G & P Delos Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anwar Naamnih seit 15.5.2020 | Geschäftsführer |
Martin Eduard Otto Hahn seit 28.11.2019 | Geschäftsführer |
Alexander Mantey seit 28.11.2019 | Prokura |
Peter Jacob Matteo seit 28.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 63.75% | |
P**** J**** M***** | 10.62% |
| 10.62% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 5.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GP Log GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Überblick1.1 Geschäftsentwicklung Als Baudienstleistungs- und Baulogistikunternehmen in Frankfurt am Main hat sich die GP Log GmbH (im Folgenden: "GP Log") auf die Erbringung von Baudienstleistungen und Baulogistikleistungen in jeglicher Größenordnung, insbesondere in der Hochhausbaulogistik, spezialisiert. GP Log konnte einen Jahresüberschuss von T€ 1.250 (Vorjahr T€ 1.400) erreichen, was in erster Linie auf die erfolgreiche Leistungserbringung auf den Projekten "ZuKo Güterplatz", "ZuKo FOUR", "SPIN", "FOUR Umschlagplatz Westerbachstraße", "ABG Blockrandbebauung", "EDEN Tower", "140West - Etagenbewachung", "FOUR Bauaufzüge", "FOUR Vermietung Roßmarkt 18", "FOUR Entsorgungslogistik", "SQS Neu-Isenburg", "KAIA", "KiTa Senckenberganlage", "Datencenter FRA33", "Datencenter Cirrus", "K2 BioNTech" und "Datencenter FRA1 Mainz" zurückzuführen ist. Das Projekt FOUR besitzt unverändert als größtes laufendes Projekt eine zentrale Bedeutung für die GP Log. Neben den internen Aufträgen konnte die GP Log auch eine Reihe von externen Kunden gewinnen. 1.2 Wirtschaftliches Umfeld Gemäß dem Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrates wurde für 2023 ein Rückgang des realen Bruttoinlandproduktes in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr von 0,4% festgestellt, für 2024 wird ein nur schwacher Anstieg von 0,7% prognostiziert. 1 Die Europäische Zentralbank hat in mehreren Schritten während des Jahres 2023 den Leitzins von 1,25% auf 4,5% erhöht. 2 Diese geldpolitischen Straffungen in Kombination mit weiterhin hohen Inflationsraten stellten eine deutliche Belastung nicht nur für die deutsche, sondern die gesamte Weltkonjunktur dar, wobei sich die deutsche Wirtschaft aufgrund ihrer deutlichen Exportorientierung besonders stark abgekühlt hat. 3 Erfreulich ist jedoch, dass für 2024 zumindest eine moderate Erholung des Bruttoinlandproduktes sowie eine weitere Normalisierung der Inflationsrate auf eine Kerninflation von 2,6% erwartet wird. 4 2 Gesellschaftsrechtliche StrukturenAlleingesellschafter der GP Log ist die Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (im Folgenden: "Groß & Partner"). Der Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. Die Gesellschaft unterhält im Rahmen der Projekttätigkeit enge Geschäftsbeziehungen zu Investoren, öffentlichen Bauträgern sowie verschiedenen privaten Bauherren. Zum größten Teil werden Baudienstleistungen für den Gesellschafter Groß & Partner abgewickelt. Jedoch erfolgt zunehmend auch eine Fokussierung auf externe Kunden. So konnte die GP Log inzwischen fünf internationale Großkunden im Bereich der Infrastrukturprojekte gewinnen. 3 Geschäftsverlauf3.1 Entwicklung der Branche Das Bauhauptgewerbe, an dessen Entwicklung auch die GP Log partizipiert, wurde, neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel, durch die deutlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen negativ beeinflusst. 5 Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5% zurückgegangen. 6 Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes erwartet für das Jahr 2024 einen weiteren Umsatzrückgang von 3%, der insbesondere auf die sehr schwache Nachfrage im Wohnungsbau zurückzuführen ist. 7 Die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch in 2024 keine schnelle Erholung einsetzen wird und das Umfeld für Projektentwicklungen weiterhin sehr herausfordernd bleibt. Ein Lichtblick bleibt die weiterhin gute Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in guten Lagen. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Ausscheiden einer Vielzahl von Marktteilnehmern in den letzten Monaten sowie der stockende Neubau von Büro- und Wohnimmobilien in Verbindung mit der anhaltend hohen Nachfrage im hochwertigen Bürosegment sowie dem hohen Bedarf an Wohnimmobilien mittelfristig dazu führen wird, dass sich der Markt deutlich erholt. Ein zu erwartendes Ende des Zinsanstiegs, gegebenenfalls sogar ein gewisser Rückgang des Zinsniveaus werden weiterhin für positive Impulse sorgen. 3.2 Umsatzentwicklung und Auftragslage Die GP Log konnte im Berichtsjahr Umsätze auf folgenden Projekten erzielen:
Die Auslastung der beiden kommenden Jahre wird, neben den bereits erwähnten internen Projekten insbesondere durch die zwischenzeitlich beauftragten Projekte "Galileo", "DB Logistik-HUB", "Diesterwegschule" sowie weitere Akquiseprojekte gesichert. 3.3 Segmentausrichtung Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft lag, wie in den Vorjahren, auf der Erbringung von Baudienstleistungen und Baulogistikleistungen in jeglicher Größenordnung, insbesondere der Hochhausbaulogistik. Mit Projekten wie dem "The Spin" und "FOUR Frankfurt" zählt die Gesellschaft nun zu den führenden Baudienstleistern in der Abwicklung von Großprojekten in Frankfurt und trägt damit auch maßgeblich zur Weiterentwicklung der Skyline bei. Mit bislang fünf beauftragten Infrastrukturprojekten und Datencenter-Projekten, hat sich die GP Log eine weitere Expertise in der Erbringungen von Dienstleistungen für internationale Kunden erarbeitet. 3.4 Beschaffungsmarkt Die Gesellschaft vergibt die Dienstleistungen an leistungsstarke Unternehmen, die in der Lage sind, diese im Rahmen von Einzelverträgen abzuwickeln. Die Gesellschaft arbeitet überwiegend nicht nur kurzfristig projektbezogen mit Geschäftspartnern zusammen, sondern strebt vielmehr langfristige Geschäftsbeziehungen an. Die Kostensteigerungen im Zuge des Ukraine-Krieges sowie die anhaltend hohe Nachfrage nach Baudienstleistungen führen zu erheblichen Preissteigerungen auf der Einkaufsseite. Im Rahmen der hohen Auslastung der Nachunternehmer müssen Realisierungszeiträume vorsichtiger kalkuliert werden. Insbesondere die Abwicklung von Großprojekten ist auf Grund der Konsolidierung innerhalb der Branche in der Hand nur noch sehr weniger Anbieter. Durch den direkten Einkauf von Leistungen sowie den Einsatz von eigenem Personal können Synergien und Einkaufsvorteile generiert und Kosten reduziert werden. 3.5 Investitionen in langfristige nicht-finanzielle Vermögensgegenstände Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 4 in immaterielle Vermögensgegenstände getätigt. Die Reduzierung der immateriellen Vermögensgegenstände auf T€ 17 (Vorjahr T€ 34) ist der Abschreibung geschuldet. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrafen hauptsächlich Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung (besonders Material zur Baustellensicherung) in Höhe von insgesamt T€ 995 (Vorjahr T€ 899). 3.6 Personal Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter hat sich auf 25 Mitarbeitern (Vorjahr 20) zum 31. Dezember 2023 erhöht. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im Jahr 2024 die Anzahl der Mitarbeiter stagnieren wird. 4 Darstellung der Lage4.1 Vermögenslage Die Vermögenslage ist im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert geblieben. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 7.049) auf T€ 7.123 nur geringfügig verändert. Das Sachanlagevermögen ist durch Neuinvestitionen auf T€ 995 (Vorjahr T€ 899) angewachsen. Die vorhandenen Vorräte aus 2022 wurden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 vollständig aufgelöst, was aus der Geschäftstätigkeit und dem Abschluss von Projekten resultiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 727 (Vorjahr T€ 771) gesunken. Diese entfallen größtenteils auf die Projekte Four, K2 Biontech, FRA 33, Logistik Four Zuko und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen liegen bei T€ 4.271 (Vorjahr T€ 3.231) und ergeben sich, wie im Vorjahr, größtenteils aus Forderungen der Gruppeninternen Projekte. Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag verringert und liegen nun bei T€ 776 (Vorjahr T€ 1.113), bedingt durch hohe interne offene Forderungen über den Jahreswechsel. Das Eigenkapital beträgt T€ 1.647 (Vorjahr T€ 1.797). Die Verringerung ergibt sich aus einer Ausschüttung i.H.v. T€ 1.400, die am 19. Dezember 2023 aus dem Gewinnvortrag vorgenommen wurde und dem Jahresüberschuss von T€ 1.250. Die Eigenkapitalquote liegt mit 23,1 % auf dem Niveau des Vorjahres von 25,5%. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf T€ 3.069 und liegen somit in Höhe von T€ 218 oberhalb des Vorjahreswertes, was sich größtenteils auf die Bildung von Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Prämienrückstellungen begründen lässt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind T€ 1.462 (Vorjahr T€ 1.281) und weisen alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. 4.2 Finanzlage GP Log verfügte während der Berichtsperiode, die unverändert durch eine hohe Auslastung auf Grund der laufenden Geschäftstätigkeit gekennzeichnet war, jederzeit über ausreichend Liquidität. Die GP Log finanziert sich zum einen durch Eigenmittel zum anderen stehen den Auszahlungen an die Nachunternehmer Zahlungen der Auftraggeber gegenüber, so dass es zu keiner gesonderten Fremdkapitalaufnahme der Gesellschaft kommen wird. 4.3 Ertragslage Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Umsatzerlöse von T€ 22.836 erzielt (Vorjahr T€ 17.659). Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 143 (Vorjahr T€ 28) und sind durch den Erhalt von Schadenersatzleistungen von T€ 133 geprägt. Die Materialaufwendungen betragen T€ 17.404 (Vorjahr T€ 13.661) und sind somit um T€ 3.743 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Anstieg begründet sich mit der Steigerung der Umsätze im Berichtsjahr. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 399 auf T€ 1.979 gestiegen, was auf den Anstieg des festangestellten Personals und die gehaltliche Entwicklung der Mitarbeiter zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 822 (Vorjahr T€ 496) sind erheblich angestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an hohen Kosten für Fremdpersonal von T€ 115 (Vorjahr T€ 0), EDV-Kosten von T€ 169 (Vorjahr T€ 79), Kosten für Versicherungen von T€ 62 (Vorjahr T€ 13 und allgemeinen Kostensteigerungen durch Inflation begründet. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind gegenüber dem Vorjahr auf T€ 587 (Vorjahr T€ 657) gesunken, was auf das im Vergleich zum Vorjahr geringere Jahresergebnis zurückzuführen ist. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.250 (Vorjahr T€ 1.400) und liegt damit leicht unter der Planung. Aufgrund der abgeschlossenen Projekte wie ABG und One Forty West konnte das geplante Ergebnis nicht erreicht werden. Neue Projekte wie z.B. NION wird auf Grund der aktuellen Hochzinsphase erst in Zukunft erwartet. Als bedeutsamen zentralen finanziellen Leistungsindikator sieht die Gesellschaft den Jahresüberschuss. 5 Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung5.1 Risikomanagement Ziel des eingerichteten Risikomanagementsystems ist die rechtzeitige Identifikation und Bewertung von Risiken, die insbesondere die weitere Entwicklung oder den Fortbestand des Konzerns gefährden können, sowie gegebenenfalls die Einleitung adäquater Maßnahmen zur Risikosteuerung. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Projektentwicklung, Projektmanagement, Controlling und Geschäftsführung notwendig. Der Informationsfluss erfolgt hierbei durch etablierte Berichtswege und regelmäßige Gesprächskreise. 5.2 Risiken Die von der Geschäftsführung gesehenen Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für den Konzern beschrieben. Die Risikoeinschätzung hat sich insbesondere aufgrund des geänderten Zinsumfeldes verändert. Zu beachten ist, dass die GP Log als Baudienstleiter unmittelbar von der Entwicklung am Immobilienmarkt betroffen ist. Ukraine-Krieg Bis zum Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 bestand eine hohe Nachfrage der Investoren nach attraktiven Immobilien, was zu einer Ausweitung der Bautätigkeit geführt hatte. In Folge des Krieges kam es zu allgemeinen Preissteigerungen, so dass die Europäische Zentralbank mit nicht absehbaren Zinserhöhungen auf die gestiegene Inflation reagiert hat. Die in 2023 weiterhin gestiegenen Zinsen einhergehend mit einer konjunkturellen Schwächephase haben die Nachfrage der Investoren nach Immobilien auch in 2023 zurückgehen lassen. Neben der Unsicherheit über die nach wie vor unsichere Zinsentwicklung sind die zukünftigen Entwicklungen zur Büroflächennutzung sowie die perspektivischen energetischen Anforderungen an Immobilien u.a. Gründe für das zurückhaltende Interesse von Investoren. Insbesondere die im Ergebnis höheren Finanzierungskosten auf Seiten der Investoren hat wiederum auch einen Einfluss auf die zu erzielenden Verkaufspreise bzw. auf die zugrundeliegenden Renditeanforderungen der Investoren. Insofern sind die bei einer Erholung des Investmentmarktes dann zu erzielenden Verkaufspreise bzw. Renditeanforderungen derzeit weiterhin unklar. Um die in den vergangenen Jahren etablierten Verkaufspreise aber dennoch erreichen zu können, muss es bei unverändertem Zinsumfeld zu deutlichen Mietsteigerungen kommen - entsprechende Entwicklungen sind jedoch bereits am Vermietungsmarkt erkennbar. Zusammenfassend bleibt dieses Risiko aus der Sicht der Geschäftsführung und im Vergleich zum Vorjahr weiterhin moderat bestehen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken wird für das aktuelle Jahr als gering eingestuft. Corona-Pandemie Die im Rahmen der Corona-Pandemie aufgetreten Lieferschwierigkeiten haben sich im Jahr 2023 weiter reduziert. Wesentliche Einschränkungen auf unseren Baustellen gab es dennoch keine. Somit sind die Risiken aus Corona im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken und die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken bleibt für das aktuelle Jahr niedrig Nachunternehmer Die Verfügbarkeit an leistungsstarken Nachunternehmern, die in der Lage sind, Dienstleistungen in der vorgegebenen Terminschiene zu der gewünschten Qualität umzusetzen, ist weiter eingeschränkt. Die GP Log hat mit einer Verstärkung der Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen zu leistungsfähigen Nachunternehmern reagiert, um den Kreis der qualifizierten Unternehmen für die Einzelgewerkvergabe von Dienstleistungen zu erweitern. Insbesondere durch die o.g. entschärfte Coronalage hat sich das Nachunternehmerrisiko deutlich gemindert, sodass für das aktuelle Jahr die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken gering bleibt. Auftraggeber Forderungsausfallrisiken in Bezug auf Auftraggeber sind aufgrund des Geschäftes der GP Log von untergeordneter Bedeutung. Durch die gute Planbarkeit der Liquiditätsströme und die vorhandene Eigenkapitalausstattung werden die Liquiditätsrisiken beherrscht. Somit wird zum Vorjahr das Forderungsausfallrisiko geringer eingeschätzt. Inflation Die in 2022 begonnene Preissteigerung im Energiesektor sowie die allgemeine Preissteigerung über alle Wirtschaftszweige hinweg ist auch in 2023 auf diesem Niveau