CHD Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Kellermann seit 12.6.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Gerner seit 14.7.2020 | Geschäftsführer |
René Seick seit 27.7.2011 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CITO-SYSTEM GmbHSchwaigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Inhaltsverzeichnis Seite Bilanz zum 31. Dezember 2021 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2021 Anhang für das Geschäftsjahr 2021 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Datum der Feststellung Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die CITO-SYSTEM GmbH mit dem Sitz in Schwaig ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 3639 eingetragen. II. Allgemeine Erläuterungen zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Firma CITO-SYSTEM GmbH, Schwaig, für das Geschäftsjahr 2021 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff. HGB und § 42 GmbHG aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 Abs. 2 und 3, 275 Abs. 2 HGB ungekürzt aufgestellt. Das Gesamtkostenverfahren findet Anwendung. Zur Verbesserung von Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurde das Gliederungsschema der Bilanz gem. § 265 Abs. 5 und 6 HGB um die Position "Handelswaren" erweitert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden zudem die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind ebenfalls im Anhang aufgenommen. Von bestehenden Wahlrechten zur Erleichterung wird Gebrauch gemacht. Gliederung, Darstellungsstetigkeit, Vergleichbarkeit und Anpassung von Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze aufgestellt. Die Anhangsangaben sind analog zum Vorjahr in der gemäß § 284 Absatz 1 Satz 1 HGB nach BilRUG vorgeschriebenen Reihenfolge gegliedert. Von der Schutzklausel des § 286 Absatz 3 HGB wurde analog zum Vorjahr wegen § 286 Absatz 3 S. 1 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht. Auf die Angabe von Leerposten wurde wie im Vorjahr verzichtet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Die Methoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den Nutzungsdauern mit steuerlichen Mindestsätzen bewertet. Von dem steuerlichen Wahlrecht zur Sofortabschreibung der geringwertigen Anlagegüter (§ 6 Abs. 2 EStG) wurde Gebrauch gemacht. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten und ggf. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf den Anlagenspiegel wird verwiesen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die notwendigen Einzel- und Gemeinkosten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert bewertet. Der Umrechnung der Auslandswährungskonten, -forderungen und -verbindlichkeiten erfolgte gemäß § 256a HGB mit dem Euroreferenzkurs zum Bilanzstichtag, wobei § 256a S. 2 HGB zur Anwendung kommt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge bzw. Aufwendungen" ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Absatz 1 S. 2 HGB bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden mit den Werten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Rückstellungen deren Laufzeit über 1 Jahr beträgt, werden auf der Basis eines laufzeitadäquaten Zinssatzes gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung und unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen entsprechend der Inflationsrate angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit Erfüllungsbeträgen bewertet. IV. Bilanzvermerke und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Es wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Laufzeit Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten: TEUR 14 (Vj. 171) Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Ausschüttungssperre Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 253 Absatz 6 HGB aufgrund des Unterschiedsbetrages aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre zu dem von 7 Jahren beträgt TEUR 24 (Vj. 30). Erläuterung der Pensionsrückstellung und des verrechneten Planvermögens Die Pensionsrückstellung wurde mittels der PUC-Methode bei einem Rechnungszins in Höhe von 1,98 % p.a. mit Trends von 0,00 % (Ausnahme Anwartschaftstrend 4,10 %) wegen der vorliegenden Festvereinbarung bewertet. Die zugrunde gelegten Sterbetafeln sind die Heubeck Richttafeln 2018 G. Zeitwert (gleich fortgeführte Anschaffungskosten)
