IAV Products GmbHLiquidiert
10587 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Christian Müller-Bagehl seit 16.2.2007 | Geschäftsführer |
Stefan Walter Schmidt seit 16.2.2007 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IAV Products GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz zum 31.12.2009AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2009 bis 31.12.2009
Berlin, den 17. Dezember 2010 Anhang zum 31. Dezember 2009I. Allgemeine Angaben und ErläuterungenBei dem Unternehmen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden weitgehend unverändert angewandt. Abweichungen, insbesondere Ergänzungen und Erweiterungen, wurden dann vorgenommen, wenn dadurch die Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses erhöht wurde. II. Angaben zur Erläuterung der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über eine Nutzungsdauer von zwei bis fünf Jahren abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear und degressiv vorgenommen. Auf Zugänge des Geschäftsjahres wurden degressive Abschreibungen verrechnet. Die Abschreibungszeiträume basieren auf den jeweils steuerlich anerkannten Nutzungsdauern zwischen drei und zwanzig Jahren. Auf die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgten die Abschreibungen im Jahr der Anschaffung pro rata temporis. Entgegen der steuerlichen Vorschrift (§ 6 Abs. 2a EStG) werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG-Sammelpool) mit einem Wert von 150 € bis 410 € im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 410 € bis 1.000 € werden über einen typisierten Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von TEUR 1.347 erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fremdkapitalzinsen werden nicht mit einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht im Einzelfall ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen ist. Passiva Rückstellungen Rückstellungen werden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Aus Gründen der Vermittlung eines besseren Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde abweichend zum Vorjahr ein Teilbetrag aus den sonstigen Rückstellungen in die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Im Zuge der erstmaligen Jahresabschlussprüfung 2009 kam es zu Anpassungen der Vorjahreswerte in den Bereichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2. Angaben zu Posten der Bilanz Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus Anlage III, Blatt 8. Die Forderungen werden in Anlage III, Blatt 7, dargestellt. Das gezeichnete Kapital lautet auf EUR 25.000,--, entspricht der Eintragung im Handelsregister und wird von der IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Berlin, gehalten. Zur Vermeidung der Überschuldung hat die IAV GmbH mit der Vereinbarung vom 13. Januar 2010 erklärt, dass sie mit ihrer Darlehensforderung dergestalt hinter die Forderungen der anderen Gläubiger der Gesellschaft zurücktritt, dass die Gesellschafter Tilgung und Verzinsung nur aus einem künftigen Bilanzgewinn oder aus einem etwaigen Liquidationsüberschuss der Gesellschaft verlangen kann (qualifizierter Rangrücktritt). Aus vorgenannten Gründen ist die Geschäftsführung der Auffassung, dass eine Überschuldung im Rechtssinne nicht vorliegt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.845 betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Gewährleistungsrückstellungen, Rückstellungen für Tantieme und Urlaubsrückstellungen. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 369 ab. III. Ergänzende AngabenEs bestehen finanzielle Verpflichtungen von rd. TEUR 152, die weder in der Bilanz ausgewiesen noch gemäß § 251 HGB unter der Bilanz anzugeben sind. Dabei handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 134) sowie sonstige Dienstleistungsverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 18. Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr die Herren
Die Gesellschaft wird durch beide Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen vertreten. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Es wurden keine Geschäftsführerbezüge im Geschäftsjahr gezahlt. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 38 Arbeitnehmer beschäftigt, davon:
Forderungsspiegel per 31. Dezember 2009
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2009(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschl. des GeschäftsergebnissesDie IAV Products GmbH ist Entwickler und Lieferant von komplexen Elektroniksystemen für mobile und stationäre Anwendungen. Sie verfügt insbesondere über umfangreiche Erfahrungen im Bereich von Automobil- und Telematik-Anwendungen. Zur Produktpalette der IAV Products GmbH gehören die Messdatenerfassungssysteme "Drive Recorder", die Navigations- und Fleetmanagementsysteme "Teledrive" sowie kundenspezifische Cockpitsysteme für Landmaschinenhersteller. Ergänzt wird das Portfolio durch ein Telematiksystem für einen Sportwagenhersteller und die Umrüstung von Fahrzeugen auf Erdgasbetrieb. Damit gehört die IAV Products GmbH