geblieben. Dadurch hat die Europäische Zentralbank auch in 2023 mit weiteren Zinssteigerungen reagiert. Aus Sicht der Geschäftsführung ist im Allgemeinen von einer wirtschaftlichen Erholung auszugehen, die Entwicklung des Immobiliensektors ist aber auf Grund seiner Abhängigkeit vom Finanzierungsumfeld derzeit schwierig einzuschätzen. Auf Grund der bislang positiv verlaufenden Akquisetätigkeiten für neue Projekte, bestehen aus Sicht der Geschäftsführung keine Risiken, die eigenständig oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden konnten bzw. könnten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken wird für das aktuelle Jahr als gering eingestuft. 5.3 Chancen Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Unverändert zum Vorjahr geht die GP Log von steigenden Anforderungen an die Qualität der Dienstleistungen aus. Neben den Anforderungen aus dem klassischen Geschäft erwachsen Anforderungen aus dem Bereich der ESG-Konzepte der Auftraggeber. Unabhängig davon ist zu erwarten, dass das Geschäft mit Bestandsimmobilien, die im Zuge einer Revitalisierung den neuesten Standards und Anforderungen von Banken und Investoren i.S.d. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und ESG-Konformität angepasst werden, stärker als bisher in den Fokus rücken wird. Weiterhin sieht die Geschäftsführung Chancen in einer stärkeren Fokussierung auf das Dienstleistungsgeschäft im Infrastrukturbereich. Hierdurch können ohne neuen Eigenmitteleinsatz zusätzliche Deckungsbeiträge erzielt werden, zumal die Nachfrage nach dem in der Gruppe vorhandenen technischen Know-How derzeit besonders hoch ist. Obwohl sich der Immobilienmarkt in Deutschland im Jahr 2023 nur sehr schwach entwickelt hat, sehen wir in der Erbringung von baunahen Dienstleistungen mittelfristig ein unverändert hohes Ertragspotential. Neben dem klassischen Immobilienmarkt, hat sich in den letzten Jahren der Markt für Datencenter als feste Größe für die Vergabe von Dienstleistungen etabliert. Die GP Log hat darauf mit der Verstärkung ihrer Vertriebsaktivitäten reagiert. Hier sehen wir, neben dem Geschäft innerhalb der Groß & Partner Gruppe, große Chancen, daher fokussiert sich die GP Log mit wachsender Tendenz weiter auch auf die Betreuung von Rechenzentren als zentralen Bestandteil des Leistungsportfolios. Abschließend sind die beschriebenen Risiken und Chancen bei der GP Log als realistisch zu bewerten, insbesondere im Hinblick der Risikominimierung zu den o.g. Themen verglichen zum Vorjahr. Die GP Log versucht Risikoreduzierungen und Chancensicherheiten durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen zu erwirken, z.B. durch Preisfestbindung über die Laufzeit. 5.4 Ausblick Die gesamtwirtschaftliche Lage hat sich in Deutschland im Jahr 2023 zwar leicht verbessert, der Immobilienmarkt ist jedoch nach einer langen Wachstumsphase weiterhin eingetrübt. Hinsichtlich des Krieges in der Ukraine zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab, so dass derzeit schwer einzuschätzen ist, welche Folgen sich für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland noch ergeben. In dieser unsicheren Marktlage und vor dem Hintergrund der relativ gesehen erheblich gestiegenen Zinsen finden großvolumige Transaktionen im Investmentbereich derzeit kaum statt. Sofern die Inflation nachlässt und die Zentralbanken Spielräume für Zinssenkungen sehen, kann sich der Markt erholen. Unabhängig davon erwarten wir, dass sich unter diesen veränderten Rahmenbedingungen auch marktfähige Kaufpreisstrukturen etablieren werden. Ob dies allerdings noch im Jahr 2024 so sein wird, ist derzeit offen. Als positiv zu werten ist die gute Auftragslage an bestehenden Projekten, die im Berichtsjahr 2024 ergebniswirksam werden. Für den Jahresabschluss 2024 rechnet die GP Log GmbH mit einem Jahresergebnis auf Vorjahresniveau.
