Großhandel mit Textilien
GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH
Willy-Pelz-Straße 1, 23812 Wahlstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirco Hinz seit 19.5.2025 | Prokura |
Susanne Michaelis seit 19.5.2025 | Prokura |
Josef Horber seit 21.10.2019 | Geschäftsführer |
Markus Lipp seit 21.12.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Grundfos Holding A/S | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
TH Lübeck PROJEKT-GMBHAufgelöst | 7.43% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBHWahlstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Am Standort Wahlstedt unterhält die Grundfos-Gruppe mit der GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH eine Produktionsgesellschaft, die sich auf die Herstellung und Montage großer Umwälzpumpen für die Heizungs- und Klima- und Lüftungstechnik sowie Abwasserhebeanlagen und Druckerhöhungsanlagen für die Wasserversorgung spezialisiert hat. Die in Wahlstedt produzierten Pumpen werden vom Grundfos-Konzern weltweit vertrieben. Seit dem 6. April 2015 fungiert die GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH als Lohnveredler für die zu diesem Zwecke gegründete zentrale Gesellschaft Grundfos Operations A/S, Bjerringbro/Dänemark. Die Umsatzerlöse errechnen sich seitdem nach der Kostenaufschlagsmethode (tatsächliche Kosten plus festgelegtem Gewinnaufschlag). Mit einem Gesamtumsatz von EUR 57,2 Mio. liegen wir in dem beschriebenen Geschäftsjahr mit 1,5 % über dem Vorjahr. Der Anstieg resultiert aus der Bildung von Rückstellungen für Restrukturierungen und der damit einhergehenden erhöhten Kostenbasis zur Berechnung des Gewinnaufschlages. Das Gesamtergebnis liegt mit einem Jahresüberschuss von EUR 5,2 Mio. (Vorjahr Jahresüberschuss EUR 3,0 Mio.) über dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf periodenfremde Erlöskorrekturen in den sonstigen betrieblichen Erträgen zurückzuführen. Ein Ertrag i.H.v. TEUR 621 ist dem Geschäftsjahr 2018 zuzuordnen und ein Ertrag i.H.v. TEUR 824 dem Geschäftsjahr 2019. Außerdem sind die, aufgrund ihrer Zuordnung außerhalb des operativen Geschäftsergebnisses, nicht für die Kostenaufschlagsmethode relevanten Zinsaufwände für die Ertragsteuernachzahlung aus der Betriebsprüfung 2011-2014 um TEUR 421 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Zahlung der Steuerforderung erfolgte im August. Der EBIT (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsergebnis einschließlich Neubewertung des Deckungsvermögens), das operative Ergebnis, liegt mit EUR 6,9 Mio. um EUR 1,5 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (EUR 5,4 Mio.). Ursächlich hierfür ist die bereits erläuterte Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge sowie die in Summe leicht gestiegene Kostensituation. Trotz Einsparungen und Optimierungen im Bereich der Produktion sorgt restrukturierungsbedingter Rückstellungsaufwand für Abfindungszahlungen und Freistellungsentgelte i.H.v. TEUR 1.750 für einen höheren Gewinnaufschlag. 1.1.Produktions- und Produktivitätsentwicklung In den beiden großen Produktionsbereichen (Heizungsumwälzpumpen sowie Industriepumpen) lagen die verrechneten Arbeitsstunden mit 443.745 (Vorjahr: 449.667) 1,3% unter dem Aktivitätsniveau von 2019. 1.2. Lieferperformance Die Lieferperformance lag bei 91,8% (Vorjahr: 89,1%). Diese Kennzahl wird gemessen als Vergleich des erstmals bestätigten Liefertermins zu dem tatsächlichen Liefertermin. 