Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 203739
Vorher
CHARLES UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
6.2.2019
Branche
Großhandel mit TextilienEinzelhandel mit BekleidungGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Die Entwicklung und der Handel von Bekleidung sowie die Entwicklung von Kommunikationssoftware.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Tussing
seit 20.8.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (20)

Ungelöste Beteiligungen (13)

NameAnteil
Ramp106 GmbHEigenbeteiligung
0.00%

Gesellschafter
Beta

26 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 26 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Passion Flow UG (haftungsbeschränkt)
Germany
11.465 €
20.26%
Magic Flow UG (haftungsbeschränkt)
Germany
11.077 €
19.58%
HV Holtzbrinck Ventures Fund VIII GmbH & Co. geschlossene Investment KG
Germany
9.127 €
16.13%
Accel London VI L.P.
United States
8.400 €
14.85%
Salesforce Ventures LLC
United States
7.598 €
13.43%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CHARLES GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Informationen zur Gesellschaft

Die CHARLES GmbH mit Sitz in Berlin ist ein Technologieunternehmen, dessen Gegenstand eine Software-Plattform für Marketing-, Service- und Vertriebskommunikation ist. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 203739 B eingetragen.

Die Softwareplattform CHARLES ermöglicht es Unternehmen, ihre eigene Kundenkommunikation durch den Kanal Whatsapp zu automatisieren. CHARLES steht als SaaS-Lösung zur Verfügung und unterstützt Kunden, ihre Marketing -, Service- und Vertriebskommunikation über Whatsapp, auf individueller und gleichzeitig automatisierter Basis, abzubilden. Zu den Kunden von CHARLES zählen unter anderem Unternehmen der Konsumgüter- und Modeindustrie.

B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 von verschiedenen Faktoren, darunter hohen Energiepreise und einer gestrafften Geldpolitik, stark beeinflusst und wuchs demnach nur um 2,8%. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft dagegen hinkte anderen großen Volkswirtschaften hinterher und kam ins Stocken, insbesondere aufgrund von hoher Inflation, steigender Zinsen und einer schwachen Weltkonjunktur und damit einhergehend gedämpfter Inlands- und Auslandsnachfrage. 1 Wider die wirtschaftliche Entwicklung blieb der Arbeitsmarkt in Deutschland robust und erzielte ein Allzeithoch an Erwerbstätigen. 2

Der deutschen Gesamtwirtschaft trotzend, zeigte die Softwarebranche fortführend ein stabiles Wachstum, getrieben von einer starken Nachfrage nach digitalen Lösungen und Cloudangeboten. 3

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2 https://www.bundesbank.de/resource/blob/918692/cad0b15add94d4e1a59cdd1944f5f178/mL/2023-11-ueberblickdata.pdf
3 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Halbjahres-Konjunktur-Digitalbranche-waechst-stabil#_

C. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 und Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Das Rohergebnis betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.471 (Vorjahr: TEUR 845). Dies ist im Besonderen auf deutlich ansteigende Umsatzerlöse (TEUR 4.812; Vorjahr: TEUR 1.493) der sich im Aufbau befindenden Gesellschaft zurückzuführen. Die Rohmarge ist mit 51% leicht rückläufig (Vorjahr: 54%).

Der Personalaufwand stieg mit TEUR 2.786 um 64% auf TEUR 7.147 (Vorjahr: TEUR 4.361) an. Dies resultiert maßgeblich aus dem Anstieg der Mitarbeiter von durchschnittlich 55 im Vorjahr auf durchschnittlich 86 im aktuellen Jahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 3.848 (Vorjahr: TEUR 2.893). Dies liegt vor Allem an gestiegenen Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten.

Insofern ergibt sich für das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Gesamtjahr 2023 ein Ergebnis in Höhe von TEUR -8.524 (Vorjahr: TEUR -6.409).

Die Abschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens sind von TEUR 99 im Vorjahr auf TEUR 119 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Hierfür waren im Wesentlichen Anschaffungen für Büroausstattungen verantwortlich.

Darüber hinaus erzielte die Gesellschaft ein positives Finanzergebnis von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 0). Hier sind die Zinserträge aus überschüssiger Liquidität ursächlich.

Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 8.533 (Vorjahr: TEUR 6.508). Die Veränderung ist im Wesentlichen auf höhere Personalaufwendungen zurückzuführen.

2. Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen zum 31.12.2023 besteht aus Sachanlagen in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 192). Die Reduktion der Sachanlagen resultiert aus geringen Neuanschaffungen sowie höheren Abschreibungen als in der Vergangenheit.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag TEUR 1.609 (Vorjahr: TEUR 604). Der Anstieg von TEUR 1.005 korrespondiert mit dem Anstieg der Umsatzerlöse, vor allem durch neu gewonnene Kunden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Stichtag TEUR 413 (Vorjahr: TEUR 408) und umfassen im Wesentlichen die Kaution für den Büromietvertrag.

Zum Stichtag betragen die flüssigen Mittel TEUR 8.271 (Vorjahr: TEUR 15.782). Der Rückgang lässt sich im Wesentlichen auf Verluste aus der operativen Geschäftstätigkeit zurückführen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten bestehen zum Stichtag in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr TEUR 66) und umfassen im Wesentlichen Vorauszahlungen für Softwareleistungen und Messen.

Das Eigenkapital zum Stichtag beträgt TEUR 7.766 (Vorjahr: TEUR 16.299). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr zurückzuführen.

Ferner weist die Gesellschaft zum Stichtag sonstige Rückstellungen von TEUR 527 (Vorjahr: TEUR 214) auf. Die Veränderung zum Vorjahr resultieren vor Allem aus höheren Rückstellungen für Bonuszahlungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 605 auf TEUR 1.018 gestiegen (Vorjahr: TEUR 414). Dieser Anstieg korrespondiert mit dem Anstieg der Umsatzerlöse, beziehungsweise der damit einhergehenden Kosten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 167 auf TEUR 351 gestiegen und beinhalten primär Steuerverbindlichkeiten.

Weiterhin werden zum Stichtag passive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 943 (Vorjahr: TEUR 18) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzverträge mit Kunden, die über ihre gesamte Laufzeit abgegrenzt werden. Der Anstieg von TEUR 925 ist im Wesentlichen auf die Gewinnung von Neukunden zurückzuführen.

Die Liquidität war während des Geschäftsjahres zu jederzeit gesichert. Sie wurde zudem nach dem Bilanzstichtag aber im Aufstellungszeitraum durch eine Barkapitalerhöhung von EUR 5,0 Mio. im Juni 2024 gestärkt.

3. Außerbilanzielle Geschäfte

Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Büromietvertrag in Höhe von TEUR 754.

4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt beurteilt die Gesellschaft die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als angemessen und den Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung der erwarteten Auflaufverluste aus dem Geschäftsauf- und ausbau als zufriedenstellend.

5. Bedeutsame finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die CHARLES Software wird mittlerweile von einer bedeutenden Anzahl an Endkunden genutzt. Ende 2023 ist die Anzahl der Endkunden, die über die CHARLES-Plattform aktiv eine Kommunikation angefordert haben, auf 3,466 Millionen angewachsen.

Als finanzieller Leistungsindikator dient das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie der Umsatz.

D. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren zukünftigen Chancen und Risiken

1. Wirtschaftlicher Ausblick

Die wirtschaftspolitischen Begebenheiten, allen voran eine fortschreitend protektionistische Industrie- und Handelspolitik sorgen in Kombination mit restriktiver Finanzpolitik mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine bremsende Wirkung auf die wirtschaftliche Stimmung in 2024. Auf der anderen Seite lassen eine sinkende Inflation und entsprechend steigende Reallöhne sorgen zumindest auf Konsumseite auf eine Expansion schließen. Insgesamt ist für die Weltwirtschaft kein Aufschwung zu erwarten. 4

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind getrübt. Fehlende Unternehmensinvestitionen, sinkende Exporte und Fachkräftemangel lassen ein stagnierendes Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2024 erwarten. 5

Die Digitalbranche hingegen zeigt sich resilient, es wird eine positivere Entwicklung erwartet als in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung. 6

2. Geschäftlicher Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Anstieg des Rohergebnisses um ca. 59%. Dies resultiert aus weiterhin steigenden Umsätzen aufgrund von Neu- und Bestandskundengeschäft, sowie einer sich positiv entwickelnden Rohmarge.

Für das EBITDA planen wir eine deutliche Verbesserung des absolut negativen Ergebnisses. Insbesondere deutlich steigende Umsätze und die damit einhergehende Fixkostendegression beeinflussen das EBITDA positiv.

3. Chancenbericht

Durch den weiter fortschreitenden technologischen Wandel und den Ausbau der Digitalisierung in unserer Gesellschaft ergeben sich Chancen für Lösungen durch Künstliche Intelligenz (Kl). Aktuelle Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz (z.B. "ChatGPT"), helfen ein größeres Bewusstsein in der Gesellschaft zu schaffen und so den Transformationsprozess zu beschleunigen.

