Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 1474
Eingetragen
20.3.1997
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Gegenstand
Produktion, der Vertrieb, der Handel und der Transport von Baustoffen und Bausystemen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Schmidt
seit 3.3.2021
Prokura
Achim Schmidt
seit 30.10.2018
Geschäftsführer
Jan Hendrik Geenen
seit 5.1.2018
Geschäftsführer
Frank Wollmann
seit 3.2.2003
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

K A N N GmbH & Co KG

Bendorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.416,00 80.394,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.697.305,26 16.508,77
4.718.721,26 96.902,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.981.160,91 77.565.169,94
2. Eigene Bims-, Lava- und Kiesvorkommen und Mineralgewinnungsrechte 5.920.611,30 5.180.463,60
3. Technische Anlagen und Maschinen 31.883.907,26 35.833.886,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.267.557,90 11.083.946,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.598.402,91 1.377.143,55
144.651.640,28 131.040.609,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 955.721,31 740.167,76
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 2.319.928,14
3. Beteiligungen 650.333,09 650.333,09
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 587,00 587,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 56.727,01
1.606.641,40 3.767.743,00
150.977.002,94 134.905.254,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.042.363,41 12.682.954,61
2. Unfertige Erzeugnisse 168.000,00 0,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 48.453.131,30 41.461.951,74
65.663.494,71 54.144.906,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.318.454,74 10.595.998,99
2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 211.417,36 324.115,04
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.431,05 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.327.084,11 3.877.828,52
17.864.387,26 14.797.942,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.146.640,87 15.238.176,54
99.674.522,84 84.181.025,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 206.898,69 1.002.824,62
250.858.424,47 220.089.104,92

PASSIVA

Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 50.000.000,00 40.010.000,00
II. Konzerngewinnvortrag 45.004.719,64 33.632.005,01
III. Konzernergebnis (auf das Mutterunternehmen entfallend) 23.803.350,38 19.438.492,25
IV. Nicht beherrschende Anteile -3.227.192,91 -2.396.921,73
115.580.877,11 90.683.575,53
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 3.230.540,05 0,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 5.155.892,00 5.172.377,00
2. Steuerrückstellungen 329.700,00 1.823.254,00
3. Sonstige Rückstellungen 24.293.234,50 20.479.888,00
29.778.826,50 27.475.519,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41.422.040,68 49.096.584,49
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.242.455,82 6.367.348,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.282.966,54 941.190,96
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.530.986,97
5. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 0,00 17.913.539,79
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 32.795.302,60 14.664.164,12
7. Sonstige Verbindlichkeiten 14.110.036,73 6.617.827,93
davon aus Steuern: TEUR 1.880 (Vorjahr: TEUR 1.103)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 295)
97.852.802,37 98.131.642,61
E. Rechnungsabgrenzungsposten 32.557,74 6.101,78
F. Passive latente Steuern 4.382.820,70 3.792.266,00
250.858.424,47 220.089.104,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 330.937.339,92 265.278.915,35
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 5.112.598,71 8.210.395,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 23.955,40 63.529,81
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.241.390,28 1.925.641,40
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 135.301.487,06 98.303.101,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.027.500,30 9.835.697,94
143.328.987,36 108.138.799,79
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 56.993.911,36 50.002.602,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.323.320,18 11.344.269,23
davon für Altersversorgung: TEUR 184 (Vorjahr: TEUR 269)
70.317.231,54 61.346.871,79
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.993.913,01 20.363.364,95
davon Abschreibung aus der Konsolidierung: TEUR 1.390 (Vorjahr: TEUR -7)
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 75.078.593,38 62.237.421,58
9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 200.900,58
10. Erträge aus Beteiligungen 134.542,38 218.929,99
11. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 102.207,78 128.670,35
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.999,09 16.900,40
davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0)
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 71.727,01 0,00
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 951.262,25 846.325,47
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 6)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 110)
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.645.139,81 3.158.506,90
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 508)
16. Ergebnis nach Steuern/Konzern-Jahresüberschuss 23.203.179,20 19.952.592,40
17. Nicht beherrschende Anteile -600.171,18 514.100,15
18. Konzernergebnis 23.803.350,38 19.438.492,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Inhaltsverzeichnis des Anhangs

I. Angaben zum Konzernabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

B. Konsolidierungskreis

C. Konsolidierungsmethoden sowie Begründung der Nichteinbeziehung

D. Herstellung der Vergleichbarkeit mit dem Vorjahres-Konzernabschluss

E. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

F. Erläuterungen zur Bilanz

G. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

H. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

II. Sonstige Angaben

A. Abschlussprüferhonorare

B. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres

beschäftigten Arbeitnehmer

C. Ergebnisverwendung

D. Organe

E. Befreiender Konzernabschluss

I. Angaben zum Konzernabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

B. Konsolidierungskreis

Vollkonsolidierung 100% Quotenkonsolidierung Equity-Bewertung
1. KANN GmbH & Co. KG, Bendorf 100%
2. KANN GmbH Baustoffwerke, Bendorf 100%
3. KANN Beton GmbH & Co. KG, Bendorf 50% der Anteile von der KANN GmbH & Co. KG gehalten. Aufgrund der vom Mutterunternehmen ausgeübten dauerhaften Bestimmung der Geschäfts- und Finanzpolitik erfolgt die Einbeziehung in den KA nach den Regeln der Vollkonsolidierung mit 50% Minderheitenausweis
4. KANN-Beton GmbH & Co. KG, Leipzig 100%
5. KANN-DASAG GmbH & Co. KG, Bendorf 100%
5.1 DASAG GmbH & Co. KG, Bendorf 100%
5.2 DASAG Verwaltungs-GmbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Einbeziehung verzichtet
6. BSN Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Einbeziehung verzichtet
7. KANN-DASAG Verwaltungs-GmbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Einbeziehung verzichtet
8. Schmitz Kiesgruben GmbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Einbeziehung verzichtet
9. KANN Beton Verwaltungsgesellschaft mbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Einbeziehung verzichtet
10. Lavawerk Rother Berg GmbH, Bell 50%
11. Rheinische Bimsgrubengemeinschaft GmbH, Kruft nach § 311 Abs. 2 HGB auf Equity-Bewertung verzichtet
12. KANN Bausysteme GmbH, Limburg 100%
13. Gustav Lohner Bimsbaustoffwerk GmbH & Co. KG, Mülheim-Kärlich 100%
14. DFK GmbH & Co. KG, Neuwied nach § 296 Abs. 2 HGB auf Einbeziehung verzichtet
15. DFK Verwaltungsgesellschaft mbH, Neuwied nach § 296 Abs. 2 HGB auf Einbeziehung verzichtet
16. Rheinische Kies-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Konsolidierung verzichtet
17. Baustoff-Beteiligungs-GmbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Konsolidierung verzichtet
18. KANN Industrie GmbH & Co. KG, Leipzig 100%
18.1 KANN Beton Lausitz GmbH & Co. KG, Großräschen 100%
18.2 KANN Beton Lausitz Verwaltungs- GmbH, Großräschen nach § 296 Abs. 2 HGB auf Konsolidierung verzichtet
18.3 Zuber Beton GmbH & Co. KG, Leipzig 100%
18.4 Zuber Beton Verwaltungs-GmbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Konsolidierung verzichtet
19. BVG Bendorfer Versicherungs-Vermittlungs-Gesellschaft mbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Konsolidierung verzichtet
20. BUS Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH & Co. KG, Bendorf 100%
21. BUS Verwaltungs-GmbH, Bendorf nach § 296 Abs. 2 HGB auf Konsolidierung verzichtet

