GEWO Land GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Braun seit 7.6.2023 | Prokura |
Tobias Georg Stöhr seit 11.4.2023 | Geschäftsführer |
Lena Gabriele Friedel seit 7.11.2018 | Prokura |
Martin Trost seit 19.4.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Erlangen | 96.00% |
| 4.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbHErlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen und Rahmenbedingungen 1.1. Grundlagen des Unternehmens Zweck der Gesellschaft ist eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung zu gesamtwirtschaftlich vertretbaren Bedingungen und die Übernahme damit zusammenhängender wirtschaftlicher Aufgaben im Rahmen der Verpflichtungen und Aufgaben ihrer Gesellschafterin GEWOBAU Erlangen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen mit beschränkter Haftung und der Stadt Erlangen. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und das Halten von Beteiligungen an anderen Gesellschaften der Immobilienwirtschaft. Gegenstand der Gesellschaft ist auch die Übernahme aller im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben. 1.2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Ukrainekrieg hat auch in 2023 dafür gesorgt, dass stark steigende Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Exporten zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen für die gesamte Volkswirtschaft geführt haben. 1.3 Unternehmensstrategie Die vier Geschäftsfelder "Grünunterhalt", "Kanalsanierung", "Instandhaltung" und "Objektbetreuung" haben sich innerhalb des Konzerns GEWOBAU etabliert. Den gewerblichen Dienstleistungsbereich der GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH weiter aufzubauen ist erklärtes Ziel. Das Unternehmen profitiert auch im Folgejahr von der guten Auftragslage durch das Mutterunternehmen GEWOBAU Erlangen. Die Gesellschaft beschäftigt zum Jahresende insgesamt 53 Mitarbeiter/-innen, davon 3 in Teilzeit. 2. Darstellung der Lage 2.1. Ertragslage Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung der GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH beläuft sich im Geschäftsjahr auf 212.374,96 € (Vj. 198.985,50 €) und ist aufgrund eines Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrags an die GEWOBAU Erlangen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen mit beschränkter Haftung abzuführen. Das Jahresergebnis liegt unter dem geplanten Wert. Die nachstehenden Übersichten zeigen die Unternehmensleistung der aus der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Ertragspositionen und deren Verwendung:
Die Unternehmensleistung der GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH belief sich im Jahr 2023 auf 4.724 T€ (Vj. 4.555 T€), bei einem Planwert von 5.533 T€. Die Margenverluste gegenüber dem Planwert konnten dabei durch Einsparungen bei den korrespondierenden Aufwandspositionen nicht kompensiert werden.
Das Jahresergebnis hat sich um 13 T€ verbessert. Dabei stehen im Wesentlichen der Erhöhung der Personalkosten (223 T€) und der Abschreibungen (10 T€) die Reduzierung der Leistungsbezüge (49 T€) und der übrigen Aufwendungen (29 T€) sowie höhere Erlöse (169 T€) gegenüber. Die Ertragslage der Gesellschaft wird als gut beurteilt. 2.2. Finanzlage Die Gesellschaft hat Anfang 2018 von der GEWOBAU Erlangen ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 450.000,00 € erhalten, um insbesondere Neu- und Ersatzinvestitionen zu tätigen sowie bestehende Verbindlichkeiten zu begleichen.
Die flüssigen Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 72,8 T€ insbesondere durch die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 367,4 T€ und der Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 283,4 T€ erhöht. Der Cashflow nach DVFA/SG beträgt 257,2 T€ (Vj. 184,4 T€). Die Gesellschaft kam im Geschäftsjahr 2023 ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nach und wird auch künftig hierzu in der Lage sein. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 1.511,9 T€ und enthält auf der Aktivseite überwiegend Sachanlagen und liquide Mittel sowie Forderungen aufgrund erbrachter Dienstleistungen gegen die GEWOBAU Erlangen. Die Passivseite enthält überwiegend Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft verringerte sich geringfügig auf 1,7 % (Vj. 1,9 %) der Bilanzsumme. Der Planwert lag bei 2,0 %. Im Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 1,7 %. Den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.174,8 T€ stehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 676,2 T€ gegenüber. Der Personalbestand verringerte sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 53 Mitarbeiter (Vj. 56 Mitarbeiter). 3. Risiken Aus dem Krieg Russlands mit der Ukraine ist mit Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf auf Grund von Kostensteigerungen sowie Lieferengpässen zu rechnen. Die GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH wird wegen der stabilen Geschäftstätigkeit bei der Muttergesellschaft nach vorläufiger Einschätzung von dieser Entwicklung weder kurz- noch mittelfristig in ihrer Geschäftstätigkeit wesentlich beeinträchtigt. Dem Geschäftsführer sind keine Risiken bekannt, die für die Zukunft eine Bestandsgefährdung erkennen lassen. 4. Ausblick und Chancen Obwohl aufgrund des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden Folgen wie Energiekrise und Inflationssteigerung beträchtliche Risiken existieren, geht der gesetzliche Vertreter von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Ursächlich hierfür ist die stabile Geschäftstätigkeit bei der Muttergesellschaft. Dadurch, dass die GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH auch wegen der Steigerung der Wohnfläche der Muttergesellschaft zukünftig eher mehr als weniger Aufträge von dieser erhält, sind die Auswirkungen der aktuellen Krisen nicht weiter relevant. Für das kommende Geschäftsjahr wird ein Jahresüberschuss in einer Bandbreite zwischen 500,0 T€ und 520,0 T€ erwartet. Dem liegen geplante Umsatzerlöse in Höhe von rd. 5.400,0 T€, Personalaufwendungen in Höhe von rd. 3.400,0 T€ und Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen in Höhe von rd. 845,0 T€ zugrunde.
