Bonn Abwicklungsgesellschaft mbHLiquidiert

79098 Freiburg im Breisgau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 243
Vorher
Weck Glaswerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
16.10.1947
Branche
Herstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasGroßhandel mit FlachglasHerstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.
Gegenstand
die Herstellung und der handelsmäßige Vertrieb von Glaserzeugnissen aller Art mit ihrem Zubehör

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Horst Honecker
seit 9.4.2013
Prokura
Alice Kronauer
seit 23.9.2002
Prokura
Geschäftsführer
Norbert Dr. Epstein
seit 23.7.2002
Prokura
Alice Konauer
seit 23.7.2002
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
J. Weck GmbH u. Co. KG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

J. Weck GmbH u. Co. KG
Germany
2.557.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weck Glaswerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

WECK GLASWERK GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, BONN
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

1. Grundlage des Unternehmens

Die Weck Glaswerk GmbH ist Produzent von Weißglas-Verpackungen für Getränke und Nahrungsmittel. Daneben stellt die Gesellschaft auftragsbezogene Sondergläser her. Die Gesellschaft ist wirtschaftlich und finanziell mit ihrer Gesellschafterin, der J. Weck GmbH u. Co. KG, Wehr-Öflingen, verbunden, über die der vollständige Produktabsatz erfolgt. Der alleinige Produktionsstandort ist Bonn-Duisdorf.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Wirtschaft im Euroraum, die bereits im Jahr 2019 und schon davor aufgrund geringerer Impulse vom Außenhandel und länderspezifischen Sonderfaktoren deutlich an Schwung verloren hatte, stand wie bereits im Jahr 2020 auch im Geschäftsjahr 2021 ganz im Zeichen der weltweit grassierenden Corona-Pandemie.

Das Berichtsjahr 2021 war wie bereits 2019 und 2020 in der Europäischen Hohlglasindustrie gekennzeichnet durch eine aus ökologischen Gründen motivierte weiter stark steigende Nachfrage bei gleich gebliebener Produktionskapazität der einzelnen Anbieter. Dies führte das ganze Jahr über zu signifikanten Lieferengpässen, die im Jahr 2022 und vermutlich auch danach die Regel sein werden, da situationsbedingt erhebliche Kapazitäten kurz- und mittelfristig ausfallen und keine neuen geschaffen werden können.

3. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2021 war gekennzeichnet durch Vollauslastung aller Produktionseinheiten. Daneben prägten die Durchführung technisch notwendiger Investitionen in den Bereichen Produktion, Sicherheitstechnik und Umweltschutz sowie umfangreicher Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie Kostensteigerungen. Der im Jahre 2021 von der Gesellschafterin auszugleichende Verlust beträgt 3,7 Mio. EUR, im Vorjahr 1,6 Mio. EUR. Den Geschäftsverlauf beurteilen wir als nicht zufriedenstellend.

Im Geschäftsbereich Verpackungsglas konnte im Jahre 2021 die Produktion kapazitätsbedingt gegenüber 2020 auf hohem Niveau gehalten werden. Der in den vorangegangenen Jahren konsequent verfolgte Sortimentsumbau und Optimierungsprozess, bei dem technische und logistische Aspekte im Vordergrund standen, ist weitgehend abgeschlossen. Dies bildet jedoch auch weiterhin neben der Vollauslastung der Produktionsanlagen unter Beachtung hoher Umweltstandards und bei gleichzeitiger Optimierung des Energie- und Materialverbrauchs, der steten Verbesserung bzw. Sicherung der Qualität sowie der gezielten Schulung und Weiterqualifizierung der Mitarbeiter den Kern unserer innerbetrieblichen Aktivitäten.

Was den Produktionsprozess betrifft, wiesen beide Hohlglaswannen aufgrund eines hohen Fremdscherbenanteils und einer energieverbrauchsorientierten Produktionsplanung zufriedene Energieverbrauchswerte auf. Auf allen fünf Hohlglasmaschinen sowie auf beiden Deckelpressen wurde 2021 produziert.