C. Konsolidierungsmethoden sowie Begründung der Nichteinbeziehung

Im Geschäftsjahr 2022 erfolgten folgende wesentliche Veränderungen des Konsolidierungskreises:

Mit Vertrag vom 11. Dezember 2021 und mit Wirkung auf den 2. Januar 2022 haben die Kommanditistinnen der KANN GmbH & Co. KG die von ihnen gesellschafteridentisch gehaltenen Kommanditanteile an der Otto Pleines GmbH & Co. KG, Mülheim-Kärlich, in die Gesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten eingebracht. Nach Abschluss des Einbringungsvertrages ist die Komplementärin der Otto Pleines GmbH & Co. KG aus dieser Gesellschaft ausgetreten, so dass das gesamte Vermögen im Wege der Anwachsung auf die KANN GmbH & Co. KG übergegangen ist.

Als geschäftsleitende Holding hielt die Otto Pleines GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2021 Anteile an Tochterpersonen- und Kapitalgesellschaften und war selbst zur Konzernrechnungslegung nach §§ 290 ff. HGB i.V.m. § 264a HGB verpflichtet. Durch die Verschmelzung der Otto Pleines GmbH & Co. KG auf die KANN GmbH & Co. KG zum 2. Januar 2022 waren die auf die KANN GmbH & Co. KG übergangenen, nachstehend genannten Gesellschaften im Rahmen einer Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode bei der KANN GmbH & Co. KG zu konsolidieren (Vollkonsolidierung):

KANN Industrie GmbH & Co. KG, Leipzig,

KANN Beton Lausitz GmbH & Co. KG, Großräschen,

Zuber Beton GmbH & Co. KG, Leipzig,

KANN-Beton GmbH & Co. KG, Leipzig,

BUS Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH & Co. KG, Bendorf.

Die bisher als assoziiertes Unternehmen (§ 311, 312 HGB) mit dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals als Beteiligung erfasste Gesellschaft Lavawerk Rother Berg GmbH, Bell, wurde aufgrund des Übergangs weiterer Anteile im Rahmen der o.g. Anwachsung zum 2. Januar 2022 erstmalig in Form der Quotenkonsolidierung (anteilsmäßige Konsolidierung gem. § 310 HGB) nach der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogen.

Aufgrund des Übertragungsvorgangs von der Otto Pleines GmbH & Co. KG erwarb die KANN GmbH & Co. KG die restlichen Anteile (6 %) an der BEMA Beton- und Metallbau GmbH, Magdeburg. Diese Gesellschaft wurde zum 2. Januar 2022 auf die KANN GmbH & Co. KG verschmolzen.

Auf die Einbeziehung verschiedener Unternehmen in den Konzernabschluss wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB und § 311 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese für die Ermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

Änderungen bei den Konsolidierungsmethoden ergaben sich bis auf die erstmalige Anwendung der Neubewertungsmethode entsprechend den gesetzlichen Anforderungen nicht.

D. Herstellung der Vergleichbarkeit mit dem Vorjahres-Konzernabschluss

Die Zahlen des Geschäftsjahres 2022 wurden um die Einflüsse der in 2022 erstmalig konsolidierten Unternehmen bereinigt. Die bereinigte Vermögens- und Ertragslage für 2022 wird nachstehend den Zahlen des Konzernabschlusses 2021 gegenübergestellt.

Vermögenslage KANN GmbH & Co. KG
31.12.2022 ohne Erstkonsolidierung 31.12.2021
TEUR TEUR
Vermögen
I. Anlagevermögen
Summe 126.151 134.905
II. Umlaufvermögen
Summe 93.210 85.184
III. Vermögen gesamt 219.361 220.089
Kapital
I. Wirtschaftliches Eigenkapital
Eigenkapital laut Bilanz 94.971 90.684
Gesellschafterdarlehen 16.566 14.664
Summe 111.537 105.348
II. Langfristiges Fremdkapital
Summe 46.576 54.269
III. Kurzfristiges Fremdkapital
Summe 61.248 60.472
IV. Kapital gesamt 219.361 220.089
Ertragslage KANN GmbH & Co. KG
2022 bereinigt 2021
TEUR TEUR
A. Betriebsleistung
Umsatzerlöse 268.781 265.279
Bestandsveränderungen 5.041 8.210
Andere aktivierte Eigenleistungen 21 63
Gesamtleistung 273.843 273.552
Sonstige betriebliche Erträge 2.827 1.926
Betriebsleistung 276.670 275.478
B. Aufwendungen
Materialaufwand 104.926 108.139
Personalkosten 61.121 61.347
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.474 20.363
Sonstige betriebliche Aufwendungen 66.388 62.237
Gesamt 252.909 252.086
C. Betriebsergebnis (A - B) 23.761 23.392
D. Neutrales Ergebnis
Abschreibungen auf Finanzanlagen -72 0
Neutrales Ergebnis -72 0
E. Finanzergebnis -943 -829
F. Beteiligungsergebnis 237 549
G. Konzernergebnis vor Steuern 22.983 23.112
H. Steuern 3.120 3.159
I. Konzern-Jahresüberschuss 19.863 19.953

E. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Bewertung in den Jahresabschlüssen der einzelnen Konzerngesellschaften erfolgte gemäß § 308 HGB nach einheitlichen Kriterien. Die im Konzern einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Bilanzierungswahlrechte in den Einzelabschlüssen wurden für die Aktivierung latenter Steuern in Anspruch genommen. Im Konzernabschluss wurden die aktiven latenten Steuern mit passiven latenten Steuern verrechnet.

Im Rahmen der erstmaligen Konsolidierung der zum Konzernkreis in 2022 hinzugekommenen Gesellschaften wurden Neubewertungsbilanzen aufgestellt, in denen alle Vermögensgegen-stände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, mit Ausnahme der Rückstellungen und latenten Steuern, mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erstkonsolidierungszeitpunkt bewertet wurden.

2. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Für bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Kapitalkonsolidierungen wurde von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 5 EGHGB Gebrauch gemacht, die Buchwertmethode nach § 302 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung beizubehalten.

