Back of House Hospitality GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Wengemeier seit 23.3.2023 | Prokura |
Kurt Dr. Berlin seit 25.3.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
AcadeMedia GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AcadeMedia GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022VorbemerkungDie AcadeMedia GmbH (nachfolgend AcadeMedia genannt) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ACM 2001 A.B., die wiederum zur schwedischen AcadeMedia Gruppe gehört. AcadeMedia AB ist in Stockholm an der Börse unter ISIN SE0007897079 gelistet. AcadeMedia ist als Kapitalgesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den nach deutschen Vorschriften (HGB) aufgestellten konsolidierten Konzernabschluss. 1. Grundlagen des Konzerns und wirtschaftliche RahmenbedingungenDie AcadeMedia betreibt deutschlandweit private Kindertagesstätten und betreut Kinder im Alter von 6 Monaten bis zum Schuleintritt. Über die Tochtergesellschaft KTS Verwaltungs GmbH werden auch Horte betrieben, die Kindern ab der 1. bis zur 4. Klasse offenstehen. Damit ist AcadeMedia in Deutschland im Bereich der frühkindlichen Bildung/Erziehung angesiedelt. Aktuell werden diese Einrichtungen in 6 Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bremen und Bayern) geführt. AcadeMedia hält 100 % der Anteile an der Espira und Joki Kinderbetreuung GmbH, München, der KTS Verwaltungs GmbH, München sowie an der Step Kids Education GmbH, Berlin, die wiederum 100 % der Anteile an der Step Kids KiTas gemeinnützige GmbH, Berlin sowie 100% der Anteile an der Lab for Future gemeinnützige GmbH hält. Innerhalb der AcadeMedia Gruppe werden verschiedene pädagogische Konzepte angeboten, die regional abhängig in den Kindertagesstätten umgesetzt werden. Das Stepke Konzept ist ausschließlich in den nördlichen Bundesländern eingeführt, während sich die Konzepte Espira, Joki und Kita Luna in den südlichen Bundesländern etabliert haben. Im Geschäftsjahr hat der Konzern eine 100 %-Beteiligung an der Plek voor kinderen holding B.V. (Niederlande) erworben. Ein Einbezug in den Konzernabschluss erfolgte nicht, weil die Beteiligung zum Zweck der Weiterveräußerung gehalten wird (§ 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts betreibt AcadeMedia 76 Kindertagesstätten sowie 7 temporäre Betreuungseinrichtungen mit insgesamt 5.970 Betreuungsplätzen. AcadeMedia beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 1.337 Personen (VJ: 1.075 Personen), davon 1.143 Frauen (VJ: 919 Frauen) und 194 Männer (VJ: 156 Männer). Für die Sicherstellung der regionalen Betreuung der Einrichtungen gibt es neben der Verwaltungszentrale in München dezentrale Regionalbüros in Berlin, Leverkusen, Oberhausen und Wuppertal. Allgemeine Wirtschaftsentwicklung Die deutsche Wirtschaft befand sich seit dem 2. Quartal 2021 im Aufschwung. Laut Meldung des Statistischen Bundeamts ist im 1. Quartal 2022 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal weiter gestiegen (kalender- und saisonbereinigt). Das saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt betrug im ersten Vierteljahr 2022 rund 925,06 Milliarden Euro, während des ersten Corona-Lockdowns im zweiten Quartal 2020 lag dieses noch bei ca. 785,5 Milliarden Euro. Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie kam es gem. dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2020 zu einer Rezession. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP ist im 1. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um rund 0,2 Prozent gestiegen 1 . Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft (BMWK) steht die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 aber seit Ende Februar ganz im Zeichen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine 2 . In den meisten Konjunkturindikatoren ist der Effekt des Krieges noch nicht abzulesen, da diese mit Verzögerung veröffentlicht werden. Ein Grund zur Sorge bleibt die Inflationsrate, maßgeblich getrieben durch eine Zunahme der Energiepreise infolge des Kriegsausbruchs. Die Inflationsrate ging im Juni leicht zurück auf 7,6 %. Die weitere Preisniveauentwicklung lässt sich kaum verlässlich vorhersagen. Branchenspezifische Entwicklun g Die Kinderbetreuungsquote in Deutschland hat zwischenzeitlich ein stabiles hohes Niveau erreicht. Laut statistischem Bundesamt betrug die Betreuungsquote bei den unter 3-jährigen zum März 2021 34,4% und bei den 3-6 jährigen 91,9 % 3 . AcadeMedia beurteilt die Marktlage für neue Kindertagestätten in Deutschland weiterhin als insgesamt sehr gut. Hierbei ist jedoch für den wirtschaftlichen Erfolg der einzelnen Einrichtung die jeweilige Mikrolage entscheidend. 2. SteuerungsgrößenWesentliche Steuerungskennziffern des Konzerns sind insbesondere die durchschnittliche Auslastung der Einrichtungen in %, generierter Gesamtumsatz (als Summe aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen), Ergebnis vor Zinsen und Steuern (nach IFRS), sowie durchschnittliche Personalkosten pro pädagogischem Mitarbeiter.
