapitalquote liegt bei rd. 41 %. Im Geschäftsjahr wurden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Schluss des vorangegangenen (Rumpf-)Wirtschaftsjahres in Höhe von 554 T€ zurückgeführt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kontokorrenten können die notwendigen Zahlungen im Rahmen des laufenden Geschäfts sowie die Zahlungen an die Kapitalgeber bedient werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der c-m-p gmbh waren in den letzten Jahren als stabil zu betrachten. Dies spiegelt sich in den Unternehmenskennzahlen wider, wie der Eigenkapitalquote, die die Vorgaben seitens der Bank übertrifft, ein konstant positiver EBITDA sowie dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in den Jahren 2018 und 2019 sowie im Geschäftsjahr 2020/2021. Darüber hinaus zeigen die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2020/2021 eine positive Trendentwicklung und durch Erweiterung des Produktportfolios und Ausweitung des Geschäftes in andere Branchen konnte die Materialeinsatzquote auf dem Vor-Pandemie-Niveau gehalten werden. Das EBITDA des Geschäftsjahres 2020/2021 zeigt ebenfalls einen positiven Trend seit Juli 2020. Insgesamt ist daher die Geschäftsentwicklung der c-m-p gmbh als günstig und die Lage der c-m-p gmbh zum aktuellen Zeitpunkt als gut zu bezeichnen. Voraussichtliche Entwicklung / Prognose-, Chancen- und Risikobericht a.) Prognosebericht Die Folgen der "Corona-Pandemie" für die deutsche Wirtschaft und die Weltwirtschaft werden auch im Jahr 2021 noch spürbar sein. Das Niveau von Ende 2019, vor der Krise, wird für die deutsche Wirtschaft erst Mitte 2022 wieder erwartet. Hiervon ist auch die Luftfahrtbranche weiter betroffen, welche einen bedeutenden Absatzmarkt der c-m-p gmbh darstellt. Ein weiterer ebenfalls immer noch betroffener bedeutender Absatzmarkt ist der Automobilbereich. Beide Branchen reagieren in Form von Verminderungen der geplanten zukünftigen Produktionsmengen auf die Folgen der "Corona-Pandemie". Die auch im Jahr 2021 noch reduzierte Nachfrage - im Vergleich zum Vor-Pandemie-Niveau - aus diesen Branchen wird die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der c-m-p gmbh als Zulieferer auch im Geschäftsjahr 2021/2022 beeinflussen. Sollten, durch die "Corona-Pandemie" verursachte, Umsatzrückgänge mit der Luftfahrt- oder Automobilbranche über den April 2021 anhalten bzw. nicht durch andere Umsätze kompensiert werden können, wird die c-m-p gmbh weiterhin Kurzarbeit anmelden müssen. In der aktuellen Planung ist dies nicht vorgesehen. Als Folge von konsequentem Kostenmanagement werden die umsatzunabhängigen Kosten weiter auf dem betriebsnotwendigen niedrigen Niveau geplant. Die weitere Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der c-m-p gmbh ist daher wie beschrieben abhängig von der Entwicklung der Auswirkung der "Corona-Pandemie" auf die Nachfrage der Kunden. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2020/2021 zeigen eine positive Trendentwicklung und stiegen im ersten Quartal 2021 sogar über das Umsatzniveau der ursprünglichen Planung vor Auftreten der "Corona-Pandemie". Außerdem konnte durch Erweiterung des Produktportfolios und Ausweitung des Geschäftes in andere Branchen die Materialeinsatzquote auf dem Vor-Pandemie-Niveau gehalten werden. Auch das EBITDA des Geschäftsjahres 2020/2021 zeigt diesen positiven Trend seit Juli 2020 und beträgt in keinem der dem Juli folgenden Monate weniger als 7 % vom Umsatz. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Annahmen sowie aufbauend auf den Erkenntnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsjahresplanung für 2021/2022 vorgenommen. Die Geschäftsleitung prognostiziert in der Planung für das Geschäftsjahr 01.04.2021 bis 31.03.2022 eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von rd. 23 %. Weiterhin wird eine Rohmaterialbestandserhöhung in Höhe von 200 T€ geplant, um dem erwarteten Umsatzwachstum Rechnung zu tragen. Aufgrund der geplanten Umsatzsteigerung - auch in margenschwächeren Bereichen - wird die Materialeinsatzquote ansteigen auf das Niveau früherer Jahre. Daneben werden Kostensteigerungen im Personalbereich - insbesondere durch den Wegfall der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld - sowie im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartet. In Summe plant die Geschäftsleitung daher ein um rd. 44 % geringeres EBITDA, welches jedoch rd. 6,4 % vom Umsatz beträgt. Größere Investitionen sind für