Nicht dem Konzern zuzurechnende Anteile am Eigenkapital werden unter dem Posten: "Nicht beherrschende Anteile" gem. § 307 HGB ausgewiesen.

Ein verbleibender Unterschiedsbetrag aus der Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem zu Zeitwerten bewerteten Eigenkapital wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert.

Bei der Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode verbleibende passive Unterschiedsbeträge, die daraus entstanden sind, dass der Buchwert der Beteiligung niedriger war als das neubewertete Eigenkapital des konsolidierten Unternehmens, werden als Unterschiedsbetrag in der Konzernbilanz gem. § 301 Abs. 3 HGB gesondert nach dem Eigenkapital ausgewiesen und gemäß § 309 Abs. 2 HGB i.V.m. DRS 23, TZ. 147 ff. nach Maßgabe der Fortschreibung der Konzernbuchwerte der erworbenen Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst.

Verbleibende passive Unterschiedsbeträge, die darauf beruhten, dass zwischen dem Erwerbszeitpunkt und dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss Gewinne thesauriert worden sind, wurden für Erwerbsvorgänge bis 2009 bei der Erstkonsolidierung erfolgsneutral in das Konzerneigenkapital umgegliedert.

Die Erstkonsolidierung wird grundsätzlich zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile durchgeführt.

3. Schuldenkonsolidierung

Die Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 Abs. 1 HGB besteht in der gegenseitigen Aufrechnung von Forderungen und Schulden.

4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Alle wesentlichen Umsätze und andere Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden miteinander verrechnet.

5. Zwischengewinneliminierung

Zwischengewinne aus konzerninternen Verkäufen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens waren im Geschäftsjahr 2022 nicht zu verzeichnen.

6. Einzelne Bilanzposten

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ebenso wie die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Im Rahmen der Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogene immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen werden mit den Zeitwerten aktiviert. Hergestellte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge, soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben.

Im Rahmen der Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode bilanzierte stille Reserven auf abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig über die Restnutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögensgegenstands abgeschrieben.

Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Finanzanlagen

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, Ausleihungen werden mit ihren Nennbeträgen angesetzt. Wertminderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Konzernherstellungskosten bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Latente Ertragsteuern

Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in Folgejahren ergeben und deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die jeweilige konsolidierte Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

F. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

Die als Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesenen aktiven Unterschiedsbeträge werden über einen Zeitraum von 4 bzw. 20 Jahren abgeschrieben. Die Einschätzung der Nutzungsdauer erfolgte anhand der vorhandenen Kundenbeziehungen und der daraus resultierenden langfristigen Amortisation der das Kapital zum Erstkonsolidierungszeitpunkt übersteigenden Anschaffungskosten.

Aus der zum 2. Januar 2022 erfolgten Erstkonsolidierung der Unternehmen der auf die KANN GmbH & Co. KG angewachsenen Otto Pleines GmbH & Co. KG ergaben sich folgende aktive Unterschiedsbeträge, die als Geschäfts oder Firmenwert auszuweisen waren und über eine Nutzungsdauer von 20 Jahren (BUS Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH & Co. KG, Bendorf, über 10 Jahre (Zuber Beton GmbH & Co. KG, Leipzig) linear abgeschrieben werden:

BUS Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH & Co. KG, Bendorf TEUR 4.815
Zuber Beton GmbH & Co. KG, Leipzig TEUR 137

Die Einschätzung der Nutzungsdauer erfolgte anhand der voraussichtlichen Bestandsdauer und Entwicklung des erworbenen Unternehmens einschließlich der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen, der vorhandenen Kundenbeziehungen und der daraus resultierenden langfristigen Amortisation der das Kapital zum Erstkonsolidierungszeitpunkt übersteigenden Anschaffungskosten sowie der Zugehörigkeit zu einer Branche und deren zu erwartender Entwicklung.

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2022 Veränderung Konsolidierungskreis 2.1.2022 Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.463.041,84 5.638.781,87 0,00
9.424.391,22 5.878.885,53 10.446,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 125.386.739,98 12.820.058,44 3.834.734,80
2. Eigene Bims-, Lava- und Kiesvorkommen und Mineralgewinnungsrechte 7.334.891,17 1.823.546,22 226.147,23
3. Technische Anlagen und Maschinen 172.851.204,43 22.703.743,22 4.725.908,55
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.000.791,46 23.088.890,43 7.090.602,65
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.377.143,55 462.799,37 4.528.748,04
357.950.770,59 60.899.037,68 20.406.141,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 740.167,76 215.553,55 0,00
2. Anteile an assozierten Unternehmen 2.319.928,14 -2.319.928,14 0,00
3. Beteiligungen 961.243,09 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 235.000,00 0,00 15.000,00
5 Wertanlagen des Anlagevermögens 1.277,90 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 167.727,01 0,00 0,00
4.425.343,90 -2.104.374,59 15.000,00
371.800.505,71 64.673.548,62 20.431.587,57
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Umgliederungen/ Umbuchungen Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.532.424,61 0,00 10.569.399,10
2.605.819,16 0,00 12.707.903,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.175.167,66 810.259,35 136.676.624,91
2. Eigene Bims-, Lava- und Kiesvorkommen und Mineralgewinnungsrechte 243.481,87 0,00 9.141.102,75
3. Technische Anlagen und Maschinen 3.872.454,23 360.252,72 196.768.654,69
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.175.923,22 595.154,22 79.599.515,54
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 -1.765.666,29 4.603.024,67
12.467.026,98 0,00 426.788.922,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 955.721,31
2. Anteile an assozierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 961.243,09
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 250.000,00
5 Wertanlagen des Anlagevermögens 0,00 0,00 1.277,90
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 167.727,01
0,00 0,00 2.335.969,31
15.072.846,14 0,00 441.832.795,76
Abschreibungen
Stand 1.1.2022 Veränderung Konsolidierungskreis 2.1.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.446.533,07 658.562,00 299.423,38 2.532.424,61 5.872.093,84
9.327.488,45 895.084,66 372.427,68 2.605.818,16 7.989.182,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.821.570,04 2.290.345,41 3.410.293,21 1.826.744,66 51.695.464,00
2. Eigene Bims-, Lava- und Kiesvorkommen und Mineralgewinnungsrechte 2.154.427,57 1.034.583,50 274.962,25 243.481,87 3.220.491,45
3. Technische Anlagen und Maschinen 137.017.318,43 17.917.149,01 13.331.524,40 3.381.244,41 164.884.747,43
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.916.845,46 16.590.545,93 7.600.083,71 1.775.517,46 62.331.957,64
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 4.621,76 0,00 4.621,76
226.910.161,50 37.832.623,85 24.621.485,33 7.226.988,40 282.137.282,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assozierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 310.910,00 0,00 0,00 0,00 310.910,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 235.000,00 0,00 15.000,00 0,00 250.000,00
5 Wertanlagen des Anlagevermögens 690,90 0,00 0,00 0,00 690,90
6. Sonstige Ausleihungen 111.000,00 0,00 56.727,01 0,00 167.727,01
657.600,90 0,00 71.727,01 0,00 729.327,91
236.895.250,85 38.727.708,51 25.065.640,02 9.832.806,56 290.855.792,82
Buchwerte
Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.697.305,26 16.508,77
4.718.721,26 96.902,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.981.160,91 77.565.169,94
2. Eigene Bims-, Lava- und Kiesvorkommen und Mineralgewinnungsrechte 5.920.611,30 5.180.463,60
3. Technische Anlagen und Maschinen 31.883.907,26 35.833.886,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.267.557,90 11.083.946,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.598.402,91 1.377.143,55
144.651.640,28 131.040.609,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 955.721,31 740.167,76
2. Anteile an assozierten Unternehmen 0,00 2.319.928,14
3. Beteiligungen 650.333,09 650.333,09
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5 Wertanlagen des Anlagevermögens 587,00 587,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 56.727,01
1.606.641,40 3.767.743,00
150.977.002,94 134.905.254,86

