Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 687
Eingetragen
2.12.1980
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von StraßenVermietung von Baumaschinen und -geräten
Gegenstand
Die Ausführung sämtlicher Bauarbeiten im Bereich Hochbau, insbesondere Stahlbetonbau, sowie im Bereich Tiefbau und Straßenbau, die Vermietung und der Verkauf von Baumaschinen und Baugeräten jeglicher Art und der Handel mit Baumaterialien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Höchsmann
seit 4.9.2025
Geschäftsführer
Sandra Höchsmann
seit 4.9.2025
Geschäftsführer
Helmut Horndasch
seit 5.6.2025
Prokura
Jürgen Gruber
seit 4.1.2016
Prokura
Roland Schiller
seit 6.3.2009
Prokura
Norbert Höchsmann
seit 2.2.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Moezer GmbHEigenbeteiligung
2.00%

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Norbert Höchsmann
91522 Ansbach
90.00%
S***** H********
4.00%
T***** H********
4.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Moezer GmbH

Lichtenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

2. Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Firma Moezer GmbH mit Sitz in 91586 Lichtenau, Ansbacher Straße 4, ist seit ihrer Gründung im Hoch- und Tiefbau tätig.

Im Tiefbau handelt es sich im Wesentlichen um Kanalisierungen und Versorgungsleitungen aller Art, Erschließungsmaßnahmen, Bau und Erweiterungen von Kläranlagen und Regenrückhalteeinrichtungen, Pumpwerke und Abwasserdruckleitungen; nur sehr eingeschränkt um Straßenbau. In der Hauptsache sind für diese Baumaßnahmen öffentliche Auftraggeber von Bedeutung. Im Hochbau werden hauptsächlich gewerbliche Geschäftsbauten sowie industrielle und gewerbliche Anlagen und Bauten erstellt. Zielrichtung des Hochbaus der Moezer GmbH sind Industriebauten, Werkstätten, Produktions- und Verwaltungsgebäude aller Art, Lagerhallen, Hochregallager, Wohnanlagen, Wohn- und Geschäftshäuser, Verkaufsmärkte sowie im kommunalen Bereich Schulen und Schulerweiterungen, Kindergärten und -tagesstätten, Sporthallen, Schwimmbäder, Krankenhäuser und Ämtergebäude aller Art.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 noch deutlich geprägt von den Nachwirkungen der vorangegangenen und teils anhaltenden Krisen, wie Verbraucher-, Energiepreis- und Zinsanstieg.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. In der Frühjahrsprojektion rechnete die Bundesregierung für 2024 noch mit einem Anstieg des BIP um 0,2 %. In der aktuellen Herbstprojektion wurde der Wert nach unten korrigiert und es wird nun für 2024 ein Rückgang um 0,2 %, für 2025 ein Anstieg um 1,1 % erwartet.

Das Bauhauptgewerbe hat 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro erzielt. Nominal waren es 1,4 % mehr als 2022. Der Wert lag mehr als doppelt so hoch wie zum Ende der Baukrise 2005 und war der höchste gesamtdeutsche Wert. Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0 % deutlich stärker zu. Es kam daher zu einem realen Rückgang des Umsatzes von 5,2 %. Dies war der dritte preisbereinigte Umsatzrückgang in Folge. Gegenüber 2020 summiert er sich auf 15,3 %.

Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5 %. Diese Sparte wurde von den steigenden Baupreisen und Zinsen besonders hart getroffen. Bund, Länder und Gemeinden haben ihre Investitionsbudgets nicht in ausreichendem Maß an die gestiegenen Baupreise angepasst. Der reale Umsatzrückgang in dieser Sparte lag bei 1,6 %. Der Wirtschaftsbau zeigte sich dagegen relativ robust und verzeichnete mit einem realen Rückgang von 0,9 % noch die beste Entwicklung.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die betriebliche Jahresleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung teilfertiger Arbeiten und aktivierte Eigenleistung) der Moezer GmbH sind gegenüber dem Vorjahr um 7,47 % (rd. 2,53 Mio EUR) gesunken.

Der Auftragsbestand zum 30.06.2024 beträgt Euro 17,445 Mio.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis (vor Steuern) 2.443 1.699 744 43,82
Finanzergebnis 162 79 83 103,88
Steuerergebnis (Ertragsteuern) -720 -494 -226 45,75
Jahresergebnis 1.885 1.284 601 46,81

Das Betriebsergebnis ist trotz Leistungsminderung, bei gesunkenen Fixkosten, gestiegen.

