Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Okuma Deutschland GmbH
Donatusstraße 24, 50767 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Christian Tränkle seit 7.11.2024 | Geschäftsführer |
Eugenia Graalmann seit 19.5.2020 | Prokura |
Frank Wirtz seit 19.5.2020 | Prokura |
Stefan Vielsäcker seit 20.9.2019 | Geschäftsführer |
Norbert Teeuwen seit 20.9.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Okuma Corporation | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Okuma Deutschland GmbH (vormals: HOMMEL CNC TECHNIK GmbH)KölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2019 bis zum 31.03.2020Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Okuma Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Okuma Deutschland GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. März 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Okuma Deutschland GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. März 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 8. Juni 2020 Ernst
& Young GmbH
Vlachos, Wirtschaftsprüfer Schiffers, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. März 2020
Anhang für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. März 2020Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. März 2020 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften und § 288 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einzelne davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Die Gesellschaft ist durch den Gesellschafterbeschluss vom 2. September 2019 seit dem 20. September 2019 unter der Firma Okuma Deutschland GmbH (vormals Hommel CNC Technik GmbH) im Handelsregister B unter der Nummer HRB 29014 eingetragen und hat ihren Sitz in Köln. Nach dem Rumpfgeschäftsjahr des Vorjahres (Zeitraum von acht Monaten vom 1. Januar 2019 bis 31. August 2019) ist auch das zum 31. März 2020 endende Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr für den dann endenden Zeitraum von sieben Monaten, so dass nunmehr ein identisches Geschäftsjahresende im Konzern gegeben ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das zum 31. März 2020 endende Geschäftsjahr ist daher nur eingeschränkt mit der vorherigen Periode vergleichbar. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Soweit notwendig erfolgen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen. Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Gleichartige Zubehörteile werden zu Gruppen zusammengefasst und mit dem Durchschnittswert angesetzt. Vertriebsrisiken und Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit sind angemessen berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre in Höhe von 2,60 % (Vorjahr 2,86 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Dabei wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB bei den langfristigen Personalrückstellungen pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Künftige Gehaltssteigerungen wurden mit 2,25 % (Vorjahr 2,25 %), künftige Rentensteigerungen mit 1,75 % (Vorjahr 1,75 %) und Fluktuationsraten altersabhängig mit 0 % bis 8 % (Vorjahr 0 % bis 8 %) angenommen. Zum 31 März 2020 ergibt sich gem. § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschieds- und damit ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 46. Die sonstigen Rückstellungen sind zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern sind gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB anzusetzen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen werden grundsätzlich verrechnet angesetzt. Zum Stichtag wurden wurden latente Steuern auf temporäre Differenzen bei Pensionen und Jubiläen gebildet. Auf einen Ansatz aktiver latenter Steuern (Aktivüberhang) wurde wie im Vorjahr gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt. Vorräte Bei den Waren handelt es sich um Neumaschinen, Zubehör, Ersatzteile und Werkzeuge sowie Gebrauchtmaschinen. Bei der Bewertung des unter dem Vorratsvermögen ausgewiesenen Warenbestandes werden