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 393 (Vorjahr: TEUR 476) enthalten.

Eigenkapital

Die Rücklagendotierung aus Einzelabschlüssen wurde rückgängig gemacht und dem Konzerngewinnvortrag zugerechnet (gesonderte Ergebnisverwendungsfiktion im Konzern).

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Aus der zum 2. Januar 2022 erfolgten Erstkonsolidierung der Unternehmen der auf die KANN GmbH & Co. KG angewachsenen Otto Pleines GmbH & Co. KG ergaben sich folgende passive Unterschiedsbeträge, welche nach Maßgabe der Fortschreibung der Konzernbuchwerte der erworbenen Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst werden:

KANN Industrie GmbH & Co. KG, Leipzig TEUR 414
KANN-Beton GmbH & Co. KG, Leipzig TEUR 3.594
KANN Beton Lausitz GmbH & Co. KG, Großräschen TEUR 1.217
Lavawerk Rother Berg GmbH, Bell TEUR TEUR 616
Gesamt TEUR 5.841

Aufgrund von Anlageverkäufen und planmäßigen Abschreibungen erfolgten im Geschäftsjahr 2022 erfolgswirksame Auflösungen in Höhe von TEUR 2.611.

Pensionsrückstellungen

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,78 % erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen und einem Rententrend von 2,0 % und unter Anwendung der Sterbetafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen mit dem Durchschnittszinssatz der letzten zehn bzw. sieben Jahre beträgt TEUR 255.

Sonstige Rückstellungen

Folgende wesentliche Posten sind hierin enthalten: Gewährleistungsrückstellungen, Urlaubsverpflichtungen, Rekultivierungsrückstellungen, Boni, Jahresabschlussvergütungen, unterlassene Instandhaltungen, ausstehende Rechnungen, Altersteilzeit- und Drohverlustrückstellungen.

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr über fünf Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41.422 9.666 31.756 7.625
(Vorjahr) (49.097) (8.369) (40.728) (14.755)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.243 8.243 0 0
(Vorjahr) (6.367) (6.367) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.283 1.283 0 0
(Vorjahr) (941) (941) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
(Vorjahr) (2.531) (2.531) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 0 0 0 0
(Vorjahr) (17.914) (17.914) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 32.795 32.795 0 0
(Vorjahr) (14.664) (14.664) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 14.110 13.523 587 308
(Vorjahr) (6.618) (5.966) (652) (380)
Summe 97.853 65.510 32.343 7.933
(Vorjahr) (98.132) (56.752) (41.380) (15.135)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 41.420 durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen besichert.

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen sowie auf steuerlichen Verlustvorträgen:

Latente Steueransprüche 31.12.2022 Latente Steuerschulden 31.12.2022
TEUR TEUR
Steuerliche Ergänzungsbilanzen (Sachanlagen) 12 3.932
Pensionsrückstellungen 329 0
Sonstige Rückstellungen 182 0
Neubewertung Anlagevermögen 0 458
Sonstige Unterschiede Handels-/Steuerbilanz 0 790
Konsolidierung Zwischengewinne 2 0
Steuerliche Verlustvorträge 272 0
Zwischensumme 797 5.180
Saldierungen -797 -797
Bilanzausweis 0 4.383

Es wurde der Ertragsteuersatz der betreffenden Konzerngesellschaften angewandt. Es ergibt sich ein gewichteter durchschnittlicher Ertragsteuersatz von 13,62 % (Vorjahr: 13,25 %).

Entwicklung der latenten Steuersalden

Stand 1.1.2022 Veränderung Stand 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 904 -107 797
Passive latente Steuern -4.696 -484 -5.180
Bilanzausweis -3.792 -591 -4.383

In dem Steueraufwand der Gewinn- und Verlustrechnung sind TEUR 123 Aufwand aus latenten Steuern enthalten. Die darüber hinausgehende Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 468 resultiert aus dem erfolgsneutralen Zugang (Saldo) im Rahmen der im Jahr 2022 erfolgten Erstkonsolidierung.

Haftungsverhältnisse

Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 920 (Vorjahr: TEUR 950).

Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften wird nicht gerechnet, da die Schuldner finanziell in der Lage sind, ihren Verpflichtungen termingerecht nachzukommen.

G. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzverteilung nach Segmenten im Vergleich zum Vorjahr:

2022 2021
TEUR % TEUR %
Betonprodukte 255.350 77,2 244.174 92,0
Transportbeton 62.631 18,9 22.128 8,4
Logistik und Sonstiges 18.051 5,5 0 0,0
Holding 10.692 3,2 7.810 2,9
- Konsolidierung -15.787 -4,8 -8.833 -3,3
Gesamt 330.937 100,0 265.279 100,0

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind nachstehend bezeichnete periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:

TEUR
Buchgewinne Sachanlagevermögen 824
Buchverluste Sachanlagevermögen -327
497
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 129
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 55
Aufwendungen aus Wertberichtigung und Ausbuchung von Forderungen -154
30

H. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:

TEUR
- Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände 16.147
- Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -2
Finanzmittelfonds 16.145

Davon Guthaben aus quotal einbezogenen Unternehmen: TEUR 563 (Vorjahr: TEUR 0).

II. Sonstige Angaben

A. Abschlussprüferhonorare

Gesamthonorar für Leistungen gegenüber dem Mutterunternehmen und konsolidierten Tochterunternehmen:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 83
Steuerberatungsleistungen 35
Andere Bestätigungsleistungen 2
Gesamthonorar 120

B. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Angestellte 283
Gewerbliche Arbeitnehmer 809
1.092

Bei den gewerblichen Arbeitnehmern sind vier Arbeitnehmer aus quotal konsolidierten Unternehmen erfasst.

C. Ergebnisverwendung

Das Ergebnis des Mutterunternehmens wurde den Gesellschafterkonten gutgeschrieben.