1.3.Qualitäts- und Umweltmanagement Die bei uns bestehenden Managementsysteme nach ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001 und ISO 45001 (ehemals OHSAS 18001) wurden im Geschäftsjahr bzw. in Vorperioden erfolgreich im Rahmen externer und interner Audits überprüft. 1.4.Personal und Organisation Die Mitarbeiterzahl ist mit 512 Mitarbeitern (Jahresdurchschnitt 2020) im Vergleich zum Vorjahr (508) auf stabilem Niveau. Die Anzahl der Auszubildenden belief sich auf 20 im gewerblichen Bereich und auf 7 im kaufmännischen Bereich. Die Gehälter und Löhne sind im Geschäftsjahr tarifvertraglich durch die Ausübung TV- ZUG A und TV-ZUG B, welche im April 2018 beschlossen wurden, gestiegen. 2. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Wie eingangs beschrieben, erzielt die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse weitestgehend durch die Berechnung der Produktionsdienstleistungen an die Grundfos Operations A/S. Aufgrund der Ermittlung der Erlöse nach der Kostenaufschlagsmethode und der Berücksichtigung eines festen Gewinnaufschlags ergibt sich eine stabile Gewinnspanne. Der Rohgewinn (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) ist durch die in Punkt 1. beschriebene Erhöhung der Umsatzerlöse um EUR 1,5 Mio. auf EUR 53,0 Mio. gestiegen. Die Rohgewinnmarge (Rohgewinn/Umsatzerlöse) beträgt 92,6% (Vorjahr: 91,5%). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 1,4 Mio. auf EUR 5,0 Mio. gestiegen. Dies ist begründet durch die oben aufgeführten periodenfremden Erträge. Die Weiterberechnung von Personal- und Raumkosten, für Mitarbeiter, die zwar am Standort angestellt, aber für andere Konzerngesellschaften tätig sind, bleibt auf Vorjahresniveau. Der Personalaufwand ist mit EUR 35,8 Mio. leicht über dem Vorjahresniveau von EUR 35,2 Mio., vor allem bedingt durch die in 2018 beschlossenen Tariferhöhungen und zusätzlichen Sonderzahlungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 1,6 Mio. (18,9%) auf EUR 10,1 Mio. gestiegen. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die konzernweiten Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen der Vertriebsreorganisation und Optimierung globaler Prozesse zurückzuführen. Gegenläufigen Effekt hat die Verringerung der Abschreibungen aus dem Sachanlagevermögen, da hier eine unserer Produktionslinien ihre Vollabschreibung erreicht hat. Die Erträge aus Neubewertung des Deckungsvermögens i.H.v. TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 502) ergeben sich aus einer in 2019 aus dem Vermögen der Grundfos GmbH übergegangenen, zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Absicherung der Altersteilzeitverbindlichkeiten. Die Zinsaufwendungen liegen mit EUR 0,7 Mio. um EUR 0,3 Mio. unter dem Vorjahr. Dies ist maßgeblich durch Zinsaufwendungen i.H.v EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.) im Zusammenhang mit Ertragsteuernachforderungen für Vorjahre begründet. Infolge dieser Faktoren ist das Ergebnis vor Ertragsteuern um EUR 1,5 Mio. auf EUR 6,4 Mio. gestiegen. 3. Investitionen und Vermögenslage Vom Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 3,3 Mio. in 2020 stellen Ersatz- und Kapazitätserweiterungsinvestitionen für unseren Maschinenpark und Werkzeuge den Schwerpunkt dar. Überdies wurden in erheblichem Umfang Investitionen in das Gebäude vorgenommen. Aufgrund der linearen Abschreibung von EUR 5,4 Mio. ergibt sich ein Rückgang des Buchwertes des Sachanlagevermögens von EUR 2,1 Mio. Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 22,1 Mio. gemindert. Dies ist maßgeblich bedingt durch den Rückgang der Cashpool-Forderungen, der sich aus der Rückzahlung des Darlehens an die Muttergesellschaft i.H.v. EUR 15 Mio. sowie der Zahlung der Ertragsteuerforderung des Finanzamtes aus der Betriebsprüfung 2011-2014 i.H.v. EUR 15,7 Mio. ergibt. Gegenläufig generiert das Kostenaufschlagsmodell einen positiven Cashflow aus der operativen Tätigkeit. Die Rückstellungen sind insgesamt um EUR 13,6 Mio. gesunken. Dies ist in erster Linie auf oben genannte Rückzahlung der Ertragsteuerforderung i.H.v. EUR 15,7 Mio. zurückzuführen. Gegenläufig wirkt sich die Rückstellung für die Restrukturierung im Rahmen der Vertriebsreorganisation und Optimierung globaler Prozesse i.H.v. EUR 1,7 Mio. aus. Die Verbindlichkeiten reduzieren sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 15,5 Mio. Dies liegt an dem zurückgezahlten Darlehen an die Muttergesellschaft i.H.v. EUR 15 Mio. sowie an dem negativen Cashpool-Saldo i.H.v. EUR 1,2 Mio. Hinzu kommen leichte, der Stichtagsbetrachtung geschuldete, Schwankungen. 4. Finanzierung und Darstellung der Finanzlage Die Finanzierung der Grundfos-Gesellschaften erfolgt weitestgehend durch die Konzernmutter, welche im Wesentlichen eigenkapitalfinanziert ist. Es besteht ein Cashpool-Vertrag mit der Muttergesellschaft. Bei Bedarf kann ein internes Darlehen in Anspruch genommen werden. 5. Leistungsindikatoren 5.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis; hinsichtlich der Entwicklung sei auf obige Ausführungen verwiesen. 5.2. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft seien die verrechneten Arbeitsstunden, die Mitarbeiteranzahl sowie die Lieferperformance genannt. Hinsichtlich der Entwicklung sei ebenfalls auf obige Ausführungen verwiesen. 6. Erklärung nach § 289f Abs. 4 HGB Seit dem 1. Mai 2015 gilt das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst. Mit dem Gesetz soll mittelfristig der Anteil von Frauen an Führungspositionen signifikant verbessert und letztlich eine Geschlechterparität erreicht werden. Die Grundfos-Gruppe hat bereits im Geschäftsjahr 2011 Zielquoten für Frauenanteile in Führungspositionen festgelegt, die sich auf 15 % bzw. 25 % belaufen; in der Geschäftsführung der GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH ergibt sich aufgrund des laufenden Vertrags eine Frauenquote von 0 %, weshalb auf eine Festlegung verzichtet worden ist. Die Geschäftsführung sah bei den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung jeweils Quoten von 25 % bis zum 30. Juni 2017 vor. Die Geschäftsführung hat zum 1. Juli 2017 für die Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung eine Quote von 29 % sowie für die darunterliegende Ebene eine Quote von 25 % bis zum 30. Juni 2022 festgelegt. Aus den oben genannten Gründen wurde weiterhin keine Frauenquote für die Position des Geschäftsführers festgelegt. Zum 31. Dezember 2020 betrug die Frauenquote auf der ersten Führungsebene 22,2% sowie 11,8% auf den ersten beiden. Die Nichterreichung der Zielsetzung in der untersten Führungsebene ist in den seit der Zielsetzung nur leicht verändert bestehenden Verträgen begründet. 