Der Überhang des Deckungsvermögens wird in der Bilanzposition "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite ausgewiesen. Aufgliederung der Sonstigen Rückstellungen
Verbindlichkeiten Zur Ausstattung der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. Angaben nach § 42 Absatz 3 GmbHG Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Verbindlichkeiten:
Mitzugehörigkeitsvermerke Forderungen gegen verbundene Unternehmen gehören zu folgenden Positionen:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gehören zu folgenden Positionen:
V. Vermerke und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Der Personalaufwand enthält erstattete Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 50 TEUR) im Rahmen des Kurzarbeitergeldes. VI. Sonstige Angaben zu § 285 Nr. 3a, 27 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB
Haftungsverhältnisse
Es wird wegen der Bonität der Schuldner nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl gemäß § 285 Nr. 7 HGB im Berichtsjahr betrug 113 (Vorjahr 111). Gesamt wurden folgende Gruppen beschäftigt:
§ 285 Nr. 9a HGB Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB. § 285 Nr. 10 HGB Organe Zu Geschäftsführern sind bestellt: Herr Jürgen Mariën, Master of Executive Management, Geschäftsführer Herr Thomas Gerner, Bachelor of Arts, Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind vertretungsbefugt mit einem weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. § 285 Nr. 11 HGB Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Absatz 3 HGB. § 285 Nr. 14 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bobst Group SA mit dem Sitz in Mex, Schweiz (DIE/UID: CHE-109.107.774) einbezogen, der im Handelsregister des canton de vaud veröffentlicht wird. § 285 Nr. 33 HGB Aufgrund der Corona-Pandemie ist die aktuelle wirtschaftliche Lage nicht vorhersehbar. Im Weiteren wird auf die Erläuterungen in der Prognose- und Risikoberichterstattung im Lagebericht verwiesen. VII. Unterschrift nach § 245 HGB und Vorschlag zur Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB) Der Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von 2.943.267,55 EUR und einen Gewinnvortrag in Höhe von 8.234.229,47 EUR aus. Die Geschäftsleitung schlägt vor, einen Betrag in Höhe von 1.180.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Schwaig, 31. Januar 2022 CITO-SYSTEM GMBH Die Geschäftsführer gez. Jürgen Mariën gez. Thomas Gerner VIII. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
IX. Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 S. 1, 285 Nr. 1 und 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021CITO-SYSTEM GmbHSchwaigI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist als produzierendes Zulieferunternehmen für die Druck- und Verpackungsindustrie tätig und vermarktet ihre Produkte und Handelswaren weltweit, zum Teil über eigene Tochterunternehmen und Beteiligungen sowie über ein unabhängiges Vertriebsnetz. Die Geschäftsfelder der Gesellschaft haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht verändert. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im folgenden Text die männliche Form verwendet, gemeint ist immer auch die weibliche Form. 2. Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir die Entwicklungsarbeit insbesondere im Geschäftsbereich FormLine ausgebaut. Hier wurden einerseits Produktmodifikationen vorgenommen, um die Anwendung zu verbessern und die Qualität zu steigern. Auf der anderen Seite haben wir uns intern mit neuartigen Produktionsverfahren dafür gerüstet, bestimmte Produkte künftig selbst herstellen zu können. Weiterhin haben wir zahlreiche neue Produkte eines Partnerunternehmens erfolgreich in unser Portfolio integriert. Dabei legen wir Wert auf stets höchste Qualität und modifizieren diese Produkte ebenso, wo immer uns dies nötig erscheint. Im Bereich PrintLine haben wir erfolgreich ein neues Zubehörprodukt (CITOCLYN) eingeführt und dazu passende Folgeprodukte entwickelt. Der Anteil der neu entwickelten Produkte gemessen am Gesamtumsatz beträgt 6 % (Vorjahr: 10,6 %). Hier werden Produkte erfasst, die in den letzten 5 Jahren eingeführt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz mit neuen Produkten in EUR jedoch um 64,4 % beachtlich gestiegen. Mit unserem High-End-Testlabor sind wird stetig bemüht, einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen bzw. zusammen mit unseren Kunden effiziente und hochwertige Produkte zur Steigerung und Sicherung der Produktionssicherheit zu entwickeln. Wir legen äußersten Wert auf die Qualität unserer Produkte. In unserem modernen Trainingscenter demonstrieren wir zusammen mit dem Kunden den optimalen Einsatz unserer Produkte. Die eingesetzten Materialien und Maschinen entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Neben der Produktpräsentation haben wir zeitgleich die Möglichkeit, in der Entwicklung stehende Produkte und Materialien unter echten Bedingungen zu testen. Da die Einsatzbedingungen gleich sind, führen die Tests zu schnelleren Ergebnissen. Für den Bereich Forschung und Entwicklung setzten wir im Geschäftsjahr ca. TEUR 624 ein, was 12 % über dem Vorjahreswert liegt. Es werden dort 8 Mitarbeiter beschäftigt (7 % aller Mitarbeiter). Dies zeigt trotz der Pandemie den nach wie vor hohen Stellenwert von Forschung und Entwicklung in unserem Unternehmen. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung der Verpackungsmittelhersteller gleicht im abgelaufenen Geschäftsjahr einer Achterbahnfahrt. Trotz einer deutlich gestiegenen Nachfrage bleiben die Erlöse der Hersteller gleich oder steigen nur unterdurchschnittlich. Ein Grund hierfür sind verknappte Kapazitäten sowohl beim Rohpapier als auch beim recycelten Papier. Pandemiebedingt sank der Bestand an recycelten Papieren, so dass die Hersteller mit der Hortung von Rohpapieren eine starke Preiserhöhung ausgelöst haben. Beim altpapierbasierten Wellpappenrohpapier kam es von September 2020 bis September 2021 zu einer Preissteigerung von 57,7 Prozent (Quelle: VDW). Hinzu kommen deutliche Anstiege der Energiepreise, die die Lage weiter verschärfen. Eine kurzfristige Entspannung der Situation ist nicht zu erwarten, zumal Preissteigerungen nicht ungefiltert weitergegeben werden können. Der Gesamtmarkt der Verpackungsmittel wird in 2018 mit ca. 906 Milliarden USD beziffert, wobei eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 3 % prognostiziert wird und ein Volumen von 1,2 Billionen USD bis 2028. Der Anteil der Verpackungen aus Papier beträgt hieran ca. 35 %. Wesentliche Nachfrager sind mit 43 % die Industrie bzw. das Transportwesen sowie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie (Quelle: Smithers Pira). Der weltweite Markt für Faltschachteln verzeichnet eine CAGR von 5,2 % und soll in 2024 bei 150 Milliarden USD Marktvolumen liegen. Wesentliche Treiber dieses Wachstums sind die Märkte in Asien, die überdurchschnittlich wachsen (Quelle: Smithers Pira). Unsere mittelfristigen Prognosen gehen demnach weiterhin von einem leicht positiven Mengenwachstum in den Folgejahren aus, welches durch den zunehmenden Onlinehandel und ein steigendes Umweltbewusstsein getrieben wird. Mangels Alternativen hat sich die Entwicklung des Onlinehandels und damit der Bedarf