Berlin Organising Committee - BOC 2009 GmbHLiquidiert

14053 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 98839
Eingetragen
14.10.2005
Branche
Betrieb von SportanlagenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Gegenstand
Die Vorbereitung und Durchführung der 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August 2009 in Berlin.

Historie

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Management

NameRolle
Norbert Brenner
seit 9.7.2010
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berlin Organising Committee - BOC 2009 GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht


A Grundlagen und Darstellung des Geschäftsverlaufs

Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Die BOC 2009 GmbH ("BOC") wurde am 02.08.2005 als Organisations-GmbH zur Vorbereitung und Durchführung der 12. IAAF LEICHTATHLETIK WELTMEISTERSCHAFTEN ("WM 2009")  vom 15. bis 23.08.2009 in Berlin gegründet. Arbeitsgrundlage für die BOC ist das zwischen dem Rechteinhaber für diese Veranstaltung, der INTERNATIONAL ASSOCIATION OF ATHLETICS FEDERATIONS ("IAAF") und der von ihr mit der Rechteverwertung beauftragten DENTSU INC. ("DENTSU") einerseits und dem DEUTSCHEN LEICHTATHLETIK VERBAND e.V. ("DLV") und dem LAND BERLIN ("BERLIN") andererseits abgeschlossene Abkommen zur Veranstaltungsorganisation (EVENT ORGANISATION AGREEMENT ("EOA").

Alleiniger Gesellschafter der BOC ist der DLV, der einen Kooperations- und Durchführungsvertrag mit BERLIN und der BOC abgeschlossen hat, der die Zuständigkeiten sowie Rechte und Pflichten festlegt.

Der Aufsichtsrat wird von der Gesellschafterversammlung berufen und besteht seit der Gesellschafterversammlung vom 24.10.2007 aus einem Mitglied des DLV, einem Mitglied des Landes Berlin und einem vorgeschlagenen Vertreter mit hervorragender Kenntnis im Veranstaltungsbereich. BERLIN hat vereinbarungsgemäß ein Vetorecht in allen wirtschaftlichen Angelegenheiten.

Die Gesellschafterversammlung beruft weiterhin ein örtliches Organisationskomitee (Local Organising Committee ("LOC") zur inhaltlichen Beratung der BOC. 

Der Aufsichtsrat bestimmt ein Kuratorium, dem hervorragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angehören, die die BOC beraten und zur Verwirklichung der Geschäftsziele beitragen sollen. Das Gremium trat letztmals 28.06.2010  zusammen.
Mit der Planung und Durchführung des Projektes Sporttechnik im Rahmen der WM 2009, d.h. aller Vorbereitungsmaßnahmen und -tätigkeiten für die Wettkämpfe im Stadion und auf der Straße gemäß dem Regelwerk der IAAF und den Vorgaben der IAAF hierzu, sowie dessen Finanzierung, wurde abschließend von den Partnern des Kooperationsvertrages der DLV beauftragt. Das Projekt wird aus Zuwendungen des Landes Berlin finanziert, die vom DLV in eigener Zuständigkeit direkt bei der zuständigen Senatsverwaltung beantragt und abgerechnet werden, aber im Gesamtwirtschaftsplan der Veranstaltung enthalten sind.

Nach der erfolgreichen Durchführung der WM 2009 hat die Gesellschafterversammlung am 14.06.2010 die Auflösung der Gesellschaft zum 30.06.2010 beschlossen. Der Aufsichtsrat und das LOC waren aufzulösen, die Mitglieder des Aufsichtsrates und des LOCs abzuberufen sowie ein Liquidator zu bestellen.


Finanzierung
Ziel der BOC ist die Erwirtschaftung von Eigenmitteln zur Finanzierung des Gesamtwirtschaftsplanes über die Vermarktung der nationalen Rechte an der Veranstaltung und dem Ticketverkauf. BERLIN trägt zur Absicherung des Gesamtwirtschaftsplanes mit einer Zuwendung von bis zu 20,0 Mio€ bei. Hiervon entfällt ein Teilbetrag von 17,5 Mio€ auf die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung durch die BOC. Der Restbetrag von bis zu 2.500 T€ entfällt auf die Sporttechnik im Verantwortungsbereich des DLV. Die Zuwendung wird ausschließlich nach den zuwendungsrechtlichen Vorschriften des Landes Berlin in der Form einer Fehlbedarfsfinanzierung gewährt.

