Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 17945
Eingetragen
29.7.2004
Branche
Großhandel mit Altmaterialien und ReststoffenZerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen AltwarenSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Wertstoffaufbereitung, Durchführung von Abbrucharbeiten einschließlich An- und Verkauf der anfallenden Materialien.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Saerbeck
seit 30.11.2017
Geschäftsführer
Marcel Schilling
seit 30.11.2017
Geschäftsführer
Marc Werner
seit 11.4.2016
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

WSA GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

WSA GmbH, Essen

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die Wertstoffaufbereitung sowie die Durchführung von Abbrucharbeiten einschließlich An- und Verkauf der dabei anfallenden Materialien.

Als Tochterunternehmen wurde die Gesellschaft für die Jahre 2005 und 2006 in den Konzernabschluss der RAG Aktiengesellschaft und für die Jahre 2007 bis 2010 in den Konzernabschluss der Evonik Industries einbezogen. Für diesen Zeitraum hat die alleinige Gesellschafterin der WSA, die RVG GmbH, Essen, beschlossen, die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Anhangs und des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch zu nehmen.

Da zum 31.12.2010 der zwischen Evonik Steag GmbH und RVG GmbH bestehende Gewinnabführungsvertrag aufgehoben wurde, entfällt somit die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB.

Wesentliche Basis der Geschäftstätigkeit der WSA GmbH bildet der langfristige Vertrag mit der RAG Aktiengesellschaft in der Fassung vom 08./12. Dezember 2008 über den Kauf von Schrott aus den Betrieben der RAG in der Ruhrregion. Die Vermarktung der aufbereiteten Ware erfolgt über Langfristverträge und über monatliche Vereinbarungen mit unterschiedlichen Kunden aus den Bereichen der Metallaufbereitung und - erzeugung. Alle Ein- und Verkäufe basieren auf monatlichen Indexpreisveröffentlichungen der Wirtschaftsvereinigung Stahl und auf Börsennotierungen für Edelmetalle.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 konnte die WSA GmbH rund 48 Tausend Tonnen sortiertes und aufbereitetes Material absetzen und erwirtschaftete einem Umsatz von T€ 12.762. Obwohl das Absatzvolumen damit um knapp 10 Tt unter dem des Jahres 2009 liegt, übersteigt der Umsatz den des Jahres 2009 um mehr als T€ 3.000. Nach den drastischen Preiseinbrüchen für Stahlschrott im Jahr 2009 konnte für 2010 eine deutliche Erholung des Marktes festgestellt werden. Damit entwickelte sich auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber 2009 positiv und erreicht T€ 1.598. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber Vorjahr um T€ 889.

Der Bedarf an Stahlaltschrott ist geprägt von der Rohstahlerzeugung in Deutschland aber auch innerhalb der EU. Gegenüber dem Krisenjahr 2009 mit einer Rohstahlproduktion in Deutschland in Höhe von 32,7 Mio. t stieg die Produktion in 2010 bereits wieder auf 43,8 Mio. t an. Damit sind die Werte von 2008 und 2009 von 45,8 Mio. t bzw. 48,5 Mio. t zwar noch nicht erreicht, doch erklärt diese Entwicklung, deren Tendenz sich ebenfalls innerhalb der EU zeigt, auch die Entwicklung der Stahlschrottpreise in Deutschland für 2010.

Die WSA GmbH hatte zum 31.12.2010 einen Personalbestand von 13 Mitarbeitern, plus 2 Geschäftsführer. Von den Mitarbeitern sind 3 in der Verwaltung und 10 im gewerblichen Bereich beschäftigt.

WSA GmbH ist in das Cash-Pooling der Evonik Industries AG mit Vertrag vom 03.09.2009 eingebunden. Die Cash-Pool Abstimmung und Zinsberechnung erfolgen monatlich.

Mit Datum vom 01. Dezember 2004 hat RVG GmbH einen Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag mit WSA GmbH abgeschlossen. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn des Berichtsjahres in Höhe von 1,1 Mio. € als Verbindlichkeit gegenüber RVG passiviert.

2. Risikobericht

Seit dem Geschäftsjahr 2005 ist die WSA GmbH in das Risikomanagementsystem der RVG GmbH einbezogen. Das Risikomanagementsystem ist zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Risikomanagementprozesse sind Teil der Planungs-, Steuerungs-, Kontroll- und Berichterstattungsabläufe. Das Risikomanagementsystem beruht auf der Richtlinie des Evonik-Konzerns. Es dient der Früherkennung von Chancen und Risiken, der Bewertung ihrer Auswirkungen sowie der Einleitung geeigneter Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen einschließlich Ihrer Überwachung.

