Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 37129
Vorher
Horn & Cosi Fan Computersysteme GmbHHORN & COSIFAN Computersysteme GmbH
Eingetragen
22.7.1993
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Der Handel mit Computertechnik und Software, technischer Service, Softwareentwicklung und Computerschulung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Pflüger
seit 17.8.2022
Geschäftsführer
Matthias Walter
seit 13.10.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
90.000 DM
90.00%

Beteiligungen

NameAnteil
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH, Frankfurt

Grundlagen des Unternehmens

Seit Unternehmensgründung verfolgt die HORN & COSIFAN GmbH (im Folgenden "HORN & COSIFAN") das Ziel, einen Full-Service für den IT-Infrastrukturbetrieb anzubieten sowie eine vertrauensvolle und langjährige Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern aufzubauen. Zuverlässigkeit, Kontinuität, Kompetenz und die Wandlungs- fähigkeit an aktuelle IT-Anforderungen sind Stärken, die uns bisher auszeichneten und die wir zukünftig weiter ausbauen werden. Um den Anforderungen an die zunehmende Digitalisierung, der Zentralisierung von Diensten sowie der Transformation des digitalen Arbeitsplatzes gerecht zu werden, entwickeln wir kontinuierlich unsere Kompetenzen weiter.

Leistungsspektrum

Ø Sicherer IT-Infrastrukturbetrieb

Das Leistungspaket der HORN & COSIFAN optimiert die IT-Infrastruktur von Unternehmen so, dass Geschäftsprozesse problemlos und effizient laufen. Dabei liefern wir Strategien, Konzepte und Lösungen für einen sicheren IT-Betrieb. Das bedeutet, wir beraten, beschaffen, implementieren, betreiben, überwachen und stellen einen Support zur Verfügung.

Ø Rechenzentrumsbetrieb & Hosting

Datensicherheit ist neben einer effizienten IT-Infrastruktur das Rückgrat eines jeden Unternehmens. Deswegen ist auch das Outsourcing geschäftskritischer IT-Systeme Vertrauenssache. Mit unseren Hochsicher- heits-Rechenzentren in Frankfurt am Main gewährleisten wir eine stabile, individuell skalierbare und immer verfügbare Hosting-Umgebung direkt am DE-CIX, dem datenumsatzstärksten Internetknoten der Welt. Somit unterliegen die Anwendungen unserer Kunden durch die Wahl des Standortes nicht nur dem deutschen Datenschutzgesetz und der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), sondern können auch in jeder erdenk- lichen Bandbreite angebunden werden.

Ø Dokumentenmanagementsysteme (DMS)

Dokumentenmanagementsysteme gewinnen immer mehr an Bedeutung in den Kundenprozessen, da sie kurzfristig und nachhaltig die Prozesskosten bei unseren Kunden senken und die Abläufe optimieren. Wir arbeiten mit den Produkten des Herstellers ELO (Elektronischer Leitz Ordner) und passen die entsprechenden Softwarepakete des Herstellers auf die individuelle Situation unserer Kunden optimal an.

Ø Full-Mobile-Management

Mobile Endgeräte benötigen, genau wie alle anderen IT-Geräte, Ressourcen für Verwaltung, Wartung und Schutz. HORN & COSIFAN hilft dabei, diese Ressourcen zu optimieren und gleichzeitig Kompetenz und Erfahrung in diesem Bereich zu maximieren. Wir bieten für alle Dienstleistungen rund um mobile Endgeräte ein Full-Mobile-Management nach Baukastenprinzip.

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die gesamtwirtschaftliche Lage des deutschen IT-Marktes ist robust und dynamisch. Die Nachfrage nach digitalen Lösungen und Technologien ist weiterhin hoch, da Unternehmen verstärkt in die Digitalisierung investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die Effizienz zu steigern. Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte bleibt knapp, was zu einem anhaltenden Wettbewerb um qualifizierte Talente und steigende Personalkosten führt. Innovationsbereiche wie Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und das Internet der Dinge verzeichnen ein starkes Wachstum und bieten Chancen für Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind. Insgesamt bleibt der deutsche IT-Markt ein bedeutender Motor für Wirtschaftswachstum und technologische Entwicklung in der Region. Im Geschäftsjahr 2023 erlebte der deutsche IT-Markt jedoch eine Wachstumsdelle mit einer Steigerung in Höhe von 3,1 Mrd. EUR (2,2 %). Die Umsätze aus dem Verkauf von IT-Hardware gingen im Geschäftsjahr um 5,4 % zurück, wobei die Umsätze im Bereich IT-Dienstleistungen um 5,1 % und die Umsätze im Bereich Software weiterhin um 9,6 % stiegen (Prognose).

Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds wird für die Informationstechnik erneut ein Umsatzplus von 6,1 % für 2024 erwartet. Die Prognose, unterteilt in die einzelnen Bereiche, lautet wie folgt:

- IT-Dienstleistungen +4,8 %

- IT-Hardware + 4,6 %

- Software + 9,4%

Quelle: bitkom Jahres-Pressekonferenz 2024, vom 10.01.2024

Ertragslage

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 ist deutlich besser gestartet als in den Vorjahren, was einer Verbesserung der Liefersituation zu verdanken ist. Ebenso konnten neue Märkte im Bereich Netzwerk- und Security-Infrastrukturlösungen erschlossen werden.

Der Jahresumsatz ist im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1.039 TEUR gestiegen. Somit wurde die Vorjahresprognose eines leicht steigenden Umsatzes mit einer Steigung von 6,2 % übertroffen.

Der Wareneinsatz ist um 5,3 % auf 9.259 TEUR gestiegen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der oben beschriebene Anteil der Infrastrukturlösungen bezogen auf die gesamten Umsatzerlöse weiter ausgebaut wurde. Die Personalkosten sind aufgrund von geringen Fluktuationen und verbesserten Prozessabläufen annähernd gleichgeblieben (Steigung 2,1 %). Durch den konstanten Ausbau des Dienstleistungs- und Managed-Service-Anteils konnte der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich um 302 TEUR (21,6 %) gesteigert werden. Die Vorjahresprognose eines leicht über dem Niveau des Vorjahres liegenden EBITDAs (Ergebnis vor Steuern, vor Ergebnisabführung, vor dem Zinsergebnis und zugleich der Abschreibungen) konnte mit einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 21,2 % ebenfalls deutlich übertroffen werden.

Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung (Vorjahr: EBITDA) stellen die zentralen finanziellen Steuerungsgrößen zur Ermittlung des Unternehmenserfolges und somit die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar.

Finanzlage

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf 368 TEUR. Im Wesentlichen handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsausstattung für die Miet- und Rechenzentrumsverträge, die aus dem Anlagevermögen bedient werden.

Es lässt sich feststellen, dass das Unternehmen sich ansonsten aus eigener Kraft finanziert. Der operative und freie Cashflow war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 deutlich positiv. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist aufgrund des mit der PLENTICON GROUP GmbH geschlossenen Gewinnabführungsvertrages und der umsatzsteuerlichen Organschaft deutlich negativ.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um 22 TEUR gesunken und somit nahezu konstant geblieben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 52 TEUR auf 1.331 TEUR, sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 26 TEUR auf 340 TEUR gestiegen. Gegenläufig entwickelten sich die Vorräte, welche um 177 TEUR auf 178 TEUR gesunken sind.

Diese Entwicklung ist vor allem auf einen Herstellerwechsel im Clientbereich zurückzuführen und eine darauf folgend geringere Verkaufsrate in diesem Segment gegen Ende des Jahres.

Die sonstigen Rückstellungen sind um 185 TEUR auf 399 TEUR aufgrund einer Ausweisänderung (im Anhang beschrieben) gestiegen. Folglich entwickelten sich die sonstigen Verbindlichkeiten, die um 378 TEUR gesunken sind, gegenläufig.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme von 43,1 % auf 43,3 % im Geschäftsjahr 2023 gestiegen.

Zusammenfassend lässt sich die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 in Anbetracht der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen externen Einflüsse als zufriedenstellend bewerten.

Mitarbeitende

Am 31. Dezember 2023 gehörten insgesamt inkl. Auszubildender 80 Mitarbeitende (Vorjahr: 75) zur Belegschaft von HORN & COSIFAN.In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle, u. ä. gab es im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)

Risikomanagement ist für die Gesellschaft ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlage der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Geschäftsführungsstruktur sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme anzusehen.

Bestimmte Einzelrisiken werden von der Geschäftsleitung überwacht und im erforderlichen Maße abgesichert. Die nachfolgenden Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellt.