für Zubehör und Ersatzteile entsprechende Wertabschläge durch systemseitige Abwertungsläufe für eine mangelnde Gängigkeit sowie in Folge eines Niederstwertstests vorgenommen. Forderungen Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 60; Vorjahr TEUR 54), Urlaubsansprüche (TEUR 184; Vorjahr TEUR 79), Personalkosten (TEUR 380; Vorjahr TEUR 458), ausstehende Gutschriften (TEUR 125; Vorjahr TEUR 0) sowie Gewährleistungen (TEUR 328; Vorjahr TEUR 254) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.938 resultieren vor allem aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4.291; Vorjahr TEUR 0) und im Übrigen aus der Ergebnisabführung (TEUR 647; Vorjahr 3.912). Darüber hinaus bestanden im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 68 aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr TEUR 118). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Haftungsverhältnisse Aus Zoll- und sonstigen Garantieverhältnissen bestanden am Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von maximal TEUR 2.574. Das Risiko einer Inanspruchnahme bei den Vertragserfüllungsverpflichtungen wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gering eingeschätzt. Bei den Bürgschaftsverpflichtungen wird aufgrund der aktuell wirtschaftlich guten Verhältnisse des Bürgschaftsnehmers das Risiko der Inanspruchnahme ebenfalls als gering eingeschätzt. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Geschäftsjahresende bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung zum Zweck der Nutzung und Schonung der Liquidität in Höhe von TEUR 1.318 (Vorjahr TEUR 2.548). Diesem Vorteil steht das Risiko der Bindung an eine festgelegte Vertragslaufzeit gegenüber. Davon sind fällig:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2020 und 2023. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Okuma Europe GmbH, Krefeld, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Okuma Corporation, Oguchi-Cho/Japan, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. GewinnverwendungsvorschlagZwischen der Okuma Deutschland GmbH und der Okuma Europe GmbH, Krefeld, besteht seit dem 2. September 2019 ein Ergebnisabführungsvertrag. Der sonst entstehende Jahresüberschuss wird daher an die Okuma Europe GmbH, Krefeld, abgeführt. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Köln, 8. Juni 2020 Die Geschäftsführung Norbert Teeuwen Stefan Vielsäcker Ulrich Herren LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. SEPTEMBER 2019 BIS ZUM 31. MÄRZ 20201. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Okuma Deutschland GmbH (im Folgenden "ODG" genannt) vertreibt als nunmehr seit dem 1. September 2019 einhundertprozentige Tochter der Okuma Europe GmbH, Krefeld, (im Folgenden "OEG" genannt) im Wesentlichen die Produkte der Okuma Corporation, Japan (im Folgenden "OCJ" genannt), mit Schwerpunkt im deutschen Markt. Der deutsche Markt wird vornehmlich direkt mittels angestellter Vertriebsmitarbeiter bearbeitet, die ausschließlich auf Okuma Produkte fokussiert sind. Das Produktprogramm umfasst CNC-Werkzeugmaschinen im Premiumsegment mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen sowie dazugehörige Ersatzteile und produktbezogene Serviceleistungen. Der Hauptsitz der ODG ist in Köln mit Zweigstellen in Langenau bei Ulm und in Possendorf bei Dresden mit entsprechenden Ausstellungsräumen und dort ansässigen Mitarbeiten in den Bereichen Vertrieb, Anwendungstechnik und Verwaltung. Sie dienen der Verbesserung der Marktpräsenz und Kundennähe direkt in den jeweiligen Regionen, aber auch in den umliegenden Bundesländern. Nach dem Rumpfgeschäftsjahr des Vorjahres (1. Januar 2019 bis 31. August 2019) ist auch das zum 31. März 2020 endende Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr für den dann endenden Zeitraum von sieben Monaten, so dass nunmehr ein identisches Geschäftsjahresende im Konzern gegeben ist. Mit einem Gesamtumsatz von EUR 30,2 Mio. endete das Rumpfgeschäftsjahr 2020 der ODG (1. September 