Palkoska Holding UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Tussing seit 20.8.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.93% | |
| 19.58% | |
| 0.55% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Ramp106 GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
26 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 26 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CHARLES GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Informationen zur Gesellschaft Die CHARLES GmbH mit Sitz in Berlin ist ein Technologieunternehmen, dessen Gegenstand eine Software-Plattform für Marketing-, Service- und Vertriebskommunikation ist. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 203739 B eingetragen. Die Softwareplattform CHARLES ermöglicht es Unternehmen, ihre eigene Kundenkommunikation durch den Kanal Whatsapp zu automatisieren. CHARLES steht als SaaS-Lösung zur Verfügung und unterstützt Kunden, ihre Marketing -, Service- und Vertriebskommunikation über Whatsapp, auf individueller und gleichzeitig automatisierter Basis, abzubilden. Zu den Kunden von CHARLES zählen unter anderem Unternehmen der Konsumgüter- und Modeindustrie. B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 von verschiedenen Faktoren, darunter hohen Energiepreise und einer gestrafften Geldpolitik, stark beeinflusst und wuchs demnach nur um 2,8%. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft dagegen hinkte anderen großen Volkswirtschaften hinterher und kam ins Stocken, insbesondere aufgrund von hoher Inflation, steigender Zinsen und einer schwachen Weltkonjunktur und damit einhergehend gedämpfter Inlands- und Auslandsnachfrage. 1 Wider die wirtschaftliche Entwicklung blieb der Arbeitsmarkt in Deutschland robust und erzielte ein Allzeithoch an Erwerbstätigen. 2 Der deutschen Gesamtwirtschaft trotzend, zeigte die Softwarebranche fortführend ein stabiles Wachstum, getrieben von einer starken Nachfrage nach digitalen Lösungen und Cloudangeboten. 3
1
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
C. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 und Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Das Rohergebnis betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.471 (Vorjahr: TEUR 845). Dies ist im Besonderen auf deutlich ansteigende Umsatzerlöse (TEUR 4.812; Vorjahr: TEUR 1.493) der sich im Aufbau befindenden Gesellschaft zurückzuführen. Die Rohmarge ist mit 51% leicht rückläufig (Vorjahr: 54%). Der Personalaufwand stieg mit TEUR 2.786 um 64% auf TEUR 7.147 (Vorjahr: TEUR 4.361) an. Dies resultiert maßgeblich aus dem Anstieg der Mitarbeiter von durchschnittlich 55 im Vorjahr auf durchschnittlich 86 im aktuellen Jahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 3.848 (Vorjahr: TEUR 2.893). Dies liegt vor Allem an gestiegenen Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten. Insofern ergibt sich für das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Gesamtjahr 2023 ein Ergebnis in Höhe von TEUR -8.524 (Vorjahr: TEUR -6.409). Die Abschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens sind von TEUR 99 im Vorjahr auf TEUR 119 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Hierfür waren im Wesentlichen Anschaffungen für Büroausstattungen verantwortlich. Darüber hinaus erzielte die Gesellschaft ein positives Finanzergebnis von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 0). Hier sind die Zinserträge aus überschüssiger Liquidität ursächlich. Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 8.533 (Vorjahr: TEUR 6.508). Die Veränderung ist im Wesentlichen auf höhere Personalaufwendungen zurückzuführen. 2. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen zum 31.12.2023 besteht aus Sachanlagen in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 192). Die Reduktion der Sachanlagen resultiert aus geringen Neuanschaffungen sowie höheren Abschreibungen als in der Vergangenheit. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag TEUR 1.609 (Vorjahr: TEUR 604). Der Anstieg von TEUR 1.005 korrespondiert mit dem Anstieg der Umsatzerlöse, vor allem durch neu gewonnene Kunden. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Stichtag TEUR 413 (Vorjahr: TEUR 408) und umfassen im Wesentlichen die Kaution für den Büromietvertrag. Zum Stichtag betragen die flüssigen Mittel TEUR 8.271 (Vorjahr: TEUR 15.782). Der Rückgang lässt sich im Wesentlichen auf Verluste aus der operativen Geschäftstätigkeit zurückführen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten bestehen zum Stichtag in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr TEUR 66) und umfassen im Wesentlichen Vorauszahlungen für Softwareleistungen und Messen. Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt TEUR 7.766 (Vorjahr: TEUR 16.299). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr zurückzuführen. Ferner weist die Gesellschaft zum Stichtag sonstige Rückstellungen von TEUR 527 (Vorjahr: TEUR 214) auf. Die Veränderung zum Vorjahr resultieren vor Allem aus höheren Rückstellungen für Bonuszahlungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 605 auf TEUR 1.018 gestiegen (Vorjahr: TEUR 414). Dieser Anstieg korrespondiert mit dem Anstieg der Umsatzerlöse, beziehungsweise der damit einhergehenden Kosten. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 167 auf TEUR 351 gestiegen und beinhalten primär Steuerverbindlichkeiten. Weiterhin werden zum Stichtag passive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 943 (Vorjahr: TEUR 18) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzverträge mit Kunden, die über ihre gesamte Laufzeit abgegrenzt werden. Der Anstieg von TEUR 925 ist im Wesentlichen auf die Gewinnung von Neukunden zurückzuführen. Die Liquidität war während des Geschäftsjahres zu jederzeit gesichert. Sie wurde zudem nach dem Bilanzstichtag aber im Aufstellungszeitraum durch eine Barkapitalerhöhung von EUR 5,0 Mio. im Juni 2024 gestärkt. 3. Außerbilanzielle Geschäfte Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Büromietvertrag in Höhe von TEUR 754. 4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt beurteilt die Gesellschaft die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als angemessen und den Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung der erwarteten Auflaufverluste aus dem Geschäftsauf- und ausbau als zufriedenstellend. 5. Bedeutsame finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die CHARLES Software wird mittlerweile von einer bedeutenden Anzahl an Endkunden genutzt. Ende 2023 ist die Anzahl der Endkunden, die über die CHARLES-Plattform aktiv eine Kommunikation angefordert haben, auf 3,466 Millionen angewachsen. Als finanzieller Leistungsindikator dient das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie der Umsatz. D. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren zukünftigen Chancen und Risiken 1. Wirtschaftlicher Ausblick Die wirtschaftspolitischen Begebenheiten, allen voran eine fortschreitend protektionistische Industrie- und Handelspolitik sorgen in Kombination mit restriktiver Finanzpolitik mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine bremsende Wirkung auf die wirtschaftliche Stimmung in 2024. Auf der anderen Seite lassen eine sinkende Inflation und entsprechend steigende Reallöhne sorgen zumindest auf Konsumseite auf eine Expansion schließen. Insgesamt ist für die Weltwirtschaft kein Aufschwung zu erwarten. 4 Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind getrübt. Fehlende Unternehmensinvestitionen, sinkende Exporte und Fachkräftemangel lassen ein stagnierendes Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2024 erwarten. 5 Die Digitalbranche hingegen zeigt sich resilient, es wird eine positivere Entwicklung erwartet als in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung. 6 2. Geschäftlicher Ausblick Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Anstieg des Rohergebnisses um ca. 59%. Dies resultiert aus weiterhin steigenden Umsätzen aufgrund von Neu- und Bestandskundengeschäft, sowie einer sich positiv entwickelnden Rohmarge. Für das EBITDA planen wir eine deutliche Verbesserung des absolut negativen Ergebnisses. Insbesondere deutlich steigende Umsätze und die damit einhergehende Fixkostendegression beeinflussen das EBITDA positiv. 3. Chancenbericht Durch den weiter fortschreitenden technologischen Wandel und den Ausbau der Digitalisierung in unserer Gesellschaft ergeben sich Chancen für Lösungen durch Künstliche Intelligenz (Kl). Aktuelle Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz (z.B. "ChatGPT"), helfen ein größeres Bewusstsein in der Gesellschaft zu schaffen und so den Transformationsprozess zu beschleunigen. Darüber hinaus verschärft der demografische Wandel den Zwang zur Transformation, sodass Automatisierung im Marketing, vor allem unterstützt durch Künstliche Intelligenz, eine immer größere Bedeutung findet. Durch unsere Positionierung sind wir bestens geeignet, die Kombination aus steigenden Kundenakquisekosten und mangelnder Fachkräfte im Sinne unserer Kunden zu lösen.
4 Vgl. Kiel Institut für Weltwirtschaft:
Kieler Konjunkturberichte Weltwirtschaft - Nr. 111
(2024|Q1), S.3 ff.
