Hans Henglein & Sohn GmbH
Beerbachstraße 19, 91183 Abenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Henglein seit 6.5.2026 | Prokura |
Violetta, geb. Kudzia Henglein seit 3.1.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Zeller seit 3.1.2023 | Geschäftsführer |
Daniel Henglein seit 3.1.2023 | Prokura |
Daniel Häusler seit 3.1.2023 | Geschäftsführer |
Norbert Henglein seit 30.4.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hans Henglein & Sohn GmbHAbenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Nach der Berichterstattung der Bundesregierung ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr zuvor. Im Vorjahr war noch ein Anstieg um 1,9 % erreicht worden. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung schwächelt aufgrund des nach wie vor krisengeprägten Umfeldes. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur, so das Statistische Bundesamt. Die nach dem Einbruch im Corona-Jahr 2020 eingetretene Erholung der Wirtschaft setzt sich nun nicht weiter fort. Laut dem ifo-Institut klagen die Unternehmen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen über eine sinkende Nachfrage. Neben den rückläufigen Auftragseingängen wird als weiterer Faktor die restriktive Geldpolitik ausgemacht: Im Kampf gegen die Inflation haben die Notenbanken in Europa und Nordamerika ihre Leitzinsen kräftig angehoben, was derzeit die volle Wirkung entfalte. Die Finanzierung von Investitionen wird damit dadurch deutlich teurer. Darüber hinaus belastet die Wirtschaft eine Reihe von Sonderfaktoren belastet, so das ifo-Institut. Darunter ist auch der Fachkräftemangel. Demzufolge verliert die Weltwirtschaft an Schwung. Der private Konsum nahm preisbereinigt um 0,8 % ab. Ursächlich dürften die hohen Verbraucherpreise sein. Erstmals seit 20 Jahren reduzierte auch der Staat seine Konsumausgaben preisbereinigt (-1,7 %). Nach einer Veröffentlichung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) entwickelt sich die Weltwirtschaft im Jahr 2023 mit einem Wachstum von rund 3 %. Die Aussichten bleiben aufgrund der erhöhten Unsicherheit über die zukünftige geopolitische Lage und der damit verbundenen Investitionszurückhaltung bescheiden. Zudem ist zu befürchten, dass sich der Aufschwung der Wirtschaft Chinas bereits wieder verlangsamt. Besonders ausgeprägt ist die Verlangsamung des Wachstums in der Eurozone. Je nach Quelle wird von einem Wachstum von ca. 0,7 % im Jahr 2023 ausgegangen. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geschrumpft, damit bremst die größte Volkswirtschaft Europas das Wirtschaftswachstum in der Eurozone. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Laut dem Statistischen Bundesamt fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag damit zwar unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022, ist aber mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand, wobei sich Nahrungsmittel besonders stark verteuerten. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Hans Henglein & Sohn GmbH ist als Produktions- und Vertriebsunternehmen innerhalb der Henglein-Gruppe tätig. Produziert und vermarktet werden alle innerhalb der Henglein-Gruppe hergestellten Produkte, insbesondere Kartoffelprodukte, Teigwaren, Backteige und Hefeprodukte. Der Vertrieb im In- und Ausland wird im Wesentlichen direkt mit den Handelsketten abgewickelt oder über Vertriebspartner durchgeführt. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Gleiches gilt für den Produktionsstandort, der sich in Bayern in der Stadt Abenberg im Ortsteil Wassermungenau befindet. Die Ernährungsindustrie zählt laut dem Bericht der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) für das Jahr 2022 (ein aktuellerer Bericht war zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes noch nicht verfügbar) mit über 600.000 Beschäftigten in 6.300 Betrieben zu den wichtigsten Industriezweigen Deutschlands. Zuverlässig versorgt sie 84 Millionen Verbraucher mit einem breiten Angebot an Lebensmitteln. Die Branche ist klein- und mittelständisch geprägt, rund 90 % der Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie gehören dem Mittelstand an. Gemäß der Jahresschätzung für das Jahr 2023 haben die deutschen Lebensmittelhersteller einen Umsatz in Höhe von 232,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, nominell ein Anstieg um 6,5 %, jedoch preisbereinigt 0,9 % weniger als im Vorjahr. Der Rückgang war im Inland etwas stärker als im Ausland. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz beträgt 35,0 %. Ein dauerhaft hohes Kostenniveau, neue zusätzliche politische Regularien und eine geringe wirtschaftspolitische Planungssicherheit forderten die Branche 2023 in besonderem Maße heraus. Der Anstieg der Rohstoffpreise ging im Jahr 2023 weiter. Die Kostensteigerungen konnten auch weiterhin nur teilweise durch die erzielbaren Verkaufspreise ausgeglichen werden. 3. Geschäftsverlauf Im 35. Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft einen Umsatz, der um 23 % über dem Vorjahreswert lag, wobei der Preiseffekt höher ausfiel als der Mengeneffekt. Rückgänge gab es lediglich in den Mengen einzelner Teilbereiche. Der Traditionsbereich Kloßteig und Reibekuchen konnte ebenso wie die Bereiche Teigwaren und Backteige ausgeweitet werden. Das Auslandsgeschäft ist nach wie vor von großer Bedeutung. Es ist mit einem Anteil am Gesamtumsatz von 30 % (im Vorjahr 32 %) im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Der Anstieg bei Drittländern konnte im abgelaufenen Jahr mit der Entwicklung der der Umsätze in den EU-Ländern nicht Schritt halten. Der Materialaufwand betrug TEuro 181.512 gegenüber TEuro 146.725 im Vorjahr und war damit rund 24 % höher. Der Rohstoffmarkt war auch im Jahr 2023 durch massive Preissteigerungen gekennzeichnet. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik haben Trockenheits- und Nässeperioden den Kartoffelbauern im Jahr 2023 zugesetzt. So sind die Erzeugerpreise 2023 für Speisekartoffeln stark gestiegen - nachdem sie bereits im Jahr 2022 auf einem hohen Niveau lagen. Im Juli 2023 lagen die Erzeugerpreise um 77 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Die hohen Preise ergeben sich dabei vor allem aus den witterungsbedingten Schwierigkeiten beim Anbau und der Ernte der Knolle (z. B. verzögerte Auspflanzung, Bewässerung aufgrund von Trockenheit, Probleme bei der Ernte aufgrund von Nässe). Die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war im Geschäftsjahr zwar gewährleistet, teilweise waren dafür erhebliche Anstrengungen vonnöten. Auf die Sicherstellung einer hohen Produktqualität wurde geachtet. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war weiterhin darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten termingerecht bereitzustellen Dennoch musste bei einzelnen Rohstoffen im Sinne der Versorgungssicherheit teuer und länger durch entsprechende Kontrakte gesichert werden. Der Personalaufwand betrug TEuro 29.388 gegenüber TEuro 24.013 im Vorjahr. Der erneut kräftige Anstieg um 22 % ist maßgeblich auf deutliche Entgelterhöhungen zurückzuführen, in geringem Umfang auf eine Erhöhung des Personalstandes. Fehlende Fachkräfte und die nahezu Vollbeschäftigung am regionalen Arbeitsmarkt machen es zunehmend schwieriger, Personal einzustellen und zu halten, um den wachsenden Anforderungen des Geschäftsbetriebes gerecht zu werden. Unsere Produktion erfolgt bedarfsorientiert. Die Umwelt- und Sicherheitsstandards haben in unserem Unternehmen eine hohe Priorität. Kontrollmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen erfolgt zeitnah und umweltschonend. Das Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen im Umweltschutz und in der Sicherheit verpflichtet. Die Abschreibungen haben sich auf 643 TEuro um gut 