Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 630501
Eingetragen
19.6.1986
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Rückgewinnung von Wertstoffen, die Herstellung von Kunststoff-Regranulaten, die Herstellung von Kunststofferzeugnissen sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft kann kunststofftechnische Anlagen herstellen, herstellen lassen, damit handeln und diese vermieten. Sie darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Johannes Vogt
seit 7.12.2016
Geschäftsführer
Manfred Lütte
seit 22.2.2007
Prokura
Andreas Claus Vogt
seit 27.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

79736 Rickenbach, Deutschland
880.000 €
88.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vogt-Plastic GmbH

Rheinfelden Baden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Vogt-Plastic verwertet die Verpackungsabfälle von ca. sechs Millionen Menschen zu industriellen Rohstoffen. Der Schwerpunkt liegt auf der Produktion von Regranulaten, welche der kunststoffverarbeitenden Industrie als Alternative zu Kunststoffneuware aus Rohöl oder Erdgas dienen. Insbesondere werden Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyrol (PS) und Polyolefincompounds (PO) gewonnen. Als Kuppelprodukte unseres integrierten Aufbereitungsprozesses entstehen Sekundärrohstoffe für die Stahl-, Aluminium- und Papierindustrie.

Unsere Produktionsprozesse unterliegen ständigen Optimierungen mit der Zielsetzung, die Qualität der hergestellten Rohmaterialien zu erhöhen und Stoffverluste zu minimieren. Dieses immer weitere Schließen von Stoffkreisläufen führt sowohl zu höheren wirtschaftlichen Erlösen für unser Unternehmen, als auch zur Reduktion von Ressourcenverbrauch und Klimabelastung. Es handelt sich somit um ein Geschäftsmodell ohne Zielkonflikt zwischen ökonomischer und ökologischer Optimierung.

Die verarbeiteten Verpackungsabfälle fallen überwiegend in deutschen Haushalten an und werden über die dualen Systeme (Gelber Sack oder Gelbe Tonne) bereitgestellt. Vogt-Plastic betreibt Werke an den vier Standorten Rheinfelden am Hochrhein (Unternehmenssitz), Rickenbach und Hottingen im Südschwarzwald sowie Premnitz im Havelland. Die unserem Produktionsprozess zugrundeliegende Lieferkette ist ultrakurz und entsprechend wenig anfällig gegenüber Ereignissen in anderen Weltregionen.

Der ganzheitliche Geschäftsprozess umfasst auch den Handel und den Vertrieb der produzierten Rohstoffe direkt an den industriellen Verarbeiter. Dabei findet eine starke Berücksichtigung kundenspezifischer Anforderungen statt. Ein Vertrieb über dritte Handelspartner findet grundsätzlich nicht statt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage in der Berichtsperiode war geprägt von der Normalisierung der globalen Produktions- und Logistikabläufe nach der Corona Pandemie und dem russischen Angriff auf die Ukraine. Dies führte zu einer Stärkung des globalen Warenangebots. Gleichzeitig beendete die Europäische Zentralbank die expansive Geld- und Zinspolitik mit dem Ziel der Eindämmung der Inflation und der unvermeidbaren Begleiterscheinung der Schwächung der Nachfrage. In der Folge reduzierte sich die Inflation von ca. 8 % zu Beginn auf ca. 3,5 % zum Ende des Jahres. Im globalen Vergleich bleiben die Energiepreise in Europa und insbesondere in Deutschland aufgrund der Beendigung des Bezugs von russischem Erdgas jedoch erhöht. Vor allem aus diesen Gründen fiel Deutschland in eine leichte Rezession mit einer preis- und kalenderbereinigten Entwicklung des BIP von -0,1%.

Die für unsere Geschäftsentwicklung überaus bedeutenden Preise für Kunststoffneuware setzten ihren Normalisierungstrend fort und gaben im Laufe des Jahres sukzessive um ca. 15 % nach. Zum Ende der Berichtsperiode lag das Preisniveau lediglich noch um ca. 10 % über dem des letzten Jahres vor Corona, also dem Jahr 2019. Diese Entwicklung setzte unsere Branche aufgrund der im Vergleich zur Vor-Corona Zeit deutlich höheren Energie-, Personal- und Transportkosten unter Kostendruck.