Die Geschäftsführung sieht weiterhin vielfältige Chancen für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung. 4. Risikobericht Rechtliche Risiken Rechtsrisiken bestehen in der Gefahr aus der fehlerhaften Anwendung von Gesetzen, sowie der Nichtbeachtung, Nichtanwendung oder Übertretung von Gesetzen. Aufgrund des Geschäftszwecks und der Rolle als Auftragsverarbeiter von personenbezogenen Daten besteht für die CHARLES GmbH originär ein Risiko im Zusammenhang mit datenschutzrechtlichen Verletzungen in Bezug auf die EU-Datenschutzgrundverordnung und andere einschlägige gesetzliche Vorschriften. Aus der Bereitstellung der Software zur Nutzung durch die Kunden bestehen für die CHARLES GmbH grundsätzlich auch Risiken wie Haftung, Gewährleistung oder Ansprüche aufgrund der Nichteinhaltung vereinbarter Service Level Agreements. Die CHARLES GmbH wird von internen und externen Juristen zu den unterschiedlichen Rechtsgebieten und Jurisdiktionen beraten, um etwaige rechtliche Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Um diese vorstehenden Risiken zu minimieren, wurden entsprechende Abstimmungsprozesse und Meldewege implementiert, um etwaige Risiken im Vorfeld zu identifizieren und nach Möglichkeit angemessen zu reduzieren. Zur Minimierung von Datenschutz- und IT-Sicherheitsrisiken wurde ein Datenschutz- und Sicherheits-Team etabliert, ein Datenschutzmanagementsystem eingerichtet und kontinuierlich weiterentwickelt. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Als bis dato nicht eigenständig profitabel wirtschaftendes Unternehmen benötigt die CHARLES GmbH eine stetige Überwachung von Bankguthaben und eine vorausschauenden Liquiditätsplanung. Durch eine zeitnahe Abrechnung und ein gezieltes Forderungsmanagement werden Liquiditätsrisiken begrenzt, die durch einen Zahlungsausfall bei Kunden entstehen könnten. Bis zur Erreichung des break-even sind weitere Eigenkapitalmaßnahmen geplant. Im Juni 2024 sind dafür weitere rd. EUR 5,0 Mio. Kapitalzufuhr durch die Gesellschafter geleistet worden. Technische Risiken Ein technisches Risiko stellt insbesondere ein längerer Ausfall der Softwareplattform und die damit einhergehende eingeschränkte Verfügbarkeit der Services von CHARLES GmbH dar. Dieses Risiko wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen wie einem entsprechenden Kapazitätsmanagement, dem kontinuierlichen Monitoring und der Verbesserung der Server-Infrastruktur sowie der regelmäßigen Sicherung aller relevanten Daten begegnet. Ein weiteres Risiko besteht darin, jederzeit geeignetes Personal für die technische Weiterentwicklung der Software zu finden. Diesem Risiko wird zum einen durch den entsprechenden Fokus des Recruiting Teams sowie der Zusammenarbeit mit externen Agenturen begegnet. Darüber hinaus wird die Vergütungsstruktur des Unternehmens kontinuierlich überwacht und den Marktbedürfnissen angepasst. Weiterhin bestehen technische Risiken in Bezug auf die IT-Sicherheit, beispielsweise im Zusammenhang mit Cyber-Attacken oder Social Engineering/ Phishing. Diesen Risiken begegnet die CHARLES GmbH mit den bereits oben genannten Datenschutz- und Sicherheits-Maßnahmen. Darüber hinaus sind gängige Sicherheitsmaßnahmen implementiert. Außerdem werden regelmäßig, auch in 2023, Penetrationstests der Web Applikation durchgeführt, um etwaige Schwachstellen zu identifizieren. Es wurden dabei keine kritischen Schwachstellen entdeckt. Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine nennenswerten Ausfälle der Server Infrastruktur. Bestandsgefährdende Risiken sind für die Gesellschaft nach unserer Einschätzung derzeit nicht erkennbar.
Berlin, den 14. August 2024 Andreas Tussing Unterschrift der Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der CHARLES GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Finanzierung und die laufende Liquidität wird durch eine Eigenkapitalfinanzierung der Investoren i.H.v. MEUR 5,0 durchgeführt im Juni 2024 sichergestellt. Es besteht eine positive Fortführungsprognose. Der Jahresabschluss wird daher unter Zugrundelegung der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear "pro rata temporis" vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Sämtliche sonstigen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und werden daher nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bewertungsmethoden übernommen werden. III. Erläuterungen zur Bilanz Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten geleistete Kautionen in Höhe von TEUR 374 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 312 und Berufsgenossenschaftsbeiträgen in Höhe von TEUR 10 sowie andere sonstige Aufwendungen insbesondere für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 203. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten per 31.12.2023 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinserträge enthalten Zinsen in Höhe von TEUR 110 durch Festgeldanlage im Geschäftsjahr 2023. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 86. Abschlussprüferhonorar Für Abschlussprüfungsleistungen durch die RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 TEUR 22 angefallen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für einen bestehenden Büromietvertrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 754. Eventualverbindlichkeiten Die CHARLES GmbH bietet ihren Mitarbeitern die Teilnahme an einem VSOP Programm an. Das Eintreten eines Austrittsszenarios und eine damit verbundene Auszahlung bis Ende 2025 schätzt die CHARLES GmbH als sehr unwahrscheinlich ein. Eine damit verbundene Bildung von Rückstellungen ist daher zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 heutigen Stand nicht notwendig. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht): Im Juni 2024 ist eine Barkapitalerhöhung i.H.v. MEUR 5,0 durchgeführt worden. Geschäftsführer
Berlin, den 14. August 2024 Andreas Tussing Unterschrift der Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens der CHARLES GmbH, Berlin, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CHARLES GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CHARLES GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CHARLES GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung Der Jahresabschluss und der Lagebericht der CHARLES GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 14. August 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Julian Breidthardt, Wirtschaftsprüfer Olaf Sackewitz, Wirtschaftsprüfer |
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