Christophorushuette GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick German Weber seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.67% | |
S*** D****** | 15.02% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 54.31% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PROCAST GUSS GmbHGüterslohJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht1. Grundlagen Procast fertigt nach Kundenvorgaben und in deren Auftrag Eisengussteile. Die Kunden kommen u. a. aus dem Bereich Maschinenbau, Landtechnik, Fahrzeugbau, Windkraft und Nutzfahrzeuge. Bei den Kunden handelt es sich um nationale und internationale Unternehmen, häufig größere Konzerne. Produziert werden anspruchsvolle Bauteile mit Stückgewichten zwischen 0,5 und 350 kg in den Werkstoffen Grau- und Sphäroguss. Innerhalb dieser Werkstoffgruppen werden unter anderem siliziumhaltiges Gusseisen mit Kugelgraphit, ADI und hochtemperaturbeständiges SiMo bis hin zu hoch legierten austenitischen oder verschleißfesten Werkstoffsorten produziert. Procast fertigt an den Standorten Gütersloh, Nortorf und Bad Saulgau. Zweigniederlassungen bestehen nicht. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten beschränken sich wie im Vorjahr auch auf qualitätssteigernde Maßnahmen und sind in den laufenden Produktionsprozess integriert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen "In keinem anderen europäischen Land werden mehr Gusserzeugnisse produziert als in Deutschland. Deutsche Gussprodukte und die technologische Kompetenz der deutschen Gießereien sowie der beteiligten Zulieferunternehmen sind weltweit anerkannt. Die Branche beschäftigt in rund 600 Eisen-, Stahl- und Nichteisen-Metallgießereien ca. 70.000 Mitarbeiter. Die Gießerei-Industrie ist überwiegend mittelständisch strukturiert. Mit einem Anteil von etwa einem Prozent an der Produktion des Produzierenden Gewerbes zählen die Gießereien zu den kleineren deutschen Industriezweigen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Branche ist aufgrund ihrer Zulieferfunktion jedoch weitaus größer. So gibt es innerhalb des Investitionsgüter-produzierenden Gewerbes kaum eine Branche, die nicht gegossene Komponenten verwendet." (Quelle: Internet [Stand 02.01.2023] https://www.guss.de/organisation/bdg/branche) Der Produktionsstandort Deutschland hat einen erheblichen Teil der im Kalenderjahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie erlittenen Rückgänge im Produktionsniveau wieder aufgeholt. Laut dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie Guss beurteilen 44% (VJ 63%) der befragten Vereinsmitglieder die aktuelle Geschäftslage als gut und ist somit deutlich gesunken. Die Kapazitätsauslastung der Eisengießer ist im Gegensatz zu der Beurteilung der Lage gestiegen. Diese lag 2014-2021 bei durchschnittlich 82% und liegt im Geschäftsjahr 2022 bei 90%. (Quelle: BDG Guss Bericht Oktober 2022) "Das Bruttoinlandsprodukt ist im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 3. Quartal 2022 um 0,2% gesunken. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft trotz schwieriger Bedingungen in den ersten drei Quartalen gut behaupten konnte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2022 leicht ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten privaten Konsumausgaben, die die deutsche Wirtschaft im bisherigen Jahresverlauf gestützt hatten, waren niedriger als im Vorquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das preisbereinigte BIP im Jahr 2022 um 1,8% gewachsen. Preis- und kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 1,9%. Nach dem leichten Anstieg im 2. Quartal 2022 (+0,1%) behauptete sich die deutsche Wirtschaft damit weiterhin trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit anhaltender Corona-Pandemie, gestörten Lieferketten, steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine. Die Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2022 wurde vor allem von den privaten Konsumausgaben getragen." (Quelle: Quelle Internet [Stand 09.02.2023] https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/_inhalt.html) Derzeit besteht eine große Sorge vor einer Finanz- und Wirtschaftskrise wie in den Jahren 2008/2009. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage 2022 ist das erste Jahr, indem kein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr vorliegt. Hierzu wurde vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2021 ein sogenanntes Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Ein solches Geschäftsjahr umfasst weniger als zwölf Monate, wird jedoch wie ein normales Geschäftsjahr behandelt. Aus diesem Grund ist ein Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (Rumpfgeschäftsjahr) nur stark eingeschränkt möglich bzw. wird an zahlreichen Stellen auf einen Vergleich verzichtet. Das Unternehmen hat einen Umsatz von 66.530 t€ und einen Jahresüberschuss von 781 t€ erzielt. Die Umsatzmarge auf das Vorsteuerergebnis betrug 1,2% und liegt nahezu auf dem für 2022 prognostizierten 1,4%. Das Geschäftsjahr war von einer hohen Auslastung an den Standorten im Süden und Norden geprägt. Um den hohen Kundenbedarfen nachzukommen, wurde die Fertigung der Gussteile zwischen den Werken verlagert. Darüber hinaus führte eine Anlageninvestition am Standort im Norden zu einer Erhöhung der Ausbringungsmenge und Produktivität. Unter anderem konnte davon profitiert werden, dass einige Gießereien dem massiven Kostendruck nicht weiter standhielten und 2022 Insolvenz anmelden mussten. Auch innerhalb des Geschäftsjahres 2022 kam es zu erneuten Preissteigerungen auf der Kostenseite. Insbesondere bei den Energiepreisen und externen Bearbeitern. Aufgrund der langjährigen Lieferantenbeziehungen waren die Lieferketten stets gesichert. Die Kostensteigerungen sind, soweit möglich, mit Hilfe von Teuerungszuschlägen an die Kunden weiterbelastet worden. Die Kundenstruktur ist sehr heterogen und auf verschiedenen Branchen verteilt, wodurch Procast eine geringe Abhängigkeit von einzelnen Kunden vorweist. Die Gesamtleistung liegt bei 66.236 t€. Die Planwerte Umsatz i.H.v. 56.484 t€ und Gesamtleistung i.H.v. 57.926 t€ wurden deutlich übertroffen. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 343 t€. Die Erträge setzen sich hauptsächlich aus den Einnahmen einer staatlichen CO 2-Beihilfe (249 t€), aus der Auflösung von Rückstellungen (46 t€) und einem Quotenausschüttung aus einer Kundeninsolvenz (17 t€) zusammen. Die Materialaufwandsquote liegt weiterhin auf einem hohen Niveau (57,2%). Gründe waren überwiegend die bis Mitte des Jahres hohen Rohstoffkosten und zum Ende des Jahres sprunghaft angestiegenen Energiepreise. Die Kosten der im Produktionsprozess eingesetzten externen Bearbeiter stiegen im Vergleich zur Vorperiode ebenfalls an. Die Personalkosten liegen im GJ bei rund 17.471 t€ und damit beinahe exakt im Budget von 17.125 t€. Die Berücksichtigung der Bestimmungen des neuen Tarifvertrags mit der IG-Metall führten zur Planabweichung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 10.715 t€ und damit 2.888 t€ über dem Budget. Die Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen aus gestiegenen Instandhaltungsmaßnahmen für Produktionsanlagen, die 2.296 T€ betrugen und damit über dem Schnitt der Vorjahre von 1.500 t€ lagen. Der Zinsaufwand (443 t€) entsteht zum einen gegenüber dem Factor, zum anderen für Darlehenszinsen und für Abzinsungsanteile der Pensionsrückstellungen. Durch den gestiegenen Umsatz sind die Ausgaben gegenüber dem Factor gestiegen. Unter Berücksichtigung der marginalen Zinserträge und Abschreibungen auf Finanzanlagen (168 t€) ergab sich eine Finanzergebnis von -611 t€, welches wie in der Vorjahren auch negativ ist. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Ergebnis von 781 t€ ab. Unter Berücksichtigung der weiterhin schwierigen Marktsituation, insbesondere für energieintensive Unternehmen, ist die Geschäftsführung mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. 