Transland Spedition GmbH
Kalteiche-Ring 47, 35708 Haiger, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Löschen seit 31.3.2025 | Geschäftsführer |
Jürgen Albert Wolpert seit 20.9.2024 | Prokura |
Thomas Johannes Köhler seit 20.9.2024 | Geschäftsführer |
Silke Richter seit 3.4.2024 | Prokura |
Jürgen Fleck seit 12.3.2023 | Prokura |
Sven Kollbaum seit 29.12.2020 | Prokura |
Holger Idzikowski seit 29.12.2020 | Prokura |
Christoph Göbel seit 29.12.2020 | Prokura |
Peter Müller-Kronberg seit 9.7.2014 | Geschäftsführer |
Maja Heimerl seit 28.10.2005 | Prokura |
Meik Hilk seit 2.8.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
M*** H****** | 10.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Transland Spedition GmbHHaigerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensDie Transland Spedition GmbH ist als Speditionsdienstleister weltweit aktiv. Ein Schwerpunkt der Leistungserbringung ist hierbei die innereuropäische Stückgutspedition. Durch die engmaschige Vernetzung mit national und international agierenden Kooperationspartnern können höchste Qualitätsstandards für die Kunden bei der Erbringung der vielfach zertifizierten Leistungen garantiert werden. Die Gesellschaft ist Teil der ZUFALL logistics group. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Gemäß dem Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank verlangsamte sich zum Jahreswechsel 2023/2024 das Weltwirtschaftswachstum, da restriktivere geldpolitische Maßnahmen die globale Wirtschaft beeinträchtigten. Hinter dem langsameren Anstieg der Konsumausgaben stehen unter anderem die nachlassenden Wachstumsimpulse in führenden Industrieländern, wo die Entwicklung am Arbeitsmarkt zwar noch relativ angespannt ist, sich aber allmählich abkühlt, und die in der Corona-Pandemie gebildeten überschüssigen Ersparnisse größtenteils abgebaut sind. 1 Die Logistikbranche war im Jahr 2023 mit den Herausforderungen konfrontiert, die Resilienz und Stabilität der Lieferketten in einem unsicheren globalen Umfeld zu gewährleisten. Insbesondere die Energiekrise und deren Auswirkungen auf die Produktionskosten und - kapazitäten waren für energieintensive Industriezweige eine signifikante Belastung. Im internationalen Warenhandel werden allerdings weiterhin positive Zuwachsraten verzeichnet. Hinter dieser Verbesserung steht eine Korrektur der Entwicklungen, die während der Erholung von der Pandemie eingetreten sind. Hierzu zählten beispielsweise eine Rückverlagerung der Ausgaben von Waren hin zu Dienstleistungen und eine Anpassung der globalen Lagerbestände. Trotz der vorausgesagten Erholung dürfte der Welthandel unter seinem historischen Trend bleiben. Darin spiegeln sich die Auswirkungen der strukturellen Veränderungen wider, denen die Handelsbeziehungen unter dem Eindruck der zunehmenden geopolitischen Spannungen derzeit unterworfen sind.1 Branche Die Logistik gehört neben der Automobilbranche und dem Handel weiterhin zu den umsatzstärksten Wirtschaftsbereichen in Deutschland. Im Jahr 2023 wurde branchenübergreifend ein Umsatz von etwa 327 Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht einem Wachstum von rund 2,5 % im Vergleich zu 2022, das auch durch steigende Kosten entlang der Lieferketten angetrieben wurde. 2 Mehr als 70.000 Unternehmen sind im Bereich der logistischen Dienstleistungen tätig, wobei diese größtenteils mittelständisch geprägt sind und über 3 Millionen Menschen beschäftigen. Deutschland hat mit einem Anteil von rund 25 % einen bedeutenden Marktanteil am europäischen Logistikmarkt. Aufgrund seiner geografischen Lage im Herzen Europas behält Deutschland weiterhin eine internationale Spitzenposition in Bezug auf Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie bei.3 Im Wirtschaftsbereich Logistik in Deutschland hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Handel und Industrie haben ihre Lageeinschätzungen nach unten korrigiert. Der Lagerbestand ist auf einem niedrigen Niveau, es wird dadurch weniger bewegt und weniger Personal gebraucht. Es gibt hohe Unsicherheit bei Unternehmen und Haushalten, die Wirtschaftsleistung ist im 4. Quartal 2023 um 0,3 Prozentpunkte zurückgegangen. Logistikdienstleister spüren zurückgehende Warenströme, Auftragsbestände sinken, Geschäftserwartungen