Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Kohl Recycling GmbH
Am Flugplatz 26, 49565 Bramsche, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Strotmann seit 16.3.2020 | Prokura |
Sebastian Schilling seit 16.3.2020 | Prokura |
Andre Werlein seit 16.3.2020 | Prokura |
Karl-Peter Frubel seit 16.3.2020 | Geschäftsführer |
Stefan Kohl seit 19.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 87.18% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kohl Recycling GmbHEigenbeteiligung | 12.82% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kohl Recycling GmbHBramscheJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 20101. Geschäftsverlauf 1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Schrottbranche Das Wirtschaftsjahr 2010 war geprägt von einer sukzessiven Erholungsphase nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise aus dem Jahr 2009. Die weltweite Konjunkturlage erlebte einen langsamen Aufschwung, der jedoch von der Unsicherheit am Markt geprägt war. Ferner beeinflussten die volkswirtschaftlichen Länderrisiken und die drohende Zahlungsunfähigkeit einiger europäischer Länder die Furcht vor einer erneuten Wirtschaftskrise. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2010 wuchs allgemein das Vertrauen in eine nachhaltige ansteigende Konjunktur. Dieses allgemeine Konjunkturbild spiegelte sich auch auf die Stahlschrott- und Metallbranche wieder. Der Zukauf der deutschen Stahlwerke ist im Vergleich zum Jahr 2009 um ca. 28,3 % auf ca. 15 Mio. t gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2008 waren es mit ca. 16,3 Mio. t dennoch etwa 6,0 % weniger. Die deutschen Stahlwerke stellten aufgrund der ansteigenden Nachfrage sukzessive einen großen Teil ihrer Aggregate wieder an. Ferner wurde die im Jahre 2009 eingeführte Kurzarbeit langsam wieder aufgehoben. Einhergehend mit der ansteigenden Nachfrage nach Stahlschrott stieg der Durchschnittspreis im Jahr 2010 deutlich an. Für das Jahr 2011 bleibt abzuwarten, ob sich die Konjunkturlage weiter stabilisiert und wie sich das Länderrisiko der europäischen Staaten entwickelt. Metallbranche Das Geschäftsjahr 2010 verlief äquivalent zu dem der Schrottbranche. Der Metallmarkt war in der ersten Jahreshälfte verunsichert und geprägt von steigenden Preisen. Die Nachfrage nach Metallen stieg ebenfalls sukzessive an. Getrieben wurden die Preise jedoch überwiegend von spekulativen Anlegern, während an den physischen Märkten konservativer gehandelt wurde. Für das Jahr 2011 wird weiter mit einer Erholung der Nachfrage gerechnet, bei gleichzeitig stark volatilen Märkten, welche weiterhin durch spekulative Anleger geprägt werden. Ferner werden die Wechselkurse sowie der Rohölmarkt die Preise weiterhin beeinflussen. Eine genaue Prognose für das Jahr 2011 erweist sich als schwierig und ist abhängig von der weiteren Konjunkturentwicklung. Entsorgungsbranche Die Rohstoffmärkte entwickelten sich im Jahr 2010 analog zu den Schrott- und Metallmärkten und waren ebenfalls vom konjunkturellen Anstieg geprägt. Aufgrund der verbesserten industriellen Auslastung erhöhte sich das Angebot nach Recyclingmaterial. Ferner erhöhte sich der Absatz an den deutschen Müllverbrennungsanlagen. Insbesondere bei den Rohstofffraktionen erholten sich die Preise. Für das Jahr 2011 wird mit einer weiteren leichten Erholung an den Märkten gerechnet. 