AM - Lagertechnik GmbHLiquidiert

Unter der Kaiserpfalz 5, 74254 Offenau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 739182
Eingetragen
3.11.2011
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenLagereiHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
Planung und Vertrieb von Lager- und Materialflusssystemen, branchenübergreifende Beratung und Planung sowie Lieferung von Lagertechnik und Intralogistik von Gesamtobjekten

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Norbert Golz
seit 17.1.2019
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

AM - Lagertechnik GmbH

Offenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

AM - Lagertechnik GmbH, Offenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

- Lagebericht der Geschäftsführung-

A. Grundlagen des Unternehmens

Die AM-Lagertechnik GmbH bietet seinen Kunden Leistungen für automatische Lagersysteme zur effizienten Raumausnutzung. Die Lösungen bieten Flexibilität und Zuverlässigkeit machen unser Produkt zum gefragten automatischen Lagersystem auf dem heutigen Markt, was sich über eine zurückliegend ständig steigende Nachfrage dokumentiert. Unser Produkt wird von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen nachgefragt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Geschäftsverlauf

Konjunktur und Markt

Die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2018 war insgesamt gekennzeichnet durch einen moderaten, etwas abgeschwächten Wachstumskurs sowie unterjährig wechselhafte Entwicklungen. Nach einem schwungvollen ersten Halbjahr und einer Delle im dritten Quartal gab es zum Jahresende Anzeichen einer leichten Erholung der deutschen Wirtschaft. Insgesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2018 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,5 % höher als im Vorjahr.

Entsprechend der konjunkturellen Lage in Deutschland waren die Bedingungen in 2018 in der Branche für Lagersysteme gut. Insoweit hängt das Branchenwachstum an der konjunkturellen Lage. Wettbewerb war über mehrere Konkurrenten am Markt gegeben.

Umsatz und Auftragseingang

Der Umsatz mit unseren Produkten ist in 2018 zum Vorjahr ca. 33 % gestiegen. Die Umsatzsteigerung kam durch ein verstärken Auftragseingang in Q3 und Q4 2017 und resultiert weitestgehend hinsichtlich Kunden aus unseren Absatzgebieten des Inlands und der Schweiz.

Die Auftragseingänge waren in 2018 im Vergleich zum Vorjahr sinkend und befanden sich 33,0% unter dem Vj. Niveau. Die gesunkenen Auftragszahlen sorgen noch im 1.KV 2019 für eine geringere Auslastung.

Produktion/Investition

Aufgrund der Auftragslage wurden Investitionen von rund TEUR 201 getätigt. Schwerpunkt bei den Investitionen war die Beschaffung benötigter Betriebseinrichtung und Maschinen. Zusammen mit unserem Stammpersonal waren alle Kapazitäten in 2018 ausreichend vorhanden.

Beschaffung

Aufgrund der Auftragslage und gestiegenen Beschaffungskosten sind die Kosten für den Materialaufwand ca. 28,7% zum Vorjahr gestiegen.

Für die Beschaffung werden über diverse Lieferanten Einzelabhängigkeiten vermieden. Die Bevorratung erfolgte nach Auftragslage preisorientiert.

Personal

Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 waren durchschnittlich 20 aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Aufgrund der Auftragslage musste das Personal aufgestockt werden. Die Lohnaufwendungen hierdurch sind um ca. 55,6% zum Vorjahr angestiegen.

Geschäftsergebnis

Aufgrund des gestiegenen Umsatzes und der Gesamtleistung 2018 liegt das Geschäftsergebnis im erwarteten Rahmen. Das Jahresergebnis hat sich auf TEUR 5.223 (Vorjahr: TEUR 4.044) nach Steuern entwickelt. Das entspricht einem Anstieg um 29,4%. Der erfreuliche Anstieg gegenüber dem Vorjahr, ist weitestgehend bedingt, durch die, ab dem Q 3 2017 gestiegene Nachfrage, nach unseren Produkten.