Die seit Jahren anhand der zunehmenden Kontamination unserer Ökosysteme immer sichtbarer werdenden negativen Auswirkungen des unsachgemäßen Umgangs mit Kunststoffen verursachen Handlungsdruck für gesetzgeberischen Maßnahmen mit dem Ziel einer verstärkten Kreislaufführung des Materials. Auf Europäischer Ebene wurden in 2023 besonders die "Packaging and Packaging-Waste Directive" (PPWD) und die "End of Live Vehicle Directive" (ELVD) vorangetrieben.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Nachfrage nach unseren Regranulaten ging im Laufe des Jahres kontinuierlich zurück, da zum einen die Produktion bei vielen Kunden schwächer war als in der Vorperiode und gleichzeitig aus Kostengründen hin und wieder auf Neuware zurückgegriffen wurde. Preiszugeständnisse halfen hier nur im zweiten Fall. Trotz dieses herausfordernden Marktumfelds konnten vereinzelt Neukunden gewonnen werden, welche die rückläufige Nachfrage der Stammkundschaft jedoch nicht vollständig wettmachen konnten. Dadurch ergab sich ein Lageraufbau bei fast allen Sorten. Der Fertigwarenbestand erhöhte sich zum Ende des Berichtszeitraums im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 80 % auf ca. 1,4 Monatsproduktionen. Der Minimalbestand ergab sich ungewöhnlicher Weise bereits im Monat Februar mit 0,75 Monatsproduktionen, woraus man erkennen kann, dass sich der Lageraufbau über das gesamte Jahr hinzog. Unsere Exportquote für Regranulat stieg geringfügig von 55 % auf 56 %, wobei Frankreich und die Schweiz weiter den Schwerpunkt bilden.

Der Absatz der Kuppelprodukte für die Papier- und Metallindustrie war zu jeder Zeit gesichert. Durch die sich seit der Vorperiode in Betrieb befindliche mechanische Aufbereitung für NE-metallhaltige Stoffströme gab es hier keinerlei Absatzschwierigkeiten. Der Vertrieb der NE-Metalle verwandelte sich von einer Kostenposition in eine Ertragsposition mit wahrnehmbarem Ergebnisbeitrag. Im Bereich des Recyclings von Flüssigkeitskartons (FKN) verlassen wir uns immer weniger auf die einschlägige Garantiegebergesellschaft, da es dort seit dem Jahr 2019 immer wieder zu Störungen bei Abnahme und Verwertung der bereitgestellten Ballenware kommt. Als Alternative bauen wir direkte Partnerschaften mit spezialisierten Papierfabriken auf, die neben FKN auch die Fraktion Papier/ Pappe/ Karton (PPK) aus LVP verwerten können. Trotz der finanziellen Unterstützung der Garantiegebergesellschaft für FKN ergeben sich daraus beträchtliche zusätzliche Kosten, die jedoch für die Sicherstellung der Verwertung dieser beiden papierdominierten Fraktionen unerlässlich sind.

Die Entsorgung der Sortier- und Aufbereitungsreste funktioniert durch unsere mittlerweile gute regionale und nationale Vernetzung mit Zementwerken, Industriekraftwerken, Ersatzbrennstoffaufbereitern und Müllverbrennungsanlagen zu jeder Zeit zuverlässig. Die Kosten dafür reduzierten sich bei konstanter Menge um ca. 20 %.

Kunststoffballenware aus Sortieranlagen und Wertstoffhöfen sind neben LVP wichtige Rohstofffraktionen für unseren Recyclingprozess. Sie waren über das Jahr wieder besser und zu fallenden Preisen verfügbar. Im Vergleich zu den hohen Kosten aus dem Vorjahr vollzog sich fast eine Halbierung, so dass ungefähr das Preisniveau von 2021 erreicht wurde. Bei den Hilfs- und Betriebsstoffen ergaben sich keine Kosteneinsparungen. Die Kosten für den Bezug von elektrischer Energie erhöhten sich signifikant um 45 %, was auf auslaufende Langfristlieferverträge zurückzuführen war.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
%
Betriebsergebnis 19.621 21.083 -1.462 -7
Zinsergebnis -738 -979 241 -25
Steuerergebnis -5.387 -5.709 322 -6
Jahresergebnis 13.496 14.395 -899 -6

