COMSHOP24.EU GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Hemann seit 18.3.2021 | Vorstandsmitglied |
Valon Kuci seit 6.1.2020 | Prokura |
Stefan Koch seit 15.6.2006 | Prokura |
Siegfried Michael seit 15.6.2006 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MICHAELTELECOM AGBohmteJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BERICHT DES AUFSICHTSRATSDer Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraums die Tätigkeit des Vorstands regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Er hat sich über die Lage der Gesellschaft, über wesentliche Ereignisse und Vorhaben, über die Geschäftsentwicklung sowie grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen. Hierzu erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig Berichte in mündlicher und schriftlicher Form. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 gemeinsam mit dem Vorstand drei AR-Sitzungen am 23.02.2023, am 07.06.2023 und am 26.10.2023 durchgeführt. Die Hauptversammlung fand am 03.08.2023 statt. Schwerpunkte der gemeinsamen Beratungen waren die laufenden Unternehmensergebnisse, die sich verändernden Vertriebsschwerpunkte (u.a. Großkunden, Export, neue Dienstleistungen), die Führungs- und Personalstruktur und die kurz- und mittelfristige Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krisen. Der Jahresabschluss der MICHAELTELECOM AG für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Osnabrück geprüft. Die Prüfung durch den Abschlussprüfer hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Der Abschlussprüfer hat die nach den gesetzlichen Vorschriften erforderlichen Bestätigungsvermerke ohne Einschränkungen erteilt. Die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands ist durch den Aufsichtsrat erfolgt und hat zu keinerlei Beanstandungen Anlass gegeben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt. Er ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Bericht der Abschlussprüfer geprüft. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der Abschluß der Gesellschaft erhielt folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MICHAELTELECOM AG, Bohmte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MICHAELTELECOM AG, Bohmte, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MICHAELTELECOM AG, Bohmte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Bericht der Abschlußprüfer geprüft. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der Aufsichtsrat dankt den Vorständen, dem Führungsteam und Mitarbeitern für die im Berichtsjahr geleistete gute Arbeit.
Bohmte, den 08.08.2024 Heidemarie Michael, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MICHAELTELECOM AG, BOHMTEA GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die MICHAELTELECOM AG ist zum 1. Januar 1999 im Wege der einbringenden Umwandlung aus dem seit 1. August 1992 bestehenden Einzelunternehmen Michael Telecom, Inhaber Siegfried Michael, entstanden, das seinerseits aus der 1984 gegründeten Firma Büro & Service Elektronic hervorging. 1999 war das erste Geschäftsjahr in der Rechtsform der Aktiengesellschaft. Das Unternehmen blickt jedoch insgesamt auf eine über 38-jährige Firmengeschichte zurück. Während der gesamten Zeit wurden kontinuierlich Marktanteile und Marktpositionen erschlossen. Der Unternehmensgegenstand umfasst den Großhandel mit elektronischen Geräten nebst Zubehör und Software, insbesondere im Bereich der Kommunikation und der innovativen Technologien, den Handel mit Waren aller Art, sofern dieser nicht einer besonderen Erlaubnis bedarf, die Vermittlung und das Angebot von Kommunikationsleistungen sowie die Erbringung von Marketing- und sonstigen Dienstleistungen, wie die Durchführung von Schulungen und den Betrieb von Call Centern. Die MICHAELTELECOM AG hält einen Kundenstamm von ca. 8.500 aktiven Händlern mit ausgewogenem Produkt- und Umsatzverhalten. In den Leserumfragen von Fachzeitschriften des Jahres 2023 hat die MICHAELTELECOM AG wieder sehr gute Ergebnisse erzielt. Im Rahmen der Umfragen wurden die Leistungen der Distributoren aus ganz Deutschland bewertet. Die Umfragen beinhalten verschiedenste Kategorien wie u.a. Lieferfähigkeit, Zahlungsbedingungen, Verkaufsunterstützung und persönliche Beratung. Folgende Auszeichnungen konnten entgegengenommen werden:
Preferred Distributor 2023
"UC & Telekommunikation Gold 2023"
Bester Distributor Segment Systemhaus, Leserwahl 2023
Gold Distributor 2023 In der Kategorie "Schulungen" wird die MICHAELTELECOM AG seit 1997 von den Fachhandelspartnern bei der Befragung durch die Telecom Handel führend bewertet. Hierbei punktet die MICHAELTELECOM AG durch ein ausgewogenes Schulungsangebot an bewährten und neuen Seminaren, das dem Fachhandel die nötige Unterstützung für sein Geschäft bietet. Ab dem Sommer 2022 wurde auf ein hybrides Schulungskonzept umgeschwenkt, welches sich in 2023 durchgesetzt hat. Auch der persönliche Kontakt und die kompetente Beratung der Mitarbeiter werden in der ITK Branche sehr geschätzt. Im Kalenderjahr 2023 war der persönliche Kontakt wieder verstärkt möglich. Die MICHAELTELECOM AG betätigt sich im Bereich des Vertriebs von Informationstechnologien und Telekommunikationstechnik, insbesondere Hardware und digitalen Produkten und die entsprechenden Dienstleistungen, an Fachhändler im gesamten Bundesgebiet und auch europaweit. Die MICHAELTELECOM AG deckt damit folgendes Leistungsspektrum ab:
