ELSCHUKOM GmbH
Gewerbestraße 87, 98669 Veilsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Jöllenbeck seit 8.4.2016 | Prokura |
Jan-Peter Krauß seit 28.1.2015 | Prokura |
Ute Dipl.-Ing. Poerschke seit 17.1.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.00% | |
| 26.00% | |
L***** P******** | 11.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ELSCHUKOM GmbHEigenbeteiligung | 31.50% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 31.50% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELSCHUKOM GmbHVeilsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ELSCHUKOM GMBH, VEILSDORFDarstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft a.) Überblick Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von wie auch der Handel mit Schutzkomponenten für die Elektroindustrie, Fein- und Feinstdraht und aus diesen zusammengesetzten Bauelementen und Modulen, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden gewerblichen Tätigkeiten. b.) Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im abgelaufenen Jahr zeigte sich in der Gesamtwirtschaft und in der Elektroindustrie ein uneinheitlicher Gesamttrend. Für ELSCHUKOM als vergleichbare Benchmarkdaten gilt der Trend der Komponentenhersteller in der deutschen Elektroindustrie, da diese generell dem Markt der Vorlieferanten früh in den Lieferketten zugeordnet werden können. Nach einem Abschmelzen der Auftragsbestände und Unsicherheit in den erwartbaren Volumen für die mittelfristige Zukunft haben sehr viele Hersteller der Elektroindustrie ein sehr striktes Lagermanagement gestartet. Dies hatte das Ziel, während der Materialengpässe durch die gestörten Lieferketten der Vorjahre aufgebauten hohe Lagerbestände auf ein für Normalmaß den aktuellen Bedarf zu reduzieren. Damit erreichten die Integrierer und Gerätehersteller weiterhin sehr gute Ergebnisse aufgrund des hohen Auftragsbestandes jedoch insbesondere zum Jahresende einen deutlichen Rückgang bei neuen Aufträgen. Vor allem große Unternehmen waren gut in der Lage, Preiserhöhungen durchzusetzen, so dass stabile bis sehr gute Ergebnisse diesen Teil der Industrie in 2023 kennzeichneten. Vormaterial- und Komponentenhersteller hingegen, die in den Vorjahren teilweise gute bis sehr gute Volumen deutlich über den Jahren 2019 oder auch noch 2020 geliefert hatten, wurden in 2023 - zu unterschiedlichen Zeitpunkten - mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Kunden keinen aktuellen Bedarf aufgrund hoher Lagerbestände hatten. Je weiter vorn in der Lieferkette, desto deutlicher waren diese Rückgänge im Auftragsbestand und im Umsatz, die laut Branchenreports mit bis zu 30% und teilweise mehr beziffert werden können. Zum Jahresende zeichnet sich eine Trendwende ab. Viele Unternehmen der Elektroindustrie in den vorderen Bereichen der Lieferketten befinden sich auf der Talsohle der Entwicklung und sagen Stabilität bis hin zu einem leichten Wachstum voraus. Dies liegt daran, dass ihre Kunden mittlerweile die extrem hohen Lagerbestände aufgebraucht haben. Eine deutlich positive Entwicklung sagen die Unternehmen voraus, die in die deutsche Infrastruktur und Großmaßnahmen der Elektrifizierung und Digitalisierung liefern. Produkte für den Endkundenmarkt oder Unternehmensausrüstung rechnen hingegen noch mit weiteren Rückgängen. Für den Feinstdraht und die Schutzkomponenten ist die Entwicklung abhängig davon, in welchen der beiden genannten Teilmärkte das Produkt fließt. Bei einer Ausgewogenheit dieser beiden Märkte im bestehenden und sich entwickelnden Kundenportfolio ist der Markt für 2024 als stabil mit maximal leichtem Aufwärtstrend zu erwarten sein. Umsätze und Volumen sind auf einer Ebene der Vor-Corona-Jahre möglich. International durchsetzbare Preiserhöhungen decken die Kostensteigerungen in Deutschland voraussichtlich nicht ab. Daher werden entweder die Preise weiterhin leicht steigend sein oder Kostenreduktionsmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Eine sichtbare Trendwende zu einem deutlich stärkeren Wachstum in dem Marktsegment Feinstdraht und Schutzkomponenten ist aktuell aufgrund der großen weltweiten Unsicherheit nicht zu sehen. Mittelfristig bleibt eine unklare Situation für die Weltwirtschaft bestehen. Unsicherheitsfaktoren sind die Wahl in den USA und die danach anschließende Wirtschaftspolitik des Landes, der Russland-Ukraine-Krieg mit dem Risiko einer Ausweitung der Verantwortung in die EU hinein und der potenzielle Konflikt zwischen China und Taiwan. Auf der Positivseite stehen die Anforderungen an die Wirtschaft zur Bekämpfung des Klimawandels und die Chancen in einer Transformation zu einer klimaneutralen Gesellschaft. Hierbei ist die Elektrotechnik die entscheidende Industrie zur Findung und Umsetzung von Lösungen. Ob dieses Potenzial jedoch zu einer Stärkung der deutschen Industrie führen kann, ist schwer vorhersehbar. Die Politik hat bisher wenig greifende Werkzeuge gefunden hat, um die Wirtschaft im KMU-Sektor zu stimulieren. Stattdessen wird sie kostentechnisch - steigende Kosten durch Gesetzgebung, ein Bürokratie-Tsunami und mangelnde Lösungen für ausreichend verfügbare Fachkräfte auf dem Markt - schwer belastet. Hier muss der deutsche Staat zügig Lösungen finden und zeitnah umsetzen, damit die deutsche Wirtschaft international wettbewerbsfähig bleibt und es nicht zu einer noch weiter fortschreitenden Deindustrialisierung des Landes kommt. Generell ist der Sicherungsdrahtmarkt als langfristig stagnierend anzusehen. Die Sicherungsstückzahl wird weltweit gesehen zwar steigen, aber durch Minimierung der Sicherungsgrößen und Einführung neuer Technologien im Bereich nicht-drahtgebundener Sicherungen sinkt der Drahtbedarf dieses gesamten Wirtschaftssektors. Derzeit entwickelt sich die ELSCHUKOM erfolgreich und zügig in andere Absatzmärkte hinein, die langfristigen Trends sind hier jedoch noch nicht so klar erkennbar und deutbar. Erste Ergebnisse in der Kundenakquise sind sehr positiv und haben das Kundenportfolio des Unternehmens deutlich vergrößert. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ist noch kein signifikanter Einfluss auf Umsatz und Ergebnis erzielt worden. Der langfristige Plan von ELSCHUKOM, sich weitere Standbeine aufzubauen, verläuft weiterhin positiv. Die Diversifizierung des Portfolios wird deutlich sichtbar - die Entwicklung ist aufgrund der insgesamt schwachen Auftragslage jedoch verlangsamt. Trotz der in den vergangenen Jahren laut gewordenen Rufen nach einer Lokalisierung der Märkte, ist aktuell von diesen Bestrebungen nicht mehr viel zu spüren. Die Einkaufskosten sind ein signifikantes Entscheidungskriterium. Weitgehend nur bei komplexen Spezialprodukten und Kleinvolumen überwiegen Sicherheitsaspekte in der Lieferkette. Damit sind Konkurrenzprodukte aus preisgünstiger produzierenden Ländern weiterhin und vor allem zunehmend ernst zu nehmender Wettbewerb. Die bereits hohen und teilweise weiter steigenden Kosten in Deutschland getrieben vor allem durch die Gesetzgebung (Energie, Personal, Bürokratie, etc.) und durch Krisen verursachte Preissteigerungen, auf die die deutsche Regierung derzeit keine für den Mittelstand hilfreiche Antwort zu haben scheint, stellen ein wachsendes Problem im internationalen Wettbewerb dar. Im besten Fall sinkt kurz- und mittelfristig nur die Marge bei stabilem, relativem Umsatz der Unternehmen. Langfristig wird dieser Trend die nachhaltige Existenz insbesondere von KMUs in Deutschland gefährden. c.) Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Entwicklung Die oben beschriebene Entwicklung zu Auftragseingang und Umsatz in der Elektroindustrie hat sich bei ELSCHUKOM vergleichbar gezeigt, die Auswirkungen waren durch den größeren Kundenkreis und die Positionierung weiter vorn in den Lieferketten bei den Drahtprodukten deutlicher sichtbar. Der Bedarf in der zweiten Produktlinie des Unternehmens (Schutzelemente-Fertigung) entwickelte sich vergleichbar jedoch mit einem ganzjährig stabileren Auftragspolster. Insgesamt gesehen ist die Gesamtleistung bereinigt von Einflüssen des marktpreisgetriebenen Produktbestandteils Silber im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Nach einem schwierigen Jahresstart - noch gekennzeichnet durch Corona-Effekte im asiatischen Kundenmarkt - stabilisierte sich das Geschäft zur Jahresmitte. Einen deutlichen Aufwärtstrend weg von dieser Talsohle gibt es bisher nicht, jedoch einen leichten Anstieg in den Monatsumsätzen, die zum Jahreswechsel über den Vorjahresergebnissen liegen. Die Exportquote lag bei 53% und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 65%. Die Ursache ist stabil hoher Bedarf von zwei deutschen Großkunden und der erfolgreiche Start einer neuen Produktfamilie im Bereich Draht, die aktuell nur in Deutschland vertrieben wird. Parallel dazu war der Bedarf von zwei Großkunden in Asien durch dort liegende sehr hohe Lagerbestände gekennzeichnet. Hauptexportländer sind weiterhin China / Hongkong, Taiwan, die Philippinen und die Schweiz. d.) Investitionen In 2023 lag der Fokus der Investitionen sowohl auf Technologie- und Kapazitätserweiterungen in den Entwicklungs- und Produktionsbereichen als auch auf der Fertigungsoptimierung durch Automatisierung von repetitiven Produktionsabläufen. Im IT-Umfeld wurden die Arbeiten im Bereich der Produktionsüberwachung, der Warenwirtschaft und dem Dokumentenmanagementsystem fortgesetzt. Ein Teil dieser Arbeiten wurde erfolgreich und gemäß Plan abgeschlossen. Die noch offenen Themen bei den IT-Arbeiten werden in 2024 fortgesetzt. Für 2023 lag der Investitionsfokus im Gebäudebereich auf den Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude und der Optimierung der Liegenschaft in Veilsdorf für zukünftigen Kapazitäts- und Technologiebedarf. Auf der Basis einer abgeschlossenen Planung und einer erteilten Baugenehmigung wird das Bestandsgebäude auf eigenem Grundstück in den Bereichen Produktion, Lager und Verwaltung erweitert und in der Gestaltung für die effizientere Prozessabläufe optimiert. Es kam zu einigen Verzögerungen in dem Projekt - verursacht durch Lieferengpässe und Witterungsbedingungen, so dass es jetzt geplant ist, die Neubaumaßnahme in 2024 erfolgreich abzuschließen. e.) Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Für die aktuelle Baumaßnahme sind Finanzierungsmaßnahmen erforderlich. Sie wurden in 2022 vertraglich vereinbart und werden gemäß Liquiditätsbedarf gestartet Hierbei handelt es sich um zwei Kredite über insgesamt 1,2M€, davon 700T€ als Förderkredit der KfW - ausgezahlt in 2022 - und 500T€ als Hausbankkredit. Die Laufzeit aller Kredite ist nicht länger als zehn Jahre geplant. Alle Ausgangsrechnungen werden in EUR gestellt, eine Absicherung gegen Kursrisiken oder andere Absicherungsgeschäfte wurden nicht vorgenommen. Wechselkursschwankungen werden sich jedoch erfahrungsgemäß im Kaufinteresse der Kunden widerspiegeln. f.) Ertragslage Roherlöse wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 5.307T€ (Vorjahr: 6.423T€) erwirtschaftet. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr um 17,4% gesunken, liegt jedoch im Rahmen der Ergebnisse von 2019 und 2020. Ab dem Zeitpunkt war der normale Geschäftstrend jedes Jahr durch Sondereffekte (Corona, Hamsterkäufe, Lieferengpässe) überlagert. Verursacht wurde diese finanzielle Entwicklung durch die bereits beschriebene Nachfragesituation. Die Abschreibungen haben sich planmäßig entwickelt mit einer minimalen Steigerung von 532T€ in 2022 auf 542T€ in 2023. Die Ursache für diesen seit 2020 sichtbaren Wachstumstrend ist der Abschreibungsbeginn bereits abgeschlossener größerer Investitionsmaßnahmen in technischer Kapazität und der Optimierung der Liegenschaft. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 1.707T€ in 2022 auf 1.252T€ in 2023 um 26,7% gesunken. Der Rückgang ist bei weiterhin hoher Inflation und Preissteigerungen bei Betriebsmitteln auf den Sachverhalt zurückzuführen, dass in 2022 Arbeiten im Gebäude, die zu der Baumaßnahme gehören, jedoch nicht aktiviert werden können, stattgefunden haben. Dies war im Folgejahr - 2023 - nicht der Fall. Der erzielte Wert und entspricht der für das Geschäftsjahr durchgeführten Planung. Damit wurde ein Jahresüberschuss von 193T€ (Vorjahr 568T€) erwirtschaftet, dies bedeutet eine trotz des sichtbaren Rückgangs um etwa 65% eine gute Stabilität in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld - insbesondere im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2022. Eine negative Ergebnisbeeinträchtigung ist auch auf die hohe finanzielle Belastung in Deutschland durch politische Entscheidungen der vergangenen Jahre gepaart mit signifikanten Kosten zur Bewältigung der schnell wachsenden bürokratischen Aufgaben zurückzuführen. Nicht alle dieser weitgehend nur in Deutschland entstehenden Kostensteigerungen (Entgelt, Energie, ...) könnten an internationale Kunden weitergegeben werden, ohne dadurch den mittelfristigen Verlust dieses Marktes zu riskieren. g.) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage des Unternehmens ist gut und gibt zu keinen Bedenken Anlass. Das Anlagevermögen und die Warenvorräte mit insgesamt 9,7M€ (Vorjahr 6,9M€) sind solide und mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Die signifikante Steigerung im Vorjahresvergleich ist auf die laufende Baumaßnahme zurückzuführen, die in der planmäßigen Erhöhung des Anlagevermögens resultierte. Die Liquidität des Unternehmens ist gut, so dass die Gesellschaft jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommt. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,4% gestiegen - von 13.296T€ auf 13.351T€. Die Eigenkapitalquote bleibt aufgrund der fortlaufenden Kreditfinanzierung stabil bei 87% (Vorjahr 86%). h.) Mitarbeiter Es wurden im Jahresdurchschnitt 87,25 Mitarbeitende in Personenzahl inklusive Geschäftsführer und Auszubildende beschäftigt. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr in absoluten Zahlen von 3.513T€ um 7,7% auf 3.243T€ gesunken. Diese Entwicklung reflektiert die durch Personalwechsel, reduzierte Arbeitszeit und Kurzarbeit entstandenen Kostenverschiebungen zusammen mit der geplanten maßvollen Anpassung der Entgelte bei Reduzierung ergebnisabhängiger unterjähriger Sonderzahlungen. Der Effekt der Mindestlohnerhöhung wurde jetzt zusammen mit einer entsprechenden Anhebung der höheren Entgelte in seiner vollen Wirkung sichtbar. Verbunden mit interner Weiterbildung, Neueinstellungen (Ersatz von Renteneintritten) und einem weitgehenden Verzicht auf Entlassungen wurde die Belegschaft erfolgreich auf neue Qualifikationsstufen und die schwankende Umsatzsituation vorbereitet. Der Jahres-Bonus für 2023 wurde gemäß dem vorliegenden Bonusprogramm ermittelt und eine entsprechende Rückstellung gebildet. Die Auszahlung erfolgt im Mai 2024. i.) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben fokussierten auf die Durchführung von Produktentwicklungen gemäß Kundenspezifikation und im Drahtbereich sowohl auf die Weiterentwicklung bestehender Produkte als auf die Neuentwicklung marktreifer Produkte in neuen Technologien. 2.) Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft Für das kommende Geschäftsjahr muss weiterhin mit der Verunsicherung weltweiten Markt durch die internationalen Krisenherde und politischen Entwicklungen gerechnet werden. ELSCHUKOM liefert nur sehr bedingt in den starken Markt der deutschen Infrastruktur und zu Großprojekten der Elektrifizierung und Digitalisierung. Daher wird die dort laufende Aufwärtsbewegung nur wenig auf ELSCHUKOM ausstrahlen. Eine Rückkehr zu einem Geschäftsvolumen vergleichbar zu Jahren ohne die positiven Corona-Sondereffekten beim Bedarf - z.B. 2019 oder auch 2020 - ist nach den doch positiven Gesamtsignalen des Jahresergebnissen 2023 auch für 2024 zu erwarten. Die Neukundengewinnung in neuen Märkten mit neuen Produkten ist gut vorbereitet und hat in 2022 und 2023 bereits erste gute Ergebnisse gezeigt. Der Trend wird sich auch in 2024 fortsetzen, jedoch nicht so schnell wie ursprünglich erwartet, da unsere Neukunden bei Markteinführungen und neuen Projekten durchweg durchweg vorsichtig und konservativ agieren. Die Arbeitskosten sind im Vergleich zum Umsatz und auch wie durch Benchmarks mit vergleichbaren Unternehmen nachgewiesen hoch. Dies wird verursacht durch den hohen Anteil an manueller Produktionsarbeit. Aufgrund der Mindestlohnentwicklung kann diese Art der Arbeit mittelfristig in Deutschland nicht mehr gemacht werden. ELSCHUKOM plant keinen Transfer von Produktionsarbeit in kostengünstigere Regionen. Stattdessen wird dieses Thema durch Abkündigung unprofitabler Produkte, Optimierung der Fertigung durch Automatisierung und ähnlich Effizienzmaßnahmen und eine Weiterqualifikation des Bestandspersonals adressiert. Entscheidungen der deutschen Politik zu Kostenfaktoren (Erhöhung des Mindestlohnes, Zusatzkosten durch Bürokratie, erzwungene kostenintensive Investitionen) werden unter Umständen weitere strategische Entscheidungen zum angebotenen Produktportfolio und dem für die Produkterzeugung eingesetzten Personalmix erforderlich machen. Ein weiteres Risiko für die Geschäftsentwicklung ist der aktuelle Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der die Sicherheit in Europa bedroht. Die Dauer des Konfliktes und das Potenzial für Hochrisiko-Wendungen im Kriegsverlauf verursachen eine Nervosität in allen Kundenmärkten der ELSCHUKOM, der die Vorhersage des Geschäftsverlaufs massiv erschwert. Ein weiterer Konfliktherd China - Taiwan kann bei einer Verschärfung der Lage aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeiten zu großen Verwerfungen aller Märkte führen. Eine Vorhersage für solch einen potenziellen Konflikt und seine umfassenden Folgen zu treffen ist nicht wirklich möglich. Auch die Wahl des amerikanischen Präsidenten und die nach der Wahl eingeschlagene Wirtschaftspolitik der USA kann einen sehr großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa, Deutschland und damit auch ELSCHUKOM nehmen. Aber ELSCHUKOM ist durch seine finanzielle Stabilität, gute lokale Vernetzung und sehr flexibles Personal gut in der Lage, mit einer anderen Produktorientierung für lokale Märkte erfolgreich weiterzuarbeiten. Die Inflation und ihre immer mehr spürbaren indirekten Folgekosten (Kosten für Rohmaterialien, Betriebsmittel und u.U. zweistellige Entgeltsteigerungen) müssen ebenfalls bedacht werden. Die steigenden Kosten werden sich auch in Zukunft nicht komplett durch die Produktpreise an internationale Kunden weitergeben lassen. Bei derzeit bedienten Märkten, insbesondere denen, die Zugang zu preisgünstigeren Produkten haben und auf bestimmte Qualitäts- und Produktpaketaspekte verzichten wollen, ist anzunehmen, dass Kundenbedarf für ELSCHUKOM mit negativer Auswirkung auf das Unternehmensergebnis verloren gehen kann. Hier wurden Gegenmaßnahmen definiert und befinden sich in der Umsetzung. Die Entscheidungen der Ampelregierung zu einem Strukturwandel (Klimawandel, Mindestlohn, Zusatzbürokratie wie Lieferkettengesetz und Vergleichbares) stellt durch die Parallelität zu den oben erläuterten Risiken eine Verschärfung des Gesamtproblems dar. Die bereits gestiegenen Preisen werden durch geplante und bereits erlassene Gesetze zum Strukturwandel noch stärker steigen und die geschilderten Risiken deutlich verschärfen. Um insbesondere den durch die Mindestlohngesetzgebung über alle Einkommen steigenden Entgelterwartungen zu begegnen, werden Unternehmensprozesse auf Effizienz geprüft