II. Darstellung der Lage

Vermögenslage/Finanzlage

Bei der AM-Lagertechnik GmbH liegt unverändert eine solide und sichere Vermögens- und Finanzlage vor. Das Bilanzvolumen der Gesellschaft ist zwar um ca. 1.262 TEUR abgebaut. Die Ursache liegt auch in einer Ausschüttung, die den Gewinnvortrag reduzierte. Der Kapitalabfluss wurde aber durch den positiven Geschäftsverlauf mit einem guten Geschäftsergebnis 2018 kompensiert, so dass Bankkredite nicht benötigt wurden.

Bei einer um TEUR 1.261 verringerter Bilanzsumme beträgt das Eigenkapital hierdurch jetzt 28,3 % (Vorjahr: 40,0 %) der Bilanzsumme und deckt damit 1.944 % des Anlagevermögens (Vorjahr: 4.075 %) und 60,0 % (Vorjahr: 103,0%) der im Bestand geführten Vorräte. Das Anlagevermögen repräsentiert einen Anteil von 1,46 % (Vorjahr: 0,98 %) der Bilanzsumme. Die Vorräte sind um TEUR 1.001 erhöht - bei einem Anteil von 47,1 % (Vorjahr: 38,6 %) der Bilanzsumme.

Die in Auftrag befindlichen Aufträge sind um ca. 678 EUR erhöht.

Die Finanzsituation der Gesellschaft hat sich in Folge stabil gehalten. Bankkredite werden nicht benötigt.

Das kurzfristige Vermögen übersteigt die kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 7.433 (Vorjahr: TEUR 8.480).

Die Liquidität und eine gute Kapitalausstattung waren für die AM-Lagertechnik GmbH im Berichtsjahr gewährleistet.

Ertragslage

Das Ergebnis vor Zins und Steuern (EBIT) hat sich mit TEUR 7.347 (Vorjahr: TEUR 5.679) erhöht. Die Finanzsituation der Gesellschaft hat sich hierdurch stabil gehalten.

Die zum Vorjahr um ca. 33 % erhöhten Umsatzerlöse des Unternehmens sind durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung bedingt. Materialaufwand wie Personalaufwand unterliegen hierdurch Schwankungen. Der Personalaufwand ist absolut und relativ zur Gesamtleistung gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEUR 7.347 (Vorjahr: TEUR 5.679). Das Jahresergebnis liegt bei

TEUR 5.223 (Vorjahr: TEUR 4.044).

Die Profitabilität nach EBIT zur Gesamtleistung liegt bei 19,82 % (Vorjahr: 19,81 %).

Die Entwicklung der Ertragslage ist im Berichtsjahr erfreulich.

Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft geordnet.

III. Prognosebericht

Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Situation

Wie sich die Wirtschaft in naher Zukunft entwickelt, lässt sich nur schätzen. Regierungen, internationale Organisationen und Wirtschaftsforscher versuchen regelmäßig, die konjunkturelle Entwicklung anhand verschiedener Annahmen möglichst genau vorherzusagen.

Die Aussichten für die Wirtschaft verschlechtern sich sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern. Handelskonflikte und politische Unsicherheiten belasten die bereits geringen Wachstumsaussichten weiter, schwächen das öffentliche Vertrauen und hemmen Investitionen. Wegen seiner Exportabhängigkeit gilt das besonders für Deutschland. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Ausblicks der OECD.

Für 2019 geht die OECD von einem Weltwirtschaftswachstum von 2,9 Prozent aus. Das sind die schwächsten jährlichen Wachstumsraten seit der Finanzkrise. Für Deutschland prognostiziert er und die Bundesregierung ein Wachstum von 0,5 Prozent in 2019.

Stütze für ein stabiles Wirtschaftswachstum in Deutschland ist momentan der private Konsum. Allerdings ist für die AM-Lagertechnik GmbH die globale Wirtschaftsentwicklung entscheidend, da diese auch die außerordentlich offene deutsche Industrie auf der Angebots- und Nachfrageseite prägt.