Auch im Jahr 2024 werden die wesentlichen Risiken für die künftige Unternehmensentwicklung in der Rekrutierung von neuem Personal und stark steigenden Kosten infolge der hohen Inflationsraten liegen.

Die Behandlung der jeweiligen operativen Einzelrisiken wird durch verschiedene Management- und Investitionsgrundsätze definiert. Für spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle werden Versicherungen abgeschlossen, deren Umfang laufend überprüft wird.

Um Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen resultieren, werden Entscheidungen auf Basis entsprechender Beratungen getroffen.

Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken der zukünftigen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sehen wir derzeit nicht.

Es besteht kein relevantes Risiko aus Wechselkursschwankungen, da die HORN & COSIFAN ihr Geschäft nur in Deutschland betreibt. Bonitätsrisiken wurden teilweise auf Leasingunternehmen ausgelagert. Zu einem Großteil unserer Kunden besteht eine langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung mit sehr guter Zahlungsmoral, so dass auch hier keine wesentlichen negativen Entwicklungen zu erwarten sind.

Chancen ergeben sich durch die Optimierung der Arbeitsplatzumgebungen und durch die fortschreitende Automatisierung in den IT-Prozessen bei unseren Kunden und damit verbunden die weitere Entlastung der kundeneigenen IT-Abteilungen durch umfangreichere Managed Service Angebote der HORN & COSIFAN.

Durch die Integration in die PLENTICON Gruppe sehen wir sehr gute Möglichkeiten, unser Leistungsportfolio für unsere Kunden weiter auszubauen und Synergieeffekte zu heben.

Ausblick (Prognosebericht)

Der Ausbau in neu strukturierte und vor allem standardisierte Managed Service Angebote im Bereich des digitalen und sicheren Arbeitsplatzes, zusammen mit der Weiterführung der Rechenzentrumsangebote wird zur Verbesserung der Margen im Bereich der Dienstleistungsangebote führen. Die vertrieblichen Aktivitäten zum Ausbau des Bestandsgeschäfts und der Neukundengewinnung werden im Jahr 2024 noch einmal deutlich erhöht, um die Bedarfe in den Bereichen IT-Dienstleistung und Managed- Services zu nutzen.

In den ersten Monaten 2024 konnten wir vor allem im Projektgeschäft einen stark rückgehenden Auftragseingang und Umsatz verzeichnen. Dies ist auf einen Hersteller- wechsel bei einem Großkunden zurückzuführen. Somit verlagert sich der Umsatz auf das zweite Quartal des Jahres 2024.

Die Personalkosten werden im kommenden Jahr durch notwendige Aus- und Weiterbildung unseres Personals sowie durch Mitarbeiterzuwachs zur Gewährleistung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen steigen.

Wir sind zuversichtlich, dass wir damit dennoch die Voraussetzungen für ein weiteres Umsatzwachstum in den Folgejahren geschaffen haben. Daher erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 moderat steigende Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresniveau und einen leicht unter dem Niveau des Kalenderjahres 2023 liegenden Jahresüberschuss vor Gewinnabführung, was auf die steigenden Personalkosten aufgrund von Zukunftsinvestitionen im Bereich Managed Services zurückzuführen ist.

 

Frankfurt, den 7. Juni 2024

Tobias Pflüger

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 781.369,62 876.024,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.334,00
II. Sachanlagen 753.535,62 873.524,12
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 84.843,00 108.523,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 668.692,62 765.001,12
III. Finanzanlagen 2.500,00 2.500,00
B. Umlaufvermögen 3.914.504,85 3.787.786,57
I. Vorräte 177.865,71 354.732,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.484.405,22 1.424.706,48
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 79.115,07 83.775,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.252.233,92 2.008.347,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 99.587,29 153.993,79
Aktiva 4.795.461,76 4.817.804,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.075.655,11 2.075.655,11
I. ausgegebenes Kapital 46.016,19 46.016,19
1. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
2. eigene Anteile -5.113,00 -5.113,00
II. Gewinnrücklagen 5.113,00 5.113,00
III. Gewinnvortrag 2.024.525,92 2.024.525,92
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 398.936,59 217.368,36
C. Verbindlichkeiten 2.320.870,06 2.498.971,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.855.965,09 1.681.468,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.855.965,09 1.681.468,38
2. sonstige Verbindlichkeiten 464.904,97 817.502,77
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 464.904,97 817.502,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 25.809,86
Passiva 4.795.461,76 4.817.804,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.860.420,16 8.347.298,01
2. Personalaufwand 5.341.554,20 5.232.082,25
a) Löhne und Gehälter 4.461.059,27 4.388.808,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 880.494,93 843.273,89
davon für Altersversorgung 26.226,55 26.546,48
3. Abschreibungen 462.147,16 390.162,78
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 462.147,16 390.162,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.330.617,00 1.308.827,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.798,51 338,83
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.979,61 10.465,36
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14.199,06
8. Ergebnis nach Steuern 1.707.721,64 1.406.099,20
9. sonstige Steuern 6.229,33 6.734,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.701.492,31 1.399.365,20
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH, Frankfurt am Main