und schnellstmöglich optimiert. Zusätzlich werden durch hohe Personalkosten dauerhaft unrentable Produkte zeitnah aus dem Angebotsportfolio genommen. Dies kann einen derzeit schlecht abschätzbaren Einfluss auf die Personalzahl haben. Aufgrund des bestehenden Auftragsbestandes und bereits abgeschlossener Rahmenverträge zum heutigen Datum ist dennoch mit einem stabilen Umsatz und Volumen vergleichbar zu den Vor-Corona-Jahren 2019 und 2020 zu rechnen. Für das zweite Halbjahr werden derzeit von Kunden noch keine verlässlichen Bedarfsprognosen abgegeben, daher kann noch nicht abgeschätzt werden, ob ein dauerhaftes Verlassen des Talsohle-Bereiches bereits in 2024 erfolgen wird. Um den nachhaltigen und langfristigen Erhalt der ELSCHUKOM zu sichern wird unternehmensintern mit unterschiedlichen Planszenarien gearbeitet, die jedoch alle nachweisen, dass es trotz bestenfalls knapp positiver Ergebnisse in 2024 und wohl auch in 2025 in der überschaubaren Zukunft zu keinen negativen Auswirkungen auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit kommen wird. Aufgrund der stabilen Finanzlage des Unternehmens soll diese Zeit der Unsicherheit weiterhin genutzt werden, um am nachhaltigen Unternehmenserfolg zu arbeiten - Verbesserung der Prozesse mit ihren darunterliegenden Software-Lösungen, Optimierung der Personalqualifikation, Ergänzungen und Optimierungen im Maschinenpark. Hierzu kommt als wichtigster Bestandteil der Zukunftsstrategie der ELSCHUKOM: die Weiterentwicklung der Liegenschaft unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz. Dies umfasst sanierungstechnisch erforderliche Arbeiten am Bestandsgebäude und Erweiterung der vorhandenen Fläche für Verwaltung, Produktion und Lager - eine wichtige Investition, da so das Produktportfolio der ELSCHUKOM erweitert und das Unternehmen krisenfester gemacht werden kann. Im Moment wird mit leicht steigenden Kosten im Tagesgeschäft bei stabilem bis leicht steigenden Umsatz geplant. Aufgrund der guten Liquiditätssituation des Unternehmens und der Offenheit der Hausbanken für Überbrückungskredite ist weder die kurzfristige Liquidität noch die langfristige nachhaltige Entwicklung gefährdet. Für 2024 wird mit einem zu 2023 vergleichbaren Ergebnis gerechnet. Zusätzlich sind die in den vergangenen Jahren eröffneten Chancen, neue Märkte langfristig zu erschließen und die Geschäftsbeziehung zu Bestandskunden zu stärken, weiterhin gegeben und durch die intensiven laufenden Vertriebsaktivitäten sogar deutlich gestärkt worden. Diese Annahme wird von positiv verlaufenden Neukundenterminen und den aktuellen Kundenanfragen zu Produktentwicklungen gestützt. Die in den vergangenen Jahren gestarteten und jetzt intensivierten Maßnahmen zur Neukundenakquise und Entwicklung neuer Geschäftsbereiche mit Bestandskunden für Nischenprodukte, die einem geringeren Konkurrenz- und Kostendruck ausgesetzt sind, zeigen sehr positive Wirkung. Dieser Weg wird in 2024 intensiv fortgesetzt werden. Die Chancen der ELSCHUKOM gmbh liegen insbesondere in der Entwicklung neuer Drahtprodukte und der Etablierung neuer Fertigungstechnologien in der Produktion, die neue Absatzmärkte eröffnen können. Wir sehen uns mit unserer finanziellen Stabilität, unserem guten Ruf in unserer Branche und unseren technologischen Kenntnissen und Befähigungen für solche Risiken und Chancen gut gerüstet und erwarten ab 2024 stabile und mittelfristig wieder steigende Resultate bei Umsatz und Ergebnis mit dem Potenzial einer deutlich positiven Entwicklung des Unternehmens ab 2025/2026. Risiken, die den langfristigen Fortbestand des Unternehmens oder die wirtschaftliche Lage über Jahre hinweg wesentlich negativ beeinträchtigen können, sind aus heutiger Zeit nicht erkennbar. ELSCHUKOM GMBH, VEILSDORFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ELSCHUKOM GMBH, VEILSDORFAllgemeine Angaben Die Gesellschaft ELSCHUKOM GmbH mit dem Sitz in Veilsdorf ist beim Amtsgericht Jena unter HRB 300225 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen gem. § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften gem. § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie die durch die Fertigung veranlassten notwendigen Abschreibungen einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben des Geschäftsjahres gebildet, die wirtschaftlich ganz oder teilweise den folgenden Geschäftsjahren zuzuordnen sind. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert. Der Rückstellungen für Pensionen liegt ein unter Beachtung von § 253 Abs. 2 HGB ermitteltes versicherungsmathematisches Gutachten zugrund. Die Berechnung erfolgt nach PUC-Methode mit einem Rechnungszins von 1,82 % auf Basis der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern werden mit dem zukünftigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 2.740,15. Darüberhinaus liegen keine Forderunge mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr vor. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Pensionsrückstellungen mit gesamt Euro 149.285,00 werden saldiert um die teilweise an die Arbeitnehmer verpfändeten Rückdeckungsversicherungen von Euro 37.151,16 folglich mit Euro 112.133,84 ausgewiesen. Die fortgeführten Anschaffungskosten der verpfändeten Rückdeckungsversicherung entsprechen dem Zeitwert. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82% - Euro 149.285,00) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,72% - Euro 150.789,00) beträgt Euro 1.504,00. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Tantiemen, Urlaubs- und Überstundenrückstellungen, Gewährleistungen und noch nicht abgerechnete Berufsgenossenschaftsbeiträge. Angabe zu Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten gesichert. Passive latente Steuern Die latenten Steuern betragen Ende 2022 66 TEUR und Ende 2023 39 TEUR. Somit reduzierte sich die latente Steuerschuld um 27 TEUR. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag lagen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB) vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverpflichtungen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 111, Bestellobligo mit TEUR 1.309 und Abnahmeverpflichtungen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 379. Über die aufgezeigten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage wesentlichen Verpflichtungen zu vermerken. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden folgende Aufwendungen und Erträge ermittelt:
Der Posten soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 896,55 (Vorjahr Euro 3.096,62). Sonstige Pflichtangaben Ausschüttungssperre In Höhe von Euro 1.504,00 besteht auf den Differenzbetrag bei der Berechnung von Pensionsrückstellungen zwischen der Bewertung mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins anstelle des 7-Jahres-Durchschnittszins eine Ausschüttungssperre. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Ute Poerschke, seit 01.11.2005 - ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Unternehmen waren während des Geschäftsjahres (Quartalsdurchschnitt) 81 Arbeitnehmer und 6 Auszubildende beschäftigt. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss von Euro 193.048,60 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Veilsdorf, 14. April 2024 gez. Ute Poerschke, Geschäftsführerin
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELSCHUKOM GmbH, Veilsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELSCHUKOM GmbH, Veilsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELSCHUKOM GmbH, Veilsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, 7. Mai 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Erich Drescher, Wirtschaftsprüfer Matthias Hersch, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2024 festgestellt. |
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