Das Betriebsergebnis fiel im Vergleich zum Vorjahr um 1.462 T€ geringer aus. Gründe dafür waren die leicht rückläufigen Umsatzerlöse bei stark gestiegenen Personalaufwendungen und leicht gestiegenen Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das negative Finanzergebnis hat sich infolge der kurzfristigen Anlage der ausgezahlten Darlehen bei guten Zinskonditionen trotz des erhöhten, durchschnittlichen Verbindlichkeitenbestands leicht verringert. Das negative Steuerergebnis stellt sich im Einklang mit dem verringerten Betriebsergebnis leicht geringer ein. Es ergab sich nach Steuern ein Jahresüberschuss von 13.496 T€ und damit eine Verringerung um 6 % gegenüber dem Vorjahr.

b) Finanzlage

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (-52,1 Mio€) überstieg die Summe der positiven Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit (+18,4 Mio€) und der Finanzierungstätigkeit (+27,2 Mio€) und führte im Saldo zu einer Verringerung der liquiden Mittel.

Der Finanzmittelfonds hat sich gegenüber dem Vorjahr um -6,4 Mio€ verringert.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Wesentlichen auf der Aktivseite aufgrund deutlich erhöhter Vermögenswerte bei den Sachanlagen (+44,2 Mio€), denen auf der Passivseite die Finanzierung in Form erhöhten Eigenkapitals (+13,4 Mio€) und erhöhter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Darlehensauszahlungen (+29,0 Mio€) gegenüberstand, und beträgt zum Stichtag 152,6 Mio€. Zum Bilanzstichtag war das Anlagevermögen (68 %) dabei in Summe vollständig durch Eigenkapital (42 %) und durch mittel- und langfristiges Fremdkapital (34 %) gedeckt.

Infolge der fast vollständigen Ergebnisthesaurierung konnte trotz der spürbaren Bilanzverlängerung die Eigenkapitalquote bei 42 % nahezu gehalten werden. Unter Berücksichtigung von Nachrangdarlehen und stillen Beteiligungen blieb auch die wirtschaftliche Eigenkapitalquote mit 44 % auf hohem Niveau.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die vier Produktionsstätten lieferten den folgenden Beitrag zum Jahresumsatz 2023:

Werk Rickenbach 5 %
Werk Hottingen 19 %
Werk Premnitz 39 %
Werk Rheinfelden 37 %

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Trotz der Erhöhung unserer Strompreise um 45 % erwarten wir in der kommenden Periode eine weitere Steigerung im oberen einstelligen Prozentbereich. In den Bereichen Personal und Transporte rechnen wir mit einer Beibehaltung der in der Berichtsperiode erreichten erhöhten Kosten. Gleichzeitig hat sich, wie bereits letztes Jahr erwähnt, die Situation außerhalb Europas bezüglich der Energiekosten normalisiert. Dies gilt insbesondere für China/ Fernost, den Nahen Osten und auch für Nordamerika, also Weltregionen mit bedeutenden Kapazitäten für die Erzeugung von Kunststoff aus Rohöl oder Erdgas. Aus diesem Grund sind langfristig sinkende Notierungen für Neuware zu erwarten. Eine Unterbrechung dieser Entwicklung ergibt sich bei Störungen der globalen Lieferketten. So führte beispielsweise die Situation im Roten Meer und die notwendigen Umwege der Frachtschiffe um das Kap der guten Hoffnung zu steigenden Preisen in den ersten Monaten der Folgeperiode.

Aus jetziger Sicht erwarten wir hier jedoch eine Normalisierung und somit wieder sinkende Preise. Mittelfristig dürfen wir hier dann mit einer Gegenreaktion bei den Sortierentgelten rechnen, die sich jedoch in den aktuell stattfindenden Verhandlungen mit den dualen Systemen für das Jahr 2025 noch nicht abzeichnet.