D. Organe

Geschäftsführung: Obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin und wird in Person von deren Geschäftsführern, Herrn Jan Geenen (Vorsitzender der Geschäftsführung), Kaufmann, Herrn Paulhorst Kann, Kaufmann, und Herrn Dr. Matthias Liersch, Kaufmann, wahrgenommen.

Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift nach § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Beirat: Herr Michael Steuler, Vorsitzender,
Herr Dr. Günter Hähn, stellvertretender Vorsitzender,
Herr Dr. Heinz Geenen,
Frau Silvia Kann-Hähn,
Herr Rolf Lauermann.

Der Beirat erhält für seine Tätigkeit von der Gesellschaft Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 30.

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die KANN Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Bendorf. Gezeichnetes Kapital: EUR 50.000,00.

F. Befreiender Konzernabschluss

Der vorliegende Konzernabschluss dient als befreiender Konzernabschluss im Sinne von § 264 Abs. 3 HGB sowie § 264b HGB für die Unternehmen:

KANN GmbH & Co. KG, Bendorf,

KANN GmbH Baustoffwerke, Bendorf,

KANN Bausysteme GmbH, Limburg,

KANN Beton GmbH & Co. KG, Bendorf,

KANN-DASAG GmbH & Co. KG, Bendorf,

DASAG GmbH & Co. KG, Bendorf,

KANN Industrie GmbH & Co. KG, Leipzig,

KANN-Beton GmbH & Co. KG, Leipzig,

KANN Beton Lausitz GmbH & Co. KG, Großräschen,

BUS Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH & Co. KG, Bendorf,

Zuber Beton GmbH & Co. KG, Leipzig,

Gustav Lohner Bimsbaustoffwerk GmbH & Co. KG, Mülheim-Kärlich.

 

Bendorf, 21. April 2023

KANN GmbH & Co. KG, Bendorf

vertreten durch KANN Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Bendorf

gez. Jan Geenen, Vorsitzender der Geschäftsführung

gez. Paulhorst Kann, Geschäftsführer

gez. Dr. Matthias Liersch, Geschäftsführer

Kapitalflussrechnung für 2022

2022 2021
TEUR TEUR
Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Konzern-Jahresüberschuss 23.203 19.953
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 25.066 20.363
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 3.694 2.482
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -13.621 -12.448
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -11.119 1.614
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.330 -294
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 913 829
- Sonstige Beteiligungserträge -237 -549
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 3.645 3.159
+/- Ertragsteuerzahlungen -4.560 -3.647
= Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 24.654 31.462
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -297 -68
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 5.736 431
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -39.157 -14.156
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 13
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -231 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.371 0
+ Erhaltene Zinsen 38 17
+ Erhaltene Dividenden 237 468
= Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -35.045 -13.295
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 19.980 0
- Auszahlungen für Anteile Minderheitsgesellschafter -343 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 2.850 0
- Auszahlung aus der Tilgung von Krediten -10.527 -9.102
+ Einzahlungen aus der Zuführung von Gesellschafterdarlehen 18.131 13.937
- Gezahlte Zinsen -850 -740
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -17.943 -20.767
- Gezahlte Gewinnanteile an andere Gesellschafter 0 -28
= Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit 11.298 -16.700
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 907 1.467
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 15.238 13.771
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 16.145 15.238

Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Kommanditisten Gewinnvortrag Konzern-Jahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand am 1.1.2021 40.010.000,00 54.399.416,66 94.409.416,66
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -20.767.411,65 -20.767.411,65
Konzern-Jahresüberschuss 19.438.492,25 19.438.492,25
Stand am 31.12.2021 40.010.000,00 33.632.005,01 19.438.492,25 93.080.497,26
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand am 1.1.2021 -2.883.409,88 -2.883.409,88 91.526.006,78
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -27.612,00 -27.612,00 -20.795.023,65
Konzern-Jahresüberschuss 514.100,15 514.100,15 19.952.592,40
Stand am 31.12.2021 -2.911.021,88 514.100,15 -2.396.921,73 90.683.575,53
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Kommanditisten Gewinnvortrag Konzern-Jahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand am 1.1.2022 40.010.000,00 53.070.497,26 93.080.497,26
Kapitalerhöung 9.990.000,00 9.990.000,00
Erhöhung Rücklagen 9.990.000,00 9.990.000,00
Änderungen Konsolidierungskreis -112.367,63 -112.367,63
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -17.943.409,99 -17.943.409,99
Konzern-Jahresüberschuss 23.803.350,38 23.803.350,38
Stand am 31.12.2022 50.000.000,00 45.004.719,64 23.803.350,38 118.808.070,02
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinnee/Verluste Summe Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand am 1.1.2022 -2.396.921,73 -2.396.921,73 90.683.575,53
Kapitalerhöung 9.990.000,00
Erhöhung Rücklagen 9.990.000,00
Änderungen Konsolidierungskreis -230.100,00 -230.100,00 -342.467,63
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 -17.943.409,99
Konzern-Jahresüberschuss -600.171,18 -600.171,18 23.203.179,20
Stand am 31.12.2022 -2.627.021,73 -600.171,18 -3.227.192,91 115.580.877,11

Lagebericht Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Der KANN GmbH & Co. KG Konzern (KANN Konzern) ist ein mittelständisches Familienunternehmen und durch seine Gesellschaften mit Produktions- und Vertriebsaktivitäten im Wesentlichen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland sowie in angrenzenden Regionen des europäischen Auslands aktiv. Die KANN GmbH & Co. KG ist als geschäftsführende Holding tätig und die Tochtergesellschaften bearbeiten die operativen Geschäftsfelder.

Die Geschäfte des KANN Konzerns umfassen neben den Aktivitäten der Holding die Segmente Betonwaren, Transportbeton sowie Logistik. Durch die Einbringung der Otto Pleines GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 2. Januar 2022 - in den KANN Konzern ist das Geschäftsfeld Logistik seit 2022 Bestandteil des KANN Konzerns. Aus dem gleichen Grund hat sich der Umfang der Transportbetonaktivitäten um Produktions- und Vertriebsstandorte in Ostdeutschland erhöht.

Innerhalb des Segmentes Betonwaren wird eine breite Produktpalette für den Straßen-, Landschafts- und Gartenbau produziert und vertrieben. Diese dienen der Befestigung von Straßen, Gehwegen und Plätzen sowie der Gestaltung von Außenanlagen. Das Geschäft mit Betonwaren wird in Abgrenzung zu dem Geschäftsfeld Transportbeton bundesweit und auch über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus in angrenzenden europäischen Ländern betrieben. Transportbeton wird dagegen über ein Netz von Produktionsstandorten in engen regionalen Grenzen just-in-time hergestellt und mittels Betonmischern auf Baustellen sowohl für den Hoch- als auch für den Tiefbau geliefert. Das vorhandene Produktionsnetz im nördlichen Rheinland-Pfalz sowie in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen ist aus diesem Grund räumlich bestimmend für den Vertriebsradius. Das Geschäftsfeld Logistik umfasst den Betrieb eines Umschlags-, Speditions- und Lagergeschäfts im Rheinhafen Bendorf sowie eine LKW-Spedition am Standort Bendorf.