für Verpackungsmaterialien bereits jetzt überdurchschnittlich beschleunigt. Innerhalb der Verpackungsindustrie wird es zu Verschiebungen kommen. Auch wenn die Anwendung des Digitaldruckes noch nicht voll ausgereift ist, erwarten wir bei den Display-Verpackungen eine rückläufige Nachfrage unserer Verbrauchsmaterialien. Gleichzeitig beobachten wir einen Rückgang von flexiblen Verpackungen aus Kunststoff, da deren ökologischen Auswirkungen immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Schon heute gibt es zahlreiche Anwendungen, die eine alternative Verpackung mit Papier vorsehen oder gar völlig auf flexible Verpackungen verzichten. Dennoch wird die Verpackung in Zukunft weitaus mehr Anforderungen erfüllen, als wir dies heute schon kennen. Dies liegt am sich verändernden Einkaufsverhalten der Bevölkerung mit Trend zum Onlineshopping. Neben der bekannten Schutz- und Transportfunktion erwarten wir eine höhere Kommunikationsfunktion wie beispielsweise die Wiedererkennung der Marke, einen höheren Anteil an veredelten Verpackungen, mobile bzw. digitale Anwendungen sowie einen Trend zur Personalisierung. Intelligente Verpackungen erleichtern die Rückverfolgbarkeit und einen Schutz gegen Produktpiraterie. Auch die Nachhaltigkeit der Verpackung und das Transportgewicht im Zusammenhang mit dem Produkt wird signifikant an Bedeutung gewinnen. Dahinter stehen die Faktoren Umweltverträglichkeit, Erhöhung der Haltbarkeit des Inhaltes sowie eine Optimierung der Verpackungsgröße zur Vermeidung von Leerräumen. Als ein führender Systemanbieter für Zubehör in der Verpackungsmittelproduktion mit einem einzigartigen Produktsortiment erwarten wir eine weiterhin anhaltend positive Entwicklung im Verpackungsmarkt. Nicht zuletzt durch die "Systemrelevanz" in der Corona-Pandemie. Im Bereich Akzidenzdruck war bedingt durch die Überkapazitäten bereits vor der Pandemie kein Wachstum gegeben. Unsere Entwicklung in diesem Segment spiegelt den Verlauf dieser Industrie wider. Unsere Marktposition konnten wir hier erfolgreich verteidigen. Der Umsatz mit unseren Kernprodukten konnte in den bestehenden Märkten, nicht zuletzt durch die erfolgreiche Zertifizierung für Lebensmittelunbedenklichkeit, erfolgreich ausgebaut werden. Damit haben wir unsere Position in diesem Segment weiter gefestigt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg unser Umsatz um 14,2 % gegenüber dem Vorjahr und liegt damit über dem des Jahres 2019, eines bereits erfolgreichen Jahres noch vor der Pandemie. Zudem liegt das Wachstum deutlich über unseren Erwartungen von ursprünglich 7,5 %. In nahezu allen Geschäftsbereichen konnten wir unsere Umsätze zum Teil deutlich ausbauen. Lediglich im Bereich PrintLine war der Absatz stabil, was auf die teils schwierige Lage der Druckindustrie zurückzuführen ist. Dies zeigt, dass unser Produktportfolio unabhängiger im Hinblick auf Krisen ist und wir mit intelligenten Systemlösungen unsere Marktposition überdurchschnittlich ausbauen konnten. Der Materialaufwand (inklusive Fremdleistungen) steigt durch den Umsatzanstieg um 15,6 % und damit stärker als der Umsatz. Ursächlich ist hierfür der verstärkte Absatz von Handelswaren und zum Teil deutliche Preissteigerungen bei unseren Rohmaterialien, die nur zeitversetzt weitergegeben werden können. Zeitgleich konnte der Abfall in der Produktion auf ein neues Minimum gesenkt werden. Durch eine vorausschauende Planung und Bevorratung der Materialien ist es uns gelungen, alle Kundenaufträge termingerecht zu erfüllen. Die Personalkostenquote liegt bei 30,2 % (Vorjahr: 31,8 %) bezogen auf die Gesamtleistung und damit 1,6 % unter dem Vorjahr relativ zum Umsatz gesehen. Die Personalkosten erhöhten sich um TEUR 566 bedingt durch den Wegfall von Erstattungen für Kurzarbeit im Vorjahr sowie erhöhte Rückstellungen für Abfindungen, die Anpassung sowohl administrativer als auch vertrieblicher Personalbedarfe und die Zunahme der Produktionsleistung. Jene war zu jeder Zeit in der Lage, die Nachfrage zu befriedigen. Der durchschnittliche Personalbestand hat sich im Geschäftsjahr nur unwesentlich verändert, was die Steigerung der Effizienz im Unternehmen aufzeigt. Zum Geschäftsjahresende konnte, wie auch im Vorjahr, jedem Mitarbeiter eine Corona-Prämie gewährt werden, als Anerkennung der Leistung. b) Ertragslage