Die Hohlglas-Produktion an der Schmelzwanne I mit drei Maschinen (eine 6-Stationen-, eine 8-Stationen- und eine 10-Stationen-IS-Maschine) und an der Schmelzwanne III mit zwei Maschinen (zwei 8-Stationen-IS-Maschinen) lief 2021 bei durchschnittlich sehr hohen Wirkungsgraden ohne Unterbrechung. Dort konnte laufzeitbezogen durch produktionsseitige und dispositive Optimierungsmaßnahmen in Form langer Serien das langjährige Optimum gehalten werden, das bei gegebener maschineller Ausstattung und bei dem derzeitigen Produktionsprogramm nicht mehr gesteigert werden kann. 

4. Lage des Unternehmens

Der Gesellschaft obliegt die ausschließliche Herstellung, die Lagerhaltung und der Versand von Hohlglas und Spezialglas für das vielseitige Vertriebsprogramm der Gesellschafterin.

Den Warenabsatz über unsere Muttergesellschaft konnten wir in unserem Heimatmarkt Deutschland sowie in den angrenzenden Ländern Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich und der Schweiz um 2,7 % erhöhen. WECK hat hier als flexibler, mittelständischer Anbieter von innovativen und qualitativ hochwertigen Hohlglasprodukten bei mittelständischen Abfüllbetrieben einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Konsumentenunsicherheiten durch die anhaltende Corona-Pandemie und seit kurzem durch den Russland-Ukraine-Krieg verstärkte die Nachfrage nach unseren Produkten.

Hohe Aufmerksamkeit wird auch in Zukunft auf die Qualifizierung unserer Mitarbeiter und die Schulung unserer Auszubildenden im gewerblichen und kaufmännischen Bereich gelegt. Im Jahre 2021 (31.12.) waren bei uns 16 Auszubildende beschäftigt.

4.1. Ertragslage

Der Umsatz im Berichtsjahr konnte aufgrund des hohen Auslastungsgrades der Produktionsanlagen gegenüber 2020 um 4 % gesteigert werden. Aufgrund der in diesem Zeitraum anfallenden Material- und Energiekosten einschließlich der teureren CO²-Zertifikate lag das Rohergebnis bei 19,0 Mio. EUR gegenüber 19,2 Mio. EUR im Jahr 2020.

Wesentliche Kostensteigerungen gab es durch die kapazitätsbedingte Erhöhung der Mitarbeiterzahl um 7 Personen und aufgrund tarifvertraglicher Anpassungen im Bereich Personal. Deutlich gestiegen sind im Vorjahresvergleich die Abschreibungen von 3,1 Mio. EUR auf 3,7 Mio. EUR, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 6 % gestiegen sind. Final muss die Gesellschafterin über den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag einen Verlust von 3,7 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR) ausgleichen.

4.2. Finanzlage

Zu unseren Finanzierungsgrundsätzen gehört unverändert eine weitgehende Eigenfinanzierung durch die Gesellschafterin, worauf auch der hohe Wert der Gesellschafterverbindlichkeiten hinweist.

Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtsjahr auf 4,5 Mio. EUR.

Die Liquiditätslage war zu jedem Zeitpunkt des Jahres 2021 gewährleistet. Die liquiden Mittel liegen mit TEUR 572 über dem Vorjahreswert von TEUR 414.

Ziel unseres Finanzmanagements ist es, alle Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen.

4.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Das Vermögen hat um TEUR 679 auf 19,8 Mio. EUR zugenommen. Ursächlich hierfür ist insbesondere die Investitionstätigkeit, die mit realisierten und angezahlten Projekten das Anlagevermögen trotz gestiegener Abschreibungen um TEUR 754 erhöht hat.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der leicht gestiegenen Bilanzsumme auf 13,1 % (Vorjahr 13,6 %) verringert. Das Eigenkapital ist betragsmäßig unverändert, da unsere Muttergesellschaft J. WECK GmbH u. Co. KG, 79664 Wehr-Öflingen, den Verlust im Berichtsjahr über den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag vollständig ausgeglichen hat.

Deutlich gestiegen sind die sonstigen Rückstellungen. Hier prägen die Verpflichtungen aus dem Ankauf von CO²-Zertifikaten im Wesentlichen den Posten. Diese haben um TEUR 678 gegenüber dem Vorjahr zugenommen.

5. Risikobetrachtung

Durch die unternehmerische Tätigkeit sind wir selbstverständlich verschiedenen, nicht vermeidbaren Risiken ausgesetzt. Das Risiko-Management-System von uns gewährleistet, dass Risiken erkannt, an das Management kommuniziert und analysiert werden.