Zu unseren Kunden zählen bei Betonwaren hauptsächlich der Baustofffachhandel sowie in geringerem Maß Baumärkte, im Transportbetonbereich zusätzlich auch Bauunternehmen und Privatpersonen. In der Logistik handelt es sich ausschließlich um B2B Geschäfte mit Kunden aus dem Baustoffbereich, aber auch aus anderen Branchen wie der Automobilzuliefererindustrie oder der Windenergiebranche.

2. Forschung und Entwicklung

Die Innovationsfähigkeit im Segment Betonwaren ist bei unseren Produkten für den Straßen-, Landschafts- und Gartenbau ein wichtiger Wettbewerbsaspekt. Insofern arbeiten wir ständig abteilungsübergreifend mit Vertrieb, Marketing, Technik und Labor an der Weiterentwicklung unseres Sortiments. Die Zufriedenheit der Kunden mit unseren Produktvorteilen wurde zuletzt in einer Handelsblatt Veröffentlichung in Bezug auf "Höchste Zufriedenheit" bei "Pflastersteinen/Terrassenplatten" bestätigt, bei der wir den 1. Platz belegt haben. Die Geschäftsfelder Transportbeton und Logistik sind branchenbedingt wenig in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten involviert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 um +1,8% höher als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage war geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, der ökonomisch gesehen zu extremen Energiepreiserhöhungen geführt hat. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Dennoch ist die Zahl der Beschäftigten mit durchschnittlich 45,6 Millionen um 1,3% gewachsen. Kräftig angezogen ist die Inflation und lag bei jahresdurchschnittlich +6,9%. Die EZB hat die Zinswende vollzogen und nach einer Reihe von Zinserhöhungen die Leitzinsen auf 2,0% am Jahresende 2022 erhöht.

Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,7% ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022.

2. Geschäftsverlauf

Der Jahresanfang 2022 war durch einen milden Winter und eine dynamische Entwicklung bei der Nachfrage nach unseren Baustoffen und Dienstleistungen geprägt. Insgesamt konnten wir ein hervorragendes I. Quartal 2022 verbuchen. Als Folge des Kriegsbeginns in der Ukraine und den daraus resultierenden stark steigenden Preisen am Bau kam es zu einem deutlichen Anstieg von Stornierungen von Aufträgen und einer merklichen Zurückhaltung bei neuen Bauvorhaben. Insgesamt waren damit als Konsequenz im Jahr 2022 Rückgänge beim Absatz verbunden.

Im Vergleich zum Vorjahr weisen wir einen Umsatzanstieg, ausgehend von 265,3 Mio. EUR in 2022 auf jetzt 330,9 Mio. EUR aus. Die Erhöhung des Umsatzes resultierte aus der erstmaligen Einbeziehung der Unternehmen aus dem Otto Pleines Konzern in den KANN Konzern und darüber hinaus auch aus Preiserhöhungen im Verkauf. Eine Umsatzerhöhung vor allem durch Preiserhöhungen aufgrund gestiegener Kosten war auch unsere Erwartung und Prognose für 2022 gewesen, die sich damit im Wesentlichen erfüllt hat.

Die Hauptumsätze erzielt unser Unternehmen mit Betonwaren. Die Erlöse mit Transportbeton waren im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls, im Vergleich zu Betonwaren sogar in deutlicherem Umfang, erhöht. In diesem Anstieg spiegeln sich neben Verkaufspreiserhöhungen insbesondere die durch den Otto Pleines Konzern hinzugewonnenen Umsätze wieder. Der Anteil des Transportbetongeschäfts stieg auf 18,9% (2021: 8,4%) vom Gesamtumsatz. Logistik macht einen Anteil von 5,5% an den Erlösen des KANN Konzerns aus.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens war im letzten Jahr, neben unserem operativen Geschäft, noch durch die Einbringung des Geschäfts des Otto Pleines GmbH & Co. KG Konzerns geprägt. Dadurch vergrößerte sich das Geschäftsfeld Transportbeton um zusätzliche Regionen und das Geschäftsfeld Logistik kam gänzlich neu hinzu.

Auf der operativen Ebene war das Geschäftsjahr und die Lage des Unternehmens dadurch geprägt, dass es zu sprunghaften und kurzfristigen Erhöhungen der Einkaufspreise aller wesentlicher Rohstoffe kam und zeitweise Lieferengpässe zu verzeichnen waren. Dazu kamen dann im Jahresverlauf sich zunehmend durchsetzende Rückgänge bei der Nachfrage nach Betonwaren und, in kleinerem Umfang, auch bei Transportbeton. Die Beschäftigungslage und die Auslastung gingen dadurch zurück.

a) Ertragslage

Der KANN Konzern konnte in 2022 seine Gesamtleistung auf 336,1 Mio. EUR (Vorjahr: 273,6 Mio. EUR) steigern.

Als Haupteinsatzmaterialien in der Produktion verwenden wir Bindemittel sowie Zuschlagstoffe. Die Preise für Bindemittel haben sich im abgelaufenen Jahr, ausgelöst durch die sprunghaft gestiegenen Energiepreise, mit historisch außergewöhnlichen Steigerungsraten, verteuert. Auch andere Roh- und Einsatzstoffe haben sich zeitweise im Preis vervielfacht, so zum Beispiel Europaletten oder Stahl. Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung hat sich in der Konsequenz gegenüber dem Vorjahr von 39,6% auf 42,7% erhöht.

Korrespondierend damit hat sich die relative Rohertragsquote verschlechtert. Durch den Anstieg der Gesamtleistung konnte der absolute Rohertrag allerdings erhöht werden.

Die Personalaufwendungen sind durch die jüngsten Tarifabschlüsse um +2,2% angepasst worden. Die Lohn- und Gehaltsaufwendungen wuchsen insgesamt um 14,6%. Ursächlich ist auch hier die Einbeziehung der Gesellschaften des Otto Pleines Konzerns ab dem Geschäftsjahr 2022. Der Anteil der Personalaufwendungen an der angestiegenen Gesamtleistung fiel von 22,4% auf 20,9%. Die Preissteigerungen beim Verkauf unserer Produkte haben den Umsatz deutlich erhöht und tragen über die entsprechend ausgeweitete Gesamtleistung auch mit zu einer geringeren Quote der Personalaufwendungen bei. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt mit 22,3% von der Gesamtleistung grob auf dem Niveau des Vorjahres. In dieser Kostenart befinden sich als größte Position die Logistikkosten für den Transport der Fertigwaren zum Kunden. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind um 22,7% bzw. 4,6 Mio. EUR gestiegen und liegen bei 25,0 Mio. EUR und bei gleichbleibend 7,4% der Gesamtleistung.