Das Jahresergebnis nach Steuern erhöht sich bedingt durch nachstehende Veränderungen auf TEUR 2.943. Die Umsatzerlöse wurden zu ca. 1/5 im Inland erzielt, ca. 1⁄4 entfallen auf EG-Umsätze und der Rest auf Drittländer. Das Betriebsergebnis verbessert sich deutlich bedingt durch einen gestiegenen Rohertrag bzw. gestiegener Umsatzerlöse bei gleichzeitig moderater Entwicklung der Gesamtkosten. Die Betriebsaufwendungen steigen bedingt durch höhere Kosten der Instandhaltung sowie für Forschung und Entwicklung. Die Vertriebsaufwendungen erhöhen sich dagegen insgesamt nur geringfügig. Gesunkenen Kosten für die Teilnahme an Messen stehen steigende Kosten für Warentransporte und Verpackungsmaterial gegenüber. Der Verwaltungsaufwand erhöht sich durch Mehrkosten für die IT und KFZ-Aufwendungen. Die übrigen Aufwendungen sind im Wesentlichen unverändert. Das neutrale Ergebnis enthält im Wesentlichen Währungskursgewinne von im Saldo TEUR 8 (Vorjahr: Kursverluste TEUR 34) sowie Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 0). Das Beteiligungsergebnis verbessert sich bedingt durch höhere Ausschüttungen unserer Tochtergesellschaften. Das Zinsergebnis sinkt planmäßig durch die geringere Inanspruchnahme von Krediten oder deren vollständige Tilgung. Abschreibungen von Finanzanlagen wurden nicht vorgenommen. Die Steuerbelastung erhöht sich bedingt durch das gestiegene Ergebnis vor Steuern in entsprechender Relation. b) Finanzanlage Trotz des verbesserten Betriebsergebnisses hat sich der Cashflow unserer laufenden Geschäftstätigkeit nur unterdurchschnittlich verbessert. Durch die Erhöhung unserer Lagervorräte hat sich das Working Capital um TEUR 974 erhöht und damit den Cashflow belastet. Für die Investitionen in das Sachanlagevermögen inkl. Immaterieller Vermögensgegenstände wurden TEUR 761 aufgewendet. Wesentlich hierbei waren Investitionen in Maschinen und Anlagen sowie die sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzanlagen erhöhten sich durch interne Darlehen an diverse Tochtergesellschaften in der Gruppe. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden planmäßig reduziert. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die planmäßige Tilgung der Finanzschulden (TEUR 1.012) sowie die Dividendenzahlungen an die Gesellschafter. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Im Rahmen unserer Liquiditätsplanung konnten alle Auszahlungen pünktlich und vollumfänglich bedient werden. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Kreditlinien bei den Hausbanken in Höhe von TEUR 1.050. Die Kreditlinien waren zum Bilanzstichtag nur unwesentlich in Anspruch genommen. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen beträgt 63,6 % der Bilanzsumme und hat sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig geändert. Im Berichtsjahr erfolgten geringe Investitionen in die Finanzanlagen. Sonstige Ausleihungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden planmäßig getilgt. Investitionen in Sachanlagen wurden im üblichen Umfang getätigt und betreffen den Maschinenpark des Unternehmens. Die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres verändern sich nur geringfügig. Das Umlaufvermögen beträgt 36,4 % der Bilanzsumme und erhöht sich um TEUR 807. Während das Vorratsvermögen um TEUR 1.008 und die Leistungsforderungen um TEUR 214 steigen, sinkt das sonstige Umlaufvermögen um TEUR 137 durch geringere Forderungen im Verbundbereich und die planmäßige Tilgung eines Darlehens gegenüber einem Kunden. Die liquiden Mittel verringern sich um TEUR 278 auf TEUR 272 zum Ende des Geschäftsjahres, wenngleich liquide Mittel für die Investitionstätigkeit ohne Aufnahme von Darlehen herangezogen worden sind. Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöht sich um 4,9 % auf TEUR 19.318 bzw. um TEUR 908. Die Eigenkapitalquote hat sich trotz erhöhter Bilanzsumme nochmals deutlich verbessert und liegt nun bei 80,1 %, was einem Zuwachs von 15,5 % entspricht. Weiterhin wurden Gewinne überwiegend thesauriert, was ebenso zur Stärkung des Eigenkapitals beiträgt. Das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital liegt in unserem Zielkorridor und spiegelt die nachhaltige, solide Leistungsfähigkeit des Unternehmens wider. Die Pensionsrückstellungen liegen unterhalb des Deckungsvermögens. Die Anwartschaften werden 2023 fällig. Das langfristige Fremdkapital sinkt planmäßig um TEUR 1.007 auf 5,5 % der Bilanzsumme. Ursache hierfür sind die regulär erbrachten Tilgungsleistungen. Neue Darlehen wurden im Berichtsjahr nicht aufgenommen. Die fiktive Schuldentilgungsdauer des langfristigen Fremdkapitals beträgt ca. 0,5 Jahre (Vj.: 1 Jahr) bezogen auf das Jahresergebnis, was einem unterdurchschnittlichen Risiko entspricht. Das kurzfristige Fremdkapital ist beeinflusst durch höhere Rückstellungen aus der Geschäftstätigkeit sowie für Abfindungen im Personalbereich. Gegenläufig entwickeln sich die Steuerrückstellungen aufgrund der höheren Vorauszahlungen für Steuern im Geschäftsjahr. Die Reduzierung der anderen Verbindlichkeiten resultiert aus der vollständigen Tilgung eines Darlehens aus einer Kaufpreisverpflichtung, wobei über das Cash-Pooling Verbindlichkeiten bei der Muttergesellschaft eingegangen wurden. Das kurzfristige Fremdkapital reduziert sich insgesamt um TEUR 167 bzw. 5,7 %. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, Material- und Personalkostenquote sowie Umsatzzielerreichung heran. Die Umsatzrendite steigt signifikant bedingt durch eine deutliche Ausweitung der Umsatzerlöse bei weniger stark steigenden Kosten. Die Quote liegt über unserem budgetierten Wert. Die Eigenkapitalrendite hat sich deutlich verbessert. Neben einem deutlich verbesserten Jahresergebnis steigt die Rendite trotz überdurchschnittlich gewachsenem Eigenkapital. Die Materialintensität hat sich um 0,3 % erhöht, während die Personalkostenquote um 1,6 % gesunken ist. Die Umsatzzielerreichung liegt über unseren Erwartungen. Insgesamt bewegen sich die finanziellen Leistungsindikatoren mit Ausnahme der Materialintensität über denen des Vorjahres. Die durchschnittliche Anzahl sämtlicher Beschäftigten liegt unter Einbeziehung der Geschäftsführer bei 113. 4. Gesamtaussage In Anbetracht der Ergebnisse, schätzen wir das Erreichte bzw. unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr als äußerst zufriedenstellend ein. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti bei Fälligkeit beglichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel, Vorräte und kurzfristige Forderungen deutlich gedeckt. III. PROGNOSEBERICHT Bei unseren Endkunden erwarten wir in den nächsten Jahren eine Verstärkung der Konzentrationstendenz. Der Markt wird zunehmend von wenigen großen Kunden beherrscht. Damit verbunden ist ein ungleich höherer Anspruch an die Serviceleistungen, das Produktportfolio und die Kompetenz unseres Unternehmens bzw. unserer Mitarbeiter im Umgang mit diesen Kundengruppen. Hierfür werden wir weiter investieren in qualifiziertes Personal, Geschäftsausstattung und Know-how. Durch die Vernetzung mit unseren produzierenden Tochtergesellschaften gewinnen wir stetig Erkenntnisse und setzen diese konsequent am Markt in Form von neuen, verbesserten Produkten um. Durch die Erweiterung unserer Firmengruppe