2.3 Vermögens- und Finanzlage Die großen Veränderungen im Sachanlagevermögen sind auf die Anwachsung der Procast Guss Immobilie Nortorf GmbH & Co. KG und der Procast Guss Anlagen GmbH & Co. KG auf die Procast Guss GmbH zurückzuführen. Die vormals ausgegliederten Produktionsanlagen und das Grundstück in Nortorf sind seit Dezember 2023 wieder in der Procast Guss bilanziert. Die damit verbundenen Beteiligungen i.H.v. 8.922 t€ sind ausgebucht worden. Dadurch sank das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag um 2.896 t€ auf 8.729 t€. Die übrigen Anschaffungen des Geschäftsjahres (439 t€) betrafen überwiegend Ersatzinvestitionen von Maschinen. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um rund 353 t€ auf 10.022 t€ erhöht. Diese Erhöhung ist den hohen Anschaffungspreisen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen geschuldet. Gleichzeitig erforderte es die Auftragslage, ausreichende und zum Vorjahr erhöhte Mengenbestände vorzuhalten. Liefertermine Anfang Januar 2023 führten zum Anstieg der fertigen Erzeugnisse um 1.168 t€ auf 4.348 t€. Die im Produktionsprozess befindlichen unfertigen Erzeugnisse sanken dagegen um 38% auf 2.498 t€. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung betragen 1.695 t€. Die Reduktion um 654 t€ im Vergleich zum Vorjahr liegt an dem hohen Anteil der verkauften/angedienten Forderungen an den Factor. Die sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit 1.476 t€ rund 119 t€ unter dem Vorjahr. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus einem Vorgang. Die Mietkaution i.H.v. 156 t€ ist entfallen. Dafür ist dem Vermieter für den Standort in Gütersloh eine Mietbürgschaft zur Verfügung gestellt worden. Die Zusammensetzung der übrigen Ansprüche entspricht dem Vorjahr, wobei rund 60% Ansprüche gegen ein Factoringunternehmen aus Kaufpreiseinbehalten betreffen. Der Bestand an Finanzmitteln liegt bei 2.336 t€ (Vorjahr 1.093 t€). Der operative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf + 1,7 Mio. € (Vorjahr + 0,1 Mio. €). Das Jahresergebnis und die verdienten Abschreibungen trugen in Summe mit 1,1 Mio. € zur positiven Entwicklung bei. Die Pensionsrückstellung hat sich um 238 t€ auf 8.567 t€ reduziert. Der Nettoeffekt ergibt sich aus der Zuführung aus Abzinsung, Verbrauch für Inanspruchnahme, Auflösung durch Sterblichkeit und Zuführung für Zusagen. Ein liquiditätswirksamer Effekt aus den Pensionszusagen ergibt sich aus den Auszahlungen in Höhe von 331 t€. Die allgemeinen Rückstellungen liegen bei 2.395 t€. Erhöht haben sich Rückstellungen für T-Zug A um 156 t€, Sonderzahlungen von AT-Mitarbeitern um 29 t€, Berufsgenossenschaft um 15 t€ und Abschlusskosten um 23 t€. Neu hinzugekommen sind die Rückstellungen für die Inflationsausgleichsprämie (267 t€) und T-Zug B (51 t€). Reduziert haben sich die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen inkl. Strom um 377 t€. Für das Geschäftsjahr 2022 waren Buchungen bis Mitte Februar 2023 zugelassen. Dadurch hat sich diese Rückstellung deutlich reduziert, da die Eingangsrechnungen in den Lieferantenverbindlichkeiten enthalten sind. Die Gesellschaft verfügt über einen langfristigen KFW-Kredit über 1.800 t€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bewegen sich mit 1.833 t€ auf dem Niveau zum 31.12.2021. Die Tilgung des KFW-Kredits startet im September 2023. Bis dahin fallen ausschließlich Zinsen an. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung liegen bei 7.810 t€ (Vorjahr 6.641 t€). Der höhere Wert hängt auch hier mit der deutlich besseren Auslastung zum Ende des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahresstichtag zusammen, sowie den stark gestiegenen Beschaffungs- und Energiepreisen. Es liegen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mehr vor. Im Dezember hat eine Anwachsung der Procast Guss Immobilie Nortorf GmbH & Co. KG und der Procast Guss Anlagen GmbH & Co. KG auf die Procast Guss GmbH stattgefunden. Die vorhandenen Forderungen und Verbindlichkeiten sind gegeneinander aufgerechnet worden. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen bei 231 t€ (Vorjahr 546 t€) und weisen keine Besonderheiten auf. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von nur 781 t€ zufriedenstellend. Der Tarifabschluss mit der IGM führte zu hohen ungeplanten Rückstellungen für die Inflationsprämie, T-Zug A und T-Zug B. In Summe führte der Tarifabschluss zu ungeplanten Kosten i.H.v. 512 t€. Die Auszahlungen an die Mitarbeiter erfolgen im Laufe des Jahres 2023. Ein weiterer wesentlicher Negativfaktor waren die Stromkosten. Im Dezember kam es im Vergleich zum Vormonat zu einer erneuten Verdoppelung der Energiekosten. Der Energieteuerungszuschlag wird immer einen Monat versetzt in Rechnung gestellt. Somit werden die hohen Energiekosten des Dezembers, erst im Januar 2023 an Kunden weiterbelastet. 2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben den in 2.2 und 2.3 erläuterten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Ergebnis und Cashflow steuert die Gesellschaft zusätzlich über den nicht finanziellen Leistungsindikator Qualität. Qualität Die Verbesserung des Qualitätsniveaus ist ein zentraler Hebel für die Ergebnisverbesserung, weswegen hier die Anstrengungen im laufenden Geschäftsjahr ausgeweitet wurden. Kunden / Vertrieb Der Vertrieb als wichtigstes Gesicht der Procast nach außen im direkten Kontakt zu den Kunden befindet sich ständig auf dem Prüfstand, um Kundenzufriedenheit und damit langjährige Kundentreue zu gewährleisten. Preispolitik Wir sehen in einer fairen, leistungsgerechten Preispolitik die Basis für nachhaltiges Wachstum sowie langfristig stabile Ertragskraft. Unser Ziel ist es, mit hoher Liefer- und Qualitätsperformance sowie einer partnerschaftlichen Lieferbeziehung, untermauert durch eine wettbewerbsfähige Preisgestaltung, die Kunden dauerhaft zu binden bzw. Neukunden zu gewinnen. Systeme Ein in sich konsistentes und nach hohen Qualitätsstandards konzipiertes Warenwirtschaftssystem erlaubt eine termingerechte und möglichst effiziente Disposition der geforderten Produkte und Fertigteile. Dabei ist es selbstverständlich, dass die Sublieferanten sowohl von der Qualitätsseite als auch der Dispositionsseite komplett in die Lieferkette der Procast integriert sind und eine fristgerechte Auslieferung ermöglichen. Controllinginstrumente wurden und werden ständig neu- bzw. weiterentwickelt. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Der Umsatz 2023 lag Ende März bei 20,4 Mio. €. Der bisherige Auftragseingang in 2023 beläuft sich auf ca. 26,6 Mio. €. Der Gesamtauftragsbestand von ca. 58,1 Mio. € am Ende der ersten drei Monate des laufenden Jahres sorgt bereits für eine Auslastung von 8 Monaten. Aufgrund der guten Auslastung und den vollen Auftragsbüchern wird die Sommer-Betriebsruhe in sämtlichen Werken verkürzt. Geplant ist ein Umsatz von 84 Mio. € und ein EBT von 3 %. Wobei ein wesentlicher Anteil am Umsatz durch die Teuerungszuschläge erzielt wird. Sollten die Einkaufspreise fallen, so wird sich auch dieser Umsatzanteil reduzieren und der Gesamtumsatz niedriger ausfallen. 3.2 Chancenbericht Als größte Chance wird die aktuelle sehr gute Auftragslage angesehen. Der Nachholeffekt der Kunden ist weiterhin deutlich spürbar. Die Anzahl der Kundenanfragen steigt kontinuierlich. Der Fokus der Geschäftsleitung liegt darauf, die weiterhin steigenden Einkaufspreise in den neuen Preiskalkulationen im ausreichenden Maße zu berücksichtigen. Dabei ist die weitere Preisentwicklung auf der Beschaffungs- und Kostenseite schwierig abschätzbar. Eine weitere wichtige Chance wird in der Reduktion des Schleif- und Putzaufwandes gesehen. Aus diesem Grund ist die Modellabteilung über interne Wechsel personell aufgestockt worden. Eine Task Force aus ausgewählten Mitarbeitern beschäftigt sich mit der Optimierung der Modelleinrichtungen, um den Putz- und Schleifaufwand deutlich zu reduzieren. Darin liegt für die Zukunft klares Effizienz- und Margenpotenzial, das weiter ausgebaut werden wird. Hinzu kommt der Ausbau der Formanlage am Standort in Nortorf. Dadurch konnte die Kastenanzahl und somit die Ausbringungsmenge deutlich erhöht und somit die Produktivität gesteigert werden. Darüber hinaus sieht die Geschäftsführung in einem aktiven Cash- und Working-Capital-Management noch weitere Ansatzpunkte zur Liquiditätsoptimierung. 