Die Umsatzsteigerung ergibt sich nahezu ausschließlich aus der Eröffnung neuer Standorte und der Belegung neuer Betreuungsplätze sowie zu einem kleinen Teil aus Betriebskostenzuschußerhöhungen für Bestandseinrichtungen. Die durchschnittlichen Kosten für pädagogische Mitarbeiter (auf Vollzeitäquivalenzbasis) fallen trotz Tariferhöhungen im letzten Jahr leicht auf Grund des geänderten Senioritätsmixes sowie dem Wegfall der Corona-Sonderzahlungen im Vorjahr.
Die Auslastung konnte gegenüber Plan nicht im gewünschten Maße gesteigert werden. Dies ist haupsächlich auf Personalmangel an den Münchner Standorten zurückzuführen sowie zum kleineren Teil an der verspäteten Neueröffnung einiger Standorte bei der Marke Stepke kurz vor Geschäftsjahresende. Hier wird eine Vollauslastung erst mit dem neuen KiTa-Jahr 22/23 erreicht. Die Umsatzentwickluing entspricht den Erwartungen. EBIT (IFRS) weicht um -0,85 Mio. € gegenüber der Planung ab. Die größten Effekte hatten hier
Die durchschnittlichen Kosten für einen pädagogischen Mitarbeiter (VZÄ) haben sich entgegen der Planung nicht erhöht. Hier entfielen entgegen der Planung im abgelaufenen Geschäftsjahr die Corona Sonderzahlungen. Auch wurden im Geschäftsjahr im Schnitt Arbeitnehmer mit geringerer Tarifstufe (TVöD SuE) eingestellt. 3. Geschäftsverlauf und Lage des KonzernsIm Geschäftsjahr hat AcadeMedia insgesamt 16 neue Einrichtungen eröffnet, davon 14 unter der Marke Stepke und 2 unter der Marke Espira. Es wurden 1.525 neue Betreuungsplätze geschaffen. Zum Bilanzstichtag hat AcadeMedia damit insgesamt 5.886 Betreuungsplätze (VJ 4.361). Die Durchschnittliche Auslastung im Geschäftsjahr blieb konstant bei 90% Auswirkungen der Corona Pandemie Die Corona-Pandemie hat auch im vergangenen Geschäftsjahr den operativen Betrieb bei allen Marken den Geschäftsablauf stark beeinflusst. Insgesamt sind behördliche Auflagen zu Quarantäne und Betriebsschließungen zwar zurückgegangen. Hohe Krankenstände und lokale Corona-Ausbrüche führten aber auch im letzten Jahr immer wieder zu Gruppen- und Standortschließungen. Weitere Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb ergaben sich durch:
In NRW wird auch für das kommende Geschäftsjahr das stärkste organische Wachstum prognostiziert. Die Eröffnung von 7 neuen Einrichtungen ist in dieser Region für die ersten zwei Quartale des Geschäftsjahres 22/23 geplant. Eine weitere Einrichtung wird in Bremen eröffnet. 14 weitere Einrichtungen befinden sich darüber hinaus in NRW in der Planung. Rückstellungen in Höhe von 237 T€ in Bezug auf Elterngeldrückforderungen, welche im letzten Geschäftsjahr gebildet wurden, wurden zum Bilanzstichtag vollständig aufgelöst, da zwischenzeitlich in den allermeisten Fällen rechtskräftige Klageabweisende Urteile vorliegen. Der Konzern stuft die Wahrscheinlichkeit des Erfolges der wenigen verbleibenden Klagen daher als sehr gering ein. Im Wirtschaftsjahr 2021/22 (1. Juli 2021 - 30. Juni 2022) verzeichnete der Konzern mit 77,2 Mio. € (VJ: 60,1 Mio. €) wieder ein signifikantes Gesamterlöswachstum (+28,5 %). Dies ist auf die Neueröffnung von Einrichtungen sowie Steigerungen bei den Betriebskostenzuschüssen zurückzuführen. Im Lagebericht zum Konzernabschluss 2020/2021 ging der Konzern von einem Umsatz für das Geschäftsjahr 2021/22 in Höhe von 77,5 Mio. € aus, welcher im Geschäftsjahr 2021/2022 nicht vollständig erreicht werden konnte. Der Umsatz des Konzerns setzt sich im Wesentlichen aus Betriebskostenzuschüssen der öffentlichen Hand 63,5 Mio. € (Vorjahr 48,6 Mio. €) sowie aus Elternbeiträgen 10,5 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen 2,6 Mio.