haben wir einen direkten Zugang zu unseren Kunden und können so die Anforderungen der Märkte zügiger und effektiver aufnehmen. Unseren Wachstumskurs setzen wir durch den Zukauf von attraktiven Unternehmen konsequent fort, sofern sich die Gelegenheit dazu bietet. Neben der Verschlankung unseres Produktspektrums in Teilbereichen werden wir unser Produktportfolio stetig erweitern. Unser Anspruch ist es dabei, den Kundennutzen mit verbesserter Technologie und damit hochqualitativen Produkten zu erhöhen. Innerhalb der Gruppe werden wir unsere Logistikstandorte konzentrieren, um unsere Lieferfähigkeit weiter zu erhöhen. Wir werden unsere Wertschöpfung durch die verstärkte Eigenproduktion bestimmter Artikel steigern. Wir ergreifen Maßnahmen zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung. Wir verfügen über ein einzigartiges sowie attraktives Produktportfolio und verstehen uns als der kompetente und engagierte Systemlieferant für Zubehörmaterial in der Verpackungsmittelproduktion. Die finanziellen Leistungsindikatoren des Geschäftsjahres 2022 sollen sich bei konservativer Planung auf dem erreichten Niveau bewegen bzw. verbessern. In Kombination mit neuen Produkten und verstärkter Bearbeitung der Märkte sehen wir aufgrund der bisherigen Auftragslage in 2022 ein Umsatzwachstum von 4 % vor. Betreffend die Umsatzrendite gehen wir von einer Entwicklung auf Vorjahresniveau aus. Die Eigenkapitalrendite sinkt in der Prognose durch die Thesaurierung unserer geplanten Unternehmensgewinne. Die Gesellschafter haben jedoch während des Geschäftsjahres die Möglichkeit durch zusätzliche Ausschüttunge die Kennzahl positiv zu beeinflussen. Die Materialintensität werden wir durch verstärkte Eigenproduktion gegenüber dem Vorjahr verbessern. Die prognostizierte Personalkostenquote bewegt sich durch den erwarteten Umsatzzuwachs bei Steigerung der Personalkosten in etwa auf Höhe des Geschäftsjahres 2021. Insgesamt erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung befinden wir uns weiter im Lockdown. Eine Einschätzung im Hinblick auf ein Ende der Pandemie ist trotz der angelaufenen Schutzimpfungen nicht möglich. Aus den Erfahrungen der Vorjahre erachten wir unser Geschäftsmodell als weiterhin erfolgreich und sehen einer positiven Unternehmensentwicklung entgegen. Wir haben uns im abgelaufenen Geschäftsjahr verpflichtet, weitere Anteile an einer Tochtergesellschaft im Folgejahr zu erwerben. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT FÜR DAS FOLGENDE GESCHÄFTSJAHR 1. Risikobericht b) Branchenrisiken Der Geschäftsverlauf war geprägt von einer hohen Volatilität in einzelnen Märkten, die sich auf Grund des zum Teil unterschiedlichen Verlaufes der Pandemie wiederspiegelt. Ein Ende der Pandemie ist nicht absehbar und daher ist weiterhin mit einer höheren Schwankung innerhalb der Märkte zu rechnen. Politische Instabilitäten durch Spannungen innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten und die Entwicklungen in der Ukraine führen ebenso zu einer Verunsicherung der Märkte. Die Verfügbarkeit von Papier zur Herstellung der Verpackungen ist angespannt, was zu höheren Preisen und damit indirekt zu einer geringeren Nachfrage nach unseren Produkten führen kann. Ebenso werden die steigenden Energiekosten weitere Rationalisierungen oder Unternehmenszusammenschlüsse zur Folge haben. Als weiteres Risiko sind andere Technologien zur Verpackungsmittelproduktion zu nennen. b) Ertragsorientierte Risiken Unsere Wettbewerber werden weiter versuchen, verlorene Marktanteile durch Preiskampf und minderwertige Produktimitationen zurückzugewinnen. Mit besserem Service, hochwertigen Produkten und unseren kompetenten, engagierten Mitarbeitern werden wir hierauf reagieren. Durch die niedrige Arbeitslosenquote in der Region Nürnberger Land wird der Wettbewerb um gut ausgebildetes Fachpersonal