RFV-DirektService GmbHLiquidiert

Rösnerstraße 8, 48155 Münster, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 5275
Eingetragen
28.9.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzKreditinstitute des Sparkassensektors
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung von Genossenschaftsbanken bei der persönlichen Betreuung ihrer Kunden mittels Telekommunikationsmedien . Die Gesellschaft ist berechtigt, Tochtergesellschaften zu gründen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Kirstin Grossmann
seit 6.9.2012
Geschäftsführer
Heinrich Keller
seit 30.7.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

RFV-DirektService GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 67.044,00 79.219,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.856,00 3.925,00
II. Sachanlagen 64.188,00 75.294,00
B. Umlaufvermögen 1.519.113,15 2.408.832,99
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 283.161,38 341.083,32
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.235.951,77 2.067.749,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.956,90 20.867,38
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.590.114,05 2.508.919,37

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 1.084.955,21 2.023.731,12
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 39.749,64 39.749,64
III. Gewinnrücklagen 957.221,26 1.084.221,26
IV. Gewinnvortrag 760,22 746.065,01
V. Jahresüberschuss 61.224,09 127.695,21
B. Rückstellungen 256.762,35 350.589,56
C. Verbindlichkeiten 248.396,49 134.598,69
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 248.396,49 134.598,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.590.114,05 2.508.919,37

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

RFV-DirektService GmbH, Münster

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei der RFV-DirektService GmbH handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden

Latente Steuern werden nach den Grundsätzen der Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer vom 18.09.2012 bilanziert.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Im Jahr des Zugangs erfolgte die Abschreibung pro rata temporis.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die in den Forderungen enthaltenen Ausfallrisiken wurden durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % der Forderungen berücksichtigt.

Der Ansatz der sonstigen Forderungen und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Pensionsrückstellung

Die Gesellschaft hat zum 31.12.2014 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sog. Projected Unit Credit Method erstellen lassen. Dabei wurden ein Zinssatz von 4,53 % sowie ein Rententrend von 1,7 % zugrunde gelegt.

Zudem wurden die Richttafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

Zum 01.01.2010 ergab sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung eine Unterdotierung in Höhe von € 47.551,00.

Unter Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB erfolgt eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag von € 3.170,07 der Pensionsrückstellung zugeführt.

Zum 31.12.2014 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung € 31.700,65.

Die Berechnung der Pensionsrückstellung gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Vorsorgemanagement mbH zum 31.12.2014 weist eine planmäßige Zuführung zu der Pensionsrückstellung für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von € 3.424,00 aus und basiert auf folgenden Parametern:

Rechnungszins: 4,53 %
Anwartschaftstrend: entfällt (Festzusage)
Fluktuation keine Berücksichtigung
Bewertungsmethode Project Unit Credit Method
Biometrische Annahmen Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie haben alle eine Restlaufzeit bis zum einem Jahr.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

  Anschaffungskosten Abschreibungen Buchwert
  Historische 01.01.2014
Zugang
Abgang
Geschäftsjahr kumuliert
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.758,37 0,00 0,00 1.069,00 32.902,37 2.856,00
        (BW 31.12.2013 3.925,00)
II. Sachan- lagen 197.997,62 5.547,90 15.337,74 16.639,90 124.019,78 64.188,00
        (BW 31.12.2013 75.294,00)

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ausnahmslos eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital / Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen € 28.200,00
davon entfallen auf  
Berufsgenossenschaft € 3.700,00
Urlaubsansprüche Arbeitnehmer € 2.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten € 22.500,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a) HGB betrifft Mietverträge für Büroräume.

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um Jahresbeträge. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume haben eine Laufzeit bis mindestens 30.09.2016.

Finanzielle Verpflichtungen aus

Mietverträgen für Büroräume € 101.273,52
Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen und Wartungsverträgen € 0,00
gesamt € 101.273,52

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit € 34.422,83.

Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 559.383,70.

Unter Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 265.433,88 enthalten.

E. Sonstige Pflichtangaben

Im Berichtsjahr war Geschäftsführer der Gesellschaft:

- Herr Heinrich Keller, Dipl.-Bankbetriebswirt

- Frau Kirstin Großmann, Kauffrau

Der Geschäftsführer Heinrich Keller ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Muttergesellschaft des Unternehmens ist die Service-Direkt Telemarketing Verwaltungsgesellschaft mbH, Mierendorffstr. 29, 69469 Weinheim.

F. Angaben gem. § 42 Abs. 3 GmbHG

Zum 31.12.2014 bestehen zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern folgende Forderungen / Verbindlichkeiten:

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Service-Direkt Telemarketing Verwaltungsgesellschaft mbH, ausgewiesen unter "Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen"

(vgl. BILANZ, PASSIVA, C.2.) € 189.806,67 (Vorjahr: Forderung € 74.843,66)

und Umsatzsteuerforderungen, ausgewiesen unter "Sonstige Vermögensgegenstände"

(vgl. BILANZ, AKTIVA, B.I.3.) € 8.242,42 (Vorjahr: € 8.096,03)

 

Münster, den 1. April 2015

Der Jahresabschluss der RFV-DirektService GmbH wurde am 18. Mai 2015 festgestellt.

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