€ (VJ 2,0 Mio. €) zusammen. Die Liquidität des Konzerns war zu jeder Zeit gesichert. Der Liquiditätsbedarf wird monatlich mit dem Mutterkonzern in Schweden abgestimmt und kann sehr kurzfristig (3-4 Werktage) erhöht werden. Die direkten Beteiligungen von AcadeMedia GmbH sind in den Finanzierungsrahmen mit eingebunden, Ausgleiche erfolgen über das Cash Pooling. Im Geschäftsjahr hat der Konzern einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,9 Mio. € (VJ: 2,7 Mio. €) erwirtschaftet. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -2,6 Mio. € (VJ: -2,1 Mio. €) bzw. -2,3 Mio. € (VJ: 1,7 Mio. €) aus Finanzierungstätigkeit. Zum Bilanzstichtag weist der Konzern eine Eigenkapitalquote in Höhe von 24,2 % (Vorjahr: 27,7 %) auf. Das Sachanlagevermögen des Konzerns beträgt zum 30. Juni 2022 7,8 Mio. € und besteht unter anderem aus einer Immobilie am Standort Berlin, einer Immobilie in Königs Wusterhausen, mehrere KFZ sowie Einbauten in gemieteten Gebäuden, Möbeln, Spielgeräten und sonstigem mobilen Anlagevermögen, das zum Betrieb und (zum kleineren Teil) zur Verwaltung der Einrichtungen benötigt wird. Im Geschäftsjahr wurden 2,7 Mio. € (VJ: 2,2 Mio. €) in das Anlagevermögen investiert. Außerdem sind geleistete Anzahlungen in Höhe von 0,2 Mio. € (VJ: 0,7 Mio. €) enthalten. Ein Großteil der Einrichtungen wird in gemieteten Objekten betrieben. Die Laufzeit der Verträge beträgt in der Regel 20 bis 30 Jahre. Die Mietverträge sind überwiegend indexiert. Die Auslastung der Einrichtungen lag im Geschäftsjahr bei durchschnittlich 90%. Im pädagogischen Bereich (ca. 75% aller Angestellten der Gruppe) lagen die durchschnittlichen jährlichen Gehaltskosten für pädagogische Mitarbeiter in Vollzeit bei ca. 46 T€ (Vorjahr 47 T€). Diese Kosten entsprechen den angenommenen Größenordnungen bezogen auf den branchenüblichen Tarifvertrag TVöD SuE. 4 Diese ist zwar für freie Träger nicht verbindlich, AcadeMedia orientiert sich aber bei der Vergütung an diesem Tarif. Der Betrieb unter Pandemiebedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr stellte den Konzern erneut unter besondere Herausforderungen. Bezogen auf die Planzahlen (IFRS) aus dem Mai 2021 ist der Konzern mit dem erzielten EBIT (IFRS) von 669 T€ (+ 1,4 Mio. €) und der Steigerung des Umsatzes von 60,1 Mio. € auf 77,2 Mio. € aber zufrieden. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung daher die Lage des Konzerns als sich positiv entwickelnd und wirtschaftlich stabil ein. 4. Voraussichtliche Entwicklung des KonzernsFür das nächste Geschäftsjahr (1. Juli 2022 - 30. Juni 2023) erwartet der Konzern getrieben durch Neueröffnungen und steigende Erlöse aus bestehenden Einrichtungen ein signifikantes Gesamtumsatzwachstum auf 93,8 Mio. € (konsolidiert). Die Planung beinhaltet dabei die Eröffnung von 15 neuen, vertraglich bereits gesicherten Häusern sowie den weiteren Aufbau der bisher noch nicht vollausgelasteten Häuser, bedingt durch Personalmangel. Dies bedeutet die Schaffung von ca. 1.220 weiteren Betreuungs-Plätzen. Der Konzern wird auf ca. 1.490 Mitarbeiter - gemessen in Vollzeitäquivalenten - wachsen. Dabei geht der Konzern von einem durchschnittlichen Umsatz pro belegtem Platz von 14,3 T€ aus.
