Berlin
Organising Committee - BOC 2009 GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009
Lagebericht
A Grundlagen und Darstellung des
Geschäftsverlaufs
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Die BOC 2009 GmbH ("BOC") wurde am 02.08.2005 als
Organisations-GmbH zur Vorbereitung und Durchführung
der 12. IAAF LEICHTATHLETIK WELTMEISTERSCHAFTEN ("WM
2009") vom 15. bis 23.08.2009 in Berlin
gegründet. Arbeitsgrundlage für die BOC ist das
zwischen dem Rechteinhaber für diese Veranstaltung,
der INTERNATIONAL ASSOCIATION OF ATHLETICS FEDERATIONS
("IAAF") und der von ihr mit der Rechteverwertung
beauftragten DENTSU INC. ("DENTSU") einerseits und dem
DEUTSCHEN LEICHTATHLETIK VERBAND e.V. ("DLV") und dem LAND
BERLIN ("BERLIN") andererseits abgeschlossene Abkommen zur
Veranstaltungsorganisation (EVENT ORGANISATION AGREEMENT
("EOA").
Alleiniger Gesellschafter der BOC ist der DLV, der
einen Kooperations- und Durchführungsvertrag mit
BERLIN und der BOC abgeschlossen hat, der die
Zuständigkeiten sowie Rechte und Pflichten festlegt.
Der Aufsichtsrat wird von der
Gesellschafterversammlung berufen und besteht seit der
Gesellschafterversammlung vom 24.10.2007 aus einem Mitglied
des DLV, einem Mitglied des Landes Berlin und einem
vorgeschlagenen Vertreter mit hervorragender Kenntnis im
Veranstaltungsbereich. BERLIN hat
vereinbarungsgemäß ein Vetorecht in allen
wirtschaftlichen Angelegenheiten.
Die Gesellschafterversammlung beruft weiterhin ein
örtliches Organisationskomitee (Local Organising
Committee ("LOC") zur inhaltlichen Beratung der BOC.
Der Aufsichtsrat bestimmt ein Kuratorium, dem
hervorragende Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens angehören, die die BOC beraten und zur
Verwirklichung der Geschäftsziele beitragen sollen.
Das Gremium trat letztmals 28.06.2010 zusammen.
Mit der Planung und Durchführung des Projektes
Sporttechnik im Rahmen der WM 2009, d.h. aller
Vorbereitungsmaßnahmen und -tätigkeiten für
die Wettkämpfe im Stadion und auf der Straße
gemäß dem Regelwerk der IAAF und den Vorgaben
der IAAF hierzu, sowie dessen Finanzierung, wurde
abschließend von den Partnern des
Kooperationsvertrages der DLV beauftragt. Das Projekt wird
aus Zuwendungen des Landes Berlin finanziert, die vom DLV
in eigener Zuständigkeit direkt bei der
zuständigen Senatsverwaltung beantragt und abgerechnet
werden, aber im Gesamtwirtschaftsplan der Veranstaltung
enthalten sind.
Nach der erfolgreichen Durchführung der WM 2009
hat die Gesellschafterversammlung am 14.06.2010 die
Auflösung der Gesellschaft zum 30.06.2010 beschlossen.
Der Aufsichtsrat und das LOC waren aufzulösen, die
Mitglieder des Aufsichtsrates und des LOCs abzuberufen
sowie ein Liquidator zu bestellen.
Finanzierung
Ziel der BOC ist die Erwirtschaftung von Eigenmitteln
zur Finanzierung des Gesamtwirtschaftsplanes über die
Vermarktung der nationalen Rechte an der Veranstaltung und
dem Ticketverkauf. BERLIN trägt zur Absicherung des
Gesamtwirtschaftsplanes mit einer Zuwendung von bis zu 20,0
Mio€ bei. Hiervon entfällt ein Teilbetrag von
17,5 Mio€ auf die Vorbereitung und Durchführung
der Veranstaltung durch die BOC. Der Restbetrag von bis zu
2.500 T€ entfällt auf die Sporttechnik im
Verantwortungsbereich des DLV. Die Zuwendung wird
ausschließlich nach den zuwendungsrechtlichen
Vorschriften des Landes Berlin in der Form einer
Fehlbedarfsfinanzierung gewährt.