5 % erhöht. Ursächlich sind die Investitionen in den Fuhrparkt. Das weitere Anlagevermögen wird von der Besitzgesellschaft gepachtet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEuro 65.457 gegenüber TEuro 55.222 im Vorjahr. Der relative Anstieg um 18 % ist insbesondere auf die Aufwendungen für Wasser, Reinigung, Instandhaltung und Reparaturkosten, Frachtkosten, Abfallentsorgung sowie die Pachtkosten zurückzuführen. Gleiches gilt für die Kosten für Leiharbeitskräfte, die erneut deutlich angestiegen sind. Das Jahr 2023 wurde mit einem Jahresgewinn von TEuro 9.615 (im Vorjahr TEuro 6.136) abgeschlossen und lag damit, vor allem - vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere der Situation am Rohstoff- und Energiemarkt - im Rahmen der Erwartungen. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind geordnet und haben sich im Geschäftsjahr weiter positiv entwickelt. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 12.793 auf TEuro 78.665 erhöht und damit den Wert des Vorjahres nochmals deutlich übertroffen. Ursächlich sind Investitionen in das Anlagevermögen (Fuhrpark), jedoch auch eine nochmals eine deutlich Ausweitung des Forderungsbestandes. Dies spiegelt primär den deutlich gestiegenen Geschäftsumfang wieder. Die im Vorjahr gesunkenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich wieder um TEuro 6.681 auf TEuro 12.248 erhöht. Sie machen einen Anteil von 16 % an der Bilanzsumme aus (Vorjahr 8 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind absolut betrachtet gestiegen und betragen nunmehr TEuro 41.738 nach TEuro 36.773 im Vorjahr. Sie machen nunmehr 52 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr 56 %) und sind auch weiterhin kennzeichnend für die Vermögensstruktur der Gesellschaft. Die Roh- und Hilfs- und Betriebsstoffe betragen TEuro 8.929 (Vorjahr TEuro 10.162), das sind 12 % der Bilanzsumme (Vorjahr 15 %). Die Bankguthaben erreichen TEuro 9.629 (Vorjahr TEuro 8.285) bzw. 12 % der Bilanzsumme (Vorjahr 13 %). Mit der Fertigstellung einer Versand-Kühlhalle wurde der Betrieb weiter vergrößert, nachdem bereits im Jahr 2020 die Produktionskapazitäten ausgeweitet wurden. Vor zwei Jahren wurde zudem ein neues Verwaltungsgebäude errichtet. Zwecks Modernisierung und Erweiterung vorhandener Produktionslinien für künftige Wachstumsbereiche werden auch weiterhin notwendige Investitionsmaßnahmen umgesetzt, so ist derzeit eine weitere Produktionshalle in Planung. Neu- und Ersatzinvestitionen des Anlagevermögens, außer in den Fuhrpark, werden bei Bedarf von einem Verbundunternehmen angeschafft, finanziert und pachtweise bereitgestellt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionsgüter in Höhe von TEuro 8.722 (Vj. TEuro 5.154) neu gepachtet und TEuro 1.553 (Vj. TEuro 597) selbst angeschafft. Langfristiges Fremdkapital wurde nicht aufgenommen. Das Unternehmen wird weiterhin ohne Bankdarlehen finanziert. Ziel unserer Finanzpolitik war und ist es stets, gegenüber Kreditgebern außerhalb der Henglein-Gruppe unabhängig zu bleiben Die Kapitalstruktur zeigt einen weiter angestiegenen Anteil an Eigenkapital von TEuro 54.512 bzw. 69 % der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des schnellen Wachstums im Vergleich zum Vorjahr ermäßigt. Weitere Finanzierungsmittel stellen Verbundunternehmen mit TEuro 6.991 TEuro (Vorjahr TEuro 6.491) bzw. 9 % (Vorjahr 10 %) der Bilanzsumme bereit. Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens war im Geschäftsjahr stets gewährleistet. Die Finanz- und Liquiditätslage ist weiterhin geordnet. Wir gehen davon aus, dass wir auch künftig in der Lage sind, unsere finanziellen Verpflichtungen vertragsgemäß zu erfüllen. Die Ertragslage war im Jahr 2023 positiv. Das Jahresergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um TEuro 3.680 auf TEuro 9.816 angestiegen. 