Die geplanten durchschnittlichen Personalkosten pro Mitarbeiter im pädagogischen Bereich orientieren sich an den Eingruppierungen nach dem TVöD Tarif, welcher je Region mit zwischen 1,5 und 3,0% Steigerung angesetzt wurde. Allerdings ändert sich durch Neueinstellungen auch der Altersmix des Personals, so dass in Summe die durchschnittlichen Kosten je pädagogischem Mitarbeiter voraussichtlich in etwas geringerem Maße steigen werden. Betriebskostenzuschüsse, welche den Großteil der Einnahmen des Konzerns ausmachen werden ebenfalls mit einer Steigerungsrate von 1,5% angesetzt. 5. PersonalTrotz angespannter Lage auf dem Erziehermarkt ist es der AcadeMedia Gruppe mit Ausnahme der Region München im abgelaufenen Geschäftsjahr im Großen und Ganzen gelungen, freie Stellen zu besetzen. Die Lage in München bei der Marke KiTa Luna und zunehmend auch bei der Marke Espira bleibt jedoch weiterhin angespannt. Die Planung für das Geschäftsjahr geht von einer stagnierenden Personaldecke aus. Der finanzielle Aufwand, der für die Sicherung der personellen Stabilität nötig ist, hat sich merklich erhöht. Zum einen sind die Aufwendungen für Personalmarketing deutlich gestiegen, zum anderen treffen die ausgehandelten Tarife zur Vergütung des pädagogischen Personals (TvÖD) die Gruppe vollumfänglich. Entweder über Anlehnung an die Tarifstrukturen (Stepke) oder durch die vollständige Übernahme der tariflichen Entlohnung (KTS/Espira/Joki). Neben der tariflichen Vergütung investiert AcadeMedia auch intensiv in die Weiterbildung der Mitarbeiter. Zu diesem Zweck wurde die im Geschäftsjahr 2020/2021 gegründete Lab for Future gGmbH für alle beruflichen Fortbildungsaktivitäten der Gruppe weiter ausgebaut. Die Fortbildungen stehen auch für externe Teilnehmer offen. Die einzelnen Standorte und die Verwaltung erfassten und bewerteten darüber hinaus das Betriebsklima und die Mitarbeiterzufriedenheit in regelmäßigen Abständen durch qualitative und quantitative Umfragen sowie persönliche Interviews. Die Aussagekraft der Umfragen war allerdings auf Grund des teilweise noch stark durch Corona-geprägten Betriebes eingeschränkt. Objektive Leistungsindikatoren wie Krankenstand, aufgewendeter Personaleinsatz und -kosten je Kind und Betreuungsstunde werden regelmäßig erfasst und überprüft. 6. GovernanceAcadeMedia wird durch vier einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer vertreten, die im laufenden Kontakt mit den Konzerngesellschaftern stehen, den operativen Betrieb in verschiedenen Verantwortlichkeiten führen sowie die Finanzkennzahlen monatlich prüfen und erörtern. Der Konzern erstellt jährlich einen 5-Jahres Geschäftsplan, eine 12-monatige Budgetplanung sowie 2 x unterjährig einen rollierenden Forecast. Einen externen Aufsichtsrat hat die Gesellschaft nicht. 7. Chancen und RisikenIm Folgenden werden die maßgeblich identifizierten Chancen und Risiken des Konzerns beschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um eine abschließende Aufzählung handelt. Die hier dargestellten Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen mit denen unsere Gesellschaften konfrontiert sind. Weitere Risiken, die zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder die derzeit als weniger bedeutend eingeschätzt werden, könnten dennoch Auswirkung auf den Geschäftsverlauf nehmen. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beurteilt. Die Spanne reicht von geringer Stufe (unwahrscheinliche Eintrittswahrscheinlichkeit und potentiell unwesentliche Auswirkung) bis hin zu hoher Stufe (wahrscheinlicher und sehr wahrscheinlicher Eintritt und potentiell moderate bis erhebliche Auswirkungen). Die zugrundeliegenden Skalen zur Messung dieser Faktoren sind nachfolgend aufgeführt:
7.1. Chancen 7.1.1. Organisches Wachstum AcadeMedia plant durch die Eröffnung von weiteren Standorten, der weiterhin hohen Nachfrage und durch die Verbesserung der Auslastung bei KTS sowie Espira, auch im nächsten Geschäftsjahr deutlich zu wachsen. Die Betreuungskapazität soll dabei bis Ende des kommenden Geschäftsjahres um weitere 1.220 Plätze gesteigert werden. Jeder zusätzlich geschaffene Betreuungsplatz führt dabei im Schnitt ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme zu einer Erhöhung des Jahresumsatzes um ca. 15 TEUR. Die Zielerreichung wird dabei als "wahrscheinlich" eingestuft (siehe Tabelle "Eintrittswahrscheinlichkeit" in Punkt 7). Immobilien werden dabei bevorzugt langfristig angemietet und nur in Ausnahmefällen selbst errichtet. 7.1.2. Wachstum durch Akquisition Wachstumsmöglichkeiten ergeben sich darüber hinaus durch Trägerübernahmen ("möglich"), geografische Expansion in weitere Bundesländer (Mittelfristig als "wahrscheinlich", für das kommende Geschäftsjahr als "unwahrscheinlich" eingestuft), sowie kurzfristig an AcadeMedia herangetragene Projekte über Bauträger, Quartiersentwickler sowie Investoren, Kommunen und Gemeinden (keine Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit). 