Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 16683
Vorher
Galileo Safety GmbH
Eingetragen
23.6.2004
Branche
Herstellung von SportgerätenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
ist die Produktion und der Vertrieb von persönlichen Schutzausrüstungen sowie der Erwerb und die Veräußerung von Vermögensgegenständen aller Art einschließlich der damit jeweils verbundenen Verwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Lindner
seit 23.7.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Niccolò Bencivenni
seit 10.6.2022
Geschäftsführer
Bärbel Brinkmann
seit 23.8.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ESSILOR INTERNATIONAL S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.100 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INFIELD SAFETY GmbH

Solingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12,2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 3.211,89 8.311.07
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 286.315,37 327.955,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.157,29 148.804,18
400.472,66 476.759,38
403.684,55 485.070,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse 2.454.730,14 2.027.079,59
2. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 117.338,05 0,00
2.572.068,19 2.027.079,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.741.054,11 3.243.403,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.675.928,75 661.826,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 77.806,49 152.695,62
5.494.789,35 4.057.926,43
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.312,26 77.820,56
8.075.169,80 6.162.826,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.281,15 55.962,62
8.510.135,50 6.703.859,65

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.100,00 25.100,00
II. Kapitalrücklage 885.222,27 885.222,27
910.322,27 910.322,27
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.045.442,11 679.165,85
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 332.971,99 265.013,59
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 332.971,99 (Vorjahr: EUR 265.013,59)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.226.618,30 3.911.108,85
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 5.226.618,30 (Vorjahr: EUR 3.911.108,85)
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 3.987.296,52 (Vorjahr: EUR 2.829.397,68)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 828.714,92 869.018,84
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; EUR 828.714,92 (Vorjahr: EUR 869.018,84)
- davon aus Steuern: EUR 62.082,90 (Vorjahr: EUR 49.497,22)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit; EUR 45.031,94 (Vorjahr: EUR 30.119,83)
6.388.305,21 5.045.141,28
D. Rechnungsabgrenzungsposten 166.065,91 69.230,25
8.510.135,50 6.703.859,65

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.135.730,25 19.926.884,90
2. Sonstige betriebliche Erträge 102.290,66 150.271,41
- davon aus Währungsumrechung: EUR 56.009,98 (Vorjahr: EUR 116.402,93)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.402.309,59 -9.379.045,04
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.895.766,46 -3.579.173,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -905.717,38 -799.020,68
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
-4.801.483,84 -4.378.193,94
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -82.235,90 -93.315,10
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.992.306,07 -3.329.051,72
- davon aus Währungsumrechung: EUR 95.455,53 (Vorjahr: EUR 32.384,8)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.026,13 6.603,63
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 73.026,13 (Vorjahr: EUR 6.603,63)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -119.764,90 -74.756,46
- davon an verbundene Unternehmen EUR 119.764,90 (Vorjahr: EUR 74.756,46)
9. Ergebnis nach Steuern 3.912.946,74 2.829.397,68
10. Sonstige Steuern -6.874,01 0,00
11. Aufwendungen aus Ergebnisabführung -3.906.072,73 -2.829.397,68
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Vergleichszeitraum ist das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Solingen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter der Nummer HRB 16683 eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Angaben im Anhang erfolgen, soweit nicht anders angeben, in T€.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gesellschaft stellt den Jahresabschluss gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften auf.

Guthaben aus Cash Pooling werden als Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgenstände und die Sachanlagen der Gesellschaft werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach den im Einklang mit steuerrechtlichen Vorschriften festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zu steuerlich zulässigen Sätzen (linear). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Das Ansatzwahlrecht der Aktivierung für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wird nicht ausgeübt.

2. Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Es wurden keine Fremdkapitalkosten in die Herstellungskosten einbezogen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.