5. Risikobericht Chancen und Risiken Viele Handelsakteure betreiben weiterhin einen Preiskampf, der das Marktumfeld im Konsumgüterbereich weiterhin unsicher erscheinen lässt. Das Risiko von Marktanteilsverlusten und damit verbundenen Umsatzeinbußen wird durch den dadurch entstehenden Preisdruck weiter verschärft. In Zusammenhang mit dem Preisdruck der Produkte steht auch das Risiko der Preisentwicklung am Rohstoffmarkt. Auf der Einkaufseite können so Risiken durch steigende Preise bei den Hauptzutaten unserer Produkte z. B. durch Naturkatastrophen oder durch eine Verschlechterung der nationalen und internationalen Rahmenbedingungen entstehen. Anders als noch im Vorjahr ist durch den Krieg in der Ukraine das Risiko in diesem Bereich höher geworden. Unsere Strategie ist, dem Risiko kurzfristiger Preiserhöhungen durch den Abschluss von Einkaufskontrakten entgegenzuwirken und so gleichzeitig für eine ausreichende Versorgung zu sorgen. Unsicherheit besteht über die weitere politische und konjunkturelle Entwicklung. Dies belastet die Konjunktur und treibt gleichzeitig die Inflation an. Weiter steigende Einkommen, eine gute Beschäftigungslage und die weitere Zunahme der Kaufkraft könnten dagegen durchaus Chancen hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung ermöglichen, insbesondere wenn sich die Rahmenbedingungen positiver entwickeln, als das gegenwärtige Bild vermuten lässt. Dies wäre insbesondere dann der Fall, wenn der Konflikt in der Ukraine schnell beendet würde und sich so die Planungssicherheit erhöhen würde. Wir beobachten nationale und europäische Trends und Entwicklungen, und können darauf jederzeit reagieren. Unsere Entwicklungsabteilung ist mit der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Produkte, Technologien und Verpackungen betraut. Wir versprechen uns Chancen durch Innovationen, weil wir so zusätzliche Nachfrage und neue Geschäftsbereiche generieren können. Die Personalabteilung befasst sich mit dem Risiko der demografischen Entwicklung, dass offene Stellen auch in Zukunft mit qualifiziertem Personal besetzt werden können. Die Produktion von Lebensmitteln beinhaltet stets das Risiko von Rückrufaktionen, beispielsweise durch Beanstandungen einer zugesicherten Produktqualität. Wir reagieren darauf, indem unser Produktionsstandort nach International Food Standard (IFS) Version 7 auf höherem Niveau ausgerichtet und entsprechend zertifiziert ist. Ziel ist es, per se hohe Produktqualität zu produzieren, abgesichert mit einer schlagkräftigen Qualitätssicherung. Da Risiken nicht auf die eigene Produktion beschränkt sind, sondern auch für Zulieferer von Rohstoffen und Verpackungsmaterial bestehen, setzen wir einen strengen Maßstab an die Qualitätskontrolle beim Einkauf. Unsere Kunden verlangen eine hohe Produktqualität und führen zu diesem Zweck diverse eigene Audits durch. Die logistischen Abläufe werden anhand erprobter Standards abgewickelt, wie etwa mit dem Standard EAN 128. So verbessern wir nicht nur die Effizienz unserer logistischen Abläufe, sondern erfüllen auch die Anforderungen unserer Partner auf Kunden- und Lieferantenseite und schaffen die Grundlage einer langfristigen Geschäftsbeziehung. in Risiko ergibt sich aus dem Energiebedarf, der durch die Produktion entsteht. Steigenden Energiepreise in Zusammenhang mit einer zunehmenden Bedeutung von Klima- und Umweltschutz und nun auch durch den Krieg in der Ukraine begegnen wir durch praktische Umweltschutzaktivitäten und eine entsprechende Investitionsstrategie. So werden einerseits unsere Produktionsanlagen immer effizienter und damit umweltschonender, zum anderen halten wir auch unsere Kläranlage modern und achten so auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz in nachgelagerten Prozessschritten. Hierzu gehört beispielsweise auch der Bau eines eigenen Blockheizkraftwerkes sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage, mit der wir zum einen unseren