Die MICHAELTELECOM AG betätigt sich nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung. B WIRTSCHAFTSBERICHT I Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) (Pressemitteilung vom 15. Januar 2024) lag das kalenderbereinigte BIP 2023 um 0,1 % niedriger als im Vorjahr. Und gemäß Pressemitteilung vom 16. Januar 2023 (Destatis) haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht (Vorjahr + 6,9 % gegenüber 2021). "Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte", so Brand weiter. "Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen." So milderten die Entlastungsmaßnahmen die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. Im Jahresverlauf zeigte sich zudem von März bis Dezember 2023 bei der Energie insgesamt eine Entspannung bei der Preisentwicklung: Die monatlichen Teuerungsraten für die Energie fielen deutlich geringer aus als zu Jahresbeginn, im Oktober und November 2023 wurde sogar eine rückläufige Preisentwicklung ausgewiesen. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert jedoch im Wesentlichen aus dem Vergleich mit dem hohen Preisniveau im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2023 erhöhten sich die Preise für Haushaltsenergie um 14,0 %, unter anderem kostete Erdgas 14,7 % und Strom 12,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Hingegen verbilligte sich unter den Haushaltsenergieprodukten leichtes Heizöl im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 deutlich um 22,2 %. Auch Kraftstoffe wurden im Jahresdurchschnitt günstiger (-5,8 %). Die Preisentwicklung für einzelne Kraftstoffsorten war jedoch sehr heterogen (Dieselkraftstoff: - 11,3 %; Superbenzin: -4,0 %, aber Autogas: +3,0 %). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2023 bei +6,0 % gelegen. Laut der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung vom 24.04.2024 wird folgendes festgestellt: "Wir revidieren unsere konjunkturellen Erwartungen für das laufende Jahr 2024 dabei leicht nach oben, auf +0,3 %. Im weiteren Jahresverlauf sehen wir jetzt Zeichen für eine leichte konjunkturelle Aufhellung und dafür, dass sich die Wirtschaft langsam aus der Schwächephase herausbewegt. Strom und Gas kosten heute an der Börse etwa so viel wie vor den Energiepreisschocks. Und: Die Preise sind schneller zurückgegangen als von vielen vorhergesagt. Hier greifen unsere Maßnahmen. Von den gesunkenen Preisen profitiert die Industrie: Seit Jahresbeginn ging es bei der Produktion spürbar bergauf - besonders erfreulich ist, dass die energieintensiven Industrien ihre Produktion seit Jahresbeginn wieder ausweiten. Mit den Energiepreisen geht auch die Inflation weiter zurück. Das stärkt die Kaufkraft der Menschen und stützt die Erholung des privaten Konsums." Gemäß Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) ist die ITK Branche im Jahr 2023 um 2,0 % auf 215,0 Milliarden Euro gewachsen. Diese Umsätze entfallen auf folgende Teilbereiche:
II Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 hießen die Prioritäten:
Durch folgende Maßnahmen wurde auf die Signale der Branche und des Markt- und Konjunkturumfelds reagiert:
Auftragsentwicklung Der Handel bestellt unverändert stark auftragsbezogen, um den eigenen Lagerbestand niedrig zu halten. Schnelle Verfügbarkeit und zuverlässige Lieferung sind stark gefragt bzw. Voraussetzung, um als Distributor erfolgreich zu sein. Drop Shipment und auftragsbezogenes Bestellwesen nimmt durch IT angebundene Kunden weiterhin zu. Durch gute Verfügbarkeit, schnelle und zuverlässige Auftragsbearbeitung sowie professionelle Logistik konnte MICHAELTELECOM AG beim Fachhandel punkten. Teilweise wurde die Verfügbarkeit durch die Lieferengpässe im ersten Halbjahr 2023 eingeschränkt, sodass es punktuell zu Verzögerungen in der Auftragsabwicklung kam. Die Fachhandelspartner bestellen telefonisch, per Mail, per EDI, per IT Schnittstelle und verstärkt im Internet Shop. Durch die konstante Verbesserung des Internetshops und das zusätzliche Angebot eines POS Shops für den Endkunden des Fachhandels wurde den Anforderungen des Marktes entsprochen. Der Anteil der Aufträge über dieses Medium entwickelt sich konstant positiv. Die Auslieferung und Rechnungsstellung erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Logistik Partner sind GLS, DHL, UPS und mit FedEx wurde in 2023/2024 eine Zusammenarbeit getestet. Zur Sicherung im Bereich von umsatzstarken Kunden und Projektgeschäften wurden nach Zustimmung des Kreditversicherers verlängerte Zahlungsziele eingeräumt. Beschaffung In 2023 waren noch vereinzelt Lieferengpässe zu verzeichnen. Die MICHAELTELECOM AG verfügt über ein vollelektronisches Warenwirtschaftssystem, das eine permanente Lagerkontrolle gewährleistet. Über die Artikelstatistiken als Steuerungsinstrument für den Einkauf und eine für 2023 errechnete Lagerreichweite von rd. 42 Tagen (Vorjahr: 55 Tage) ist grundsätzlich für die gute Verfügbarkeit der gelisteten Produktgruppen und Artikel gesorgt. Rohergebnis (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) in T€:
Investitionen und Finanzierung Die Gesamtinvestitionen des Geschäftsjahres 2023 belaufen sich auf T€ 162. Es wurde in folgende Bereiche investiert:
Der Kapitalbedarf der MICHAELTELECOM AG wurde im Geschäftsjahr 2023 zu rd. 32 % aus Fremdmitteln gedeckt. Die Finanzierung durch mittel- oder langfristige Bankkredite war nicht notwendig. Die Finanzierung durch mittel oder langfristige Bankkredite war nicht notwendig. Die freien Kreditlinien belaufen sich auf TEUR 5.300. Personal- und Sozialbereich Der durchschnittliche Personalbestand hat sich wie folgt entwickelt:
Trotz der gleichbleibenden Beschäftigtenzahl ergaben sich bei normalen Gehaltssteigerungen ein Rückgang der Personalaufwendungen insbesondere aufgrund des Rückgangs der erfolgsabhängigen Prämien. Entwicklung des Personalaufwands in T€:
In den Posten Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Beiträge für Direktversicherungen enthalten. Es besteht seit 1997 eine Pensionszusage, die in der MICHAELTELECOM AG weitergeführt wird. Aus- und Fortbildung In 2023 wurden die Mitarbeiter aus Vertrieb und Technik regelmäßig und intensiv geschult. Hierzu gehören Produkt-Schulungen unserer Lieferanten, der Netzbetreiber und Provider sowie interne Seminare im selbstbetriebenen Schulungshaus. Auszubildende werden in entsprechend sinnvolle Schulungsmaßnahmen integriert. Um zukünftigen Anforderungen bei Ausweitung von Geschäftsbereichen gerecht zu werden, gibt es gezielte Mitarbeiterschulungen. Die MICHAELTELECOM AG bietet neben dem Ausbildungsberuf Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandelsmanagement die Zusatzqualifikation zur/zum Europakauffrau/-mann an. Datenverarbeitung Die logische EDV-Struktur der MICHAELTELECOM AG unterteilt sich in folgende Bereiche: Warenwirtschaft/Finanzmanagement Das Warenwirtschafts- und Finanzmanagementsystem (eNVenta) ist eine auf einer Oracle-Datenbank basierende integrierte Client/Server-Lösung aus dem Hause Nissen & Velten, Stockach. Dem erhöhten Sicherheitsbedarf durch den ausschließlichen Einsatz von PC-Arbeitsplätzen wurde durch geeignete Maßnahmen (z.B. phys. Trennung Client/Broker/Server-Komponenten und entsprechendes Zugriffsmanagement) begegnet. Online-Dienstleistungen Die Online zur Verfügung stehenden Services sind je nach Sicherheitsanforderung über mehrstufige Sicherheitssysteme vom öffentlichen und internen Netz getrennt. Grundsätzlich wird jedweder Datenverkehr, welcher personenbezogene Daten enthält, verschlüsselt abgewickelt. Diese Maßnahme führt dazu, dass ein unberechtigter Zugriff durch Dritte unterbunden wird. Die für diesen Zweck benutzten Sicherheitszertifikate sind über die Firmen PSW Group und LetsEncrypt beschafft und durch die entsprechenden übergeordneten Zertifizierungsinstanzen beglaubigt. Der verwaltungstechnisch erweiterte Zugang zu diesen Systemen ist nur einem begrenzten internen Benutzerkreis möglich. Interne Services Die zur Bewältigung des Tagesgeschäfts notwendigen IT-Systeme (File-, DB- und Mailserver etc.) sind nur berechtigten Personen zugänglich (Autorisierung/Authentifizierung) und unterliegen den in diesen Bereichen üblichen Sicherheitsvorschriften. Veranstaltungen Die erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen der MICHAELTELECOM AG werden vom Fachhandel durchgehend bestens bewertet. Hierbei stellte die Herbstmesse der MICHAELTELECOM AG wiederholt ein Highlight für die gesamte ITK-Branche dar. Die Herbstmesse 2023 wurde auf dem Gelände der MICHAELTELECOM AG durchgeführt. Die Roadshows wurden im ganzen Bundesgebiet durchgeführt. III Lage Vermögenslage Die Bilanzstruktur der MICHAELTELECOM AG entwickelte sich (Stichtag 31. Dezember) wie folgt: AKTIVA
Die Anteile von lang und kurzfristig gebundenen Vermögenswerten (17,5 % / 82,5 %, Vorjahr: 15,7 % / 84,3 %) sowie von Eigen und Fremdkapital (68,1 % / 31,9 %, Vorjahr: 59,6 % / 40,4 %) an der Bilanzsumme weisen Verschiebungen zu einer weiter höheren Eigenkapitalquote (+8,5 %) auf. Die Vermögenslage wird abschließend mit Hilfe folgender Kennzahlen dargestellt:
Finanzlage Die Finanzlage wird anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung sowie ausgewählter Einzelkennzahlen dargestellt:
Der wesentliche Faktor, der zu einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 2.385 geführt hat, ist der deutliche Rückgang der Vorräte zum Bilanzstichtag bei einer gleichzeitigen Erhöhung des kurzfristigen Forderungsbestands. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds zum Jahresende um T€ -1.506 auf T€ 267 erhöht. Die Entwicklung der Finanzlage wird ferner anhand folgender Kennzahlen dargestellt:
Ertragslage Die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung der MICHAELTELECOM AG stellt sich wie folgt dar:
Das Rohergebnis ist aufgrund eines Umsatzrückganges in Höhe von TEUR 6.074 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.569 auf TEUR 7.792 überproportional zurückgegangen. Insgesamt wurde unverändert auf die Gesamtkostenentwicklung geachtet. Die Personalaufwendungen verringerten sich im Wesentlichen dadurch, dass Erfolgsprämien in 2023 geringer als in 2022 ausgefallen sind. Das Finanz und Beteiligungsergebnis wurde insbesondere durch höhere Zinsaufwendungen für das Factoring beeinflusst. Aufgrund der genannten Umstände verringerte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um T€ 1.259 auf T€ 279. Der Jahresüberschuss nahm demzufolge um T€ 877 auf T€ 183 ab. Die Entwicklung der Ertragslage wird ferner anhand folgender Kennzahlen dargestellt:
IV Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Die MICHAELTELECOM AG hat sich in einem leicht negativ entwickelnden Markt- und Konjunkturumfeld und einem sich ändernden Branchenumfeld weiterhin behaupten können. Es ist dabei zu beachten, dass durch die Unsicherheiten der Energiekrise infolge des russischen Angriffskrieg auf die Ukraine der Umsatz Jahres 2023 zurückgegangen ist. Aufgrund der Auswirkungen der Energiekrise und der dadurch hervorgerufenen Inflation und Unsicherheit, sowie einer teilweisen Marktsättigung ging die Nachfrage im B2C- sowie B2B-Markt in einzelnen Produktbereichen zurück. Am stärksten betroffen war der UC-Bereich (Headsets) und Smartphones. Folglich konnte die MICHAELTELECOM AG ihren Vorjahresumsatz und ihr Vorjahresergebnis in 2023 nicht erreichen. Die im Vorjahr getroffenen Einschätzungen der Unternehmensleitung für das Geschäftsjahr 2023, die von einer positiven Entwicklung der MICHAELTELECOM AG ausgingen, haben sich aus den vorgenannten Gründen nicht erfüllt. Die wirtschaftliche Lage der MICHAELTELECOM AG ist weiterhin geordnet. Die mit einer Eigenkapitalquote von 68,1 % solide Eigenkapitalausstattung bildet auch weiterhin die Grundlage für die zukünftige positive Entwicklung der MICHAELTELECOM AG. C PROGNOSEBERICHT Pressemitteilung vom 24.04.2024: "In der Frühjahrsprojektion geht die Bundesregierung davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 im Zuge niedrigerer Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft allmählich erholt und wieder an Dynamik gewinnt. Insgesamt wird in der Frühjahrsprojektion für dieses Jahr eine Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % erwartet; im kommenden Jahr dürfte sich das Wachstums auf + 1,0 % verstärken. Wesentliche Wachstumsimpulse dürften im weiteren Jahresverlauf vor allem von dem privaten Verbrauch ausgehen: Im Zuge deutlich höherer Reallöhne in Verbindung mit einer insgesamt robusten Beschäftigungsentwicklung dürften die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte zunehmend überwunden werden und zu einer Belebung des privaten Konsums führen. Hierauf deutet die jüngste Stimmungsaufhellung der privaten Haushalte wie dem GfK Konsumklima und dem HDE Konsumbarometer bereits hin. Auch seitens der Außenwirtschaft lässt sich eine leichte Belebung feststellen, internationale Organisationen haben ihre Erwartungen für das Wachstum der Weltwirtschaft zuletzt leicht nach oben revidiert. Hiervon dürfte die stark exportorientierte deutsche Industrie profitieren. Die Investitionstätigkeit in Maschinen, Anlagen und Bauten wird angesichts der ungünstigen Ausgangslage zum Jahresende 2023, der insgesamt noch schwachen Nachfrage, gestiegenen Finanzierungskosten und vorhandenen Kapazitätsreserven zunächst noch verhalten bleiben und sich erst im Zuge der erwarteten konjunkturellen Erholung allmählich beleben. Der Arbeitsmarkt ist trotz der wirtschaftlichen Schwächephase von Engpässen an Fachkräften geprägt. Im Zuge der schrittweisen Belebung dürfte sich der Beschäftigungsaufbau wieder etwas deutlicher fortsetzen und auch die Arbeitslosigkeit allmählich zurückgehen. Die Verbraucherpreise dürften sich nach einer Rate von 5,9 % im vorangegangenen Jahr weiter deutlich auf 2,4 % im laufenden Jahr verringern. Hier wirken sich tendenziell inflationsdämpfende Faktoren wie Preisrückgänge auf vorgelagerten Wirtschaftsstufen aus. Ihnen stehen temporär erhöhende Effekte u.a. durch das Auslaufen der Absenkung der Umsatzsteuersätze auf Gas und Fernwärme und ein Basiseffekt aus der Einführung des 49-Eurotickets gegenüber. Im Jahr 2025 dürfte die Inflationsrate mit 1,8 % wieder unter dem EZB-Zielwert von 2,0 % liegen." Gemäß einer Presseerklärung im Januar 2024 bekräftigt der BITKOM seine Wachstumsprognose für den deutschen ITK Markt. Demnach wird der Umsatz mit Informationstechnik, Telekommunikation und Consumer Electronics in 2024 um 4,4 % auf 224,3 Milliarden Euro steigen. Unter Einhaltung der kundenorientierten Vertriebsarbeit und konsequenten Verfolgung der aufgeführten Ziele wird sich die MICHAELTELECOM AG trotz des harten Wettbewerbs und des angespannten gesamtwirtschaftlichen Umfelds gut im Markt behaupten. Die intensive und gute Zusammenarbeit mit Herstellern und Netzbetreibern in Verbindung mit eigenem Produktmanagement trägt zur Festigung der Lieferanten und Kundenbindung bei. Basis ist unverändert das sehr breit gefächerte Betätigungsfeld der MICHAELTELECOM AG:
Umsatzentwicklung Der BITKOM erwartet gemäß seiner Presseerklärung im Januar 2024 für Informationstechnik, Telekommunikation und für Consumer Electronics in 2024 insgesamt eine unterschiedliche Entwicklung der Umsätze:
Für die MICHAELTELECOM AG ergibt sich daraus das Ziel, das im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte Umsatzniveau zu stabilisieren und sich auf das ändernde Marktumfeld einzustellen. Um in den kommenden Jahren gut aufgestellt zu sein, werden weiterhin intensive Gespräche mit neuen Partnern und namhaften Herstellern geführt sowie Vereinbarungen getroffen, die mit dazu beitragen werden die gesteckten Ziele zu erreichen. Ertragsentwicklung Die prognostizierte Umsatzentwicklung des BITKOM für das Jahr 2024 geht einher mit einem sich verschärfenden Preiswettbewerb für den Telekommunikationsmarkt und einem daraus weiterhin resultierenden Margendruck. Ziel der MICHAELTELECOM AG wird es mit Blick auf die o.g. Maßnahmen sein, die Rohertragsquote zu stabilisieren und damit das Jahresergebnis im Jahr 2024 zu steigern. Investitions- und Finanzplanung In 2024 werden u.a. weitere Investitionen in die Logistik, die Digitalisierung und EDV-Sicherheit durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt mit erwirtschafteten Abschreibungen und Eigenmitteln. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Da die Konjunktur und Branchenprognosen eine leicht positive bzw. positive Geschäftsentwicklung für 2024 und 2025 prognostizieren, erwarten wir für die MICHAELTELECOM AG eine weiterhin positive zukünftige Geschäftsentwicklung. Solange die Warenverfügbarkeit und die Nachfrage im privaten sowie gewerblichen Umfeld, in den stark nachgefragten Produktbereichen, gegeben ist, wird die MICHAELTELECOM AG mit einer positiven Entwicklung aus der gesamtwirtschaftlichen Situation hervorgehen. Die Inflation geht zurzeit zurück und nähert sich der 2 % Marke an. Letztlich ist aber die Dauer des Krieges in der Ukraine und in Palästina sowie die damit einhergehenden weiteren Risiken für die Marktteilnehmer entscheidend. Hier wird die Unsicherheit der Verbraucher und Unternehmen für den Bereich der Consumer- und B2B-Produkte den Geschäftsverlauf weiterhin beeinflussen. Auch geopolitische Spannungen zwischen China und Taiwan können für den ITK-Markt in Deutschland an Bedeutung gewinnen. D CHANCEN- UND RISIKOBERICHT I Umfeld und Branche Die MICHAELTELECOM AG geht zukünftig von einer positiven Entwicklung aus. Insbesondere die Wachstumspotentiale ITK, Breitband Vermarktung, Videoüberwachung und Cloud PBX lassen in 2024 zukünftige Absatz und Ertragschancen erkennen. Auch die weiter fortschreitende Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung und in den verschiedensten Branchen bietet für die MICHAELTELECOM AG nach unserer Überzeugung positive Zukunftsaussichten. II Leistungswirtschaftliche Chancen und Risiken Chancen ergeben sich für die MICHAELTELECOM AG durch das Zusammenwachsen der Telekommunikation mit der Unterhaltungselektronik und der Informationstechnologie. Grundlage bildet der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes und der damit steigende Bedarf nach hohen Bandbreiten im B2B und B2C Bereich. Nach der Umstellung der Telekom auf IP Netz ergeben sich interessante Vermarktungschancen in den Bereichen ITK, Netzwerk und UCC. Die durchgehend positiven Bewertungen der MICHAELTELECOM AG in diversen Branchenzeitschriften bei Kundenbefragungen sind Nachweis, dieses Wachstumspotential als anerkannter und leistungsfähiger Partner nutzen zu können. Es können Risiken seitens der Lieferanten (Lieferketten) der MICHAELTELECOM AG durch einige Faktoren auftreten, z.B. durch die Verknappung von Halbleiter-Chips, geopolitische Spannungen, z.B. zwischen China und Taiwan, und den Krieg in der Ukraine bzw. Palästina. Diese Risiken werden weiterhin als überschaubar betrachtet. Abhängigkeiten sind durch die umfangreiche Produktpalette nahezu ausgeschlossen. Durch den vereinbarten Lagerwertausgleich ist ein Margenverfall bei Preisreduzierungen seitens der meisten Lieferanten weitgehend ausgeschlossen. Für die MICHAELTELECOM AG ergeben sich zusammengefasst klare Ziele, um die unverändert gute Stellung im deutschen Markt weiter auszubauen.
