DMA Logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Lohölter seit 8.7.2024 | Prokura |
Anna-Lisa Steden-Günther seit 7.2.2022 | Geschäftsführer |
Kerstin Schindler seit 18.7.2007 | Prokura |
Frank Walter Steden seit 2.4.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Steden Business Consulting GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steden Logistik GmbHUnnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023BILANZ ZUM 30. NOVEMBER 2023STEDEN LOGISTIK GMBH, UNNAAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23STEDEN LOGISTIK GMBH, UNNAI. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Steden Logistik GmbH mit Sitz in Unna ist in dem Handelsregister beim Amtsgericht Hamm unter der Registernummer 3928 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Steden Logistik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Nach § 286 (2) HGB entfällt somit die nach § 285 Nr. 4 HGB vorgeschriebene Aufgliederung der Umsatzerlöse im Anhang. Das Geschäftsjahr weicht vom Kalenderjahr ab. Es beginnt am 01. Dezember eines jeden Jahres und endet am 30. November des darauffolgenden Jahres. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden entsprechend der steuerlichen Vorschrift bilanziert und bis zu 800,00 € analog zu § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden ebenfalls zu den Anschaffungskosten bewertet. Vorräte werden bei Zugang mit den Anschaffungskosten bewertet; ist der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger, so wird dieser angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, soweit diese Forderungen darstellen, werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechte Abgrenzung von anteiligen Aufwendungen, die auf den Zeitraum nach dem 30. November 2023 entfallen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen für zwei Mitarbeiter erfolgte nach einer Anwartschaftsbarwertmethode. Die Abzinsung erfolgte nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank. Rentensteigerungen wurden mit 2% bemessen; Gehaltssteigerungen werden nicht erwartet. Für die biometrischen Annahmen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs.1 Satz 1 EGHGB, den Zuführungsbetrag der Rückstellung aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen bis spätestens zum 31. Dezember 2024 mit zumindest einem Fünfzehntel in jedem Geschäftsjahr anzusammeln, wurde Gebrauch gemacht. Der Zuführungsbetrag beläuft sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf EUR 2.085,00. Aufgrund der Wahlrechtsausübung beläuft sich der nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf EUR 4.171,00. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde für die Berechnung ein durchschnittlicher Zinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,72 % zu Grunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag im Sinne von § 253 Abs.6 HGB beläuft sich auf EUR 1.026,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle weiteren dem Grunde und der Höhe nach ungewissen Verpflichtungen, die auf Vorgänge im Geschäftsjahr zurückzuführen sind, gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten werden mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind ebenfalls dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht vorgenommen worden. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 250 (Vorjahr: TEUR 247) enthalten. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Verbindlichkeiten von TEUR 350,0 (Vorjahr: TEUR 550,0 eine Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 136 Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 3 Teilzeitbeschäftigte. Die Arbeitnehmer setzen sich zusammen aus 32 Angestellten im kaufmännischen Bereich und 104 gewerblichen Arbeitnehmern (Lager, Berufskraftfahrer u. ä.), davon 3 Teilzeitbeschäftigte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen "Sonstige finanzielle Verpflichtungen" aus Leasing- und Mietverträgen für Fahrzeuge sowie aus Immobilienmietverträgen. Die Leasing- und Mietverträge für Mobilien haben grundsätzlich eine Laufzeit von ein bis drei Jahren und wurden sowohl mit fremden Leasinggebern als auch mit verbundenen Unternehmen abgeschlossen. Die betreffenden Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 550, wovon voraussichtlich TEUR 549 auf 2024, TEUR 1 auf das Jahr 2024 entfallen. Die Mietverträge für Immobilien sind sowohl mit fremden Vermietern als auch mit verbundenen Unternehmen abgeschlossen. Die jährliche Verpflichtung daraus beläuft sich auf TEUR 370, davon entfällt auf verbundene Unternehmen TEUR 216. Nachtragsbericht Es gab keine besonderen Vorgänge nach dem Abschlussstichtag. Ergebnisverwendung Die Gesellschafterversammlung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022/2023 Herr Frank Steden und Frau Anna Steden. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbliebt gem. § 286 Abs. 4 HGB.