Frankfurt am Main, 21. Juni 2024 Die Geschäftsführung
1 Sachverständigenrat, Jahresgutachten
2023/2024
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeine AngabenDie GP Log GmbH ist seit dem Geschäftsjahr 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist unter HRB 114237 im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der gesetzlich zulässigen Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen dabei alle Aufwendungen, die notwendig sind, um den Vermögensgegenstand in den betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsnotwendigen Nutzungsdauer vorgenommen. Bei unterjährigen Zugängen erfolgt eine monatsgenaue Abschreibung. Die einzelnen Klassen von Anlagegütern werden grundsätzlich über folgende Laufzeiten/ Nutzungsdauern abgeschrieben:
Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 werden sofort in voller Höhe abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 bis zu € 1.000,00 wird das Wahlrecht (§ 6 Abs. 2 EStG) der Sofortabschreibung ausgeübt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden zusätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert erfasst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen bestehen zum Stichtag nur in Euro. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt und bestehen zum Stichtag nur in Euro. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, erfasst. Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und beträgt T€ 100. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten bestehen zum Stichtag nur in Euro. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Es wurden aktive latente Steuern auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie auf die Gewährleistungsrückstellung gebildet. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage 1 zum Anhang zu entnehmen. Die Zugänge im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Im Wesentlichen die Anschaffung einer Software für die Arbeitsvorbereitung. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen im abgelaufenen Geschäftsjahr die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die vorhandenen Vorräte aus 2022 wurden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 vollständig aufgelöst, was aus der Geschäftstätigkeit und dem Abschluss von Projekten resultiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen größtenteils auf die Projekte Four, K2 Biontech, FRA 33, Logistik Four Zuko und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften und resultieren insbesondere aus Dienstleistungen im Bereich Baulogistik für verschiedene Baustellen sowie Vorsteueransprüche gegenüber Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft und sind innerhalb eines Jahres fällig. Davon bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 4.271 (Vorjahr T€ 3.231). Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus erhaltenen Kautionen und Vorsteuerbeträge, welche erst im Folgejahr abzugsfähig sind, sowie Ertragssteuererstattungsansprüche gegenüber Finanzamt. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen für Mieten und Versicherungen ausgewiesen. Der Berechnung der aktiven latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,63% zugrunde (15,83% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,80% für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 460%. Der in der Bilanz unsaldiert und gesondert ausgewiesene Posten Aktive latente Steuern resultiert aus den unterschiedlichen Bewertungen der Urlaubsrückstellung.