Erlangen, den 8. Juli 2024 Tobias Stöhr Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH (GEWOBAU BTG) ist im Handelsregister Fürth HRB Nr. 13948 eingetragen und hat ihren Sitz in Erlangen. Das Stammkapital beträgt 25.000,00 €. Zwischen der GEWOBAU BTG und der GEWOBAU Erlangen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen mit beschränkter Haftung, Erlangen (GEWOBAU Erlangen) wurden in 2015 Geschäftsbesorgungs-, Dienstleistungs-, Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge geschlossen. Die GEWOBAU BTG ist ein 100%iges Tochterunternehmen der GEWOBAU Erlangen und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Jahres- und Konzernabschluss der GEWOBAU Erlangen werden im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Eine Aktivierung von beweglichen, abnutzbaren und selbständig nutzbaren Vermögensgegenständen erfolgte ab dem 01.01.2018 ab einem Nettowert der Gegenstände von 250,00 €. Kleingeräte mit einer Nutzungsdauer von max. einem Jahr, die selbständig nicht nutzbar sind, aber einen höheren Gegenstandswert ausweisen, werden nicht aktiviert. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Ebenso zum Nennwert werden die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bewertet. Die Bildung von Rückstellungen erfolgte in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages. Die erwarteten künftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung berücksichtigt, soweit gesetzlich oder gesellschaftsvertragsrechtlich geboten. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. 3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Posten beinhaltet ausschließlich Forderungen gegen Gesellschafter aus den im Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3.3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten überwiegend vorausbezahlte Kfz-Steuern sowie Leasing-Sonderzahlungen. 3.4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 25.000,00 € und ist vollständig einbezahlt. 3.5. Sonstige Rückstellungen Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche, Überstunden und Jubiläumsverpflichtungen (124,2 T€) und für die im Folgejahr fällige leistungsorientierte Vergütung (52,7 T€). 3.6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten bestehen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 1.174,8 T€ (Vj. 1.024,4 T€) aus der Geschäftsbesorgung sowie aus verauslagten Kosten der GEWOBAU Erlangen. Die Verbindlichkeiten haben bis auf das Gesellschafterdarlehen über 450,0 T€ eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren aus Leistungen des Regiebetriebs (9,6 % der Unternehmensleistung), dem Garten- und Landschaftsbau (40,3 %), der Kanalsanierung (19,3 %) und der Objektbetreuung (30,8 %). Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr ist im Konzernabschluss der GEWOBAU Erlangen dargestellt, in welchen die Gesellschaft einbezogen ist. 5. Sonstige Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche Verpflichtungen bestehen in erster Linie aus den mit der GEWOBAU Erlangen geschlossenen Verträgen. 5.2. Personal und Organe Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter*innen betrug:
Neben dem Geschäftsführer sind vier Prokurist*innen bestellt. Mitglieder der Geschäftsführung
Von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB wurde Gebrauch gemacht. Mitglieder des Aufsichtsrates
Erlangen, den 8. Juli 2024 GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH Tobias Stöhr Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH, Erlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH, Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH, Erlangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 8. Juli 2024 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Franz Klinger, Wirtschaftsprüfer Johannes Gräbner, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 30. September 2024 festgestellt. Bericht des AufsichtsratsDer Geschäftsführer hat den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 regelmäßig über die beabsichtigte Geschäftspolitik, über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle sowie über die Entwicklung und Lage des Unternehmens mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat seine Überwachungspflicht in fünf Sitzungen wahrgenommen und alle wichtigen Angelegenheiten und grundsätzlichen Fragen ausführlich behandelt. Wesentliche Beratungsschwerpunkte waren u.a.: - Jahresabschluss zum 31.12.2022 und der Lagebericht 2022 - Wirtschafts- und Finanzplan 2024 - 2028
- Vierteljahresbericht Die GEWOBAU Beteiligungsgesellschaft mbH hat die Deloitte GmbH aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 08.12.2023 mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie des Lageberichtes 2023 gemäß §§ 316 ff. HGB sowie mit der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse beauftragt. Der Abschlussprüfer hat an der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates vom 19.07.2024 teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Er stand dem Aufsichtsrat für Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat von den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zustimmend Kenntnis genommen und nach dem abschließenden Ergebnis seiner sorgfältigen Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 erhoben. Dem Geschäftsführer wurde für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Aufgrund der gewonnenen Einblicke in die Planung und Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie des Prüfungsergebnisses kann der Aufsichtsrat bestätigen, dass sich die Geschäfte des Unternehmens in Übereinstimmung mit Gesetz und Gesellschaftsvertrag befinden. Der Aufsichtsrat billigt den vom Geschäftsführer aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und spricht an die Gesellschafterversammlung die Empfehlung aus, den Jahresabschluss festzustellen. Der Aufsichtsrat dankt dem Geschäftsführer und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2023 erbrachten Leistungen.
Erlangen, 19.07.2024 Jörg Volleth Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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