4. Rückstellungen

Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

6. Währungsumrechnung

Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Entstehungskurs bzw. mit dem höheren Stichtagskurs angesetzt. Zur Kursabsicherung der Fremdwährungsverbindlichkeiten werden regelmäßig US Dollar-Einkäufe vorgenommen.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DES JAHRESABSCHLUSSES

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der dem Anhang beigefügten Anlage ersichtlich.

2. Vorräte

Zum Abschlussstichtag wurde ein Gängigkeitsabschlag in Höhe von T€ 256 (Vorjahr: T€ 246) auf das Lager gebucht.

3. Forderungen

Bei den Forderungen handelt es sich ausschließlich um kurzfristige Forderungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 449) enthalten. Die Forderungen entfallen mit T€ 1.549 (Vorjahr: T€ 124) auf Forderungen aus Cash Pooling.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.045 (Vorjahr: T€ 679) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen T€ 473 (Vorjahr: T€ 286), Mitarbeiterboni T€ 272 (Vorjahr: T€ 184) sowie Kundenrabatte T€ 199 (Vorjahr: T€ 117).

5. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

6. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen T€ 23.136 (Vorjahr: T€ 19.927) davon entfallen auf das Inland T€ 16.545 (Vorjahr: T€ 13.299) und auf das Ausland T€ 6.591 (Vorjahr: T€ 6.628).

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr, keine außergewöhnlichen oder periodenfremde Aufwendungen enthalten.

8. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind, sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr, keine außergewöhnlichen oder periodenfremde Erträge enthalten.

III. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag keine Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen gemäß §251 HGB. Zum Bilanzstichtag bestanden Einkaufsverpflichtungen im geschäftsüblichen Umfang.

2. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten

US Dollar-Geschäfte werden regelmäßig über die Konzernmutter abgesichert. Zum Stichtag betrug der Saldo des Fremdwährungskontos in US Dollar T$ 154 = T€ 142 (Vorjahr: T$ 0,8 = T€ 0,8). Zum Abschlussstichtag lagen keine Sicherungsgeschäfte vor, so dass die Angabe nach § 285 Nr. 19 HGB entfällt.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden 70 Mitarbeiter (Vorjahr: 69 Mitarbeiter) beschäftigt, davon 17 gewerbliche (Vorjahr: 17 Mitarbeiter) und 53 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 52 Mitarbeiter).

4. Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Stephan Find (Beruf: Optiker)

Herr Alex Versteeg (Beruf: Geschäftsführer Controlling)

Herr Niccolò Bencivenni (Beruf: Geschäftsführer Controlling)

Sämtliche Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt.

Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sind nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

5. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Signet Armorlite Germany Holding GmbH

Benzstr. 6

38112 Braunschweig

6. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Signet Armorlite Germany Holding GmbH, Benzstr. 6 in 38112 Braunschweig, am 16. November 2004 geschlossen. Ein Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses entfällt insoweit.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen und betragen T€ 721 (Vorjahr: T€ 657) pro anno.

7. Konzernzugehörigkeit

Das Stammkapital wird zu 100 % von der Signet Armorlite Germany Holding GmbH, Braunschweig, gehalten.

Das Mutterunternehmen, welches den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen ist, ist die EssilorLuxottica, Charenton-le-pont, Frankreich. Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss dieser Gesellschaft ist am Sitz dieser Gesellschaft oder unter www.infogreffe.fr erhältlich.

8. Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angaben der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese im Anhang des Konzernabschlusses der EssilorLuxottica S. A., Charenton-le-pont, Frankreich, zum 31. Dezember 2023 enthalten sind.

9. Nachtragsbericht

Aktuell können noch keine Auswirkungen durch eine mögliche Energiekrise oder Rezession für das Geschäft bemerkt werden. Auch hat sich die Inflationsrate noch nicht wesentlich auf das Geschäft ausgewirkt. Die Bereiche werden jedoch intensiv beobachtet und bei Notwendigkeit wird mit entsprechenden Maßnahmen Einfluss genommen.