Alle nachfolgend genannten Risiken beobachten wir fortwährend. In gemeinsamen Sitzungen mit den Führungskräften der Gesellschaft lösen wir erkannte Probleme. Über statistische Auswertungen sowie finanzielle Kennzahlen analysieren wir zeitnah die laufende Entwicklung der Gesellschaft und planen die entsprechenden Gegenmaßnahmen, welche dann schnellstmöglich umgesetzt werden.

5.1. Absatzseitige Risiken

Absatzseitige Risiken bestehen derzeit nur in einem eingeschränkten Maß, da wir uns verstärkt, besonders durch den Bereich Haushaltskonservenglas, in einem Nischenmarkt befinden. Mittelfristig gesehen, das heißt bis 2024, gilt dies für den Hohlglasmarkt ganz allgemein, da sich in Mitteleuropa ein sehr starker Nachfragedruck auf Hohlglas aufbaut, der aufgrund bereits bestehender fehlender Produktionskapazitäten, verstärkt durch pandemie- und kriegsbedingte Handelsbeschränkungen, noch an Stärke zunehmen wird.

5.2. Kostensteigerungen im Bereich Energie und Rohstoffe

Voraussagen bis zum Ende des Jahres 2022 oder gar 2023/2024 sind vor dem Hintergrund eines möglicherweise lang andauernden großen Krieges in Europa mit all seinen unkalkulierbaren Folgen sowie der ohnehin herrschenden gegenwärtigen undurchsichtigen pandemischen, politischen wie wirtschaftlichen Situation nur schwer abzugeben. Tendenziell ist in den nächsten zwei bis drei Jahren mit einer signifikanten Steigerung der Energie- und Rohstoffpreise zu rechnen, da ein zumindest temporärer Ausfall wichtiger Förderländer von Öl und Gas aus politischen Gründen Realität ist. Es bleibt abzuwarten ob künftig Kostensteigerungen an die Kunden weitergegeben werden können.

5.3. Finanzierung zukünftiger Investitionsmaßnahmen, um den Qualitäts-

und Kostenanforderungen unserer Abnehmer im In- und Ausland zu

entsprechen

Unabhängig von routinemäßigen Instandhaltungs- und Verbesserungsmaßnahmen werden wir entsprechend den technischen Notwendigkeiten unsere Produktionsanlagen auf dem neuesten Stand halten. Preise, die die Kostensteigerungen nachhaltig übersteigen, ein strenges Kostenmanagement, ein maximaler Absatz und damit einhergehend, eine geringe Kapitalbindung im Lager und kurze Zahlungsziele, helfen uns, die dafür notwendigen Investitionsmittel zu erschließen, die für die Weiterentwicklung der Firma und deren Wettbewerbsfähigkeit notwendig sind. Die Finanzierungen werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch die Muttergesellschaft bereitgestellt.

5.4. Gesetzliche Änderungen bzw. verschärfte Auflagen seitens staatlicher/

kommunaler Stellen im Bereich Umweltschutz, Arbeitsschutz, Besteuerung

von Energieverbrauch

Aufgrund des hohen Umweltstandards unserer Produktionsanlagen können wir derzeit alle geforderten Umweltauflagen erfüllen und alle vorgegebenen Grenzwerte im Bereich TA Luft und TA Lärm zum Teil sogar erheblich unterschreiten. Eine Belastung, besonders mit Blick auf unsere ausländische Konkurrenz im Bereich Hohlglas, stellt die nach wie vor überdurchschnittlich hohe Besteuerung der Energie in unserem Land dar. Dies gilt nach wie vor auch für unsere Transportkosten.

5.5. Allgemeine Angaben zur Corona-Pandemie

Trotz weltweiter Corona-Pandemie und damit einhergehenden globalen makroökonomischen Verwerfungen konnten wir unseren Umsatz in den Jahren 2020 und 2021 steigern. Ob sich dieser Trend mit Blick auf Corona für unsere Firma auch in den Jahren 2022 bis 2024 fortsetzt, ist noch offen.