Das wirtschaftliche Risiko bezogen auf die
Vorbereitung und Durchführung der WM 2009 trägt
die BOC. Der BOC stehen die veranstaltungsbezogenen
Einnahmen aus dem Verkauf der nationalen Rechte an der WM
2009 sowie aus dem Ticketverkauf zu. Die BOC ist nach dem
Kooperationsabkommen verpflichtet, etwaige Gewinne in
erster Linie zur Rückzahlung der von BERLIN
gewährten Zuwendungen zu verwenden.
Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf des Jahres 2009 war
geprägt von der finalen Organisation und erfolgreichen
Durchführung der WM Berlin 2009 und der
anschließenden finanziellen Abwicklung der
Veranstaltung. Im Vordergrund stand dabei die
Förderung einer positiven Einnahmen-Entwicklung mit
Ticket-Verkauf, Marketing-Akquise und Commercial
Hospitality-Verkauf. Es galt aber auch weiterhin, die
Planungen auf der Ausgaben-Seite möglichst im Griff zu
behalten.
Abhängig von der Einnahmen-Entwicklung wurden im
Jahr 2009 die Promotion-Aktivitäten entsprechend
angepasst. Hier bestand die Gefahr, dass sich die
vorhandene Finanz- und Wirtschaftskrise möglicherweise
auf den Verkauf der Tickets auswirken würde.
Zudem konnten bis zum 30.06.2009 noch weitere
Sponsoren und Förderer für die WM gewonnen
werden.
Besonders das erste Halbjahr 2009 war außerdem
geprägt von der Organisation und Schulung der der
vielen freiwilligen Volunteers, die während der WM im
Einsatz waren.
Eine ursprünglich für das Jahr 2008
vorgesehene IAAF-Council-Sitzung wurde im März 2009
durchgeführt.
Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2009 verlief
insgesamt planmäßig. Es gab zu keiner Zeit einen
Liquiditätsengpass und die Gesellschaft war jederzeit
in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen
nachzukommen.
B Darstellung der
Finanzlage/Personalbereich
Finanzlage
Der vom Aufsichtsrat auf Vorschlag der
Geschäftsführung beschlossene Wirtschaftsplan
für das Geschäftsjahr 2009 sah Ausgaben (netto)
in Höhe von 30,02 Mio€ vor, die durch eine
Zuwendung des Landes Berlin in Höhe von 13,686
Mio€, Vermarktungseinnahmen von 6,209 Mio€ sowie
weiteren Einnahmen aus dem Ticketverkauf in Höhe von
10,125 Mio€ finanziert werden sollten.
Die Umsatzserlöse im Jahr 2009 betrugen 25,023
Mio€.
Als größte Erlösposten fielen dabei
die Einnahmen aus dem Ticketverkauf mit 13,744 Mio€,
aus Sponsoring mit 4,780 Mio€ und aus Hospitality mit
1,094 Mio € aus.
Die Ausgaben waren in 2009 geringer als im
Wirtschaftsplan vorgesehen.
So mussten von den im Wirtschaftsplan vorgesehenen
13,686 Mio€ Zuwendungen des Landes Berlin nur 7,604
Mio€ eingesetzt werden.
Weiterhin konnten im Jahr 2009 projektbezogene
Fördermittel generiert werden.
Das Bundesministerium für Inneres bezuschusste
das Kulturprogramm der BOC mit öffentlichen Mitteln in
Höhe von 2,500 Mio€. Die von der BOC im Vorfeld
der WM durchgeführten Trainingcamps wurden im Rahmen
der Förderung von Sportbeziehungen zu Ländern der
Dritten Welt, mit Ländern Osteuropas und der Mongolei
im Rahmen der Auswärtigen Kulturpolitik aus Mitteln
des Auswärtigen Amtes bezuschusst. Die bewilligten
Mittel beliefen sich auf 585 T€.
Darüber hinaus wurde mit der Firma Samsung ein
Sponsor, der die Organisation des Kultur-programms mit
einem Betrag von 300 T€ förderte, gewonnen.
Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2009 weist
einen Jahresüberschuss in Höhe von 0 T€ aus.
Personal- und Sozialbereich
Während der Weltmeisterschaften vom 15.08.2009
bis zum 23.08.2009 betrug der Personalstand der BOC 2009
GmbH 31 Angestellte, 2 geringfügig Beschäftigte
und 4 Honorarkräfte.