Für das Euro-Währungsgebiet geht die EU-Kommission in der Prognose für das BIP-Wachstum im Euro-Währungsgebiet im Jahr 2019 unverändert von einem Wachstum mit ca. 1,2 % aus.

Umsatz

Die konjunkturelle Lage war in 2018 insgesamt für die Branche für Lagersysteme und damit für AM-Lagertechnik GmbH gut.

Für 2019 liegt bis Ende des 2. Quartals eine Abschwächung Nachfrage zum Vorjahr nach unseren Produkten vor.

Von der Entwicklung an den Märkten bleibt die AM-Lagertechnik GmbH nicht verschont und rechnet im Absatz mit einer nachgebenden Situation. Voraussichtlich wird sich das Geschäftsjahr 2019 mit reduzierterem Wachstum zu 2018 entwickeln. Wegen der Handelskonflikte und der politischen Unsicherheiten wird bei der Gesellschaft für 2019 mit rückläufigen Umsätzen von um die 25% zum Vorjahr gerechnet, das Ergebnis könnte um ca. 29% unter dem Vorjahr liegen.

Investition/Produktion/Absatz

Investitionen werden verstärkt im Produktivbereich zur Steigerung der Effektivität erfolgen. Langfristige Finanzierungen sind aktuell nicht notwendig. Die Liquiditätslage ist gut. Es werden keine Engpässe erwartet. Höhere Forderungsausfälle halten wir aufgrund unserer Sicherungsmaßnahmen für unwahrscheinlich.

Mit Produktinnovationen und Werbung neuer Kunden sind wir bestrebt, weiter die Voraussetzung für profitables Wachstum und Sicherung bestehender Umsätze zu schaffen.

Die AM-Lagertechnik GmbHsieht es als Aufgabe, kostenbewusst zu handeln und den Kunden Wettbewerbsvorteile durch innovative Produkte, neue Werkstoffe und einen erweiterten Service zu bieten. Aus diesem Grunde betreibt das Unternehmen laufend Aktivitäten zur Produktverbesserung als Basis für künftiges Wachstum.

Gesamtbeurteilung

Aufgrund politischer und daraus resultierender möglicher konjunktureller Unwägbarkeiten wird 2019 ein abgeschwächtes Jahresergebnis unter dem Niveau des Vorjahres erwartet.

IV. Chancen - und Risikobericht

Risiken sind ein wesentlicher Bestandteil jeder Geschäftstätigkeit. Um sowohl Risiken als auch Chancen frühzeitig zu erkennen, analysiert die AM-Lagertechnik GmbH regelmäßig interne und externe Faktoren, die das gesamte Unternehmensumfeld betreffen können. Die Gesellschaft sieht sich üblichen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die im Wesentlichen aus konjunkturellen Nachfrageeinflüssen, Produktions- und Qualitätsrisiken, IT-Risiken spezifischen Kundenrisiken, Beschaffungsmarktrisiken, resultieren.

Markt und Absatz

Die Wachstumsentwicklung der Weltwirtschaft und die europäischen und weltweiten Krisenherde sind Risikofaktoren, die sich nur schwer einschätzen lassen. Durch die Abhängigkeit der Konjunkturentwicklung von den Entscheidungen der Weltpolitik, der europäischen Politik sind sehr unterschiedliche Entwicklungen im Gesamtmarkt möglich. Je nach Lösung und Entwicklung der Risikofaktoren wird dies Auswirkungen auf den Produktabsatz haben. Hier bleibt ein Restrisiko.