6. Chancen der künftigen Entwicklung

Aufgrund der starken Konkurrenzsituation auf dem mitteleuropäischen, speziell dem deutschen Hohlglasmarkt, sowie der Notwendigkeit, just-in-time innerhalb Mitteleuropas anliefern zu müssen, haben sich die wirtschaftlichen Möglichkeiten der wenigen verbliebenen Anbieter von qualitativ hochwertigem Hohlglas so verbessert, dass in der näheren Zukunft sowohl was den Absatz wie auch den damit verbundenen Umsatz/Ertrag betrifft, von einer nachhaltig positiven Situation gesprochen werden kann. Diese Entwicklung lässt weiter Raum für eine an den technischen Möglichkeiten und an den Kosten orientierte Optimierung des Sortiments sowie einer bedarfsgerechten Anpassung der Abgabepreise.

Die geplanten Absatzzahlen in den Jahren 2022 bis 2024 von jährlich etwa 420 Millionen Stück orientieren sich an einem produktionstechnisch optimalen Wert, der sich mengenmäßig mit der bestehenden Maschinenkonfiguration und dem derzeit bestehenden Produktionsprogramm realisieren lässt.

Sowohl für das Berichtsjahr wie auch für die Folgezeit sind das Halten hoher Wirkungsgrade in der Produktion, die Qualitätssicherung, die konsequente Kostenkontrolle und Rationalisierung, die Entwicklung neuer marktgängiger Produkte sowie die Maßnahmen des Umweltschutzes gemäß den staatlichen Vorgaben wichtige Ziele unserer Bemühungen.

Der Absatz von kleinervolumigen und leichtergewichtigen Hohlglas-Artikeln (Gewichtsklasse 125 - 250 gr. Stückgewicht), die auf unseren Maschinen aus technischer und betriebswirtschaftlicher Sicht sehr kostengünstig, besonders mit Blick auf die in den nächsten Jahren tendenziell nach wie vor hohen Rohstoff- und Energiekosten, hergestellt werden können, konnte auch im Jahr 2021 weiter ausgebaut werden. Diese positive Entwicklung ist markt- und kontraktbedingt auch für 2022, 2023 und 2024 zu erwarten.

Was den seit 24. Februar 2022 immer weiter ausufernden Russland-Ukraine-Krieg betrifft, ist eine auf uns bezogene Bewertung sehr viel schwieriger. Grundsätzlich verringern sich durch die Kriegshandlungen und flächendeckenden Zerstörungen die Produktionskapazitäten in den betreffenden Ländern, wodurch ein steigender Nachfragedruck entsteht, der automatisch auch unsere Wettbewerbsposition verbessert.

Auch die angestoßene Optimierung von Produktions- und Verwaltungsprozessen lassen auf positive Effekte für die Zukunft schließen.

7. Voraussichtliche Entwicklung in den Jahren 2022, 2023 und 2024

Aufgrund der seit Februar 2020 weltweit grassierenden sogenannten "Corona-Pandemie", deren politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen auch nach zwei Jahren der weltweiten Verbreitung noch nicht abzusehen sind, sowie des seit Februar 2022 mit aller Härte tobenden Russland-Ukraine-Kriegs ist davon auszugehen, dass die Konjunktur im Euroraum in eine mittlere bis starke Rezession münden wird, deren Erholung mehrere Jahre oder Jahrzehnte in Anspruch nehmen und weitgehend neue bzw. geänderte Strukturen hervorbringen wird. Neben der Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Entwicklung erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsunternehmen einen Anstieg der Energie- und Verbrauchspreise.

Für uns als Produzent im lebensmittelnahen Konsumgüterbereich werden diese Effekte allerdings nicht so deutlich spürbar sein, da wir bisher weder pandemie- noch kriegsbedingt gravierende Lieferengpässe bei den Materialeinkäufen noch nennenswerte Produktionsunterbrüche erleben mussten bzw. diese bisher mit gezielter Planung auffangen konnten.

