Häusliche Krankenpflege Johanna Scheiba KG
Selbe AdresseAmbulante Pflegedienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Dr. Schatz seit 27.8.2003 | Vorsitzender des Vorstands |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kistler Beteiligungs-gesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHATZ AGRemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen bietet komplette Systeme zur Qualitätsüberwachung von Verschraubungen an. Potenzielle Kunden der Schatz AG sind die Groß- und Serienindustrie, insbesondere aber die Auto- und Autozuliefererindustrie, der Flugzeugbau sowie die Windkrafttechnik. 2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungen orientieren sich im Wesentlichen an den sich ändernden technischen Anforderungen der Kunden. Daher werden weiterhin Aufwendungen für Forschung und Entwicklung getätigt. Dies betrifft insbesondere den Bereich der Laborsysteme zur Schraubuntersuchung, der Prüfgeräte für das Prüfen von Schraubwerkzeugen sowie die Produktgruppe INSPECT Pro. Aus der Produktgruppe INSPECT Pro wurde zwischenzeitlich das Messgerät INSPECT Pro sowie der Analyseschlüssel im Markt eingeführt. Unser Ziel hierbei ist es, den Marktanforderungen auch in Zukunft immer gerecht werden zu können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftlich, branchenbezogene Rahmenbedingungen Unsere gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen basieren im Wesentlichen auf den Marktbedingungen unserer Kunden. Hierzu zählt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung der Automobil- und der Flugzeugindustrie. Die Branchensituation ist insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen. 2. Geschäftsverlauf Für das Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr erfolgreich. Trotz des verstärkten Nachfrageverhaltens im 2. Halbjahr konnte im Geschäftsjahr kein weiterer Umsatzanstieg erreicht werden. Er folgte somit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Ausrichtung des Unternehmens. Der Umsatzrückgang betrifft insbesondere den Markt für Neusysteme. Durch den überproportionalen Rückgang des Materialaufwandes konnte der Rohertrag 2014 in Bezug auf die Gesamtleistung noch einmal gesteigert werden. Die Personalkosten erhöhten sich aufgrund der gestiegenen variablen Mitarbeitervergütungen. Die Kosten der Warenabgabe sind gesunken. In anderen Bereichen waren leicht sinkende Kosten zu verzeichnen. Insbesondere die Dienstleistungen für Entwicklung und Konstruktion sanken im Vorjahresvergleich von TEUR 373 auf TEUR 180. Die Investitionen im Berichtsjahr betrugen rd. TEUR 864 und lagen damit über Vorjahresniveau. Diesen Zugängen stehen nicht liquiditätswirksame Abschreibungen im Anlagenvermögen von TEUR 335 gegenüber. Das Finanzergebnis verschlechterte sich von TEUR 0,8 auf TEUR -2,0, geschuldet dem niedrigen Zins am Finanzmarkt. Unsere Tochterunternehmen in den USA und Frankreich waren im Berichtsjahr stabil. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Die wirtschaftliche Lage der Schatz AG zum Bilanzstichtag ist gekennzeichnet durch eine unverändert gute Nachfrage. Das Unternehmen hält sehr starken Kundenkontakt und verfolgt sehr aufmerksam die Entwicklungen auf dem Markt. a. Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 2,8% erhöht. Das Rohergebnis ist dabei im Vorjahresvergleich um 2,44% gesunken. Das Jahresergebnis hat sich um TEUR 1,0 erhöht. Die Umsatzerlöse lagen um 9,67% unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Exportumsätze an den Gesamtumsätzen veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr (59,5%) auf 51,6%. Die Exportumsätze betrafen vor allem China - Hong Kong, Slowakische Republik, USA und die Benelux-Länder. Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0% verbessert. Die Kostensenkung bei verschiedenen betrieblichen Aufwendungen betragen per Saldo TEUR 551,4 oder 22,94% gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 4,6%. Dies resultiert im Wesentlichen aus der variablen Mitarbeitervergütung. Die variablen Vergütungen aus den Zielvereinbarungen wurden gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht zurückgestellt. Die Personalfluktuation in unserem Unternehmen bleibt weiterhin gering, so dass wir auf langjährige und motivierte Mitarbeiter zurückgreifen können. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist zum Vorjahresvergleich nahezu unverändert. Wesentlichen Anteil hat daran unsere Politik, die erwirtschafteten Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen zu belassen. So erhöhte sich die bilanzielle Eigenkapitalquote von 67,4% auf 69,5% um 2%-Punkt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 5,8% der Bilanzsumme aus. Die flüssigen Mittel bilden 56,5% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,75% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristigen gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe des Jahresergebnisses, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) von langfristigen Rückstellungen. Die Brutto-Umsatzrendite erhöhte sich von 18.76% auf 21,36% in diesem Jahr. Der cash flow liegt mit TEUR 721 um TEUR 480 unter dem Vorjahr. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Für 2015 erwarten wir vorsichtig betrachtet eine weitere positive Entwicklung und höheren Jahresumsatz und ein wiederum positives Ergebnis. Die künftige Entwicklung der Gesellschaft basiert im Wesentlichen auf den Marktbedingungen unserer Kunden. Hierzu zählt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung der Automobil- und der Flugzeugindustrie. Zurzeit werden von uns auch weitere Kundenmärkte erschlossen, z.B. in der Windkrafttechnik sowie der Chemischen und Petrochemischen Industrie. Daneben ist auch die Erfüllung der sich ändernden technologischen Anforderungen der einzelnen Kunden maßgeblich für den zukünftigen Erfolg der Gesellschaft. Momentan sind für uns keine technologischen Entwicklungen erkennbar, die nachhaltig zu einer Verdrängung der Schraubtechnik bei unseren Kunden führen. Die Funktionen des INSPECT Pro werden kontinuierlich erweitert, um einen größeren Kunden- stamm zu erreichen. Im Bereich der Laborsysteme zur Schraubfalluntersuchung für die Produktgruppe SCHATZ-ANALYSE fand eine neue Grundlagenentwicklung statt. Es wurde eine Technologie entwickelt, mit der per Ultraschall die Vorspannkräfte an Schrauben im überelastischen Bereich gemessen werden können. Mit der dazugehörigen neuen Sensorenentwicklung für Drehmoment und Drehwinkel wird dieses System unsere Laborsysteme mit Manipulator weiter am Markt etablieren. V. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden abschwächen und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Das Vertriebssystem der Schatz AG zielt auf einen intensiven Kontakt zu den einzelnen Kunden. Daher wurde das gesamte nationale Vertriebsgebiet mit SCHATZ AG Mitarbeiter im Außendienst besetzt. Die Auftragsabwicklung im Einzelnen muss hohen internen Qualitätsanforderungen entsprechen, um über die Kundenzufriedenheit die Kundenbeziehungen für die Zukunft zu sichern. Aufgrund unseres technologisch hochwertigen Leistungsangebotes, das sich den geänderten Bedürfnissen unserer Kunden anpasst, sowie den steigenden Qualitätsanforderungen und der großen geographischen Verteilung unserer Absatzmärkte, sehen wir wesentliche Chancen für die geplante, konstant positive Unternehmensentwicklung. Unsere Einschätzung der künftigen Entwicklung basiert unter anderem auf einer verstärkten Marktpräsenz unseres Unternehmens im In- und Ausland, der Mitwirkung und Präsenz unserer Mitarbeiter in Normenausschüssen sowie in VDI-Ausschüssen. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung zukünftiger gesamtwirtschaftlicher Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Von unserer Gesellschaft werden keine risikobehafteten Finanzinstrumente eingesetzt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Für Investitionen wurden insgesamt 3 Darlehen aufgenommen, die planmäßig getilgt werden. Für die Entwicklungskosten des Produktes INSPECT Pro besteht ebenfalls ein langfristiges Darlehen aus dem Jahr 2012. Die Tilgung erfolgt planmäßig (siehe Verbindlichkeitenspiegel). Die Risikomanagementziele und -methoden sind von einer geringen Risikobereitschaft der Geschäftsführung geprägt. Die Ausfallrisiken bei Wertpapieren, Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen der regelmäßigen Kontrolle durch die Geschäftsführung. Wesentliche Risiken aus Preisänderungen und Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. Ausfall- und Liquiditätsrisiken bestehen in branchenüblichem Umfang. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Um Risiken für unser Unternehmen abzuwenden, erfolgt die Finanzierung vermehrt über Anzahlungen. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Remscheid, den 26.03.2015 Gez. Dr. Volker Schatz, Vorstandsvorsitzender gez. Engelbert Bließen, Vorstand gez.Gudrun Zittlau, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Erläuterungen Die Firma Schatz AG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Immaterielle Anlagegegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Entwicklung im Einzelnen ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Beteiligungen Schatz France sowie Schatz USA wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte Die Vorräte wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Nicht voll einsetzbare Artikel wurden am Bilanzstichtag abgewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände Forderungen wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % gebildet. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Flüssige Mittel Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Fremdwährungsposten Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursveränderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen nahezu in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Angaben zu Einzelpositionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeiten über einem Jahr betragen:
Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten per 31.12.2014 die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres, die Steuerrückstellung des Vorjahres sowie Steuerrückstellungen für vergangene Jahre aufgrund einer Betriebsprüfung (TEUR 4). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen schlüsseln sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Für das Darlehen bei der Volksbank Remscheid-Solingen wurde eine Sicherheit in Form einer Sicherungsübereignung von zwei Maschinen gewährt. Für das in 2010 aufgenommene Darlehen der NRW Bank wurde eine Sicherheit in Form einer Sicherungsübereignung der finanzierten Investitionsgüter gewährt. In 2012 wurde für die weitere Entwicklung von Inspect Pro ein Darlehen über Euro 550.000,00 aufgenommen. Hierfür wurde zur Absicherung ein Bankguthaben in Höhe von Euro 275.000,00 abgetreten. Im Geschäftsjahr 2013 wurde bei der Volksbank Remscheid eG ein NRW Mittelstandskredit in Höhe von Euro 500.000,00 aufgenommen. Neben den bereits der Volksbank gewährten Sicherheiten wurde ein Festgeldguthaben mit einem anfänglichen Wert von Euro 250.000,00 verpfändet. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. S onstige Verbindlichkeiten
2. Gewinn und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1 ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 33 ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die Aufwendungen enthalten Wechselkursdifferenzen von TEUR 5. In Höhe von TEUR 41 sind Erträge aus Wechselkursdifferenzen enthalten. Auf- und Abzinsung von sonstigen Vermögensgegenständen und von Rückstellungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 1.124,95 (im Vorjahr EUR 661,63) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten in Höhe von EUR 6.263,75 (im Vorjahr EUR 7.732,34) Erträge aus der Abzinsung des Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG. Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen sind EUR 5.360,46 für Altersversorgung enthalten (im Vorjahr EUR 5.590,92). IV. Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 114,57. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen beinhalten die gesetzliche Rücklage und die anderen Gewinnrücklagen. Die gesetzliche Rücklage wird unverändert mit insgesamt EUR 217.585,43 ausgewiesen. Die Kapitalrücklage plus die gesetzlichen Rücklagen erreichen zusammen die gemäß § 150 AktG vorgeschriebene Höhe. Die andere Gewinnrücklage wird unter Berücksichtigung des Vortrages in Höhe von EUR 2.262.091,09 und der Zuführung in Höhe von EUR 1.262.900,41 (Jahresüberschusses für 2013 abzgl. Dividendenauszahlung) mit insgesamt EUR 3.524.991,50 ausgewiesen. Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat die folgende Ergebnisverwendung vor: Gewinnvortrag und Bilanzgewinn
Aufgrund des positiven Jahresergebnisses wird der Vorstand dem Aufsichtsrat für das Jahr 2014 eine Dividendenausschüttung i.H.v. 0,78 EUR pro Aktie vorschlagen; diese ist in der Ergebnisverwendung noch nicht berücksichtigt. V. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die nachfolgend bezeichneten Vorstandsmitglieder geführt: Als Vorstandsmitglieder in der Zeit vom 01.01.-31.12.2014 Dr. Volker Schatz, Remscheid, Dipl. Ingenieur (Vorsitzender) Engelbert H. Bließen, Remscheid, Dipl. Ingenieur Gudrun Zittlau, Wuppertal, Kauffrau. Der Aufsichtsrat besteht aus den folgenden Mitgliedern: Reinhard Scholl, Wörth, Unternehmensberater (Vorsitzender) Charlotte Lämmer, Dortmund, B. A. International Management Martin Schatz, Holly, MI 48442, USA, technischer Kaufmann VI. Beteiligungsverhältnisse Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt per 31.12.2014 EUR 2.177.000,00. Es teilt sich wie folgt auf:
VII. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt EUR 415.927,63und beinhaltet die Mietverpflichtungen für die Geschäftsräume sowie die Mietverpflichtungen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung. 2. Personalaufwand Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 71 Arbeitnehmer (Vorjahr 73) beschäftigt. Davon waren:
Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Satz 2 i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB sowie § 286 Abs. IV HGB wurde Gebrauch gemacht. Beteiligungsspiegel zum 31.12.2014
Remscheid, April 2015 Der Vorstand Dr. Volker Schatz Engelbert H. Bließen Gudrun Zittlau Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat Jahresabschluss, Lagebericht und Vorschlag des Vorstands über die Ergebnisverwendung geprüft. Art und Umfang der Prüfung der Geschäftsführung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres ergeben sich aus den Protokollen der am 29.05.2014 und 14.10.2014 durchgeführten ordentlichen Aufsichtsratsitzung und den dort behandelten Berichten des Vorstandes gemäß § 90 I 1 AktG. Der Aufsichtsrat hat von dem durch den Abschlussprüfer Reimann + Bürger Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wuppertal, erstellten Prüfungsbericht zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Ausichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; dieser ist damit festgestellt.
Remscheid, den 21.05.2015 gez. Reinhard Scholl sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2015 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB Der beigefügte Jahresabschluss zum 31.12.2014 der Schatz AG wird unter Inanspruchnahme von Erleichterungen gem. §§ 326,327 HGB offengelegt. Wir haben dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2014 den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss (bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schatz AG, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Prüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und wesentlicher Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Wuppertal, den 26. März 2015 Reimann
+ Bürger Treuhand GmbH
Margret Bürger, Wirtschaftsprüfer |
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