Durch unsere Produkte mit Anpassung an die individuellen Kundenbedürfnisse ist es gelungen, in der Branche eine solide Marktpräsens zu erreichen. Die Branche hat sich in 2018 zwar gut entwickelt. Aufgrund der Wachstumsentwicklung an den Märkten rechnet die AM-Lagertechnik GmbH aber mit einer Abschwächung des Absatzgeschäfts, mit für das Unternehmen beherrschbaren Auswirkungen. Die eventuell notwendigen Anpassungen aufgrund der konjunktureller Belastungen wird die Geschäftsleitung durch Anpassung der Kapazitäten in 2019 durchführen, ohne dass eine Bestandsgefährdung auftritt.

Eine langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden hat eine vertrauensvolle Basis geschaffen, die mögliche Probleme frühzeitig erkennen lässt. Es könnte in 2019 im letzten Quartal eine Abschwächung der Nachfrage eintreten, ohne dass für die AM-Lagertechnik GmbH, vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, durchschlagende Risiken hieraus gegeben wären.

Beschaffung

Möglich sind für diesen Bereich Preiserhöhungen bei den Rohstoffpreisen. Dieses Beschaffungsrisiko wird bei AM-Lagertechnik GmbH sehr ernst genommen. Durch ständige Marktbeobachtung über den Einkauf versuchen wir, entsprechende Tendenzen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu verwerten. Über Diversität bei den Lieferanten versuchen wir Lieferausfälle zu vermeiden.

Personal

Das Ausscheiden beziehungsweise der Ausfall von Mitarbeitern und Führungskräften kann zu Einschränkungen eines reibungslosen Betriebsablaufs führen. Bei uns sind ausreichende Vertretungskonzepte vorhanden. Dadurch wird die Teamarbeit und auch der Wissenstransfer gefördert. Um die Bindung zum Arbeitnehmer zu festigen und die Attraktivität der AM-Lagertechnik GmbH als Arbeitgeber aufrecht zu halten und insgesamt zu erhöhen, wird im Bereich Personalbindung kontinuierlich an entsprechenden Maßnahmen gearbeitet.

Produktion

Unsere Produktionsbereiche sind auf modernem, auf dem aktuellen Stand der Technik. Hierin sehen wir die Chance, auf Markt- und Kundenanforderungen schnell und flexibel zu reagieren. Den Risiken im Produktionsbereich begegnen wir durch Versicherungsinstrumente

Für weitere übliche Risiken wie Feuer, Betriebsunterbrechung, Diebstahl, etc. wurden geeignete Versicherungsinstrumente eingesetzt, um die Risiken abzusichern. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Risikomanagements werden auch 2019 alle Bereiche des Unternehmens untersucht und mögliche Risiken erfasst.

Es wird versucht, Überkapazitäten zu vermeiden, so dass unnötige Kostenbelastungen nicht entstehen. Über Mietverträge in der Unternehmensgruppe hinsichtlich der produktions- relevanten Vermögensgegenstände werden Abhängigkeiten zu Dritten vermieden.

Investition und Finanzierung

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Bonitäts- und Adressausfälle werden reduziert, indem detaillierte Auskünfte bei Neukunden eingeholt werden. Für den Investitions- und Finanzierungsbereich werden im Rahmen der Unternehmensgruppe die notwendigen Mittel abgestimmt. Bankkredite werden nicht benötigt.

Datensicherheit

Um das Risiko eines Datenverlustes zu mindern, existiert ein weitreichendes Datensicherungskonzept. Datenverluste, die durch Angriffe von außen entstehen, sind durch zusätzliche Virenscanner und eine Firewall abgesichert, daneben werden neue Datenschutzvorgaben permanent auf dem Laufenden gehalten und entsprechend geschult.