Auf der Grundlage unserer verhalten positiven Einschätzung des Konjunkturumfeldes sowie der vorliegenden Abnahmekontrakte bzw. Absichtserklärungen seitens unserer in- und ausländischen Kunden in den Verkaufsbereichen Verpackungsglas und Haushaltskonservenglas gehen wir davon aus, dass alle Produktionsaggregate unter Berücksichtigung unserer Wannenreparatur im November/Dezember 2022 im Jahr 2022 ff. optimal ausgelastet sein werden, so dass von einem höheren Umsatz wie 2021 ausgegangen wird. Diese optimale Auslastung wirkt sich auch auf die Rentabilität des Gesamtunternehmens im Jahr 2022ff. aus, sofern es gelingt, die zu erwartenden Kostensteigerungen vollständig weiter zu belasten bzw. Kostensenkungen zu erreichen. Die geplanten Investitionen im Geschäftsjahr 2022 werden das Geschäftsergebnis kaum beinträchtigen. In unserer mit sehr großen Unsicherheiten verbundenen Planung gehen wir von einer zeitverzögerten Weitergabe der Kostensteigerungen an die Kunden aus und erwarten ein Jahresergebnis, welches schlechter als das Vorjahr ausfallen könnte. Hinsichtlich der Auswirkungen eines russischen Gaslieferungsausfalls und der daraus resultierenden Risiken verweisen wir auf unsere Ausführungen zum Nachtragsbericht im Anhang.

 

Bonn-Duisdorf, 30. März 2022

WECK GLASWERK GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG

- Geschäftsführung -

Eberhard Hackelsberger


BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

WECK GLASWERK GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, BONN

A K T I V A

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 12.917.463,68 12.163.344,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.839,00 24.831,83
II. Sachanlagen 12.875.624,68 12.138.512,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.864.982,88 6.939.179,80
I. Vorräte 5.472.225,00 5.686.126,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 820.883,48 839.201,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 571.874,40 413.852,12
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.132,75 12.869,12
19.793.579,31 19.115.393,25

P A S S I V A

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.589.403,17 2.589.403,17
I. Gezeichnetes Kapital 2.557.000,00 2.557.000,00
II. Gewinnrücklagen 32.403,17 32.403,17
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.821.660,00 2.027.048,00
C. VERBINDLICHKEITEN 14.365.301,13 14.496.774,71
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.215,01 2.167,37
19.793.579,31 19.115.393,25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Rohergebnis 18.983.405,71 19.204.551,50
2. Personalaufwand -15.285.111,96 -14.418.487,78
a) Löhne und Gehälter -12.708.930,02 -11.939.632,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.576.181,94 -2.478.855,02
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.730.274,82 -3.069.883,54
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.608.740,46 -2.454.262,21
5. Betriebsergebnis -2.640.721,53 -738.082,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -942.171,87 -806.636,14
7. Ergebnis nach Steuern -3.582.893,40 -1.544.718,17
8. Sonstige Steuern -90.526,85 -83.907,66
9. Erträge aus Verlustübernahme 3.673.420,25 1.628.625,83
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

WECK GLASWERK GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, BONN
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss der Weck Glaswerk GmbH mit Sitz in Bonn-Duisdorf, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter HRB 243, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung war um die Position "Erträge aus Verlustübernahme" (§ 277 Abs. 3 Satz 2 HGB) zu erweitern.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare, zeitanteilig berechnete Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Anlagenzugänge ab dem Jahr 2020 werden degressiv abgeschrieben. Soweit Anlagegüter mehrschichtig genutzt wurden, wurde dies durch eine entsprechende Kürzung der Nutzungsdauer berücksichtigt. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten entsprechend § 255 Abs. 2 HGB einbezogen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr Abgang wird in dem auf das Jahr des Zugangs folgenden Jahr unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlich zu bildenden Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge sie gebildet wurden, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem "Projected Unit Credit-Verfahren" (PUC) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt.

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentenempfängern wird für die Abzinsung pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von zehn Jahren von 1,08 % (Vj. 1,48 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 herangezogen. Erwartete Rentensteigerungen werden mit 1,0 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 8.

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen gegenüber aktiven Anwärtern und einem Rentenempfänger wird für die Abzinsung pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren auf Basis des durchschnittlichen Markzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,87 % (Vj. 2,30 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 herangezogen. Erwartete Gehaltssteigerungen werden mit 2,0 % (Vj. 2,0 %) und erwartete Rentensteigerungen mit bis zu 1,0 % (Vj. 1,0 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 98. Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden gemäß der Heubeck-Richttafeln-GmbH berücksichtigt.

Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden Rückstellungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen mit Vermögensgegenständen saldiert, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden in Höhe von TEUR 1.189 (Vj. TEUR 1.088) wurde mit einem Deckungsvermögen verrechnet, das mit Anschaffungskosten von TEUR 631 (Vj. TEUR 572) bzw. einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 631 (Vj. TEUR 572) bilanziert ist.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels dem PUC-Verfahren. Als biometrische Rechnungsgrundlage werden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum Zeitpunkt der Ermittlung in Höhe von 1,97 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 herangezogen. Für 2021 wurde vereinfachend der Vorjahresansatz beibehalten.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die bilanzielle Darstellung erfolgt aufgrund der Organschaft mit der J. Weck GmbH u. Co. KG beim Organträger.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkus zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Der Fehlbetrag nach Art. 28 EGHGB der Unterstützungskasse wurde gemäß § 10 Abs. 3 Nr. 3 BetrAVG i. V. m. § 4d Abs. 1 EStG ermittelt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Erträge, die wirtschaftlich in das Folgejahr gehören.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 2.557.000,00. Das Kapital ist vollständig eingezahlt.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 106.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre davon gesichert Gesamt 31.12.2021
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.318 - - - 1.318
Vorjahr 1.599 - - - 1.599
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 667 2.925 1.625 - 3.592
Vorjahr 663 2.997 1.665 - 3.660
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.334 - - - 9.334
Vorjahr 9.107 - - - 9.107
Sonstige Verbindlichkeiten 121 - - - 121
Vorjahr 131 - - - 131
davon aus Steuern 105 - - - 105
Vorjahr 111 - - - 111
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 10 - - - 10
Vorjahr 10 - - - 10
11.440 2.925 1.625 - 14.365
11.500 2.997 1.665 - 14.497

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen den Saldo aus laufendem Verrechnungsverkehr mit der J. Weck GmbH u. Co. KG (Lieferungen und Leistungen) in Höhe von TEUR 13.007 (Vj. TEUR 10.736) abzüglich der Forderung aus Verlustübernahme für das Geschäftsjahr von TEUR 3.673 (Vj. TEUR 1.629).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Mietzahlungen des laufenden Jahres, die wirtschaftlich dem Folgejahr zuzuordnen sind.

Haftungsverhältnisse

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 3.592 (Vj. TEUR 3.660) Verbindlichkeiten gegenüber der Unterstützungseinrichtung enthalten. Diese weist zur Bilanz einen Fehlbetrag gemäß Artikel 28 EGHGB in Höhe von TEUR 1.463 aus. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet, da die Unterstützungseinrichtung ausreichend finanzielle Mittel besitzt, um den augenblicklichen Verpflichtungen nachzukommen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwendungen

Von den Personalaufwendungen entfallen TEUR 155 (Vj. TEUR 199) auf Aufwendungen für die Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 38 (Vj. TEUR 26).

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nach § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,24 (Vj. EUR 9,30) ausgewiesen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind nach § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 114 (Vj. TEUR 111) ausgewiesen.

An Gesellschafter resultieren Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 587 (Vj. TEUR 450).

An verbundene Unternehmen resultieren Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 241 (Vj. TEUR 245).

Sonstige Angaben

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich ausschließlich um Dauerschuldverhältnisse aus Miet- und Leasingverträgen, die zum Abschlussstichtag bestanden haben. Diese Verträge dienen der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Bei den gemieteten bzw. geleasten Sachanlagen handelt es sich im Wesentlichen um Lagergebäude, sonstige Beförderungsmittel und Kraftfahrzeuge. Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgt keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt, allerdings erfolgt der Liquiditätsabfluss kontinuierlich über die Laufzeit der Verträge. Demgegenüber stehen Planungssicherheit und ein aktueller technischer Stand.

Branchenbedingt sind turnusmäßig Großinvestitionen notwendig, um die Schmelzwannen zu reparieren und in diesem Zuge, technische Verbesserungsmaßnahmen an allen Maschinen und technischen Einrichtungen der Produktionslinie vorzunehmen.

Sonstige fianzielle Verpflichtungen
(in TEUR) 2022 2023-2026 2027ff (p.a.)
Miet- und Leasingverträge für Sachanlagen (ohne Immobilien) 193 328 0
Miet- und Pachtverträge für Immobilien 459 0 0
davon gg. verbundenen Unternehmen 459 0 0
- Bestellobligo für Investitionsvorhaben 7.081 1.184 0
Bestellobligo Energieverträge 6.035 6.363 0

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2022 und 2026.

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im geschäftsüblichen Rahmen. Für Strom- und Gasbezüge sind mittelfristige Lieferverträge abgeschlossen worden.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählen neben der Gesellschafterin auch der Weck Glaswerk Solidaritätsfonds e.V.. Als nahestehende Personen werden die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Dipl.-Betriebswirt Eberhard Hackelsberger, Wehr-Öflingen.