Strombedarf zunehmend aus erneuerbaren Energien abdecken, um so auch der stärker werdenden öffentlichen Wahrnehmung von Nachhaltigkeitsaspekten gerecht zu werden. Zum anderen wollen wir so auch die künftigen Energiekosten kalkulierbarer machen. Vor dem Hintergrund der künftigen politischen und globalen Entwicklungen ist dieser Aspekt besonders bedeutsam. Ein Risiko für die künftige wirtschaftliche Entwicklung besteht auch in Güte unserer betrieblichen Abläufe. Um dem entgegenzuwirken und als Teil unserer Digitalisierungsstrategie haben wir vor Längerem eine ERP-Software von SAP angeschafft, mit der wir das Bestellwesen und unsere Auftragsabwicklung optimieren sowie die Produktkalkulation und unsere Deckungsbeitragsrechnung verbessern. Ein weiterer großer Mehrwert liegt in der Möglichkeit, unsere Fertigprodukte im Handel bis zum einzelnen zugelieferten Rohstoff zurückverfolgen zu können. Das System entwickeln wir fortlaufend weiter. Chancen sehen wir in der weiteren Optimierung der Betriebskosten durch die Schaffung und Nutzung von Synergieeffekten und Suche nach Alternativen. Durch die permanente Überwachung der Kosten und das Ergreifen geeigneter Maßnahmen versuchen wir, die Ertragslage positiv zu beeinflussen. Risikomanagement Unser Risikomanagement ist an der Nutzung der beschriebenen Chancen und der Minimierung der beschriebenen Risiken ausgerichtet. Das Management von Chancen und Risiken ist eine fortwährende Aufgabe unserer unternehmerischen Tätigkeit, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern, und orientiert sich daher eng an der langfristigen Strategie und der mittelfristigen Planung der Geschäftsleitung. Die dezentrale Organisations- und Managementstruktur des operativen Geschäfts des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, frühzeitig Trends, Anforderungen sowie Chancen- und Risikopotentiale der Märkte zu erkennen, zu analysieren sowie um flexibel und marktnah zu agieren. Das Erkennen von Unternehmenschancen, die Sicherung des Vermögens und die Steigerung des Unternehmenswerts erfordert ein Chancen- und Risikomanagementsystem. Die systematische Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Systeme mit Frühwarncharakter tragen maßgeblich zur weiteren Festigung sowie zum gezielten Ausbau der unternehmerischen Chancen- und Risikokultur bei. Zur Gewährleistung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung hat die Gesellschaft ein internes Kontrollsystem eingerichtet. Hierzu gehören die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Arbeitsanweisungen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht sowie Maßnahmen zur Funktionstrennung sowie Sicherungseinrichtungen gegen unbefugten Zugriff. Bestandsgefährdende Risiken sind durch den vorhandenen Versicherungsschutz ausreichend abgedeckt. Wesentliche wirtschaftliche oder rechtliche Risiken, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind derzeit nicht erkennbar. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert fortgeführt. Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist bestimmt durch unsere Geschäftsstrategie, aus der die operativen Zielgrößen abgeleitet werden. Risikoarten Die Hauptrisikotreiber bestehen in der weiteren Entwicklung der Energiekosten (Gas, Strom und Heizöle und Kraftstoffe), daneben auch in der Entwicklung der Rohstoffpreise sowie in der Entwicklung der Preise an den Absatzmärkten. Liquiditätsrisiken spielen für uns keine besondere Rolle. Operationelle Risiken spielen in jedem Betrieb eine Rolle. Durch die beschriebenen Vorkehrungen und Maßnahmen reduzieren wir diese Risiken. Gesamtbild der Risikoarten Zusammenfassend sind die typischen Geschäftsrisiken beherrschbar, auch weil die Ertragslage des Unternehmens zufriedenstellend ist. 6. Prognosebericht Voraussichtlicher Geschäftsverlauf und voraussichtliche Lage Der Geschäftsverlauf im Jahr 2024 war bislang