3.3. Risikobericht Branchenspezifische Risiken "Die weltweite Erzeugung von Guss umfasst ca. 85 Mio. Tonnen, wovon Deutschland nur ca. 3,8 Mio. Tonnen (ca. 5%) erzeugt. China dominiert weiterhin eindeutig den Markt der weltweiten Gusserzeugung, wobei der Standort Indien stetig an Marktanteile gewinnt." (Quelle: Internet [Stand 11.02.2022] https://www.guss.de/organisation/bdg/branche) Viele Unternehmen, die auf China als zuverlässigen und günstigen Lieferanten gesetzt haben, wurden mit Beginn der Pandemie eines Besseren belehrt. China hat mit Aufgabe der Null-Covid Politik aktuell mit hohen Infektionszahlen zu kämpfen. Es kommt somit weiterhin zu anhaltenden Lieferengpässen. Zudem konnten einige Gießereien dem massiven Kostendruck nicht weiter standhalten und sind 2022 in die Insolvenz gegangen. Aufgrund der negativen Entwicklungen im asiatischen Ausland suchen Kunden vermehrt nach Gießereien mit einem Standort in der EU. Unternehmensfortbestand Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung das kein Risiko für den Unternehmensfortbestand besteht bzw. vorliegt, weist aber darauf hin, dass die Entwicklung des Unternehmens mit Unsicherheiten behaftet ist. Zu den anhaltenden Kostensteigerungen, sind dabei insbesondere mögliche weitere Umweltregularien für energieintensive Unternehmen und eine mögliche Weltwirtschaftskrise zu nennen. Die derzeitige Liquiditätssituation ist plangemäß ausreichend. Für Liquiditätsspitzen besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme der vorhandenen Kontokorrentkreditlinie. Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass sich die Wirtschaft immer noch nicht vollständig erholt hat. Weitere Effekte, die mit dem Krieg in der Ukraine und der Inflation einhergehen können, sind nicht absehbar bzw. abschätzbar. Sollten jedoch die bestehenden Aufträge nicht wie vorgesehen mit einem auskömmlichen Ergebnis oder in der geplanten Zeit realisiert werden können und der zukünftige Auftragseingang aufgrund nachhaltig negativer Auswirkungen des Kriegs oder anderer ungünstiger Entwicklungen wesentlich geringer als erwartet ausfallen, könnte dies negative Folgen auf die Ertrags- und Finanzlage haben. Aus diesem Grund ist auch nicht klar, inwiefern die Planung für das Geschäftsjahr 2023 eingehalten werden kann. Klimapolitischer Strukturwandel Die Energiekrise und der Klimawandel führen zu weiteren nicht unerheblichen Planungsunsicherheiten. Die Kosten für Netzentgelte sind erneut massiv gestiegen -insbesondere im Norden Deutschlands. Eine Absicherung der Energiekosten für das GJ 2023 war aufgrund der massiven Kostensprünge nur unter sehr hohen, nicht wirtschaftlichen Risikoabschlägen möglich. Für energieintensive Industriezweige wie Gießereien können diese Kostensteigerungen existenzbedrohend sein. In Deutschland befanden sich bis Anfang April 2023 drei Kernreaktoren in Betrieb. Der Energiebedarf steigt jährlich an und ist aktuell und bis auf weiteres nicht vollständig durch erneuerbare Energien abdeckbar. Die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung zur Erreichung von Klimaneutralität/Einhaltung des 1,5 Grad-Pfades führen zur Verunsicherung der Industrie. Aktuell schadet dieser Wandel der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen enorm. Es bleibt hier abzuwarten, inwiefern dieser Strukturwandel durch Beihilfen finanziert werden wird, um die höheren Belastungen für Unternehmen auf ein Minimum zu reduzieren. Ertragsverfall-Risiko Basierend auf der (Umsatz-) Planung für das kommende Geschäftsjahr 2023 sieht die Procast Guss zurzeit kein Risiko, dass ein plötzlicher Ertragsverfall eintreten wird. Entsprechende Hygienemaßnahmen sowie