Das um außerordentliche Aufwendungen und Erträge bereinigte Betriebsergebnis stieg im Vorjahresvergleich um 4,2 Mio. EUR auf 27,6 Mio. EUR.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis ist in Summe und Saldo gegenüber dem Vorjahr von -0,3 Mio. EUR auf jetzt -0,7 Mio. EUR verschlechtert. Ursächlich ist das Beteiligungsergebnis, das von 0,5 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR zurückgegangen ist. In geringem Umfang mussten in 2022 auch Einlagenzinsen an Kreditinstitute gezahlt werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 5,2 Mio. EUR, nachdem sie im Vorjahr noch 1,9 Mio. EUR betrugen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (2022: 2,6 Mio. EUR, 2021: 0 Mio. EUR).

Das Konzernjahresergebnis vor Steuern beläuft sich im Saldo der vorgenannten Faktoren auf +26,8 Mio. EUR und liegt damit um 3,7 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Der Cash-Flow als Summe aus Abschreibungen auf das Anlagevermögen und dem um nicht zahlungswirksame außerordentliche Aufwendungen und Erträge bereinigten Konzernergebnis vor Steuern beträgt 51,0 Mio. EUR nach 43,5 Mio. EUR im Vorjahr (+17,4%). Das EBITDA als Summe des Cash-Flows und des Finanzergebnisses beläuft sich auf 52,0 Mio. EUR und somit auf 15,7% vom Umsatz (2021: 44,3 Mio. EUR bzw. 16,7%).

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist stabil. Das Finanzmanagement verfolgt das Ziel, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen und, wenn vertraglich möglich, mit Skonto zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 30,8 Mio. EUR bzw. 14,0% auf 250,9 Mio. EUR gestiegen (2021: 220,1 Mio. EUR), wobei auch hier die Einbeziehung der Aktiva und Passiva der Unternehmen von Otto Pleines eine Rolle spielt. Die Höhe des Eigenkapitals (ohne Gesellschafterdarlehen) hat sich durch die im Rahmen der Verschmelzung der Otto Pleines GmbH & Co. KG durchgeführte Kapitalerhöhung und unter Einbeziehung des Konzernjahresüberschusses von 90,7 Mio. EUR auf 115,9 Mio. EUR oder von 41,2% auf 46,1% der Bilanzsumme erhöht. Inklusive der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 32,8 Mio. EUR (Vorjahr: 14,7 Mio. EUR) sowie einem passivischen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung von 3,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) belaufen sich die Eigenmittel des Konzerns auf 151,6 Mio. EUR oder 60,4% (2021: 47,9%) der Bilanzsumme.

Bei den sonstigen Rückstellungen war eine Erhöhung von 2,3 Mio. EUR zu verzeichnen. Die Pensionsrückstellungen verharrten bei 5,2 Mio. EUR. Daher hat sich insgesamt ein Anstieg der Rückstellungen von 27,5 Mio. EUR auf jetzt 29,8 Mio. EUR ergeben.

Die Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 8,6 Mio. EUR von 33,9 Mio. EUR auf jetzt 25,3 Mio. EUR gesunken. Die Finanzierungskonditionen sind immer noch niedrig, da die vorhandenen mittel- und langfristigen Darlehen vor einigen Jahren noch zu aus heutiger Sicht niedrigen Zins-sätzen abgeschlossen wurden. Die uns von den Bankpartnern zur Verfügung gestellten Kredit- und Avallinien sind ausreichend bemessen.

Langfristiges Anlagevermögen ist zu mehr als 100% durch Eigenmittel (einschließlich Gesellschafterdarlehen) und langfristiges Fremdkapital abgedeckt.

Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr stets positiv und stabil dargestellt. Wir waren jederzeit in der Lage, unsere Verbindlichkeiten fristgerecht und, wenn vertraglich möglich, unter Nutzung von Skonto zu begleichen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung ist die Ermittlung, Verfolgung und Steuerung des Cash-Flows zentral. Dieser wird aus der Summe aus Abschreibungen auf Anlagevermögen und dem um nicht zahlungswirksame außerordentliche Aufwendungen und Erträge bereinigten Konzernergebnis vor Steuern ermittelt. Ebenfalls verfolgt werden die Umsatzentwicklung sowie die Ergebnisentwicklung.

Im Cash-Flow hatten wir für 2022 durch die Zusammenführung mit dem Otto Pleines Konzern umsatzseitige Zuwächse im mittleren zweistelligen Millionen-Euro Bereich und ergebnisseitig einen Beitrag im unteren bis mittleren Millionen-Euro Bereich erwartet; beide Prognosen sind auch so eingetroffen. Einen Umsatzzuwachs aus Verkaufspreiserhöhungen konnten wir ebenfalls erreichen. Beim Ergebnis hatten wir einen leichten Rückgang erwartet; dieser ist in der Form nicht eingetreten.

Wir waren in der Lage, die Absatzrückgänge und die Schwierigkeiten auf dem Beschaffungsmarkt durch entsprechendes Kosten- und Personalmanagement auszugleichen.

III. Prognosebericht

Der Sachverständigenrat der Bundesregierung erwartet im Jahr 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2%. Die kurzfristigen Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich reduziert. Vor allem ist die Unsicherheit über die Energieversorgungslage vorerst gesunken, was zu einem Rückgang der Großhandelspreise für Energie geführt hat. Es ist zu erwarten, dass die Inflation nur allmählich zurückgeht und im gesamten Prognosehorizont 2023 weiterhin erhöht bleibt. Der damit einhergehende Kaufkraftverlust belastet die privaten Konsumausgaben. Die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen verschärft diese Entwicklung und dämpft zusammen mit der weiterhin hohen wirtschaftlichen Unsicherheit die Investitionen der Unternehmen. Für die Inflationsrate in diesem Jahr prognostiziert der Sachverständigenrat eine Rate von 6,6%.

Für den Prognosezeitraum 2023 signalisieren die rückläufigen Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sowie die zurückgehenden Baugenehmigungen eine fortgesetzte Dämpfung der Baukonjunktur. Darüber hinaus deuten nur langsam sinkende Preise für Baumaterialien nicht auf eine schnelle Entspannung bei den Produktionskosten hin. Zudem dürften die hohen Zinsen maßgeblich zur stark sinkenden Kreditnachfrage im Wohnungsbau beitragen. Nicht zuletzt dürfte die Arbeitskräfteknappheit weiterhin bestehen bleiben. All diese Faktoren machen Bauprojekte schwer kalkulierbar und dämpfen somit die Aussicht auf ein wiederkehrendes Wachstum im laufenden Jahr. Insgesamt dürften die Bauinvestitionen im Jahr 2023 um 3,7% zurückgehen.