zu einem Spezialanbieter, der größtenteils im Kundenauftrag entwickelt, produziert und vertreibt. Die wirtschaftliche Entwicklung ist daher stark von der Konjunktur der Endkunden abhängig. Speziell im Agrarbereich sind in 2009 deutliche Rückgänge im Fahrzeugverkauf zu verzeichnen gewesen. In diesem Umfeld konnte die IAV Products GmbH ihren Umsatz von 9.878 TEUR auf 11.735 TEUR steigern. Dies wird u. a. durch verstärkte Entwicklungsleistungen erzielt, die an die IAV GmbH unterbeauftragt werden. Der Materialaufwand steigt im Jahr 2009 um 2.723 TEUR auf 10.564 TEUR. Das Ergebnis wies im Jahr 2009 einen Verlust in Höhe von 369 TEUR aus. Die IAV Products GmbH hat im Jahr 2009 586 TEUR investiert. Darin enthalten ist die Investition in die Übernahme des Entwicklungsteams eines Dresdner IT-Herstellers. Die Übernahme dieses Know-hows soll der IAV Gruppe die Entwicklungskompetenz in der X86-Technologie für den Automotive- Einsatz sichern. Der Mitarbeiterbestand wächst durch diese Übernahme von 11 auf 38 Mitarbeiter. Aufgrund der sich abzeichnenden Finanz- und Wirtschaftkrise wird das Entwicklungsteam, dessen Auslastung allein durch die Projekte der IAV Products GmbH nicht gesichert werden kann, zum Jahreswechsel in das Entwicklungsteam der IAV GmbH überführt. Durch die schwache Konjunktur zeichnet sich speziell im Logistikbereich eine Marktbereinigung der Speditionsunternehmen ab. Dies hemmt aktuell die Investitionen der Spediteure im Bereich der Flottenüberwachungssysteme. Der Absatz der Teledrive-Geräte ist davon unmittelbar betroffen. Hier konnte in 2009 der geplante Absatz nicht erreicht werden. Für 2010 wird im Rahmen des Teledrive-Geschäftes eine Steigerung der Verkaufszahlen erwartet. Für die Cockpitsysteme wird von einer Stagnation der Produktionszahlen ausgegangen. Hier wird erst wieder für 2011 mit einer Steigerung der Verkaufszahlen gerechnet. II. Darstellung der Lage1. Ertragslage Die Gesamtleistung des Unternehmens, ermittelt aus der Summe der Umsatzerlöse und den Bestandsveränderungen, hat sich gegenüber dem Vorjahr von 9.878 TEUR auf 13.082 TEUR um rd. 32 % verbessert. Dies liegt vornehmlich an einer Steigerung des extern beauftragten Entwicklungsgeschäftes um ca. 900 TEUR, was einem zusätzlichen Stundenvolumen von rd. 11.000 Stunden entspricht, und der Leistung der eigenen Entwicklungsabteilung aus Dresden. Der Materialaufwand ist im Zuge höherer Verkäufe von 7.841 TEUR auf 10.564 TEUR angestiegen. Das Rohergebnis hat sich demzufolge von 2.363 TEUR auf 4.799 TEUR verbessert. Der Personalaufwand ist durch den Mitarbeiterzuwachs von 404 TEUR in 2008 auf 2.866 TEUR in 2009 angestiegen. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von -179 TEUR im Vorjahr auf -269 TEUR im Berichtszeitraum. Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 197 TEUR auf 369 TEUR. 2. Finanzlage Der Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von - 146 TEUR auf - 45 TEUR um rd. 101 TEUR verbessert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der im Vergleich zur Ergebnisentwicklung höheren Abschreibung in 2009, die aus dem Zukauf der Vermögensgegenstände im Zusammenhang mit der Übernahme des Entwicklungsteams eines Dresdner IT-Herstellers resultiert. Die Refinanzierung der durchgeführten Investitionen des Unternehmens im Berichtszeitraum wurde aus dem Darlehensvertrag mit der IAV GmbH bedient. Damit bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Darlehen in Höhe von 3.887 TEUR. Dem Unternehmen wurde von der Gesellschafterin eine jederzeit kündbare Kreditlinie in Höhe von 4 Mio. EUR eingeräumt, die mit einem Zinssatz von 2 % p.a. über dem Dreimonats-EURIBOR verzinst wird. Bei den Investitionen des laufenden Jahres handelt es sich insbesondere um die Ausstattung von Arbeitsplätzen für die neuen Mitarbeiter und Anschaffungen von Prüf- und Messtechnik sowie IT-Bedarf, bestehend aus Hard- und Software. Zum Jahresende ergibt sich ein Rückgang des Bestandes an Flüssigen Mitteln um rd. 222 TEUR. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31.12.2009 ist gegenüber dem Vorjahr von 4.607 TEUR auf 8.441 TEUR angestiegen. Beim Anlagevermögen hat sich im laufenden Jahr eine Erhöhung um 262 TEUR ergeben. Das Umlaufvermögen verzeichnete im Bereich der Vorräte einen Anstieg um rd. 876 TEUR. Neben diesen beiden Entwicklungen waren hauptsächlich der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.444 TEUR und der Forderungen gegenüber der Gesellschafterin um 1.141 TEUR für die Erhöhung der Bilanzsumme um rd. 3.834 TEUR ursächlich. Im Berichtsjahr wird aufgrund der kumulierten Jahresergebnisse ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 445 TEUR (Vorjahr: 76 TEUR) ausgewiesen. In Höhe des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags von 445 TEUR erteilte die IAV GmbH der Gesellschaft auf das gewährte Darlehen mit Datum vom 13. Januar 2010 eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung, damit wird die Überschuldung der Gesellschaft vermieden. Auf der Passivseite der Bilanz ergibt sich eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr bei den Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 849 TEUR. Davon entfallen 111 TEUR auf Gewährleistungen, 619 TEUR auf Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, 88 TEUR auf Tantiemerückstellungen, 19 TEUR auf Urlaubsrückstellungen und 12 TEUR auf übrige Rückstellungen. Daneben erhöhten sich im Berichtszeitraum die Verbindlichkeiten um 2.984 TEUR, wovon der größte Betrag auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfällt (2.241 TEUR). II. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. III. RisikoberichtDie derzeitige wirtschaftliche Lage ist sowohl in Deutschland als auch auf den Weltmärkten durch die Auswirkungen der Finanzkrise und den damit verbundenen Beeinträchtigungen in der Realwirtschaft geprägt. Insbesondere die Automobilindustrie wird von der derzeitigen Situation erschüttert. Die im Oktober 2008 einsetzende sprunghaft rückgängige Absatzentwicklung hat gleichermaßen OEMs wie Zulieferer in ihren Dimensionen überrascht und zu ersten, teils erheblichen Einschnitten gezwungen. Die OEMs reagieren mit der Verlängerung der Betriebsruhe zum Jahreswechsel und mit dem Abbau von Arbeitszeitkonten oder nutzen andere Formen der Flexibilisierung, um die Rückgänge in den Verkaufszahlen zu kompensieren. Erste Hersteller beginnen mit der Ausarbeitung von Kurzarbeitsplänen und fahren ihre Produktionszahlen herunter. Für alle Unternehmen gleichermaßen ist jedoch das Finanzproblem das drängendste. Am deutlichsten ist das bei den US-amerikanischen Herstellern, die ohne die Unterstützung der US-Administration auf eine drohende Insolvenz zusteuern. In diesem Zusammenhang besteht für das kommende Jahr durchaus das Risiko, dass einzelne OEMs Projektverschiebungen vornehmen, Projekte abgesagt werden oder der Fremdvergabeanteil reduziert werden könnte. Dies könnte für die IAV Products GmbH auch mit negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage verbunden sein. Gleichzeitig steht die Automobilindustrie jedoch vor großen Herausforderungen, für die sie heute die Weichen stellen muss, um nicht im internationalen Wettbewerb zurückzufallen. Bei fast allen OEMs steht daher auf der Tagesordnung, den Kunden kleinere, sparsamere, emissionsärmere und gleichzeitig leistungsstarke sowie attraktive Fahrzeuge anzubieten. Mit der Entwicklung von Low-Cost-Car-Konzepten entsteht auch auf der Entwicklungsseite ein ganz neuer Markt mit neuen Anforderungen. Für die etablierten Märkte, vor allem das Premium-Segment, wird die Entwicklung der Sicherheits- und Komfortmerkmale von Fahrzeugen weiter vorangetrieben. Des Weiteren wird die Vernetzung der einzelnen Verkehrsteilnehmer eine zunehmende Rolle spielen. Diese Betätigungsfelder für die IAV Products GmbH sind dazu geeignet, eine positive Erwartungshaltung für das nächste Jahr zu formulieren. In der aktuellen Situation ist die IAV Products GmbH als Zulieferer der Automobilindustrie auch Finanzrisiken ausgesetzt. Diese bestehen sowohl durch Ausfallrisiken für Kundenforderungen als auch hinsichtlich eines allgemeinen Liquiditätsrisikos sowie Zins- und Währungsschwankungen. Das Unternehmen hat hierdurch organisatorische Vorkehrungen für eine jederzeit ausreichende Dimensionierung seiner benötigten kurzfristigen Finanzmittel gesorgt. Forderungsausfälle sind aufgrund der Kundenstruktur weitestgehend auszuschließen. Organisatorisch wird das Forderungsmanagement durch ein effektives Mahnwesen und im Vorfeld durchgeführte Bonitätsprüfungen unterstützt. Bei dieser aktuellen gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Situation sieht sich die IAV Products GmbH vergleichsweise gut gewappnet. E. PrognoseberichtDie voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens für die nächsten 2 Jahre sieht die Geschäftsführung nach einer Phase des gesamtwirtschaftlichen Rückgangs aufgrund der oben aufgeführten Marktpotenziale als durchaus positiv an. Für 2010 wird zwar mit einem weiteren Rückgang der weltweiten Produktionszahlen für Automobile gerechnet, inwiefern jedoch hierdurch die Beauftragungen der OEMs massiv beeinträchtigt werden, ist derzeit nicht absehbar. Der Personalaufbau und die Investitionen werden dabei absolut risikoorientiert ausgelöst und eine ständige Überprüfung der notwendigen Reaktionen auf die Marktgegebenheiten vorgenommen. Hinsichtlich der Margenentwicklung wird allerdings wegen der Absatzprobleme der OEMs und der sich verschärfenden Konkurrenzsituation mit einem deutlich zunehmenden, härteren Preiskampf gerechnet.
IAV Products GmbH, Berlin - Geschäftsführung - Dipl.-Ing. Christian Müller-Bagehl Dipl.-Ing. Stefan Schmidt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IAV Products GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2009 bis 31.12.2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 20. Dezember 2010 RÖVERBRÖNNER
GmbH & Co. KG
Dr. Reinhard Schubert, Wirtschaftsprüfer Bettina Grothe, Wirtschaftsprüferin |
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