Mobau Klein GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 2, 53859 Niederkassel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Gottfried Wirtz seit 25.6.2019 | Geschäftsführer |
Manuel Alexander Nadenau seit 25.6.2019 | Geschäftsführer |
Jawad El Omari seit 11.4.2013 | Prokura |
Peter Vaeßen seit 7.10.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Manuel Alexander Nadenaumoderner baubedarf Handelsgesellschaft Übach-Palenberg mbH+1 | 42.50% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 57.50% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co KG.HeinsbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Gegenstand unserer Unternehmen ist der Handel mit Baustoffen aller Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen aller Art rund um den Bau. Die Geschäftstätigkeiten der Gesellschaften im Wirtschaftsjahr 2021 waren überwiegend Handelsgeschäfte mit gewerblichen Unternehmen des Baugewerbes, Baustoffhändlern, der Fertighausindustrie, aber auch mit privaten Bauherren und Heimwerkern. Darüber hinaus ist die Firma FliesenMax GmbH & Co. KG seit Juni 2013 auch im Online-Vertrieb mit Fliesen, Fliesenzubehör und Gartenbaustoffen tätig. 2. Forschung und Entwicklung Als reines Handelsunternehmen betreiben wir keine eigene Forschung. Produktentwicklung tätigen wir in den Segmenten Fliesen und Gartenbaustoffe. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Wohnungsbau sowie der Straßenbau sind auch im Geschäftsjahr 2021 weiterhin in einer Hochkonjunkturphase. Die Kapitalanlagen "Immobilien" sind aufgrund des Zinsniveaus und der hohen Nachfrage nach Wohnungen weiterhin ein Konjunkturtreiber. Im Straßenbau wird bedingt durch das steigende Verkehrsaufkommen deutlich mehr investiert. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie führte zu einem Umsatzboom in der Baubranche, der sich im Geschäftsjahr 2021 weiterhin fortsetzte. Deutschland ist nach wie vor Europas größter Markt für Bau- und Heimwerkerbedarf. Über die letzten Jahre haben deutsche Bau- und Heimwerkermärkte ihre Verkaufsflächen pro Markt stark erweitert; die Märkte erwirtschafteten jedoch weniger Umsatz pro Quadratmeter. Allerdings sind der Margendruck und der Wettbewerb in der Branche weiterhin anhaltend hoch. 2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend beschriebene Marktentwicklung wider. Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 323,99 Mio. EUR und liegen mit 1,94 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Hingegen konnte das Rohergebnis von 102,09 Mio. EUR im Vorjahr auf nunmehr 109,95 Mio. EUR gesteigert werden. Das Rohergebnis konnte insbesondere aufgrund der besseren Materialaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Betriebsergebnis liegt mit 36,55 Mio. EUR um 3,34 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Die um insgesamt rd. 264 TEUR erhöhten Abschreibungen im Anlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr 2021 getätigten Investitionen in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie aus den getätigten notwendigen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 3,22 Mio. EUR. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus gestiegenen Kosten der Warenabgabe. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2021 25,53 Mio. EUR und liegt um 1,75 Mio. EUR über dem Vorjahresergebnis von 23,78 Mio. EUR. Die aufgenommenen Darlehen zur Finanzierung des im Jahr 2013 eröffneten neuen Standorts Mönchengladbach konnten im Geschäftsjahr 2021 planmäßig getilgt werden. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1.706 TEUR erhöht. Der Anstieg resultiert aus dem höheren Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2021. 3. Lage Die Lage des Konzerns ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Der Konzern weist unverändert eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Die Vermögenslage des Konzerns ist stabil und hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebunden Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist geordnet. Im Bereich des langfristig gebundenen Vermögens hat das Anlagevermögen einen Zugang von 31,55 Mio. EUR zu verzeichnen. Investitionen erfolgten insbesondere in das Sachanlagevermögen (6,39 Mio. EUR) sowie in das Finanzanlagevermögen (24,99 Mio. EUR). Im Bereich des kurzfristig gebundenen Vermögens haben sich die Vorratsbestände, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr absolut um rd. 7,06 Mio. EUR erhöht; insbesondere die Vorräte haben sich dabei um 8,23 Mio. EUR erhöht. Die Kapitalstruktur des Konzerns hat sich weiter verbessert und kann als gut bezeichnet werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 67,7 % (Vorjahr: 67,6 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rd. 1,9% der Bilanzsumme aus und dienen ausschließlich der Finanzierung von Anlagevermögen i.Z.m. der Eröffnung neuer Standorte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 6,5% der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Der Bereich des Fremdkapitals ist weiterhin durch einen hohen Finanzierungsanteil durch Gesellschaftermittel geprägt. Auf der Basis des vorhandenen Eigenkapitals und der Gesellschaftermittel sowie der langfristigen Kredite, ist die Finanzierung weiterhin gesichert. Einhergehend mit einer relativ guten wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 kann unsere Finanzlage als sicher bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere detaillierten betriebswirtschaftlichen Auswertungen mit monatlicher Kosten-Erlös-Rechnung in den Konzernunternehmen ermöglichen uns, Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Rohertragsquote, Bruttoumsatzrendite und cash-flow heran. Zur Beurteilung der Ertragssituation berechnen wir die Bruttoumsatzrendite mit dem EBIT (earnings before interest and taxes). Die wirtschaftliche Lage des Konzerns kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Für das Jahr 2022 sind weitere Ersatz- bzw. Neuinvestitionen zur Verbesserung der Büro- und EDV-Infrastruktur sowie Umbaumaßnahmen in den Ausstellungsbereichen geplant. Diesbezügliche Investitionen werden das Ergebnis beeinflussen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Konzernunternehmen weiterhin als stabil. In den vergangenen Jahren war im deutschen Baugewerbe ein kräftiges Wachstum zu beobachten. Das Wachstum resultierte dabei im Wesentlichen aus dem Segment des Wohnimmobiliensektors. Gründe für die starke Nachfrage sind neben der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Hypothekenzinsen auf einem Rekordtief, niedrige Anforderungen an Eigenkapital bei der Finanzierung, eine niedrige und weiter rückläufige Arbeitslosenquote sowie eine höhere Kaufkraft durch steigende Löhne. Auch steht die Nachfrage unter dem neuen und positiven Einfluss der Demographie, d. h. durch eine stärkere Zuwanderung in den letzten Jahren und dem damit verbundenen Bevölkerungswachstum. Für das Geschäftsjahr 2022 sehen wir einen weiterhin anhaltenden positiven Trend. Inwieweit sich Auswirkungen aufgrund der anhaltenden Inflation sowie der steigenden Bauzinsen ergeben, bleibt abzuwarten. Derzeit können die finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen nicht abschließend beurteilt werden. Es bleibt abzuwarten, wie der Gesetzgeber auf mögliche Nachfragerückgänge (z.B. durch Konjunkturprogramme) reagieren wird. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Baubranche ist derzeit - trotz einer deutlich geringen Anzahl an Bauanträgen aufgrund der steigenden Zinsen im privaten Wohnungsbau - noch relativ stabil. Wir erwarten jedoch, bedingt durch die steigenden Bauzinsen, einen Umsatzrückgang im Gewerbebau. Dies zeichnet sich derzeit in den Auftragsbüchern unserer Kunden ab. Der Wohnungsbau sowie der Tiefbau sollten jedoch auf einem stabilen Niveau bleiben. Den Unternehmen der Baubranche machen die steigenden Material- und Energiepreise zu schaffen, die zu relativ geringen Gewinnmargen führen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir daher auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Aufgrund einer breiten Palette von Liefermöglichkeiten sind Beschaffungsprobleme nicht zu erwarten. Bei der Auswahl der Produkte legen wir größten Wert auf Qualität und Markenhersteller. Dadurch besteht voraussichtlich keine Gefahr unkontrollierter Risiken im Produktbereich. Das Produktportfolio wird ständig ausgebaut. Durch eine umfassende Produkthaftpflichtversicherung haben wir bestehende Risiken größtmöglich abgesichert. Derzeit sind Digitalisierung und Vorbereitung auf B2B- und B2C-Umsätze das Baustoff-Trendthema. Hier entstehen möglicherweise Gefahren für den Handel, dem er sich durch eine entsprechende Weiterentwicklung der Digitalisierungssysteme stellen muss. Ertragsorientierte Risiken Trotz der guten Auslastung unserer Kunden stehen die Preise nach wie vor unter Druck. Aufgrund unserer Auftragslage sehen wir trotz der rückläufigen Nachfrage im Baugewerbe kurzfristig keine ertragsorientierten Risiken. Die Ertragslage wird stabil bleiben. Für das Geschäftsjahr 2022 können wir wieder mit einem zufriedenstellenden Ergebnis rechnen. Inwieweit sich die anhaltende Inflation sowie steigenden Bauzinsen auf die operative Tätigkeit in 2023 auswirken, bleibt abzuwarten. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der gegebenen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Konzernunternehmen finanzieren sich weitestgehend über Eigenmittel. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vereinbart. Der Konzern hat nahezu keine Währungsrisiken. Die Liquiditätslage des Konzerns ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 2. Chancenbericht Wesentliche Chancen sehen wir im kontinuierlichen Ausbau unserer Warenpalette. Durch die stetige Erweiterung der Produktschienen werden wir neue Geschäftsfelder und Zielgruppen erschließen und Umsätze generieren. Der Ausbau des Sortimenterhandels erfolgt kontinuierlich. Die Verträge mit unseren Vertragspartnern bzw. Großkunden bestehen weiterhin und bilden eine solide Grundlage. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wird durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Als Spezialist für Bauen, Renovieren und Umbauen werden wir unsere Kunden mit erweiterten Dienstleistungsangeboten an uns binden. Wir werden die Kompetenz der Mitarbeiter weiter erhöhen sowie Personalschulungen und Fördermaßnahmen durchführen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Entwicklung des im Jahr 2013 von der Firma mobau Wirtz & Classen GmbH & Co. KG neu eröffneten Standorts in Mönchengladbach verlief auch im Geschäftsjahr 2021 zufriedenstellend. Die in den letzten Jahren durchgeführten Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Einzelhandel am Standort Heinsberg sowie das neue Konzept wurden von den Kunden gut angenommen. Die Arbeiten der Kooperationsgesellschaft "Mobau Pro GmbH" mit drei anderen Baustoffunternehmen führt mittelfristig zu Kostensynergien in der Lagerhaltung und in der Transportlogistik. 3. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2021 war zufriedenstellend. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sind die wirtschaftliche Lage des Konzerns und seine Finanzkraft unverändert gut. Die mittelfristigen Erwartungen und Aussichten bewerten wir insgesamt als stabil. Gleichwohl können die finanziellen Auswirkungen der andauernden Corona-Pandemie auf die operative Tätigkeit des Konzerns nicht eingeschätzt werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im kurzfristen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel und Lieferantenkredite. Die Finanzierungsgrundlage im kurzfristigen Bereich ist darüber hinaus durch die Eigenkapitalausstattung bzw. Gesellschaftermittel gegeben. Die Konzernunternehmen verfügen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Aufgrund der vereinbarten Kundenzahlungsmodalitäten sehen wir - bezogen auf Forderungsausfälle - zurzeit kein erhöhtes Risiko. Die Vertragskunden zahlen in erster Kondition und sind kreditversichert. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ein Forderungsausfallrisiko kann allerdings nicht ganz ausgeschlossen werden, da die Baubranche unter starkem Wettbewerbsdruck steht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos werden regelmäßig Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldein- und -ausgänge vermitteln. VI. Bericht über Zweigniederlassungen - entfällt -
Heinsberg, 26. April 2023 gez. Bert Wirtz, Geschäftsführer gez. Klaus Wirtz, Geschäftsführer Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Konzen-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021
Konzern-Anhang zum 31. Dezember 20211. Allgemeine Angaben Die moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Heinsberg. Sie ist im Handelsregister Aachen unter HRA 5240 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG, Heinsberg, bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und -verlustrechnung und Konzernanhang, entspricht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung. Für die Gliederung und Bewertung wurden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet, wobei die Gliederungsvorschriften für große Personenhandelsgesellschaften angewandt wurden (§§ 290 ff. i.V.m. § 264a HGB). Es besteht die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG, da die Größenkriterien nach § 293 HGB erfüllt sind. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte für das Geschäftsjahr 2021 nach dem Handelsgesetzbuch in seiner aktuellen Fassung. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co KG die folgenden Gesellschaften einbezogen, bei denen die moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann (§ 290 Abs. 1 Satz 1 HGB). Beherrschenden Einfluss kann das Mutterunternehmen auch aufgrund der faktischen Kontrolle der wesentlichen Ressourcen und der unternehmerischen Führung der Tochterunternehmen ausüben.