7.1.3. Wachstum durch neue Geschäftszweige Über die neu gegründete Tochtergesellschaft Lab for Future gGmbH (siehe auch oben) werden neue Geschäftszweige pilotiert welche zukünftig den Kernbetrieb im Bereich der Erwachsenenbildung sowie neuer KiTa Marken ergänzen und erweitern können. Wir halten die Eintrittwahrscheinlichkeit für hoch, für das laufende Geschäftsjahr werden hieraus aber noch keine signifikanten Einnahmen erwartet. 7.2. Risikobericht Das Risikomanagement der AcadeMedia trägt dazu bei, Risiken strukturiert zu erfassen, zu bewerten, zu dokumentieren und offen zu legen. Es soll Geschäftsführung und Mitarbeiter in die Lage versetzen, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen sowie Chancen gezielt zu nutzen. Risiken sind daher eine eigene Kategorie der monatlichen Geschäftsleitungs-Calls mit der Muttergesellschaft. Die strategische Ausrichtung des Konzerns bestimmt maßgeblich die Art und Weise, wie mit Risiken umgegangen werden soll. Die Risiken werden so weit als möglich reduziert bzw. mitigiert. Risikobeurteilungen sind ein wesentliches Werkzeug zur Beurteilung der laufenden und zukünftigen Geschäftsentwicklungen und eine wichtige Grundlage für Entscheidungen. Damit hält die Geschäftsführung die Risiken des operativen Geschäftes unter Kontrolle. 7.2.1. Finanzielle Risiken Als Finanzielle Risiken werden die Risiken des Konzerns sowie dessen Teile verstanden, die ihren Ursprung im Finanzbereich haben und sich unmittelbar auf die Gewinn- und Verlustrechnung sowie Liquidität auswirken. AcadeMedia ist in das Konzern-Reporting und Accounting der Muttergesellschaft in Schweden eingebunden und hat die Organisation so aufgebaut, dass zeitnahe Monatsabschlüsse in der Qualität von Jahresabschlüssen erstellt werden. Es erfolgen monatliche Soll-Ist-Vergleiche mit Budget und Forecast sowie entsprechende Abweichungsanalysen - sowohl ertrags- als auch liquiditätsseitig. In der Regel wird auf Geschäftsjahresbasis geplant. Für die Cash-Flow-Planung erfolgt eine rollierende 12-Monats-Vorschau. Durch das etablierte, deutschlandweite Cash Pooling sind die Einzelgesellschaften liquiditätsseitig abgesichert. Auf lokaler Ebene werden monatliche Standort-Auswertungen erstellt und auf Basis von standardisierten Kennziffern analysiert. Wo erforderlich, werden Maßnahmen eingeleitet und die Umsetzung nachgehalten. Mögliche finanzielle Probleme lassen sich dadurch zeitnah erkennen und gegensteuernde Maßnahmen können eingeleitet werden. Grundsätzlich ist anzumerken, dass der Konzern seine Einnahmen zum ganz überwiegenden Teil aus gesetzlich verankerten Betriebskostenzuschüssen generiert. Die Zahlungsströme unterliegen keinen großen Schwankungen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für unvorhergesehene finanzielle Risiken wird daher als unwahrscheinlich, der Schaden aber als potenziell bis zu erheblich eingeschätzt. 7.2.2. Rechtliche Risiken Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes lagen keine erkennbaren rechtlichen Risiken vor. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als "unwahrscheinlich" eingestuft. Eine Klassifizierung nach Schadenshöhe erfolgt nicht. 7.2.3. Operative Risiken Operative Risiken ergeben sich überwiegend aus der Auslastung, der Verzögerung bei Bau und Übernahme der Gebäude sowie aus der angespannten Personalsituation im Erziehungsbereich. Weitere operative Risiken, die sich aus dem laufenden Betrieb ergeben, betreffen hauptsächlich Elementarschäden, gegen die sich der Konzern so weit als möglich versichert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als unwahrscheinlich und der daraus resultierende Schaden als unwesentlich eingeschätzt. Die vergangenen Geschäftsjahre haben zudem das besondere Risiko von Betriebsschließungen auf Grund von Epidemien und Pandemien in den Fokus gerückt. Dieses kann derzeit adäquat weder versichert noch sinnvoll für die Zukunft prognostiziert werden. Die Auswirkungen auf den operativen Betrieb können erheblich sein und sowohl einzelne Einrichtungen wie auch die gesamte Branche treffen. AcadeMedia hat jedoch umfangreiche Hygienemaßnahmenpläne und Sicherheitskonzepte für die Einrichtungen erarbeitet und umgesetzt. 7.2.4. Politische Risiken Darüber hinaus bestehen regional abhängig politische Risiken. Auf Grund der hohen Abhängigkeit von öffentlichen Förderungen, können bereits geringe Änderungen in der Förderpolitik bei den freien Trägern erhebliche Auswirkungen haben. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Trend vieler Bundesländer, die Elternbeiträge zu reduzieren oder ganz abzuschaffen wie zum Beispiel mit dem neuen KiTa-Gesetz in NRW "KiBiz", welches zusätzliche Elternbeiträge ab dem 01.08.2020 stark einschränkt. Das Risiko besteht insbesondere bei den höherpreisigen Einrichtungen der Gruppe, die bei einer Gebührenfreiheit in der Regel keine oder nur eine teilweise Kompensation erhalten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als möglich eingeschätzt und der daraus resultierende Schaden als moderat, da eine Strategie der Umwandlung von privaten und damit höherpreisigen Einrichtungen auf städtisch geförderte Modelle vorliegt. 