Auf der Kostenseite hat die Gesellschaft in den zurückliegenden Jahren mit umfassenden Maßnahmen die Grundlage gelegt, den zukünftigen Entwicklungen und Erwartungen begegnen zu können. III Informationstechnische Risiken Die bei der MICHAELTELECOM AG eingesetzten IT-Sicherheitssysteme sind mit mehreren Aufgaben betraut:
Bei Bedarf unterstützt ein externes Sicherheitsunternehmen (SecurePoint, Lüneburg) bei der Bewertung der Protokolle. Die Aktualisierung dieser Systeme erfolgt regelmäßig. Die Aktualisierung der angebundenen externen Sicherheitsdienste geschieht laufend. Alle datenhaltenden und -produzierenden Systeme werden mindestens einmal pro Tag gesichert. Je nach Anforderung sind dies Bandsicherungen, Datenspiegelungen (physikalisch und logisch) sowie hierarchische Speicherung einzeln oder in Kombination. Durch die räumliche Trennung der Sicherungssysteme und der Archiv-Lagerorte ist jederzeit die Verfügbarkeit des Datenmaterials hinreichend gewährleistet und gestattet eine angemessen schnelle Rekonstruktion im Störfall. Der Server-Raum ist nur berechtigten Personen zugänglich (gesichert durch Zugangscode). Neben den bestehenden informationstechnischen Risiken ergeben sich aus dem vermehrten Einsatz von HomeOffice-Arbeitsplätzen zusätzliche Risiken. Da das Unternehmen bereits seit Jahren HomeOffice-Arbeitsplätze nutzt und deren Einsatz entsprechend kontrolliert, entstehen durch die in diesem Zusammenhang zusätzlich genutzten Arbeitsplätze keine weiteren bzw. geänderten Sicherheitsanforderungen. Die Aufschaltung der Mitarbeiter/-innen erfolgt ausschließlich via VPN und als Fernsteuereinheit auf die bereits im Unternehmen vorhandene benutzerspezifische Resource. Ein zusätzliches Risiko kann in der individuellen Ausstattung der Heimarbeitsplätze vor Ort und in den zu wahrenden Datenschutzbestimmungen liegen. Hierfür werden den entsprechenden Mitarbeitern/-innen nach einer individuellen Bestandsaufnahme notwendige Ausstattungen oder Erweiterungen (Firmenlaptops, Firmenhandy, Datenkarten) zur Verfügung gestellt und entsprechende vertragliche Regelungen (IT-Vereinbarungen, erweiterte Datenschutzbestimmungen und Arbeitsschutzvorschriften) vereinbart. IV Finanzwirtschaftliche Risiken Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Die finanzwirtschaftlichen Risiken der MICHAELTELECOM AG werden durch das Finanzmanagement gesteuert. Zentraler Gegenstand der Beobachtung sind dabei Liquiditäts-, Zins- und Bonitätsrisiken. Die vorrangigen Ziele des Finanzmanagements bestehen darin, die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft durch Planung, Überwachung und Steuerung der Zahlungsmittelzu- und -abflüsse sowie die Mittelbereitstellung und -verwendung, nicht zuletzt im Rahmen der saisonalen Schwankungen, zu gewährleisten. Der Bedarf an kurzfristigen Kreditlinien wird außerdem durch die Nutzung alternativer Finanzierungsformen wie Leasing/Factoring reduziert. Finanzanlagen Die Tochtergesellschaften tragen jeweils eigene Risiken aus Branchen- und Umfeldentwicklungen. Daraus resultierende, mögliche Wertberichtigungen auf Finanzanlagen würden das Ergebnis der MICHAELTELECOM AG belasten. Den Branchen und Umfeldrisiken stellen sich daher auch die jeweiligen Tochtergesellschaften durch entsprechende Maßnahmen analog der Muttergesellschaft. Forderungen Das Forderungsausfallrisiko wird u.a. durch vorhergehende Bonitätsprüfungen von Kunden, Warenkreditversicherungen sowie ein leistungsfähiges Mahnwesen wirksam minimiert. Die restlichen bestehenden Ausfallrisiken der Forderungen werden in der Bilanz der Gesellschaft durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsrisiken sind als gering einzuschätzen, da die Abwicklung der Geschäftstätigkeit der MICHAELTELECOM AG ausschließlich über die EURO-Währung erfolgt. Geschäftsbeziehungen zu Kunden aus Hochinflationsländern bestehen nicht. Verbindlichkeiten Die MICHAELTELECOM AG verfügt über eine solide Eigenkapitalbasis. Eine Aufnahme langfristiger Kreditverbindlichkeiten zeigte sich als nicht erforderlich und ist derzeit nicht geplant. Zur Abdeckung der Anforderungen aus dem laufenden Geschäft bestehen ausreichende kurzfristige Kreditlinien. Langfristige Kreditverbindlichkeiten bestehen nicht. Kurzfristige Betriebsmittelkreditlinien werden gelegentlich in Anspruch genommen, so dass mögliche Zinssteigerungen kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft darstellen. Zinssicherungsinstrumente in Form von Finanzinstrumenten werden nicht eingesetzt. Fremdwährungsrisiken aus Verbindlichkeiten sind als gering einzuschätzen, da sich die Abwicklung der Geschäftstätigkeit bei der Beschaffung grundsätzlich auf die Euro-Währung beschränkt. V Gesamtbild der Risikolage Die Risikosituation der MICHAELTELECOM AG hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Schwerpunkt bildet die allgemeine Produkt und Preispolitik der Marktteilnehmer, die Entwicklung der Weltwirtschaft (Handelskriege) und auch der Krieg gegen die Ukraine und in Palästina. Demgegenüber verfügt die MICHAELTELECOM AG über eine ausgeglichene