sind eingetrübt. Durch sinkende Kreditzinsen und europäische Börsenpreise für Erdgas und Strom wird im weiteren Verlauf des Jahres 2024 aber eine gesamtwirtschaftliche Erholung erwartet, gestützt durch die Dynamik der Weltwirtschaft.3 Die Logistikbranche passt sich an die dynamischen Marktbedingungen an und wird weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der globalen und lokalen Wirtschaft bleiben, mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Effizienz und digitale Innovationen, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Auch die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und Standards, insbesondere im Bereich der Zollabwicklung, des Datenschutzes und der EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen. 2. Geschäftsverlauf Finanzielle Leistungsindikatoren Bei der operativen finanziellen Leistungsmessung stellen der Rohertrag und das EBIT bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren dar. Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Umsatzerlöse gingen gegenüber dem Vorjahr um 9,9 % zurück. Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 390 erzielt, der um TEUR 1.166 unter dem Vorjahresergebnis liegt. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 187 betreffen überwiegend geringwertige Wirtschaftsgüter und geleistete Anzahlungen. Den Investitionen stehen Abschreibungen von TEUR 551 gegenüber. Finanzierung Die Finanzierung der vorgenannten Investitionen erfolgte durch eigene finanzielle Mittel. Personal- und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich die Zahl der Mitarbeiter (nach Personen, ohne Geschäftsführer) auf 191 Arbeitnehmer, davon 20 Auszubildende. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,4 % (TEUR 596) auf TEUR 8.630. Im Verhältnis zur Gesamtleistung bedeutet dies eine Erhöhung von 12,0 % im Vorjahr auf 14,3 % im Geschäftsjahr 2023. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 108 auf TEUR 16.502 vermindert. Der Anteil des mittel-/langfristigen Vermögens betrug 49,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 51,6 %) und betrifft insbesondere das Anlagevermögen (48,8 %, Vorjahr 50,7 % der Bilanzsumme). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.884 und Zahlungsmittel in Höhe von TEUR 4.086 haben zum Ende des Geschäftsjahres zusammen einen Anteil von 48,3 % der Bilanzsumme (Vorjahr 46,4 %). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme in Höhe von 38,8 % (Vorjahr 36,2 %) geprägt. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 6.394 (Vorjahr TEUR 6.004). Die mittel-/langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.844 betragen 14,7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 17,1 %). Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken das Anlagevermögen vollständig. Finanzlage Die Liquidität des Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Ertragslage Die Umsätze verminderten sich durch einen Rückgang der Anzahl der Sendungen. Der Speditionsaufwand ging um TEUR 5.955 gegenüber dem Vorjahr zurück (11,4 %). Der Rohertrag verminderte sich somit um TEUR 706 auf TEUR 14.379. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhten sich die Aufwendungen insgesamt um TEUR 1.040 (8,0 %), wobei insbesondere bei den Personalaufwendungen sowie den Verwaltungskosten Anstiege zu verzeichnen war. Das EBIT verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.767. Die EBIT-Marge betrug 1,0 % der Gesamtleistung gegenüber 3,5 % im Vorjahr. Das Jahresergebnis betrug TEUR 390 (Vorjahr: TEUR 1.556). III. PrognoseberichtDas Jahr 2023 war weiterhin von schwer vorhersehbaren geopolitischen Veränderungen geprägt. Die Auswirkungen des Russland-Krieges in der Ukraine sowie des Konflikts im Nahen Osten hatten an vielen Stellen einen negativen Einfluss auf die erwartete wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie. Schlüsselthemen wie gestörte Lieferketten, Engpässe in der Energieversorgung, Anforderungen im Bereich des Klimaschutzes und Strukturwandel bringen eine hohe Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Verlaufs des Jahres 2024 mit. Trotz der großen allgemeinen Unsicherheiten bezüglich des Verlaufs des Jahres 2024 wird ein Umsatzanstieg von 7,3 % erwartet. Im Rohertrag wird eine Verbesserung von 6,6 % (EUR 1,0 Mio.) erwartet und im EBIT ein Plus von TEUR 750. Aufgrund hinzugewonnener Sendungen, überwiegend durch Neugeschäfte, und dem nach wie vor vorhandenen Preisdruck zeigen die ersten Monate in 2024 einen Umsatzanstieg von 4,9 % zum Vorjahr (TEUR 500). Der Rohertrag zeigt einen geringen Rückgang von 0,8 % zum Vorjahr. Die Transland Spedition GmbH ist gut aufgestellt und begegnet den aktuellen Herausforderungen mit zahlreichen Maßnahmen. Trotz der Einflüsse aus den aktuellen Krisen und marktwirtschaftlichen Verwerfungen wird von einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft ausgegangen. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Die Geschäfte der Transland Spedition GmbH unterliegen branchenüblichen Risiken. Gegen sie wurde und wird angemessene Vorsorge getroffen. Das Risikomanagement erfolgt direkt auf Geschäftsführerebene durch laufende Beobachtung aller risikorelevanten Parameter und durch den Zentralbereich Governance, Risk und Compliance, dem der Managementprozess Risikomanagement zugeordnet ist. Daneben unterstützt die Einrichtung eines Arbeitskreises, innerhalb des Zufall-Konzerns, und damit auch bei der Transland Spedition GmbH, die Weiterentwicklung des Risikomanagements. In monatlichen Leitungssitzungen der einzelnen Niederlassungen und Produktbereiche erfolgt ein Plan-/Ist-Abgleich zu den einmal jährlich aufgestellten Budgets mit dem Ziel, zeitnah auf Veränderungen entsprechend reagieren zu können. Die permanente Analyse und Weiterentwicklung von Kennzahlen gehört dabei zu den regelmäßigen Aufgaben. Daneben findet einmal im Quartal ein Termin mit den operativ Verantwortlichen zur Analyse der wirtschaftlichen Lage mit dem Fokus auf besondere Entwicklungen und strategische Themen statt. Des Weiteren wird mehrmals im Jahr innerhalb des Zufall-Konzerns eine Management-Tagung abgehalten, an der Führungskräfte aller Standorte, Produktbereiche sowie zentralen Abteilungen wie IT, Controlling und HR teilnehmen. Dabei wird die Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens ausführlich diskutiert und beraten. Es wurden zusätzliche Maßnahmen implementiert, um eine effektive Risikoerkennung, -analyse und -kommunikation zu gewährleisten. Verschiedene Instrumente zur Erfassung und Steuerung von Risiken werden kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu gehören die Vereinheitlichung und Standardisierung von Prozessen, die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen, Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht sowie Maßnahmen zur Funktionstrennung. Diese Maßnahmen unterstützen die Geschäftsführung dabei, potenzielle Geschäftsrisiken frühzeitig zu identifizieren und effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Um dem Risiko von Forderungsausfällen entgegenzuwirken, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören der Abschluss von Kreditversicherungen, die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie insbesondere ein effizientes Forderungsmanagement. Im Bereich des Schadensmanagements wurden die selbst auferlegten Qualitätssicherungsstandards weiterentwickelt. Transportrisiken werden durch optionale Einzelversicherungen abgedeckt. Die zunehmenden Cyber-Risiken im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung werden durch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen im IT-Bereich adressiert. Zusätzlich werden diese Risiken durch eine spezielle Versicherung abgedeckt. Der Fachkräftemangel bleibt auch im Jahr 2024 eine der größten Herausforderungen für die Logistikbranche. Der Wettbewerb um Talente wird zunehmend von Arbeitsbedingungen, persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und der Nachhaltigkeit der Unternehmen bestimmt. Der Rückgang verfügbarer Arbeitskräfte aufgrund demografischer Veränderungen verstärkt diese Herausforderung weiter. Veränderungen in der globalen Wirtschaft, wie Konjunkturschwankungen, Handelskonflikte oder politische Instabilität, können die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen beeinflussen und die Umsatz- und Gewinnaussichten der Unternehmen beeinträchtigen. Die Entwicklungen werden eng verfolgt und im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird mit der Ausarbeitung von Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken reagiert. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sind nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Die im Rahmen des Risikomanagements eingesetzten und im Risikobericht dargestellten Instrumente können genutzt werden, um positive Entwicklungen bestimmter Bezugsgrößen sofort wahrzunehmen und deren Ursachen auszuwerten. Die Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen nicht nur im langfristig prognostizierten Marktwachstum, sondern auch in einer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden bei gleichzeitigem Fokus auf Qualität. Die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Kundenbeziehungen hat höchste Priorität. Auf Konzernebene werden fortlaufend organisatorische und strategische Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt die darauf abzielen, eine überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit zu gewährleisten und sich stärker auf die Bedürfnisse der Kunden zu konzentrieren. Ein Beispiel ist die intensive Entwicklung eines modernen Kundenportals, welches unseren Kunden die Möglichkeit bietet, ihre Logistikprozesse effizienter zu gestalten, Sendungsverfolgung durchzuführen und direkten Zugang zu wichtigen Informationen zu erhalten, um die Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen zu optimieren. Die Krisen der vergangenen Jahre, der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und die Spannungen im Nahen Osten zeigen uns, dass wir uns als Organisation bereits anpassungsfähig aufgestellt haben. Wir sehen aber auch, dass wir dies noch verstärken müssen, und wir haben durch die Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen auch in der Dimension sozialer Nachhaltigkeit den Blick noch weiter in die Zukunft geworfen. Wir haben Ziele definiert, die auf allen Ebenen ermöglichen sollen, dass wir den Herausforderungen des schrumpfenden Arbeitsmarktes und der beginnenden ökologischen Transformation erfolgreich begegnen zu können. Grundlage dafür ist es, alle HR-Prozesse entlang des Employee Lifecycles auf ihre Employee und Candidate Experience zu überprüfen und neu auszurichten. Dies wurde in 2023 mit der Einführung der neuen HRM-Software umgesetzt. Um die Talente und Kompetenzen im Unternehmen zu halten, wurde Ende 2023 zum ersten Mal die Gallup-Engagement-Mitarbeitendenbefragung durchgeführt. In den Folgejahren werden die Ergebnisse weiter verarbeitet und Folgemaßnahmen umgesetzt. Neben der Bindung lag in 2023 der Fokus auf der Neugestaltung des Recruitings und der Erarbeitung der neuen Arbeitgebermarke. Die Stärkung der Anpassungsfähigkeit durch Förderung von Lernkompetenz und Vernetzung ist ein weiterer Schwerpunkt. So hat sich das interne Barcamp-Format als etabliertes Vernetzungsformat erwiesen. Zusätzlich wurde im selbstorganisierten Sommer-Lern-Camp sowohl Wissen geteilt als auch vernetzt. Der Bereich Human Relations unterstützt den Wandel der Arbeitswelt maßgeblich, indem die Rahmenbedingungen für wertschöpfendes Arbeiten und Potenzialentfaltung konsequent verbessert werden. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen eröffnet neue Chancen durch erhöhte Transparenz, gesteigerte Effizienz und verbesserte Sicherheit. Die wachsende Bedeutung der IT wird insbesondere durch die fortschreitende Digitalisierung verstärkt. Durch die organisatorische Zusammenführung von digitalem Know-how, operativ-digitalen Anforderungen und Innovationskraft innerhalb der Zufall-Gruppe sowie einer hohen Investitionsbereitschaft werden die Voraussetzungen geschaffen, um den zukünftigen Anforderungen im digitalen Zeitalter gerecht zu werden und die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Die Digitalisierung bleibt weiterhin eines der Top-Themen bei Zufall, und damit auch bei der Transland Spedition GmbH, was sich sowohl in der Initiierung zahlreicher Projekte als auch in der organisatorischen Etablierung eines separaten Bereichs widerspiegelt. Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie wichtig robuste Lieferketten und eine funktionierende Logistik sind. Inspiration und Innovation sind für den Erfolg in der Zukunft unabdingbar. Zusätzlich zur wachsenden Relevanz von Big Data, Vernetzung und Transparenz wird sich die Automatisierung weiter verbreiten und der ZUFALL logistics group, und damit auch der Transland Spedition GmbH, Chancen bieten. Daneben werden moderne und effiziente Arbeitsweisen vorangetrieben, um die Organisation erfolgreich auf veränderte Anforderungen in der Zukunft vorzubereiten. In diesem Zusammenhang stellt die Zufall logistics group außerdem Ressourcen zur Verfügung, um Innovationstätigkeit zu gewährleisten und zu fördern, mit der man sich von anderen Marktteilnehmern abgrenzen kann. Auch die Entwicklung neuer Produkte bzw. die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten wird hierdurch unterstützt. Zufall hat bereits im Jahr 2020 seine Innovationskraft durch den Ausbau seines "Zukunft-Labors" (zufall.lab) und durch die Gründung eines neuen Unternehmensbereichs zum gezielten Eingehen von Partnerschaften mit nachhaltigem und digital-innovativem Hintergrund weiter gestärkt und in den letzten Jahren weiter konzentriert ausgebaut. Nachhaltigkeit ist im Leitbild der ZUFALL logistics group, und damit auch bei der Transland Spedition GmbH, seit vielen Jahren fest verankert und steht für langfristigen Unternehmenserfolg durch generationsübergreifendes Denken und Handeln. Das Management und die Steuerung der unternehmerischen Nachhaltigkeit orientieren sich an den Leitlinien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Entsprechend verfolgt ZUFALL, und damit auch die Transland Spedition GmbH, nicht nur Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Nachhaltigkeit, sondern entwickelt auch das Managementsystem des Unternehmens weiter, z.B. werden im Innovationsprozess nicht nur die Wirtschaftlichkeit eines Investitionsvorhabens, sondern auch soziale und ökologische Effekte bewertet. Entsprechend des Leitbilds richtet sich das Unternehmen an den drei Nachhaltigkeitszielen "People, Planet und Profit" aus. Ausgehend von der Analyse der wesentlichen Themen hat die ZUFALL logistics group, und damit auch die Transland Spedition GmbH, folgende Handlungsfelder identifiziert, innerhalb derer Projekte und Initiativen zur Verbesserung der unternehmerischen Nachhaltigkeit entwickelt und verfolgt werden: • Dekarbonisierung der Transportlogistik • Ökosystem-Neutralität für die Lagerlogistik (neben der Reduzierung von Treibhausgasen werden auch negative Auswirkungen auf die Biodiversität und der Flächenverbrauch reduziert) • Entwicklung nachhaltiger Logistikdienstleistungen ("Produktentwicklung") • Zukunftsthemen treiben (z.B. durch Engagement in Netzwerken, die die Marktreife von Wasserstoffantrieben vorantreiben) • Organisationsentwicklung (z.B. Trainings, Ernennung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten, Anpassung von Einkaufsrichtlinien etc.) • Einführung eines Entgeltsystems, das die veränderten Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt noch besser abbildet • Weitere Erhöhung der Mitarbeiterbindung • Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements Durch Festlegung dieser Handlungsfelder konnte die Fokussierung auf Aktivitäten mit großer Hebelwirkung erreicht werden. Da das Engagement von ZUFALL auf veränderte Kundenansprüche stößt, ergeben sich für ZUFALL Chancen, neue Geschäftsfelder und neue Kundengruppen zu erschließen, in denen nachhaltige Logistikdienstleistungen nachgefragt werden. ZUFALL hat Anfang 2024 in emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge investiert und wird durch Sonnenenergie produzierten Strom CO 2 -neutrale Services für einzelne Kunden anbieten. Im Bereich der Lagerlogistik führt ZUFALL umfangreiche Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Bestandsimmobilien durch und setzt bei Bauvorhaben neueste energetische Standards um, so dass auch in diesem Geschäftsfeld Kundenprojekte mit hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit realisiert werden. Im 2. Halbjahr 2023 hat die Zufall logistics group mit den Vorbereitungen auf die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) begonnen. Durch die Einführung der Emissionsmanagement Software shipzero in 2023 erreicht ZUFALL für CO 2 eine Messbarkeit, eine Vergleichbarkeit und eine Reporting-Möglichkeit, welches uns bei der Vorbereitung auf die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) unterstützt.