Darüber hinaus verschärft der demografische Wandel den Zwang zur Transformation, sodass Automatisierung im Marketing, vor allem unterstützt durch Künstliche Intelligenz, eine immer größere Bedeutung findet. Durch unsere Positionierung sind wir bestens geeignet, die Kombination aus steigenden Kundenakquisekosten und mangelnder Fachkräfte im Sinne unserer Kunden zu lösen.

4 Vgl. Kiel Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Weltwirtschaft - Nr. 111 (2024|Q1), S.3 ff.
5 Vgl. Kiel Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Deutsche Wirtschaft - Nr. 112 (2024|13), S.3 ff.
6 Vgl. EV, B. (o. D.). Digitalwirtschaft wieder optimistischer. Bitkom.

Die Geschäftsführung sieht weiterhin vielfältige Chancen für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung.

4. Risikobericht

Rechtliche Risiken

Rechtsrisiken bestehen in der Gefahr aus der fehlerhaften Anwendung von Gesetzen, sowie der Nichtbeachtung, Nichtanwendung oder Übertretung von Gesetzen. Aufgrund des Geschäftszwecks und der Rolle als Auftragsverarbeiter von personenbezogenen Daten besteht für die CHARLES GmbH originär ein Risiko im Zusammenhang mit datenschutzrechtlichen Verletzungen in Bezug auf die EU-Datenschutzgrundverordnung und andere einschlägige gesetzliche Vorschriften.

Aus der Bereitstellung der Software zur Nutzung durch die Kunden bestehen für die CHARLES GmbH grundsätzlich auch Risiken wie Haftung, Gewährleistung oder Ansprüche aufgrund der Nichteinhaltung vereinbarter Service Level Agreements.

Die CHARLES GmbH wird von internen und externen Juristen zu den unterschiedlichen Rechtsgebieten und Jurisdiktionen beraten, um etwaige rechtliche Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Um diese vorstehenden Risiken zu minimieren, wurden entsprechende Abstimmungsprozesse und Meldewege implementiert, um etwaige Risiken im Vorfeld zu identifizieren und nach Möglichkeit angemessen zu reduzieren. Zur Minimierung von Datenschutz- und IT-Sicherheitsrisiken wurde ein Datenschutz- und Sicherheits-Team etabliert, ein Datenschutzmanagementsystem eingerichtet und kontinuierlich weiterentwickelt.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Als bis dato nicht eigenständig profitabel wirtschaftendes Unternehmen benötigt die CHARLES GmbH eine stetige Überwachung von Bankguthaben und eine vorausschauenden Liquiditätsplanung. Durch eine zeitnahe Abrechnung und ein gezieltes Forderungsmanagement werden Liquiditätsrisiken begrenzt, die durch einen Zahlungsausfall bei Kunden entstehen könnten.

Bis zur Erreichung des break-even sind weitere Eigenkapitalmaßnahmen geplant. Im Juni 2024 sind dafür weitere rd. EUR 5,0 Mio. Kapitalzufuhr durch die Gesellschafter geleistet worden.

Technische Risiken

Ein technisches Risiko stellt insbesondere ein längerer Ausfall der Softwareplattform und die damit einhergehende eingeschränkte Verfügbarkeit der Services von CHARLES GmbH dar. Dieses Risiko wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen wie einem entsprechenden Kapazitätsmanagement, dem kontinuierlichen Monitoring und der Verbesserung der Server-Infrastruktur sowie der regelmäßigen Sicherung aller relevanten Daten begegnet.

Ein weiteres Risiko besteht darin, jederzeit geeignetes Personal für die technische Weiterentwicklung der Software zu finden. Diesem Risiko wird zum einen durch den entsprechenden Fokus des Recruiting Teams sowie der Zusammenarbeit mit externen Agenturen begegnet. Darüber hinaus wird die Vergütungsstruktur des Unternehmens kontinuierlich überwacht und den Marktbedürfnissen angepasst.

Weiterhin bestehen technische Risiken in Bezug auf die IT-Sicherheit, beispielsweise im Zusammenhang mit Cyber-Attacken oder Social Engineering/ Phishing. Diesen Risiken begegnet die CHARLES GmbH mit den bereits oben genannten Datenschutz- und Sicherheits-Maßnahmen. Darüber hinaus sind gängige Sicherheitsmaßnahmen implementiert. Außerdem werden regelmäßig, auch in 2023, Penetrationstests der Web Applikation durchgeführt, um etwaige Schwachstellen zu identifizieren. Es wurden dabei keine kritischen Schwachstellen entdeckt.