Die Reduktion oder zumindest Stabilisierung eines Teils unserer Energie- und Transportkosten sowie weitere Einsparungen von CO 2 -Emissionen werden wir durch den Wärmeanschluss unseres Werks Rheinfelden an die Prozessabwärme des benachbarten Evonik-Werks und die Verlagerung der Mahlguttransporte aus dem Werk Premnitz nach Hottingen von der Straße auf die Bahn erreichen. Beide Projekte konnten zu Beginn der Folgeperiode mit einer Verspätung von jeweils ca. sechs Monaten umgesetzt werden und leisten seither planmäßig ihren positiven Beitrag.

Der Entwurf zur europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) beinhaltet nach wie vor eine Mindesteinsatzquote für Rezyklate bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen. Bei den Kunststoffen PE und PP aus dem gelben System steht diesem Bestreben sowohl die technische Machbarkeit, als auch Regelungen der European Food Safety Authority (EFSA) entgegen. Deswegen manifestiert sich zusehends die Gefahr einer Substitution dieser gut rezyklierbaren Kunststoffe durch PET, das bisher jedoch kaum zu recyceln ist sofern es in Form von Schalen und opaken Flaschen im Gelben Sack landet.

Ein weiterer Fehlanreiz dieser Regelung könnte sich aus der Stärkung der Nachfrage nach chemisch erzeugten Rezyklaten, welche teuer und mit hohen Emissionen behaftetet sind, ergeben. Auch aus diesen Gründen haben wir unseren Beitrag zur Arbeit in den Verbänden Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE), Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) und Plastics Recyclers Europe (PRE) verstärkt. Wir wollen unseren Teil zur Kommunikation dieses komplexen Sachverhalts in das Europäische Parlament und die Europäische Kommission hinein leisten und sind überzeugt, dass das Regelwerk am Ende sein Ziel erreichen wird, nämlich die Einsparung von CO 2 -Emissionen im Rahmen des Green Deals.

Viel Aufmerksamkeit und Ressourcen erfordert die Planung des Umzugs unseres Compoundierwerks von Hottingen im Südschwarzwald nach Rheinfelden. Diese Maßnahme ist vor allem deshalb notwendig, weil am bisherigen Standort keinerlei Wachstum mehr möglich ist. Auch eine erforderliche Optimierung der Prozesse ist dort kaum mehr darstellbar.

Die Baumaßnahmen am Standort Rheinfelden werden im Laufe des Jahres 2024 abgeschlossen sein. Im Oktober beginnt die Inbetriebnahme einiger neu installierter Anlagen, um den Standort Hottingen zunächst zu entlasten. Ab November können dann sukzessive weitere Anlagen umgezogen werden, bis die Produktion vollständig nach Rheinfelden verlagert ist. Zu einer Unterbrechung der Regranulatherstellung wird es dabei nicht kommen.

Neben der Möglichkeit zur Erweiterung der Produktion werden wir durch das neue Compoundierwerk auch eine höhere Regranulatqualität und im zweiten Schritt noch höhere Verwertungsquoten erreichen. Die Maßnahme wird zum Ende des 1. Quartals 2025 abgeschlossen sein und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Rohstoffversorgung unserer Kunden.

Für das Jahr 2024 erwarten wir aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung und einer konstanten Produktionsmenge wiederum leicht sinkende Umsatzerlöse und ein im Vergleich mit der Berichtsperiode spürbar schwächeres Jahresergebnis. Zusammenfassend gehen wir trotz der erkennbaren Risiken davon aus, dass die Chancen überwiegen und wir die positive Entwicklung unseres Unternehmens langfristig weiterführen werden.

 