7. Darstellung der wesentlichen Chancen und Risiken sowie der zukünftigen Geschäftserwartung Unser Ziel ist es, durch permanente Optimierung unserer Prozesse und Leistungen für unsere Kunden ein exzellenter Partner zu sein. Diese Ausrichtung ist für uns unabdingbar als Produktions- und Logistikunternehmen am Standort Deutschland. Risiken wollen wir dabei soweit wie möglich für uns und unsere Partner vermeiden. Chancen sehen wir in der ständigen Erweiterung der Wertschöpfung für uns, unsere Eigentümer und Geschäftspartner. Durch die systematische Analyse unseres Risikopotenzials und die Absicherung durch externe Versicherungsgesellschaften sind die speziellen Risiken der Gesellschaft wie Produktionsausfall, Verlust der Produktionsmittel oder Haftpflichtschäden gegenüber Dritten abgesichert. Die entsprechende Bewertung und das Anpassen der ausreichenden Versicherungsvolumina erfolgt durch ein jährliches Audit im Rahmen unseres Risikomanagements. Generelle Risiken werden im Rahmen der Budgetplanung bewertet. Konkrete Risiken in Verbindung mit der Corona-Pandemie, wie Mitarbeiter- oder Lieferantenausfälle, sind analysiert und vorbeugende Maßnahmen eingeleitet worden, sodass der Eintritt als gering eingeschätzt wird. Wir haben die Lieferkette gesichert, indem wir alternative Lieferanten für Komponenten akquiriert haben. Mitarbeiterausfällen wird durch eine strikte Trennung der Schichten vorgebeugt und der Kontakt zwischen den Mitarbeitern auf ein Minimum reduziert. Die Mitarbeiter werden geschult und umfangreiche Schutzausrüstung wird zur Verfügung gestellt. Die Büroangestellten arbeiten, soweit die Möglichkeit besteht, von Zuhause. Jede Person, deren Tätigkeit physische Anwesenheit erfordert, wird regelmäßig auf das Corona-Virus getestet. Die Prüfung der Budget- und Strategieumsetzung erfolgt über die monatliche Erfolgskontrolle durch den Verwaltungsratsvorsitzenden der Gesellschaft. Die Strategie der Grundfos-Gruppe ist es, eine vereinheitlichte, effizientere Struktur im Bereich Operations zu schaffen. Die schrittweise Realisierung dieses Ziels in Europa wurde im Jahr 2015 durch die Maßnahmen im Zuge des sogenannten „FOST-Projektes“ eingeleitet. Mit der FOST-Organisation erbringt die GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH ab dem 6. April 2015 als Lohnveredler Produktionsleistungen für die neu gegründete, zentrale Gesellschaft Grundfos Operations A/S, Bjerringbro/Dänemark. In diesem Zusammenhang wurden zum geplanten Stichtag die Bestände an direkten Materialien an die Grundfos Operations A/S verkauft. Wie bereits in den Vorjahren wird es in den Folgejahren darum gehen, die neuen Prozesse, Strukturen und Zuständigkeiten erfolgreich weiterzuentwickeln und damit verbundene Synergieeffekte zu nutzen und auszubauen. Der Jahresumsatz 2021 wurde, aufgrund nahezu gleichbleibender Aktivität, analog zur Planung 2020 mit EUR 56 Mio. geplant. Dieses ist in der weiterhin bestehenden Errechnung der Erlöse nach der Kostenaufschlagsmethode begründet. Die Lieferperformance wird bei 93 % erwartet. Das EBIT für 2021 wird aufgrund von nicht im vergleichbaren Maße eintretenden Sondereffekten (periodenfremde Erträge sowie die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen) etwas unter dem Niveau von 2020 erwartet, der Jahresüberschuss wird bei einem leicht verbesserten Finanzergebnis etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2020 erwartet. Die weitestgehende Stabilisierung des Ergebnisses ist auf die Kalkulation der Produktionsdienstleistung mit festgelegtem Gewinnaufschlag zurückzuführen. Aktuell konnten wir das erste Quartal 2021 5,4% über dem geplanten Aktivitätsniveau abschließen.