 

Solingen, 22. April 2024

Die Geschäftsführung

Stephan Find

Alex Versteeg

Niccolò Bencivenni

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 127.434,00 0,00 0,00 127.434,00
II. Sachanlagen
1. Techische Anlagen und Maschinen 1.259.111,82 850,00 -40.986,72 1.218.975,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 420.391,52 0,00 -1.349,00 419.042,52
1.679.503,34 850,00 -42,335,72 1.638.017,62
1.806.937,34 850,00 -42.335,72 1.765.451.62
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 119.122,93 5.099,18 0,00 124.222,11
II. Sachanlagen
1. Techische Anlagen und Maschinen 931.156,62 42.489,83 -40.986,72 932.659,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.587,34 34.646,89 -1.349,00 304.885,23
1.202.743,96 77.136,72 -42.335,72 1.237.544,98
1.321.866,89 82.235,90 -42.335,72 1.361.767,07
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 3.211,89 8.311,07
II. Sachanlagen
1. Techische Anlagen und Maschinen 286.315,37 327.955,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.157,29 148.804,18
400.472,66 476.759,38
403.684,55 485.070,45

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die INFIELD SAFETY GmbH mit Sitz in Solingen ist Hersteller von bedarfsgerechten und hochwertigen Schutzbrillen sowie individuellem Gehörschutz. Seit den Anfängen in den 1990er-Jahren ist INFIELD SAFETY der Spezialist für sämtliche Problemstellungen rund um das Sehen und Hören am Arbeitsplatz und eine feste Größe auf dem Markt für Produkte der persönlichen Schutzausrüstung (PSA).

Insbesondere bei der Versorgung von Schutzbrillen für Brillenträger (Korrektionsschutzbrillen) hat INFIELD SAFETY die marktführende Stellung in Deutschland erreicht. Seit mehr als 30 Jahren legt INFIELD SAFETY bei der Herstellung & Entwicklung von Schutzbrillen größten Wert auf Funktionalität und Design.

Als logische Konsequenz zum hohen Individualisierungsgrad der Schutzbrillen wurde 2004 das Produktportfolio um den individuellen Gehörschutz erweitert. INFIELD SAFETY bietet seitdem diverse anwendergerechte Lösungen zum Schutz des Gehörs am Arbeitsplatz und auch in der Freizeit an.

Seit 2010 ist INFIELD SAFETY Mitglied des EssilorLuxottica-Konzerns, dem Weltmarktführer für Brillengläser und Brillenfassungen.

Durch die beendete Covid-Krise konnten wir unsere Umsätze wieder steigern, wir erreichten 2023 das beste Umsatzergebnis seit Firmengründung und lagen auch deutlich über den Erwartungen. Da es kein direktes Geschäft mit vom Krieg in der Ukraine betroffenen Ländern gibt, kann die Auswirkung der Ukrainekrise nicht unmittelbar beziffert werden. Eine Auswirkung durch die Gefahren einer Energiekrise oder einer Rezession zeichnet sich aktuell nicht ab, wird aber von uns intensiv beobachtet und falls notwendig mit Maßnahmen gegengesteuert. Gleiches gilt für die vorhandene Inflationsrate.

Ertragslage

Der Umsatz in Höhe von T€ 23.136 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 16,1 % erhöht. Steigerungen konnten im Bereich der körpernahen Dienstleistungen wie Korrektionsschutz-Fassungen und Gehörschutz verzeichnet werden. Somit konnte die abgegebene Prognose von 10-15 % übertroffen werden, die zu Jahresbeginn noch unter vorsichtigerer Betrachtung stand. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus inländischen Verkäufen. Außerdem ist ein Teil der Erhöhung durch unsere durchgeführte Preissteigerung entstanden, der Hauptanteil aber durch Mehrverkäufe bei vorhandenen Kunden sowie Neukunden. Der Exportanteil liegt bei 28,5 % und ist somit zum Vorjahr mit 31,4 % gesunken. Die stärksten Exportländer sind Frankreich, Italien und Polen mit 20,2 % Umsatzanteil. Insbesondere die Geschäfte in Frankreich und Italien haben sich positiv entwickelt.