Vor diesem Hintergrund sehen wir umsatzseitig im Vergleich zu 2022 einen Zuwachs im unteren zweistelligen Prozentbereich vor, der sich auf ansteigende Verkaufspreise stützt. Beim Ergebnis sehen wir einen Rückgang von knapp 20% und beim Cash-Flow prognostizieren wir einen Rückgang, der sich im mittleren einstelligen Prozentbereich bewegt. Als Ursache sehen wir insbesondere sinkende Rohertragsmargen. Die Gründe hierfür dürften Preisdruck im Vertrieb durch wieder härteren Wettbewerb um Aufträge sowie sinkende Verkaufsmengen sein. Wir sehen uns auch zukünftig in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Transportkostenintensität der Betonwaren- und Transportbetonindustrie führt zu einem eher lokalen und regionalen statt internationalen Wettbewerbsumfeld. Die bestehende Konkurrenzsituation sowie auftretende Überkapazitäten können dazu führen, dass notwendige Preiserhöhungen nicht durchgesetzt werden können.

Der hohe Anteil von Ein- und Ausgangsfrachten beim Bezug von Rohstoffen und beim Verkauf von Waren führt zu hohen Transportkosten, die unmittelbar auf sich verändernde Mautsätze, Dieselpreise und Fahrerlöhne reagieren und entsprechend deutlich steigen können.

Konzentrationsprozesse auf der Angebotsseite von Bindemitteln und in ihrer Verfügbarkeit eingeschränkte Zuschläge wie Sand, Splitt und Kies bergen das Risiko von merklichen Verteuerungen und Lieferkettenschwierigkeiten.

Die Beschaffung von Personalkapazitäten für unsere Standorte ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Schwierigkeiten bei der Einstellung von geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Aufrechterhaltung eines geordneten Betriebs gefährden.

Unser Unternehmen hat in den vergangenen Jahren im Bereich Kartellrecht und Compliance interne Richtlinien erlassen. Begleitend dazu werden regelmäßig Schulungen durch den Einsatz von e-learning Portalen durchgeführt und eine hohe und immer wieder neue Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für dieses Thema hergestellt. Hierdurch begegnen wir dem potenziellen Risiko, durch Fehlverhalten Bußgeld- und damit Ertragsrisiken für das Unternehmen entstehen zu lassen.

Cyberrisiken sind nahezu alle Unternehmen und Organisationen ausgesetzt. Wir setzen dem eine robuste Hardwareaufstellung sowie eine Sensibilisierung und Schulung unserer Belegschaft entgegen.

Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen wird durch den Einsatz eines externen Datenschutzbeauftragten mit gesteuert, kontrolliert und verfolgt, um dem Risiko von Bußgeldern zu begegnen.

Die Produkthaftungsrisiken werden durch eine Eigen- und Fremdüberwachung sowie eine entsprechende Versicherung abgedeckt.

Ertragsorientierte Risiken

Den Wettbewerbsrisiken begegnen wir durch eine hohe lokale Marktnähe im Vertrieb mit bundesweiten Verkaufsstandorten, der Produktneu- und -weiterentwicklung sowie der stetigen technischen Verbesserung unserer Produktionsanlagen durch ein kontinuierlich hohes Investitionsniveau. Hierdurch erwarten wir, dem konstant hoch bleibenden Wettbewerbsdruck erfolgreich entgegnen zu können.

Bei unserem stabilen Kundenstamm sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Dennoch entstehende oder erkannte Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken sind auf Grund der hinreichend guten Liquiditäts- und Eigenmittelsituation nicht erkennbar. Saisonale Zahlungsstromschwankungen können durch ausreichend bemessene Kreditlinien von Bankpartnern ausgeglichen werden. Währungsrisiken sind wir durch unser hauptsächlich auf Deutschland und die Euro-Zone ausgerichtete Geschäft nicht ausgesetzt. Zinsrisiken haben wir durch langfristige Darlehen mit Festzinssatzvereinbarungen Rechnung getragen.

Risiken der zukünftigen Entwicklung

Zusammenfassend können die Risiken in deutlichen Preissteigerungen von Bindemitteln, Zuschlägen, Energie- und Transportkosten, dem harten Wettbewerbsumfeld und als zusätzlichen Punkt der angespannten Arbeitsmarktsituation beschrieben werden.

2. Chancenbericht

Unser Geschäft bei Produkten für Straßen, Garten- und Landschaftsbau ist deutschlandweit mit einem nahezu flächendeckenden Produktions- und Vertriebsnetz aufgestellt. Dies ermöglicht eine gute Erreichbarkeit der Kunden im Bundesgebiet und zum Teil in angrenzenden Regionen des benachbarten Auslands. Dadurch sind eine gewisse geographische Diversifikation sowie eine kostengünstige Belieferung der Baustellen gegeben. Unsere überregional oder sogar national tätigen Kunden schätzen eine Belieferung durch ebenfalls überregional tätige Anbieter.

Unser breites Produktangebot macht das Unternehmen attraktiv für die Kunden, nicht zuletzt auch im Sinne einer Konzentration auf weniger Lieferanten. Die Motivation der Belegschaft ist durch die expansive und positive Entwicklung des Unternehmens in der Vergangenheit und in der Gegenwart hoch.

In die bestehenden und in neue Produktionsanlagen des Unternehmens wird stetig investiert. Wir sehen hier die Chance die gute Produktivität unserer Werke zu erhalten oder sogar noch zu verbessern.

3. Gesamtaussage

Durch die kontinuierlich und langfristig ausgerichteten Maßnahmen unseres Unternehmens auf der technischen Seite und im Marketing- und Vertriebsbereich sowie durch die finanzielle Solidität des Konzerns, sehen wir uns für die Herausforderungen des Wettbewerbs und der Bewältigung der identifizierten Risiken gut aufgestellt. Darüber hinausgehende Risiken, die den Bestand des KANN Konzerns gefährden würden, sind für uns momentan nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Unternehmen setzt die Finanzinstrumente Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Leasing ein.

Die Gesellschaft verfügt über einen stabilen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem erfolgt der teilweise Einsatz von Warenkreditversicherungen in einzelnen Bereichen. Darüber hinaus erkennbare Risiken bei Forderungen werden über Wertberichtigungen berücksichtigt.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über die Kreditlinien von Banken.

Beim Management der Finanzen des Unternehmens verfolgen wir eine konservative Grundhaltung. Die Liquidität wird über eine Liquiditätsplanung gesteuert, die einen Überblick über die aktuellen und geplanten freien Mittel gibt.

 

Bendorf, 21. April 2023

KANN GmbH & Co. KG

gez. Jan Geenen

gez. Paulhorst Kann

gez. Dr. Matthias Liersch

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KANN GmbH & Co. KG, Bendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der KANN GmbH & Co. KG, Bendorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KANN GmbH & Co. KG, Bendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 27. April 2023

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Küster, Wirtschaftsprüfer

Wewers, Wirtschaftsprüfer

Datum der Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 13. Mai 2023 gebilligt.

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