Das wirtschaftliche Risiko bezogen auf die Vorbereitung und Durchführung der WM 2009 trägt die BOC. Der BOC stehen die veranstaltungsbezogenen Einnahmen aus dem Verkauf der nationalen Rechte an der WM 2009 sowie aus dem Ticketverkauf zu. Die BOC ist nach dem Kooperationsabkommen verpflichtet, etwaige Gewinne in erster Linie zur Rückzahlung der von BERLIN gewährten Zuwendungen zu verwenden.

Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf des Jahres 2009 war geprägt von der finalen Organisation und erfolgreichen Durchführung der WM Berlin 2009 und der anschließenden finanziellen Abwicklung der Veranstaltung. Im Vordergrund stand dabei die Förderung einer positiven Einnahmen-Entwicklung mit Ticket-Verkauf, Marketing-Akquise und Commercial Hospitality-Verkauf. Es galt aber auch weiterhin, die Planungen auf der Ausgaben-Seite möglichst im Griff zu behalten.
Abhängig von der Einnahmen-Entwicklung wurden im Jahr 2009 die Promotion-Aktivitäten entsprechend angepasst. Hier bestand die Gefahr, dass sich die vorhandene Finanz- und Wirtschaftskrise möglicherweise auf den Verkauf der Tickets auswirken würde.
Zudem konnten bis zum 30.06.2009 noch weitere Sponsoren und Förderer für die WM gewonnen werden.
Besonders das erste Halbjahr 2009 war außerdem geprägt von der Organisation und Schulung der der vielen freiwilligen Volunteers, die während der WM im Einsatz waren.
Eine ursprünglich für das Jahr 2008 vorgesehene IAAF-Council-Sitzung wurde im März 2009 durchgeführt.
Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2009 verlief insgesamt planmäßig. Es gab zu keiner Zeit einen Liquiditätsengpass und die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

B Darstellung der Finanzlage/Personalbereich                 

Finanzlage
Der vom Aufsichtsrat auf Vorschlag der Geschäftsführung beschlossene Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2009 sah Ausgaben (netto) in Höhe von 30,02 Mio€ vor, die durch eine Zuwendung des Landes Berlin in Höhe von 13,686 Mio€, Vermarktungseinnahmen von 6,209 Mio€ sowie weiteren Einnahmen aus dem Ticketverkauf in Höhe von 10,125 Mio€ finanziert werden sollten.

Die Umsatzserlöse im Jahr 2009 betrugen 25,023 Mio€.
Als größte Erlösposten fielen dabei die Einnahmen aus dem Ticketverkauf mit 13,744 Mio€, aus Sponsoring mit 4,780 Mio€ und aus Hospitality mit 1,094 Mio € aus.
Die Ausgaben waren in 2009 geringer als im Wirtschaftsplan vorgesehen.
So mussten von den im Wirtschaftsplan vorgesehenen 13,686 Mio€ Zuwendungen des Landes Berlin nur 7,604 Mio€ eingesetzt werden.

Weiterhin konnten im Jahr 2009 projektbezogene Fördermittel generiert werden.
Das Bundesministerium für Inneres bezuschusste das Kulturprogramm der BOC mit öffentlichen Mitteln in Höhe von 2,500 Mio€. Die von der BOC im Vorfeld der WM durchgeführten Trainingcamps wurden im Rahmen der Förderung von Sportbeziehungen zu Ländern der Dritten Welt, mit Ländern Osteuropas und der Mongolei im Rahmen der Auswärtigen Kulturpolitik aus Mitteln des Auswärtigen Amtes bezuschusst. Die bewilligten Mittel beliefen sich auf 585 T€.
Darüber hinaus wurde mit der Firma Samsung ein Sponsor, der die Organisation des Kultur-programms mit einem Betrag von 300 T€ förderte, gewonnen.

Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2009 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 0 T€ aus.