Die Berufsbezeichnung des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung.

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB wird unter Hinweis auf die Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2021 2020
Gewerbliche Mitarbeiter 194 188
Angestellte 55 54
249 242

Konzernverhältnisse

Unsere Gesellschaft gehört dem Konzern der Muttergesellschaft J. Weck GmbH u. Co. KG, Wehr-Öflingen, an, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Die Muttergesellschaft ist zur Erstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt gemäß Wahlrecht nach § 288 Abs. 2 S. 2 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung (Nachtragsbericht)

Insbesondere aufgrund der internationalen Bedeutung des seit Ende Februar 2022 bestehenden Ukraine-Konflikts, bestehen Risiken für den Geschäftsverlauf 2022 der Gesellschaft. Durch die getroffenen Sanktionsmaßnahmen sind bereits jetzt die wirtschaftlichen Auswirkungen (z.B. steigende Inflation und Zinsen, Energieverteuerung und -verknappung, Lieferkettenprobleme) zu spüren. Der Sachverständigenrat erwartet für Deutschland für das Jahr 2022 nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,8 %.

Während steigende Preise und konjunkturelle Veränderungen wenig weitreichenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben, kann bei einem akuten Versorgungsausfall russischer Gasimporte infolge der weiteren Eskalation der Sanktionsspirale für die Gesellschaft ein bestandsgefährdendes Risiko eintreten, da der Herstellungsprozess auf den Brennstoff Gas ausgerichtet ist und alternative Brennstoffe nicht kurzfristig verfügbar sind. Die Versorgung mit Flüssiggas ist in der technischen Abklärung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 30. März 2022 die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Als der Nahrungsmittelindustrie nahestehende Produktionsgesellschaft gehen wir davon aus, dass wir im Falle einer staatlichen Gaszuteilung präferiert werden und somit die Unternehmensfortführung nicht gefährdet ist.

 

Bonn-Duisdorf, den 30. März 2022

Weck Glaswerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Eberhard Hackelsberger


ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2021
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.398,90 41.897,50 0,00 77.342,75 71.953,65
Geleistete Anzahlungen 21.321,83 0,00 0,00 21.321,83 0,00
128.720,73 41.897,50 0,00 98.664,58 71.953,65
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10.241.420,80 0,00 0,00 1.770,04 10.239.650,76
Technische Anlagen und Maschinen 34.755.247,51 241.642,72 2.313.828,06 276.780,85 37.033.937,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.763.381,63 1.256.086,85 222.902,86 759.823,03 3.482.548,31
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.011.189,67 2.946.241,10 -2.536.730,92 0,00 1.420.699,85
48.771.239,61 4.443.970,67 0,00 1.038.373,92 52.176.836,36
48.899.960,34 4.485.868,17 0,00 1.137.038,50 52.248.790,01
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 103.888,90 3.568,50 77.342,75 30.114,65
Geleistete Anzahlungen 0,00 21.321,83 21.321,83 0,00
103.888,90 24.890,33 98.664,58 30.114,65
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
8.972.044,97 42.117,00 1.770,04 9.012.391,93
Technische Anlagen und Maschinen 25.286.039,51 2.355.209,78 276.780,85 27.364.468,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.374.642,63 1.308.057,71 758.349,03 2.924.351,31
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
36.632.727,11 3.705.384,49 1.036.899,92 39.301.211,68
36.736.616,01 3.730.274,82 1.135.564,50 39.331.326,33
NETTOBUCHWERTE
31.12.2021 31.12.2020
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.839,00 3.510,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 21.321,83
41.839,00 24.831,83
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.227.258,83 1.269.375,83
Technische Anlagen und Maschinen 9.669.469,00 9.469.208,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 558.197,00 388.739,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.420.699,85 1.011.189,67
12.875.624,68 12.138.512,50
12.917.463,68 12.163.344,33


Bestätigungsvermerk


des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

An die Weck Glaswerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bonn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Weck Glaswerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weck Glaswerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lörrach, den 8. April 2022

LOEBA Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Thomas Graw
Wirtschaftsprüfer

Klaus Wasna
Wirtschaftsprüfer


Der Jahresabschluss wurde am 19. September 2022 festgestellt.

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