Im Anschluss an die Weltmeisterschaft wurde das
Personal auf der Grundlage auslaufender Verträge
sukzessive abgebaut. Zum 31.12.2009 betrug der
Personalstand der BOC 2009 GmbH 10 Angestellte, 1
geringfügig Beschäftigte.
C Prognose und Risiko
Geschäftsverlauf
Nach der erfolgreichen Durchführung und der
abgeschlossenen Nachweisprüfung durch den
Zuwendungsgeber kann die Gesellschaft im Jahr 2010
aufgelöst werden und befindet sich seit 01.07.2010 in
Liquidation. Zum Liquidator wurde Herr Norbert Brenner
bestellt.
Die Abwicklung der Geschäfte nach der
Durchführung der WM bis heute verlief
planmäßig, das Büro in Berlin wurde
aufgelöst, die Nachweisführung für den
Zuwendungsgeber ist abgeschlossen, zu keiner Zeit gab es
einen Liquiditätsengpass. Die Gesellschaft ist allen
Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Mit einer
letzten Aufsichtsratssitzung am 28.06.2010 wurden der
Aufsichtsrat, das LOC und das Kuratorium sowie die beiden
Geschäftsführer entlastet und abberufen.
Finanzlage
Der Wirtschaftsplan 2010 wurde vom Aufsichtsrat auf
Vorschlag der Geschäftsführung zur Kenntnis
genommen.
Die Finanzierung erfolgt über
Zahlungseingänge aus Forderungen 2009 sowie über
Verkaufserlöse aus Anlagevermögen.
Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 28.06.2010
konnte festgehalten werden, dass die in Aussicht gestellten
öffentlichen Mittel (350 T€) seitens der BOC im
Jahr 2010 nicht beansprucht werden müssen.
Personalbereich
Der Personalbestand wurde 2010 plangemäß
weiter abgebaut. Mit der Bestellung eines Liquidators zum
01.07.2010 beträgt der Personalstand 1 Angestellte und
2 geringfügig Beschäftigte. Bis zum 30.11.2010
wird das Personal bis auf den Liquidator die Gesellschaft
verlassen haben.
Berlin, 30.09.2010
Gez. Norbert
Brenner
Liquidator
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
52.673,00 |
353.376,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
274,00 |
234.494,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
274,00 |
234.494,00 |
| II.
Sachanlagen |
52.399,00 |
118.882,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
52.399,00 |
118.882,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.946.645,40 |
6.167.933,94 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
27.958,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.602.393,56 |
4.602.303,01 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.602.393,56 |
4.602.303,01 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
574.732,94 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
3.344.251,84 |
1.537.672,93 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
39.347,88 |
7.629,44 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
6.038.666,28 |
6.528.939,38 |
Passiva
|
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
| A.
Eigenkapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
0,00 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
92.020,88 |
963.696,37 |
| C.
Rückstellungen |
155.250,00 |
83.861,00 |
| D.
Verbindlichkeiten |
5.766.395,40 |
5.456.382,01 |
| 1.
sonstige Verbindlichkeiten |
5.766.395,40 |
5.456.382,01 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
5.766.395,40 |
582.801,80 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
6.038.666,28 |
6.528.939,38 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR |
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
33.495.119,72 |
3.525.630,71 |
| 2.
Personalaufwand |
1.841.447,86 |
1.236.439,04 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.564.141,34 |
1.058.421,49 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
277.306,52 |
178.017,55 |
| 3.
Abschreibungen |
308.046,39 |
413.580,80 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
308.046,39 |
413.580,80 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
31.398.664,69 |
1.914.892,50 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
63.337,59 |
50.596,05 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
29,00 |
0,00 |
| 7.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
10.269,37 |
11.314,42 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
9.568,79 |
10.927,62 |
| 9.
sonstige Steuern |
700,58 |
386,80 |
| 10.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
0,00 |
Anhang
1.
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Berlin Organising Comm. 2009
GmbH wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in
der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang
ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der
Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung
gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere
Kapitalgesellschaft.
2.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
einschließlich steuerrechtlicher
Maßnahmen
2.1
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den
unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige
Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste
Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von Euro 1.000,00 wurden im Jahr des
Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt. Sofern die Tageswerte über den
Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die
Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
2.2
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
2.3
Grundlagen für die Umrechnung von
Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet
wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet.
Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei
Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten
darüber lag, ist dieser angesetzt.
2.4
Abschreibungen des Geschäftsjahres nach allein
steuerrechtlichen Vorschriften
In den Abschreibungen sind Euro 308.046,39
Abschreibungen für das Anlagevermögen und Euro
0,00 für das Umlaufvermögen nach den steuerlichen
Vorschriften enthalten.
3.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung
3.1
Bruttoanlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
3.2
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
3.3
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern betreffen ausschließlich das
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.
3.4
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2010 festgestellt.
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2010 gebilligt.
Der Jahresüberschuss beträgt Euro 0,00.
4.
Sonstige Pflichtangaben
4.1
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Erster
Geschäftsführer:
|
Heinrich Clausen
|
ausgeübter Beruf:
|
Event-Manager
|
Weitere
Geschäftsführer:
|
Frank Hensel
|
ausgeübter Beruf:
|
Event-Manager
|
Die Geschäftsführer wurden zum 30.06.2010
entlastet und abberufen.
Die Gesellschaft wurde zum 01.07.2010 aufgelöst
und befindet sich seitdem in Liquidation.
Zum Liquidator wurde Herr Norbert Brenner bestellt.
4.2
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane
Aufsichtsrat
Vorsitzender: Dr. Clemens Prokop (Präsident des
DLV)
Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Erhart
Körting (Senator des Landes Berlin)
Weiteres Mitglied: Wilfried Spronk
Der Aufsichtsrat wurde zum 30.06.2010 entlastet
und abberufen.
4.3
Vergütungen der Geschäftsführer
Als Vergütung für die geleisteten
Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 139.000,04
Beträge gewährt.
4.4
Vergütungen der Mitglieder der
Unternehmensorgane
Als Vergütung für die geleisteten
Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 0,00
Beträge gewährt.
Die Vergütungen betreffen im Einzelnen:
Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit Euro
0,00 vergütet.
4.5
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahrs im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
Zahl
|
Arbeiter
|
0,00
|
Angestellte
|
31,00
|
leitende Angestellte
|
0,00
|
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
0,00
|
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
2,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
33,00
|
4.6
Unterschrift der Geschäftsleitung
Berlin, 17. Dezember
Gez. Norbert Brenner
Liquidator
Anlagespiegel
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
|
|
|
Stand 01.01.2009
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
Abgänge
|
Stand 31.12.2009
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
788.501,30
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
788.501,30
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
788.501,30
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
788.501,30
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsaustattungen
|
296.657,90
|
25.858,39
|
0,00
|
97.299,64
|
225.216,65
|
Summa Sachanlagen
|
296.657,90
|
25.858,39
|
0,00
|
97.299,64
|
225.216,65
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.085.159,20
|
25.858,39
|
0,00
|
97.299,64
|
1.013.717,95
|
|
Abschreibungen
|
|
|
|
|
|
Stand 01.01.2009
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
Abgänge
|
Stand 31.12.2009
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
554.007,30
|
234.220,00
|
0,00
|
0,00
|
788.237,30
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
554.007,30
|
234.220,00
|
0,00
|
0,00
|
788.227,30
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsaustattungen
|
177.775,90
|
73.826,39
|
0,00
|
78.784,64
|
172.817,65
|
Summa Sachanlagen
|
177.775,90
|
73.826,39
|
0,00
|
78.784,64
|
172.817,65
|
Summe
Anlagevermögen
|
731.783,20
|
308.046,39
|
0,00
|
78.784,64
|
961.044,95
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Stand 31.12.2009
|
Stand 31.12.2008
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
|
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
274,00
|
234.494,00
|
|
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
274,00
|
234.494,00
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsaustattungen
|
0,00
|
52.399,00
|
118.882,00
|
|
|
Summa Sachanlagen
|
0,00
|
52.399,00
|
118.882,00
|
|
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
52.673,00
|
353.376,00
|
|
|
Berichtsprüfung
Bestätigungsvermerk
An die Berlin Organising Committee - BOC 2009 GmbH:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Berlin Organising Committee - BOC 2009 GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember
2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung
von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung
der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der Geschäftsführung sowie
die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der
Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 17. Dezember 2010
audalis
NOTAX GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dr. Michael
Kohler Andreas Beyer
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
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