grippespezifische Arbeits- und Anwesenheitspläne sollen die bestehende Gefahr von Abwesenheiten vermindern, damit die kontinuierliche Auftragsbearbeitung gewährleistet werden. Operative Risiken Es sind keine neuen oder zusätzlichen Risiken erkennbar. Risiken in der Auslastung der Werke bestehen nicht mehr. In allen drei Werken wird unter einer hohen Auslastung der Kapazitäten produziert. Das Risiko aus Haftungsansprüchen von Kunden wird durch die bestehende Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt. Zum Bilanzstichtag wurden keine Forderungen in dieser Art an die Procast Guss herangetragen. Risiken aus der Nichtbeschaffung von Rohmaterialien auf dem Weltmarkt zeichnen sich aktuell nicht ab. Die Preise für den Hauptrohstoff Roheisen fallen seit Mitte 2022. Aktuell bewegen sie sich auf dem Stand von Mitte 2019. Zwar sind die Preise weiterhin hoch, aber zumindest zeichnet sich eine langsame Entspannung auf den Schrott-Beschaffungsmärkten ab. Das Unternehmen wird über tägliche, wöchentliche und monatliche Reportings und Kennzahlen gesteuert. Täglich erfolgt sowohl eine Ermittlung des Auftragsbestands als auch eine Liquiditätsplanung. Darüber hinaus gibt es ein monatliches Reporting für die Geschäftsleitung. Um das Unternehmen zukünftig noch zielgerichteter und schneller steuern zu können, wurde eine Controlling- und Finanzsoftware eingeführt. Diese ermöglicht ad hoc Analysen und der Geschäftsleitung einen direkten täglichen Einblick in die aktuelle Lage des Unternehmens. Die Kontrolle der eingehenden Zahlungen wird, wie in der Vergangenheit auch, auf einem hohen Niveau fortgeführt und verschiedene Instrumente zur Liquiditätssicherung (z.B. Warenkreditversicherungen) finden weiterhin ihren Einsatz. Das Mahnwesen erfolgt wöchentlich in enger Abstimmung der Vertriebsabteilung und der kaufmännischen Leitung. Rechtsrisiken Es ergibt sich aus erprobten und umsichtigen Vertragsprüfungen, sowie der Vertragsgestaltung ein recht geringes Risiko. Verwendung Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Kundenforderungen mit Factoring, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Dienstleistern, Verbindlichkeiten im Verbundbereich sowie Guthaben bzw. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle wesentlicher Natur sind die Ausnahme. Kundenforderungen sind überwiegend warenkreditversichert. Zudem besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken setzt das Unternehmen für den hauptsächlichen Forderungsanteil Factoring ein und verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Die Strombeschaffung erfolgt für zukünftige Zeiträume zu festgelegten Mengen und Preisen. Den Mengenausgleich zwischen Soll-Ist führt der Versorger derart durch, dass Mehrmengen nachgekauft bzw. Mindermengen verkauft werden. Beides erfolgt in der Regel zu Spotmarktpreisen. Welche Auswirkungen die Abschaltung aller verbliebenen Atomkraftwerke auf die Marktpreise haben wird, ist unklar. Währungsrisiken auf der Beschaffungs- und Vertriebsseite bestehen in untergeordneter Weise, da weitestgehend in Euro abgerechnet wird. Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken Außer den zuvor genannten allgemeinen Konjunktur- und weltpolitischen Risiken sind derzeit keine wesentlichen unternehmensbezogenen bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die (wirtschaftlichen) Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, der hohen Inflation und der Anstieg der Finanzierungskosten können weiterhin nicht abschließend beziffert werden. Diese Risiken können vom Unternehmen nicht beeinflusst werden und sind nicht vorhersehbar. Unsere Erwartungshaltung ist mit den üblichen Unsicherheiten behaftet. Aufgrund der vorhandenen Eigenkapitalausstattung und den vorhandenen liquiden Mitteln wird die wirtschaftliche Lage als positiv beurteilt. Risiken des künftigen Marktumfeldes stehen wir weiterhin positiv gegenüber. Wir sind uns der Risiken bewusst, sie werden als beherrschbar erachtet und wir versuchen, diesen zu begegnen.