Das Finanzergebnis ist von untergeordneter Bedeutung und wird maßgeblich beeinflusst von Avalgebühren, dem Zinsanteil aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung und dem Ergebnisanteil aus einer Unternehmensbeteiligung.

Das Steuerergebnis ist im Einklang mit dem höheren Betriebsergebnis gestiegen.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist von 47,18 % auf 52,04 % gestiegen. Dies ist zu einem kleinen Teil auf die verminderte Bilanzsumme zurückzuführen. Absolut ist das Eigenkapital um T€ 1.885 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen T€ 2.483 (5,60 % der Bilanzsumme).

Die erhaltenen Anzahlungen mit T€ 14.174 (31,95 % der Bilanzsumme) leisten den größten Teil der Finanzierung.

Der Brutto-Cashflow ist bedingt durch das gestiegene Jahresergebnis auf T€ 3.744 (Vorjahr T€ 3.054) gestiegen.

c) Vermögenslage

Aktiva

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 10.456 10.414 42 0,40
Mittel- und kurzfr. Vermögenswerte 26.168 29.153 -2.985 -10,24
Liquide Mittel 7.743 5.379 2.364 43,95

Passiva

Eigenkapital 23.089 21.204 1.885 8,75
Langfr. Rückstellungen/Verbindl. 1.082 1.123 -41 -3,65
Kurzfr. Rückstellungen/Verbindl. 20.196 22.619 -2.423 -10,71
Bilanzsumme 44.367 44.946 -579 -1,29

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren legen wir unsere Schwerpunkte auf:

- Deckungsbeitrag

- Kostenentwicklung

Die Rendite bezogen auf die Gesamtleistung ist von 3,79 % auf 6,02 % gestiegen.

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir verfügen über einen hohen Anteil an qualifizierten Mitarbeitern sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen und technischen Bereich der Verwaltung.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ebenfalls.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen einschlägigen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Kurzfristige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel sowie Vorräte und Forderungen gedeckt.

C. Prognosebericht

Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch. Steigende Mautgebühren und CO 2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal. Hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %.

Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor günstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. Euro (nominal -5 %; unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real -13 % zu der schlechten Entwicklung beiträgt.

Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten. Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden; voraussichtlich etwa 30.000 (= 900.000 Beschäftigte). Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht.

Für 2024 erwarten die Bauverbände bei weiterhin unveränderten Investitionsbedingungen die Fertigstellung von 235.000 WE. Das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 400.000 WE ist damit in weite Ferne gerückt. Die mit dem Wachstumschancengesetz gesetzten Impulse (eine degressive AfA von 6 % für den Mietwohnungsbau und eine bessere steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen) können nicht wirken, da das Gesetz im Vermittlungsausschuss fest steckt. Den Umsatz im Wohnungsbau erwarten die Bauverbände daher 2024 nur noch bei 49 Mrd. Euro (nominal -15 %, real -13 %).

Im Wirtschaftsbau wird ein Umsatz von gut 60 Mrd. Euro erwartet (nominal knapp +1 %, real knapp +3 %). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Mrd. Euro erreicht (real +7 %). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (real -1 %)

Unter der Voraussetzung, dass es bei der für 2024 geplanten Investitionslinie in Höhe von 10 Mrd. Euro für die Infrastruktur (Straße und Wasserstraße) bleibt, gehen die Bauverbände für 2024 im öffentlichen Tiefbau von einem Umsatz in gleicher Höhe aus wie 2023 (35 Mrd. Euro, real +2 %). Im öffentlichen Hochbau dagegen von einem leichten Zuwachs auf 9,7 Mrd. Euro (real +5 %). Die anhaltend prekäre Finanzsituation vieler Kommunen lässt Mehrausgaben zum Abbau des Investitionsstaus nicht zu. Insgesamt rechnen die Bauverbände mit einem Umsatz von 44,9 Mrd. Euro im öffentlichen Bau (nominal +1 %, real +3 %).

Die Firma Moezer GmbH hat ihren Schwerpunkt im gewerblichen und industriellen Bau. Im Tiefbau ist das Unternehmen in der Regel nur für öffentliche Auftraggeber tätig. Wohnungsbau spielt eine untergeordnete Rolle.