von weiteren Kostensteigerungen beeinflusst. Das macht es erforderlich, die Verkaufspreise entsprechend anpassen zu müssen. Auch der weitere Jahresverlauf wird nach unserer Auffassung durch die Entwicklung der Kosten allgemein, insbesondere aber auch der Rohstoffpreise und -verfügbarkeit beeinflusst sein. Den finanziellen Erfolg des Geschäftsverlaufes messen wir primär am Geschäftsumfang (Umsatz) und am Ergebnis (Jahresüberschuss). Im Vorjahr wurde eine moderat positive Entwicklung prognostiziert. Aufgrund der teilweise massiv gestiegenen Kosten waren Erhöhungen der Verkaufspreise dringend geboten. Diese spiegeln die gestiegenen Umsatzerlöse wieder. So war es möglich, diese prognostizierte Entwicklung auch zu erreichen. Wir blicken zuversichtlich nach vorne, weil wir glauben, dass wir den Geschäftsumfang auch weiterhin bei nur geringen Rückgängen in etwa konstant halten können. Wir gehen davon aus, dass der Anstieg der Energie- und Rohstoffkosten nachlassen wird. Daher rechnen wir für das laufende und das darauffolgende Geschäftsjahr damit, bei konstanten Umsatzerlösen das Ergebnis stabil zu halten, ggf. sogar leicht erhöhen zu können. Gesamtaussage Insgesamt erwarten wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dass sich der Geschäftsverlauf und die Lage der Henglein-Gruppe weiterhin moderat positiv entwickeln werden. Die Dynamik wird aufgrund der äußeren Einflussfaktoren deutlich nachlassen, dies gilt vor allem für die kurzfristige Entwicklung. Als unternehmerische Zielvorgabe steht der Bestandsschutz im Vordergrund. Für die Zukunft werden bestandsgefährdende Risiken weder bei der aktuellen Marktentwicklung noch bei der sich abzeichnenden Nachfragesituation erwartet. Die energiepolitische Lage wirkt sich weiterhin auf die Rohstoff- und Energiebeschaffung aus und stellt eine große Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dar. Für unser Unternehmen ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken, zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht jedoch weiterhin die Belastung aus den Energie- und Rohstoffpreisen im Vordergrund. Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten gleichbleibend stabil entwickelt. Im laufenden Jahr gehen wir von einer stabilen, seitwärts gerichteten Entwicklung von Umsatz und Gewinn aus, ggf. leicht moderat positiv. Im Folgejahr wird aufgrund von Kostensteigerungen, mit denen die Steigerung der Umsatzerlöse nicht mehr ganz Schritt halten können, mit einem Gewinnrückgang zu rechnen sein. Die getroffenen Aussagen zur zukünftigen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Positive oder negative Abweichungen werden von der Geschäftsleitung zwar nicht erwartet, wenngleich unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken detaillierte Prognosen erschweren. Sollten die der Prognose zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse abweichen. Erklärung zur Unternehmensführung Die Geschäftsführung wurde im zurückliegenden Zeitraum verändert. Neben dem Ausscheiden eines Geschäftsführers wurde die Geschäftsführung mit drei weiteren Geschäftsführern, darunter eine Frau, zum 01.01.2023 neu ausgerichtet. Im Rahmen des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst wurden von den Gesellschaftern folgende Zielgrößen beschlossen: Es wird beabsichtigt die Gesellschaft weiterhin mit den derzeitigen Geschäftsführern zu führen. Der Anteil weiblicher Geschäftsführer beträgt 25 %. Dieser Anteil soll beibehalten werden. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Ruf unseres Unternehmens ist uns wichtig. Umwelt- und Arbeitnehmerbelange spielen daher eine bedeutende Rolle bei den unternehmerischen Entscheidungen. Wir richten das Unternehmen vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten aus. So sind wir beispielsweise bemüht, Ausschuss zu minimieren sowie moderne, energieeffiziente Verfahren einzusetzen.