7.2.5. Daten- und IT-Risiken AcadeMedia arbeitet mit umfangreichen Datenbeständen zu Verwaltungs-, Dokumentations- und Compliance-Zwecken. Hier bewegt sich die Organisation im Spannungsfeld zwischen den Anforderungen an die Datensicherheit (jederzeitige Wiederherstellung ggf. verlorener oder kompromittierter Daten) sowie den Anforderungen des Datenschutzes (personenbezogene Daten nur sparsam zu erheben, jederzeit einen Überblick über alle gespeicherten Informationen zu behalten und diese auch endgültig wieder zu löschen). AcadeMedia setzt hierbei sowohl auf Cloud-Lösungen als auch auf dezentrale Speicherlösungen. In allen Fällen werden Mitarbeiter in Bezug auf aktuelle Standards regelmäßig geschult. Operativ bewegt sich die Abhängigkeit des Konzerns von störungsfrei laufenden IT-Systemen im Mittelfeld. Prinzipiell ließe sich der Betrieb der Einrichtungen für einige Zeit auch ohne IT-Unterstützung aufrechterhalten. Trotzdem überprüft und bewertet AcadeMedia ihre IT-Systeme regelmäßig auch in Bezug auf Redundanz und Datensicherheit. Ein Desaster-Recovery-Plan wurde im letzten Geschäftsjahr erstellt und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Das Eintreten dieser Risikokategorie kann als unwahrscheinlich eingestuft werden. Unmittelbare Auswirkungen auf die Ertragslage hat dieses Risiko nicht. 7.2.6. Risiken im Personalbereich Die Verknappung von Fachkräften im Bereich der frühkindlichen Erziehung hat sich weiterhin verschärft, vor allem im Münchner Raum aber auch teilweise in den Metropolregionen in NRW und in Berlin. AcadeMedia ist als Arbeitgeber im Erziehungsbereich im deutschen Bildungsmarkt attraktiv, da unter dem Dach der Muttergesellschaft mit vier unterschiedlichen pädagogischen Konzepten gearbeitet wird, und damit Bewerbern eine Auswahl in der pädagogischen Arbeit als auch bei den Standorten geboten werden kann. Weiterhin wird versucht, die Mitarbeiter durch nicht monetäre Angebote, wie die internen Fortbildungsmöglichkeiten, vergünstigte Sportangebote sowie Unterstützung bei der Wohnungssuche oder Nachwuchsprogramme an den Konzern zu binden und so die Fluktuation so gering wie möglich zu halten. Auf der gehaltlichen Seite gibt es aufgrund der Anlehnung an tarifliche Eingruppierungen kaum Differenzierungsmöglichkeiten. Eine hohe Präsenz in den sozialen Netzwerken und ein entsprechendes Onlinemarketing Budget trägt dem Umstand Rechnung, dass sich die Zielgruppe der Erzieher mittlerweile schwerpunktmäßig auf diesen Plattformen beruflich orientiert. Trotzdem konnte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht an allen Standorten offene Positionen füllen. Auch im kommenden Geschäftsjahr wird die Lage auf dem Erzieherarbeitsmarkt angespannt bleiben und es besteht auch zukünftig das Risiko nicht alle Stellen besetzen zu können. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens dieser Risikokategorie muss als "wahrscheinlich" eingestuft, der daraus resultierende Schaden als "moderat" bewertet werden, da vorhandene Betreuungskapazitäten nicht ausgeschöpft werden können. 7.2.7. Inflation Die letzten Monate des abgelaufenen Wirtschaftsjahres haben die Risiken einer steigenden und hohen Inflation vor Augen geführt. Die Kosten für bezogene Waren und Dienstleistungen sind unerwartet sprunghaft angestiegen, insbesondere in den Bereichen Energie und Lebensmittel. Hier besteht das Risiko, dass die Refinanzierungen der öffentlichen Hand nur mit Verzögerung angeglichen werden. Dieses Risiko wird als "wahrscheinlich" bewertet, die Auswirkungen auf die Ertragslage ist "moderat". 7.2.8. Sonstige Risiken AcadeMedia ist als Dienstleistungsunternehmen in hohem Maße abhängig von Ruf und Ansehen ihrer eingeführten Marken. Eine Beschädigung derselben durch Unfälle, Fehlverhalten von Mitarbeitern oder auch abwertende Darstellung in den sozialen Medien kann nicht komplett ausgeschlossen werden. Die regelmäßigen Prüfungen durch und enge Zusammenarbeit mit der Kita-Aufsicht, der Stadt-, Kreis- und Landes-Jugendämter, der Gesundheitsämter sowie weiteren relevanten öffentlichen Stellen gewährleisten aber einen hohen Standard in den einzelnen Einrichtungen. AcadeMedia hat mit eigenen internen Fachberatungsstellen sowie dem Qualitätsmanagement darüber hinaus ein von der operativen Linie unabhängiges Gremium etabliert, das für die Qualitätskontrolle der Häuser zuständig ist. Der Konzern ermittelt die Kundenzufriedenheit regelmäßig durch Elternumfragen. Die Ergebnisse fließen in die laufende Verbesserung der Prozesse und Produktentwicklung ein. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden, sind derzeit nicht erkennbar. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die sonstigen Risiken wird als unwahrscheinlich, der daraus resultierende Schaden aber als moderat eingeschätzt. 7.2.9. Gesamtbetrachtung der Risiken Hinsichtlich der künftigen Entwicklung des Konzerns sind weitere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen.