Auf Grund des aktiven latenten Steuerüberhangs unterliegen zum Stichtag T€ 3 (Vorjahr: T€ 0 einer Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB. Das Eigenkapital hat sich folgendermaßen entwickelt:
Die Steuerrückstellungen enthalten die zu leistende Körperschaftsteuer für das Jahr 2022 und 2023 sowie Gewerbesteuer für das Jahr 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen werden hauptsächlich für ausstehende Rechnungen für bereits erbrachte Leistungen T€ 2.835 (Vorjahr T€ 2.651), Prämienzahlungen T€ 165 (Vorjahr T€ 166) gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen weisen alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit der GP Tec GmbH und weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen erhaltene Kautionen, einbehaltene Bauabzugssteuer, Lohnsteuerverbindlichkeiten sowie noch nicht fällige Umsatzsteuer und weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse in Höhe von T€ 22.836 (Vorjahr: T€ 17.659) wurden ausnahmslos in Deutschland erzielt. Sie wurden im Wesentlichen mit der Erbringung von Dienstleistungen im Bau (T€ 18.266; Vorjahr: T€ 13.892) erbracht. Die übrigen Umsatzerlöse resultieren aus Mieterlösen inkl. Nebenkosten (T€ 2.584; Vorjahr: T€ 2.573) und aus sonstigen Tätigkeiten (T€ 1.986; Vorjahr: T€ 1.195). Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die GP Log Umsatzerlöse auf folgenden Projekten: Güterplatz, Spin, Four, 140 West, SQS Neu-Isenburg, KAIA, FRA 33, Cirrus, BioNTech und FRA 1 Datencenter Mainz. Die Bestandsveränderungen beinhalten den Verbrauch von abgerechneten Leistungen aus Bauwerkverträgen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Erträge aus Schadenersatzleistungen in Höhe von T€ 133 (Vorjahr T€ 10), Erträge aus Sachbezügen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr T€ 12) sowie Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 4) enthalten. Unter den Materialaufwendungen werden im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen hauptsächlich Mietaufwendungen, Geschäftsbesorgungsvertrag, EDV-Service, Aufwendungen für Fremdpersonal, Versicherungen, Bürobedarf und Kfz-Kosten. Kosten der Jahresabschlusserstellung sowie in diesem Zusammenhang anfallende steuerliche Beratung. Die im Vorjahr unter den Dienstleistungsverträge-Konzern ausgewiesenen Zahlungen für kaufmännisches Personal sowie im Vorjahr in den Materialaufwendungen ausgewiesenen Versicherungszahlungen werden nun in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (siehe Aufwendungen für Fremdpersonal und Versicherungen). Die Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten die Zinsen für Termingelder. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten den Aval Gebühren der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten den Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand des Berichtsjahres in Höhe von T€ 590 (Vorjahr T€ 657), sowie Erträge aus der Bildung von aktiven latenten Steuern von T€ 3 (Vorjahr T€ 0). Die sonstigen Steuern beinhalten Kfz-Steuer. 5. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 25 feste Mitarbeiter (Vorjahr: 20) angestellt. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB beträgt T€ 1.644 (Vorjahr T€ 3.230). Dabei handelt es sich zum 31. Dezember 2023 hauptsächlich um Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroräumen. Davon sind T€ 1.599 innerhalb eines Jahres fällig, bzw. T€ 45 über einem aber unter fünf Jahren fällig. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen die angemieteten Büroflächen in Frankfurt am Main, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH erstellt einen konsolidierten Abschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Die Gesellschaft haftet gegenüber verschiedenen Banken und Versicherungen für mögliche Rückgriffansprüche aus ausgelegten Bürgschaften. Der Betrag diese Bürgschaft beläuft sich auf insgesamt T€ 359 (Vorjahr T€ 359). Die Inanspruchnahme dieser Bürgschaftshöhe ist aufgrund der flüssigen Mittel und kurzfristigen Forderungen aus verbundenen Unternehmen unwahrscheinlich. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 6. AbschlussprüferhonorarDas im Aufwand des Geschäftsjahres 2023 enthaltene Honorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 25 (Vorjahr T€ 0) und entfällt ausschließlich auf die gesetzliche Abschlussprüfung. 7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)Aus Sicht der Geschäftsführung sind keine Ereignisse nach dem Stichtag eingetreten, die einer Erläuterung bedürfen. 8. GeschäftsführungZur Geschäftsführung berechtigt und verpflichtet sind:
Gesamtprokura wurde Herrn Alexander Mantey seit dem 28.11.2019 erteilt. Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresabschluss auf neue Rechnung vorzutragen. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Frankfurt am Main, den 21. Juni 2024 Peter Matteo Martin Hahn Anwar Naamnih Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GP Log GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GP Log GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GP Log GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 27. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer ppa. Gilian Faust, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 15.07.2024 festgestellt. |
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