Gesamtbeurteilung

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene. Die aktuellen Chancen und Potenziale als modernes Unternehmen überwiegen die Risiken. Trotz der im Lagebericht dargestellten Risiken sehen wir die AM-Lagertechnik GmbH vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die bestandsgefährdenden Charakter haben könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Offenau, den 31.07.2019

Geschäftsführer

gez. Norbert Golz

gez. Jens Christian Schmale

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 271.256,00 195.273,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 271.255,00 195.272,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.805,00 195.272,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.450,00 0,00
B. Umlaufvermögen 18.339.289,42 19.686.376,12
I. Vorräte 8.768.543,16 7.668.212,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.567.272,27 2.484.262,80
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.567.272,27 2.484.262,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.003.473,99 9.533.901,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.170,75 1.291,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.621.716,17 19.882.940,12

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 5.269.888,42 7.946.402,45
I. gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Gewinnvortrag 20.902,45 3.877.179,65
III. Jahresüberschuss 5.223.485,97 4.043.722,80
B. Rückstellungen 852.973,49 1.591.821,76
C. Verbindlichkeiten 12.498.854,26 10.344.715,91
1. sonstige Verbindlichkeiten 12.498.854,26 10.344.715,91
Bilanzsumme, Summe Passiva 18.621.716,17 19.882.940,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 10.481.182,18 8.015.153,31
2. Personalaufwand 1.328.281,41 853.098,75
a) Löhne und Gehälter 1.137.114,33 738.249,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 191.167,08 114.849,10
davon für Altersversorgung 86,50 86,88
3. Abschreibungen 125.285,01 40.264,39
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 125.285,01 40.264,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.680.293,64 1.442.610,15
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 24.406,70 183.810,71
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34,56 0,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.121.187,59 1.633.996,22
7. Ergebnis nach Steuern 5.226.099,97 4.045.183,80
8. sonstige Steuern 2.614,00 1.461,00
9. Jahresüberschuss 5.223.485,97 4.043.722,80

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der AM - Lagertechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvor- schriften des Handelsgesetzbuchs in der Form des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AM - Lagertechnik GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Offenau

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Stuttgart

Register-Nr.: HRB 739182

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, bis auf solche nach § 246 Abs.2 HGB, verrechnet worden.

In der Bilanz sind die Posten im Sinne des § 42 Absatz 3 GmbHG nicht gesondert ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, letztere sind in den Posten Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten enthalten.

Bewertungsmethoden

Die Posten der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzip auf der Passivseite.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2018
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2018
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.146,55 0,00 0,00 0,00 0,00 2.146,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.146,55 0,00 0,00 0,00 0,00 2.146,55
Sachanlagen            
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.931,48 191.818,01 0,00 6.847,15 0,00 468.902,34
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.450,00 0,00 0,00 0,00 9.450,00
Summe Sachanlagen 283.931,48 201.268,01 0,00 6.847,15 0,00 478.352,34
Summe Anlagevermögen 286.078,03 201.268,01 0,00 6.847,15 0,00 480.498,89
kumulierte Abschreibungen 01.01.2018
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2018
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.145,55 0,00 0,00 0,00 0,00 2.145,55
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.145,55 0,00 0,00 0,00 0,00 2.145,55
Sachanlagen            
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.659,48 125.285,01 0,00 6.847,15 0,00 207.097,34
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 88.659,48 125.285,01 0,00 6.847,15 0,00 207.097,34
Summe Anlagevermögen 90.805,03 125.285,01 0,00 6.847,15 0,00 209.242,89
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2018
Euro
Buchwert 31.12.2017
Euro
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 1,00
Sachanlagen      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 261.805,00 195.272,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.450,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 271.255,00 195.272,00
Summe Anlagevermögen 0,00 271.256,00 195.273,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Aktive latente Steuern

Von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

- Rückstellungen für noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub in Höhe von Euro 38.200,00

(Vorjahr: Euro 21.000,00);

- Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von Euro 20.000,00 (Vorjahr: Euro 20.000,00);

- Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe Euro 274.200,00 (Vorjahr: Euro 302.200,00);

- Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung in Höhe Euro 30.000,00 (Vorjahr: Euro 10.000,00);

- Übrige Rückstellungen in Höhe von Euro 5.800,00 (Vorjahr: Euro 618.171,64);