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine nennenswerten Ausfälle der Server Infrastruktur.

Bestandsgefährdende Risiken sind für die Gesellschaft nach unserer Einschätzung derzeit nicht erkennbar.

 

Berlin, den 14. August 2024

Andreas Tussing

Unterschrift der Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.308,00 192.215,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 55.929,61 62.473,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.609.412,06 604.021,25
2. Sonstige Vermögensgegenstände 412.677,57 408.293,07
2.022.089,63 1.012.314,32
III. Guthaben bei Kreditinstituten 8.271.017,83 15.781.910,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.928,87 65.523,25
10.607.273,94 17.114.436,89

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 49.179,00 49.179,00
II. Kapitalrücklage 25.888.500,30 25.888.500,30
III. Verlustvortrag -9.638.986,74 -3.130.951,71
IV. Jahresfehlbetrag -8.532.802,68 -6.508.035,03
7.765.889,88 16.298.692,56
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 526.520,62 213.737,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.473,26 3.978,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.018.422,15 413.737,28
3. Sonstige Verbindlichkeiten 350.838,78 166.578,26
davon aus Steuern: EUR 239.177,47 (Vj. EUR 105.346,30)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 16.696,93 (Vj. EUR 14.585,20)
1.371.734,19 584.293,61
D. Rechnungsabgrenzungsposten 943.129,25 17.713,72
10.607.273,94 17.114.436,89

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 4.812.009,13 1.492.817,33
2. Sonstige betriebliche Erträge 30.682,93 82.744,54
4.842.692,06 1.575.561,87
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren 2.371.650,13 730.502,99
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.011.239,74 3.662.064,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.135.273,75 698.859,32
davon für Altersversorgung: EUR 733,19 (Vj. EUR 0,00)
7.146.513,49 4.360.923,39
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 118.574,38 98.723,24
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.848.455,35 2.893.447,28
-8.642.501,29 -6.508.035,03
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.698,61 0,00
8. Ergebnis nach Steuern/Jahresfehlbetrag -8.532.802,68 -6.508.035,03
9. Jahresfehlbetrag -8.532.802,68 -6.508.035,03

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der CHARLES GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Finanzierung und die laufende Liquidität wird durch eine Eigenkapitalfinanzierung der Investoren i.H.v. MEUR 5,0 durchgeführt im Juni 2024 sichergestellt. Es besteht eine positive Fortführungsprognose. Der Jahresabschluss wird daher unter Zugrundelegung der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CHARLES GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 203739

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear "pro rata temporis" vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Sämtliche sonstigen Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und werden daher nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bewertungsmethoden übernommen werden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten geleistete Kautionen in Höhe von TEUR 374 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 312 und Berufsgenossenschaftsbeiträgen in Höhe von TEUR 10 sowie andere sonstige Aufwendungen insbesondere für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 203.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten per 31.12.2023 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinserträge enthalten Zinsen in Höhe von TEUR 110 durch Festgeldanlage im Geschäftsjahr 2023.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 86.

Abschlussprüferhonorar

Für Abschlussprüfungsleistungen durch die RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 TEUR 22 angefallen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für einen bestehenden Büromietvertrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 754.

Eventualverbindlichkeiten

Die CHARLES GmbH bietet ihren Mitarbeitern die Teilnahme an einem VSOP Programm an. Das Eintreten eines Austrittsszenarios und eine damit verbundene Auszahlung bis Ende 2025 schätzt die CHARLES GmbH als sehr unwahrscheinlich ein. Eine damit verbundene Bildung von Rückstellungen ist daher zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 heutigen Stand nicht notwendig.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht):

Im Juni 2024 ist eine Barkapitalerhöhung i.H.v. MEUR 5,0 durchgeführt worden.

Geschäftsführer

Andreas Tussing, Co-CEO

Artjem Weißbeck, Co-CEO (bis zum 18. Juli 2024)

 

Berlin, den 14. August 2024

Andreas Tussing

Unterschrift der Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens der CHARLES GmbH, Berlin, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 396.517,22 86.667,38 0,00 483.184,60
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.302,22 118.574,38 0,00 322.876,60
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.308,00 192.215,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CHARLES GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CHARLES GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CHARLES GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der CHARLES GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 14. August 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Julian Breidthardt, Wirtschaftsprüfer

Olaf Sackewitz, Wirtschaftsprüfer

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