Kundenstruktur und hat eine ausgezeichnete Bonitätsüberwachung eingerichtet. Damit einher geht die Bedarfsdeckung an spezialisiertem Personal, die Leistungsfähigkeit der technischen Infrastruktur und die Sicherstellung und Bereitstellung von Liquidität. Derzeit gibt es keine Hinweise, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Die sehr gute Eigenkapitalausstattung und die trotz der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch zufriedenstellende Rendite sind eine solide Ausgangsbasis um auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können. Die Liquidität ist durch auskömmliche Betriebsmittelkreditlinien jederzeit sichergestellt. Der zukünftige Bedarf an spezialisiertem Personal konnte trotz Fachkräftemangels mithilfe von vorausschauender Aus und Weiterbildung gedeckt werden. In regelmäßigen Sitzungen auf Vorstands , Prokuristen und Abteilungsleiterebene werden zudem Veränderungen der Risiko und Chancenpotentiale laufend analysiert und kommuniziert. Ein weiteres Merkmal der Risikovorsorge ist ein aktives Versicherungsmanagement für typischerweise bestehende Risiken der MICHAELTELECOM AG. Die weiteren Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sind aus heutiger Sicht noch immer nicht absehbar. E BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN Wiedergabe der Erklärung des Vorstandes der MICHAELTELECOM AG im Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 "Ich erkläre, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und anderen Maßnahmen im Geschäftsjahr nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden ist."
Bohmte, den 28. Juni 2024 MICHAELTELECOM AG gez. Siegfried Michael, Vorstandsvorsitzender gez. Oliver Hemann, Vorstand BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MICHAELTELECOM AG, BOHMTEAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MICHAELTELECOM AG, Bohmte1. ALLGEMEINE ANGABEN Die MICHAELTELECOM AG hat ihren Sitz in Bohmte. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter Abteilung B unter Nummer 18913 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die MICHAELTELECOM AG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen AG gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) unter Berücksichtigung von § 158 AktG gegliedert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Darüber hinaus wurden zwecks Erhöhung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses grundsätzlich alle Davon-Vermerke in den Anhang übernommen. 2. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Änderungen der ursprünglich angewandten Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Das Anlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgewiesen. Die Abschreibungen für die abnutzbaren Gegenstände des Anlagevermögens erfolgten einzeln und planmäßig. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Berichtsjahres sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Die unter dem Posten Konzessionen und ähnliche Rechte ausgewiesene entgeltlich erworbene Software wird grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt im Jahr des Zugangs pro rata temporis. Die Abschreibungen für bewegliche Sachanlagen werden, die betriebliche Nutzungsdauer berücksichtigend, nach der linearen Methode verrechnet. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 werden zu einem Sammelposten zusammengeführt und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag ausgewiesen. Rückdeckungsversicherungsansprüche wurden auf Basis von Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Rückdeckungsversicherungsansprüche sind verpfändet und werden daher nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Pensionsrückstellung saldiert. Die Gegenstände des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert in Ansatz gebracht. Der Warenbestand wird zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Marktpreisen bewertet. Verminderte Verwertbarkeit bzw. ein verlangsamter Lagerumschlag einzelner Artikel wurde durch Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wird dem allgemeinen Ausfallrisiko durch angemessene Abwertungen in Form von pauschalen Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bestimmte Forderungen waren einzeln wertzuberichtigen. Die Gesamtsumme der Einzelwertberichtigungen hat im Berichtsjahr € 57.552,55 betragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen und die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der Deutschen Bundesbank berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PUC-Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr 1,78 %). Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (Aktivwert). Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Die aktiven und passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus folgenden temporären Differenzen:
3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten wie folgt auf:
(Vorjahreswerte in Klammern) In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 322,63 (Vorjahr € 9.519,80) sowie aus Ausschüttungen in Höhe von € 2.003,67 (Vorjahr € 4.240,43) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 886.000,00 und ist eingeteilt in 886.000 Stückaktien ohne Nennwert. Die Aktien der Gesellschaft lauten auf den Inhaber. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 3. August 2023 mit einem Teilbetrag in Höhe von € 354.400,00 ausgeschüttet. Der Restbetrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgt pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt € 0. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von € 55.660,00. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von max. 15 Jahren. Die zum 31. Dezember 2023 verbleibende Unterdeckung beträgt € 3.720,00 (Vorjahr: € 7.430,00). Die Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind mit Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens zum 31. Dezember 2023 entspricht den Anschaffungskosten von 532.910,00. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt € 516.728,00. Die Entwicklung der Pensionsrückstellung stellt sich wie folgt dar:
Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (€ 14.630,00) wurden mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung (€ 13.924,00) saldiert. Der sich ergebende Saldo ist unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen € 838.544,49 (Vorjahr € 163.633,98). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.773,00 (Vorjahr € 597,40). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen € 0,00 (Vorjahr € 1.568.353,06). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen € 1.773,00 (Vorjahr € 597,40). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen stellen sich wie folgt dar:
4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) wird in Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 64.927,77 (Vorjahr € 158.822,38) sowie Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 5.936,84 (Vorjahr € 3.132,28) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen die Aufwendungen aus Kursdifferenzen € 7.708,20 (Vorjahr € 4.406,25). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten mit € 706,00 (Vorjahr € 373,00) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten mit € 127.234,06 (Vorjahr € 69.177,43) Aufwendungen aus dem Factoring und den laufenden Zinsaufwendungen der verschiedenen Banken sowie gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 954,80 (Vorjahr € 16,76). Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt werden, beziehen sich auf die gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilte Zuführung des Unterschiedsbetrags aus der Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von T€ 4. 5. SONSTIGE ANGABEN Vorstand Herr Siegfried Michael, kaufmännischer Vorstand (Vorstandsvorsitzender) Herr Oliver Hemann Aufsichtsrat Herr Ulrich Hülle, Unternehmensberater (Vorsitzender) Frau Heidemarie Michael, Rentnerin (stellvertretende Vorsitzende) Herr Bernward Böker, Rechtsanwalt Bezüge Auf die Angabe der Bezüge des Vorstandes wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich 2023 auf € 7.545,44 netto (Vorjahr € 10.400,00 netto). Anteilsbesitz Die Gesellschaft war am Bilanzstichtag an folgenden Firmen beteiligt:
Die Jahresergebnisse 2023 der Gesellschaften MTP Telecommunikation- Warenbeschaffungs- Marketing- und Dienstleistungs GmbH und MT Michael Telecom Marketing GmbH wurden von der MICHAELTELECOM AG phasengleich in 2023 vereinnahmt. Gesellschafter Die MABO GmbH, Bohmte (vormals: Mabo Leuchten GmbH), hat der MICHAELTELECOM AG mit Schreiben vom 19. August 2002 gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr die Mehrheit der Aktien (§ 16 AktG) an der Gesellschaft gehört. Arbeitnehmer Die nachstehende Darstellung zeigt die Entwicklung und Veränderung der durchschnittlichen Beschäftigtenzahlen, wobei Aushilfskräfte mit dem Faktor 1,0 eingeflossen sind:
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, eine Dividende von € 88.600,00 an die Aktionäre auszuschütten und € 8.355.449,45 auf die neue Rechnung vorzutragen.
Bohmte, den 28. Juni 2024 MICHAELTELECOM AG gez. Siegfried Michael, Vorstandsvorsitzender gez. Oliver Hemann, Vorstand ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MICHAELTELECOM AG, Bohmte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MICHAELTELECOM AG, Bohmte, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MICHAELTELECOM AG, Bohmte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Osnabrück, 28. Juni 2024 ECOVIS
Audit AG
Hendrik Niehüser, Wirtschaftsprüfer Stephan Jäkel, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Billigung Der Jahresabschluss wurde am 13. Juni 2024 gebilligt. Angaben zur Ergebnisverwendung Die Hauptversammlung beschloss am 8. August 2024 - entsprechend dem Vorschlag des Aufsichtsrates und des Vorstandes - aus dem zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 8.444.049,45 eine Dividende in Höhe von € 88.600,00 entsprechend € 0,10 pro Aktie oder entsprechend 10 % auf das Grundkapital der Gesellschaft auszuschütten und € 8.355.449,45 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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