Summe sonstige Rückstellungen: Euro 368.200,00 (Vorjahr: Euro 991.371,64).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

- Erhaltene Anzahlungen: Euro 11.214.465,29 (Vorjahr: Euro 8.398.943,30);

- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Euro 616.371,25 (Vorjahr: Euro 295.110,25)

bis ein Jahr Euro 616.371,25 (Vorjahr: Euro 295.110,25);

- Sonstige Verbindlichkeiten: Euro 668.017,72 (Vorjahr: Euro 1.650.662,36);

Gesamtbetrag: Euro 12.498.854,26 (Vorjahr: Euro 10.344.715,91); bis ein Jahr Euro 12.498.854,26 (Vorjahr:

Euro 10.344715,91).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 12.498.854,26 (Vorjahr: Euro 10.344.715,91).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Abschlusszeitpunkt bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB.

Angaben nach § 285 Nr. 3 und 3a HGB

a) Angaben gem. § 285 Nr. 3 HGB

Der Abschluss von Leasingverträgen dient der Verringerung der Kapitalbindung und verlagert das Risiko der Verwertung auf den Leasinggeber und verbessert die Eigenkapitalquote. Die Miet- und Pachtverträge dienen der Produktionssicherung.

b) Angaben gem. § 285 Nr. 3 a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2018 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Gesamtbetrag
Euro
Jahresbetrag
Euro
Miete/Pacht 336.000,00 106.350,00
Mobilien - Leasing 30.566,76 11.323,88

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs.2 HGB unterlassen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Angaben gem. § 285 Nr. 7 HGB

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter   12,00
Angestellte   8,00
leitende Angestellte   0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 20,00  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   20,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   0,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer bis 26.12.2018: Angelika Mader ausgeübter Beruf: Einzelhandelskauffrau
Geschäftsführer ab 27.12.2018: Norbert Golz ausgeübter Beruf: Elektriker

Die Geschäftsführerin Angelika Mader war alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Der Geschäftsführer Norbert Golz ist alleinvertretungsberechtigt.

Angaben gem. § 285 Nr. 28 HGB

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.v. § 268 Abs. 8 HGB von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert (Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und allein der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren Verpflichtungen dienen) beträgt EUR 0,00.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 268 Abs. 4 HGB.

Verbindlichkeiten gem. § 42 Abs. 3 GmbHG gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 0,00).

Angaben gem. § 285 Nr. 14, 14a HGB

Mit dem Verkauf der Gesellschaftsanteile ist die AM - Lagertechnik GmbH seit Dezember 2018, in den Konzernsbschluss des Mutterunternehmens,

der Royal Reesink B.V. einbezogen worden.

Angbaben zur Identifikation des Mutterunternehmens

Firmenname: Royal Reesink B.V

Firmensitz: 7325 WC Apeldoorn, Ecofactorij 20, Niederlande

Registereintrag: Unternehmensregister/Niederlande

Register-Nr.: Chamber of commerce number: 08005560

An diesem Ort kann der Konzernabschluss des Mutterunternehmens eingesehen werden.

Angaben gem. § 285 Nr. 33 HGB

Im Juni/Juli 2019 hat die AM - Lagertechnik der Muttergesellschaft TEUR 4.000 als Darlehen in Form von schriftlichen Darlehnsverträgen zur Verfügung gestellt.

Positive wie negative Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres ansonsten liegen nicht vor.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Offenau, den 31.07.2019

Geschäftsführer:

gez. Norbert Golz

gez. Jens Schmale

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Firma AM-Lagertechnik GmbH, Offenau

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Firma AM-Lagertechnik GmbH, Offenau - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Firma AM-Lagertechnik GmbH, Offenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember 2018 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12. 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können, besteht. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststellen.

 

Öhringen, den 29. November 2019

gez. Harald Keller, Vereidigter Buchprüfer

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