Max Moritz Ostfriesland GmbH
Osterdeich 151, 28205 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerrit Prof. Dr. jur. habil. Hölzle seit 2.3.2018 | Liquidator |
Thorsten Dr. Bieg seit 2.3.2018 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Max Moritz GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Moritz Ostfriesland GmbHOsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014/2015I. GrundlagenDie Geschäftsanteile an der Max Moritz Ostfriesland GmbH (nachfolgend: MMO GmbH) werden zu 100% von der Max Moritz GmbH & Co. KG (nachfolgend Max Moritz) gehalten. Die MMO GmbH gehört zur WELLERGRUPPE, die mit ihren Brands Auto Weller, B&K und Max Moritz an insgesamt 33 Standorten in Deutschland vertreten ist. Die MMO GmbH ist mit ihren Filialen in Aurich, Emden, Leer und Wiesmoor vertreten. An diesen Standorten werden die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi und Skoda vertreten. Die Filialen der MMO GmbH werden dezentral als unselbständige Niederlassungen geführt. Neben dem Vertrieb von neuen Fahrzeugen der Volkswagen AG sind alle Filialen auch in den Bereichen Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Marken sowie After Sales tätig. Hierzu gehören auch ergänzende Dienstleistungen wie die Vermietung von Fahrzeugen, die Vermittlung von Finanzierungen und KFZ-Versicherungen. Personal Aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Volkswagen Konzern waren die Mitarbeiter der MMO GmbH in der Vergangenheit tarifgebunden. Die in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen zur Ertragssteigerung haben bereits erste Erfolge erzielt. Für eine dauerhafte und nachhaltige Stärkung der Ertragslage und damit auch der Eigenkapitalsituation der MMO GmbH waren jedoch noch weitere Veränderungen notwendig. Die Vergütung der Mitarbeiter in den Gesellschaften der Wellergruppe erfolgt bis in die kundenfernen Verwaltungsbereiche hinein erfolgsorientiert. Flexibilität hinsichtlich der finanziellen wie auch der organisatorischen Rahmenbedingungen der Vergütungssysteme ist eine entscheidende Voraussetzung, um auf die sich ändernden Marktbedingungen und Herstellervorgaben schnell reagieren zu können. Die Geschäftsleitung hat daher den Austritt aus dem Arbeitgeberverband mit Wirkung zum 1. Januar 2015 verbindlich erklärt. Tarifliche Erhöhungen der Löhne und Gehälter, die auf Basis der wirtschaftlichen Entwicklung von überwiegend produzierenden Unternehmen ausgehandelt wurden ohne die besondere Situation im Handel zu berücksichtigen, sind damit zukünftig ausgeschlossen. Der Erfolg der Filialen wird maßgeblich durch die Mitarbeiter vor Ort bestimmt. Die besten Mitarbeiter zu gewinnen, zu motivieren und zu binden ist Herausforderung und Anspruch des Personalmanagements in der Wellergruppe. Die fundierte und strategisch ausgerichtete Nachwuchsförderung ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die zukünftige Entwicklung. Einen hohen Stellenwert genießt dabei die Berufsausbildung. Mit einer durchschnittlichen Ausbildungsquote von 20% trägt die Geschäftsleitung damit auch dem demografischen Wandel Rechnung. Das Projekt WELLERsCHANCE gibt dabei auch den jungen Menschen die Möglichkeit eine Ausbildung zu absolvieren, die aufgrund ihrer Herkunft, fehlender Schulabschlüsse oder anderer persönlicher Probleme keine Chance auf dem Ausbildungsmarkt haben. II. WirtschaftsberichtKonjunktur in Deutschland Eine unterdurchschnittliche konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern sorgte für eine leichte Abschwächung des Wachstums der Weltwirtschaft. Daran konnte auch die positive Entwicklung in den Industrieländern nichts ändern, deren Wirtschaftswachstum sogar an Dynamik zulegen konnte. Dabei konnte insbesondere der Euro-Raum, getragen durch steigende Wachstumsraten in den südeuropäischen Ländern, die Wachstumsschwächen des letzten Jahres kompensieren. Die Wirtschaftsräume der nordeuropäischen Staaten weisen solide Wachstumsraten auf. In den osteuropäischen Ländern verursacht der andauernde Konflikt in der Ukraine und Russland mittlerweile für rezessive Entwicklungen in diesen beiden Ländern. Die Konflikte in Osteuropa und Syrien, die immensen Flüchtlingsströme nach Europa, aber auch die noch nicht endgültig gelöste griechische Finanzkrise werden mittelfristig die unruhigen Rahmenbedingungen für die wirtschaftlichen Entwicklungen geben. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich davon bisher allerdings unbeeindruckt. Im laufenden Jahr 2015 rechnet das ifw in Kiel mit einem Wachstum von 1,8%. Entwicklung des Automobilmarktes Die beschriebene gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland wirkt sich auch positiv auf den deutschen Automobilmarkt aus. Getragen durch die gewerblichen Zulassungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 in Deutschland 3,2 Mio. Neuzulassungen 1 verzeichnet werden. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr von 4,8%. Die von den Filialen der MMO GmbH vertretenen Marken des Volkswagen Konzerns Volkswagen (4,4%) und Audi (4,3%) entwickelten sich ähnlich gut wie der Gesamtmarkt, lediglich Skoda konnte mit 2,7% das durchschnittliche Wachstum nicht erreichen. Die Erklärung für diese zweigeteilte Entwicklung gibt die Entwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Hier konnten gebrauchte Modelle der Marke Skoda gegenüber dem Vorjahr um 13,1% zulegen. Aber auch die Marken Volkswagen (5,2%) und Audi (6,5%) entwickelten sich besser als der Gesamtmarkt für Besitzumschreibungen, der insgesamt ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 3,6% aufweist. Die Ursachen für das bessere Abschneiden auf dem Gebrauchtwagenmarkt liegen in der gestiegenen Dienstwagenvermarktung des Volkswagen-Konzerns. Als Dienstwagen werden Fahrzeuge bis zu einem Alter von sechse Monaten bezeichnet, die von Mitarbeitern des Konzerns bzw. von Großkunden genutzt wurden und danach an den Handel veräußert werden. Interne Leistungsindikatoren Die für die Unternehmenssteuerung relevanten Kennzahlen sind die Absatzzahlen, die Umsatzerlöse und der Rohertrag. Die Absatzzahlen, getrennt nach Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sind in Relation zum Gesamtmarkt die Steuerungsgröße für die eigene Leistungsfähigkeit. In den Umsatzerlösen werden die einzelnen Abteilungen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sowie After Sales getrennt voneinander dargestellt. Der absolute Rohertrag ist die Differenz zwischen den vorgenannten Umsatzerlösen und den entsprechenden Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, für bezogene Waren und bezogene Leistungen. Dieser ist ein Indikator für die Profitabilität in den einzelnen Abteilungen. Geschäftsentwicklung Die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten in den Betrieben der MMO GmbH in deutlich steigende Absatzzahlen umgesetzt werden. Die Neuwagenabteilungen steigerten den Absatz um 194 Fahrzeuge, was einem Anstieg von 10,7% entspricht. Damit liegt der Anstieg mehr als doppelt so hoch wie der Gesamtmarkt. Der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen erhöhte sich sogar um 1.354 Fahrzeuge bzw. 32,0% gegenüber dem Vorjahr. Allein die Hälfte des Wachstums bei den Gebrauchtfahrzeugen wurde am Standort in Leer realisiert, an dem im Vorjahr die Investition in den neuen Gebrauchtwagenausstellungsplatz mit Verkäuferbüros abgeschlossen wurde. Beigetragen zu den sehr guten Verkaufszahlen haben aber letztlich alle Standorte. Insgesamt haben beide Verkaufsabteilungen an allen Standorten besser abgeschnitten als der Bundesdurchschnitt der VW Händler und der Gesamtmarkt.