Wahlstedt, den 21. Mai 2021 Josef Horber, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVA scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020scroll
Anhang zum 31. Dezember 20201. Allgemeines Die Gesellschaft wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Kiel unter der Registernummer HRB 29 SE geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine „große“ Kapitalgesellschaft im Sinne vom § 267 Abs. 3 HGB. Die in der Bilanz oder wahlweise im Anhang anzubringenden Vermerke werden, soweit es der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses dient, im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. 2. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um plan- und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die direkt zurechenbaren Einzelkosten (Personalkosten) sowie einen darauf entfallenden Gemeinkostenzuschlag von insgesamt 48 %. Die Abschreibungszeiträume der Vermögensgegenstände entsprechen der tatsächlichen betrieblichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear. Abschreibungen nach § 3 Zonenrandförderungsgesetz werden im Sonderposten mit Rücklageanteil erfasst. Die Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden im Zugangsjahr in einem Sammelposten erfasst und auf 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert aktiviert. Als aktive Abgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird der Überhang der Saldierung der zweckgebundenen Wertpapiere und der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtung ausgewiesen. Die Wertpapiere werden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. In Höhe des aktiven Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden nach den Grundsätzen der Stellungnahme des Hauptfachausschusses (HFA) des Institutes der Wirtschaftsprüfer „Handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen“ (IDW RS HFA 3) vom 19. Juni 2013 auf Basis der 2018 veröffentlichten Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Dabei wurden Zinssätze von 0,45 % sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2 % zugrunde gelegt. Zum Bilanzstichtag wurden die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen gegen die Absicherungsinstrumente in die Finanzanlagen saldiert. Die mit den Erträgen aus Deckungsvermögen von TEUR 158 saldierten Zinsaufwendungen aus der Altersteilzeit-Verpflichtung belaufen sich auf TEUR 7, sodass in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert Erträge von TEUR 151 ausgewiesen werden. Der Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 254 HGB in Verbindung mit § 281 Abs. 1 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung wurde gemäß dem Wahlrecht in Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB beibehalten. Es werden Abschreibungen nach § 3 des Zonenrandförderungsgesetzes erfasst. Die Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der 2018 veröffentlichten Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Die Jubiläumsrückstellung wurde mit einem Zinsfuß von 1,61 % p.a. (7-Jahres-Durchschnittszinssatz) bewertet. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde der 10-Jahres-Durchschnittszinssatz von 2,38 % p.a. angesetzt. Die Ausschüttungssperre (Differenz zwischen der Bewertung mit dem 10-Jahres Durchschnittssatz und dem 7-Jahres-Durchschnittssatz) beläuft sich auf EUR 9.344,00. Für die Pensions- und Jubiläumsrückstellungen wurde eine Renten- bzw. Gehaltssteigerung von 2 % angenommen. Bei den Jubiläums- und Pensionsrückstellungen wurde die Vereinfachungsregel (angenommene Restlaufzeit 15 Jahre) angewendet. Bei der Altersteilzeitrückstellung wurde mit dem Durchschnitt der tatsächlichen Laufzeiten gerechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei der erstmaligen Einbuchung mit dem Kurs am Transaktionstag bewertet. Solche Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Unterschiede, aus denen sich aktive latente Steuern ergeben würden, resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlicher Bewertung der Jubiläums-, Altersteilzeit-, Pensions- und Restrukturierungsrückstellungen in der Steuerbilanz. Passive Latenzen ergeben sich aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert. Es wird mit einem Steuersatz von 28,78 % gerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 8.850 (Vorjahr: TEUR 11.706). Im Vorjahr wurden darüber hinaus Forderungen aus Cash-Pool-Guthaben (Forderungen gegen Gesellschafter) von TEUR 19.087 ausgewiesen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert DM 23.000.000,00 (umgerechnet EUR 11.759.713,27). Die mit Gesellschafterbeschluss vom 19. Dezember 2019 erfolgte Zuzahlung der 100%igen Muttergesellschaft Grundfos Holding A/S als sonstige Zuzahlung in bar in das Eigenkapital der Gesellschaft im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 9.200 wurde als Kapitalrücklage erfasst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen, insbesondere für Jubiläumsgelder, Gleitzeiten, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Restrukturierungsrückstellungen. Verbindlichkeiten Fristigkeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgender Aufstellung; die entsprechenden Vorjahreszahlen sind in Klammern vermerkt: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr von TEUR 329 (Vorjahr: TEUR 1.809) sowie TEUR 1.150 durch den negativen Saldo des Cashpool-Kontos. Im Vorjahr wurde ein Darlehen ausgewiesen, das sich inklusive Zinsen auf TEUR 15.014 belaufen hat. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR 376) Steuern und in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 76) die soziale Sicherheit. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografischen Merkmalen wie folgt: scroll
Nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt auf: scroll
Währungsgewinne/Währungsverluste Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Währungsgewinne von TEUR 2, davon unrealisiert TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6, davon unrealisiert TEUR 4). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsverluste von TEUR 3, davon unrealisiert TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2, davon unrealisiert TEUR 0). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten TEUR 824 aus einer HGB-Bewertungskorrektur von Wertpapieren, die im Jahr 2019, bei Verkauf eben dieser, hätte aufgelöst werden müssen, sowie TEUR 621 aus einer Erfolgsabgrenzung aus der Lohnfertigung, die in 2017 das Ergebnis entsprechend der tatsächlichen Weiterberechnung gemindert hat. Die Auflösung betrifft das Jahr 2018. Aufwands- und Ertragspositionen von außergewöhnlicher Bedeutung bzw. Größenordnung In den Zinsaufwendungen werden in Höhe von TEUR 479 (Vorjahr: TEUR 900) Aufwendungen aufgrund einer Nachforderung aus der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2011 bis 2014 ausgewiesen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden in Höhe von TEUR 497 (Vorjahr: TEUR 0) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen ausgewiesen. Zuschreibungen/Abschreibungen Die Neubewertung des Deckungsvermögens generierte eine Zuschreibung in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr: TEUR 513). Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 7 aus der Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellung wurden mit der Zuschreibung saldiert. Zinsaufwendungen Im Zinsaufwand sind Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 36) aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen enthalten. Ergebnisauswirkungen durch Sonderabschreibungen Ohne Vornahme der steuerrechtlichen Abschreibungen nach dem Zonenrandförderungsgesetz in den Vorjahren und den sich aus einer Übertragung aus einer Rücklage gemäß § 6b EStG ergebenden geringeren jährlichen Abschreibungen wäre statt eines Jahresüberschusses von TEUR 5.177 (Vorjahr: TEUR 3.037) ein Jahresüberschuss von TEUR 5.168 (Vorjahr: TEUR 3.028) ausgewiesen worden. Die zukünftigen Belastungen ergeben sich in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Sachanlagen jeweils in Höhe von rund 29 % des jährlichen Auflösungsbetrags des Sonderpostens und der geringeren jährlichen Abschreibungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für Miet-, Wartungs- und Leasingverpflichtungen, von denen im folgenden Jahr TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 301) zu zahlen sind; weitere TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 675) werden in den darauffolgenden drei Jahren fällig. Das Bestellobligo beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 719. 4. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Zahl der Arbeitnehmer beträgt im Jahresdurchschnitt: scroll
Abschlussprüferhonorare Das vom Abschlussprüfer für das Jahr 2020 berechnete Honorar beträgt: scroll
Mutterunternehmen Muttergesellschaft mit einer Beteiligungsquote von 100 % ist die Grundfos Holding A/S, Bjerringbro/Dänemark. Den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der GRUND-FOS-Gruppe stellt die Poul Due Jensen Foundation, Bjerringbro/Dänemark, auf. Er wird beim zuständigen Amtsgericht in Aarhus/Dänemark veröffentlicht werden. 5. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer sind bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Ausübung des Wahlrechts des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Ereignisse nach dem Stichtag Es bestehen keine zu berichtenden Ereignisse.
Wahlstedt, den 21. Mai 2021 Josef Horber, Geschäftsführer scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH, Wahlstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH, Wahlstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GRUNDFOS PUMPENFABRIK GMBH, Wahlstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. Mai 2021 Deloitte GmbH Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer Tobias Kannen, Wirtschaftsprüfer |
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