Göttingen, im März 2024 Die Geschäftsführung 1 EZB Wirtschaftsbericht 02/2024 2 BVL Logistik-Indikator 4. Quartal 2023 3 BVL Logistik Indikator 1. Quartal 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Transland Spedition GmbH hat ihren Sitz in Haiger. Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichts Wetzlar unter HRB 4284 geführt. II. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße GmbH. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Gliederungsvorschriften der §§ 265 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit absetzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit absetzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen sind unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Zugänge des unbeweglichen und beweglichen Anlagevermögens wurden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, mit einem Anschaffungswert bis Euro 800,00 wurden im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Konkrete und pauschale Ausfallrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung beinhaltet innerbetriebliche Zinsverluste sowie das allgemeine Ausfallrisiko. Die Umsatzsteuer ist in die Wertberichtigungen nicht einbezogen. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bei Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Erfüllungsbetrag berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven latenten Steuern wurden für Abweichungen der handelsrechtlichen Bilanzposten von den steuerrechtlichen Bilanzposten gebildet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. IV. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Bilanz a) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in dem folgenden Anlagenspiegel dargestellt:
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit Euro 36.754 (Vorjahr: Euro 39.938) die Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betreffen Aktivwerte aus Lebensversicherungen. c) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Anwendung der "projected unit credit method" angesetzt. Der Erfüllungsbetrag wird nach der Vereinfachungsregel mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Berechnung wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Zinssatz p.a. 1,82 % Rententrend nicht berücksichtigt. Der Zinssatz basiert auf dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 1.000. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. d) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere mit Euro 474.909 (Vorjahr: Euro 373.871) den Personalbereich. e) Verbindlichkeiten Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren bestehen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 546.472 (Vorjahr: Euro 766.270) sowie bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 360.000 (Vorjahr: Euro 480.000). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit Euro 975.225 (Vorjahr: Euro 1.097.025) die Gesellschafterin. f) Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern (Euro 0,00, Vorjahr: Euro 11.767,00) haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
V. Sonstige Angaben 1. Sicherheiten Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind folgende Sicherheiten bestellt: - Grundschulden in Höhe von insgesamt Euro 5.750.000 - Globalabtretung der Forderungen (alle Drittschuldner mit den Anfangsbuchstaben L - Z). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Avale Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten besteht in Höhe von Euro 747.000 ein Avalkonto. Miet- und Leasingverträge Sonstige Verpflichtungen aus Leasing- und Dienstleistungsverträgen mit einem Gesamtwert in Höhe von Euro 2.552.191, davon mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von Euro 2.389.257. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von Euro 2.017.711 gegenüber verbundenen Unternehmen. 3. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren unverändert Herr Jürgen Wolpert, Speditionskaufmann, Göttingen, und Herr Peter Müller-Kronberg, Kaufmann, Göttingen. Herr Müller-Kronberg ist einzel-, Herr Wolpert gesamtvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4. Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung Die Angabe über Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 5. Konzernverhältnis Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Friedrich Zufall GmbH & Co. KG Internationale Spedition, Göttingen, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht. 6. Angaben zum Personalbestand Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug insgesamt:
Haiger, 28. März 2024 Transland Spedition GmbH Geschäftsführung Jürgen Wolpert Peter Müller-Kronberg sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Transland Spedition GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Transland Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Transland Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Göttingen, 11. Juni 2024 BECKMANN
und PARTNER mbB
Dipl.-Kfm. Axel Sebode, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Carsten Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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