Ertragslage Das Rohergebnis erhöhte sich insgesamt um € 2,5 Mio. Dazu beigetragen haben alle Abteilungen, wobei die Roherträge in den Verkaufsabteilungen mit € 1,4 Mio. (Gebrauchtfahrzeuge) und € 0,7 Mio. (Neufahrzeuge) stärker gestiegen sind, als im After Sales mit einem Wachstum von € 0,5 Mio. Im Ergebnis konnte die deutliche Umsatzausweitung bei einer konstanten Rohertragsquote von 13,9% über alle Abteilungen realisiert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Geschäftsjahr um € 0,2 Mio. In Folge der Umsatzausweitung wurde erneut der Personalbestand gerade im operativen Bereich aufgestockt, so dass der Personalaufwand verbunden mit den gestiegenen erfolgsabhängigen Vergütungen nominell um € 1,4 Mio. gestiegen ist. Bezogen auf die Umsatzerlöse reduzierte sich jedoch die Personalaufwandsquote von 9,2% im Vorjahr auf 8,9% im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Entwicklung zeigt, dass die in den vergangenen zwei Geschäftsjahren umgesetzten Maßnahmen im Personalbereich greifen. Ein konsequentes Kostencontrolling sorgte dafür, dass sich die weiteren Aufwandspositionen Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht haben. Da der deutliche Bestandsaufbau bei Neu- und Gebrauchtfahrzeugen erst zum Ende des Geschäftsjahres erfolgte und das Zinsniveau nach wie vor sehr niedrig ist, reduzierte sich der Zinsaufwand um € 0,1 Mio. Insgesamt konnte aufgrund der guten operativen Leistungen erstmals seit der Übernahme im Jahr 2011 ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von € 0,4 Mio. ausgewiesen werden. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Verlustvorträge verbleibt nach Abzug der sonstigen Steuern in Höhe von € 0,1 Mio. ein Jahresüberschuss von € 0,3 Mio. Vermögens- und Finanzlage Ein geplanter Zukauf zum Geschäftsjahresende von Gebrauchtfahrzeugen zur Erreichung der Jahresabsatzziele erhöhte das Vorratsvermögen um € 6,1 Mio. Investitionen in den Standort in Leer (€ 0,2 Mio.) sowie eine Erhöhung des Vorführwagenbestandes (€ 1,0 Mio.) erhöhten das Anlagevermögen um € 1,1 Mio. Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme durch die vorgenannten Effekte um € 7,2 Mio. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (€ 2,7 Mio.), der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 4,3 Mio.) sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (€ 1,0 Mio.), die auch aus Lieferungen und Leistungen resultieren, resultieren im Wesentlichen aus dem Anstieg des Vorratsvermögens bzw. den getätigten Investitionen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist trotz des positiven Ergebnisses bedingt durch den temporären deutlichen Aufbau des Vorratsvermögens mit € 0,7 Mio. negativ. Der vorgenannte operative Mittelabfluss sowie der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit wurde vollständig durch den Mittelzufluss wurde aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von € 2,7 Mio. finanziert. Im Ergebnis blieb der Finanzmittelbestand zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr unverändert. Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Im Geschäftsjahr 2014/2015 wurde erstmals seit der Übernahme der operativen Verantwortung für die MMO GmbH durch die Max Moritz KG ein operativer Gewinn erwirtschaftet. Die von der Geschäftsleitung in enger Abstimmung mit den Stakeholdern der Gesellschaft umgesetzten Maßnahmen haben die erhoffte Wirkung zum Teil schon früher als geplant erzielt, so dass in allen Abteilungen Absatz, Umsatz und Ertrag nachhaltig gesteigert werden konnten. Das für das Geschäftsjahr geplante Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von € 0,2 Mio. konnte um € 0,2 Mio. übertroffen werden. Unterstützt wurde diese positive Entwicklung sicherlich von dem guten konjunkturellen Umfeld, in dem sich die Gesellschaft seit zwei Jahren bewegt. Maßgeblich für den Unternehmenserfolg ist jedoch die Leistung aller Mitarbeiter in den einzelnen Betrieben. Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2014/2015 ist die Geschäftsleitung daher sehr zufrieden. III. NachtragsberichtDer Abgasskandal, der seinen Ursprung in Manipulationen des Volkswagen-Konzerns bei Abgastests in den USA nahm, ist das beherrschende Thema in den automobilen Nachrichten des letzten Quartals 2015. Die Geschäftsleitung beobachtet die Entwicklung dieses Themas und dessen Auswirkungen auf das operative Geschäft der MMO GmbH sehr genau. Auf Basis der aktuellen Erkenntnisse sowie vor dem Hintergrund der verbindlichen Aussagen der Verantwortlichen auf Seiten des Volkswagenkonzerns geht die Geschäftsleitung aktuell davon aus, dass die kurzfristigen Chancen für den Handel die eventuellen Risiken aus einem möglichen Vertrauensverlust der Kunden überwiegen. IV. Chancen- und RisikoberichtMarktchancen Das geplante moderate Wachstum basiert daher auf der Annahme, dass die positiven Konjunkturaussichten das Wachstum des Premiummarktes auch in den kommenden Jahren noch weiter positiv beeinflussen werden. An diesem Wachstum werden die AUDI-Standorte von Max Moritz durch ihre hohe Kundenloyalität partizipieren können. Darüber hinaus geht die Geschäftsleitung davon aus, dass bevorstehende Generationenwechsel bei den Eigentümern aber auch die hohen Anforderungen des Herstellers an die Immobilienstandards zu einer weiteren Ausdünnung des Standortnetzes führen werden. Hieraus resultiert bei einem konstanten Gesamtmarkt auch Wachstumspotential für die bestehenden Standorte. Ertrags- und Marktrisiken Die MMO GmbH sieht sich sowohl branchenspezifischen Risiken, als auch temporär auftretenden Risiken, die in der Regel aus den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen resultieren, ausgesetzt. Aus der aktuellen Debatte um die Abgasmanipulationen können auch negative Folgewirkungen für den Handel entstehen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit jedoch aktuell als gering eingeschätzt wird. Die Reputation der Marken VW, AUDI oder Skoda könnte aufgrund der erhobenen Vorwürfe leiden und eventuell negative Auswirkungen auf die zukünftigen Auftragseingänge bei Neufahrzeugen und die Verkaufspreise für Gebrauchtfahrzeuge haben. Aktuell geht die Geschäftsleitung davon aus, dass kurzfristig eher Chancen für den Handel resultieren. So führen die geplanten Rückrufaktionen zu Einmaleffekten in den Werkstätten der MMO GmbH, die darüber hinaus noch für weitere Umsätze im Afters Sales oder sogar im Neuwagenverkauf genutzt werden können. Branchenspezifische Risiken, ergeben sich aus der Exklusivstellung als markengebundener Neufahrzeughändler und der damit verbundenen Abhängigkeit zur Geschäftspolitik des Herstellers. Dem versucht die Geschäftsleitung entgegen zu wirken, in dem die Eigenständigkeit der Marke Max Moritz nachhaltig gestärkt wird, um damit mehr Kunden dauerhaft an die Autohäuser zu binden. Die mit dem Volkswagen Konzern geschlossenen Händlerverträge haben keine begrenzte Laufzeit sondern sind auf unbestimmte Zeit mit einer