1.) mittelbar über moderner baubedarf Handelsgesellschaft Übach-Palenberg mbH, Übach-Palenberg 2.) mittelbar über Wirtz Beteiligungs GmbH, Heinsberg 3.) mittelbar über Wirtz Zwischenholding GmbH, Heinsberg Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr dahingehend verändert, dass die Wirtz Baumarkt Verwaltungs GmbH, die Wirtz Baumarkt GmbH & Co. KG, die Mobau Wirtz & Classen Baufachhandel GmbH & Co. KG, die Mobau Wirtz & Classen Verwaltungs GmbH, die FliesenMax GmbH & Co. KG, die FliesenMax Verwaltungs GmbH, die Mobau Wirtz & Classen Logistik GmbH & Co. KG sowie die Mobau Wirtz & Classen Logistik Verwaltungs GmbH konzernintern und steuerlich ohne Aufdeckung von stillen Reserven (sprich zu Buchwerten) in die Wirtz Zwischenholding GmbH (ehemalige Yohammada GmbH) eingebracht wurden. Mit notariellem Vertrag vom 22. Dezember 2020 (UR.Nr. 2068/2020, Notar Prof. Dr. Terbrack, Aachen) hat die Wirtz & Classen Grundbesitz GmbH & Co. KG den gesamten Grundbesitz - ohne Inventar oder Betriebsvorrichtungen - von der Mobau Wirtz & Co. KG Classen Baufachhandel GmbH & Co. KG entgeltlich erworben. Der wirtschaftliche Übergang erfolgte - unabhängig von der Zahlung des Kaufpreises - am 31. Dezember 2020, 23:58 Uhr. Der Grundstücksverkauf zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde im Jahr 2020 bereits als konzerninterner Vorgang eliminiert (§ 304 Abs. 1 HGB). Für die assoziierten Unternehmen wurde wegen ihrer auch insgesamt untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von der Befreiungsvorschrift gemäß § 311 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Eine Übersicht der wesentlichen Beteiligungsunternehmen ist gesondert aufgeführt (Tz. 10). 3. Konsolidierungsgrundsätze Grundlage für die Konsolidierung sind der Jahresabschluss der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co KG und die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten Tochterunternehmen. Bis zum 31. Dezember 2009 erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. nach der Buchwertmethode. Ab dem 01. Januar 2010 werden der Wertansatz der dem Mutterunterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Aktiva und Passiva entspricht, der diesen an dem Zeitpunkt beizulegen ist, an welchem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Im Geschäftsjahr 2021 wurden keine Erstkonsolidierungen nach dieser geänderten Methodik vorgenommen. Umsätze, Aufwendungen und Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zwischenergebnisse zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert. 4. Inanspruchnahme von Befreiungen gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB Sämtliche der unter (2) genannten Personenhandelsgesellschaften machen hinsichtlich der Verpflichtungen zur Offenlegung ihres Einzelabschlusses von den Befreiungen gem. § 264b HGB Gebrauch. Ebenso machen die moderner baubedarf Handelsgesellschaft Übach-Palenberg mbH, Übach-Palenberg, die Mobau Klein GmbH, Niederkassel, die mobau Wirtz Haussysteme GmbH, Heinsberg, und die Wirtz Beteiligungs GmbH, Heinsberg, Wirtz Zwischenholding GmbH, hinsichtlich der Verpflichtungen zur Offenlegung ihres Einzelabschlusses von den Befreiungen gem. § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch. 5. Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Änderungen der angewandten Bewertungs- und Abschreibungsmethoden wurden nicht vorgenommen. 6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der aktuellen Fassung aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind - wenn in der Folge nicht besonders vermerkt - gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Soweit es sich hierbei um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, werden sie planmäßig über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den planmäßigen Abschreibungen liegen, soweit nicht anlagenspezifischen Besonderheiten Rechnung zu tragen ist, die branchenüblichen Nutzungsdauern zugrunde. Bei den Sachanlagen werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter 800 Euro aus Vereinfachungsgründen gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum beizulegenden, dauerhaft niedrigeren Wert am Abschlussstichtag bilanziert. Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Anwendung von Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert abzüglich der erforderlichen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert aktiviert. Die Steuerrückstellungen werden mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021. Die sonstigen Rückstellungen werden unter Berücksichtigung des Grundsatzes der vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten und werden mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 7. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Position Anlagevermögen und die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (Anlage 4) dargestellt. Eigenkapital Das Kommanditkapital der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co KG beträgt Euro 520.000,00 gemäß Handelsregistereintrag. Entsprechend dem Gesellschaftsvertrag des Mutterunternehmens wird das Jahresergebnis vollständig in die Gesellschafterdarlehenskonten eingestellt. In Anlehnung hieran wird auch im Konzernabschluss das Jahresergebnis vollständig in die Kapital- oder Darlehenskonten eingestellt. Die Veränderungen sind dem Konzern-Eigenkapitalspiegel (Anlage 5) zu entnehmen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.807 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (TEUR 2.759) und sonstige Rückstellungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 2.51872). Darüber hinaus sind hierin Rückstellungen für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Rückstellungen für die Kosten künftiger Betriebsprüfungen sowie Rückstellungen für die Kosten der Jahresabschlüsse enthalten. Verbindlichkeiten
