Cablo GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Saerbeck seit 30.11.2017 | Geschäftsführer |
Marcel Schilling seit 30.11.2017 | Geschäftsführer |
Marc Werner seit 11.4.2016 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WSA GmbHEssenJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010WSA GmbH, Essen1. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftGegenstand des Unternehmens ist die Wertstoffaufbereitung sowie die Durchführung von Abbrucharbeiten einschließlich An- und Verkauf der dabei anfallenden Materialien. Als Tochterunternehmen wurde die Gesellschaft für die Jahre 2005 und 2006 in den Konzernabschluss der RAG Aktiengesellschaft und für die Jahre 2007 bis 2010 in den Konzernabschluss der Evonik Industries einbezogen. Für diesen Zeitraum hat die alleinige Gesellschafterin der WSA, die RVG GmbH, Essen, beschlossen, die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch zu nehmen. Da zum 31.12.2010 der zwischen Evonik Steag GmbH und RVG GmbH bestehende Gewinnabführungsvertrag aufgehoben wurde, entfällt somit die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB. Wesentliche Basis der Geschäftstätigkeit der WSA GmbH bildet der langfristige Vertrag mit der RAG Aktiengesellschaft in der Fassung vom 08./12. Dezember 2008 über den Kauf von Schrott aus den Betrieben der RAG in der Ruhrregion. Die Vermarktung der aufbereiteten Ware erfolgt über Langfristverträge und über monatliche Vereinbarungen mit unterschiedlichen Kunden aus den Bereichen der Metallaufbereitung und - erzeugung. Alle Ein- und Verkäufe basieren auf monatlichen Indexpreisveröffentlichungen der Wirtschaftsvereinigung Stahl und auf Börsennotierungen für Edelmetalle. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 konnte die WSA GmbH rund 48 Tausend Tonnen sortiertes und aufbereitetes Material absetzen und erwirtschaftete einem Umsatz von T€ 12.762. Obwohl das Absatzvolumen damit um knapp 10 Tt unter dem des Jahres 2009 liegt, übersteigt der Umsatz den des Jahres 2009 um mehr als T€ 3.000. Nach den drastischen Preiseinbrüchen für Stahlschrott im Jahr 2009 konnte für 2010 eine deutliche Erholung des Marktes festgestellt werden. Damit entwickelte sich auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber 2009 positiv und erreicht T€ 1.598. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber Vorjahr um T€ 889. Der Bedarf an Stahlaltschrott ist geprägt von der Rohstahlerzeugung in Deutschland aber auch innerhalb der EU. Gegenüber dem Krisenjahr 2009 mit einer Rohstahlproduktion in Deutschland in Höhe von 32,7 Mio. t stieg die Produktion in 2010 bereits wieder auf 43,8 Mio. t an. Damit sind die Werte von 2008 und 2009 von 45,8 Mio. t bzw. 48,5 Mio. t zwar noch nicht erreicht, doch erklärt diese Entwicklung, deren Tendenz sich ebenfalls innerhalb der EU zeigt, auch die Entwicklung der Stahlschrottpreise in Deutschland für 2010. Die WSA GmbH hatte zum 31.12.2010 einen Personalbestand von 13 Mitarbeitern, plus 2 Geschäftsführer. Von den Mitarbeitern sind 3 in der Verwaltung und 10 im gewerblichen Bereich beschäftigt. WSA GmbH ist in das Cash-Pooling der Evonik Industries AG mit Vertrag vom 03.09.2009 eingebunden. Die Cash-Pool Abstimmung und Zinsberechnung erfolgen monatlich. Mit Datum vom 01. Dezember 2004 hat RVG GmbH einen Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag mit WSA GmbH abgeschlossen. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn des Berichtsjahres in Höhe von 1,1 Mio. € als Verbindlichkeit gegenüber RVG passiviert. 2. RisikoberichtSeit dem Geschäftsjahr 2005 ist die WSA GmbH in das Risikomanagementsystem der RVG GmbH einbezogen. Das Risikomanagementsystem ist zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Risikomanagementprozesse sind Teil der Planungs-, Steuerungs-, Kontroll- und Berichterstattungsabläufe. Das Risikomanagementsystem beruht auf der Richtlinie des Evonik-Konzerns. Es dient der Früherkennung von Chancen und Risiken, der Bewertung ihrer Auswirkungen sowie der Einleitung geeigneter Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen einschließlich Ihrer Überwachung. Risiken aus Preisschwankungen auf das Betriebsergebnis der WSA GmbH sind auf monatsübergreifende Einkaufs- und Verkaufsmengen begrenzt. 3. Zukünftige Entwicklung der GesellschaftDurch die vertraglich langfristig vereinbarte Laufzeit mit der RAG über den Bezug aller anfallenden Schrotte der RAG im Ruhrrevier wird die Entwicklung der Gesellschaft positiv gesehen. Dieser Vertrag und die Verkaufsverträge regeln zudem Preisschwankungen auf der Einkaufs- und Verkaufsseite, so dass sich die WSA GmbH jeweils auf Marktpreisniveau bewegen kann. Risiken aus Preisschwankungen auf das Betriebsergebnis der WSA GmbH sind auf monatsübergreifende Einkaufs- und Verkaufsmengen begrenzt. Zurzeit fallen bei der RAG AG durchschnittlich 50.000 t Schrott pro Jahr aus laufenden und stillgelegten Bergwerken an der Ruhr an. Dieses Volumen Wird auch für die Folgejahre erwartet. Für die Jahre 2011 und 2012 wird jeweils mit einem Umsatzvolumen von rd. 11 Mio. € gerechnet, Demgegenüber stehen Materialaufwendungen und Kosten von ca. 10 Mio. €. Daraus resultiert dann ein jährliches Ergebnis vor Steuer von rd. 1 Mio. €. Damit ist die Grundlage einer positiven Ergebnisentwicklung und einer guten Beschäftigungssituation für die WSA GmbH gegeben. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung, de nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sindNach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
18. Februar 2011 Pelz Beautemps Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2010
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Grundlagen des JahresabschlussesA) Allgemeine Erläuterungen Im Interesse der Klarheit werden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die WSA GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt worden. Gemäß Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB wurden die Vorjahreszahlen im Rahmen der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 29. Mai 2009 nicht angepasst. B) Bilanzierung und Bewertung Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Als Nutzungsdauer gelten grundsätzlich drei bis sieben Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Für neu angeschaffte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Sachanlagevermögens kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Der Bemessung der Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde:
Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellkosten bis zu einem Wert von 150 €, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zeitpunkt ihres Zuganges als Aufwand erfasst. Anlagengegenstände deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 150 €, aber nicht über 1.000 € liegen, werden seit 2008 im Jahr ihres Zuganges in einen Jahressammelposten eingestellt. Dieser wird im fahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Nach ihrer Vollabschreibung werden die Sammelposten ausgebucht. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Besonderen Risiken im Forderungsbestand wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected-Unit-Credit-Methode). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Entgelten und Renten berücksichtigt. Die Bewertung basiert wie im Vorjahr auf den biometrischen Grundlagen der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heuheck. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch berechnet. Die Abzinsung dieser Rückstellungen erfolgt unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Laufzeit von fünfzehn Jahren. Der für die Bewertung angewandte Zinssatz beträgt 5,15 % (Stand 31. Dezember 2010). Der Zinssatz betrug im Vorjahr für Langzeitkonten 5,25 %, für alle anderen Rückstellungen 4,75 %. Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen zugrunde gelegten Prämissen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Der zum 1. Januar 2010 ermittelte Differenzbetrag der Pensionsrückstellungen zwischen dem zurückzustellenden Betrag nach altem Recht und nach BilMoG wurde im Geschäftsjahr ergebnisneutral in die Gewinnrücklage eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in ausreichendem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB erstmalig mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Wertminderungen der Rückstellungen, die sich aus der Anwendung der neuen Bewertungsvorschriften gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. ergeben, wurden im Geschäftsjahr in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die WSA GmbH ist Organgesellschaft einer ertragsteuerlichen Organschaft. Die latenten Steuern werden bei dem Organträger ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB. Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. zum höheren Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Die Bewertung der Cash-Pool-Verbindlichkeiten sowie der Bankbestände erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. II. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagengitter gesondert dargestellt. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen Vermögensgegenstände (17 T€) enthalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen (8 T€) und das Umsatzsteuer Wartekonto (6 T€). (4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Werbemaßnahmen in Höhe von 6 T€ (Vorjahr: 6 T€). (5) Gezeichnetes Kapital Das Kapital beträgt 25.000 €. (6) Gewinnrücklagen Der Bilanzposten beinhaltet nur andere Gewinnrücklagen. Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG wurden nachfolgende Beträge ergebnisneutral in die Gewinnrücklage eingestellt:
Die Einstellung in die Gewinnrücklage resultiert aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen gem. BilMoG. (7) Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 35 T€ (Vorjahr: 25 T€). (8) Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. Rückstellungen für erbrachte, noch nicht berechnete Leistungen, WP-Gebühren, Beitragsumlage Berufsgenossenschaft und die Beiratsvergütung enthalten. Vom Gesamtbetrag der Rückstellungen entfallen 164 T€ (Vorjahr: 160 T€) auf Anteile mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (9) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und Steuerumlagen gegenüber RVG GmbH in Höhe von 1.599 T€ (Vorjahr: 707 T€). III. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung(10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die Berichtseinheiten der WSA GmbH auf:
Im Geschäftsjahr wurde die Berichtsstruktur reorganisiert. Die Vorjahreszahlen werden in der im Vorjahr gültigen Berichtsstruktur angegeben. Die regionale Differenzierung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:
(11) Sonstige betriebliche Erträge
(12) Materialaufwand
(13) Personalaufwand
(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(15) Zinsergebnis
Erstmals sind im Zinsergebnis Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und langfristigen Personalrückstellungen erfasst. Im Vorjahr wurden die Aufwendungen unter den Personalaufwendungen erfasst. (16) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Am 01.12.2004 wurde mit dem Gesellschafter, der RVG GmbH, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Der laufende Aufwand aus Ertragsteuern für das Geschäftsjahr resultiert aus der Körperschaftsteuer-Umlage der RVG GmbH an die WSA GmbH in Höhe von 250 T€ (Vorjahr: 110 T€) sowie einer Gewerbesteuer-Umlage in Höhe von 270 T€ (Vorjahr: 120 T€). IV. Sonstige Angaben(17) Periodenangaben Materialaufwand
Personalaufwand
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Wirtschaftsprüferhonorare Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese in den Konzernabschluss der Evonik Industries AG, Essen, einfließen. (18) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
(19) Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung
Mitglieder des Beirates
(20) Gesamtbezüge des Beirats Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Beirats betragen insgesamt 18 T€ (Vorjahr: 17 T€).
Essen, 18.02.2011 WSA GmbH Die Geschäftsführung Beautemps Pelz Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 18. Februar 2011 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WSA GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Düsseldorf, den 18. Februar 2011 PricewaterhouseCoopers
Joachim Gorgs, Wirtschaftsprüfer ppa. Lothar Delvenne, Wirtschaftsprüfer |
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