Personal- und Sozialbereich
Während der Weltmeisterschaften vom 15.08.2009 bis zum 23.08.2009 betrug der Personalstand der BOC 2009 GmbH 31 Angestellte, 2 geringfügig Beschäftigte und 4 Honorarkräfte.

Im Anschluss an die Weltmeisterschaft wurde das Personal auf der Grundlage auslaufender Verträge sukzessive abgebaut. Zum 31.12.2009 betrug der Personalstand der BOC 2009 GmbH 10 Angestellte, 1 geringfügig Beschäftigte.

C Prognose und Risiko

Geschäftsverlauf
Nach der erfolgreichen Durchführung und der abgeschlossenen Nachweisprüfung durch den Zuwendungsgeber kann die Gesellschaft im Jahr 2010 aufgelöst werden und befindet sich seit 01.07.2010 in Liquidation. Zum Liquidator wurde Herr Norbert Brenner bestellt.
Die Abwicklung der Geschäfte nach der Durchführung der WM bis heute verlief planmäßig, das Büro in Berlin wurde aufgelöst, die Nachweisführung für den Zuwendungsgeber ist abgeschlossen, zu keiner Zeit gab es einen Liquiditätsengpass. Die Gesellschaft ist allen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen.  Mit einer letzten Aufsichtsratssitzung am 28.06.2010 wurden der Aufsichtsrat, das LOC und das Kuratorium sowie die beiden Geschäftsführer entlastet und abberufen.

Finanzlage
Der Wirtschaftsplan 2010 wurde vom Aufsichtsrat auf Vorschlag der Geschäftsführung zur Kenntnis genommen.
Die Finanzierung erfolgt über Zahlungseingänge aus Forderungen 2009 sowie über Verkaufserlöse aus Anlagevermögen.

Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 28.06.2010 konnte festgehalten werden, dass die in Aussicht gestellten öffentlichen Mittel (350 T€) seitens der BOC im Jahr 2010 nicht beansprucht werden müssen.

Personalbereich
Der Personalbestand wurde 2010 plangemäß weiter abgebaut. Mit der Bestellung eines Liquidators zum 01.07.2010 beträgt der Personalstand 1 Angestellte und 2 geringfügig Beschäftigte. Bis zum 30.11.2010 wird das Personal bis auf den Liquidator die Gesellschaft verlassen haben.

Berlin, 30.09.2010
 
Gez. Norbert Brenner      
Liquidator      
  

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 52.673,00 353.376,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 274,00 234.494,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 274,00 234.494,00
II. Sachanlagen 52.399,00 118.882,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.399,00 118.882,00
B. Umlaufvermögen 5.946.645,40 6.167.933,94
I. Vorräte 0,00 27.958,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.602.393,56 4.602.303,01
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.602.393,56 4.602.303,01
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 574.732,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.344.251,84 1.537.672,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.347,88 7.629,44
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.038.666,28 6.528.939,38

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 25.000,00 25.000,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 92.020,88 963.696,37
C. Rückstellungen 155.250,00 83.861,00
D. Verbindlichkeiten 5.766.395,40 5.456.382,01
1. sonstige Verbindlichkeiten 5.766.395,40 5.456.382,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.766.395,40 582.801,80
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.038.666,28 6.528.939,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 33.495.119,72 3.525.630,71
2. Personalaufwand 1.841.447,86 1.236.439,04
a) Löhne und Gehälter 1.564.141,34 1.058.421,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 277.306,52 178.017,55
3. Abschreibungen 308.046,39 413.580,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 308.046,39 413.580,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 31.398.664,69 1.914.892,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.337,59 50.596,05
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29,00 0,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.269,37 11.314,42
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 9.568,79 10.927,62
9. sonstige Steuern 700,58 386,80
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

 
1. Allgemeine Angaben
 
Der Jahresabschluss der Berlin Organising Comm. 2009 GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher
 Maßnahmen
 
2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
 
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
 
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
 
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

2.4 Abschreibungen des Geschäftsjahres nach allein steuerrechtlichen Vorschriften
 
In den Abschreibungen sind Euro 308.046,39 Abschreibungen für das Anlagevermögen und Euro 0,00 für das Umlaufvermögen nach den steuerlichen Vorschriften enthalten.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und
 Verlustrechnung
 
3.1 Bruttoanlagenspiegel
 
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3.2 Geschäftsjahresabschreibung
 
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3.3 Steuern vom Einkommen und Ertrag
 
Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

3.4 Feststellung des Jahresabschlusses
 
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2010 festgestellt.