1.2. Auftrags- und Umsatzentwicklung Die Auftrags- und Umsatzentwicklung verlief im Jahr 2010 analog zum allgemeinen Markt. Die allgemeine Nachfrage nach Schrotten, Metallen und Rohstoffen erholte sich deutlich gegenüber dem Jahr 2009, blieb aber hinter dem Nachfrageniveau aus dem Jahr 2008. Durch den Nachfrageanstieg entwickelten sich die Marktpreise nach oben, sodass die gesteckten Umsatz- und Absatzziele in allen Unternehmenssparten erreicht werden konnten. Für das Jahr 2011 erwarten wir in allen Unternehmenssparten eine weitere Belebung der Nachfrage bei volatilen Märkten. 1.3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2010 wurden Investitionen in den Fuhrpark, in Container und in Software vorgenommen. 1.4. Personal- und Sozialbereich Der durchschnittliche Personalbestand lag bei 28 Mitarbeitern. 1.5. Umweltschutz Der Betrieb erfüllt alle Umweltauflagen und ist auf dem aktuellen Stand der Technik. 2. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens 2.1. Vermögens- und Finanzlage Aufgrund des positiven Ergebnisses haben sich die Eigenmittel um T€ 784 auf T€ 6.315 erhöht. Die Eigenmittelquote ist im Geschäftsjahr um 1,6 % - Punkte auf 41,1 % gestiegen. Die Vermögens- und Finanzlage ist weiterhin als zufriedenstellend zu beurteilen. Weitere Kennzahlen zur Darstellung der Vermögens- und Finanzlage:
1: Sachanlagen lt. Bilanz/Gesamtkapital lt. Bilanz 2: Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lt. Kapitalflussrechnung/Nettoinvestitionen in Anlagevermögen 2.2. Rentabilität Infolge gestiegener Umsatzerlöse hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf T€ 1.430 erhöht. Das in 2010 erzielte Ergebnis war zufriedenstellend. 2.3. Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung ist mit der Geschäftsentwicklung des Jahres 2010 zufrieden. Für das Geschäftsjahr 2011 wird unter der Prämisse einer stabilen Konjunktur mit einem positiven Geschäftsjahr auf Basis des Jahres 2010 gerechnet. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Mittelfristig werden die Entwicklungen des Marktes und die Aussichten des Unternehmens weiterhin positiv gesehen. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um auch zukünftig den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Risikobericht nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB Risikomanagementziele und -methoden Jedes unternehmerische Handeln ist mit Risiken verbunden. Voraussetzungen für ein wirksames Risikomanagement sind genaue und strukturierte Zuordnungen von Aufgaben und Verantwortungen in der Gesamtorganisation. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikofrüherkennung, Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Die Risiken der künftigen Unternehmensentwicklung sind analysiert und bewertet worden. Sie werden sich nicht wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken. Risiken nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 b) HGB Aufgrund unserer Liquiditätssteuerungsmaßnahmen ist auch im folgenden Geschäftsjahr mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit der Kunden nicht zu rechnen. Den aktuellen Bestandsrisiken, vor allem im Umlaufvermögen, haben wir bei der Bewertung der Vorräte als auch der Forderungen im angemessenen Umfang Rechnung getragen. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. 5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2011 wird in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Konjunktur verlaufen. Die Aussichten auf ein positives Geschäftsjahr sind derzeit gut. Die Organisation im Unternehmen wird weiter optimiert, um auch zukünftig einen reibungslosen Ablauf aller Geschäfte gewährleisten zu können. 6. Bestehende Zweigniederlassungen Eingetragene Zweigniederlassungen bestehen nicht.