München, den 12. September, 2022 Kristofer Hammar Lars Falke Johannes Nagel Dr. Kurt Berlin
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https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3829/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-in-deutschland-nach-quartalen/
Konzernbilanz zum 30.06.2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 30.06.2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 20221. Allgemeine Angaben zum KonzernmutterunternehmenDie AcadeMedia GmbH mit Sitz in München, ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 222151 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussDas Mutterunternehmen hat im Geschäftsjahr 2021/2022 einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum jeweiligen Zeitpunkt des Erwerbs der Tochterunternehmen unter Einbezug der:
Der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2021/2022 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches nach den §§ 290 ff. i.V.m. 264 ff. HGB i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Die AcadeMedia GmbH wird in den Konzernabschluss der AcadeMedia Aktiebolag mit Sitz in Stockholm einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird beim schwedischen Gesellschaftsregister Bolagsverket, SE-851 81, Registernummer 556057-2850 veröffentlicht. Die AcadeMedia GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger unter Registernummer HRB 222151 veröffentlicht. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. 3. Angaben zum Konsolidierungskreis und KonzernabschlussstichtagIn den Konzernabschluss sind neben der AcadeMedia GmbH als Mutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen einbezogen:
Im Geschäftsjahr hat der Konzern ebenfalls die Gesellschaft "Een plek voor kinderen Holding B.V." in den Niederlanden als 100% Tochtergesellschaft inkorporiert welche wiederum 100% an der "Een plek voor kinderen BV", NL hält. Ein Einbezug in den Konzernabschluss erfolgte nicht, da die Beteiligung zum Zweck der Weiterveräußerung gehalten wird (§ 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB). 4. Angaben zu den KonsolidierungsmethodenVollkonsolidierung Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der §§ 300 ff. HGB werden die Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen, d. h. an die Stelle der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen treten die Vermögensgegenstände, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten der Tochterunternehmen. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Die Anschaffungskosten der Anteile werden dabei mit den auf diese Anteile entfallenden Beträgen des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss oder zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile verrechnet. Der Geschäfts- und Firmenwert wird linear abgeschrieben und beträgt TEUR 16.474 (VJ: TEUR 18.212) Schuldenkonsolidierung Gemäß § 303 HGB wurden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. Währungsbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung waren im Geschäftsjahr 2021/2022 nicht zu verzeichnen. Behandlung der Zwischenergebnisse Gemäß § 304 HGB sind aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse zu eliminieren. Im Geschäftsjahr 2021/2022 waren zum Bilanzstichtag keine Zwischenergebnisse zu verzeichnen. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung wurden die Aufwendungen und Erträge aus gegenseitigen Geschäften der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 305 HGB aufgerechnet. 5. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Abschlüsse der AcadeMedia GmbH und der übrigen, in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, werden nicht vollständig nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. In einer Überleitungsrechnung werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf Konzernebene angepasst. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungs-/Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und Investitionskostenzuschüsse, bewertet. Die angeschafften Vermögensgegenstände wurden linear, im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Die zugrunde gelegten (Rest-)Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen, soweit diese mit der betriebsgewöhnlichen Mindestnutzungsdauer übereinstimmen. Dabei wurden Nutzungsdauern zwischen 3 Jahren und 33 Jahren zugrunde gelegt. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden grundsätzlich im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Soweit für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 ein Sammelposten gebildet wurde, wird dieser auf fünf Jahre verteilt linear aufgelöst wird. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Investitionskostenzuschüsse werden - soweit der Fördergeber keine anderweitigen spezifischen Vorgaben macht - zunächst zu 100% auf Anlagevermögen gegengerechnet, dann soweit weitere Zuschüsse verbleiben auf Sammelposten angerechnet und letztlich - soweit weiter Zuschüsse verbleiben - auf Sofortabschreibungen und den laufenden Aufwand gegengerechnet. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt 15 Jahre. Die gewählte Nutzungsdauer ergibt sich im Wesentlichen aus den Mindestlaufzeiten der Mietverträge für die übernommenen Einrichtungen. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit Nominalwerten bewertet. Allen risikobehafteten Posten wurde durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassen- und Bankbestände sind mit Nominalwerten bewertet. Unter den aktiven latenten Steuern wurde der sich aus der Saldierung von aktiven und passiven Latenzen ergebende aktive Überhang gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgewiesen (Steuersatz: 32,2 %). Aktive latente Steuern bestehen für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Urlaubsrückstellungen und Sonderposten für Investitionszuschüsse. Passive latente Steuern beruhen auf zeitlichen, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrenden Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Anlagevermögen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge dotiert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Es wurden keine passiven latenten Steuern für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Anlagevermögen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildet. 6. Angaben zur Konzernbilanz6.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der als Anlage beigefügte Anlagenspiegel. 6.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von insgesamt TEUR 4.294 (VJ: TEUR 766). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen in voller Höhe Darlehens- und Zinsforderungen dar. 6.3. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 (VJ: TEUR 25). 6.4. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellung setzt sich aus einer Gewerbesteuerrückstellung über TEUR 142 (VJ: TEUR 194) und einer Körperschaftssteuerrückstellung über TEUR 104 (VJ: TEUR 104) zusammen. 6.5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Positionen:
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 966 (VJ: TEUR 1.153) enthalten Rückstellung für:
6.6. Verbindlichkeiten Die Laufzeit der Verbindlichkeiten ist im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 6.016.351,00 (VJ: EUR 0,00) und stellen in voller Höhe Darlehens- und Zinsverbindlichkeiten dar.
7. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung7.1. Allgemein Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. 7.2. Umsatzerlöse Die Aufteilung der Umsatzerlöse ist der nachstehenden Übersicht zu entnehmen. Sie wurden ausschließlich in Deutschland erwirtschaftet:
7.3. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen (3,1 Mio. EUR) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 517 (VJ: TEUR 122) enthalten. Die periodenfremden Erträge betreffen ausschließlich die Auflösung von Rückstellungen. 7.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. Aufwendungen aus Währungsumrechnung ergaben sich nicht. 7.5. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 0). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr T€ 0). 7.6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 545 (VJ: TEUR 133). Diese werden in der Gewinn- und Verlustrechnung um die Erträge aus der Auflösung latenter Steuern in Höhe von TEUR 0 TEUR (VJ: TEUR 126) gemindert. In den Steuern auf Einkommen und Ertrag sind TEUR 0 (VJ: TEUR 16) für Steuern aus Vorjahren enthalten. 8. Sonstige Angaben8.1. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr durch vier Geschäftsführer vertreten:
Die Vergütungen der Geschäftsführung beliefen sich im Jahr 2021/2022 auf TEUR 607 (VJ: TEUR 604). 8.2. Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr 2021/2022 waren insgesamt durchschnittlich 1.337 angestellte Personen (VJ: 1.075 Personen) im Konzern beschäftigt, davon 1.143 Frauen (VJ: 919 Frauen) und 194 Männer (VJ: 156 Männer). Gewerbliche Mitarbeiter und Aushilfen wurden nicht beschäftigt. 8.3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen besteht eine finanzielle Verpflichtung von insgesamt TEUR 262.575 (VJ: insgesamt TEUR 201.779). davon TEUR 9.998 < 1 Jahr; TEUR 51.051 > 1 Jahr < 5 Jahre; TEUR 201.525 > 5 Jahre. Daneben bestehen kündbare Miet- und Leasingverträge aber ohne Laufzeitbegrenzung mit einer jährlichen Belastung von TEUR 183. Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB bestehen konzernintern für folgende Gesellschaften:
Für alle vorgenannten internen Haftungsverhältnisse geht der Konzern davon aus, dass diese nicht in Anspruch genommen werden, da die Zahlungsfähigkeit der Tochtergesellschaften durch die Einbindung in das unternehmensweite Cash-Pooling jederzeit sichergestellt ist. 8.4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 101 (VJ: TEUR 74), dies stellen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen dar. 8.5. Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung wurde entsprechend den Vorschriften des DRS 21 - Kapitalflussrechnung - erstellt. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. 8.6. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt vor das Konzernjahresergebnis des Mutterunternehmens in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 8.7. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse, welche zu einer anderen Darstellung oder Bewertung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft geführt hätten, sind nach dem 30. Juni 2022 nicht eingetreten. 8.8. Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB Für folgenden Gesellschaften werden die Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB von der Anwendung der Vorschriften über den Jahresabschluss der Kapitalgesellschaften, Anhang, Lagebericht, Prüfung und der Offenlegungspflicht für den Jahresabschluss zum 30. Juni 2022 nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen:
München, den 12. September 2022 Kristofer Hammar Lars Falke Johannes Nagel Dr. Kurt Berlin Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AcadeMedia GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der AcadeMedia GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AcadeMedia GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. September 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Veit, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2022 wurde am 13. Februar 2023 gebilligt. |
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