Unna, 8. Februar 2024 gez. Frank Steden gez. Anna Steden Geschäftsführung Der Jahresabschluss zum 31.11.2023 wurde am 18.03.2024 festgestellt.
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23STEDEN LOGISTIK GMBH, UNNAI. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Steden Logistik GmbH mit Sitz in Unna ist ein mittelständisches Logistikunternehmen, welches sich in die Geschäftsbereiche "konventionelle Spedition" und "Kontraktlogistik" aufteilt. Im Bereich der konventionellen Spedition werden von den Standorten Unna und Wickede aus Transporte mit eigenen Fahrzeugen für einen breiten Kundenstamm ausgeführt. In der Kontraktlogistik, mit Sitz in Leipzig, liegt der Fokus auf dem Bereich der "Stahllogistik" bei unseren Kunden direkt vor Ort. Diese wird an den Standorten Bad Oldesloe, Rostock, Landsberg, Zwickau und Brehna betrieben. Zu den Grundlagen des Unternehmens zählt auch die gesellschaftsrechtliche Beteiligung der Steden Business Consulting GmbH als Muttergesellschaft der Steden Logistik GmbH an der E.L.V.I.S. AG "Europäischer Ladungsverbund internationaler Spediteure", ein Zusammenschluss nationaler und internationaler Speditionen. Seit April 2021 zählt auch die Beteiligung an dem paneuropäischen Transportnetzwerk Paneco AG hierzu. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Jahr 2023 war durch ein gemischtes Bild gekennzeichnet. Zu Beginn des Jahres deuteten positive Konjunkturindikatoren auf eine solide Binnennachfrage und eine stabile Beschäftigungslage hin. Allerdings wurden diese positiven Anzeichen durch externe Faktoren gedämpft, darunter Handelskonflikte und geopolitische Unsicherheiten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete ein moderates Wachstum, blieb jedoch hinter den Prognosen zurück, hauptsächlich aufgrund einer verlangsamten Exportdynamik und globaler Handelsunsicherheiten. Die Binnenwirtschaft blieb widerstandsfähig, während die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft ihre Anfälligkeit für externe Schocks verdeutlichte. Die Energiewende und der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft setzten sich fort, wobei Deutschland weiterhin in erneuerbare Energien und grüne Technologien investierte. Die Geld- und Fiskalpolitik unterstützten die wirtschaftliche Stabilität, jedoch blieb die Unsicherheit bezüglich der globalen Entwicklung bestehen. Deutschland bleibt darauf ausgerichtet, sich den Herausforderungen anzupassen und auf Veränderungen zu reagieren, um langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Entwicklung in der Logistikbranche: Die Logistikbranche ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Wirtschaft und reagierte im Jahr 2023 sensibel auf die sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Bereich des LKW-Transports, als Rückgrat der Logistikbranche, sah sich mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Die erhöhte Nachfrage zu Beginn des Jahres nach Transportdienstleistungen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung und des gestiegenen Online-Handels stellte die Logistikunternehmen vor Kapazitätsengpässe. Insbesondere in Ballungszentren und auf den Hauptverkehrsrouten kam es zu Engpässen und einer Zunahme von Lieferverzögerungen. Gleichzeitig stand die Logistikbranche vor strukturellen Herausforderungen, die durch die Digitalisierung und den Wandel zu nachhaltigen Logistiklösungen verstärkt wurden. Die Integration von Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT), künstlicher Intelligenz und Blockchain in die Logistikprozesse gewinnt an Bedeutung, um Effizienzsteigerungen zu erzielen und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Die Logistikunternehmen investierten verstärkt in die Modernisierung ihrer Flotten und Infrastruktur, um den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten und nachhaltigen Logistik gerecht zu werden. Dies umfasste die Einführung von emissionsarmen Fahrzeugen, die Optimierung von Routenplanungssystemen und die Implementierung intelligenter Lagerhaltungstechnologien. Trotz dieser Bemühungen blieb die Logistikbranche im Jahr 2023 weiterhin mit Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigenden Treibstoffpreisen, der Mauterhöhung per 01.12.2023 und regulatorischen Anforderungen konfrontiert. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2022/2023 - beurteilt am Ergebnis vor Steuern - hat sich gegenüber dem Vorjahr um 120 T€ auf 94 T€ verbessert. Dies liegt vor allem an der Reduzierung des Aufwandes für externe Frachtführer sowie an der Anpassung weiterer Kostenpositionen, die bereits zum Teil in der Vorperiode angestoßen wurden und im Berichtsjahr Ihre volle Wirkung zeigen. b) Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Das Unternehmen war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und hat diese auch fristgerecht erfüllt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 177 T€ gegenüber 71 T€ im Vorjahreszeitraum. c) Vermögenslage Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Stichtag 756 T€ (Vorjahr: 1.263 T€). Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 % Punkte auf 18,7 % verbessert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um 26,7 % auf 550 T€ reduziert. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung betrugen zum 30. November 2023 636 T€ und sind damit um 390 T€ gesunken. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatzerlöse und Umsatzrendite heran. Diese haben sich im Geschäftsjahr 2022/2023, wie in der Ertragslage geschildert, positiv entwickelt. 4. Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage ist stabil. Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Trotz stagnierender Umsatzentwicklung ist die Ergebnisentwicklung als positiv zu bewerten. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Der Prognose-, Risiko- und Chancenbericht enthält zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf Erwartungen und Einschätzungen der Steden Logistik GmbH und unterliegen Unwägbarkeiten. Diese können dazu führen, dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung, sowohl positiv als auch negativ, von den nachfolgend beschriebenen Erwartungen abweicht. Für das Jahr 2023/2024 wird mit einem leichten Umsatzanstieg und einem ebenfalls leicht steigenden EBITDA gerechnet. Trotz der aktuellen Krise und Unsicherheiten werden wir weiter in moderne und umweltschonende Fahrzeuge und effiziente Betriebsmittel investieren. Ein Schwerpunkt der Investitionen wird im neuen Geschäftsjahr u.a. die Digitalisierung sein. IV. Chancen- und Risikobericht Für die zukünftige Entwicklung der Steden Logistik GmbH existieren sowohl branchenspezifische als auch gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken. Der Ukrainekrieg verschärft die geopolitische Unsicherheit, was zu Lieferverzögerungen und erhöhten Kosten führen könnte. Die Dieselpreisentwicklung und die Mauterhöhung in Deutschland zum 1. Dezember 2023 um ca. 83 % belasten die Betriebskosten, während der Fahrermangel die Effizienz der Lieferketten beeinträchtigt. Steigende Zinsen erhöhen notwendige Investitionen und verlangsamen somit die Transformation als auch das Wachstum. Dennoch bieten sich auch Chancen: Die Digitalisierung ermöglicht effizientere Prozesse und verbesserte Routenplanung. Investitionen in alternative Antriebe und Fahrerschulungen könnten den Fahrermangel mildern. Die steigende Nachfrage nach Logistikdienstleistungen durch den E-Commerce-Boom eröffnet Wachstumschancen. Die Branche muss flexibel sein und innovative Strategien entwickeln, um diese Chancen zu nutzen und die Risiken zu mindern. Die Beurteilung der Risiken und die konsequente Nutzung der sich aus der Veränderung ergebenden Chancen ist die Grundlage des unternehmerischen Erfolges der Gesellschaft. Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch im Rahmen des IKS, Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung zu entwickeln und gegebenenfalls einzuleiten. Im Rahmen unterjähriger Controlling-Prozesse und betriebswirtschaftlicher Auswertungen werden wesentliche Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen überwacht. Unternehmerische Chancen werden im Rahmen regelmäßiger Meetings diskutiert, analysiert und gegebenenfalls innerhalb der jährlich erstellten operativen Planung erfasst. Im Rahmen des Strategieprozesses werden die Chancen für weiteres profitables Wachstum ermittelt und in den Entscheidungsprozess eingebracht.
Unna, 8. Februar 2024 gez. Frank Steden gez. Anna Steden "In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss [Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang] wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Steden Logistik GmbH, Unna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Steden Logistik GmbH, Unna, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/23 vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steden Logistik GmbH, Unna, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Delmenhorst, den 8. Februar 2024 AWP
Abel, Wilke & Co. GmbH
Dipl.-Bw. Lothar Jeschke, Wirtschaftsprüfer Matthias Blümel, Wirtschaftsprüfer |
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