Bramsche, den 26. April 2011 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010KOHL RECYCLING GMBH, BRAMSCHEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010KOHL RECYCLING GMBH, BRAMSCHEA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der Kohl Recycling GmbH, Bramsche, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 sind erstmalig nach den durch das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) geänderten Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht an die Bestimmungen des BilMoG angepasst. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine weiteren Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben soweit sich aus der Erstanwendung des BilMoG keine Änderungen ergeben haben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Bewertung der Waren wird unterstellt, dass die zuletzt angeschafften Vermögensgegenstände zuerst veräußert werden. Sie werden mit dem Perioden-Lifo-Verbrauchsfolgeverfahren unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden unabhängig vom Realisationsprinzip und der Anschaffungskostenrestriktion mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung stellt die Differenz aus Pensionsrückstellung und dem Aktivwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung dar. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (projected unit credit method) und unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2005G bewertet. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (5,15 %). Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung eine erwartete Lohn- bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p.a., eine Fluktuation von 0,0 % p.a. sowie eine Rentendynamik von 0,0 % p.a zugrunde. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die von der Gesellschaft eingegangenen Futures dienen sowohl der globalen Steuerung und Verminderung von Preisänderungsrisiken im Rahmen der Kernaktivität und dem Handel mit Schrott und Metallen (Macro-Hedge) als auch der Handelsaktivität. Da kein eindeutiger Sicherungszusammenhang der derivativen Finanzinstrumente zu bestimmten Bilanzposten besteht, werden diese Geschäfte jeweils einzeln bewertet. Die Bewertung der unbedingten Termingeschäfte erfolgt auf Basis des Börsen- bzw. Marktpreises. Für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften ist eine Drohverlustrückstellung im Sinne des § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet worden. Bezüglich der weiteren Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten verweisen wir auf F.4. dieses Anhangs. Zinsswapgeschäfte wurden speziell zur Absicherung von bilanzwirksamen Geschäften gegen Zinsrisiken abgeschlossen (Micro-Hedge). Zwischen dem bilanzwirksamen und dem außerbilanziellen Geschäft wurde jeweils eine Bewertungseinheit gebildet. Nicht realisierte Verluste wurden mit angefallenen nicht realisierten Gewinnen aus dem Sicherungsgeschäft verrechnet. Die Voraussetzungen für die Bildung der jeweiligen Bewertungseinheit lagen vor. Bezüglich der weiteren Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten verweisen wir auf F.4. dieses Anhangs. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB wurden mit dem Nennwert bzw. in Höhe der zugrundeliegenden Verbindlichkeit abzüglich Einzel- und Pauschalrückstellung angesetzt. C. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2010
D. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2010
*: Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt € 3.220.928,12 (Vorjahr: € 2.645.665,17) E. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz a. Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 647.727,62 (Vorjahr: € 400.439,39) enthalten. Hiervon sind € 309,54 (Vorjahr: € 0,00) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 17.280,25 (Vorjahr: € 8.061,49) enthalten. b. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen, in Höhe von € 21.484,55 € (Vorjahr: € 101.120,50) enthalten. Es handelt sich bei diesen Forderungen ausschließlich um Körperschaftsteuer-Erstattungsansprüche. c. Angaben zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 285 Nr. 25 HGB Folgende Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet worden:
Der beizulegende Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung entspricht dem Marktpreis. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen beträgt € 69.891,00. Als Schulden sind ausschließlich Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet worden. Folgende Aufwendungen und Erträge sind miteinander verrechnet worden:
d. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 421.684,33 (Vorjahr: € 205.714,67) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 37.190,29 (Vorjahr: € 20.073,45) enthalten. e. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 44.556,91 (Vorjahr: € 47.264,02) enthalten. 2. Gewinn und Verlustrechnung a. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen ergeben sich aus der Anpassung der Pensionsrückstellung nach dem Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG). Im Geschäftsjahr wurde der gesamte Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung nach BilMoG und der Bewertung nach § 6a EStG zum 1. Januar 2010 zugeführt. b. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an: Herr Stefan Kohl, Kaufmann. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen a. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:
Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme gem. § 285 Nr. 27 HGB Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wurde als gering eingeschätzt, weil die Geschäftsleitung davon ausgeht, dass die zugrunde liegenden Vertragsverhältnisse von allen Parteien ordnungsgemäß erfüllt werden. b. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. 4. Bewertungseinheiten
Die wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wurden nach der Einfrierungsmethode behandelt, wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus den abgesicherten Risiken nicht bilanziert wurden.
Bramsche, den 2. Mai 2011 Geschäftsführung Zu dem am 5. Mai 2011 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 3. Mai 2011 erteilt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kohl Recycling GmbH, Bramsche, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 3. Mai 2011 PKF
Osnabrück WMS Treuhand GmbH
Dipl.-Btw. Lutz Strieder, Wirtschaftsprüfer Jürgen Bruns-Coppenrath, Wirtschaftsprüfer |
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