Expert-Schauer GmbHLiquidiert

Am Hafen 1, 29410 Salzwedel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 3034
Eingetragen
9.12.1998
Branche
Einzelhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Handel mit Multi-Media- Elektronik aller Art, die Durchführung von Reparatur- und Serviceleistungen daran.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Michael Schauer
seit 7.5.2002
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Expert-Schauer GmbH

Salzwedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2016 bis zum 31.03.2017

Bilanz zum 31.3.2017

der Expert-Schauer GmbH, Salzwedel,

AKTIVA

31.3.2017 31.3.2016
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Sachanlagen 514.829,00 547.444,00
II. Finanzanlagen 683.422,75 617.389,68
  1.198.251,75 1.164.833,68
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 1.897.909,89 1.781.010,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 185.946,22 141.321,49
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.784.695,20 3.785.838,17
  5.868.551,31 5.708.170,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.050,12 13.018,64
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 10.387,00 14.503,00
  7.091.240,18 6.900.525,51

PASSIVA

   
  31.3.2017 31.3.2016
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 170.000,00 170.000,00
III. Gewinnvortrag 4.611.354,22 4.355.707,86
IV. Jahresüberschuss 788.951,33 755.646,36
  5.621.434,74 5.332.483,41
B. Rückstellungen 127.351,84 573.946,00
C. Verbindlichkeiten 1.342.453,60 994.096,10
- davon aus Steuern: EUR 350.319,99; i.Vj.: EUR 123.966,22    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.539,54; i.Vj.: EUR 2.717,05    
  7.091.240,18 6.900.525,51

Anhang für die Zeit vom 1. April 2016 bis zum 31. März 2017

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(3) Eigenkapital

(4) Pensionsrückstellungen

(5) Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

V. Sonstige Angaben

(6) Angaben zur Geschäftsführung

(7) Angaben zu Arbeitnehmern

(8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Expert-Schauer GmbH hat ihren Sitz in Salzwedel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HR B 3034 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich, sofern nicht beim entsprechenden Posten genannt, unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 1, 266 ff. HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Die Bilanz wurde gemäß § 266 HGB in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Umsatzerlöse sind ungeachtet der Änderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) mit dem Vorjahr vergleichbar, da Sachverhalte, die ab 2016/17 anders hätten qualifiziert werden müssen als in vorhergehenden Geschäftsjahren, nicht verwirklicht wurden.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses erstellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode vorgenommen wurden, bewertet.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410,00 wurden gemäß den Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung des Warenbestands erfolgte zu Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode zum gleitenden Durchschnittswert abzüglich Anschaffungskostenminderungen [(Boni, Skonti); erhebliche Unterschiedsbeträge zur Bewertung auf Basis des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Marktpreises haben sich nicht ergeben] bzw. zum niedrigeren beizulegenden (verlustfreien) Wert. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe des voraussichtlichen Ausfalls vorgenommen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (i.Vj.: 1,0 %) der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten wurden gezahlte Beträge mit dem Nennwert erfasst, die als Aufwand dem auf den Bilanzstichtag folgenden Wirtschaftsjahr zuzuordnen sind.

Auf den möglichen Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise wurde aufgrund des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz (10-Jahresdurchschnitt) abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Verrechnetes Planvermögen (Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungsverträgen) wird mit dem Rückkaufswert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.4.2016 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.03.2017
  EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 266.582,90 0,00 0,00 0,00 266.582,90
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.224.146,28 92.272,66 130.342,68 0,00 1.186.076,26
  1.490.729,18 92.272,66 130.342,68 0,00 1.452.659,16
Finanzanlagen          
Beteiligungen 163.584,00 0,00 0,00 0,00 163.584,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 453.805,68 66.033,07 0,00 0,00 519.838,75
  617.389,68 66.033,07 0,00 0,00 683.422,75
  2.108.118,86 158.305,73 130.342,68 0,00 2.136.081,91
kumulierte Abschreibungen
1.4.2016 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.03.2017
  EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.431,90 6.320,00 0,00 0,00 97.751,90
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 851.853,28 117.105,66 128.880,68 0,00 840.078,26
  943.285,18 123.425,66 128.880,68 0,00 937.830,16
Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  943.285,18 123.425,66 128.880,68 0,00 937.830,16
Restbuchwerte
1.4.2016 Zugänge Abgänge Abschreibungen bzw. Zuschreibungen 31.03.2017
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 175.151,00 0,00 0,00 6.320,00 168.831,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 372.293,00 92.272,66 1.462,00 117.105,66 345.998,00
  547.444,00 92.272,66 1.462,00 123.425,66 514.829,00
Finanzanlagen          
Beteiligungen 163.584,00 0,00 0,00 0,00 163.584,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 453.805,68 66.033,07 0,00 0,00 519.838,75
  617.389,68 66.033,07 0,00 0,00 683.422,75
  1.164.833,68 158.305,73 1.462,00 123.425,66 1.198.251,75

Bei den Beteiligungen handelt es sich nicht um Beteiligungen i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(3) Eigenkapital

Eine gesellschaftsvertragliche Umstellung des Stammkapitals auf Euro ist bislang noch nicht erfolgt; es beträgt DM 100.000,00.

(4) Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

• Durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre von 3,94 % (im Vorjahr: 4,24 %) für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde;

• Pensionsalter: 65 Jahre;

• Ohne Gehalts- und Rentendynamik;

• Ohne Fluktuation;

• "Richttafeln 2005 G" nach Klaus Heubeck.

Da die Voraussetzungen für das Vorliegen von Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind, wurden folgende Saldierungen vorgenommen:

31.3.2017 31.3.2016
EUR EUR
Zeitwert verpfändeter Rückdeckungsversicherungen 130.309,00 119.964,00
Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Pensionen -119.922,00 -105.461,00
Saldo als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 10.387,00 14.503,00
2016/17 2015/16
EUR EUR
Zinsertrag aus der Änderung des Abzinsungssatzes 0,00 -9.951,00
Zinsaufwand aus der Auf-/Abzinsung der Rückstellung für Pensionen 4.472,00 4.144,00
Ertrag/Aufwand aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens -1.035,42 -1.894,80
Saldo im Zinsaufwand (Vj. Zinsertrag) 3.436,58 -7.701,80

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 17.132,00 (Vj.: EUR 9.951,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

(5) Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

Die gesamten Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sicherheiten bestehen bei den Leistungsverbindlichkeiten teilweise in Form üblicher Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

V. Sonstige Angaben

(6) Angaben zur Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Michael Schauer, Meister für Rundfunk- und Fernsehtechnik, Salzwedel.

(7) Angaben zu Arbeitnehmern

Während des Geschäftsjahres 2016/17 wurden neben dem Geschäftsführer im Durchschnitt 38 Arbeitnehmer beschäftigt.

(8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 207.

 

Salzwedel, den 25. Oktober 2017

Expert-Schauer GmbH

Michael Schauer - Geschäftsführer -

Der Jahresabschluss zum 31.3.2017 der expert-Schauer GmbH, Salzwedel, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 6.12.2017 festgestellt.

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