Kündigungsfrist von 24 Monaten zum Monatsende geschlossen. Vor dem Hintergrund potenzieller Verschiebungen im Rahmen der Markteinführungen neuer Modelle liegen die Risiken der weiteren Entwicklung in der fehlenden Einflussnahme auf die Zeitpunkte dieser Markteinführungen. Daneben können Produktionsengpässe sowie Verzögerungen bei der Auslieferung für eine zeitliche Verschiebung in der Ertragsrealisierung führen. Hinsichtlich der Entwicklung der Rohertragsmarge im Neuwagengeschäft besteht ein mögliches Ertragsrisiko, da das Margensystem durch den Volkswagen Konzern regelmäßig verändert wird, um den Veränderungen des Marktes Rechnung zu tragen. Auf die Ausgestaltung des Margensystems kann Max Moritz nur sehr begrenzt über den Händlerverband Einfluss nehmen. Darüber hinaus wirkt sich der durchschnittliche gewährte Rabatt der Händlerschaft auf die Erwartungshaltung der Kunden und damit zumindest teilweise auch auf das eigene Nachlassverhalten aus. Die im After Sales Bereich realisierten Umsätze zählen zu den ertragreichsten Umsätzen eines Autohauses. Vor dem Hintergrund längerer Wartungsintervalle und der hohen Qualität der Neufahrzeuge ist zukünftig mit durchschnittlich weniger Werkstattbesuchen pro Jahr und Kunde zu rechnen. Neben einer kontinuierlichen Bearbeitung des regionalen Neuwagenmarktes zählen insbesondere die Erreichung hoher Kundenzufriedenheit zu den Erfolgsfaktoren im After Sales. Darüber hinaus werden regelmäßig eigene Sondermodelle aufgelegt, das Angebot an Zubehör für Neu- und auch Gebrauchtfahrzeuge stetig erweitert und nach den Kundenbedürfnissen angepasst. Damit trägt Max Moritz dem steigenden Bedürfnis vieler Kunden nach individuellen Fahrzeugen Rechnung. Preisrisiken im Neu- und Gebrauchtwagensegment In Abhängigkeit von der zukünftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der daraus resultierenden Kaufkraftveränderung der privaten Haushalte bzw. Investitionsbereitschaft der gewerblichen Kunden bestehen weitere Preisrisiken im Neu- und Gebrauchtwagensegment. Ein Preisverfall würde negative Auswirkungen auf die Rohertragsmargen nach sich ziehen und infolge dessen zwingend vorzunehmenden Wertabschläge das Unternehmensergebnis belasten. Dem Preisrisiko bestehender Gebrauchtwagenbestände hat die Gesellschaft durch Bewertungsabschläge des Gebrauchtwagenbestands sowie der Bildung von Drohverlustrückstellungen für Leasingrückläufer Rechnung getragen. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Die weitere konsequente Umsetzung der in den Vorjahren begonnenen Maßnahmen zur Ertragsteigerung wird dazu führen, dass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in den nächsten Geschäftsjahren weiter abgebaut wird. Die Geschäftsleitung geht daher davon aus, dass bei Erreichen der geplanten Ziele weitere Maßnahmen zur Eigenkapitalstärkung durch die Stakeholder nicht erforderlich sind. Zur Sicherstellung der Finanzierung der Max Moritz Ostfriesland GmbH bestehen Rahmenkreditvereinbarungen mit der Volkswagen Bank GmbH, die sowohl die langfristigen Kredite, als auch die kurzfristige Betriebsmittelfinanzierung umfassen. Insgesamt stehen Max Moritz Ostfriesland Finanzierungslinien von € 31,6 Mio. bis auf weiteres zur Verfügung. Gesamtaussage zur Risikoeinschätzung Die Geschäftsleitung sieht aktuell weder im abgelaufenen Geschäftsjahr, noch in der nahen Zukunft mögliche Risiken für die Geschäftstätigkeit von Max Moritz, die einzeln oder kumuliert einen wesentlichen Einfluss auf den Fortbestand der MMO GmbH hatten oder haben könnten. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird nicht als bestandsgefährdender Umstand angesehen, da die Zahlungsfähigkeit durch die zugesagten Kreditlinien sichergestellt ist und die Entwicklung der letzten Geschäftsjahre gezeigt hat, dass die MMO GmbH nachhaltig operative Überschüsse erwirtschaften und damit die Überschuldungssituation aus eigener Kraft beseitigen kann. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikoposition weiter verbessert. V. PrognoseberichtFür das kommende Jahr prognostiziert das ifw in Kiel ein stabiles konjunkturelles Umfeld mit einem Wirtschaftswachstum von 2,1 %. Getragen wird das Wachstum im Wesentlichen durch die Binnenwirtschaft, die von niedrigen Zinsen, weiter sinkenden Arbeitslosenquoten und steigenden verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte profitieren kann. Begleitet wird die Konsumdynamik von steigenden Investitionen, die den zunehmenden Bedarf an Produktionskapazitäten decken sollen. Die positive Lageeinschätzung der Unternehmen sowie die Frühindikatoren deuten sogar mittelfristig auf noch steigende Wachstumsraten hin. Der Weg in die Hochkonjunktur scheint vorgezeichnet und birgt daher auch Rückschlagpotential für die deutsche Wirtschaft. Die expansive Finanzpolitik trägt ihren Teil dazu bei, da die niedrigen Zinsen auch Fehlinvestitionen und Übertreibungen verursachen können. In der Gesamtbetrachtung befindet sich Deutschland jedoch sehr nah am ordnungspolitischen Idealzustand aus stabilen Verbraucherpreisen, normal ausgelasteten Produktionskapazitäten, einem hohen Beschäftigungsgrad und ausgeglichenem Staatshaushalt. Die Geschäftsführung rechnet bei der Entwicklung des Neuwagen- und auch des Gebrauchtwagenmarktes im Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem ähnlichen Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Größere Ausschläge auf dem Neuwagenmarkt können sich durch Herstellerzulassungen ergeben. Zukünftiges Wachstum kann Max Moritz daher nur durch die Übernahme weiterer Marktverantwortungsgebiete sowie Kundeneroberung und Kundenloyalisierung erzielen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Margen im Neuwagengeschäft weiter unter Druck bleiben und die Volatilität des Gebrauchtwagenmarktes erhalten bleibt. Die Erreichung und Sicherung der Kundenzufriedenheit insbesondere in den Werkstätten wird daher in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Erträge liefern. Vor dem Hintergrund des prognostizierten Wirtschaftswachstums, das maßgeblich vom privaten Konsum getragen wird, rechnet die Geschäftsführung mit weiter stabilen Preisen bei den Gebrauchtwagen im kommenden Geschäftsjahr. Die aufgestellte Unternehmensplanung basiert auf einer moderaten Umsatzausweitung und der weiteren konsequenten Umsetzung der identifizierten Maßnahmen zur Steigerung der Roherträge in den einzelnen Abteilungen. Vor dem Hintergrund der bisherigen Entwicklung und der geschaffenen Basis sieht sich die Geschäftsleitung gut gerüstet und geht davon aus, dass die MMO GmbH auch in den kommenden Geschäftsjahren positive Ergebnisse erwirtschaftet und das negative Eigenkapital ausgeglichen wird. Im Geschäftsjahr 2015/2016 sollen 2.529 Neufahrzeuge und 6.280 Gebrauchtfahrzeuge abgesetzt werden. Zusammen mit dem After Sales Bereich ergibt sich daraus eine Umsatzerwartung von rund € 140 Mio. und, ausgehend von im Wesentlichen konstanten Rohmargen, ein Ergebnis vor Steuern von € 0,9 Mio.