Die derzeitige Auftragslage ist quantitativ im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Qualitativ ist diese unterschiedlich einzuschätzen. Hinsichtlich der Ausrichtung gewerblicher und industrieller Baustellen und hinsichtlich der Größenordnung der Baustellen, ist diese für die Organisation des Unternehmens weiterhin optimal. Die Rentabilität dieser Aufträge ist aufgrund der sinkenden Nachfrage und dem dadurch bedingten steigendem Wettbewerbsdruck schlechter einzustufen.

Investitionen führen zu keiner wesentlichen Vermehrung der vorhandenen Betriebsausstattung. Sie werden im Rahmen der Ersatzinvestitionen getätigt und sollen weiterhin zu einer Qualitätserhöhung führen. Hierzu werden die Betriebsmittel unter dem Aspekt von möglichen Reparatur- und Ausfallkosten laufend überwacht und teilweise vorzeitig ersetzt. Diese qualitätserhöhenden Ersatzinvestitionen werden größtenteils aus laufenden Eigenmitteln finanziert.

Die Belegschaft ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben. Insbesondere Schlüssel- und leitende Positionen sind langjährig konstant besetzt. Größere Veränderungen sind nicht zu erkennen. Der Ausbildungs- und Kenntnisstand wird durch laufende Fortbildung auf hohem Niveau gehalten.

Die Geschäftsführung schätzt im Jahr 2024 eine maximal gleichbleibende Leistung, also Umsatzerlöse korrigiert um die Bestandsveränderung der halbfertigen Arbeiten.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hängt sehr stark von der Entwicklung des Bestandes an unfertigen Arbeiten ab. Werden überdurchschnittlich viele mehrjährige Baustellen im jeweiligen Geschäftsjahr abgerechnet, stellt sich das Ergebnis aufgrund der Realisierung der Gewinnanteile der vergangenen Jahre der Bauzeit überhöht dar. Ein Vergleich des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bzw. der Umsatzerlöse ist deshalb nur bedingt tauglich.

Die schwieriger werdende Auftragssituation und die geringfügig negative Kostenentwicklung, lassen eine positive Erwartung der Ertragssituation nicht zu. Bei gleichzeitig anspruchsvoll hohem Niveau von Belegschaft und Betriebsausstattung kann die Geschäftsleitung allerdings erfreulicher Weise davon ausgehen, dass die Wettbewerbssituation innerhalb der Branche für das Unternehmen positiv zu erwarten ist.

Wir erwarten eine stabile, wenn auch schwierige Weiterentwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

D. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Die Geschäftsführung überwacht mittels einer Baustellenkostenrechnung laufend die Entwicklung der einzelnen Baustellen. Durch Abgleich mit dem tatsächlichen Baufortschritt und der dafür vereinbarten Vergütung kann so möglichen Fehlentwicklungen zeitnah entgegengewirkt werden.

Preisänderungsrisiko

Risiken für die Abwicklung von längerfristigen Baustellen aufgrund von Preissteigerungen werden vermieden, indem baustellenbezogene Lieferverträge mit Festpreisen für Baustoffe (z. B. Stahl und Beton) mit den Lieferanten geschlossen werden. Die Personalkosten sind tariflich für das Bauhauptgewerbe gebunden.

Ausfallrisiko

Große und langfristige Baustellen stellen für das Unternehmen bei Ausfall des Auftraggebers ein bedeutendes Risiko dar. Dieses wird dadurch gemindert, dass zum großen Teil Körperschaften des öffentlichen Rechts Auftraggeber sind. Auch die Beschränkung auf regionale Projekte und die rechtzeitige Einholung von Wirtschaftsauskünften ermöglicht eine bessere Einschätzung der Bonität der Auftraggeber. Des Weiteren wird durch zeitnahe Stellung von Abschlagsrechnungen und die Absicherung durch Bürgschaften (z. B. Handwerkersicherungsbürgschaften) das Risiko sehr stark eingeschränkt.

Liquiditätsrisiko

Zeitnahe Stellung von Abschlagsrechnungen sowie permanente Überwachung der Zahlungseingänge verbunden mit einem straff geführten Mahnwesen sowie die Hergabe von Vertragserfüllungsbürgschaften sollen das Liquiditätsrisiko mindern. Sich verschlechternde Zahlungsmoral und Ausdehnung der Rechnungsprüfdauer erschweren diese Aufgabe.

Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Um die nicht unerheblichen Fixkosten zu decken, benötigt die Firma einen hohen Auslastungsgrad. Bei zu geringem Auftragsvorrat besteht die Gefahr eines überhöhten Preisdrucks bei Ausschreibungen und Auftragsvergaben. Der Auftragsbestand zum 30.06.2024 beträgt Euro 17,445 Mio. Dies bedeutet für die Firma eine ausreichende Reichweite, so dass momentan kein Anlass besteht, nicht kostendeckende Aufträge annehmen zu müssen.

Die Auftragslage ist noch zufriedenstellend. Ein weiteres Nachlassen der Baukonjunktur ist derzeit erkennbar.

Unser Unternehmen ist sowohl bei der Ausstattung als auch bei Qualifikation der Mitarbeiter auf einem sehr hohen Stand.

Vor diesem Hintergrund und unserer finanziellen Stabilität sehen wir trotzdem kein hohes Risiko, das unsere Entwicklung entscheidend beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnte.

 

Lichtenau, 05. November 2024

Moezer GmbH, Lichtenau

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.456.242,63 10.413.761,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.494,00 21.401,00
II. Sachanlagen 9.588.228,03 9.545.290,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.618.661,03 3.622.494,03
2. technische Anlagen und Maschinen 3.540.825,00 3.478.709,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.428.742,00 2.444.087,00
III. Finanzanlagen 854.520,60 847.070,60
1. Beteiligungen 844.520,60 844.520,60
2. Sonstige Finanzanlagen 10.000,00 2.550,00
B. Umlaufvermögen 33.908.443,28 34.520.567,22
I. Vorräte 18.158.805,76 22.831.983,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.006.415,58 6.309.094,11
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.500.000,00 1.500.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.506.415,58 4.809.094,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.200,00 10.800,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.743.221,94 5.379.489,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.872,14 12.112,97
Summe Aktiva 44.366.558,05 44.946.441,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 23.089.120,95 21.204.014,47
I. ausgegebenes Kapital 1.470.000,00 1.470.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
2. eigene Anteile -30.000,00 -30.000,00
II. Gewinnvortrag 19.734.014,47 18.449.939,04
III. Jahresüberschuss 1.885.106,48 1.284.075,43
B. Rückstellungen 1.701.151,00 1.728.897,00
C. Verbindlichkeiten 19.545.348,60 21.978.842,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.483.368,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 580.754,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.902.613,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 105.000,00 105.120,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 105.000,00 105.120,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 16.956.980,21 21.873.722,85
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.956.980,21 21.873.722,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 30.937,50 34.687,50
Summe Passiva 44.366.558,05 44.946.441,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.179.617,57 16.756.308,62
2. Personalaufwand 10.770.868,69 11.115.166,33
a) Löhne und Gehälter 8.681.791,40 8.968.540,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.089.077,29 2.146.625,36
davon für Altersversorgung 199.482,80 199.086,30
3. Abschreibungen 1.900.870,83 1.797.021,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.900.870,83 1.797.021,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.027.235,89 2.105.560,66
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 14.322,00 14.323,00
5. Erträge aus Beteiligungen 106.675,69 115.174,93
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 70,13 42,50
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 163.834,99 13.953,57
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.057,16 49.944,21
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 19.997,00 37.613,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 719.454,80 493.790,61
10. Ergebnis nach Steuern 1.922.711,01 1.323.996,31
11. sonstige Steuern 37.604,53 39.920,88
12. Jahresüberschuss 1.885.106,48 1.284.075,43

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Moezer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lichtenau
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ansbach
Register-Nr.: HRB 687

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch einen Pauschalabschlag vom Forderungsbestand berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzung wurde gebildet für vorausbezahlte, künftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen der vergangenen 7 Geschäftsjahre ergibt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln2018G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Diese werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz (ermittelt auf der Basis der letzten 10 Jahre) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. In 2023 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehaltssteigerungen sind wegen einer gehaltsunabhängigen Zusage nicht berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.597,07 3.945,33 0
63.597,07 3.945,33 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.700.867,16 99.337,24 0
2. technische Anlagen und Maschinen 10.410.187,95 988.443,09 496.151,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.852.519,38 849.215,72 127.409,59
24.963.574,49 1.936.996,05 623.560,85
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 844.520,60 0 0
2. Genossenschaftsanteile 2.550,00 7.450,00 0
847.070,60 7.450,00 0
Summe Anlagevermögen 25.874.242,16 1.948.391,38 623.560,85
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.542,40 42.196,07 11.852,33 0
67.542,40 42.196,07 11.852,33 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.800.204,40 1.078.373,13 103.170,24 0
2. technische Anlagen und Maschinen 10.902.479,78 6.931.478,95 926.099,09 495.923,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.574.325,51 7.408.432,38 859.749,17 122.598,04
26.277.009,69 15.418.284,46 1.889.018,50 618.521,30
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 844.520,60 0 0 0
2. Genossenschaftsanteile 10.000,00 0 0 0
854.520,60 0 0 0
Summe Anlagevermögen 27.199.072,69 15.460.480,53 1.900.870,83 618.521,30
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.048,40 13.494,00 21.401,00
54.048,40 13.494,00 21.401,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.181.543,37 3.618.661,03 3.622.494,03
2. technische Anlagen und Maschinen 7.361.654,78 3.540.825,00 3.478.709,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.145.583,51 2.428.742,00 2.444.087,00
16.688.781,66 9.588.228,03 9.545.290,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 844.520,60 844.520,60
2. Genossenschaftsanteile 0 10.000,00 2.550,00
0 854.520,60 847.070,60
Summe Anlagevermögen 16.742.830,06 10.456.242,63 10.413.761,63