(1) Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 37129 registriert. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main.

Seit 2022 entspricht das Geschäftsjahr der HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr per 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB für den Jahresabschluss ist Gebrauch gemacht worden.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Die Sachanlagen werden mit Anschaffungskosten und -soweit abnutzbar- vermindert um planmäßige, auf linearer Basis ermittelte Abschreibungen angesetzt. Selbstständig nutzbare geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden als geringwertiges Wirtschaftsgut sofort abgeschrieben. Von dem Wahlrecht nach § 6 Abs. 2a EStG wird kein Gebrauch gemacht.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich Wertberichtigungen auf individuell ermittelte Einzelrisiken angesetzt. Pauschale Risiken werden ebenfalls mit 1% bezogen auf die um einzelwertberichtigte Forderungen bereinigte Basis berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung so bemessen, dass sie allen voraussichtlichen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken in Höhe des Erfüllungsbetrages Rechnung tragen. Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und werden daher nicht abgezinst.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

(3) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird durch den als Anlage zum Anhang beiliegenden Bruttoanlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vollumfänglich innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenfalls - mit Ausnahme der Kautionen in Höhe von EUR 75.893,00 und der Personaldarlehen in Höhe von EUR 3.222,07 - innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital / Stammkapital

Das Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 51.129,19 und ist voll eingezahlt.

Die Gesellschaft hält eigene Anteile mit einem Nennwert von EUR 5.113,00.

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der PLENTICON GROUP GmbH beträgt das Jahresergebnis per 31. Dezember 2023 EUR 0,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus den nachfolgenden Positionen zusammen:

EUR
Personalrückstellung 210.146,16
Gewährleistungen 53.760,00
Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen 76.161,24
Jahresabschluss und Prüfung 22.840,00
Aufbewahrung 36.029,19
398.936,59

Im Geschäftsjahr 2023 werden die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 76) abweichend zum Vorjahr wieder in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Gleiches gilt für die Tantiemen und Provisionszahlungen (insgesamt TEUR 130). Im Vorjahr erfolgte ein Ausweis innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Personalaufwand

Die Aufwendungen aus Umlagen für die Geschäftsführergehälter der HORN & COSIFAN, welche bei der PLENTICON GROUP GmbH angestellt sind, wurden im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. In diesem Geschäftsjahr entfällt dieser Ausweis aufgrund der fehlenden Weiterbelastung. Die Anstellung erfolgt nunmehr direkt über die Gesellschaft.

(4) Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführer der Gesellschaft in 2023 ist Herr Tobias Pflüger, CEO (Chief Executive Officer)

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Höhe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung.

Personalbestand

Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 waren durchschnittlich 68 Mitarbeiter beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 823. Sie entfallen in voller Höhe auf aus wirtschaftlichen Gründen eingegangene Miet- und Leasingverpflichtungen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

(Teil-)Konzernabschluss, Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der PLENTICON GROUP GmbH sowie in den übergeordneten Konzernabschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Sonstiges

Laut Mitteilung der BaFin vom 8. Dezember 2009 tätigt die Gesellschaft keine Finanzierungsleasingverträge im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG.

 

Frankfurt am Main, den 26. Juni 2024

Tobias Pflüger

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH, Frankfurt am Main,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HORN & COSIFAN Computersysteme GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 7. Juni 2024

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Julian Breidthardt, Wirtschaftsprüfer

Alina Melo, Wirtschaftsprüferin

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