Rheinfelden, im Juni 2024

gez. Andreas Vogt

gez. Dominik Vogt

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 103.549.485,62 59.314.548,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 294.803,70 261.778,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.803,70 261.778,00
II. Sachanlagen 103.190.081,92 58.988.170,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.468.444,41 25.434.285,23
2. technische Anlagen und Maschinen 12.890.574,00 17.228.603,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.321.829,00 1.721.759,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.509.234,51 14.603.523,17
III. Finanzanlagen 64.600,00 64.600,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 64.600,00 64.600,00
B. Umlaufvermögen 48.723.061,43 49.522.320,55
I. Vorräte 17.479.963,50 14.102.517,77
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.587.491,00 7.939.597,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.693.547,00 1.846.732,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 7.082.413,00 4.080.121,00
4. geleistete Anzahlungen 116.512,50 236.067,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.691.320,60 16.471.332,75
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.918.266,51 14.853.570,94
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 395.651,05 192.920,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.377.403,04 1.424.841,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.551.777,33 18.948.470,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 267.196,00 300.410,00
D. Aktive latente Steuern 91.700,00 135.600,00
Aktiva 152.631.443,05 109.272.878,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 64.553.260,89 51.117.640,37
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 63.553.260,89 50.117.640,37
davon Gewinnvortrag 50.117.640,37 35.782.789,86
B. Rückstellungen 7.412.637,00 10.878.447,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.143.659,00 1.189.049,00
2. Steuerrückstellungen 2.681.032,00 4.603.160,00
3. sonstige Rückstellungen 3.587.946,00 5.086.238,00
C. Verbindlichkeiten 79.564.299,31 46.299.791,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 62.701.259,15 33.726.061,10
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.411.247,89 7.621.021,40
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.451.792,27 4.952.709,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.101.245,85 977.000,00
Passiva 152.631.443,05 109.272.878,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 117.460.922,14 118.316.373,33
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.849.107,00 2.375.393,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.138.152,00 707.261,00
4. sonstige betriebliche Erträge 2.018.564,13 681.699,36
5. Materialaufwand 46.192.859,45 46.375.886,82
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 30.411.747,81 31.322.398,61
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.781.111,64 15.053.488,21
6. Personalaufwand 23.660.696,86 21.419.616,45
a) Löhne und Gehälter 19.635.020,80 17.678.838,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.025.676,06 3.740.778,28
davon für Altersversorgung 413.959,43 466.474,22
7. Abschreibungen 8.779.264,20 8.195.561,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.779.264,20 8.195.561,16
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 25.199.761,10 24.965.808,40
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 913.742,16 69.570,12
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.633.474,23 1.048.386,12
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.387.470,96 5.709.192,62
12. Ergebnis nach Steuern 13.526.960,63 14.435.845,24
13. sonstige Steuern 31.340,11 40.994,73
14. Jahresüberschuss 13.495.620,52 14.394.850,51
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 50.117.640,37 35.782.789,86
16. Ausschüttung 60.000,00 60.000,00
17. Bilanzgewinn 63.553.260,89 50.117.640,37

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i.Br., HRB 630501 unter der Firma Vogt Plastic GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Rheinfelden.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Nach den Größenmerkmalen des HGB ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Posten der Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, die keinen Betrag ausweisen, wurden bei der Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht berücksichtigt.

C. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr weitgehend unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen und an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet.

1. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer werden bei Software vier bis sechs Jahre zugrunde gelegt.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ggf. gemindert um erhaltene Zuschüsse und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter sind linear und degressiv im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben worden, wobei für die Mehrschichtnutzung bei einzelnen Anlagen Zuschläge erfolgten. Für bereits vorhandene Anlagegüter erfolgt der Übergang von der degressiven auf die lineare Methode, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen im Geschäftsjahr führt.

Von dem Bewertungswahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG (volle Absetzung der geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung) wurde Gebrauch gemacht.

2. Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese werden anhand der Verkaufspreise durch ausreichende Abschläge retrograd ermittelt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen sind nicht zu bilden.

Liquide Mittel sind zum Nominalwert bewertet.

3. Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv)

Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

4. Aktive latente Steuern

Die Beträge der Steuerentlastung wurden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

5. Eigenkapital

Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt mit dem Nennbetrag.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Erfüllungsbetrag nach der Projected Unit Credit Method unter Beachtung der dafür geltenden Bestimmungen, insbesondere der Anwendung der Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die Abzinsung erfolgte pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % p. a. ergibt. Der Rententrend wurde gemäß erteilten Pensionszusagen berücksichtigt. Abhängig von der erteilten Zusage wurde ein Rententrend mit 3 % berücksichtigt.

Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

8. Rechnungsabgrenzungsposten (passiv)

Für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

9. Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungssachverhalte wurden grundsätzlich zu den Devisenkassamittelkursen umgerechnet.