Gütersloh, 19. April 2023 PROCAST GUSS GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeines 1. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Procast Guss GmbH mit Sitz in Gütersloh ist beim Amtsgericht Gütersloh unter der Nr. HRB 9987 im Handelsregister eingetragen. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Da es sich beim Vorjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021 handelte, sind die Angaben für die Posten des Jahresabschluss nicht bzw. nur bedingt vergleichbar. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Unbeweglich Anlagegegenstände werden grundsätzlich linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (6 bis 12 Jahre) abgeschrieben. Bewegliche Anlagegegenstände werden grundsätzlich linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (5 bis 10 Jahre) abgeschrieben. Bei den Maschinen wird die Mehrschichtnutzung berücksichtigt. Für Werkzeuge wird seit dem Abschlussstichtag 2020 ein Festwert ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Risiken, die sich durch Preisverfall und Ungängigkeit ergeben, werden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen bleiben unberücksichtigt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und der Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden ebenfalls zum Nominalwert bilanziert. Die Währungsumrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgte gemäß § 256a HGB mit der Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes der Gesellschaft von aktuell 30 % und umfasst die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren und einem Rechnungszinssatz von 1,78 % mit dem Erfüllungsbetrag. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz über 10 Jahre angesetzt. Der angewandte Rechnungszinssatz wurde von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 377 und unterliegt der Ausschüttungssperre. Es wurde nach folgenden versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet, wobei die biometrischen Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck sind: - Barwert der laufenden Rentenleistungen (laufende Rentenleistungen) - Barwert der Versorgungsanwartschaften (Anwartschaften ausgeschiedener Mitarbeiter) - Barwert der Ansprüche (Anwartschaften tätiger Mitarbeiter; Allgemeine Versorgung) - Anwartschaftsbarwertverfahren, PUC-Methode (Anwartschaften tätiger Mitarbeiter; Einzelzusagen). Eine Anpassung an das voraussichtliche Rentenniveau wurde mit einer jährlichen Rentensteigerung von 0,4 % unterstellt (Vorjahr 0,4 %). Gehaltssteigerungen wurden nicht zugrunde gelegt, da es sich um festgeschriebene Anwartschaften handelt und die Einzelzusagen gehaltsunabhängig sind. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Bezüglich des Anlagevermögens verweisen wir auf den in der Anlage zum Anhang aufgeführten Anlagenspiegel. Die Nutzungsdauer der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurde mit 5 Jahren angenommen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Stichtag nicht (Vorjahr TEUR 0). Es bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 31). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche gegen ein Factoringunternehmen aus Kaufpreiseinbehalten in Höhe von TEUR 873 (Vorjahr TEUR 804) enthalten. Von den Guthaben bei Kreditinstituten unterliegen TEUR 56 (Vorjahr TEUR 56) einer Verfügungsbeschränkung. 3. Eigenkapital
4. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind für Personal Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.565 (Vorjahr TEUR 1.441) enthalten, sowie TEUR 460 (Vorjahr TEUR 336) für Garantien/Gewährleistung, TEUR 125 für Kanalsanierung (Vorjahr TEUR 125). Weiterhin gibt es noch Rückstellungen für Abschlusskosten und nachlaufende Rechnungen. Die Personalrückstellungen enthalten zusätzlich zum Vorjahr die Verpflichtungen aus der Inflationsausgleichsprämie (TEUR 267). Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der Teil des Rückdeckungsguthabens für abgeschlossene Altersteilzeitverträge, bei dem es sich um Deckungsvermögen handelt, mit den Rückstellungen für Altersteilzeit von TEUR 74 saldiert. Der Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt zum 31.12.2022 TEUR 140 (Vorjahr TEUR 249). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 1.833 (Vorjahr TEUR 1.844) haben in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr TEUR 10) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. TEUR 732 haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie sind mit branchenüblichen Eigentumsvorbehalten versehen. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 3.112). In diesen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.555) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von TEUR 53 aus Steuern (Vorjahr TEUR 413) und in Höhe von TEUR 75 im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr TEUR 46). 6. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag beläuft sich auf TEUR 417 (Vorjahr TEUR 666). Davon entfallen auf - aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens TEUR 40 (Vorjahr TEUR 53) nach § 268 Abs. 8 HGB, - den Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen nach § 253 Abs. 6 HGB TEUR 377 (Vorjahr TEUR 613). III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Aufgliederung nach Regionen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 343 (Vorjahr TEUR 2). Dahinter verbergen sich im Wesentlichen Erträge aus Umweltbeihilfen (TEUR 249), der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 46 und einer Quotenausschüttung aus einem Insolvenzfall von TEUR 17. 3. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung aus Rentenzahlungen von TEUR 330 (Vorjahr TEUR 120) und für Freistellung und Abfindung in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 20). Erträge aus der Veränderung der Pensionsrückstellungen von TEUR 493 (Vorjahr Ertrag von TEUR 157) werden saldiert unter dem Personalaufwand ausgewiesen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1). 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 254 (Vorjahr TEUR 196) auf Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen. 6. Außerordentliche und/oder außergewöhnliche Erträge bzw. Aufwendungen Durch die Bewilligung einer Beihilfe für indirekte CO 2-Kosten vom Umweltbundesamt für das Abrechnungsjahr 2021 wurden TEUR 249 als sonstiger Ertrag vereinnahmt. In Summe führte der Tarifabschluss mit der IG-Metall zu ungeplanten Personalaufwendungen von TEUR 512. IV. Sonstige Angaben 1. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft nutzt als Finanzierungsform Factoring. Das Ausfallrisiko und der Anspruch aus der Warenkreditversicherung dafür wurden an den Factoringpartner übertragen. Diese Maßnahme dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität. Am Stichtag beträgt der Bestand an angedienten Forderungen TEUR 6.313 (Vorjahr TEUR 5.433). Die Procast haftet nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden. Dem Liquiditätsvorteil stehen die Finanzierungskosten gegenüber. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen zum Abschlussstichtag beträgt TEUR 5.675 (Vorjahr TEUR 7.093). Es gibt Leasingverträge für Maschinen, Stapler, Pkw und Kopiergeräte über einen Zeitraum von einem bis fünf Jahren. Daraus ergeben sich zukünftige Verpflichtungen über TEUR 556 (Vorjahr TEUR 860). Weiterhin bestehen jährliche Mietverpflichtungen für den Standort Bad Saulgau in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr TEUR 136) bis Ende Dezember 2023. Aus der Festmiete des Grundstückes Gütersloh für 15 Jahre bis ins Jahr 2025 ergibt sich eine jährliche Miete von TEUR 376 bzw. eine Gesamtverpflichtung von TEUR 4.984 (Vorjahr TEUR 5.360). 3. Geschäftsführer Herr Wirtschaftsingenieur Florian Feddeck wurde als Geschäftsführer zum 19.10.2022 abberufen. Seit dem 19.10.2022 ist Herr Graziano Sammati neuer einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2022 waren im Durchschnitt die folgenden Mitarbeiter beschäftigt:
5. Abschlussprüferhonorare Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt TEUR 30 und teilt sich wie folgt auf:
6. Beteiligungen von mehr als 20% Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 100 % der Anteile an der Procast Anlagen Verwaltungs GmbH. Die Procast Anlagen Verwaltungs GmbH weist in Ihrem Jahresabschluss zum 30.09.2021 einen Gewinn von EUR 218 aus (Vorjahr Verlust von EUR 43) und ein Eigenkapital von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 22) aus. Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft 100 % der Anteile an der Procast Guss Immobilie Nortorf Verwaltung GmbH. Die Procast Guss Immobilie Nortorf Verwaltung GmbH weist in Ihrem Jahresabschluss zum 30.09.2021 einen Jahresüberschuss von EUR 284 (Vorjahr Verlust von EUR 775) und ein Eigenkapital von TEUR 24 (Vorjahr TEUR 24) aus. 7. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist nach § 290 Abs. 1 HGB verpflichtet einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen (kleinster Konsolidierungskreis). Die Offenlegung erfolgt nach §§ 325 und 328 HGB. Die Procast gehört unmittelbar mehrheitlich der Private Assets AG Hamburg, an (größter Konsolidierungskreis). Die Private Assets AG ist konzernrechnungslegungspflichtig. Die Offenlegung erfolgt nach §§ 325 und 328 HGB. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung hat es nach dem Abschlussstichtag nicht gegeben. 9. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe vorzutragen.
Gütersloh, 18. April 2023 Procast Guss GmbH AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens 2022
gez. Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.06.2023 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die PROCAST GUSS GmbH, Gütersloh Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PROCAST GUSS GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PROCAST GUSS GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 20. April 2023 LPA-GGV
Hansa GmbH
gez., Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Jeß, Wirtschaftsprüfer Vick |
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