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2010 gebilligt.

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 0,00.

4. Sonstige Pflichtangaben
 
4.1 Namen der Geschäftsführer
 
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
  

Erster Geschäftsführer:
Heinrich Clausen
ausgeübter Beruf:
Event-Manager
Weitere Geschäftsführer:
Frank Hensel
ausgeübter Beruf:
Event-Manager


Die Geschäftsführer wurden zum 30.06.2010 entlastet und abberufen.
Die Gesellschaft wurde zum 01.07.2010 aufgelöst und befindet sich seitdem in Liquidation.
Zum Liquidator wurde Herr Norbert Brenner bestellt.

4.2 Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane
 
Aufsichtsrat

Vorsitzender: Dr. Clemens Prokop (Präsident des DLV)
Stellvertretender Vorsitzender:  Dr. Erhart Körting (Senator des Landes Berlin)
Weiteres Mitglied: Wilfried Spronk

 Der Aufsichtsrat wurde zum 30.06.2010 entlastet und abberufen.

4.3 Vergütungen der Geschäftsführer
 
Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 139.000,04 Beträge gewährt.

4.4 Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane
 
Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 0,00 Beträge gewährt.

Die Vergütungen betreffen im Einzelnen:

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit Euro 0,00 vergütet.

4.5 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
 
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
  

Arbeitnehmergruppen
Zahl
Arbeiter
0,00
Angestellte
31,00
leitende Angestellte
0,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
0,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
33,00
 


4.6 Unterschrift der Geschäftsleitung
 
Berlin, 17. Dezember

 Gez. Norbert Brenner
 Liquidator
  

Anlagespiegel

 
Anschaffungs- und Herstellungskosten
 
 
 
Stand 01.01.2009
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12.2009
 
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen
 
 
 
 
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
788.501,30
0,00
0,00
0,00
788.501,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
788.501,30
0,00
0,00
0,00
788.501,30
II. Sachanlagen
 
 
 
 
 
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattungen
296.657,90
25.858,39
0,00
97.299,64
225.216,65
Summa Sachanlagen
296.657,90
25.858,39
0,00
97.299,64
225.216,65
Summe Anlagevermögen
1.085.159,20
25.858,39
0,00
97.299,64
1.013.717,95
 
Abschreibungen
 
 
 
 
 
Stand 01.01.2009
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12.2009
 
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen
 
 
 
 
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
554.007,30
234.220,00
0,00
0,00
788.237,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
554.007,30
234.220,00
0,00
0,00
788.227,30
II. Sachanlagen
 
 
 
 
 
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattungen
177.775,90
73.826,39
0,00
78.784,64
172.817,65
Summa Sachanlagen
177.775,90
73.826,39
0,00
78.784,64
172.817,65
Summe Anlagevermögen
731.783,20
308.046,39
0,00
78.784,64
961.044,95
 
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Stand 31.12.2009
Stand 31.12.2008
 
 
 
EUR
EUR
EUR
 
 
A. Anlagevermögen
 
 
 
 
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
274,00
234.494,00
 
 
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
274,00
234.494,00
 
 
II. Sachanlagen
 
 
 
 
 
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattungen
0,00
52.399,00
118.882,00
 
 
Summa Sachanlagen
0,00
52.399,00
118.882,00
 
 
Summe Anlagevermögen
0,00
52.673,00
353.376,00
 
 

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk


An die Berlin Organising Committee - BOC 2009 GmbH:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Berlin Organising Committee - BOC 2009 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Berlin, den 17. Dezember 2010


         audalis
         NOTAX GmbH
         Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
         Steuerberatungsgesellschaft


     Dr. Michael Kohler   Andreas Beyer
     Wirtschaftsprüfer   Wirtschaftsprüfer


Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf unserer vorherigen Einwilligung, falls hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert wird oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird.

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