Franke und Moritz Automobile GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Christian Franke seit 4.9.2003 | Geschäftsführer |
Lars Franke seit 4.9.2003 | Geschäftsführer |
Sabine Franke seit 4.9.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Franke und Moritz Automobile GmbHFreibergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Allgemeines Unsere Gesellschaft ist als Autohaus einschließlich Werkstätten mit den Marken VW, Audi, Seat und Skoda tätig. Der Hauptsitz unseres Unternehmens befindet sich in Freiberg, Brander Str. 71. Darüber hinaus hat die Gesellschaft weitere Betriebsstätten in Freiberg in der Leipziger Str. und der Dresdner Str. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2007 unter dem Niveau des Vorjahres und führte zu einer Minderung des Betriebsergebnisses von 57 TEUR um 455 TEUR auf -398 TEUR. Die Gesamtleistung einschließlich der sonstigen betrieblichen Erträge ist dabei von 26.862 TEUR um 3.994 TEUR auf 22.868 TEUR gesunken. Die neuen Verträge ab dem 01.10.2003, nach denen der Umsatz für Großkunden nicht mehr über die Autohäuser abgerechnet wird, sondern nur eine Provision vorgesehen ist und durch die eine Margenkürzung von 3 % erfolgt, sind durch Anpassungen in der Kostenstruktur der Vorjahre ausgeglichen worden. Der Umsatzrückgang 2007 ist durch die Marktverunsicherung bedingt, durch die USt-Erhöhung, der anhaltenden Energiepreiserhöhungsdiskussion sowie der unklaren CO2-Situation verursacht. Die Auftragssituation unserer Gesellschaft ist, unter Berücksichtigung der derzeitigen Situation in der gesamten Autowirtschaft, in 2008 wieder als gut bis befriedigend anzusehen. 3. Personalbereich und Investitionen Das durch die Verschmelzung zentralisierte betriebliche Rechnungswesen und weitere Konsolidierungsmaßnahmen haben zu einer Fortführung der Stabilisierung mit positiven Unternehmenserträgen geführt. Eine weitere Optimierung in den einzelnen Unternehmensbereichen wird angestrebt. Die Investitionen nach Trennung der Marken sind abgeschlossen. Ende des Jahres 2003 sind Wechsel in den Betriebsleiterpositionen bei VW, Audi und Skoda/Seat vorgenommen worden. Weitere Änderungen in den Betriebsleiterpositionen für VW und Audi sind im Jahr 2007 vollzogen worden. Zur Verbesserung der Margen sind zukünftig noch weitere Investitionen in den Betriebsstätten VW, Audi und Tankstelle von bis zu 150 TEUR notwendig. Der Maßnahmeplan wird derzeit erarbeitet. B. Darstellung der Lage Das Eigenkapital beläuft sich auf 818 TEUR bei einer Eigenkapitalquote von 10,69 %. Die Eigenkapitalausstattung ist branchenbezogen als befriedigend zu beurteilen. Die Eigenkapitalquote wird stark in für Autohäuser typischer Weise von der Höhe der Bestände an Neu- und Gebrauchtwagen bestimmt. 1. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen von 2.162 TEUR ist, entsprechend dem Grundsatz der goldenen Bilanzregel, langfristig durch das Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital komfortabel finanziert. 2. Ertrags-, Liquiditätslage und Ausblick Die aufgestellte Geschäfts- und Liquiditätsplanung für das Jahr 2008 und Folgejahre kann bei Einhaltung weiterer Maßnahmen und des vorhandenen Auftragsbestandes einen positiven Ertragsverlauf ermöglichen. Ebenso ist die ständige Überwachung und Aktualisierung der Lagerbestände ein wichtiger Eckpunkt zu einer weiteren Verbesserung der kurzfristigen Liquidität. Anhand der aufgestellten Liquiditätsplanung für das Jahr 2008 kann aber mit einer weiteren Stärkung der Rücklagen erst ab 2009 gerechnet werden. Trotz anhaltender Instabilität des Marktes und der hohen Schwankungsbreiten für Autohäuser schätzen wir für unseren Betrieb die Ertragsaussichten, durch die Markentrennung nach ertrags- und kostendeckenden Gesichtspunkten, die konkrete Planung und Kontrolle der einzelnen Unternehmensbereiche, den derzeitigen Auftragsbestand und den bereits umgesetzten Kostenreduzierungsmaßnahmen für 2008 als erheblich verbessert ein. Für dieses Jahr und die Folgejahre werden weitere Kostensenkungen und Erhöhungen der Effizienz im Werkstattbereich angesetrebt. Es wird ein deutlich ausgeglichenes Ergebnis für 2008 erwartet. Die Istzahlen der ersten 5 Monate des Jahres 2008 bestätigen deutlich diesen Trend. C. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluß des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Freiberg, den 19.06.2008 Hans-Christian Franke BilanzA k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Rechnungslegungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenständesind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögenist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden im steuerlich zulässigen Rahmen nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge werden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben; es wird der Abgang im Jahr des Zugangs unterstellt. Die Finanzanlagensind mit ihren Anschaffungskosten bzw. Nennwerten angesetzt. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffeerfolgt zu Einstandspreisen oder niedrigeren Zeitwerten. Bei den Warenerfolgt die Bewertung der Neuwagen zu Einstandspreisen zuzüglich Überführungskosten; die Gebrauchtwagen werden zu DAT-Händlereinkaufswerten bzw. niedrigeren Verkaufspreisen angesetzt. Die Bewertung der übrigen Erzeugnisse und Waren erfolgt zu Einstandspreisen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständewerden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet. Die Rückstellungenberücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Verbindlichkeitenwerden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens(Anlage 4) ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Eigenkapital Der Bilanzgewinnsetzt sich wie folgt zusammen:
3. Rückstellungen Der Wert der Pensionsrückstellungist durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nachgewiesen. Zur Absicherung der Pensionszusage wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Die sonstigen Rückstellungenbeinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 48), Urlaubsansprüche (TEUR 43) und Gewährleistungen (TEUR 30). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Darlehen dienen im Wesentlichen der Vorfinanzierung des Fahrzeugbestandes. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: - Sicherungsübereignung der finanzierten Lager- und Vorführwagen sowie Euromobile - Sicherungsübereignung des gesamten Bestandes an Gebrauchtwagen, Ersatz- und Austauschteilen sowie Zubehör - Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen und Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung für Investdarlehen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungenbestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeitensetzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 21 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 20) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 7 ausgewiesen. Es handelt sich um Forderungsverluste. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 59.039,00 (i.V. EUR 54.996,00) enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungenaus Pachtverträgenüber Geschäftsräume sowie Haftungsverhältnisseim Sinne des § 73 AO aus Umsatzsteuer. 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind: Herr Hans-Christian Franke, Freiberg Frau Sabine Franke, Freiberg Herr Lars Franke, Freiberg Im Berichtsjahr betrugen die Bezüge der Geschäftsführer EUR 150.790,79 (i.V. EUR 149.916,59 ). 4. Verhältnisse zu nahestehenden Unternehmen Forderungen gegen nahestehende Unternehmen existieren in Höhe von TEUR 119. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Gesellschaftern waren in Höhe von TEUR 75 zu verzeichnen.
Freiberg, 30. Mai 2008 Franke und Moritz Automobile GmbH vertreten durch die Geschäftsführung Hans-Christian Franke Sabine Franke Lars Franke Anlagespiegel
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Franke und Moritz Automobile GmbH, Freiberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartung über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchhaltung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Reutlingen, 24. Juni 2008
Dipl.-Kfm.
Manfred Maier GmbH
Manfred Maier, Wirtschaftsprüfer |
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