BRS YMOS GmbHLiquidiert
Langenfelder Straße 13, 55743 Idar-Oberstein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerald Friedrich Wann seit 18.6.2018 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BRS YMOS GmbHIdar-ObersteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1.1. Allgemeine Geschäftslage Im vierten Geschäftsjahr nach der Übernahme durch die polnische Muttergesellschaft, die Boryszew S.A., Warschau/Polen, haben die begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen weiterhin nicht gegriffen, so dass die wirtschaftliche Entwicklung weiter stagnierte. Die BRS YMOS GmbH erwirtschaftete ein Jahresergebnis von -2.067 TEUR. Gründe für das negative Ergebnis sind das Auslaufen von Projekten, die nicht durch entsprechende Folgeprojekte ersetzt werden konnten und weiterhin schlechte Deckungsbeiträge für die laufenden Projekte. Es wurden weitere Verhandlungen mit Kunden geführt, um bessere Deckungsbeiträge zu erzielen. 1.2. Branchenentwicklung, Markt und Wettbewerb Seit der Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs Ende März 2012 stellt die BRS YMOS GmbH verschiedene Zinkdruckguss- und Kunststoffprodukte für die Automobilindustrie her. Wesentliche Kunden stellen dabei Original Equipment Manufacturer (OEM) sowie Zulieferunternehmen für die Automobilindustrie dar. Der Hauptkunde der Gesellschaft ist die Volkswagen AG mit ihren zahlreichen Tochtergesellschaften und Standorten. 1.3. Umsatz und Auftragsentwicklung 2016 Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015, in dem Umsatzerlöse von insgesamt rund 23,7 Mio. € umgesetzt wurden, reduzierte sich der Umsatz in 2016 auf rund 22,2 Mio. Dies war hauptsächlich darin begründet, dass Serienaufträge ausgelaufen sind und sich die Werkzeugumsätze verringerten. Die in 2014 eingeleitete Zentralisierung des Vertriebes durch die Boryszew Automotiv Plastics Sp.z o.o., Torun/Polen, zur Unterstützung der BRS YMOS GmbH wurde bereits in 2015 eingestellt und der Vertrieb wieder bei der BRS YMOS GmbH implementiert. 1.4. Produktion, Beschaffung und Energie 1.4.1 Produktion Die Produktionsleistung der BRS YMOS GmbH betrug in 2016 insgesamt 22.076 TEUR. Der Lagerbestand der Vorräte zum 31. Dezember 2016 verringerte sich um 264 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Dieser Abbau ist die Folge verringerter Neuaufträge zu Beginn des Geschäftsjahres 2017. 1.4.2 Beschaffung Die Beschaffungskosten lagen in 2016 grundsätzlich auf einem konstanten Niveau. Die Situation im Bereich der Zulieferer konnte durch punktuelle Preisnachlässe verbessert werden. Die Bearbeitung dieses Bereiches muss jedoch noch weiter intensiviert werden. 1.4.3 Energie Durch den langfristigen Vertrag mit der ENSO AG, die für sämtliche Tochtergesellschaften der Boryszew Automotive Plastics-Gruppe als Energielieferant gewählt wurde, konnten die Energiekosten auf einem konstanten Niveau gehalten werden. 1.5. Investitionen und Finanzierung 1.5.1. Investitionen Die Investitionen der BRS YMOS GmbH betrugen im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 86 TEUR und entfielen überwiegend auf Gebäude und Technische Anlagen und Maschinen. Die Abschreibungen beliefen sich auf insgesamt 230 TEUR und übertrafen die Investitionen somit um 144 TEUR. 1.5.2. Finanzierung In 2016 wurden bei zwei Banken Konten geführt. Die Gesellschaft hat keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Finanzierung wird über die Muttergesellschaft bzw. andere Gesellschaften des Boryszew-Konzerns sichergestellt, die in diesem Zusammenhang auch eine zumindest bis Ende 2019 laufende Finanzierungszusage gegeben hat. 1.6. Personal Im Durchschnitt hat die Gesellschaft in 2016 insgesamt 209 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Ende des Geschäftsjahres wurde die Mitarbeiterzahl weiter reduziert, was im Wesentlichen durch Anpassung an gesunkene Kundenabrufe notwendig war. 1.7. Forschung und Entwicklung Die Zusammenarbeit mit unseren wesentlichen Kunden ist vor allem durch die gute Betreuung der Forschungs- und Entwicklungs-Abteilungen gewährleistet. Wir befinden uns dort bereits im frühen Stadium beim Kunden, um die Projekte auf unsere Bedürfnisse gestalten zu können. Besonders ist die Zusammenarbeit mit Volkswagen Nutzfahrzeuge zu erwähnen. 2. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.067 TEUR als nicht zufriedenstellend dar. Der Jahresfehlbetrag ist darin begründet, dass immer noch nicht Projekte mit besseren Deckungsbeiträgen mit den wesentlichen Kunden verhandelt werden konnten. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen in geringeren Werkzeugerlösen begründet. Da diese mit einem höheren Materialkostenanteil als eigene Erzeugnisse ausgestattet sind, verringerte sich der Materialaufwand des Berichtsjahres im Vergleich zum Vorjahr überproportional. Hierdurch verbesserte sich die Rohertragsmarge (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand/100) von 23,3 % im Vorjahr auf 28,4 % im Geschäftsjahr. Absolut erhöhte sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 1.090 TEUR. Positiv auf die Entwicklung des Jahresergebnisses wirkten sich ein um 257 TEUR geringerer Personalaufwand infolge der Verringerung der durchschnittlichen Zahl der während des Jahres beschäftigten Mitarbeiter sowie ein Rückgang der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 211 TEUR aus. Letzterer ist vor allem auf geringere Wertberichtigungen auf Forderungen zurückzuführen. Gegenläufig auf die Ergebnisentwicklung wirkte sich ein Rückgang der Sonstigen betrieblichen Erträge um 939 TEUR aus, die im Vorjahr durch Erträge aus einem Forderungsverzicht seitens der Konzernobergesellschaft (687 TEUR) positiv beeinflusst waren. 3. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 154 TEUR, da die im Geschäftsjahr 2016 getätigten Investitionen unter den Abschreibungen des Geschäftsjahres blieben. Die Vorräte verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 264 TEUR aufgrund eines gesunkenen Auftragsbestands zum Geschäftsjahresende. Infolge des Jahresfehlbetrags 2016 erhöhte sich der auf der Aktivseite ausgewiesene Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag um 2.067 TEUR auf 10.875 TEUR. Die Bankkonten werden als Guthabenkonto bei der Commerzbank und bei der Deutschen Bank geführt. Die Gesellschaft weist per 31.12.2016 einen Bilanzverlust von 10.990 TEUR sowie einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 10.875 TEUR aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.654 TEUR sind innerhalb eines Jahres fällig. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen bei der Gesellschaft zum Bilanzstichtag nicht. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2.726 TEUR auf 12.802 TEUR steht mit dem weiter gestiegenen Finanzierungsbedarf der Gesellschaft im Zusammenhang. Der Gesellschaft wurde von der Boryszew S.A. eine Patronatserklärung gegeben, die eine Laufzeit bis zum 31.12.2019 hat. Die Gesellschaft ist auch zukünftig auf die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel durch den Konzern angewiesen. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Herausforderung der nächsten Jahre ist die Gewinnung von deckungsbeitragsstarken Artikeln im hart umkämpften Zinkdruckgussbereich. Die Tendenz zur Substitution durch Kunststoff-Galvanik muss genau beobachtet werden und neue Marktfelder im Bereich der Substitution von Metallprodukten (Gewichtsreduzierung) müssen gewonnen werden. Unser Risikomanagement besteht im Wesentlichen in den folgenden Funktionen:
Für die Gewährleistung von Schadensfällen werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Der Einsatz von Zinssicherungsinstrumenten zur Begrenzung eventueller Risiken aus variabel verzinslichen Verbindlichkeiten halten wir nicht für notwendig, da wir von einem weiterhin niedrigen Zinsniveau ausgehen. Sowohl in der Beschaffung als auch im Verkauf setzen wir auf den Abschluss langfristiger Verträge, um entsprechende Planungssicherheit zu erzielen. Ausfallrisiken bei Forderungen wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Generell ist das Ausfallrisiko bei Forderungen aufgrund der Kundenstruktur gering. 5. Geschäftsentwicklung in 2017 und Prognose für das Geschäftsjahr 2018 In 2017 ergab sich bei Umsatzerlösen in Höhe von 21,2 Mio. € ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 2,0 Mio. €. Für 2018 werden Umsatzerlöse in Höhe von 19,3 Mio. € und ein Jahresfehlbetrag von rund 1,2 Mio. € erwartet. Diese Entwicklung hängt vor allem mit dem Auslaufen von Preisverbesserungen zusammen, die nach der Übernahme durch den Boryszew-Konzern mit einem Kunden vereinbart worden waren und die bisher nicht kompensiert werden konnten.