Osnabrück, den 26. Januar 2016 Max Moritz Ostfriesland GmbH, Osnabrück Burkhard Weller Bilanz zum 30. September 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2014/20151. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Max Moritz Ostfriesland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 ist nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB i.V.m. den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 HGB ff.) sowie unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen hinsichtlich der Gliederung grundsätzlich den §§ 266 und 275 HGB. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des HGB. Diese sind im Wesentlichen und soweit zulässig an den steuerlichen Vorschriften ausgerichtet und gegenüber dem Vorjahr unverändert. Dem Prinzip der Bewertungsstetigkeit wurde Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung, da die Zahlungsfähigkeit durch die zugesagten Kreditlinien sichergestellt ist und die Entwicklung der letzten Geschäftsjahre gezeigt hat, dass die Max Moritz Ostfriesland GmbH nachhaltig operative Überschüsse erwirtschaften und damit die Überschuldungssituation aus eigener Kraft beseitigen kann. Im Einzelnen hat die Gesellschaft die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der Nutzungsdauer, bei Zugang während des Geschäftsjahres pro rata temporis. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, und deren Anschaffungs-/Herstellungskosten € 410 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind auf Basis der Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Es werden entsprechende Wertabschläge vorgenommen. Die Bewertung der Neuwagen erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Anschaffungspreisminderungen (z. B. erhaltene Preisnachlässe) wurden direkt abgesetzt. Die Gebrauchtwagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Für Absatzrisiken, die aus dem Gebrauchtwagengeschäft resultieren, werden entsprechende Wertabschläge vorgenommen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden die zweifelhaften Forderungen mit ihrem wahrscheinlichen Wert aktiviert (Einzelwertberichtigung). Das allgemeine Ausfallrisiko bezüglich der Forderungen wurde durch Bildung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen berücksichtigt. Forderungen gegen Gesellschafter, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nominalbetrag bilanziert. Soweit erforderlich, wurden Wertberichtigungen vorgenommen. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Dotierung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB mit laufzeitadäquaten Zinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank festgelegt. Die Bilanzierung der langfristigen Rückstellungen erfolgt auf der Basis der sog. Nettomethode. Danach wird der Barwert der Rückstellungszuführung im laufenden Aufwand, d.h. ohne die Berücksichtigung eines Zinsertrages, erfasst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzEntwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt Umlaufvermögen Die Vorräte setzen sich im Wesentlichen aus Neufahrzeugen (T€ 8.252) und Gebrauchtfahrzeugen (T€ 13.341) zusammen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Max Moritz Ostfriesland GmbH, Osnabrück, beträgt am 30. September 2015 T€ 2.000. Insgesamt weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 602 aus. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Wesentliche Beträge entfallen auf Rückstellungen für Leasingrückläufer (T€ 288), für Weihnachtsgeld (T€ 139) sowie für die Abgeltung von Resturlaubsansprüchen (T€ 136). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Fristigkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 27.220 (Vorjahr T€ 24.562) durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen sowie Ersatz- und Zubehörteilen besichert. Daneben bestehen Grundpfandrechte für Immobilienfinanzierungen in Höhe von T€ 7.000 sowie selbstschuldnerische Bürgschaften von T€ 4.000. Im Hinblick auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte bei der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 106 (Vorjahr T€ 537). 4. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 1.653 auf das Ausland. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
5. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Aus dem Abschluss von Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen zur Rücknahme von gebrauchten Fahrzeugen nach Ablauf der Laufzeit. Die Rücknahmeverpflichtungen belaufen sich zum Stichtag auf T€ 17.976 und werden innerhalb von ca. drei bis fünf Jahren fällig. Zum Stichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in geschäftsüblichem Umfang. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich:
Davon befanden sich 54 Arbeitnehmer in der Berufsausbildung. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beträgt für das Berichtsjahr in Summe T€ 35 und entfällt in voller Höhe auf die Abschlussprüfung. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Max Moritz GmbH & Co. KG, Osnabrück, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer war im Berichtszeitraum:
Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9a HGB) wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Osnabrück, 26. Januar 2016 Max Moritz Ostfriesland GmbH, Osnabrück Burkhard Weller Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Max Moritz Ostfriesland GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 3. Februar 2016 PricewaterhouseCoopers
André Knufmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Vonstrohe, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.09.2015 wurde am 24.06.2016 festgestellt. |
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