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 8.200,00 (Vorjahr: Euro 10.800,00).

Angabe zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 1.500.000,00 (Vorjahr: Euro 1.500.000,00).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 7.723,00.

Es wird vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Der Gesamtbetrag der nicht bilanzierten Pensionsverpflichtungen beträgt zum 31.12.2023 Euro 14.322,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023
Euro
Stand zum 31.12.2022
Euro
Pensionsrückstellungen 1.082.335,00 1.123.441,00
Steuerrückstellungen Körperschaftsteuer 0,00 22.721,00
Gewerbesteuer 0,00 11.363,00
Sonstige Rückstellungen Urlaub 279.500,00 280.400,00
Rekultivierung 0,00 0,00
Gewährleistung 228.808,00 241.352,00
Alle übrigen Rückstellungen 110.508,00 49.620,00
Rückstellungen gesamt 1.701.151,00 1.728.897,00

Verbindlichkeiten

Stand 31.12.2023
Euro
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Euro
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Euro
Restlaufzeit >5 Jahre
Euro
Verbindlichen gegenüber Kreditinstituten 2.483.368,39 580.754,80 1.902.613,59 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 14.173.562,54 14.173.562,54 0,00 0,00
(18.658.157,98) (18.658.157,98) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 633.889,48 633.889,48 0,00 0,00
(1.009.349,94) (1.009.349,94) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 105.000,00 105.000,00 0,00 0,00
(105.120,00) (105.120,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.149.528,19 2.149.528,19 0,00 0,00
(2.206.214,93) (2.206.214,93) (0,00) (0,00)
19.545.348,60 17.642.735,01 1.902.613,59 0,00
(21.978.842,85) (21.978.842,85) (0,00) (0,00)

Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Sicherungsübereignung diverser Maschinen und Fahrzeuge.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2023
TEuro
2022
TEuro
Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 333 507

Diese Verpflichtungen bestehen in den nächsten Jahren in vergleichbarer Form. Hinzkommen Mietverpflichtungen für Werkstatt- und Lagerräume ab 01.06.2024 mit monatlich Euro 8.600,00.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 3.648,54 enthalten. Diese betreffen nahezu ausschließlich die Ausbuchung von Kundenüberzahlungen.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 0,00 enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Bauausführung 163,00
Verwaltung 20,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 183,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 167,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 16,00

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Herrn Dipl. Betriebswirt (FH) Norbert Höchsmann, Ansbach

Gesamt-Geschäftsführer für Bauausführung und Verwaltung

Anteilsbesitz

Die Berichterstattung über den Anteilsbesitz wurde insoweit eingeschränkt, als die Angaben nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der Kapitalgesellschaft oder dem anderen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ergeben. Diese zwingt auch die Bauwirtschaft zu einer Neubewertung der Erwartungen. Hierzu verweisen wir auf unseren Lagebericht, C. Prognosebericht.

Nach unserer derzeitigen Einschätzung ist die Fähigkeit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) auch unter diesen Einflüssen gegeben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.885.106,48.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 21.619.120,95, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden Euro 5.000.000,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 12.000.000,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden Euro 4.619.120,95 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lichtenau, 20. Oktober 2024

gez. Norbert Höchsmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Moezer GmbH, Lichtenau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Moezer GmbH, Lichtenau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Moezer GmbH, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 16.12.2024

Stefan Gradl GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gradl, Wirtschaftsprüfer

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