das Geschäftsjahr 01.04.2021 bis 31.03.2022 nicht geplant. Als Folge des positiven Plan-EBITDA wird für das Geschäftsjahr 2021/2022 ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erwartet, welcher zusammen mit den zum Bilanzstichtag vorhandenen Liquiden Mitteln ausreicht, um die Investitionstätigkeiten sowie die planmäßigen Rückzahlungen der Bankverbindlichkeiten zu finanzieren. Die Liefertreue der Debitoren und Kreditoren soll wie in den Vorjahren auch im kommenden Geschäftsjahr einen Wert > 98 % erreichen. Aufgrund der bestehenden Struktur ist die c-m-p gmbh grundsätzlich in der Lage, auch auf solch gravierende Veränderungen in der Geschäftswelt wie im Jahr 2020 flexibel zu reagieren. b.) Risiko-/ und Chancenbericht Das wesentliche Risiko für die weitere Geschäftsentwicklung ist wie vorstehend beschrieben im Geschäftsjahr 01.04.2021 bis 31.03.2022 der weiterhin offene Ausgang der Entwicklung der "Corona-Pandemie". Negative konjunkturelle Entwicklungen, wie die beschriebenen durch die "Corona-Pandemie" oder sonstige Umstände, können die Absatzlage und daraus folgend den EBITDA nachhaltig beeinträchtigen. Solche Risiken werden im Rahmen der mittel- und langfristigen Unternehmensstrategie sowie mit einem engen Kostenmanagement und Anpassungen des Personalbestandes berücksichtigt. Mit dem Wachstum der vergangenen Jahre bis 2019 ging eine Konzentration auf einzelne Großkunden einher, welches zu einem erhöhten Risiko für unsere Umsatzentwicklung und konsequenterweise für unsere EBITDA-Entwicklung führen könnte für den Fall, dass Großkunden das Auftragsvolumen reduzieren oder vollständig wegfallen. Durch intensive Analyse zu Erweiterung des Produktportfolios und Ausweitung des Geschäftes in andere Industrien wird hier diesem möglichen Risiko proaktiv entgegengearbeitet. Risiken aus der Entwicklung von Rohstoffpreisen sowie bezüglich sich ändernder Wechselkurse sind derzeit nicht erkennbar. Fremdwährungsgeschäfte sind aktuell nicht geplant. Zum aktuellen Zeitpunkt sind keine Warenbeschaffungsprobleme aufgrund der "Corona-Pandemie" oder anderer Umstände aufgetreten. Aufgrund der neuen Möglichkeiten der Produktionserweiterung durch die im Jahr 2018 angeschaffte weitere Imprägnieranlage mit der hiermit geschaffenen höheren Flexibilität (insbesondere in der Produktbreite) erwartet die c-m-p gmbh in den Folgejahren zusätzliche Geschäftschancen bei neuen als auch bei bestehenden Kunden. Durch die Integration der c-m-p gmbh in die MCAM (Mitsubishi Chemical Advanced Materials GmbH, Vreden) Vertriebsaktivitäten erwartet die c-m-p gmbh ebenfalls deutlich Chancen für zusätzliche Absatzvolumen ohne weitere Investitionen in die bestehende Vertriebsstruktur. Derzeit besteht kein Risiko aus Finanzierungs- und Liquiditätsengpässen. Die Liquidität wird laufend überwacht. Auf Basis der heute bekannten Informationen sind keine Risiken zu erkennen, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der c-m-p gmbh so belasten, dass der Fortbestand der Gesellschaft als "wesentlich beeinträchtigt" oder "kritisch" eingestuft werden müsste. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist die c-m-p gmbh in der Lage, die durch die "Corona-Pandemie" ausgelösten Belastungen und Veränderung im Geschäftsumfeld zu überstehen und in den folgenden Geschäftsjahren ab 2021/2022 wieder steigende Umsatzvolumen mit adäquaten Ergebnissen zu erzielen. Sonstige Angaben Weitere Vorgänge - abgesehen von den beschriebenen Entwicklungen der "Corona-Pandemie" - von besonderer Bedeutung, die nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, lagen nicht vor.
Heinsberg, 11. Juni 2021 gez. Karl Höhne, Geschäftsführer gez. Rolf Dothagen, Geschäftsführer gez. Ivan Meersman, Geschäftsführer gez. Susumu Sasaki, Geschäftsführer Hinweise zum Bestätigungsvermerk In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss - Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die c-m-p gmbh Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der c-m-p gmbh, Heinsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der c-m-p gmbh für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 22. Juni 2021 Ernst
& Young GmbH
Mirzaian, Wirtschaftsprüfer Broschk, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. März 2021 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 30. Juni 2021 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird ins Folgejahr vorgetragen. |
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