Idar-Oberstein, den 30. Juli 2018 BRS YMOS GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016I. Allgemeine Angaben Die BRS YMOS GmbH hat ihren Sitz in Idar-Oberstein und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 21348 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 HGB ff.) - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnitts für Kapitalgesellschaften (§§ 264 HGB ff.) - und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Bezüglich der größenabhängigen Erleichterungen wird nur von § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. In dem Offenlegungsexemplar jedoch wird von allen gesetzlich möglichen größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse infolge der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG haben sich für die Gesellschaft nicht ergeben. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung des Unternehmens aufgestellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten erfasst. Die Abschreibungen wurden linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen in Ansatz gebracht. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, unter Verwendung der steuerlichen AfA-Tabellen angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten (direkt zurechenbare Kosten) auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, einbezogen. Die Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Ansatz einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bilanzierungspflichtigen Risiken, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sonstigen ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Gewährleistungsrückstellung wird neben konkreten Einzelrisiken auch prozentual auf den gewährleistungspflichtigen Umsatz berechnet. Der hierfür verwendete Prozentsatz wird aus betrieblicher Erfahrung abgeleitet und fortlaufend auf Angemessenheit überprüft. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 stellen sich wie folgt dar: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Sämtliche Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegen die Boryszew Oberflächentechnik Deutschland GmbH aus Dienstleistungen und Warenlieferungen in Höhe von EUR 1.690.223,84 (Vorjahr: EUR 1.683.500,52). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Gebühren für gegebene Garantien und jahresübergreifende Rechnungen in Höhe von TEUR 178 (Vorjahr: TEUR 146). Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2016 einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 10.875.442,36 (Vorjahr: EUR 8.808.020,98) aus. Der Bilanzverlust in Höhe von EUR 10.900.442,36 wird auf neue Rechnung vorgetragen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen folgende Beträge enthalten: Drohverluste EUR 1.313.440,22,00 (Vorjahr: EUR 1.750.480,00), ausstehende Rechnungen EUR 317.837,39 (Vorjahr: EUR 25.600,00), Urlaubs- und Gleitzeitansprüche EUR 47.506,59 (Vorjahr: EUR 41.371,00), Gewährleistung EUR 63.000,00 (Vorjahr: EUR 63.000,00), Gutschriften an Kunden EUR 3.370,98 (Vorjahr: EUR 50.000,00) sowie Berufsgenossenschaft EUR 6.886,00 (Vorjahr: EUR 22.222,04). Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten: Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 89 enthalten (Vorjahr: TEUR 99) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Impex metal S.A. in Höhe von TEUR 1.497 (Vorjahr: TEUR 1.497), der THEYSOHN Kunststoff GmbH in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 500), der Boryszew S.A. in Höhe von TEUR 2.019 (Vorjahr: TEUR 1.039), der Boryszew Kunststofftechnik Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 4.386 (Vorjahr: TEUR 4.317), der Boryszew Oberflächentechnik Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 9), der ZM Silesia Sp.o.o. in Höhe von TEUR 214 (Vorjahr: TEUR 286) sowie der Boryszew Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 2.479 (Vorjahr: TEUR 2.358). Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 126) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 415 (Vorjahr: TEUR 177). IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Bis auf TEUR 496 (Vorjahr: TEUR 482), die auf Südafrika und Mittelamerika entfielen, wurden die Umsatzerlöse im Umfang von TEUR 21.662 (Vorjahr: TEUR 23.254) in Europa getätigt. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 345 (Vorjahr: TEUR 285) verbundene Unternehmen. Name und Sitz des Mutterunternehmens Boryszew Automotive Plastics Sp. z o.o.
Die Gesellschaft ist über die Boryszew Automotive Plastics Sp.z o.o. mittelbar ein verbundenes Tochterunternehmen der Boryszew S.A., Warschau/Polen, und wird in deren Konzemabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist erhältlich unter www.ms.gov.pl. Geschäftsführung Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Geschäftsführer geführt:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 209 Mitarbeiter beschäftigt. Im Einzelnen:
Ergebnisverwendung Nach dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung soll der Bilanzverlust in Höhe von EUR 10.900.442,36 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht In der Gesellschafterversammlung vom 30. September 2017 wurde der Gesellschaft ein Zuschuss der Gesellschafterin in die Kapitalrücklage in Höhe von 8.400 TEUR gewährt. Weitere wesentliche Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres bis zur Abfassung dieses Anhangs sind nicht eingetreten.
Idar-Oberstein, den 30. Juli 2018 BRS YMOS GmbH Die Geschäftsleitung gez. Gerald Wann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BRS YMOS GmbH, Idar-Oberstein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der BRS YMOS GmbH, Idar-Oberstein, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 5. August 2018 Deloitte
GmbH
Tenambergen, Wirtschaftsprüfer Overbeck, Wirtschaftsprüfer HINWEIS: Bei dieser PDF-Datei des Prüfungsberichts handelt es sich lediglich um ein unverbindliches Ansichtsexemplar. Maßgeblich ist ausschließlich der in Papierform erstellte und ausgelieferte Prüfungsbericht! |
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