Risiken aus Preisschwankungen auf das Betriebsergebnis der WSA GmbH sind auf monatsübergreifende Einkaufs- und Verkaufsmengen begrenzt.

3. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft

Durch die vertraglich langfristig vereinbarte Laufzeit mit der RAG über den Bezug aller anfallenden Schrotte der RAG im Ruhrrevier wird die Entwicklung der Gesellschaft positiv gesehen. Dieser Vertrag und die Verkaufsverträge regeln zudem Preisschwankungen auf der Einkaufs- und Verkaufsseite, so dass sich die WSA GmbH jeweils auf Marktpreisniveau bewegen kann. Risiken aus Preisschwankungen auf das Betriebsergebnis der WSA GmbH sind auf monatsübergreifende Einkaufs- und Verkaufsmengen begrenzt.

Zurzeit fallen bei der RAG AG durchschnittlich 50.000 t Schrott pro Jahr aus laufenden und stillgelegten Bergwerken an der Ruhr an. Dieses Volumen Wird auch für die Folgejahre erwartet. Für die Jahre 2011 und 2012 wird jeweils mit einem Umsatzvolumen von rd. 11 Mio. € gerechnet, Demgegenüber stehen Materialaufwendungen und Kosten von ca. 10 Mio. €. Daraus resultiert dann ein jährliches Ergebnis vor Steuer von rd. 1 Mio. €.

Damit ist die Grundlage einer positiven Ergebnisentwicklung und einer guten Beschäftigungssituation für die WSA GmbH gegeben.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung, de nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

18. Februar 2011

Pelz

Beautemps

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

31.12.2010
31.12.2009
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.120,00
II. Sachanlagen 856.088,00 754.910,00
856.088,00 758.030,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.201.806,55 2.400.069,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.049.213,17 1.212.348,90
4.251.019,72 3.612.418,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.924,25 5.924,25
5.113.031,97 4.376.373,04

Passiva

31.12.2010
31.12.2009
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 9.648,00 0,00
34.648,00 25.000,00
B. Rückstellungen 571.796,00 856.605,00
C. Verbindlichkeiten 4.506.587,97 3.494.768,04
5.113.031,97 4.376.373,04

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2010

Anschaffungskosten
01.01.2010 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.663.200,54 0,00 585,00 0,00 1.662.615,54
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grund- stücken 390.261,91 9.034,10 0,00 0,00 399.296,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.674.854,10 132.145,98 34.325,00 102.500,00 1.875.175,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.896,64 5.949,24 1.410,84 0,00 44.435,04
4. Anlagen im Bau 102.500,00 178.875,00 0,00 -102.500,00 178.875,00
2.207.512,65 326.004,32 35.735,84 0,00 2.497.781,13
3.870.713,19 326.004,32 36.320,84 0,00 4.160.396,67
Abschreibungen
01.01.2010 Zugänge Abgänge 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.660.080,54 3.120,00 585,00 1.662.615,54
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grund- stücken 390.261,91 565,10 0,00 390.827,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.034.865,10 192.248,68 7.614,70 1.219.499,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.475,64 5.302,24 1.410,84 31.367,04
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.452.602,65 198.116,02 9.025,54 1.641.693,13
3.112.683,19 201.236,02 9.610,54 3.304.308,67
Nettobuchwerte
31.12.2010 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.120,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grund- stücken 8.469,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 655.676,00 639.989,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.068,00 12.421,00
4. Anlagen im Bau 178.875,00 102.500,00
856.088,00 754.910,00
856.088,00 758.030,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

2010
2009
1. Umsatzerlöse 12.762.217,00 9.395.779,55
2. Sonstige betriebliche Erträge 360.132,12 131.281,11
3. Materialaufwand -10.217.340,58 -7.694.216,40
4. Personalaufwand -802.891,50 -771.226,40
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -201.236,02 -92.990,05
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -260.042,20 -232.286,20
7. Zinsergebnis -42.871,64 -26.913,21
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.597.967,18 709.428,40
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 520.000,00 230.000,00
10. Sonstige Steuern 2.045,96 1.928,49
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 1.078.938,22 477.499,91
12. Jahresfehlbetrag/-überschuss -3.017,00 0,00
13. Entnahme aus der Gewinnrücklage 3.017,00 0,00
14. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Grundlagen des Jahresabschlusses

A) Allgemeine Erläuterungen

Im Interesse der Klarheit werden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die WSA GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt worden.

Gemäß Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB wurden die Vorjahreszahlen im Rahmen der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 29. Mai 2009 nicht angepasst.

B) Bilanzierung und Bewertung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Als Nutzungsdauer gelten grundsätzlich drei bis sieben Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt.