Die Materialquote (Materialaufwand / Umsatzerlöse) ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte gesunken. Ursachen dafür finden sich in dem Produktmix und der US-Dollar-Beschaffung. Die Personalquote (Personalaufwand / Umsatzerlöse) ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozentpunkte gesunken, trotz einer allgemeinen Gehaltserhöhung gemäß einer betrieblichen Vereinbarung. Insgesamt beschäftigten wir im Schnitt 70 Mitarbeiter, damit ist die Personalquote trotz Umsatzsteigerung nur leicht gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen mit T€ 82 um T€ 11 unter dem Niveau des Vorjahres. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Kostensteigernd hat sich im Wesentlichen die Erhöhung von IT- und Servicegebühren ausgewirkt. Insgesamt erhöhte sich die Umsatzrendite (Ergebnis nach Steuern, aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags identisch mit dem Vorsteuerergebnis, bezogen auf die Umsatzerlöse) von 14,2 % im Vorjahr um 2,7 Prozentpunkte auf 16,9 %. Das Ergebnis nach Steuern vor Ergebnisübergabe betrug T€ 3.906, das Vorjahresergebnis betrug T€ 2.829 vor Ergebnisabführung. Haupteinflussfaktoren sind hauptsächlich die Umsatzsteigerung sowie die Reduzierung der Materialaufwandsquote.

Finanzlage

Der Cashflow aus ordentlicher Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr, bedingt durch das höhere Ergebnis, gestiegen. Die Bilanzsumme ist von T€ 6.704 auf T€ 8.510 um T€ 1.806 gestiegen, hauptsächlich durch die Erhöhung der Forderungen und des Vorratsvermögens resultierend aus der Umsatzerhöhung, sowie der Erhöhung der Verbindlichkeiten resultierend aus der vereinbarten Ergebnisabführung. Der generierte Cashflow wurde unter anderem für die Bedienung der Ansprüche der Signet Armorlite Germany Holding GmbH aus dem Ergebnisabführungsvertrag, T€ 2.829 aus 2022, genutzt. Die Investitionen in Anlagegüter betrug T€ 0. Für das Jahr 2024 sind keine größeren Investitionen geplant, lediglich im Bereich der Ersatzbeschaffung, dafür sind T€ 150 eingeplant. Diese sollen aus liquiden Mitteln finanziert werden, Fremdfinanzierungen sind aufgrund der guten Finanzlage nicht notwendig.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten in Berichtsjahr alle möglichen Skontoabzüge bei Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen realisieren. Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch kurzfristiges Vermögen gedeckt.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 404 (T€ 485) gesunken. Die Investitionen betrafen Werkzeugkäufe und Investitionen im Bereich IT. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich auf T€ 6.549 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 6.017).

Das Eigenkapital liegt, aufgrund der Ergebnisübernahme, gleichbleibend zum Vorjahr bei T€ 910. Die Rückstellungen veränderten sich von T€ 679 auf T€ 1.045, verursacht im Wesentlichen durch ausstehende Eingangsrechnungen. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich von T€ 5.045 auf T€ 6.338, durch Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie der Ergebnisabführung.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens stellt sich trotz vorhandener Krisen positiv dar.

Risiko- und Chancenberichterstattung

Risiken

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld und ergänzend durch die aktuellen Auswirkungen des Ukrainekrieges, der seit Februar 2022 das Marktgeschehen beeinflusst. Auch eine mögliche Energiekrise sowie eine Rezessionsgefahr beobachten wir intensiv, aktuell bemerken wir keine unmittelbaren Auswirkungen. Unser aktuelles Geschäft erfährt derzeit keine Lieferengpässe. Produktions- und Lieferzeiten haben sich wieder auf ein Normalniveau normalisiert. Kostensteigerungen durch Inflationseinflüsse haben keinen wesentlichen Einfluss bzw. sollen durch Preissteigerungen unserer Produkte aufgefangen werden.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung massiv beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Chancen

Die INFIELD SAFETY GmbH ist in der Branche sehr gut eingeführt. Durch ein ansprechendes Preisangebot bei gleichbleibender Qualität möchten wir weitere Kunden erreichen, um den Umsatzbereich wieder auszubauen. Durch ein neues Voucher-Verkaufssystem wollen wir weitere Kundenbereiche ansprechen.

Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und die Branchenentwicklung haben sich positiv entwickelt und werden weiterhin verfolgt.

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sehen wir unseren breit gefächerten Kundenstamm. Wir sind gut im Markt eingeführt und unsere u.a. langjährigen Geschäftsbeziehungen und geringe Reklamationsquote von unter 2,5 % spiegelt auch die Kundenzufriedenheit wider.

Wir haben ebenfalls viele langjährige Mitarbeiter und haben eine sehr geringe Fluktuation. Im Rahmen von internen Schulungen können sich unsere Mitarbeiter weiterentwickeln und auf dem neuesten Stand bleiben.

Im Rahmen der Konzernaktivitäten gibt diverse Angebote allen Menschen auf der Welt ein gutes Sehen zu ermöglichen. Auch beweist der Konzern in Krisensituationen gesellschaftliche Verantwortung und unterstützt oder initiiert Unterstützungsmaßnahmen.

Prognoseberichterstattung

Das Geschäftsjahr 2024 hat sich bis zum Aufstellungszeitpunkt gut entwickelt. Die Umsätze per Januar 2024 sind um 14,2 % höher als zum Vergleichszeitraum des Vorjahres sowie der ursprünglichen Planung von insgesamt 3,1 %. Ursächlich dafür sind Steigerungen im Bereich des Korrektionsschutzbereiches.

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktlage (Energiekrise, Inflation, Ukraine-Krieg, Rezession) erwarten wir bis Ende 2024 eine moderate Umsatzsteigerung in Höhe von 3,1 % zum Vorjahr und eine Ergebnissteigerung in ähnlicher Größenordnung. Auf das Jahr hochgerechnet, können wir bei einer bleibenden positiven Tendenz mit einer Gesamtsteigerung auch von 5-10 % rechnen. Das Betriebsergebnis wird dann in etwa im gleichen Maßstab steigen.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung.

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren setzen wir weiterhin auf Wachstum durch neue Kunden bzw. Ausbau der bestehenden Geschäftsbeziehungen. Das entsteht im Wesentlichen durch starke Vertriebsbetreuung. Wir rechnen mit einem Anstieg des Kundenstamms um 5 %. Das Unternehmen hofft mittelfristig, den Ausfall bei Bestandskunden durch Neuakquisitionen ausgleichen zu können. Die Vertriebsaktivitäten werden daher auf hohem Niveau gehalten. Für die Akquise wird weiterhin zusätzlich auf Telefon- und Videokonferenzen zurückgegriffen.

Die Mitarbeiterzufriedenheit stärken wir auch durch Mitarbeiterbeteiligungen oder Vergünstigungen z.B. durch JobRad und Hansefit. In den Vorjahren gab es eine Peakon-Mitarbeiterumfrage mit positiven Ergebnissen. Die Umfrage wurde zwischenzeitlich konzernseitig eingestellt. Wir rechnen mit einer Fluktuation von unter 5 %.

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind derzeit keine großen Aktivitäten zu verzeichnen, jedoch wird das Portfolio regelmäßig durch neue Fassungen erweitert oder ausgetauscht.

Zweigniederlassungsbericht

Es besteht eine Zweigniederlassung in Habsheim (Frankreich).

 

Solingen, 22. April 2024

Die Geschäftsführung

Stephan Pind

Alex Versteeg

Niccolò Bencivenni

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die INFIELD SAFETY GmbH, Solingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der INFIELD SAFETY GmbH, Solingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INFIELD SAFETY GmbH, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 22. April 2024

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