D. Erläuterungen zur Bilanz

I. Angaben zur Aktivseite

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsbestand
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Endbestand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 634.328,40 141.470,58 0,00 0,00 775.798,98
2. geleistete Anzahlungen 0,00 33.847,70 0,00 0,00 33.847,70
634.328,40 175.318,28 0,00 0,00 809.646,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.202.402,05 3.925.625,99 0,00 40.280,86 36.168.308,90
2. technische Anlagen und Maschinen 68.006.459,13 2.800.699,26 -531.376,33 0,00 70.275.782,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.108.367,60 1.285.258,69 -296.301,50 0,00 6.097.324,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.603.523,17 44.945.992,20 0,00 -40.280,86 59.509.234,51
119.920.751,95 52.957.576,14 -827.677,83 0,00 172.050.650,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 64.600,00 0,00 0,00 0,00 64.600,00
120.619.680,35 53.132.894,42 -827.677,83 0,00 172.924.896,94
Abschreibungen
Anfangsbestand
Zugänge
Abgänge
Endbestand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.550,40 142.292,58 0,00 514.842,98
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
372.550,40 142.292,58 0,00 514.842,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.768.116,82 931.747,67 0,00 7.699.864,49
2. technische Anlagen und Maschinen 50.539.275,85 7.020.036,26 -174.104,05 57.385.208,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.386.609,60 685.187,69 -296.301,50 3.775.495,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
60.694.002,27 8.636.971,62 -470.405,55 68.860.568,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
61.066.552,67 8.779.264,20 -470.405,55 69.375.411,32
Buchwert Geschäftsjahr
Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 260.956,00 261.778,00
2. geleistete Anzahlungen 33.847,70 0,00
294.803,70 261.778,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.468.444,41 25.434.285,23
2. technische Anlagen und Maschinen 12.890.574,00 17.228.603,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.321.829,00 1.721.759,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.509.234,51 14.603.523,17
103.190.081,92 58.988.170,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 64.600,00 64.600,00
103.549.485,62 59.314.548,40

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich bezüglich ihrer Fristigkeiten und Angabepflichten wie folgt dar:

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit davon ggü.
bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr
Gesellschafter
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.918 14.918 0 0
(Im Vorjahr) 14.853 14853 0 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 396 396 0 0
(Im Vorjahr) 193 193 0 0
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.377 3.330 47 0
(Im Vorjahr) 1.425 1.239 186 0
Gesamt 18.691 18.644 47 0
(Im Vorjahr) 16.471 16.285 186 0

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung gegenüber einem Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von T€ 0 (im Vorjahr: T€ 17) enthalten. Die Verzinsung erfolgte mit 3 %.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält keine Disagii.

4. Aktive latente Steuern

Von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für die Bildung aktiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Bezüglich der Bewertung des Anlagevermögens, der Rückdeckungsversicherungen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ergibt sich in der Handelsbilanz per Saldo ein höherer Passivwert als in der Steuerbilanz.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 28 %, der sich aus dem Körperschaftsteuersatz, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuersatz zusammensetzt.

II. Angaben zur Passivseite

1. Eigenkapital/ Ergebnisverwendung

Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In dem Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 50.117.640,37 (im Vorjahr: € 35.782.789,86) enthalten.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 63.553.260,89 auf neue Rechnung vorzutragen.

2. Rückstellungen

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Erfüllungsbeträge der Pensionsrückstellungen in Höhe von € 1.524.551 (im Vorjahr: € 1.524.373) mit den beizulegenden Zeitwerten - die den fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen - des Deckungsvermögens in Höhe von € 380.892 (im Vorjahr: € 335.324) saldiert unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 2.685 und Gewährleistungen von T€ 382 enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
unter 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 62.701 15.696 35.155 11.850
(Im Vorjahr) 33.726 4.937 21.078 7.711
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.411 12.411 0 0
(Im Vorjahr) 7.621 7.621 0 0
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.452 1.535 2.917 0
(Im Vorjahr) 4.953 1.962 1.991 1.000
Gesamt 79.564 29.642 38.072 11.850
(Im Vorjahr) 46.300 14.520 23.069 8.711

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 644 (im Vorjahr: T€ 619), aus Steuern in Höhe von T€ 471 (im Vorjahr: T€ 1.375) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 400 (im Vorjahr: T€ 50) enthalten.

4. Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 62.701 (im Vorjahr: T€ 33.726) sind durch diverse Buchgrundschulden, Briefgrundschulden, Sicherungsübereignungen und Verpfändungen zu Gunsten der Darlehensgeber gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

E. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsätze untergliedern sich wie folgt:

T€
Inland 75.045
EU-Ausland 29.383
sonstiges Ausland 13.033
Summe 117.461

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 2 HGB ist im Hinblick auf die Tätigkeitsbereiche Gebrauch gemacht worden.

II. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 93,24 (im Vorjahr: € 159,36) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 673,96 (im Vorjahr: € 0,00) enthalten.

III. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung

Unter den Zinsaufwendungen sind aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen Aufwendungen in Höhe von € 10.019 (im Vorjahr: € 35.349) und von sonstigen Rückstellungen Aufwendungen in Höhe von € 0 (im Vorjahr: € 6.630) enthalten.

Gemäß § 246 Abs. 2 HGB werden Zinsen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 27.943 (im Vorjahr: € 27.460) mit Zinserträgen aus verrechenbarem Deckungsvermögen in Höhe von € 17.924 (im Vorjahr: Zinsaufwendungen in Höhe von € 7.889) saldiert unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

IV. Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern in Höhe von T€ 44 enthalten.

F. Sonstige Angaben

I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Die finanziellen Verpflichtungen aus Verträgen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen, mit vereinbarten Laufzeiten belaufen sich auf T€ 1.444 (im Vorjahr: T€ 1.875).

Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen, insbesondere aus Miet- und Dienstleistungsverträgen, mit unbestimmter Laufzeit in Höhe von jährlich T€ 397 (im Vorjahr: T€ 207).

II. Angaben über Arbeitnehmer nach § 285 Nr. 7 HGB

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Anzahl
Vollzeitbeschäftigte 299
Teilzeitbeschäftigte 40
Gesamt 339

Die Berechnung erfolgte methodisch gem. § 267 Abs. 5 HGB mit einem Viertel der Summe aus den Zahlen der jeweils an den Quartalsenden des Kalenderjahres in der Gesellschaft Beschäftigten.

III. Angaben zu den Organen der Gesellschaft nach § 285 Nr. 9 und 10 HGB

Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres bestellt:

- Herr Andreas Vogt, Geschäftsführer

- Herr Dominik Vogt, Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die gebildeten Pensionsrückstellungen für ausgeschiedene Organmitglieder belaufen sich auf € 714.755 (im Vorjahr: € 744.417).

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieb die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.

IV. Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB

Die Gesellschaft hält Anteile an der Guangzhou Vogt Plastic Limited Company mit Sitz in Guangzhou, China. Der Anteil am Kapital beträgt 100,0 %. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -645.791 Chinesische Yuan. Das Eigenkapital zum 31.12.2023 beträgt -59.130 Chinesische Yuan.

V. Angaben zum Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB

Das im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von T€ 29 beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen T€ 20 und für andere Bestätigungsleistungen T€ 9.

VI. Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf € 119.538 und setzt sich wie folgt zusammen:

Ausschüttungssperre aus der Aktivierung aktiver latenter Steuern (§ 268 Abs. 8 S. 2 HGB) € 91.700
Ausschüttungssperre aus der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz für Pensionsverpflichtungen (§ 253 Abs. 6 HGB) € 27.838
Summe € 119.538

VII. Fehlbetrag zu Pensionsverpflichtungen

Vom Wahlrecht, die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen anzusammeln, wird Gebrauch gemacht (Art. 67 Abs. 1 EGHG). Die Höhe der daraus resultierenden nicht ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften beträgt T€ 7 (im Vorjahr: T€ 14).

VIII. Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz für Pensionsverpflichtungen beträgt zum Abschlussstichtag € 27.838 (im Vorjahr: € 82.007).

 

Rheinfelden, den 24.05.2024

gez. Andreas Vogt, Geschäftsführer

gez. Dominik Vogt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Vogt-Plastic GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vogt-Plastic GmbH, Rheinfelden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vogt-Plastic GmbH, Rheinfelden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

79183 Waldkirch, den 12. Juni 2024

Muchenberger & Kollegen GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Volkswirt Dr. Michael Muchenberger, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Volkswirt Andreas Kopp, Wirtschaftsprüfer

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