Für neu angeschaffte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Sachanlagevermögens kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Der Bemessung der Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen liegen folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde:

Maschinen und Apparate 6 bis 10 Jahre
EDV-Anlagen 3 bis 7 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 25 Jahre

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellkosten bis zu einem Wert von 150 €, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zeitpunkt ihres Zuganges als Aufwand erfasst. Anlagengegenstände deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 150 €, aber nicht über 1.000 € liegen, werden seit 2008 im Jahr ihres Zuganges in einen Jahressammelposten eingestellt. Dieser wird im fahr der Bildung sowie in den folgenden vier Geschäftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Nach ihrer Vollabschreibung werden die Sammelposten ausgebucht.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Besonderen Risiken im Forderungsbestand wird durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen (Projected-Unit-Credit-Methode). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Entgelten und Renten berücksichtigt. Die Bewertung basiert wie im Vorjahr auf den biometrischen Grundlagen der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heuheck.

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch berechnet.

Die Abzinsung dieser Rückstellungen erfolgt unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Laufzeit von fünfzehn Jahren. Der für die Bewertung angewandte Zinssatz beträgt 5,15 % (Stand 31. Dezember 2010). Der Zinssatz betrug im Vorjahr für Langzeitkonten 5,25 %, für alle anderen Rückstellungen 4,75 %.

Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen zugrunde gelegten Prämissen sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

in % 2010
Künftige Entgeltsteigerungen 2,5
Fluktuation 4,5
Künftige Rentensteigerungen 2,0

Der zum 1. Januar 2010 ermittelte Differenzbetrag der Pensionsrückstellungen zwischen dem zurückzustellenden Betrag nach altem Recht und nach BilMoG wurde im Geschäftsjahr ergebnisneutral in die Gewinnrücklage eingestellt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in ausreichendem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB erstmalig mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Wertminderungen der Rückstellungen, die sich aus der Anwendung der neuen Bewertungsvorschriften gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. ergeben, wurden im Geschäftsjahr in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Die WSA GmbH ist Organgesellschaft einer ertragsteuerlichen Organschaft. Die latenten Steuern werden bei dem Organträger ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB.

Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. zum höheren Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Die Bewertung der Cash-Pool-Verbindlichkeiten sowie der Bankbestände erfolgt zum Devisenkassamittelkurs.

II. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagengitter gesondert dargestellt.

(2) Vorräte

in T€ 31.12.2010 31.12.2009
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10 5
fertige Erzeugnisse und Waren 3.192 2.395
3.202 2.400

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 31.12.2010 31.12.2009
Restlaufzeit Gesamt
bis 1 Jahr über 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 880 - 880 1.056
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 152 - 152 142
davon gegen Gesellschafter - - - -
Sonstige Vermögensgegenstände 17 - 17 15
1.049 - 1.049 1.213

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:

in T€ 31 .12.2010 31.12.2009
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 152 142

Die sonstigen Vermögensgegenstände (17 T€) enthalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen (8 T€) und das Umsatzsteuer Wartekonto (6 T€).

(4) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Werbemaßnahmen in Höhe von 6 T€ (Vorjahr: 6 T€).

(5) Gezeichnetes Kapital

Das Kapital beträgt 25.000 €.

(6) Gewinnrücklagen

Der Bilanzposten beinhaltet nur andere Gewinnrücklagen.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG wurden nachfolgende Beträge ergebnisneutral in die Gewinnrücklage eingestellt:

in T€ 2010
Einstellung in die Gewinnrücklage 13
Entnahme aus der Gewinnrücklage -3
10

Die Einstellung in die Gewinnrücklage resultiert aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen gem. BilMoG.

(7) Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 35 T€ (Vorjahr: 25 T€).

(8) Rückstellungen

in T€ 31.12.2010 31.12.2009
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 73 71
Sonstige Rückstellungen 499 786
davon
- Personal 55 31
- Preisnachlass Arcelor 287 573
- Abbruchverpflichtung 76 76
- übr. sonst. Rückstellungen 81 106
572 857

In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. Rückstellungen für erbrachte, noch nicht berechnete Leistungen, WP-Gebühren, Beitragsumlage Berufsgenossenschaft und die Beiratsvergütung enthalten.

Vom Gesamtbetrag der Rückstellungen entfallen 164 T€ (Vorjahr: 160 T€) auf Anteile mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

(9) Verbindlichkeiten

31.12.2010 31.12.2009
Gesamt
Restlaufzeit Gesamt
in T€ bis 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 95 - - 95 168
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.404 - - 4.404 3.319
davon gegenüber Gesellschafter 1.599 - - 1.599 707
Sonstige Verbindlichkeiten 8 - - 8 8
davon aus Steuern 8 - - 8 8
4.507 - - 4.507 3.495
Vorjahr 3.495 - - 3.495

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:

in T€ 31.12.2010 31.12.2009
Finanzverbindlichkeiten 3.771 2.904
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 633 415
4.404 3.319

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung und Steuerumlagen gegenüber RVG GmbH in Höhe von 1.599 T€ (Vorjahr: 707 T€).

III. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

(10) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die Berichtseinheiten der WSA GmbH auf:

in T€ 2010 2009
Verkauf von Schrott 12.744 9.390
Dienstleistungserlöse 18 6
12.762 9.396

Im Geschäftsjahr wurde die Berichtsstruktur reorganisiert. Die Vorjahreszahlen werden in der im Vorjahr gültigen Berichtsstruktur angegeben.

Die regionale Differenzierung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:

in T€ 2010 2009
Inland 12.754 8.803
Übriges Europa 8 593
12.762 9.396

(11) Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 2010 2009
übr. sonst. Erträge 55 34
Entschädigungen Versicherungen 10 10
Periodenfremde Erträge:
Ertr. a. d. Auflösung von Rückstellungen 288 76
Zuschreibung zu VG des Umlaufvermögens 5 11
Abgang von VG des Anlagevermögens 2 0
360 131

(12) Materialaufwand

in T€ 2010 2009
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.331 6.944
Aufwendungen für bezogene Leistungen 886 750
10.217 7.694

(13) Personalaufwand

in T€ 2010 2009
Löhne und Gehälter 655 630
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 148 141
davon für Altersversorgung 8 7
803 771

(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2010 2009
sonst. Verwaltungsaufwendungen 155 140
Dienstleistungsentgelt 60 60
Mieten/Pachten 22 14
WP-Gebühren 21 17
Instandhaltung/Reparaturen 2 1
260 232

(15) Zinsergebnis

in T€ 2010 2009
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43 27
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen 5 -
davon an verbundene Unternehmen 38 27
43 27

Erstmals sind im Zinsergebnis Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und langfristigen Personalrückstellungen erfasst. Im Vorjahr wurden die Aufwendungen unter den Personalaufwendungen erfasst.

(16) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Am 01.12.2004 wurde mit dem Gesellschafter, der RVG GmbH, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Der laufende Aufwand aus Ertragsteuern für das Geschäftsjahr resultiert aus der Körperschaftsteuer-Umlage der RVG GmbH an die WSA GmbH in Höhe von 250 T€ (Vorjahr: 110 T€) sowie einer Gewerbesteuer-Umlage in Höhe von 270 T€ (Vorjahr: 120 T€).

IV. Sonstige Angaben

(17) Periodenangaben

Materialaufwand

in T€ 2010 2009
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.331 6.944
Aufwendungen für bezogene Leistungen 886 750
10.217 7.694

Personalaufwand

in T€ 2010 2009
Löhne und Gehälter 655 630
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 148 141
davon für Altersversorgung 8 7
803 771

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2010 2009
Gewerbliche 10 10
Angestellte 3 3
13 13

Wirtschaftsprüferhonorare

Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese in den Konzernabschluss der Evonik Industries AG, Essen, einfließen.

(18) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

zum 31. Dezember 2010
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen
fällig 2011 27.199
fällig 201 2 7.230
fällig 2013 -
fällig 2014 -
fällig 2015 -
fällig nach 2015 -
Summe 34.428
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 34.428
Bestellobligo aus Investitionen -
34.428

(19) Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung

 

Peter Beautemps, Technischer Geschäftsführer

 

Stefan Pelz, Kaufmännischer Geschäftsführer

Mitglieder des Beirates

 

Klaus Nadolny (Vorsitzender),
Vorsitzender der Geschäftsführung RVG GmbH, Essen

 

Dr. Joachim Dutschke (stellvertretender Vorsitzender),
Leiter Servicebereich Kaufm. Dienste RAG AKTIENGESELLSCHAFT, Herne

 

Günter Henkel, Geschäftsführung MINERALplus GmbH, Gladbeck

 

Hans Jürgen Meiers, Leiter ZV1.1 RAG AKTIENGESELLSCHAFT, Herne
Geschäftsführung RVG GmbH, Essen

 

Karl Schnadt, Geschäftsführung Evonik Steag GmbH, Essen

(20) Gesamtbezüge des Beirats

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Beirats betragen insgesamt 18 T€ (Vorjahr: 17 T€).

 

Essen, 18.02.2011

WSA GmbH

Die Geschäftsführung

Beautemps

Pelz

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 18. Februar 2011 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der WSA GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Düsseldorf, den 18. Februar 2011

PricewaterhouseCoopers
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Joachim Gorgs, Wirtschaftsprüfer

ppa. Lothar Delvenne, Wirtschaftsprüfer

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