Abenberg, den 30. März 2024 gez. Norbert Henglein, Geschäftsführer gez. Violetta Henglein, Geschäftsführer gez. Daniel Häusler, Geschäftsführer gez. Dr. Thomas Zeller, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Hans Henglein & Sohn GmbH mit Sitz in 91183 Abenberg, Beerbachstraße 19, ist unter HRB 8915 beim Amtsgericht Nürnberg eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. 2. Angaben zur Form des Jahresabschlusses Die Ausweis- und Gliederungsbestimmungen gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden befolgt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bei Zugängen im Geschäftsjahr kam unter Zugrundelegung des tatsächlichen Werteverzehrs die lineare Methode zur Anwendung. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Im Finanzanlagevermögen enthaltene Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren werden nach dem gleitenden Durchschnittsewertverfahren bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Ein niedrigerer beizulegender Wert wurde berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Erkennbare Ausfallrisiken wurden berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Aktive Steuerlatenzen ergeben sich aus dem Sachanlagevermögen. Von dem Wahlrecht, einen Aktivposten für latente Steuerbeträge zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den Regelungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 durchgeführt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Alle bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 5. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:
Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der bilanzierten Forderungen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von Euro 1.037.764,52 (Vj. Euro 436.998,86) sowie aus dem Zahlungsverkehr von Euro 156.563,61 (Vj. Euro 808.623,22) und Darlehensforderungen gegen Gesellschafter von Euro 11.026.000,00 (Vj. Euro 4.289.000,00). Das gezeichnete Stammkapital mit dem Nennwert von Euro 100.000,00 (Vj. Euro 100.000,00) ist voll einbezahlt. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet. Die Berechnungen beruhen auf einem Rechnungszins von 1,78 %, einem Anwartschaftstrend von 2,0 % einem Fluktuationstrend von 0,0% und den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Vermögensgegenstände in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen mit Anschaffungskosten von Euro 787.761 (Vj. Euro 749.365), die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und damit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert von Euro 787.761 (Vj. Euro 749.365) bewertet und mit dem Rückstellungsbetrag für die zugehörigen Altersverpflichtungen von Euro 1.028.858,00 (Vj. Euro 1.048.481,00) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. Erträge aus der Anlage des Deckungsvermögens wurden in Höhe von Euro 19.692,00 (Vj. Euro 18.012,00) mit Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von Euro 20.593,00 (Vj. Euro 20.136,00) verrechnet. Nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich der Unterschiedsbetrag durch die Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre anstelle mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre auf Euro 6.752,00 (Vj. Euro 33.530,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Im Posten "sonstige Rückstellungen" sind Rückstellungen für Personalverpflichtungen von Euro 3.777.220,00 (Vj. Euro 2.867.646,00), Vertriebskosten von Euro 633.930,00 (Vj. Euro 1.141.000,00), Verwaltungskosten von Euro 181.810,00 (Vj. Euro 217.510,00) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von Euro 117.460,00 (Vj. Euro 123.750,00) enthalten. Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der bilanzierten Verbindlichkeiten:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren sind nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Euro 6.219.151,64 (Vj. Euro 5.302.677,09) sind durch übliche Eigentumsvorbehalte sowie verlängerte Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Euro 6.991.070,76 (Vj. 6.491.158,80 Euro) Ferner bestehen nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte mit finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
6. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt:
Im Ertragsposten "sonstige betriebliche Erträge" sind periodenfremde Erträge von insgesamt Euro 33.417,70 (Vj. Euro 22.620,42) enthalten. Der Ertragsposten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" weist Zinserträge aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen von Euro 686.902,94 (Vj. Euro 376.344,44) aus. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von Euro 299.339,95 aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen enthalten. 7. Sonstige Pflichtangaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Norbert Henglein, Abenberg, Geschäftsführer Viola Henglein, Abenberg, Geschäftsführerin Daniel Häusler, Hilpoltstein, Geschäftsführer Thomas Zeller, Lehrberg, Geschäftsführer Im Jahresdurchschnitt beschäftigt die Gesellschaft 541,75 Mitarbeiter (Vj. 525 Mitarbeiter), die sich auf nachfolgende Arbeitnehmergruppen verteilen:
Ferner wurden durchschnittlich 7,5 Auszubildende beschäftigt. Das Abschlussprüferhonorar beträgt EUR 19.000,00 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Die Gesellschaft hält Beteilligungen. Gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist über nachstehendes Unternehmen zu berichten:
Die Pflichtangaben zur Beteiligung betreffen den Jahresabschluss 2023. Die Geschäftsführung schlägt als Ergebnisverwendung 2022 eine Dividende von Euro 2.500.000,00 die Einstellung in Gewinnrücklagen von Euro 3.500.000,00 und den Vortrag auf neue Rechnung von Euro 3.815.744,80 vor.
Abenberg, den 30. März 2024 gez. Norbert Henglein, Geschäftsführer gez. Violetta Henglein, Geschäftsführer gez. Daniel Häusler, Geschäftsführer gez. Dr. Thomas Zeller, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hans Henglein & Sohn GmbH, Abenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hans Henglein & Sohn GmbH, Abenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hans Henglein & Sohn GmbH, Abenberg für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 14. August 2024 Dr.
Schwarz - Harrer - vom Ende GmbH
gez. Dr. Walter Schwarz, Wirtschaftsprüfer gez. Christian vom Ende, Wirtschaftsprüfer |
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