anhalten. Deshalb ist es für uns wichtig, unser Image als attraktiver Arbeitgeber in der Region weiter auszubauen. Wir werden hier Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung ergreifen. Risiken entstehen aus der Verteuerung unserer Einkaufspreise. Es erfolgt eine permanente Überwachung und nötigenfalls Weitergabe der Preissteigerungen an den Markt. Während der Pandemie kam es zu keinerlei Lieferengpässen. Einmal pro Jahr erfolgt eine Werthaltigkeitsprüfung der Vorräte, wenn erforderlich, wird entsprechend abgewertet. Die Betriebsimmobilien sind gemietet und die Nutzung ist durch langfristige Mietverträge gesichert. Nennenswerte Produktentwicklungen werden durch vorausschauende Marken- und Patentpolitik geschützt. Versicherbare Risiken aus der Geschäftstätigkeit werden soweit möglich abgesichert und mindestens einer jährlichen Prüfung unterzogen. Für die Organe der Gesellschaft besteht eine D&O- sowie eine Rechtsschutzversicherung. 2. Chancenbericht Durch die zunehmende Vernetzung und Erweiterung unserer Firmengruppe wollen wir neue Marktanteile im globalen Markt für Zubehörmaterial in der Verpackungsmittelproduktion gewinnen. Der Fokus auf vier Geschäftsbereiche ermöglicht es uns, unabhängiger zu agieren. Neben konkreten Maßnahmen zur Steigerung unserer Umsatzerlöse haben wir im Geschäftsjahr begonnen, durch die Beteiligung eines strategischen Partners, unsere Marktposition im globalen Verpackungsmarkt auszubauen. Entwicklungsprojekte wurden erfolgreich abgeschlossen bzw. sind in Vorbereitung. Wir verfügen über einen deutlich verbesserten Marktüberblick und befinden uns im regen Austausch zu wichtigen Marktinformationen. Zur Verringerung der Abhängigkeiten von Lieferanten werden wir bestimmte Produktgruppen selbst herstellen oder entsprechend höher bevorraten. Neue Vermarktungsmodelle werden angeboten und der Fokus auf digitale Zusatzleistungen gelegt. In einer Tochtergesellschaft wurde im Geschäftsjahr das Roll-out der ERP-Software vorbereitet. Nach Echtstart sind alle Produktionsstandorte für Zubehörmaterial mit einer einheitlichen Software ausgerüstet. Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung und Verschlankung der internen Prozesse. Das Ziel der Vereinheitlichung unserer IT-Systeme in den verbleibenden Tochterunternehmen wird weiter vorangetrieben. 3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Es besteht eine Absicherung gegen nennenswerte Forderungsausfälle durch eine Kreditversicherung. Neukunden werden über Bonitätsauskünfte vor Belieferung geprüft. Das Forderungsmanagement ist stringent, nennenswerte Forderungsausfälle sind nicht zu verzeichnen. Zinsrisiken werden durch feste Zinsvereinbarungen vermieden. Wesentliche Umsätze werden in EUR fakturiert. Das Währungsrisiko wird als nicht signifikant bewertet. Liquiditätsrisiken zeigen sich derzeit wegen der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nicht. Die im Finanz- und Risikomanagement eingeführten Instrumente wie fortlaufender Liquiditätsplan, Budgetplanung und Budgetcontrolling sowie die permanente Überprüfung der Unternehmenskennzahlen über ein entsprechendes Cockpit werden stetig weiter optimiert. Das Unternehmenscontrolling ist einheitlich über die Unternehmensgruppe hinweg etabliert.
Schwaig, 31. Januar 2022 gez. Jürgen Mariën, CEO gez. Thomas Gerner, CFO In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CITO-SYSTEM GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CITO-SYSTEM GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CITO-SYSTEM GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erlangen, den 04. Februar 2022 ETH
Erlanger Treuhand GmbH
gez. Schmitz, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung Der Jahresabschluss der CITO-SYSTEM GmbH zum 31.12.2021 wurde am 31.03.2022 festgestellt. |
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