2019 bis 31. März 2020) durchaus erfreulich, trotz des sich verschlechternden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes und der sich bereits abzeichnenden Auswirkungen der COVID-19 Pandemie. So lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im letzten Quartal des Kalenderjahres 2019 nur bei 0% und das IfW prognostiziert einen Rückgang von -0,4% für das erste Quartal des Kalenderjahres 2020 1) . Gleichzeitig ging der Import von Werkzeugmaschinen aus Japan um -14% zurück 2) und der weltweite Verbrauch an Werkzeugmaschinen schrumpfte nach vorläufigen Zahlen des VDW und Oxford Economics um -2,8%. Trotz dieses Hintergrundes konnte der Auftragseingang im Speziellen im komplexen Projektgeschäft gesteigert werden, so dass per Ende Februar 2020 zunächst sehr zuversichtlich in das Wirtschaftsjahr 2021 geblickt werden konnte. 2. Ertragslage Bei der Analyse der Ertragslage gilt zu berücksichtigen, dass das diesjährige Geschäftsjahr einen Zeitraum von sieben Monaten umfasst, wohingegen im Vorjahr ein Zeitraum von acht Monaten zu berücksichtigen war. Die Vergleichbarkeit ist damit nicht unmittelbar gegeben. Zwar lag der Jahresumsatz mit EUR 30,2 Mio. rund 15,6% bzw. EUR 5,6 Mio. unter dem Umsatz des Vorjahres, dennoch über den Erwartungen, da aufgrund der oben genannten Rahmenbedingungen eher mit einem deutlicheren Rückgang zu rechnen war. Der Umsatz für Maschinen lag bei EUR 19,5 Mio., für Ersatzteile EUR 6,3 Mio. und Service bei EUR 4,4 Mio. Der Materialaufwand ist um 10,7% bzw. EUR 2,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was grundsätzlich in Einklang mit der Entwicklung der Umsatzerlöse, aber auch auf die Auflösung von Lägern und die erfolgte Rückveräußerung an die OEG zurückzuführen ist. Der Personalaufwand liegt mit EUR 5,3 Mio. unter Berücksichtigung der Dauer des Rumpfwirtschaftsjahres leicht über dem des Vorjahres (EUR 5,9 Mio.). Dies ist auf den Zuwachs an Mitarbeitern von durchschnittlich 109 im Vorjahr auf 128 in diesem Jahr zurückzuführen. Der sonstige betriebliche Aufwand liegt mit EUR 3,9 Mio. aufgrund der Umstrukturierungen im Zusammenhang mit dem Erwerb durch die OEG, die Teilnahme an der diesjährigen Messe EMO und laufenden Ersatzinvestitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung über dem des Vorjahres (EUR 3,4 Mio.). Aufgrund der genannten Effekte lag das Ergebnis vor Ergebnisabführung dann mit EUR 0,6 Mio. auch deutlich unter dem des Vorjahres (EUR 3,9 Mio.). 3. Finanzlage Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Liquiditätslage des Unternehmens stark verbessert, was hauptsächlich auf die Umstellung des Vertriebs und Verzicht auf Lagerhaltung zurückzuführen ist. Zusätzlich kann ODG bei Bedarf auf Bankdarlehen zurückgreifen. Der Bezug von Maschinen und Ersatzteilen erfolgt unverändert nahezu ausschließlich über die OEG. Diese gewährt mehrmonatige Zahlungsziele und damit die erforderliche Vorfinanzierung der durch die ODG vertriebenen Maschinen. Insgesamt bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe EUR 4,9 Mio. gegenüber OEG. Zum 31. August 2019 waren die Verbindlichkeiten gegenüber OEG noch unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6,2 Mio. ausgewiesen. Die vorhandenen Guthaben bei den Kreditinstituten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 3,1 Mio. und haben sich somit gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,1 Mio. erhöht. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme der ODG ist von EUR 15,7 Mio. im Berichtsjahr auf EUR 10,0 Mio. gesunken, was hauptsächlich dem Abbau von Warenbeständen und den Drittforderungen geschuldet ist. Der Warenbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 7,4 Mio. zurückgegangen. Dabei ist der Maschinenbestand inklusive Zubehör von EUR 8,5 Mio. auf EUR 4,1 Mio. gesunken, aber auch die erhaltenen Anzahlungen sind von EUR 5,1 Mio. auf EUR 3,2 Mio. zurückgegangen. Insgesamt ist der Rückgang im Wesentlichen in der Umstellung des Vertriebs und dem künftig angestrebten vollständigen Verzicht auf Lagerhaltung begründet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um EUR 3,4 Mio. zurückgegangen, was insbesondere mit erfolgreicherem Mahnwesen im Zusammenhang steht. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 60 gestiegen und betragen TEUR 433. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 1,2 Mio. (VJ. EUR 1,0 Mio.) wurden wie im Vorjahr im Wesentlichen für sonstige Personalkosten, ausstehende Jahresabschlusskosten, ausstehende Gutschriften, Gewährleistungen sowie für Urlaubsansprüche gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich von EUR 8,7 Mio. um EUR 7,0 Mio. auf EUR 1,7 Mio. Da die OEG weiterhin bedeutsamster Lieferant der ODG ist, sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, wenn auch auf geringerem Niveau, angestiegen. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr (9,7%) auf 15,4% angestiegen. 5. Mitarbeiter Im März 2020 beschäftigte ODG insgesamt 128 Mitarbeiter (August 2019: 109 Mitarbeiter); darin enthalten sind 11 Mitarbeiter, die dem Technologiezentrum in Langenau und 5 Mitarbeiter, die dem Technologiezentrum in Possendorf zugeordnet sind. Im Berichtsjahr ergab sich bei der ODG keine nennenswerte Mitarbeiterfluktuation. Damit kann die ODG weiterhin auf alle wesentlichen Knowhow-Träger zurückgreifen und die in der Vergangenheit aufgebauten Kundenbeziehungen weiter vertiefen. 6. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine nennenswerten Ereignisse ergeben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der ODG hatten. 7. Chancen- und Risikobericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich zu Beginn des Jahres 2020 deutlich eingetrübt. Unsicherheiten durch ungelöste globale Handelskonflikte, die Ungewissheit eines möglichen ungeordneten Brexits, wie auch die unabsehbaren Folgen der COVID 19 Pandemie, dämpfen zurzeit die Investitionstätigkeiten. Eine nachhaltige Rezession und der damit verbundene dramatische Einbruch der Werkzeugmaschinennachfrage ist aber aus unserer Sicht eher unwahrscheinlich. Produktionsverlagerungen nach Osteuropa (EU Subventionen) und Fernost (geringe Fertigungskosten) erscheinen uns als größerer Unsicherheitsfaktor, gleichzeitig aber auch als Chance, sollte sich die Erkenntnis in der Breite durchsetzen, dass globale Lieferketten abreißen und daher auch lokale Lieferanten an Bedeutung gewinnen können. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit dennoch nicht gesehen. ODG strebt nach einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Generierung effizienter kundenspezifischer Lösungen mit entsprechend qualifizierten und spezialisierten Fachkräften. Hierbei liegt der Fokus im Besonderem auf dem technischen Vertrieb (Pre-Sales: Beratung & Projektierung) und dem Service (After Sales: Trouble Shooting & Ersatzteilwesen). Die mit der Abkühlung der Konjunktur einhergehende Entspannung am Arbeitsmarkt birgt für die ODG zusätzlich die Chance, sich antizyklisch mit Fachkräften zu verstärken. So wird sich die ODG im kommenden Wirtschaftsjahr auf die Gewinnung von hochqualifizierten Vertriebsingenieuren im Außendienst und Anwendungstechniker fokussieren. Auch werden weitere personelle Verstärkungen in den Produktbereichen IT, FA und Automatisierung angestrebt. Ziel ist es, damit ein erweitertes technisch anspruchsvolles Kundenklientel mit hohem Automatisierungsgrad zu gewinnen, eine insgesamt höhere Abdeckung des Marktes zu erzielen, um damit schlussendlich weiter Marktanteile zu gewinnen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, die auch das Implementieren von komplexen lokalen Zukaufteilen erfordert, baut die OEG aktuell, hauptsächlich für die ODG, eine neue Montagehalle im Fachbereich Engineering am Standort in Krefeld. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird Mitte 2020 erwartet. Da die ODG per heute nur in relativ geringem Umfang Maschinen und darauf basierende Lösungen an Fertigungsbetriebe liefert, die Komponenten für Verbrennungsmotoren herstellen, ergeben sich durch den Umbruch hin zur Elektromobilität neue Absatzchancen. Die entsprechende Zuliefererindustrie benötigt neuartige Maschinen- und Fertigungskonzepte, um flexibel und wirtschaftlich Teile in kleinen und mittleren Losgrößen zu fertigen. Mit ihrem Wissen und dem entsprechenden Produktportfolio kann die ODG die passenden Lösungen anbieten. Aufgrund der langjährigen Erfahrungen von Okuma im Bereich der Schwerzerspanung und den daraus entwickelten hoch stabilen Großmaschinenkonzepten, plant die ODG auch den infolge des größten Investitionsprojektes zu erwartenden Anstieg der Nachfrage im Bereich der Bahn- und Schienentechnologie abdecken zu können. Darüber hinaus plant die ODG ihre Präsenz in den Wachstumsbranchen Lebensmittelindustrie und Medizintechnik weiter auszubauen. 8. Risikomanagementsystem ODG ist bestrebt, unangemessene Risiken weitestgehend zu vermeiden. Das Risikomanagementsystem von ODG wird stetig auf mögliche Verbesserungen überprüft und relevante Geschäftsrisiken werden kontinuierlich identifiziert und mit Hilfe eines Risikomanagement- und Kontrollsystem gesteuert. Wesentliche Bestandteile dieses Systems sind die Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen an die Muttergesellschaft OEG (und auch OCJ) sowie unser Controlling und Forderungsmanagement. Hierdurch sollen sowohl Geschäfts- als auch mögliche Liquiditätsrisiken minimiert werden. Daten, Geschäftsgeheimnisse und innovative Entwicklungen werden gegen unberechtigte Zugriffe durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Die Mitarbeiterzufriedenheit und eine niedrige Fluktuation minimieren zudem das Risiko eines Knowhow-Verlusts. Als weltweit agierendes Unternehmen ist auch Okuma mit einer Vielzahl möglicher Risiken konfrontiert, die allerdings nur dann bewusst eingegangen werden, wenn dadurch der Unternehmenswert gesteigert werden kann. Geschäftsführung und Gesellschafter werden regelmäßig über Risiken informiert. 9. Prognosebericht Die zum Beginn des Rumpfwirtschaftsjahres aufgestellte Umsatzprognose von EUR 28,9 Mio. wurde erreicht und sogar um EUR 1,3 Mio. übertroffen. Dagegen fiel das EBIT entgegen der Prognose mit EUR 0,6 Mio. geringer als erwartet aus. Insgesamt und insbesondere vor dem Hintergrund der COVID 19 Pandemie sind wir mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2021 (1. April 2020) sind die Auswirkungen der Eindämmungsmaßnahmen gegen COVID 19 zu spüren, die die wirtschaftliche Tätigkeit der ODG wesentlich beeinträchtigen. So gibt es Einschränkungen bei unseren zentralen Kernaktivitäten wie den Einsätzen unserer Kundendiensttechniker und Vertriebsmitarbeiter im Außendienst. Dem dadurch entstehenden Rückgang von Auftragseingängen sowie der daraus resultierenden Minderauslastung der Mitarbeiter wird mit Kurzarbeitsregelung entgegengewirkt. Die Gestaltung der Kurzarbeitsregelung ist flexibel gestaltet, sodass sowohl die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes als auch jederzeitige Aufstockung der Kapazitäten beim Anziehen der Konjunktur gewährleistet ist. Zum Stichtag verfügt die ODG bereits über EUR 13 Mio. Aufträge, was im Vergleich zum Vorjahr per 31. August 2019 unwesentlich geringer ausfällt. Vor diesem Hintergrund und unter der Annahme, dass die Pandemie-Gegenmaßnahmen in absehbarer Zukunft vollständig aufgehoben werden und wir dann unserer Geschäftstätigkeit wieder nachgehen können, rechnen wir für das kommende Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von EUR 32 Mio. für den zwölf Monate umfassenden Zeitraum und mit einem EBIT von EUR 0,1 Mio. In Abhängigkeit von der Länge der Corona-Pandemie kann der Umsatzrückgang jedoch noch höher oder auch etwas geringer ausfallen.
Köln, 8. Juni 2020 Die Geschäftsführung Norbert Teeuwen Stefan Vielsäcker Ulrich Herren
1)
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/ifw-konjunkturprognose-bip-duerfte-2020-schrumpfen/
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