Wirtz & Classen GmbH & Co. KG Die Verbindlichkeiten gegenüber der KSK Heinsberg in Höhe von 3.424 TEUR sind insgesamt durch Grundschulden zu Lasten der Betriebsgrundstücke Dremmen, Hückelhoven und Mönchengladbach gesichert. Ebenfalls zu Lasten des Grundstücks Dremmen ist eine Grundschuld zugunsten der Volksbank Heinsberg eG eingetragen; die dadurch gesicherte Verbindlichkeit beträgt 436 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 3.424 TEUR durch Grundschulden zu Lasten verschiedener Betriebsgrundstücke gesichert. Hinsichtlich der Vorräte bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus verschiedenen Miet-, Wartungs-, Instandhaltungs- und Leasingverträgen unterschiedlicher Laufzeit in Höhe von jährlich 6.083 TEUR sowie aus einer Bürgschaft in Höhe von 102 TEUR. 8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden nahezu vollständig im Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen und anderen Baubedarfsartikeln im Inland erzielt. Ertragsteuern Die Ertragsteuern beinhalten die Körperschaft- und Gewerbesteuer der Gesellschaften des Konzerns für das laufende Geschäftsjahr sowie in geringem Umfang für vorangegangene Geschäftsjahre. Sie beinhalten nicht die persönlichen Steuern der Gesellschafter. 9. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung des Konzerns wird gemäß DRS 21 des Deutschen Standardisierungsrates erstellt. Sie ist nach den Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Der Betrag der flüssigen Mittel in der Kapitalflussrechnung stimmt mit dem entsprechenden Gesamtbetrag der flüssigen Mittel in der Bilanz überein. Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. 10. Wesentliche Beteiligungen
11. Arbeitnehmer Der Konzern der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co KG hatte im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 759 (Vorjahr 747) Arbeitnehmer beschäftigt. 12. Angaben zur Geschäftsführung Die Geschäftsführung der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co KG setzte sich in 2021 aus Herrn Klaus Wirtz (Kaufmann; einzelvertretungsberechtigt), Herrn Bert Wirtz (Betriebswirt; einzelvertretungsberechtigt) sowie den Herren Alexander Wirtz (Kaufmann), Thomas Wirtz (Kaufmann) und Jochen Wirtz (Diplom-Kaufmann). Die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung (§ 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB) betragen im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 1.316 TEUR. 13. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nur insoweit vor (§ 285 Nr. 33 HGB), dass sich für das Geschäftsjahr 2022 nicht unwesentliche Unternehmensrisiken aus den Entwicklungen der Corona-Pandemie, dem aktuellen Ukraine-Konflikt sowie die zunehmende Inflation. Insbesondere die zunehmende Inflation sowie die steigenden Bauzinsen können zu einer geringen Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft führen. 14. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar für das Geschäftsjahr 2021 für die Konzernabschlussprüfung beträgt 13 TEUR. 15. Beziehungen zu nahestehenden Personen Neben den Geschäftsbeziehungen zu den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen existieren Beziehungen zu nicht konsolidierten assoziierten Unternehmen. Es sind keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Konditionen abgeschlossen worden. Die wesentlichen nahestehenden Unternehmen sind in der Anteilsliste (Tz. 10) mit Angaben zum Beteiligungsanteil, zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis 2021 verzeichnet.
Heinsberg, 26. April 2023 gez. Bert Wirtz gez. Klaus Wirtz gez. Alexander Wirtz gez. Thomas Wirtz gez. Jochen Wirtz Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDem vorliegenden Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG, Heinsberg, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG, Heinsberg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG, Heinsberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzern-Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der moderner baubedarf Gottfried Wirtz GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Konzernbuchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, • holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile, • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heinsberg, 27. April 2023 D|R|P
RANDERATH & PARTNER PartG mbB
gez. Jütten, Wirtschaftsprüfer |
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